Hemling FH Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinz-Josef Hemling seit 20.11.2003 | Geschäftsführer |
Klaus Hemling seit 20.11.2003 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ladenbau Innenausbau Hemling GmbHAhausJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht des Geschäftsjahres 20141. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensdarstellung Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2014 als stabil erwiesen und erzielte im Kalenderjahr 2014 im europäischen Vergleich wieder ein überdurchschnittlich gutes Wachstum. Diese weiterhin guten Rahmenbedingungen haben sich positiv auf das Konsumklima ausgewirkt und stellen sich auch als positive Rahmenbedingungen für unsere Kunden dar. Als mittelständisches Unternehmen erstreckt sich unsere Haupttätigkeit auf den qualitativen und individuellen Laden- und Innenausbau. Bei unseren Kunden handelt es sich überwiegend um Filialisten in den Bereichen Optik-, Schmuck- und Textileinzelhandel sowie um Banken. Aufgrund unserer Leistungsfähigkeit und hohen Qualitätsanspruch dürfen unsere Kunden wegen der individuell abgestimmten Planung und der flexiblen Produktion ein sehr hochwertiges Ergebnis erwarten. Sämtliche Ladeneinrichtungen werden an unserem Produktionsstandort in Ahaus ge- fertigt. Sofern im Rahmen unserer Tätigkeit Leistungen anderer Baugewerke (zum Beispiel in dem Bereich Hochbau, Fassade, TGA, Fußboden, Maler etc.) erbracht werden sollen, so werden wir auch als Generalunternehmer für unsere Kunden tätig – hier wird die starke Serviceorientierung sichtbar, für die uns unsere Kunden schätzen. Ein weiterer wichtiger Faktor unserer Tätigkeit ist die ausgeprägte Fertigungstiefe. Wir verarbeiten neben Holz und Holzprodukten auch Stahl, Edelstahl, Messing, Glas, Marmor, Granit und Kunststoff. Als wesentliches Qualitätsmerkmal erweist sich außerdem unsere hochwertige Oberflächenbearbeitung mit Lacken und Furnieren, die in der Branche Maßstäbe setzt. Dies alles hat uns in die Lage versetzt, Kunden seit über 50 Jahren von unseren Produkten zu überzeugen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Entwicklung der Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH ist im Geschäftsjahr 2014 als zufriedenstellend gegenüber einem außergewöhnlich guten Vorjahr zu bezeichnen. Der Rückgang des Rohergebnisses konnte durch die gesunkenen Personalaufwendungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und des gestiegenen Beteiligungsergebnisses teilweise kompensiert werden. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 240 und betrafen mit T€ 162 das Sachanlagevermögen, T€ 50 das Finanzanlagevermögen sowie mit T€ 28 EDV-Software. Die Abschreibungen betragen T€ 489. 2.2 Ertragslage Unser Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2014 können wir als zufriedenstellend be- zeichnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bewegt sich mit T€ 1.300 (T€ 1.706) weiter auf einem sehr guten Niveau nach einem außergewöhnlich guten Vorjahreswert. Nach Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 941 (T€ 1.238). Das Rohergebnis war gegenüber dem Vorjahr mit T€ 910 (= 8,1 %) rückläufig. Ursächlich für den Rückgang war im Wesentlichen der durch gestiegene bezogene Leistungen erhöhte Materialaufwand. Dagegen konnte der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um T€ 286 (= 4,5 %) verringert werden. Die Minderung resultiert aus einer leicht gesunkenen Mitarbeiterzahl und den im Vorjahresvergleich gesunkenen Überstundenvergütungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten insgesamt um T€ 110 verringert werden. Diese beinhalten im Wesentlichen Raumkosten, Reparaturen und Instandhaltungen, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Leasingkosten sowie Kosten der Warenabgabe. Das Beteiligungsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 171. Im Überblick haben sich folgende Zahlen ergeben:
2.3 Finanzlage
Der Finanzmittelbestand betrifft Kassenbestände und Bankguthaben bei Kreditinstituten. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Es bestehen ausreichende Liquiditätsreserven. Fremdfinanzierungen sowie Währungsrisiken aus dem laufenden Geschäft bestehen nicht. Der Anhang enthält ebenfalls Angaben zum Umfang der Leasing- und Mietverpflichtungen für genutzte Grundstücke und Betriebsausstattung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.147 auf T€ -640 verringert. Die Minderung betrifft im Wesentlichen die erhöhte Mittelbindung/Mittelverwendung im Bereich der Aktiva und Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen ist von insgesamt T€ 1.869. Des Weiteren verminderte sich der Cashflow um T€ 278. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen von T€ 240 wurden vollständig aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit getätigt. Der gegenüber dem Vorjahr negativ veränderte Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich aufgrund von Umfinanzierungsmaßnahmen (Darlehensrückzahlungen) zum Ende des Vorjahres. 2.4 Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 201 auf T€ 11.335 erhöht. Auf der Aktivseite betrifft dies in erster Linie die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 2.039 auf T€ 4.406 gegenüber dem Vorjahresstichtag. Demgegenüber reduzierten sich die liquiden Mittel um T€ 1.567 auf T€ 1.154. Zudem hat sich das Anlagevermögen bedingt durch Investitionen von T€ 240 und Abschreibungen und Abgängen von T€ 489 im Geschäftsjahr um T€ 248 auf T€ 3.618 verringert. Die Eigenkapitalquote haben wir trotz der gestiegenen Bilanzsumme weiter erhöht. Diese beträgt 72,4 % und ist gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt gestiegen. Unsere Kapitalstruktur ist weiter sehr gut. Die Fremdkapitalquote beträgt zum Stichtag 27,7 % gegenüber im Vorjahr 28,7 %. Unser Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristiges Fremdkapital. Das langfristige Fremdkapital besteht ausschließlich aus Pensionsrückstellungen und macht 4,8 % des Gesamtkapitals aus. Das kurzfristige Fremdkapital macht 22,9 % des Gesamtkapitals aus. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren am Bilanzstichtag 31.12.2014 nicht. Unverändert gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine vollständige Anlagendeckung durch Eigenkapital. Ebenfalls ist das gesamte Fremdkapital vollständig durch das kurzfristige Vermögen gedeckt. Es ergibt sich zum Bilanzstichtag ein wiederum verbessertes positives Working Capital (Differenz von Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten) in Höhe von T€ 5.082 (Vorjahr: T€ 4.500). 3. Nachtragsbericht Über besondere Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die weitere Entwicklung des Unternehmens haben, ist nichts zu berichten. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1 Prognosebericht Wir erwarten für die nächsten zwei Geschäftsjahre ein weiter positives konjunkturelles Umfeld. Die Kapazitätsauslastung ist aufgrund der bestehenden Kundenaufträge zufriedenstellend. Unsere Marktposition betrachten wir aufgrund unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit als gefestigt. Die in den Vorjahren umfangreich getätigten Investitionen in eine moderne Fertigungstechnologie und das vorhandene handwerkliche Know-how der Mitarbeiter bilden die wesentliche Grundlage für den Erfolg unseres Unternehmens. Die Fertigungstiefe werden wir weiter erhöhen. Dabei sind wir bestrebt, weitere neue Absatzmärkte zu erschließen und unseren Kundenstamm weiter auszubauen. Aufgrund des außergewöhnlich guten Vorjahres rechnet die Geschäftsleitung für die nächsten zwei Jahre mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Jahresüberschusses auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012. 4.2 Risiko- und Chancenbericht Branchen- und Umfeldrisiken Die Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen und zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar, die sich auf Umsatz-, Absatz- und Ergebniskennzahlen auswirken. Durch eine Ausweitung der Kundenstruktur und der Absatzmärkte soll diesen Risiken nach Möglichkeit entgegengewirkt werden. Das Risikomanagement wird im Wesentlichen durch die Geschäftsführung, die an entscheidenden Stellen auch mit dem Tagesgeschäft beschäftigt ist, wahrgenommen. Beschaffungs- und Preisrisiken Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Materialpreissteigerungen werden soweit möglich an die Kunden weitergegeben. Forderungsausfallrisiken Ausfallrisiken bei Forderungen sind als gering einzuschätzen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen. Finanzwirtschaftliche Risiken Währungsrisiken sind aufgrund unserer Tätigkeit im Euroraum und dem angrenzenden Ausland mit Hartwährung zu vernachlässigen. Kundenaufträge werden ausschließlich in Euro abgewickelt. Liquiditätsrisiken sind aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. Personalrisiken Die Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH hat eine geringe Fluktuation, daher liegen die Personalrisiken lediglich in dem ungeplanten Ausscheiden von Kompetenzträgern. Um für die Zukunft jedoch den demographischen Wandel zu meistern und Fachkräfte in ausreichender Anzahl zu erhalten, gilt es schon jetzt, verschiedene Programme für die Akquisition von Mitarbeitern zu erarbeiten. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten sind keine Risiken identifiziert, die die finanzielle Stabilität oder Rentabilität des Unternehmens gefährden könnten. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind zurzeit nicht erkennbar. Chancen bestehen insbesondere aufgrund unserer qualifizierten Mitarbeiter und einer hochmodernen Produktion, mit der wir in der Lage sind, flexibel, kreativ und mit höchster Terminzuverlässigkeit auf Kundenwünsche einzugehen. Positive Wachstums- und Ertragschancen unserer Kunden, stellen auch für uns entsprechende Chancen dar.
Ahaus, den 27. Januar 2016 Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH Geschäftsführung gez. Manfred Hemling gez. Heinz-Josef Hemling gez. Klaus Hemling BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Allgemeine sowie rechtliche Grundlagen der Aufstellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH, Ahaus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden und beachtet die besonderen Anforderungen des GmbH-Gesetzes sowie ggf. die einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Nach den in § 267 HGB niedergelegten Größenkriterien handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind grundsätzlich mit denen des Vorjahres vergleichbar (§ 265 Abs. 2 HGB). II. Angewendete Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar. 2. Anlagevermögen Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Als Abschreibungsmethode kommt die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Ausschöpfung der steuerlichen Regelungen bilanziert, soweit dies auch handelsrechtlich zulässig ist. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 3. Umlaufvermögen Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie ggf. Sondereinzelkosten der Fertigung und darüber hinaus nur angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Erhaltene Anzahlungen werden, soweit diese auf die ausgewiesenen Vorräte entfallen, offen abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. 3. Passivseite Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem Erfüllungsbetrag, der auf der Grundlage der biometrischen Rechnungsgrundlagen der "Richttafeln 2005G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt wurde. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G" - Rentendynamik von 0 % - Lohn- und Gehaltstrend von 0 % - durchschnittlicher Marktzins von 4,53 % Der Berechnung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Auf Grund der zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 4. Umrechnung in Euro Sofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, die in Euro umgerechnet werden müssen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als 1 Jahr wird ggf. das Niederstwertprinzip und das Gewinnrealisierungsverbot beachtet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen (§ 268 Abs. 2 HGB): Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. 4. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Beträge in Höhe von T€ 49 (Vorjahr: T€ 73) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 737 (Vorjahr: T€ 292) enthalten. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital Die Gesellschaft hat lt. Gesellschaftsvertrag ein Stammkapital in Höhe von € 26.000,00. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten Urlaubsverpflichtungen, Gewährleistungen, Tantiemen und übrige Rückstellungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
In den Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 5) enthalten. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigen- tumsvorbehalte. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. 6. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse: Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen (Gesamtschuldnerische Mithaftung für Darlehen eines nahestehenden Unternehmens) T€ 2.596 (Vorjahr: T€ 3.101). Aufgrund der finanziellen Stabilität des nahestehenden Unternehmens ist eine Haftungsinanspruchnahme nicht ersichtlich. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Von den Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen T€ 351 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2014. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3, 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingaufwand. Im Berichtsjahr sind hierfür Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 897 angefallen. Das bestehende Bestellobligo für Investitionsvorhaben im Anlagevermögen beträgt T€ 312. Personal Im Geschäftsjahr 2014 betrug die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern 126 Arbeitnehmer (Vorjahr: 128 Arbeitnehmer). Davon sind 23 Angestellte und 103 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Herrn Manfred Hemling, Tischlermeister Herrn Heinz-Josef Hemling, Holztechniker und Tischlermeister Herrn Klaus Hemling, Kaufmann Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und alleinvertretungsberechtigt. Vergütung der Geschäftsführung Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB. Anteilsbesitz Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB: An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:
Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB sind teilweise unter Anwendung des § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB unterblieben.
Ahaus den 27. Januar 2016 Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH Geschäftsführung gez. Manfred Hemling gez. Heinz-Josef Hemling gez. Klaus Hemling Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf den hier unter Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen veröffentlichten Jahresabschluss. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ladenbau Innenausbau Hemling GmbH, Ahaus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ggf. ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht der Gesellschaft abzugeben. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht der Gesellschaft abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ggf. ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Coesfeld, den 27. Januar 2016 EuReWi Euregio Revision GmbH gez. Dipl.-Kaufmann H. Schwaaf, Wirtschaftsprüfer gez. i.V. Dipl.-Kaufmann O. Brockmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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