Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 18122
Vorher
AERO Pump Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ZerstäuberpumpenAero Pump GmbH, Zerstäuberpumpen
Eingetragen
14.6.1976
Branche
Herstellung von WärmepumpenHerstellung von sonstigen Pumpen und KompressorenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von sowie der Handel mit Zerstäuberpumpen und Dosiersystem

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Heiko Sievers
seit 31.8.2011
Prokura
Stefan Christ
seit 28.2.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Egon Schwab
65239 Hochheim am Main
50.400 €
25.00%
A***** S*****
16.800 €
8.33%
A******** P*****
16.800 €
8.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aero Pump GmbH

Hochheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft entwickelt und produziert Zerstäuberpumpen und Dosiersysteme für die technische, kosmetische und pharmazeutische Industrie am eigenen Standort in Hochheim am Main und vertreibt diese weltweit. Kernelement des operativen Geschäftes ist die Herstellung von Zerstäuberpumpen für die nasale und ophthale Applikation von konservierungsmittelfreien Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Forschung und Entwicklung

Zum Ausbau und zur Optimierung unseres Produktportfolios leisten wir fortwährend Entwicklungsarbeit. Sowohl im eigenen Hause als auch in Kooperationen mit externen Institutionen eruieren wir die Möglichkeiten mittels neuer Technologien innovative Systeme für neue Anwendungsgebiete zu entwickeln. Wir haben den Anspruch unseren Kunden Produkte höchster Qualität zu liefern und möchten dies durch unsere Entwicklungen dauerhaft gewährleisten.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2023 unterdurchschnittlich entwickelt. Das Wachstum liegt mit 0,9 % unter den Jahren vor der Corona-Pandemie. Die schwierigen finanziellen Bedingungen zur Finanzierung und die erhöhte Unsicherheit über die zukünftige geoökonomische Lage führen zu einer Investitionszurückhaltung.

Die Europäische Zentralbank erwartet ein Wachstum des Brutto-Inlandsprodukts für Europa für 2023 von 0,6 % bei gleichzeitigem Anstieg der Inflationsrate von 5,4 %.

Für die Entwicklung der Branche und dem Abgleich zu unserem Unternehmen wurden die Vergleichswerte aus dem Statistikbereich des verarbeitenden Gewerbes in der Spezifikation des Kunststoffgewerbes herangezogen, da es für unser Geschäftssegment keine expliziten Statistiken erhoben werden. Die Branchenumsätze der kunststoffverarbeitenden Industrie sanken im Jahr 2023 um 7,9 % auf 72,55 Mrd. Euro. Einhergehend damit sind, wie bereits im Jahr 2022 die verarbeiteten Mengen über das Jahr 2023 weiter um 8,7 % gesunken. Respektive sank der Materialverbrauch um 1,3 Mio. Tonnen auf insgesamt 13,3 Mio. Tonnen. Festzustellen war, dass die Rückgänge auf dem nationalen Markt mit -6,9 % etwas höher als im Exportbereich ausfielen, wo der Umsatz um -5,5 % auf 28,7 Mrd. Euro sank.

Die Preisentwicklung von Energie steht spätestens seit dem Einläuten der Energiewende im Fokus der Öffentlichkeit. Für die Unternehmen in Deutschland war im ersten Halbjahr 2023 im Segment Erdgas ein gegenläufiger Trend zwischen importiertem und in Deutschland produziertem Erdgas zu verzeichnen. Während der Preis für importiertes Erdgas gegenüber dem historisch hohen Niveau aus 2022 starke 48 % nachgab, war für in Deutschland produziertes Erdgas ein Anstieg um 14,3 % zu verzeichnen. Insgesamt betrachtet gab auch der Preisindex für Primärenergie gegenüber dem Vorjahr um 33,4 % nach, rangiert aber ebenfalls deutlich über dem Niveau der Jahre 2019 bis 2021.

Auch wenn sich der Abwärtstrend auf dem Energiesektor bis Mitte des Jahres 2023 kontinuierlich fortsetzte, rangierten die Preise dennoch deutlich über dem Niveau aus der Zeit vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Nach dem Allzeithoch im 3. Quartal des Jahres 2022 regulierte der Energiepreisindex bis Mitte des Jahres 2023 nach unten, lag aber dennoch deutlich über dem Niveau aus den Jahren 2019 bis 2021 (+60 %). Diesem Trend folgte auch der Strompreisindex, welcher im Index der Sekundärenergie beinhaltet ist. Gegenüber dem Jahr 2022 lag der Strompreisindex in 2023 um 30,9 % niedriger, allerdings auch deutliche 52 % über den Jahren 2019 bis 2021. Die Entspannung auf dem Energiesektor zeigte nur sehr verzögert seine Auswirkungen auf den Beschaffungsmarkt von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Entsprechend drückt diese Entwicklung trotz des positiven Trends weiterhin auf die Ertragslage der kunststoffverarbeitenden Industrie.

Die Preise für Mineralölprodukte unterliegen im Jahresverlauf üblicherweise größeren Schwankungen. Nachdem im 2. und 3. Quartal 2022 die historischen Höchstwerte erreicht waren und zum Jahresende 2022 die Preise wieder nach unten korrigiert wurden, war auch im 1. Quartal 2023 weiterhin ein leichtes Nachgeben der Preise für Primärkunststoffe zu verzeichnen. Dennoch rangierten die Preise noch deutlich über dem Niveau aus der Zeit vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Während die Preise im 2. Quartal lediglich eine geringe Volatilität zeigten und weitestgehend konstant auf dem Niveau des 1. Quartals verharrten, gaben die Rohstoffpreise im 3. Quartal leicht nach, um im 4. Quartal wieder in Richtung Jahresanfangsniveau zu steigen.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Unser Unternehmen konnte entgegen der Branchenentwicklung deutliche Steigerungen im Absatz und somit auch im Umsatz realisieren. Resultierend aus den übermäßig starken Auftragseingängen im zweiten Halbjahr des Jahres 2022, war das 1. Quartal 2023 entsprechend der Prognose gut mit Aufträgen gefüllt. Zur Bewältigung der anstehenden Aufträge wurden für die Monate Februar und März Sonderschichten eingerichtet. Entsprechend konnten die Umsatzerwartungen für das 1. Quartal 2023 deutlich übertroffen werden. Einhergehend damit zeichnete sich weiterhin ein kontinuierlich hoher Auftragseingang ab, welcher letztlich auch über das gesamte Geschäftsjahr 2023 hinweg anhalten sollte. Diese starken Auftragseingänge schlugen sich erwartungsgemäß positiv in der Umsatzentwicklung über das gesamte Geschäftsjahr nieder.

Um diesem übermäßig starken Bedarf in unserem Segment gerecht zu werden investierte unser Unternehmen weiterhin in neue Produktionsanlagen und neue Technologien, so dass weitere Produktionskapazitäten geschaffen wurden und unsere entwicklungs- und produktionstechnischen Einrichtungen auf dem neuesten und modernsten Stand der Technik sind. Die kundenseitigen Bedarfsprognosen erfordern darüber hinaus weitere erhebliche Investitionen, um mittel- und langfristig den Bedarfsanforderungen des Marktes gerecht werden zu können. Diesen Herausforderungen tragen wir mit einem umfassenden strategischen Ausbau der Produktionskapazitäten Rechnung. Zum Ende des Jahres 2023 konnte unser neues Kompetenz- und Logistikzentrum fertiggestellt werden. Die Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten verzögerte sich aufgrund der Behebung von Ausführungsmängeln in der technischen Gebäudeausstattung um drei Monate und sollte daher im Laufe des 2. Quartals 2024 abgeschlossen sein.

Um dem hohen Auftragsvolumen Rechnung zu tragen und die neu geschaffenen Produktionskapazitäten ausschöpfen zu können, wurde, wie bereits in den Jahren zuvor, die Personalstärke erhöht. So wurden im Jahresdurchschnitt sowohl das Stammpersonal mit 44 neuen Kolleginnen und Kollegen verstärkt, als auch weitere 9 Kolleginnen und Kollegen im Zuge der Arbeitnehmerüberlassung hinzugewonnen. Trotz überregionaler Ausschreibung und erheblich gesteigerter Werbemaßnahmen konnten nicht alle Positionen besetzt werden. Um unserem zukünftigen Personalbedarf gerecht zu werden, haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr darüber hinaus durchschnittlich 5 jungen Menschen die Möglichkeit einer qualifizierten Berufsausbildung gegeben. Leider konnten, wie in den Jahren zuvor auch, nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden.

Die drastisch steigenden Auftragszahlen sorgten schlussendlich bei unseren Kunden für eine Verlängerung der Lieferzeiten, da aufgrund der hohen Produktionsauslastung auf kurzfristige Anfragen nur sehr restriktiv reagiert werden konnte. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist in dieser Hinsicht keine Entspannung eingetreten, so dass eine umsichtige kundenseitige Disposition weiterhin angeraten ist.

Aufgrund der energieintensiven Produktionsprozesse hat das im globalen Vergleich immer noch deutlich überhöhte Preisniveau im Energiesektor auch im Geschäftsjahr 2023 die Kostenstruktur belastet.

Bei den wirtschaftlichen Steuerungskennzahlen liegt der primäre Fokus auf der kontinuierlichen, monatlichen Überwachung der Umsatzentwicklung in den unterschiedlichen Märkten und Segmenten. Einhergehend damit erfolgt die ständige Beobachtung des Finanzstatus und dessen voraussichtliche zukünftige Entwicklung. Die Kostenstruktur und EBIT sind kontinuierlich unter Beobachtungen, so dass eventuelle negative Einflüsse unverzüglich erkennbar sind. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ergeben sich im Wesentlichen aus einem ausgeprägten Qualitätsmanagementsystem. Regelmäßige interne und externe Audits bestätigen die Wirksamkeit der Managementsysteme.

Die bestehenden Qualitätssicherungssysteme DIN EN ISO 9001 und dem für die Packmittelindustrie weiterführenden System nach DIN EN ISO 15378, sowie die Umweltnorm DIN EN ISO 14001 und dem Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001 wurden im Geschäftsjahr 2023 dem turnusmäßigen Überwachungsaudit unterzogen. Feststellungen wurden nicht vermerkt. Verstärktes Augenmerk wurde weiterhin auf die Umsetzung der Richtlinien aus dem weiterführenden System der DIN EN ISO 15378 gelegt. Unter externer Beratung wurde die Datenverarbeitung und Datenvorhaltung systematischen Überprüfungen unterzogen und regulatorisch weiter optimiert, um den Richtlinien der DSGVO Rechnung zu tragen. Mitte des Jahres erfolgte das erste Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 13485, welches erfolgreich und ohne Beanstandungen absolviert wurde. Für das neue Geschäftsjahr stehen für alle Qualitätssicherungssysteme die turnusmäßigen Überwachungsaudits an.

Wie in allen Industrieunternehmen sind die Themen der Nachhaltigkeit vielfältig und komplex und greifen somit in fast alle Unternehmensprozesse ein. So haben auch wir im Geschäftsjahr 2023 mit weiteren Maßnahmen die Vermeidung von Ressourcenverschwendung und die Einsparung von ressourcen im täglichen Wertschöpfungsprozess optimiert. Im Zuge unserer Legal Compliance ist die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften die selbstverständliche Grundlage unseres täglichen Handelns. Bei allen Prozessen wollen wir den Ansprüchen unserer Selbstverpflichtung gerecht werden. Dies auch unter Einbindung aller Stakeholder als gleichberechtigte Partner. Neben der kontinuierlichen Förderung und Optimierung des ressourcenschonenden Umgangs mit unseren Einsatzmaterialien, wie Rohstoffen und Energie, ist es unserer Gesellschaft ein großes Anliegen, Unfallgefahren frühzeitig zu erkennen und zu beheben und somit ein sicheres und attraktives Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen.

Zur Entwicklung, Organisation und Koordination der Umsetzung der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie im Kontext zur CSRD der EU-Kommission hat unser Unternehmen den Fachbereich Nachhaltigkeit installiert, der bereichsübergreifend die Maßnahmen zur Verfolgung der Nachhaltigkeitsstrategie koordiniert und nachhält. Das Team wird entsprechend der Anforderungen durch Lehrgänge und Fortbildungen fachtechnisch ausgebildet und durch externe Berater unterstützt Insgesamt kann unser Unternehmen auf einen erfolgreichen Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 zurückblicken. Der Jahresüberschuss von TEUR 26.927 und die nachfolgend dargestellten Unternehmenskennzahlen sind durchweg als positiv zu bewerten. Die durchaus bereits ambitioniert ausgerichteten Planzahlen konnten im Verlauf des Jahres 2023 durchweg übertroffen werden, obwohl die beschaffungsseitigen Mehraufwendungen im Energiesektor und im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Nachgang zum Allzeithoch des Jahres 2022 noch stark nachwirkten. Aufgrund einer nachhaltigen Kostendisziplin konnten die Planzahlen hinsichtlich EBIT übertroffen werden.

Darstellung der Lage der Gesellschaft

Ertragslage:

Schlussendlich resultiert das Geschäftsjahr 2023 in einem Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr von 28,1 % auf nun TEUR 99.189. Konträr zum Geschäftsjahr 2022 konnten sowohl im Exportbereich als auch auf dem nationalen Markt nahezu über das gesamte Jahr hinweg die Planzahlen übertroffen werden. Lediglich in den Monaten Februar und Dezember blieb man geringfügig hinter den Erwartungen zurück. Wie bereits im Vorjahr war auch im abgelaufenen Jahr 2023 der Zuwachs auf dem internationalen Markt mit 31,7 % stärker als auf dem nationalen Markt, wo ein Zuwachs um 27,1 % zu verzeichnen war.

Bei einer Gesamtleistung von TEUR 99.484 konnte der Rohertrag um 31,7 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Materialaufwand erfuhr eine Steigerung um 15,3 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 und belastet angesichts der enormen Kostensteigerungen des Vorjahres somit weiterhin die Kostenstruktur im Bereich Rohmaterial, Hilfs- und Betriebsstoffe deutlich. Der Rohertrag liegt mit TEUR 73.966 nun TEUR 17.814 über dem Rohertrag des Vorjahres.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage wurde der Aufbau an qualifiziertem Personal erforderlich. Einhergehend mit Lohnsteigerungen erhöhte sich der Personalaufwand um 14,1 % gegenüber dem Vorjahr auf nun TEUR 21.637. Die Personalaufwandsquote in Relation zu der Gesamtleistung beläuft sich für das Jahr 2023 auf 21,7 %. Der übrige betriebliche Aufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.101 auf TEUR 16.191.

Die Abschreibungen stiegen im Berichtszeitraum um TEUR 275 (6,5 %). Letztlich resultiert das Geschäftsjahr 2023 in einem EBIT in Höhe von TEUR 33.089. Durch gestiegene Zinserträge und wegfallende Abschreibungen auf Finanzanlagen ist das Finanzergebnis von TEUR -153 im Jahr 2022 auf TEUR 4.354 im Geschäftsjahr angestiegen.

Finanzlage:

Durch den Jahresüberschuss hat sich der Bilanzgewinn erhöht und es ergab sich dementsprechend eine Erhöhung des Eigenkapitals von TEUR 16.291. Aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme um 10,0 % sank die Eigenkapitalquote von 96,2 % auf 95,1 %. Den Sonderposten für Investitionszuschüsse für das Anlagevermögen berücksichtigen wir pauschal mit 50,0 % und rechnen diese dem Eigenkapital zu.

Die Rückstellungen betreffen überwiegend die Steuer- und sonstigen Rückstellungen. Sie haben sich insgesamt um TEUR 2.651 erhöht. Im Geschäftsjahr erfolgte ein geringfügiger Aufbau der Verbindlichkeiten um TEUR 352 auf insgesamt TEUR 5.820.

Insgesamt ist die Eigenkapitalausstattung als sehr gut zu bezeichnen und untermauert die gesunde Struktur der Gesellschaft. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen aus Eigenkapital.

Von den Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von insgesamt TEUR 33.638 entfallen TEUR 177 auf immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR 291 auf geleistete Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR 1.602 auf Grundstücke und Bauten, TEUR 2.821 auf technische Anlagen und Maschinen, TEUR 669 auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, TEUR 2.120 auf Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen, TEUR 12.958 auf Wertpapiere des Anlagevermögens sowie TEUR 13.000 auf sonstige Ausleihungen. Im Berichtsjahr 2023 wurde das Bauvorhaben "Rheingaubogen" abgeschlossen, wobei hier noch weitere Investitionen in die Fertigstellung der Logistik anfallen werden.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 32.593 deutlich positiv. Neben dem Mittalabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 16.347 besteht zudem aufgrund von Ausschüttungen ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 10.296. Insgesamt konnte die Liquidität über das Jahr 2023 um TEUR 5.950 weiter aufgebaut werden. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet und entsprechend wurden alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 212.736 und stieg daher im Vergleich zum Vorjahr um 10,0 %.

Das Anlagevermögen ist um TEUR 15.368 auf TEUR 104.172 angestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt nun 48,9 % (Vorjahr 45,9 %). Der wesentliche Anstieg erfolgt mit TEUR 12.923 bei den Finanzanlagen. Das Umlaufvermögen ist insgesamt um TEUR 3.795 angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Bestandsaufbau der liquiden Mittel bei gegenläufigem Abbau der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände.

Die Vermögensstruktur ist unverändert als sehr gesund zu beurteilen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird gegenüber dem abgelaufenen Jahr 2023 nochmals ein deutlich ansteigender Geschäftsverlauf erwartet. Dies geht konträr zu den Prognosen des Fachverbands der Chemie- und Pharmaindustrie, welche im November 2023 für das kommende Geschäftsjahr lediglich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau skizziert. Der in unserem Geschäftsfeld ab Ende des 2. Quartals 2023 einsetzende enorme Anstieg im Auftragseingang fand auch in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres seine Fortsetzung, so dass für das Geschäftsjahr 2024 ein weiterer Anstieg im Absatz erwartet wird. Das latente Risiko, dass die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten im Laufe der Zeit Auswirkungen auf die Absatzentwicklung haben können, besteht weiterhin. Zum heutigen Stand sind diesbezüglich jedoch keine Anzeichen zu erkennen. In diesem Zusammenhang birgt die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA zum Ende des Jahres eine deutlich höhere Unsicherheit.

Im Rahmen der Planung für unsere Gesellschaft sind die Erwartungen zu Gesamtleistung und Rohertrag für das Jahr 2024 deutlich stärker aufgesetzt, als dies im abgelaufenen Geschäftsjahr der Fall war. Die Investitionstätigkeiten werden weiter vorangetrieben. Kurzfristige Kapazitätserweiterungen sind bereits in die Wege geleitet, mittelfristige Erweiterungen sind in der konkreten Planung. Das Investitionsvolumen beläuft sich mittelfristig auf rd. TEUR 40.000. Derzeit sind hiervon bereits rd. TEUR 9.800 investiert. Entsprechend rangieren die Planzahlen für EBIT leicht unter den Werten des Vorjahres. Hinsichtlich der Mitarbeiterentwicklung ist auch für das Jahr 2024 von einer Erhöhung der Personalstärke auszugehen.

Absatzseitig ist der allgemeine Preisdruck durch Billiganbieter im Segment Kosmetik und Technik ungebrochen. Entsprechend unserer grundsätzlichen Ausrichtung bedienen wir hier Nischenprodukte. Aufgrund der erhöhten Nachfrage von Systemen mit besonderen Eigenschaften, konnten in diesem Bereich in 2023 leichte Zugewinne verzeichnet werden. Verstärkt wurde in diesem Segment auf Produktlinien abgezielt, welche aufgrund ihrer sensiblen Produkte höhere Ansprüche an die zu verwendenden Applikationssysteme stellen. Hier wird auch im Jahr 2024 mit verstärkten Aktivitäten und der Erweiterung der Produktlinien versucht, dem Segment einen weiterhin positiven Trend zu verleihen.

Für das neue Geschäftsjahr werden sowohl für das Segment der nasalen, als auch der ophthalen Applikationssysteme eine deutliche Steigerung gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet. Mit verstärkten Vertriebsaktivitäten gilt es auch im neuen Geschäftsjahr, dieses Produktsegment auszubauen und mit kundenspezifischen Lösungen auf die Anwendung abgestimmte Systeme zu etablieren. Hierbei wird auch verstärkt ein Augenmerk auf die Erschließung neuer Märkte gelegt, wobei der asiatische als auch der US-amerikanische Markt im Fokus stehen. In beiden Bereichen konnten bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr erste Projekte etabliert werden.

Für einige unserer neuen Entwicklungsprojekte sehen wir zeitnah den erfolgreichen Abschluss der Entwicklungsphase bevorstehen. Dennoch besteht hierbei auch kontinuierlich das immanente Risiko einer nicht oder wenig erfolgreichen Vermarktung. Die teilweise erforderlichen langen Entwicklungsphasen für den Einsatz neuer Technologien stellen permanent hohe Herausforderungen an unser Unternehmen, was den Einsatz an finanziellen und personellen Ressourcen betrifft. Der Fachkräftemangel in allen Bereichen verschärft diese Situation zusätzlich.

Über alle Bereiche hinweg wurden bereits Maßnahmen initiiert, um die Herstellungsprozesse kostengünstiger zu gestalten und so den steigenden Preisentwicklungen in Löhnen, Rohstoffen und Energie entgegenzuwirken. Investitionen in neue Technologie sollen diese Maßnahmen unterstützen. Die neu geschaffenen Produktionskapazitäten werden in Zukunft zu einer Erhöhung des Produktionsvolumens und einer Verkürzung von Lieferzeiten führen, was letztlich auch der kundenseitigen Disposition zugute kommt. Für das Preisniveau auf dem Rohstoffsektor wird für das neue Geschäftsjahr keine gravierende Veränderung gegenüber 2023 erwartet. Jedoch bergen die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten durchaus das latente Risiko einer veränderten Haltung der erdölexportierenden Länder gegenüber den westlich orientierten Staaten. Eine Rückkehr des Preisniveaus auf das Niveau vor Kriegsbeginn und Corona wird nicht erwartet.

Dem Adressenausfallrisiko tragen wir durch ein optimiertes Mahnwesen Rechnung. Zum Stichtag bestehende Risiken sind durch entsprechende Bewertungsmaßnahmen bereits berücksichtigt worden. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Finanzgeschäften und Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Die Liquidität konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter aufgebaut werden. Währungsrisiken bestehen derzeit nicht, da die Gesellschaft ausschließlich in EUR fakturiert. Aufgrund der differenzierten Absatzstruktur und unterschiedlichsten Partnern in unterschiedlichsten Ländern, gibt es keine existenziellen Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden. Der Vertrieb unserer Produkte erfolgt auf dem europäischen Markt direkt oder über Tochtergesellschaften, außerhalb von Europa zumeist mit eigenständigen Handelspartnern.

Unsere Gesellschaft verfügt über verschiedene Planungs- und Kontrollinstrumente, die Geschäftsrisiken frühzeitig erkennbar machen. Es bestehen insgesamt keine wesentlichen Risiken mit negativem Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage. Wir verfügen über einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln und Kreditzusagen, so dass wir unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können. Aufgrund unserer breiten Produktpalette, den qualitativ hochwertigen Produkten, den guten Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden und unseres kompetenten Mitarbeiterstammes, gehen wir von einer weiterhin positiven Unternehmensentwicklung aus. Auch die Entwicklungen in unserem Kundensegment stellen Chancen für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung dar.

Aktuell lassen sich für unser Geschäftsmodell keine gravierenden oder gar existenzbedrohenden Risiken im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten ableiten bzw. erkennen. Mit Hilfe einer detaillierten Wesentlichkeitsanalyse werden Chancen und Risiken mit positiven und negativen Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell bewertet. Dies soll erstmalig im laufenden Geschäftsjahr 2024 auch für Nachhaltigkeitsaspekte erfolgen. Eine daraus erzielte Transparenz der Lieferketten und des Wertschöpfungsprozesses ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Risken für unser Geschäft. Die Beschaffung von Rohstoffen und Zukaufteilen erfolgt ausschließlich auf dem nationalen oder dem europäischen Markt, um Lieferketten und Transportwege gering zu halten. Im Zuge der schrittweisen Abkündigung fossiler Energien, wurden im Jahr 2023 die ersten Gebäudeteile auf Fernwärme umgestellt.

Der wirtschaftliche Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2024 zeichnet sich für unsere Gesellschaft durchaus sehr positiv ab. Wir sehen für das kommende Jahr weitere Chancen in nahezu allen Anwendungsbereichen für unsere Systeme, so dass ein deutlicher Zuwachs der Umsatzerlöse und der Gesamtleistung gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr zu erwarten ist. Dies jedoch verbunden mit einer kontinuierlichen Unsicherheit hinsichtlich der Kosten auf der Beschaffungsseite. Wir erwarten daher ein nur leicht gestiegenes EBIT. Unser Ziel wird es sein, sich diesen Herausforderungen zu stellen und geeignete Instrumentarien zu schaffen, welche die bereits eingeleiteten Schritte maßvoll unterstützen und flankieren.

 

Hochheim am Main, den 20. Juni 2024

Alexandra Paasch

Stefan Christ

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 104.172.525,25 88.804.152,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 696.079,50 357.685,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 265.679,50 218.005,50
2. geleistete Anzahlungen 430.400,00 139.680,00
II. Sachanlagen 34.899.177,92 32.792.729,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.704.454,71 2.708.067,71
2. technische Anlagen und Maschinen 10.201.800,50 7.763.375,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.457.063,00 1.238.159,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.535.859,71 21.083.126,99
III. Finanzanlagen 68.577.267,83 55.653.737,32
1. Beteiligungen 613.625,78 613.625,78
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 51.963.642,05 50.040.111,54
3. sonstige Ausleihungen 16.000.000,00 5.000.000,00
B. Umlaufvermögen 108.246.793,60 104.451.808,08
I. Vorräte 17.929.694,35 17.465.615,77
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.590.338,69 12.675.879,87
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.909.709,39 2.688.926,57
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.424.708,05 1.350.588,24
4. geleistete Anzahlungen 4.938,22 750.221,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 56.069.600,97 58.688.868,04
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.881.881,49 4.344.999,57
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.247.749,87 9.619.203,17
3. sonstige Vermögensgegenstände 37.939.969,61 44.724.665,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 34.247.498,28 28.297.324,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 206.704,38 149.578,30
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 110.197,47 71.766,18
Bilanzsumme, Summe Aktiva 212.736.220,70 193.477.304,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 202.160.686,22 185.833.210,38
I. gezeichnetes Kapital 201.600,00 201.600,00
II. Gewinnrücklagen 124.394,00 124.394,00
III. Bilanzgewinn 201.834.692,22 185.507.216,38
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 464.714,22 538.341,47
C. Rückstellungen 4.289.176,61 1.638.070,51
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 112.878,30 144.836,81
2. Steuerrückstellungen 1.409.233,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 2.767.065,31 1.493.233,70
D. Verbindlichkeiten 5.819.884,11 5.467.682,22
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 181.536,80 912.947,80
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.179.550,55 821.283,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.458.796,76 3.733.450,44
davon aus Steuern 512.176,53 413.923,29
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 20.608,43 35.920,37
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.759,54 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 212.736.220,70 193.477.304,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 99.189.444,26 77.422.882,97
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 294.902,63 859.980,15
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 1.361,00
4. sonstige betriebliche Erträge 2.420.680,97 756.974,91
davon Erträge aus Währungsumrechnung 1.839,46 201,50
5. Materialaufwand 25.518.158,57 22.132.338,25
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 24.648.620,74 21.499.464,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 869.537,83 632.873,98
6. Personalaufwand 21.636.508,52 18.971.278,79
a) Löhne und Gehälter 18.078.925,36 15.791.378,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.557.583,16 3.179.900,04
davon für Altersversorgung 51.640,56 82.058,80
7. Abschreibungen 4.534.044,10 4.258.979,40
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.534.044,10 4.258.979,40
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.190.837,81 14.089.667,22
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 254,29 227,56
9. Erträge aus Beteiligungen 833.150,72 79.468,20
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.085.190,26 361.887,16
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.537.480,14 1.447.090,20
davon aus Abzinsung 18.239,30 0,00
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 1.962.572,45
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.965,22 79.312,00
davon aus Abzinsung 0,00 54.746,57
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 10.515.681,36 5.613.776,09
15. Ergebnis nach Steuern 26.932.653,40 13.821.720,39
16. sonstige Steuern 5.177,56 5.121,59
Jahresüberschuss 26.927.475,84 13.816.598,80

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 26.927.475,84 13.816.598,80
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 185.507.216,38 171.690.617,58
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 10.600.000,00 0,00
4. Bilanzgewinn 201.834.692,22 185.507.216,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Aero Pump GmbH hat den Sitz in Hochheim am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter HRB 18122. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften und nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig bei einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Unter Zugrundelegung einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 33 Jahren sind die Abschreibungen nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Die Abschreibung auf Altbestände bis 2009 erfolgt sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, darin enthaltene Wertpapiere abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für Altbestände und ungängige Teile wurden angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, in die neben Einzelkosten anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen für das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Geleistete Anzahlungen sind mit ihren Nettobeträgen ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bestehende Risiken durch ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Nominalwert aktiviert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Vorauszahlungsbetrag angesetzte Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Passivierung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach der projected unit credit method auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem dieser Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 %, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von EUR 12.925,00 (31.12.2022: EUR 59.039,00).

An die pensionsberechtigten Personen abgetretene Ansprüche aus Wertpapieren und Rückdeckungsversicherungen wurden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den entsprechenden Rückstellungen für Pensionen verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen EUR 1.117.083,98 und der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt EUR 1.073.825,17. Der sich nach Verrechnung ergebende übersteigende Betrag in Höhe von EUR 110.197,47 wurde auf der Aktivseite der Bilanz unter D. als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Höhe des Erfüllungsbetrags der Altersvorsorgeverpflichtung beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.076.506,00.

Insgesamt ergeben sich aus der Fortentwicklung der Altersvorsorgeverpflichtungen einschließlich Deckungsvermögen Erträge von EUR 18.239,30. Diese setzen sich aus Erträgen aus der Erhöhung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherungen von EUR 60.003,79 abzgl. gezahlter Beiträge von EUR 55.014,56 zusammen. Weiterhin ist hierunter der Aufzinsungsbetrag von EUR 13.702,00, der auch Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes enthält, sowie die Wertanpassung des Wertpapierdepots in Höhe von EUR 26.952,07 enthalten.

Die Steuerrückstellungen beinhalten erwartete Nachzahlungen an Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Jedoch wurden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen nach der Nettomethode unter Abzug der bereits vereinnahmen Umsatzsteuer ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 945.001,33 177.132,18 0,00
Geleistete Anzahlungen 139.680,00 290.720,00 0,00
1.084.681,33 467.852,18 0,00
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 8.147.948,22 1.602.425,43 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 47.318.492,72 2.821.160,36 268.800,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.105.456,92 669.129,23 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.083.126,99 2.120.320,61 433.200,99
82.655.024,85 7.213.035,63 702.000,99
Finanzanlagen
Beteiligungen 613.625,78 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 52.002.683,99 12.957.600,00 11.965.096,45
Sonstige Ausleihungen 5.000.000,00 13.000.000,00 2.000.000,00
57.616.309,77 25.957.600,00 13.965.096,45
Gesamtbetrag 141.356.015,95 33.638.487,81 14.667.097,44
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 1.122.133,51
Geleistete Anzahlungen 0,00 430.400,00
0,00 1.552.533,51
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 15.667.548,97 25.417.922,62
Technische Anlagen und Maschinen 3.489.507,34 53.360.360,42
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.330,59 6.851.916,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -19.234.386,90 3.535.859,71
0,00 89.166.059,49
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 613.625,78
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 52.995.187,54
Sonstige Ausleihungen 0,00 16.000.000,00
0,00 69.608.813,32
Gesamtbetrag 0,00 160.327.406,32
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 726.995,83 129.458,18 0,00 0,00 0,00 856.454,01
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
726.995,83 129.458,18 0,00 0,00 0,00 856.454,01
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 5.439.880,51 273.587,40 0,00 0,00 0,00 5.713.467,91
Technische Anlagen und Maschinen 39.555.117,22 3.603.442,70 0,00 0,00 0,00 43.158.559,92
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.867.297,92 527.555,82 0,00 0,00 0,00 5.394.853,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
49.862.295,65 4.404.585,92 0,00 0,00 0,00 54.266.881,57
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.962.572,45 0,00 0,00 0,00 0,00 1.962.572,45
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.962.572,45 0,00 0,00 0,00 0,00 1.962.572,45
Gesamtbetrag 52.551.863,93 4.534.044,10 0,00 0,00 0,00 57.085.908,03
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 265.679,50 218.005,50
Geleistete Anzahlungen 0,00 430.400,00 139.680,00
0,00 696.079,50 357.685,50
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 19.704.454,71 2.708.067,71
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 10.201.800,50 7.763.375,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.457.063,00 1.238.159,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.535.859,71 21.083.126,99
0,00 34.899.177,92 32.792.729,20
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 613.625,78 613.625,78
Wertpapiere des Anlagevermögens 931.026,96 51.963.642,05 50.040.111,54
Sonstige Ausleihungen 0,00 16.000.000,00 5.000.000,00
931.026,96 68.577.267,83 55.653.737,32
Gesamtbetrag 931.026,96 104.172.525,25 88.804.152,02

Umlaufvermögen

Zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.881.881,49 4.344.999,57
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (3.881.881,49) (4.344.999,57)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.247.749,87 9.619.203,17
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (14.247.749,87) (9.619.203,17)
davon aus Lieferungen und Leistungen (10.675.545,66) (9.619.203,17)
Sonstige Vermögensgegenstände 37.939.969,61 44.724.665,30
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (37.939.969,61) (44.724.665,30)
Gesamtbetrag 56.069.600,97 58.688.868,04
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (56.069.600,97) (58.688.868,04)

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 185.507.216,38 enthalten (31.12.2022: EUR 171.690.617,58).

Durch die Verlängerung des Zeitraums für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Bemessung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 7 auf 10 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zwischen der abgezinsten Rückstellung nach der bisherigen und der neuen Regelung in Höhe von EUR 12.925,00 (31.12.2022: EUR 59.039,00), der einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB unterliegt.

Das Eigenkapital enthält aus der Zeitwertbilanzierung nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB einen Betrag von EUR 63.344,54 (31.12.2022: EUR 37.529,58), der einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB unterliegt.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang bestehen für folgende Risiken:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
ausstehende Rechnungen 856.950,00 57.216,00
ausstehende Gutschriften 645.000,00 398.356,25
Garantieverpflichtungen 499.100,00 383.900,00
Aufbewahrungskosten 389.449,00 378.044,00
ausstehende Provisionen 165.568,00 114.550,00
Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern 75.830,00 88.330,00
übrige 135.168,31 72.837,45
Gesamtbetrag 2.767.065,31 1.493.233,70

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 181.536,80 912.947,80
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (181.536,80) (912.947,80)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.179.550,55 821.283,98
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.179.550,55) (821.283,98)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.458.796,76 3.733.450,44
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (3.080.036,76) (2.126.225,44)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (1.378.760,00) (1.607.225,00)
davon gegenüber Gesellschaftern (1.186.242,81) (612.701,02)
Gesamtbetrag 5.819.884,11 5.467.682,22
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (4.441.124,11) (3.860.457,22)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (1.378.760,00) (1.607.225,00)
davon gegenüber Gesellschaftern (1.186.242,81) (612.701,02)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 0,00 (31.12.2022: EUR 1.836.125,00) durch Sicherungsübereignung von beweglichem Anlagevermögen gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen aus unbefristeten Pacht- und Mietverträgen voraussichtliche jährliche Verpflichtungen von EUR 6.377.916,07 (31.12.2022: EUR 6.377.916,07).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung: 2023
EUR
2022
EUR
Inland 76.747.154,63 60.376.695,07
Ausland 22.442.289,63 17.046.187,90
99.189.444,26 77.422.882,97

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 291 246
Angestellte 101 102
392 348

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023

Frau Betriebswirtin (VWA) Alexandra Paasch (kaufmännische Geschäftsführerin), und Herr Diplom-Ingenieur Stefan Christ (technischer Geschäftsführer), beide Hochheim am Main.

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Beteiligungen

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

(Angaben von Eigenkapital und Jahresergebnis in EUR)

Name der Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil Eigenkapital Jahresergebnis
Gesellschaft Ort Land
WERRTA GmbH Düsen- und Zerstäubungstechnik Berlin Deutschland 45,0% -3.273.515,84 -1.088.244,89
AP Pharma Systems Atomizadores e Dispensadores Ltda. Porto Feliz, Sao Paulo Brasilien 40,0% 2.428.106,69 967.113,94
Ursatec GmbH Tholey Deutschland 33,3% 18.515.647,48 2.928.428,22

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt für Abschlussprüfungsleistungen EUR 47.500,00, für Steuerberatungsleistungen EUR 18.000,00 und für sonstige Leistungen EUR 1.200,00.

 

Hochheim am Main, den 20. Juni 2024

gez. Alexandra Paasch

gez. Stefan Christ

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

PROTOKOLL

der Poolversammlung

und der Gesellschafterversammlung

der

Aero Pump GmbH,

Hochheim am Main

am 23. Juli 2024 in Hochheim am Main

I.

Alleinige Gesellschafter der im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter HRB 18122 eingetragenen Aero Pump GmbH, mit Sitz in Hochheim am Main, sind Herr Egon Schwab, Frau Jutta Schwab, Frau Anette Schwab, Frau Susanne Weilbächer und Frau Alexandra Paasch, sämtlich Hochheim am Main. Am Stammkapital der Gesellschaft von 201.600,00 EUR ist Herr Egon Schwab, Hochheim am Main, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 50.400,00 EUR, Frau Jutta Schwab, Hochheim am Main, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 25.200,00 EUR und sind die Gesellschafter Anette Schwab, Susanne Weilbächer und Alexandra Paasch, sämtlich Hochheim am Main, mit Geschäftsanteilen im Nennbetrag von insgesamt jeweils 42.000,00 EUR beteiligt.

Zwischen den Gesellschaftern besteht zudem die Poolvereinbarung in der Neufassung vom 16. März 2020.

II.

Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften halten die erschienenen Gesellschafter zunächst eine Poolversammlung ab und fassen folgenden Beschluss:

Der Jahresüberschuss 2023 von EUR 26.927.475,84 wurde mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet und mit einem Bilanzgewinn von EUR 201.834.692,22 auf neue Rechnung vorgetragen.

III.

Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften halten die erschienenen Gesellschafter sodann eine Gesellschafterversammlung der Aero Pump GmbH, Hochheim am Main, ab und fassen inhaltsgleich den Beschluss der Poolversammlung nach Ziff. II.

 

Hochheim am Main, den 23. Juli 2024

gez. Egon Schwab

gez. Anette Schwab

gez. Jutta Schwab

gez. Susanne Weilbächer

gez. Alexandra Paasch

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Aero Pump GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Aero Pump GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aero Pump GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 20. Juni 2024

Siegwolf, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.