Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 208841
Vorher
Aumann Consulting UG (haftungsbeschränkt)Companybest Verlag GmbH
Eingetragen
5.5.2014
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitschriftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Druckschriften, Hörbüchern, Filmproduktionen und digitalen Produkten im Bereich der Fort- und Weiterbildung sowie Unternehmensberatung für klein- und mittelständische Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anastasia Aumann
seit 4.9.2023
Prokura
Prokura
Matthias Aumann
seit 5.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Matthias AumannAumann Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mission Mittelstand GmbH

Cloppenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Wir verändern Deutschland

... das ist unsere Mission - die Mission Mittelstand. Als vollständig digitalisierte Unternehmensberatung haben wir es uns zur Pflicht gemacht, kleinen und mittelständischen Unternehmen zu ihrer individuellen Erfolgsgeschichte zu verhelfen und so den Mittelstand in Deutschland zu stärken. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind das Fundament unserer Wirtschaft. Sie schaffen die meisten Arbeitsplätze, bilden junge Menschen für die Zukunft aus und sichern das Wachstum sowie den Wohlstand unseres Landes. Wir leben die absolute Überzeugung, dass im deutschen wie im gesamten deutschsprachigen Mittelstand noch viel mehr Potenzial steckt. Deshalb haben wir es uns zur Pflicht gemacht, ihn zu neuer Stärke zu führen.

Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Cloppenburg.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren, wie Auftragseingänge und Industrieproduktion, auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen jüngste konsumnahe Indikatoren, wie die Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe, eine Stabilisierung des privaten Konsums - allerdings auf niedrigem Niveau - erwarten. (Pressemitteilung 13.12.23, Bundeswirtschaftsministerium)

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Trend der Kundennachfragen ist gegenüber 2023 im ersten Halbjahr 2024 konjunkturell zurückgegangen. Der Umsatzrückgang ist vorsichtig geplant und zeigt sich in den monatlichen Umsatzentwicklungen.

Investitionen in Standorte, Personal und IT sind vorausschauend geplant.

a) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 3.236 2.608
Umlaufvermögen 2.839 3.054
liquide Mittel 943 1.094
Rechnungsabgrenzung 336 323
Passiva
Eigenkapital 1.652 779
kurzfristige Finanzierung 2.697 3.421
Rechnungsabgrenzung 2.942 2.774
Passive latente Steuern 63 105

Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme von 7.079 TEUR um 275 TEUR auf 7.354 TEUR gestiegen. Die Steigerung ist im Wesentlichen durch die Verschmelzung mit der Hinterm Horizont GmbH begründet.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betrugen rund 1.341 TEUR und betrafen die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattungen und Firmenfahrzeuge. Zudem wurde durch die Verschmelzung mit der Hinterm Horizont GmbH das Anlagevermögen der übertragenden Gesellschaft in Höhe von 84 TEUR übernommen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen ca. 753 TEUR.

Die Liquidität ist gegenüber dem Vorjahr um 151 TEUR leicht gesunken.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 1.652 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt damit rund 22,5 % (Vorjahr: 11,0 %). Es erfolgten keine Ausschüttungen an die Gesellschafterin.

Sämtliche erkennbare Risiken und Verluste sind in den Rückstellungen berücksichtigt worden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr um 245 TEUR gesunken.

b) Finanzlage

Die Gesamtliquidität der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 943 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie konnte weiterhin vollständig verzichtet werden.

c) Ertragslage

Anknüpfend an das vergangene Jahr wurde auch in 2023 ein deutlich positiveres Ergebnis erwirtschaftet. Das Rohergebnis entwickelte sich mit rund 30.240 TEUR für das Geschäftsjahr 2023 erwartungsgemäß. Im Kalenderjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 849 TEUR (Vorjahr: 385 TEUR) erwirtschaftet.

d) Finanzielle und personelle Leistungsindikatoren

Für die operative Unternehmenssteuerung werden als wichtigste Kennzahlen Umsatz, EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und AfA) und die Anzahl der Arbeitnehmer herangezogen. Die Entwicklung des Umsatzes sowie des EBITDA's in Höhe von 1.888 TEUR entspricht unseren vorsichtigen Planungen. Die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer in Höhe von 135 (Vorjahr: 118) entspricht unseren Planungen.

e) Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als angemessen ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist aktuell neu geplant auf dem derzeitigem Niveau. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb vereinbarter Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

III. Prognosebericht

Wir bewerten die aktuelle Lage unseres Unternehmens als Chance "neu" durchzustarten. Die aktuellen Prognosen gehen für das Jahr 2024 von leicht fallenden Umsätzen und einer deutlichen Abnahme der Beschäftigten aus.

Der gegenwärtige Trend des Auftragsbestandes lässt eine leicht optimistische Prognose für das Jahr 2024 und 2025 zu.

IV. Chancen- und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Die Beurteilung möglicher Risiken ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensführung der Firma Mission Mittelstand GmbH. Durch eine regelmäßige Analyse der Risiken sollen die Gefahren möglichst früh erkannt werden, damit zeitnah Gegenmaßnahmen getroffen werden können. Somit soll der Unternehmenserfolg nachhaltig gesichert werden. Zu den besonderen Risiken gehören vor allem: Abweichung von dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und der festgesetzten operativen und strategischen Ziele, Personalmangel aufgrund des Rückgangs qualifizierter Bewerber, Einhaltung aller relevanten Gesetze und Vorgaben für die Betriebsberatung sowie ein allgemeines Auftragsrisiko. Die monatliche Auswertung aller betriebswirtschaftlichen Daten über die in unserem Unternehmen installierten Kontrollinstrumente versetzen uns in die Lage, Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu berücksichtigen und zu beeinflussen. Alle Angebote werden auf der Grundlage einer pauschalierten Projektkalkulation und mit verbindlichen Preisangeboten abgegeben. Dadurch wird sichergestellt, dass wir zu unseren Preisen Aufträge erhalten und diese dann zuverlässig realisieren können. Hierbei steht die Kundenzufriedenheit an oberster Stelle. Der nachhaltige Erfolg des Unternehmens ist vor allem auf das attraktive Preis-/Leistungsverhältnis, die Zuverlässigkeit und die optimierten Betriebsabläufe zurückzuführen. Zinsrisiken sehen wir wegen unserer aktuellen Liquiditätssituation nicht. Der Gewinnung von zusätzlichem Personal sehen wir derzeit gelassen entgegen. Ein Personalrisiko sehen wir derzeit nicht. Die Firma Mission Mittelstand GmbH wird verstärkt auf die Aus- und Weiterbildung eigener Fachkräfte setzen. Für alle uns bekannten Risiken wurden, nach jetzigem Kenntnisstand, ausreichende Rückstellungen gebildet und geeignete Maßnahmen getroffen. Drohende Prozesse werden über einen Fachanwalt abgewendet. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen, das Forderungsmanagement setzt die Vorgaben der Geschäftsführung konsequent um. Als Chance für die Zukunft sieht die Firma Mission Mittelstand GmbH die Nachfrage im handwerklichen Mittelstand nach Beratung und Betreuung. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31.12.2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung der Gesellschaft sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Jahren wieder mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

 

Cloppenburg, den 02. Oktober 2024

gez. Matthias Aumann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.235.810,00 2.608.149,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 469.686,00 594.649,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 208.980,00 348.305,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.706,00 236.344,00
3. geleistete Anzahlungen 20.000,00 10.000,00
II. Sachanlagen 2.766.124,00 2.013.500,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.279.330,00 970.810,00
2. technische Anlagen und Maschinen 69.610,00 90.127,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.417.184,00 952.563,00
B. Umlaufvermögen 3.781.394,47 4.147.913,18
I. Vorräte 150.515,03 139.019,82
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 117.027,43 129.019,82
2. fertige Erzeugnisse und Waren 33.487,60 10.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.687.691,42 2.915.077,35
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.282.587,16 1.329.182,88
2. Forderungen gegen Gesellschafter 924.816,21 1.130.832,80
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.200,00 1.200,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 479.088,05 453.861,67
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 943.188,02 1.093.816,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 336.345,73 322.650,75
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.353.550,20 7.078.712,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.652.328,73 778.813,50
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 530.000,00 505.000,00
III. Bilanzgewinn 1.092.328,73 243.813,50
B. Rückstellungen 555.260,00 181.320,00
1. sonstige Rückstellungen 555.260,00 181.320,00
C. Verbindlichkeiten 2.141.513,51 3.240.374,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 396.169,64 409.386,70
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 28.726,93 515.451,61
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 740.653,14 985.564,23
4. sonstige Verbindlichkeiten 975.963,80 1.329.972,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.941.753,96 2.773.713,31
E. Passive latente Steuern 62.694,00 104.491,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.353.550,20 7.078.712,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 30.602.372,60 26.494.504,26
2. Personalaufwand 14.358.082,98 11.738.781,27
a) Löhne und Gehälter 12.739.855,65 10.381.806,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.618.227,33 1.356.974,66
davon für Altersversorgung 4.245,00 0,00
3. Abschreibungen 752.903,03 518.083,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 752.903,03 518.083,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.356.217,04 13.678.964,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.482,33 27.445,84
davon aus verbundenen Unternehmen 38.791,65 17.769,65
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.520,67 13.809,54
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 337.314,60 180.723,99
8. Ergebnis nach Steuern 855.816,61 391.587,68
9. sonstige Steuern 6.955,00 6.941,00
Jahresüberschuss 848.861,61 384.646,68

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 848.861,61 384.646,68
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 243.467,12
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 140.833,18
4. Bilanzgewinn 1.092.328,73 243.813,50

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Mission Mittelstand GmbH hat ihren Sitz in Cloppenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg (Oldenburg) unter HRB 208841 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Angaben und Erläuterung nicht mit dem Vorjahr vergleichbarer Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Anders als im Vorjahr wurde im Geschäftsjahr die Veränderung der Vorräte "unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen" statt im Personalaufwand nun in den "Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen" ausgewiesen.

Die nachfolgende Darstellung zeigt die betragsmäßige Umgliederung:

Posten Vorjahreswerte lt. Gewinn- und Verlustrechnung Umgliederungen Mit dem Geschäftsjahr vergleichbare Vorjahreswerte
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 -129.019,82 -129.019,82
Personalaufwand
- Löhne und Gehälter 10.381.806,61 129.019,82 10.510.826,43
Saldo über alle Posten 10.381.806,61 0,00 10.381.806,61

Anders als im Vorjahr werden die Zinserträge gegenüber dem Geschäftsführer unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" und nicht unter dem Posten "Erträge aus Beteiligungen" ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wird entsprechend korrigiert.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Die derivativen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Dies gilt auch für im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Ausnahme der geringwertigen Wirtschaftsgüter. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden in voller Höhe abgeschrieben. Aus der im Geschäftsjahr durchgeführten Verschmelzung mit der Hinterm Horizont GmbH wurden die Sachanlagen zu Buchwerten übernommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten angesetzt. Einzelwertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlte Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlte Erträge für das folgende Geschäftsjahr.

Erstmalig werden im Geschäftsjahr 2022 passive latente Steuern (§ 285 Nr. 30 HGB) bilanziert. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Die passiven latenten Steuern betreffen die Wertansätze im Anlagevermögen.

01.01.2023
Zugang
Verbrauch
31.12.2023
passive Steuerlatenz 104.491,50 0,00 41.797,50 62.694,00

Die Bewertung der passiven latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von ca. 30 % (§ 285 Nr. 29 HGB).

4. Erläuterungen zur Bilanz

Das Anlagevermögen wird in dem ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB).

Im Vorjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von T€ 418 aktiviert (siehe Anlagenspiegel). Die Aktivierung betrifft sämtliche Entwicklungskosten in 2022 für 20 Coaching-Videos. Die aktivierten Kosten betreffen ausschließlich Personalaufwand (kalkulatorischer Stundensatz) und werden linear über 3 Jahre abgeschrieben.

In 2022 wurde der derivative Geschäfts- oder Firmenwert für die Überlassung der Namensrechte "Hinterm Horizont" aktiviert und linear über eine erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde auf der Grundlage des zu erwartenden Bestandszeitraums der erworbenen Rechte ermittelt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von T€ 7,4 (Vorjahr T€ 7,0).

Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 417.973,76 0,00 0,00 417.973,76
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 262.032,75 110.960,00 0,00 372.992,75
3. Geleistete Anzahlungen 10.000,00 10.000,00 0,00 20.000,00
690.006,51 120.960,00 0,00 810.966,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 1.148.571,34 447.845,86 0,00 1.596.417,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 99.050,00 0,00 0,00 99.050,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.538.408,56 855.727,17 82.367,97 2.311.767,76
2.786.029,90 1.303.573,03 82.367,97 4.007.234,96
3.476.036,41 1.424.533,03 82.367,97 4.818.201,47
Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 69.668,76 139.325,00 0,00 208.993,76 208.980,00 348.305,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.688,75 106.598,00 0,00 132.286,75 240.706,00 236.344,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00 10.000,00
95.357,51 245.923,00 0,00 341.280,51 469.686,00 594.649,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 177.761,34 139.325,86 0,00 317.087,20 1.279.330,00 970.810,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.923,00 20.517,00 0,00 29.440,00 69.610,00 90.127,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 585.845,56 347.137,17 38.398,97 894.583,76 1.417.184,00 952.563,00
772.529,90 506.980,03 38.398,97 1.241.110,96 2.766.124,00 2.013.500,00
867.887,41 752.903,03 38.398,97 1.582.391,47 3.235.810,00 2.608.149,00

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Zum Bilanzstichtag wird eine Forderung gegen die Gesellschafterin in Höhe von € 924.816,21 (Vorjahr: 1.130.832,80) ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 30.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

Durch die Verschmelzung mit der Hinterm Horizont GmbH wurde das Stammkapital der übertragenden Gesellschaft in die Kapitalrücklage übernommen. Die Kapitalrücklage erhöht sich damit um 25.000 € auf nun 530.000 €.

Durch die Verschmelzung mit der Hinterm Horizont GmbH wurde der Verlustvortrag der übertragenden Gesellschaft in Höhe von 346,38 € in dem Gewinnvortrag der Gesellschaft übernommen.

Der Bilanzgewinn hat sich im Berichtsjahr wie folgt etwickelt:

Stand 1.1.2023 243.813,50
Zugang Verlustvortrag aus Verschmelzung 346,38
Jahresüberschuss 2023 848.861,61
Stand 31.12.2023 1.092.328,73

Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 € (VJ. 0,00 €).

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind 396.169,64 € (VJ. 409.386,70 €) besichert.

5. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB)

< 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Mietverträge 709 1.777 1.291
Leasingverträge 202 261 0
911 2.038 1.291

Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 135 Angestellte (Vorjahr: 118).

Die gewährten Gesamtbezüge i.S.d. (§ 285 Nr. 9 a HGB)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewährte Kredite i.S.d. § 285 Nr. 9 c HGB

Herrn Matthias Aumann wurde ein variables Darlehen in Höhe von bis zu T€ 200 zum Zinssatz von 1,5 % und einem 3 Monats Euribor von über 2,0 % zu einem Zinssatz von 2,0 p.a. gewährt. Die Auszahlung erfolgt durch Abruf variabel nach Bedarf. Im Berichtsjahr wurden zum Bilanzstichtag T€ 7,1 in Anspruch genommen.

Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB)

Im Geschäftsjahr war Herr Matthias Aumann, Cloppenburg, als Geschäftsführer bestellt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Haftungsverhältnisse (§ 285 Nr. 27 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB)

Gesamt
T€
Sicherung durch Pfandrechte ö.a.
Bürgschaften 1.600 keine
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.600 keine

Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 848.861,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Cloppenburg, den 02. Oktober 2024

gez. Matthias Aumann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nachstehend geben wir unseren nach § 322 Abs. 7 Satz 1 HGB datierten und an anderer Stelle unterzeichneten Vermerk über unsere Abschlussprüfung wieder.

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mission Mittelstand GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mission Mittelstand GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mission Mittelstand GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Oldenburg, den 07. Januar 2025

FTSP Frisia Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. M. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer

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