Haering GmbH
Mühlstraße 2, 74199 Untergruppenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela, geb. Matt Blick seit 7.2.2024 | Geschäftsführer |
Achim Karl Gurt seit 13.12.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.47% | |
| 49.53% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 92.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haering GmbHUntergruppenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz auf 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Haering GmbH hat ihren Sitz in Untergruppenbach-Unterheinriet. Die Gesellschaft wird beim Registergericht des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 107424 geführt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2023 ist nach den Vorschriften des HGB unter Einschluss des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes erstellt worden und entsprechend gegliedert. Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB und des GmbHG erstellt. Die Größenmerkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft liegen gemäß § 267 (2) HGB weiterhin vor. Die im Vorjahr angewandten Gliederungsgrundsätze wurden grundsätzlich beibehalten. Vorjahreszahlen im Sinne des § 265 (2) HGB sind angegeben. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden insofern keine Bewertungseinheiten zu bilden waren. Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde beachtet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen unverändert den handelsrechtlichen Bestimmungen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fand gegenüber dem Vorjahr nicht statt. IV. Erläuterungen zur Bilanz: AKTIVA Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind planmäßig linear abgeschrieben. Früher erworbene Firmenwerte sind weiterhin mit einem Erinnerungswert bilanziert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Abschreibungen sind planmäßig nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 (3) HGB waren vorzunehmen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Die Beurteilung der einzelnen Wertpapiere ergab die Notwendigkeit von außerplanmäßigen Abschreibungen in Vorjahren aufgrund der gesunkenen Kurswerte am Bilanzstichtag gemäß § 253 (3) HGB. Realisierte Verkäufe führten zu einer Wertaufholung in Höhe von € 228.289,00 gem. § 253 (5) S. 1 HGB. Der Ansatz für die übrigen Finanzanlagen ist darüber hinaus zu Anschaffungskosten erfolgt. Die Ausleihungen verbundene Unternehmen betreffen ausgereichte Darlehen mit einer mittelfristigen Laufzeit. Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs dargestellt. Umlaufvermögen Die Vorräte sind grundsätzlich zu Nettoeinstandspreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu innerbetrieblichen Herstellungskosten unter Einbeziehung der anteiligen Gemeinkosten nach den zwingenden handelsrechtlichen Bestimmungen bewertet. Abschläge für Verwertungsrisiken sind vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten abzüglich erforderlicher Einzelberichtigungen und einer 1%igen Pauschale bewertet. Enthalten in den "sonstigen Vermögensgegenständen" sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern mit € 49.124,31 und gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 9.343,75. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. m Die Posten der Rechnungsabgrenzung lösen sich nach zeitlicher Zuordnung und Verbrauch im Folgejahr auf. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 869.200,00 und ist im Handelsregister eingetragen. Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen wurde nach § 253 HGB ermittelt. Die versicherungsmathematischen Berechnungen ergeben sich aus Sachverständigen-Gutachten. Die Rückstellung bezieht sich auf einen Anspruch eines planmäßig ausgeschiedenen Gesellschafter-Geschäftsführers bzw. eines Witwenbezuges, sowie 1 Rentner. Als Berechnungsansatz wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,82% angewendet unter Zugrundelegung der Bewertungsmethode "Projected Unit Credit Method"(PUC). Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage der Richttafel 2018 G Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung einer Rentendynamik von 2%. Eine Fluktuationsrate wurde nicht berücksichtigt. Ausschüttungsgesperrt ist ein Betrag von € 198,00. Die Pensionsrückstellung wird in Höhe von € 52.321,00 (i.VJ T-€ 56) ausgewiesen; davon enthalten sind gem. § 285 Nr. 9b HGB € 49.697,00. Die Ermäßigung der Pensionsrückstellung beträgt insgesamt € 4.105,00 (i.VJ T-€ 50); davon enthaltener Zinsaufwand € 934,00 ( i.VJ T-€ 2). Die Steuerrückstellung wird nach dem voraussichtlichen Bedarf ermittelt und betrifft das laufende noch nicht veranlagte Jahr. Die Rückstellungen für Risiken und Kosten sind angemessen und nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Eine Abzinsung war aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten einen Saldo gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 19.222,84. Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich der Restlaufzeit und grundpfandrechtlicher Sicherheiten wie folgt:
Latente Steuern Eine latente Steuerabgrenzung für die Gesellschaft war im Berichtszeitraum nicht zu bilden; von dem Wahlrecht nach § 274 (1) S. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufstellung der Gewinn- u. Verlustrechnung erfolgte in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Jahresergebnis sind enthalten:
Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung liegen darüber hinaus im Berichtsjahr nicht vor. IV. Sonstige Pflichtangaben Wesentliche verbundene Unternehmen
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen in Höhe von € 1.500.000,00; diese valutieren zum Bilanzstichtag i.H.v. € 1.196.531,80. Es handelt sich um eine Bürgschaft für eine Gesellschaft innerhalb der Unternehmensgruppe gegenüber Dritten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasingverpflichtungen bestanden in Höhe von € 274.478,07. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der innerhalb des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne von § 285 (7) HGB betrug:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Ausschüttungen wurden im Folgejahr in Höhe von € 2.000.000,00 vorgenommen. Die Offenlegung des Vorjahresabschlusses ist im elektronischen Bundesanzeiger / Unternehmensregister in deutscher Sprache erfolgt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Bezüglich anhaltender Unsicherheiten aufgrund möglicher Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht unter den Punkten V. Chancen und Risiken und VI. Prognosebericht. Die Auslandsbeteiligungen und ein Teilbereich der Berichtsfirma, die Sparte Industrielacke, wurden im Folgejahr verkauft. Weitere strategische Kooperationen werden in Betracht gezogen. Darüber hinaus sind nach Ablauf des Geschäftsjahres keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer werden als alleinige Gesellschafter die Einstellung des Jahresüberschusses in den Gewinnvortrag beschließen. Der Vorjahresabschluss ist durch die Gesellschafterversammlung vom 26.01.2024 festgestellt worden. Die Geschäftsführung wurde für 2022 entlastet. Mitglieder der Geschäftsführung waren: Geschäftsführer
Unterheinriet, den 05.02.2025 Achim Karl Gurt Daniela Blick Lagebericht für das Geschäftsjahr von 01.01. - 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die HAERING GmbH fertigt hochwertige Beschichtungsstoffe für Handel, Handwerk und Industrie. Aus dem Bereich Bautenschutz steht den Kunden ein umfassendes Spektrum an qualitativ hochwertigen Produkten zur Verfügung. Ausgewählte Nischenleistungen vervollständigen das breite Produktsortiment. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich nach IWF-Angaben im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser entwickelt, als dies prognostiziert worden war. Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Probleme in den Wertschöpfungsketten konnten im Jahr 2023 weitgehend beseitigt werden und auch die Verwerfungen auf den Rohstoff- und Energiemärkten infolge des Ukrainekrieges nahmen allmählich ab. Dennoch war das Jahr 2023 eines der wachstumsschwächsten Jahre der letzten drei Jahrzehnte. Die weltweite Inflationsrate liegt mit 6,8 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,8 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat sich gegenüber Vorjahr um 0,3 % verringert. Grund für diese Entwicklung waren die nach wie vor hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen infolge steigender Zinsen sowie ein Nachfragerückgang im In- und Ausland. Der größte Teilmarkt der Branche ist mengenmäßig der Markt für Bautenanstrichmittel. Bei den Bautenfarben gab es 2023 in der Menge einen weiteren Rückgang um -4 %. Während der Profimarkt in Deutschland mit -5,5 % deutlich abgenommen hat, konnte sich der DIY-Markt leicht erholen und wuchs um knapp 1 %. Zu besonders starken Rückgängen kam es bei den Fassadenfarben, bei Putzen und Holzschutzmitteln, die zwischen -6 und -8 % verloren haben. (Quelle VdL_Jahresbericht 2023) 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Der Rohertrag hat sich um 0,7% gegenüber Vorjahr erhöht, liegt aber leicht unter unseren Erwartungen. Wenn es im Jahr 2023 dennoch zu einem verbesserten Ergebnisausweis kam, so hatte das mit verschiedenen Faktoren zu tun. Hilfreich war zum einen eine leicht rückläufige Wareneinsatzquote von 57,0% gegenüber der des Vorjahres von 57,5% sowie zum anderen die Höhe an Personalkosten, die mit einem Plus von 1,3% nur geringfügig über denen des Vorjahres lagen. Zudem konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um knapp 10,8% reduziert werden, was unter anderem daran lag, dass im Vorjahresausweis Aufwendungen für eine Dachsanierung im Lagerbereich in Höhe von 210T€ enthalten waren. Unter Berücksichtigung eines Anstiegs der Abschreibungen um 6,1% und einem um 277 T€ höheren Beteiligungs- und Finanzergebnis hat sich das Ergebnis nach Steuern gegenüber Vorjahr deutlich um 516 T€ verbessert. Das Jahresergebnis beläuft sich auf 134 T€ (Vj. -346 T€) und entspricht somit unseren Erwartungen. b) Finanzlage Die Finanzlage ist weiterhin sehr gut, somit ist das Unternehmen in der Lage, alle finanziellen Erfordernisse jederzeit erfüllen zu können. Die Guthaben bei Banken haben sich gegenüber Vorjahr von 2.385 T€ um 982 T€ auf 3.367 T€ erhöht. Zum Bilanzstichtag bestehen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 3.178 T€ (Vj. 2.578 T€), um deren Liquiditätslage zu stabilisieren. Es ist unsere Philosophie, vor allem in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine ausreichende Liquidität vorzuhalten, um sich dadurch eine maximale Handlungsfähigkeit zu sichern. Größere Geschäftsrisiken sind gegen Forderungsausfall in aller Regel versichert, trotz eines wirkungsvollen Debitorenablaufs. Es bleibt auch weiterhin Ziel unseres Finanzmanagements, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Weiterhin sehr erfreulich zeigt sich die Quote an ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen per 31.12.2023, die einen Wert in Höhe von 2% (Vorjahr 2,9%) vom Umsatz per 31.12.2023 ergeben haben. Kurzfristige Verbindlichkeiten sind einschließlich aller Rückstellungen jederzeit durch liquide Mittel gedeckt. c) Vermögenslage Aufgrund von Gewinnthesaurierungen in den vergangenen Jahren verfügt das Unternehmen über eine sehr solide Vermögenslage. Die Eigenkapitalquote bewegt sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Im Berichtsjahr konnten trotz der komplexen wirtschaftlichen Gesamtsituation diverse, zielgerichtete Investitionen in Höhe von über 800 T€ realisiert werden, von denen wir uns wiederum eine Sicherung der Marktposition erwarten. Bei den Investitionen handelte es sich zum einen um notwendige Ersatzinvestitionen, aber auch um Erweiterungsinvestitionen. So wurde für den IT-Bereich für ca. 400 T€ ein bestehendes Gebäude aufgestockt, um eine neue Raumlösung unter Beachtung aller IT-sicherheitsrelevanten Anforderungen zu erzielen. Der Rückgang des Vorratsvermögens um 376 T€ auf 6.443 T€ ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr infolge der Lieferkettenproblematik gezielt Vorratsbestände aufgebaut wurden, um eine dauerhafte Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Ferner hat sich die Situation bei den Rohstoffpreisen gegenüber Vorjahr etwas entspannt. Stichtagsbedingt haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 260 T€ verringert, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 93 T€ erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen um 169 T€ über Vorjahr, was im Wesentlichen auf ein kurzfristiges Darlehen an ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von 400 T€ zurückzuführen ist. Gegenläufig ist ein Rückgang bei den Steuererstattungsansprüchen in Höhe von 298 T€ zu verzeichnen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten wirken sich im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Teilbereichs Industrielackbeschichtungen zu Beginn des Jahres 2024 erhöhend aus. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Rohergebnisses sowie des Jahresergebnisses. Das Rohergebnis konnte 2023 um 81 T€ gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Auch das Jahresergebnis hat sich mit einem Plus von 480 T€ auf 134 T€ positiv entwickelt. 4. Gesamtaussage Geringfügig verbesserte Produktmargen sowie diverse Kostensenkungen haben zu einem spürbar verbesserten Ergebnis geführt. Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zufrieden. III. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen verfügt über einen eigenen F + E-Bereich. Dies ermöglicht maximale Innovation und eine zügige Realisierung der kundenseitig gestellten Anforderungen. Zudem gewährleistet F + E einen kontinuierlichen Ausbau von Spezialprodukten außerhalb einer breiten Anwendung und insgesamt gesehen eine stete Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Das Unternehmen erwartet auch künftig einen verstärkten Aufwand im Bereich behördliche Regulierung und hat sich entsprechend darauf vorbereitet. Leider sind die politischen Bemühungen, Bürokratie abzubauen, nicht erfolgreich. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Unter anderem deshalb hat das Unternehmen den Bereich der Industrielackbeschichtungen am Ende des ersten Quartals 2024 veräußert, da dieser Produktbereich ganz erheblich unter der Bürokratie leidet und zudem hohe Auflagen für die Herstellungs- und Handlingsprozesse zu einer spürbaren finanziellen Last geführt hätten. IV. Zweigniederlassungen/Tochtergesellschaften Das Unternehmen unterhält im Berichtszeitraum keine Zweigniederlassungen. Die Auslandsmärkte in Polen und in Tschechien sowie den angrenzenden Ländern werden durch die Tochtergesellschaften in Polen und Tschechien abgewickelt. Deren Gewinne werden weiterhin thesauriert. Im Zuge der Veräußerung des Industrielacksegmentes wurden auch beide Unternehmenstöchter in Polen und Tschechien mitveräußert. Rechtsübergang ist der 01.01.2024. V. Chancen- und Risikobericht In Zeiten hoher Volatilitäten nehmen Risiken tendenziell zu. Waren es während der Pandemie Engpässe, die zu Preisanstiegen führten, so ermöglichten im Anschluss daran hohe Kapazitätsauslastungen den Lieferanten, entsprechend hohe Preise am Markt durchzusetzen. Wir haben uns seit einiger Zeit intensiv damit befasst, zum Beispiel durch geeignete Auswahl an Lieferanten bzw. durch Zweitfreigaben von Rohstoffen Margenchancen noch besser zu nutzen und Abhängigkeiten weiter zu reduzieren. Globale Risiken wirken sich auch künftig auf unseren allgemeinen Geschäftsverkehr aus. Der Erhalt von Lieferketten im Zuge internationaler Beschaffungswege ist zu einer zentralen Herausforderung geworden, wie selbstverständlich auch die Sicherstellung der zur Aufrechterhaltung unserer Geschäftsabläufe benötigten Energieleistungen. Es besteht eine gewisse Sorge darüber, dass es zu einer Abschwächung der allgemeinen Wirtschaftsleistung in Deutschland, Europa und weltweit kommen könnte, wenn diese Themen wieder eine verstärkte Rolle in den wirtschaftlichen Aktivitäten spielen sollten. Deshalb arbeitet unser Unternehmen mit Hochdruck an stabilen Lösungen, wie zum Beispiel an Alternativbezügen kritischer Beschaffungen, damit langfristig eine Sicherstellung unserer Unternehmensleistung gewährleistet ist. Risiken sehen wir auch in der anhaltend schwachen Baukonjunktur. Die Baukosten bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, was zu einer Zurückhaltung hinsichtlich von Investitionsentscheidungen führen dürfte. Ferner wirken sich die politischen Rahmenbedingungen belastend auf die Konjunktur aus. Kriegerische Auseinandersetzungen, z.B. in der Ukraine und in Nahost, tragen ebenfalls zu Unsicherheit und Marktzurückhaltung bei. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine sind die Verkäufe an unseren ukrainischen Großkunden in 2022 deutlich zurückgegangen. In diesem Geschäftsjahr konnten die Umsätze, trotz Fortbestandes des Krieges und unter massiv erschwerten Bedingungen für unseren Geschäftspartner, wieder um 35% gesteigert werden. In anspruchsvollen wirtschaftlichen Zeiten erachten wir es zudem als essentiell, Ausfallrisiken durch ein hoch wirksames Forderungsmanagement zu minimieren. Nahezu keine Ausbuchungen sind das Ergebnis einer eng getakteten und wirkungsvollen Debitorenabwicklung. Dennoch sind wir trotz Kenntnis aller Krisen zuversichtlich, was die künftige Entwicklung des Unternehmens betrifft. Wir verfügen über technisch ausgereifte, hochqualitative Produkt- und Systemlösungen, über motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich unserem Unternehmen teils schon Jahrzehnte zugehörig fühlen, über flexible wie effiziente Fertigungsabläufe sowie über einen in vielen Jahren gewachsenen und treuen Kundenstamm. Wir sind davon überzeugt, dass sich Produktinnovation und Produktoptimierung künftig wertschöpfend auswirken werden. Hinzu kommt, dass die Bevölkerungsentwicklung zu einem höheren Raumbedarf führen wird. All das sehen wir als hervorragende Basis für ein stabiles und beherrschbares Firmenwachstum in der Zukunft. Was die Optimierung der Energiekosten und die generelle Energieversorgung unseres Unternehmens angeht, so haben wir schon vor vielen Jahren die Entscheidung zur intensiven Nutzung von Energieeinspeisungen aus eigener Photovoltaiktechnik getroffen und in mehreren Schritten umgesetzt. Somit machen wir uns in weiten Teilen unabhängig gegenüber Energieengpässen und daraus resultierenden überproportionalen Energiepreisanstiegen. Die hohe Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft schafft uns Chancen und Freiräume zu energieeffizienten Investitionen, die wir auch durchführen. Aufgrund der Behandlung von zu entsorgenden Restmengen, die bei den Fertigungsprozessen anfallen, ist es dem Unternehmen gelungen, die Entsorgungskosten in diesem Bereich in 2023 gegenüber Jahren mit vergleichbarer Entsorgungsmenge um ca. 13 T€ zu reduzieren und somit zugleich einen beispielhaften Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Zusätzliche Chancen sehen wir nach wie vor in strategischen Kooperationen. So sind durch den Verkauf der Industriesparte die Voraussetzungen gegeben, dass das Unternehmen sich mit einem Vollsortiment an Bautenschutzprodukten konsequent auf diesen wichtigen und zukunftsfähigen Markt fokussieren kann. Zudem entsteht durch den Wegfall an Produkten wie Fertigungsanlagen ein zusätzliches Raumangebot, das für die Zukunft optimal genutzt werden kann. Eine räumliche Erweiterung ist somit ohne wesentliche zusätzliche Kosten jederzeit umsetzbar. Dies ist umso wichtiger vor dem Hintergrund der Kenntnis über den aktuellen Sanierstau. Denn es ist zu erwarten, dass Sanierungsaktivitäten im Bewusstsein der Bauherren wieder eine deutlich größere Rolle spielen werden, bevor die Kosten immer höher steigen. Für diesen Fall sind wir dann mit unserem Unternehmen sehr gut aufgestellt, sowohl hinsichtlich unserer Produktvielfalt als auch hinsichtlich unserer räumlichen Gegebenheiten. VI. Prognosebericht Deutschland befindet sich aktuell in einer komplexen Baukrise, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst wurde und weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche hat. Die Produktsparten Mörtel, pastöse Produkte, Farben und WDVS haben einen historischen Absatzeinbruch erfahren. Energetische Modernisierungsmaßnahmen werden weiterhin nicht angegangen bzw. verschoben. Die Neubaunachfrage ist erwartungsgemäß auf einem Tiefpunkt, ausgelöst durch die gestiegenen Zinsen und Baukosten. Weichen für eine Wiederbelebung der Bautätigkeit, der energetischen Modernisierung und für deutlich mehr Investitionsbereitschaft müssten durch Maßnahmen der künftigen Politik angekurbelt werden. Erfreulicherweise haben sich die Energiepreisniveaus wieder beruhigt. Wir können aus heutiger Sicht nicht erkennen, dass es wieder kurzfristig zu solchen Kostenanstiegen und Abhängigkeiten von Energie kommt, so wie im Zuge der Pandemie geschehen. Es bleibt eines unserer prioritären Ziele, auch in der Zukunft auf eine Kontrolle der betrieblichen Energiepreisnotierungen hinzuarbeiten. Im Jahr 2021 hat das verbundene Unternehmen Rethmisch GmbH unter der Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH ein Joint Venture mit einem Partner gegründet. Aufgrund von Anlaufverlusten infolge der explodierenden Energiepreise hat sich dieser Fremdgesellschafter im Jahr 2022 aus der Gesellschaft zurückgezogen und seine Anteile an die Rethmisch GmbH veräußert. Zur Sicherung des Kaufpreises ist die Haering GmbH gegenüber dem ausgeschiedenen Fremdgesellschafter eine Bürgschaftsverpflichtung über ursprünglich 1,5 Mio. € eingegangen, welche sich ratierlich verringert und zum Bilanzstichtag 31.12.2023 mit ca. 1,2 Mio. € valutiert. Im Jahr 2024 konnte die Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH nach vorläufiger Ermittlung ein leicht positives Ergebnis erzielen. Aufgrund eingeleiteter Maßnahmen zur Kostensenkung und der Gewinnung eines Großkunden ab dem Jahr 2025 plant die Geschäftsführung der Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH zukünftig mit einer weiteren Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Für das Jahr 2024 gehen wir basierend auf den vorsichtig ermittelten vorläufigen Zahlen bis Dezember infolge der Veräußerung der Industriesparte im ersten Quartal des Jahres von einem deutlichen Anstieg sowohl des Rohergebnisses als auch des Jahresergebnisses im Vergleich zu 2023 aus. Der Verband der Lackindustrie prognostiziert für 2025 einen mengenmäßigen Rückgang der Bautenanstrichmittel um 2,5%. Das Kundensegment DIY wird aufgrund der verbesserten Konsumstimmung mit nur 1% verlieren, während das Profisegment mit 3% deutlicher zurückgeht. Quelle: Der deutsche Markt für Farben und Lacke 2024/2025 COATINGS Insights vom Oktober 2024. Durch die nun mögliche Vollausrichtung auf den Bautenschutz eröffnet sich ein neues Potential bezüglich optimierter Fertigungsabläufe, Lagerung und Vertrieb. Für das Jahr 2025 planen wir bezüglich des Rohergebnisses mit einem leicht über dem Niveau des Jahres 2023, jedoch deutlich unter 2024 liegenden Wert sowie einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Dennoch ist eine zuverlässige Prognose ungleich schwerer als in der Vergangenheit aufgrund der vielen aktuellen Krisenthemen. Enge Kontakte zu unseren Geschäftspartnern sind uns seit jeher Verpflichtung. Wir sehen sie als Basis für langfristige und vertrauensvolle Beziehungen. Wir schätzen es, weder während noch im Nachgang der Pandemie große oder wichtige Kunden verloren zu haben und bewerten dies als gute Ausgangssituation für zukünftige Aktivitäten. Somit betrachten wir unser Unternehmen für die Zukunft sowohl in finanzieller als auch in struktureller Hinsicht als sehr gut vorbereitet. Wir versichern nach bestem Wissen im Lagebericht der Gesellschaft, dass einschließlich des Geschäftsergebnisses die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.
Unterheinriet, den 05.02.2025 Geschäftsleitung der HAERING GmbH Daniela Blick Achim Gurt "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGNEN ABSCHLUSSPÜRFERSAn die Haering GmbH, 74199 Untergruppenbach-Unterheinriet Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Haering GmbH, 74199 Untergruppenbach-Unterheinriet - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Haering GmbH, 74199 Untergruppenbach-Unterheinriet für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich zusammen mit meinem Prüfungsteam pflichtgemäßes Ermessen aus und wir bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Heilbronn, den 06.02.2025 Michael Straub, vereidigter Buchprüfer |
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