Schwarzwaldblick Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Simon Graeser seit 4.6.2025 | Prokura |
Mario André Schleith seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Dagur Kristinn Johann Gunnarsson seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Martin Käser seit 7.1.2025 | Prokura |
Frederic Eisele seit 30.7.2024 | Prokura |
Stefan Baumann seit 13.6.2024 | Prokura |
Lukas Rank seit 9.3.2023 | Prokura |
Christian Clemens Kiefer seit 17.2.2022 | Prokura |
Marc Oliver Fricker seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Christian Ittrich seit 3.1.2022 | Prokura |
Mathias Deuschle seit 22.9.2021 | Prokura |
Marc Seeger seit 3.4.2020 | Prokura |
Ines Zehner seit 20.12.2019 | Prokura |
Sven Schmitt seit 5.6.2019 | Prokura |
Jens Falter seit 5.6.2019 | Prokura |
Manfred Mladek seit 19.7.2018 | Prokura |
Karl Kronberger seit 27.6.2018 | Prokura |
Mathias Hermann Richard Eck seit 4.1.2018 | Geschäftsführer |
Jochen Broß seit 15.1.2016 | Prokura |
Xaver Josef Schwendemann seit 15.1.2016 | Prokura |
Klaus Joachim Pfau seit 24.7.2015 | Prokura |
Timo Schneider seit 16.10.2014 | Prokura |
Thomas Dettling seit 2.4.2014 | Prokura |
Wolfgang Heim seit 5.7.2013 | Prokura |
Thomas Rohrer seit 7.6.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 50.00% | |
| 50.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schleith GmbH BaugesellschaftWaldshut-TiengenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016SCHLEITH GmbH BaugesellschaftGeschäftstätigkeit Wir sind als Bauunternehmung vorwiegend im badischen Landesteil von Baden-Württemberg aktiv und sind Anbieter von einfachen bis komplexen Erd-, Strassen- und Ingenieurbauprojekten. Unsere Leistungsbereiche und Kompetenzen decken nahezu jeden Baubereich ab und auf Wunsch bieten wir als Generalunternehmer "Alles aus einer Hand". Zum 01. Januar 2016 ist der Geschäftsbetrieb und das Gesellschaftsvermögen des Tochterunternehmens Früh Ingenieurbau GmbH & Co. KG, Achern, auf die Schleith GmbH Baugesellschaft im Wege der Anwachsung übergegangen. Art und Umfang der Geschäftsaktivitäten der Berichtsgesellschaft erweitern sich dadurch ab dem Geschäftsjahr 2016 entsprechend. Die Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Berichtsjahr mit dem Vorjahr ist dadurch eingeschränkt. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Insgesamt sind die Umsätze im Bauhauptgewerbe in 2016 um 6,3 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Zuwachs untergliedert sich in die Einzelbereiche Wohnungsbau mit 8,5 %, Wirtschaftsbau mit 3,9 % und öffentlicher Bau mit 6,4 %. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,4 %. Geschäftsverlauf und Auftragslage Der Geschäftsverlauf war im Berichtszeitraum geprägt von einer ganzjährigen starken Auslastung der gesamten technischen Mannschaft und der organisatorischen Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs Bauträgerprojekte. Ferner durch intensive Angebots- und Akquise-Tätigkeiten in allen Geschäftsbereichen und im Rahmen von Bietergemeinschaften. Die erbrachte Bauleistung (Gesamtleistung von Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen) betrug im Berichtsjahr TEUR 146.857 (Vorjahr TEUR 108.056). Der Leistungszuwachs liegt neben der oben genannten Anwachsung in der Auswahl der Projekte, die im Hinblick auf Synergien unserer vielfältigen Leistungsbereiche akquiriert werden konnten. Im Berichtsjahr hatten wir eine sehr gute Auslastung und auch für das aktuelle Geschäftsjahr 2017, erwarten wir dank einer (branchenweit) soliden bis sehr guten Auftragslage eine ebenfalls hohe Auslastung. Insgesamt betrachten wir das Geschäftsjahr 2016 als erfolgreiches Jahr und konnten unsere Stellung am Markt über den Branchentrend hinaus weiter ausbauen. Beschaffung Neben eigenen, umfangreichen Aktivitäten bezüglich der Rohstoffbeschaffung von Kies, Schotter und eigens aufgearbeiteten Recyclingmaterialien, verfügen wir über langjährige Geschäftsbeziehungen zu Rohstofflieferanten, Asphaltmischwerken und regionalen Subunternehmern. Personal Unser Personal ist unser Kapital. Wir sind stets daran interessiert, gutes Personal im Unternehmen zu haben und zu halten. Die Fluktuation ist gering und die Vielfalt unserer Aktivitäten ist motivierend für unser Personal. Die Leistungsbereitschaft und das Betriebsklima befinden sich auf hohem Niveau. Die durchschnittliche Anzahl unserer Auszubildenden im Straßen-, Betonbau und im kaufmännischen Bereich lag bei 23 Personen. Die Arbeit an unserer Personalstruktur ist wie in den Vorjahren, ein ständiger, dynamischer Prozess der mit Bedacht Entscheidungen fordert. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 495 Personen. Der Besuch von Seminarveranstaltungen als Weiterbildung für unsere Bauleiter und Poliere, um diesen neue Erkenntnisse in Arbeitsvorbereitung, Personalführung, neue VOB-Richtlinien, etc. zu vermitteln, wird durch den Betrieb gefördert. Betriebsintern veranstalten wir regelmäßig Bauleiter- und Polier-Tagungen. Zweigniederlassungen Die Berichtsgesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Rheinfelden, Umkirch, Steißlingen, Achern, Mannheim und Badenweiler. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 3.192 auf TEUR 74.348 erhöht. Die Sachanlagen inklusive der immateriellen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 4.366 erhöht. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 1.407 auf TEUR 4.669 erhöht. Die Finanzanlagen sind um TEUR 56 zurückgegangen. Der Rückgang ist zu wesentlichen Teilen auf die Anwachsung zurück zu führen. Im Umlaufvermögen haben sich - u.a. anwachsungsbedingt - die Vorräte von TEUR 15.182 auf TEUR 17.539 und insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 9.845 auf TEUR 12.512 erhöht. Die flüssigen Mittel (Kassenbestände, Bankguthaben) liegen mit TEUR 6.600 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch die Verwendung von vereinnahmten Kundengeldern im Bauträgergeschäft bedingt. Das Eigenkapital erhöhte sich auf TEUR 21.488, was eine Verbesserung der Eigenkapitalquote auf rund 29 % ergibt. Die Rückstellungen stiegen um insgesamt TEUR 5.816 an, was im Wesentlichen der Anwachsung geschuldet ist. Die Bankverbindlichkeiten nahmen um TEUR 9.464 auf TEUR 13.730 deutlich - insbesondere durch die Rückführung der Verbindlichkeiten aus dem Bauträgergeschäft - ab. Ferner haben sich vor allem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - u.a. anwachsungsbedingt - von TEUR 6.079 auf TEUR 11.486 erhöht. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist vor dem Hintergrund der Liquiditätsausstattung zum Bilanzstichtag und vor dem Hintergrund der stabilen Finanzierung durch einen hohen Anteil von Eigenkapital und langfristigen Rückstellungen gekennzeichnet. Langfristiges Vermögen wird durch Eigenkapital und langfristige Schulden (langfristige Rückstellungen und Bankverbindlichkeiten) solide finanziert. Finanzlage Wir finanzieren unsere Geschäftsbereiche grundsätzlich aus dem betrieblichen Mittelzufluss (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit). Hierzu tragen insbesondere erhaltene Anzahlungen und Auszahlungen von Arbeitsgemeinschaften und privaten und öffentlichen Auftraggebern zur Finanzierung des Umlaufvermögens bei. Zur Finanzierung von Projekten im Geschäftsbereich Bauträger ziehen wir Fremdmittel heran. Mit den Kunden im Geschäftsbereich Bauträger werden dem Projektstand entsprechende Zahlungspläne vereinbart. Die Zahlungseingänge aus diesen Zahlungsplänen stehen als Guthabenstände (Liquide Mittel) den vorgenannten Fremdmitteln gegenüber. Der im Geschäftsjahr 2016 positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen, neben der zahlungsunwirksamen Anwachsung, durch Abschreibungen und den Aufbau von Rückstellungen bedingt. Diesem Cashflow steht ferner ein Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit gegenüber. Den Auszahlungen für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen stehen hohe Zuflüsse aus den kurzfristigen Finanzdispositionen gegenüber, die insbesondere zur Tilgung von Bankverbindlichkeiten verwendet wurden. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich daraus folgend ein negativer Cashflow. Ertragslage
Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr - insbesondere durch die Anwachsung - um TEUR 38.801 auf TEUR 146.857 erhöht. Darin sind Bestandsminderungen von TEUR 1.739 sowie aktivierte Eigenleistungen sind in Höhe von TEUR 265 enthalten. Das Betriebsergebnis (vgl. oben) lag im Berichtsjahr bei TEUR 3.854 bzw. 2,6 % der Gesamtleistung. (Vorjahr: 5,3 %). Damit liegt das Betriebsergebnis um TEUR 1.862 unter dem Vorjahr. In diesem Betriebsergebnis enthalten sind belastende außergewöhnliche Aufwendungen aus dem Anwachsungsverlust von TEUR 1.797 sowie entlastende Erträge u.a. aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 849 (zum Teil anwachsungsbedingt) enthalten. Die Verbesserung des Finanzergebnisses ist im Wesentlichen niedrigeren Abschreibungen auf Finanzanlagen geschuldet, denen im Berichtsjahr keine Beteiligungserträge aus der angewachsenen Gesellschaft gegenüberstehen. Daneben sind im Finanzergebnis insbesondere Zinserträge aus Ausleihungen und Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten ausgewiesen. Das Jahresergebnis für das Berichtsjahr ist insbesondere durch den Anwachsungsverlust aus der oben genannten Anwachsung als Sondereffekt negativ beeinflusst. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016 beträgt nach Steuern TEUR 2.460 (Vorjahr: TEUR 3.095). Die finanziellen Leistungsindikatoren (Gesamtleistung oder Bauleistung und Jahresergebnis) werden laufend überwacht um frühzeitige Maßnahmen ergreifen zu können. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen Chancen für die Schleith GmbH Baugesellschaft können sich aus der Fortsetzung der positiven Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. Insbesondere aus Investitionen in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und in der stetig wachsenden Nachfrage, nach Wohnungs- und Industriebau. Gerade unsere vielseitigen Kompetenzen ermöglichen uns ein flexibles Anbieten für den gesamten Bausektor. Risikomanagement Aufgabe der bei uns eingesetzten Controlling-Instrumente ist die Gewinnung von zeitnahen Informationen für die Geschäftsleitung und den nachgeordneten Managementebenen, wie sich die einzelnen Projekte und die Vermögens- Finanz- und Ertragssituation unseres Unternehmens entwickeln. Aufgrund des monatlichen Reportings, können negative Entwicklungen zeitnah festgestellt und kurzfristig durch entsprechende Maßnahmen beeinflusst werden. Branchenspezifische Risiken Wir sind nicht ausgeschlossen von Preisänderungen am Markt, die sich angebots- und nachfragebedingt ändern können; namentlich Preisänderungen von Materialien, Nachunternehmerleistungen, Energie und Rohstoffe, sowie Preissteigerungen von Mieten für Maschinen und Baugeräten. Wir beobachten, prüfen und agieren mit Sicht auf unsere baulichen Maßnahmen. Daneben unterliegt Schleith den branchenüblichen Risiken wie Gewährleistungsrecht und Umweltschutz. Soweit hieraus erkennbare Einzelrisiken bestehen, bilden wir entsprechende Rückstellungen, wenn mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Personalrisiken Die Suche nach Personal ist weiterhin in der Tat die große Herausforderung, die wir in der Bauwirtschaft in den nächsten Jahren haben werden. Das gesamte, produzierende Gewerbe steht in Konkurrenz zueinander und wirbt um Auszubildende für ihre Unternehmungen. Wir bieten vielseitige und anspruchsvolle Ausbildungsprogramme an und haben eigens dafür einen Ausbildungsleiter im Unternehmen eingesetzt, der als vertrauenswürdiger Ansprechpartner mit Rat und Tat zu Seite steht. Finanzrisiken Die Gesellschaft unterliegt natürlich auch finanziellen Risiken. Hierunter fallen neben den Risiken aus Forderungsausfällen oder anderen Wertberichtigungsbedarfen insbesondere Liquiditäts-, Zinsänderungs-, Währungs- oder Rohstoffpreis-Risiken. Diese Risiken werden laufend durch Controlling-Instrumente überwacht. Die Beteiligungen der Gesellschaft entwickelten sich im Berichtsjahr planmäßig. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Berichtsgesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Berichtsgesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem großen Teil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Berichtsgesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Berichtsgesellschaft ist die Sicherung des eigenen Unternehmens- wie des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Berichtsgesellschaft eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden die Geldaus- und -eingänge regelmäßig überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Berichtsgesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Prognosebericht Wir sind davon überzeugt, dass wir als innovatives und kompetentes Unternehmen weiterhin erfolgreich am Markt teilnehmen und investieren dafür laufend in den Ausbau unserer Leistungsangebote, um auch im Hinblick eines möglichen Rückgangs der Baukonjunktur gewappnet zu sein. Im Moment sehen wir keine wesentlichen Anzeichen eines Rückgangs bei den öffentlichen und privatwirtschaftlichen Ausschreibungen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat seine Umsatzprognose für das laufende und kommende Jahr zum Jahresbeginn aufgrund der guten Entwicklung angehoben. Für das Baujahr 2017 wird ein nominales Umsatzplus für das Bauhauptgewerbe von 6 % prognostiziert, davon für die Sparten Wohnungsbau +7,5 %, Wirtschaftsbau +4 %, öffentlicher Bau +6 %. Für das Baujahr 2018 wird ein nominales Umsatzplus für das Bauhauptgewerbe von 7 % prognostiziert. Entsprechend diesem Branchentrend rechnen wir auf Basis unserer derzeitigen Auftragslage und Bauleistung für das laufende Geschäftsjahr mit einer Unternehmens-Gesamtleistung etwas über dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2017 wird deutlich über dem Niveau des ausgewiesenen Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2016 erwartet, sofern nicht unvorhergesehene Ereignisse eintreten und die Ertragslage negativ beeinflussen. Das Jahresergebnis ist nicht zuletzt von den Projektfertigstellungen und -verläufen abhängig. Dieser Lagebericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen beruhen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich in den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder impliziert zum Ausdruck gebrachten Resultaten abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag Ihrer Veröffentlichung ausgehen.
Waldshut-Tiengen, 31. März 2017 / 09. August 2017 Schleith GmbH Baugesellschaft gez. Claus Schleith, Geschäftsführer gez. Hansjörg Maier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Schleith GmbH Baugesellschaft, Waldshut-TiengenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Sitz der Schleith GmbH Baugesellschaft ist in Waldshut-Tiengen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 620294 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird im Berichtsjahr erstmals unter Anwendung der Neuregelungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juli 2015 aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Die Bilanz wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist in mehreren Bereichen tätig, daher enthält die Gliederung der Bilanz neben den Posten nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB auch Posten gemäß der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen. Im Bereich der Vorräte ist abweichend von diesen Gliederungsschemata ein Posten mit der Bezeichnung "unfertige Bauleistungen" bezeichnet. Die Bilanz ist ferner gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG um den Posten Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Angaben und Ausweise in der Gewinn- und Verlustrechnung nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen werden im Anhang vermerkt. Ferner ist in der Gewinn- und Verlustrechnung der Posten "Erhöhung oder Verminderung des Bestands an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen oder unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen" mit "Bestandsveränderung" bezeichnet, und mit der Veränderung des Bestands unfertiger Bauleistungen zusammengefasst. Durch das BilRUG ist die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB geändert worden. Hieraus ergab sich für die Gesellschaft keine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Vorjahresbeträge. Durch das BilRUG ist ferner die Definition der Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB geändert worden. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresbeträge entsprechend angepasst. Aufgrund von Folgewirkungen der neuen Umsatzerlösdefinition waren die Vorjahresbeträge weiterer Posten der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend anzupassen. Nachfolgend sind für die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Vorjahresvergleichszahlen angegeben, bei denen sich wesentliche Abweichungen ergeben:
Anwachsung der Früh Ingenieurbau GmbH & Co. KG Zur Vergleichbarkeit der Vermögens- und Ertragslage zum Vorjahr werden nachfolgend die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der angewachsenen Früh Ingenieurbau GmbH & Co. KG ("Früh KG") und der Schleith GmbH Baugesellschaft ("Schleith GmbH") zum 31. Dezember 2015 als Vorjahreswerte dargestellt. Zum 31. Dezember 2015 wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Gesellschaften konsolidiert. Weitergehende Konsolidierungen wurden nicht durchgeführt. Der Anwachsungsverlust (TEUR 1.797) im Geschäftsjahr 2016 bei der Schleith GmbH wurde nicht eliminiert.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 bis 5 Jahre. Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ist mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über eine geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben, da die in dem Geschäfts- oder Firmenwert repräsentierten immateriellen Vermögensgegenstände wie beispielsweise hochspezialisiertes Fertigungs-Know-how der Belegschaft, Kundenstamm und Bekanntheitsgrad der Firma "Früh" in den Tätigkeitsfeldern der Baubranche Ingenieurbau, Spezialtiefbau, Brückengleisbau und Brückenbau langfristig genutzt werden können. Sachanlagen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Bewegliche Sachanlagen werden, soweit sie bis einschließlich dem Jahr 2009 zugegangen sind, mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen degressiv bzw. linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 bis 33 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 410,00 werden entsprechend den steuerlichen Regelungen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr gleichzeitig als Abgang behandelt. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit dem Nennwert oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Ansprüche aus Lebensversicherungen und die mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Ansprüche aus Lebensversicherungen sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, der den fortgeführten Anschaffungskosten im Sinne der Stellungnahme IDW RS HFA 30 n.F., Tz. 68 entspricht. Die fortgeführten Anschaffungskosten beinhalten das geschäftsplanmäßige Deckungskapital des Versicherungsvertrags zuzüglich unwiderruflich zugeteilter Überschussguthaben. Umlaufvermögen Vorräte Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Grundstücke mit unfertigen Bauten, unfertige Bauleistungen Die unter den Grundstücken mit unfertigen Bauten und unfertigen Bauleistungen noch nicht abgerechneten Baustellen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei werden direkt zurechenbare Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden in Einzelfällen bei projektbezogenen Finanzierungen angesetzt. Wenn der Wert des Anspruchs auf Gegenleistung (Verkaufserlös) unter dem Wert der eigenen Leistungsverpflichtung für die Bauleistung oder das Projekt zurückbleibt wird eine verlustfreie Bewertung vorgenommen. erhaltene Anzahlungen Es wird von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen und in Summe von den Vorräten abzusetzen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalwerten bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken, insbesondere zu erwartende Abstriche aus Schlussrechnungen, durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Bauarbeitsgemeinschaften enthalten neben Kapitaleinlagen, Ein- und Auszahlungen insbesondere die Leistungsverrechnungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen sind teilweise entsprechende Mittel in Rückdeckungsversicherungen angelegt. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und dienen der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen den Betrag der Verpflichtung, erfolgt der Ausweis auf der Aktivseite der Bilanz unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung". Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden für die Pensionsanwartschaften vertraglich fest fixierte zukünftige Steigerungen (Lohn- und Gehaltstrend) in Höhe von 3,0 % p.a. und Rentensteigerungen in Höhe von 1,5 % p.a. und unterstellt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wird im Berichtsjahr erstmals § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. März 2016 angewendet. Hiernach werden die Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (bisher sieben Jahre) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 4,01 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 173. Der Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Fremdwährungsposten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung grundsätzlich bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Devisenkassamittelkurs. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Erlösrealisierung Umsatzerlöse aus der Auftragsfertigung sowie aus der Veräußerung von Eigenprojekten, aus Lieferungen und Leistungen an Bau-Arbeitsgemeinschaften, aus sonstigen Lieferungen oder Leistungen werden grundsätzlich mit dem Übergang der Verfügungsmacht und den damit verbundenen Chancen und Risiken bzw. mit dem Erbringen der Leistung realisiert. Unter Nachträgen im Zusammenhang mit Bauaufträgen werden Leistungen verstanden, die aufgrund der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen nicht abgerechnet werden können, sondern über deren Abrechenbarkeit bzw. Anerkennung noch ein Einvernehmen mit dem Auftraggeber hergestellt werden muss. Für die Bewertung werden strenge Maßstäbe angesetzt. Wesentliche Grundlage für die Bewertung ist der Verhandlungsstand mit dem Auftraggeber, wobei eine Anerkennung der Nachtragsleistungen dem Grunde nach vorliegt, die lediglich in der Höhe noch zu verhandeln ist. Darüber hinaus werden die vom Auftraggeber bereits geleisteten Anzahlungen auf nicht beauftragte Leistungen mit in die Beurteilung einbezogen. Teilgewinnrealisierung wird ausschließlich im Bereich der langfristigen Auftragsfertigung in begründeten Einzelfällen (beispielsweise im Kraftwerksbau oder ähnlichen mehrjährigen Großprojekten) durchgeführt, wenn dies zu einer zutreffenderen Darstellung der Ertragslage führt. An diese Bilanzierungsmethode, die eine Durchbrechung des Realisationsprinzips nach § 252 Abs. 2 HGB rechtfertigt, werden strenge Voraussetzungen geknüpft, die kumulativ erfüllt sein müssen. Begonnene Teilgewinnrealisierungen werden je Auftrag bis zu seiner Beendigung stetig fortgeführt. Etwaigen Risiken aus teilgewinnrealisierten Aufträgen wird durch eine grundsätzlich vorsichtige Schätzung der realisierbaren Teilgewinne Rechnung getragen. Die Gewinne aus Anteilen an Bauarbeitsgemeinschaften werden dem Grunde und der Höhe nach vereinnahmt soweit der Gewinnanspruch nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen hinreichend sicher ist. Der Ausweis der Ergebnisanteile aus Bauarbeitsgemeinschaften erfolgt nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise grundsätzlich unter den Umsatzerlösen. Drohenden Verlusten wird durch entsprechende Abwertungen bzw. Bildung von vorsichtig geschätzten Rückstellungen Rechnung getragen. Verluste bzw. Wertberichtigungen aus Bauarbeitsgemeinschaften werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Schätzungen und Annahmen Schätzungen und Annahmen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen beziehen, sind bei der Aufstellung des Jahresabschlusses notwendig und beziehen sich im Wesentlichen auf die Beurteilung von Bauvorhaben und Bauarbeitsgemeinschaften bis zum Bauende, insbesondere im Hinblick auf die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen und anderen Vermögensgegenständen sowie auf die Bewertung des Finanzanlagevermögens. Bei den zukunftsbezogenen Annahmen und Schätzungen zum Bilanzstichtag werden in Bezug auf die erwartete künftige Geschäftsentwicklung die zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung vorliegenden Umstände sowie die als realistisch unterstellte zukünftige Entwicklung berücksichtigt. Durch von den Annahmen abweichende und außerhalb des Einflussbereichs der Geschäftsführung liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können die sich tatsächlich ergebenden Beträge von den geschätzten Werten abweichen. Im Fall einer derartigen Entwicklung werden die Annahmen und, falls erforderlich, die Buchwerte der betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden an den neuen Kenntnisstand angepasst. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestehen keine Anzeichen, die auf die Notwendigkeit einer wesentlichen Änderung der zugrunde gelegten Annahmen und Schätzungen hindeuten. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang) ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die dort ausgewiesene Anwachsungsspalte betrifft die Anwachsung der Früh Ingenieurbau GmbH & Co. KG, Achern, zum 01. Januar 2016 auf die Berichtsgesellschaft.
Eigenkapital Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen
Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen sind daher gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der unter den Rückstellungen für Pensionen ausgewiesene Wert für die durch Rückdeckungsversicherungen abgesicherten Pensionsverpflichtungen ermittelt sich wie folgt:
sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Subunternehmerleistungen, Rekultivierungsverpflichtungen, Personalverpflichtungen, Risiken aus Schadensersatzforderungen sowie Gewährleistungsverpflichtungen.
Verbindlichkeiten Die gesamten übrigen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, sicherungsübereignete Maschinen und Fahrzeuge sowie durch Globalzession der Kundenforderungen abgesichert. Latente Steuern Die latenten Steuern ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz bei den Rückstellungen für Pensionen und bei sonstigen Rückstellungen (im Wesentlichen Drohverluste aus Beschaffungsgeschäften, Urlaubs- / Zeitguthabenverpflichtungen sowie Rekultivierungsverpflichtungen). Zum 31. Dezember 2016 besteht ein Überhang der aktiven latenten Steuern (aus der Bewertung von Rückstellungen) der nicht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt wurde.
Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein kombinierter Ertragssteuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von 30 % zugrunde gelegt. Haftungsverhältnisse
Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betreffen neben Finanzierungen im Konzernverbund solche gegenüber Erwerbern (Auftraggebern im Rahmen der Bauträgertätigkeit). Dabei handelt es sich um Grundschulden von Erwerbern, deren Wohnungen oder Häuser noch nicht aufgelassen sind. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Gesellschaft aus diesen Grundschulden wird als gering eingestuft. Die Gesellschaft ist darüber hinaus als Partner an den nachfolgend (vgl. Anteilsbesitz) genannten Arbeitsgemeinschaften zusammen mit anderen Bauunternehmen beteiligt. Aus diesen Beteiligungen haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten dieser Arbeitsgemeinschaften. Mit der Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen ist am Abschlussstichtag nicht zu rechnen, da die anderen an den Arbeitsgemeinschaften beteiligten Partnerunternehmen und das Beteiligungsunternehmen, die verbundenen Unternehmen sowie Dritte nach dem derzeitigen Kenntnisstand in der Lage sind, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich in Deutschland erzielt.
Sonstige Angaben nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Maschinen und Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Maschinen bei technischem Fortschritt leicht ausgetauscht werden können. Risiken bestehen aufgrund der unkündbaren Grundmietzeit sowie der höheren Finanzierungskosten. sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Mietverträgen über Grundstücke und Gebäude, die von der Gesellschaft an verschiedenen Standorten für betriebliche Zwecke genutzt werden, in Höhe von jährlich TEUR 908. Davon haben die Verpflichtungen aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen einen Umfang von jährlich TEUR 451. Übrige finanzielle Verpflichtungen:
Anteilsbesitz Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % besteht
(1) Für diese Gesellschaft liegt der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 noch nicht vor. Daher sind hier die Werte aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ausgewiesen. (2) In Euro umgerechnete Angaben zum Jahresabschluss. (3) Die Schleith GmbH Baugesellschaft ist über die Siderit AG mittelbar an der AMW Betriebs GmbH beteiligt. Bau-Arbeitsgemeinschaften Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2016 an nachfolgenden Bauarbeitsgemeinschaften beteiligt:
In die Bauarbeitsgemeinschaften werden in der Regel keine oder nur geringe Kapitaleinlagen geleistet. Etwaige Kapitaleinlagen sind aufgrund der in der Regel kurzen Projektdauern grundsätzlich in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Bauarbeitsgemeinschaften erstellen ihre Jahresabschlüsse nicht nach deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen, namentlich nicht in Übereinstimmung mit dem Realisationsprinzip. Die ausgewiesenen Eigenkapitalien und Ergebnisse für das jeweilige Geschäftsjahr sind vergleichbar mit einer Bilanzierung und Erlösrealisation nach Baufortschritt, da die ausgewiesenen Ergebnisse sich - unter Berücksichtigung von erkennbaren Einzelrisiken - nach den Leistungsmeldungen, welche Gewinnanteile enthalten können, bemessen. Vor diesem Hintergrund können keine Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis des Geschäftsjahres nach deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen gemacht werden. Anzahl Arbeitnehmer Bei der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt Arbeitnehmer in folgendem Umfang beschäftigt :
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Claus Schleith, kaufmännischer Bereich und Herr Hansjörg Maier, technischer Bereich. Herr Claus Schleith ist Vorsitzender der Geschäftsführung. Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligem Geschäftsführer Von den Rückstellungen für Pensionen betreffen TEUR 247 Pensionsverpflichtungen gegenüber einem ehemaligen Geschäftsführer. Konzernabschluss Die Friedrich Schleith GmbH & Co. KG, Waldshut-Tiengen, ist oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB und zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss Friedrich Schleith GmbH & Co. KG, Waldshut-Tiengen, einbezogen. Dieser Konzernabschluss hat gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung für die Gesellschaft. Nachtragsberichterstattung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraumes eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Waldshut-Tiengen, den 31. März 2017 / 09. August 2017 Schleith GmbH Baugesellschaft gez. Claus Schleith, Geschäftsführer gez. Hansjörg Maier, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.09.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schleith GmbH Baugesellschaft, Waldshut-Tiengen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Reutlingen, den 09. August 2017 RWT
REUTLINGER WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
gez. Siegbert Dierberger, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Raphael S. Zeisset, Wirtschaftsprüfer |
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