Färber und Alpern Immo eGbR
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Olaf Stahl seit 30.11.2023 | Geschäftsführer |
Alexander Geza Alpern seit 24.8.2011 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MM Leasing GmbHGießenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die MM Leasing GmbH (ab 11. Januar 2024, zuvor HSL Leasing GmbH) hat ihren Sitz in Gießen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HR B 3919 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Durch Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 unterliegt die Gesellschaft gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG dem Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG) und damit der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die Deutsche Bundesbank. Die Vorschriften der §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) wurden angewandt. Die Formblätter wurden aufgrund leasingtypischer Besonderheiten ergänzt bzw. angepasst. Mit Vertrag vom 22. August 2002 des Notars Dr. Sichelschmidt wurde zwischen der Gesellschaft und der Helmuth Schulz GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Helmuth Schulz GmbH wurde in 2012 auf die Autohaus Merkur GmbH verschmolzen, die damit als Rechtsnachfolgerin in den Vertrag eingetreten ist. Der Vertrag ist auch für das Jahr 2023 gültig. 1. Gliederungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte durch Anwendung der Formblätter 1 und 3 gem. Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (§ 2 RechKredV). 2. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. 3. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt wurden. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:
II. Angaben zum Formblatt 1 Bilanz Die unter den Forderungen ausgewiesenen Positionen sind innerhalb eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem umseitigen Anlagenspiegel ersichtlich: ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEuro 210) setzen sich aus Darlehen, debitorischen Kreditoren und der Beteiligung an der VR Bank Lahn-Dill eG zusammen. Eine Übersicht der aufzugliedernden Forderungen und Verbindlichkeiten zeigt die nachfolgende Tabelle: Fristengliederung gem. § 9 RechKredV
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften, Sicherungsübereignungen der finanzierten Fahrzeuge, Forderungsabtretungen und teilweisen Mithaftung der Autohaus Merkur GmbH gesichert. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt die Abgrenzung der Leasingsonderzahlungen monatsgenau über die Laufzeit des Leasingvertrages. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich u. a. aus Gesellschafterdarlehen sowie der Ergebnisabführung an die Autohaus Merkur GmbH zusammen. Daneben sind auch die Abwicklung der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie unterjährige Zahlungen enthalten. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
III. Angaben zum Formblatt 3 Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Formblatt 3 (Staffelform) gegliedert. Die Leasingerträge bestehen vollständig aus Erlösen aus dem Leasinggeschäft. Diese Leasingerlöse werden überwiegend in Deutschland erzielt. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Kfz-Finanzierungen. Die Zinsaufwendungen gegenüber der Gesellschafterin betragen TEuro 115. Die Provisionsaufwendungen betreffen Aufwendungen für die Vermittlung von Kunden. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus abgeschriebenen Forderungen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betreffen im Wesentlichen EDV-Kosten sowie Rechts- und Beratungskosten. In den Abschreibungen auf Leasingvermögen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEuro 7 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen uneinbringliche Forderungen, Werbekosten und sonstige Fahrzeugkosten. Das Jahresergebnis ist auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die Autohaus Merkur GmbH abzuführen. IV. Sonstige Angaben 1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Die Geschäftsführer sind bei der Autohaus Merkur GmbH angestellt und erhalten von der MM Leasing GmbH kein direktes Gehalt. 2. Organschaftsverhältnis Die Gesellschaft ist in eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Autohaus Merkur GmbH als Organträgerin eingebettet. 3. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEuro 10. 4. Mitarbeiter Im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres waren 7 Mitarbeiter beschäftigt. Es sind eine Angestellte sowie sechs geringfügig beschäftigte Mitarbeiter beschäftigt. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.
Gießen, im Februar 2024 gez. Alexander Geza Alpern gez. Michael Stahl Lagebericht zum Jahresabschluss 2023der MM Leasing GmbH, GießenI. Grundlagen des Unternehmens Die MM Leasing GmbH (ab 11. Januar 2024, zuvor HSL Leasing GmbH) verleast Fahrzeuge im PKW und LKW Segment, überwiegend im gewerblichen Bereich. Seit 2018 werden auch Fahrzeuge im landwirtschaftlichen Bereich sowie Baumaschinen verleast. Das Leasinggeschäft zielt auf flexible und individuelle Vertragsgestaltung, die auf unsere Leasingnehmer zugeschnittene Lösungen anbietet. Dabei werden Leasingverträge überwiegend im deutschsprachigen Raum angeboten, insbesondere in unserem regionalen Umfeld. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund unserer Kundenstruktur ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ein wichtiger Faktor für unseren Erfolg. Für das abgelaufene Jahr waren diese Rahmenbedingungen für uns nicht zufriedenstellend. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt im abgelaufenen Jahr um 0,2 % gesunken. Die Prognosen des IfW Kiel gehen für 2024 von einer minimalen Steigerung von ca. 0,1 % aus. Auf Basis dieser Erwartungen gehen wir auch für uns von weiterhin schwierigeren Rahmenbedingungen aus. Auf dem Autoleasingmarkt ist seit mehreren Jahren ein starker Wettbewerb gegeben. Eine wesentliche Folgewirkung ist der starke Preisdruck, der kaum Raum zu entsprechenden Anpassungen lässt. Die Konkurrenzintensität dürfte auch in den nächsten Jahren unverändert hoch bleiben. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Berichtsjahr 2023 konnten wir eine leicht rückgängige Leasingnachfrage verzeichnen, die jedoch den üblichen Schwankungen unterliegt. Die Zusammenarbeit mit mehreren Händlern im Wirtschaftszweig Landwirtschaft ist zufriedenstellend gelaufen und wird auch zukünftig ebenso wie die Vermietung von Baumaschinen ein Vertriebskanal bleiben. Des Weiteren wurde die Zusammenarbeit mit Markenhändlern aus dem Premiumbereich ausgebaut und soll auch in Zukunft ein Vertriebskanal bleiben. Die Leasingnachfrage war über das ganze Jahr relativ konstant. Die aktiven Leasingverträge haben sich von 378 Verträge in 2022 auf 353 Verträge in 2023 geringfügig verringert. Das Leasingvermögen ist hingegen durch den Vertriebskanal im Premiumbereich um TEuro 5.260 auf TEuro 15.461 gestiegen. Im Leasingbestand zum 31. Dezember 2023 sind wie in den Vorjahren Leasinggüter mit Beginn im Folgejahr enthalten. Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um TEuro 5.481 auf TEuro 16.474 angestiegen. Auf der Passivseite haben sich die Bankverbindlichkeiten um TEuro 2.271 auf TEuro 6.150 erhöht. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen zum Stichtag weiterhin TEuro 6.000. Wegen den gestiegenen Gesamtverbindlichkeiten und den Zinserhöhungen auf dem Kapitalmarkt sind die Zinsaufwendungen um TEuro 66 gestiegen. Die Vorgaben einer restriktiven Vergabepolitik wurden konsequent beibehalten. Trotz des gestiegenen Leasingbestandes in Euro, wurde eine gleichbleibende Vertragsqualität und -sicherheit erreicht. Die Leasingerträge sind um TEuro 545 auf TEuro 3.908 angestiegen. Dies hängt mit dem Leasinggeschäft mit Markenfahrzeugen aus dem Premiumbereich zusammen. Die gestiegenen Zinsen auf dem Kapitalmarkt, wurden ebenfalls bei der Kalkulation von Neuverträgen berücksichtigt und trugen ebenfalls zu den gestiegenen Leasingerträgen bei. Durch eine schlanke Verwaltung, effiziente Bearbeitungsprozesse und ein striktes Kostenmanagement konnte ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erwirtschaftet werden. Die Kostenweiterbelastungen der Muttergesellschaft für das Personal sind leicht gestiegen. Dies begründet sich durch den Aufbau von Geschäftsbeziehungen zu Markenhändlern aus dem Premiumbereich sowie die aufwendigere Prüfung von Leasingverträgen mit hohen Anschaffungskosten. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Ergebnis des Geschäftsjahres vor Gewinnabführung liegt mit TEuro 195 (Vj. TEuro 188) etwas über der Vorjahreshöhe. Auf Basis der zum 31. Dezember 2023 gültigen Leasingverträge haben wir eine Substanzwertberechnung nach BDL-Schema erstellt. Der Substanzwert der MM Leasing GmbH ist mit TEuro 199 (Vj. TEuro 665) weiterhin positiv und ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Veränderung hängt im Wesentlichen mit dem gestiegenen Zinsniveau sowie sichergestellten bzw. unterschlagenen Fahrzeugen zusammen. Daher wurden aus Vorsichtsgründen vier zum Stichtag unterschlagene Fahrzeuge aus den zukünftigen ausstehenden Leasing-Forderungen und den Restwertansprüchen herausgerechnet. Fünf zum Stichtag sichergestellte Fahrzeuge wurden aus den zukünftigen ausstehenden Leasing-Forderungen herausgerechnet. Der Substanzwert berücksichtigt alle bestandsrelevanten Bewertungseffekte und erfasst somit auch zu erwartende Belastungen aus den vorhandenen Forderungsausfallrisiken. Der Abwicklungszeitraum ergibt sich mit rd. 3,5 Jahren. 4. Gesamtaussage Unsere Gesellschaft zeichnet sich durch eine gesicherte finanzielle Situation aus. Insbesondere unsere freien, liquiden Mittel innerhalb unserer Unternehmensgruppe ermöglichen es, dass zu keinem Zeitpunkt Liquiditätsengpässe auftreten sollten und wir stets in der Lage sind, unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu bedienen. Ein straffes Debitorenmanagement ist ein Faktor, die gute Liquidität zu erhalten und möglichen Zahlungsausfällen vorzubeugen. In Summe hat die MM Leasing GmbH ihre Ergebnisziele erreicht. III. Prognosebericht Aufgrund des bislang bestehenden Leasingportfolios gehen wir von einem unverändert regelmäßigen Geschäftsverlauf aus. In den ersten Wochen des Jahres 2024 hat sich die Zahl der Leasingverträge positiv entwickelt. In 2024 werden etwas weniger Leasingverträge auslaufen als im Vorjahr (126 Verträge, Vj. 150 Verträge). Für 2024 wird ein Vertragsbestand auf aktuellem Niveau bzw. eine leichte Steigerung der Vertragszahl angestrebt. Nach jetzigem Stand wird das genannte Ziel sowohl hinsichtlich der Kundennachfrage als auch der Refinanzierbarkeit erreicht werden. Die seit einigen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit mehreren Händlern aus dem landwirtschaftlichen Bereich ist auch im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend verlaufen. Das Leasinggeschäft mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen soll daher auch für die Zukunft ebenso wie die Vermietung von Baumaschinen neben der traditionellen Vermietung von PKWs einen weiteren Vertriebskanal der MM Leasing GmbH darstellen. Das Hauptaugenmerk richtet die MM Leasing GmbH unverändert unter Berücksichtigung obiger Punkte auf vertretbare Risiken. Durch die Einbeziehung in den Finanzierungsrahmen der Muttergesellschaft Autohaus Merkur GmbH sollten sich keine Engpässe bei der Refinanzierung weiterer Leasingfahrzeuge ergeben. Dies dürfte zur Folge haben, dass der Vertragsbestand im Jahresverlauf auf gleichem Niveau bleibt bzw. sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Es wird ein Fahrzeugbestand von rd. 360 bis 400 Verträgen angestrebt. Insgesamt gehen wir für 2024 mit einem ansonsten relativen Gleichlauf aus. Demzufolge gehen unsere Planungen von einem konstanten Ergebnis aus. Die restriktive Vergabepolitik bleibt weiterhin oberstes Maß im Neugeschäft. Dies verhindert im Einzelfall zwar eine Umsatzsteigerung, im Ergebnis gehen aber Kundenbonität und -sicherheit dem Umsatzwachstum vor. IV. Chancen- und Risikobericht Im Rahmen des Risikomanagements achten die handelnden Personen der MM Leasing GmbH auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einerseits Risiko und andererseits Chance bzw. Ertrag. Im Zweifelsfall geht das Thema Sicherheit vor Ertrag. Im Ergebnis bestehen gegenwärtig keine nennenswerten Forderungsrisiken. Grundlage der Entscheidungsfindung im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren bilden die Anforderungen der MaRisk. Im Bereich des Risikomanagements werden folgende Risiken betrachtet: Das Adressenausfallrisiko wird bei der Neugeschäftsprüfung intensiv geprüft hinsichtlich der Objekt- und Bonitätsrisiken. Beim Objektrisiko werden verlässliche Daten über eine Objektdatenbank sowie Auskunft über entsprechende Handelsorganisationen bezogen. Bonitätsrisiken: Neben dem praktizierten 4-Augen-Prinzip werden externe Informationen in den Entscheidungsprozess einbezogen. Hierzu gehören Wirtschaftsauskünfte, Jahresabschlüsse aktuelle BWAs, Bankauskünfte sowie bei bestehenden Kunden bisheriges Zahlungsverhalten etc. Dabei werden auch die Klumpenrisiken und Refinanzierungs- bzw. Zinsänderungsrisiken beobachtet. Verwertungs-/Marktpreisrisiken: Auf Grund der umfangreichen Fahrzeugbewegungen der Muttergesellschaft ist eine permanente Aktualität der Marktpreisparameter gegeben. Zurzeit sind keine nennenswerten, erkennbaren Risiken vorhanden. Unsere Kundenstruktur ist unverändert breit aufgestellt und es gibt somit keine Abhängigkeiten und besondere Forderungsrisiken gegenüber einzelnen Kunden. Das Zinsänderungsrisiko soll weiterhin durch eine im Wesentlichen fristenkongruente Finanzierung minimiert werden. Die bestehenden Darlehensverträge mit unserer Muttergesellschaft geben uns eine solide Ausgangsposition, um auf weitere Zinserhöhungen am Kapitalmarkt vorbereitet zu sein. Im Bereich kurzfristiger Liquidität ist die Gesellschaft ausreichend abgedeckt und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen ausschließlich in Darlehensverbindlichkeiten aus der Fahrzeugfinanzierung. Ein Finanzierungsrisiko im Bereich des Leasingvermögens besteht derzeit nicht. Die im Lagebericht 2023 genannte strategische Vertragszahl wurde zum 31. Dezember 2023 nahezu erreicht. Der Bedarf an kurzfristiger Liquidität kann aus eigener Kraft erwirtschaftet werden. Die Zahlungsströme sind durch im Wesentlichen monatliche Fälligkeiten sehr konstant und planbar. Die i. d. R. erzielten Überschüsse in der kurzfristigen Liquidität werden weiter zu Reduzierung des darlehensfinanzierten Leasingvermögens eingesetzt. Die Leasingverträge werden grundsätzlich unter Andienungsrecht abgeschlossen. Die Leasingfahrzeuge sind sämtlich solche des "täglichen Lebens", für die ein Wertverlauf und auch der Restwert nach Vertragsende relativ sicher bestimmt werden können. Preisschwankungen sind immer möglich, sollten aber aufgrund der relativ kurzen Verweildauer von 3 bis 4 Jahren überschaubar bleiben. Das Risiko ist teilweise aber bereits durch die Abschreibung, die am Ende der Laufzeit zu einem Buchgewinn führt, bilanziell berücksichtigt. Die Kundenstruktur der Gesellschaft ist stark an der gewerblichen Wirtschaft orientiert. Insoweit ergibt sich eine Abhängigkeit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Hier gehen wir für die nähere Zukunft nicht von einer weiteren deutlichen Abschwächung aus. Der momentane Vertragsbestand sollte von diesem Risiko nicht in besonderem Maße betroffen sein. Die Gefahr des Umsatzrückgangs im Falle einer stärkeren Konjunkturabschwächung ist gegeben. Mit unserer restriktiven Vergabepolitik versuchen wir, die negativen Ertragswirkungen in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Das Jahr 2023 hat uns gezeigt, dass wir trotz eines Konjunkturrückgangs eine stabile Umsatzwicklung mit geringen Forderungsausfällen erreichen können.
Gießen, im Februar 2024 Alexander Geza Alpern Michael Stahl Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss und den Lagebericht der MM Leasing GmbH in der aufgestellten Form. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der MM Leasing GmbH haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MM Leasing GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MM Leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MM Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, 18. Juni 2024 JPLH Treuhand
AG
Strauß, Wirtschaftsprüfer Bosch, Wirtschaftsprüfer |
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