Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 14471
Eingetragen
6.10.2000
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationReparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und Klimatechnik
Gegenstand
Der Vertrieb, Wartung, Service, Installation und Durchführung von Elektroarbeiten, von Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen inkl. Peripherie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

120.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Jörg Giese
120.00%

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

diga Service GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die diga Service GmbH wurde mit notariellem Gesellschaftsvertrag vom 10. August 2000 gegründet. Gegenstand des Unternehmens sind Vertrieb, Wartung, Service, Installation und Durchführung von Elektroarbeiten, von Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen einschließlich Peripherie. Die Gesellschaft betreibt ihre Geschäftstätigkeit auf einem gepachteten Grundstück in Essen.

Forschung und Entwicklung

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung betätigt sich die Gesellschaft nicht.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021 (Destatis: Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %)(Destatis: Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023). Das Umsatzwachstum im Sanitär- und Heizungsbauerhandwerk lag gemäß einer Pressemitteilung des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima 7/23 in 2022 nominal bei 8,7 %; war allerdings preisbereinigt durch ein Nullwachstum gekennzeichnet. Während im Bereich Heizungsbau eine hohe Nachfrage zu verzeichnen war, blieb gemäß der Pressemitteilung 7/23 die Nachfrage nach Bädern und Baderneuerungen eher verhalten. Zunehmend wirkt sich der Fachkräftemangel negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des Sanitär- und Heizungsbauerhandwerks aus (Pressemitteilung des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima 7/23).

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft lag in 2022 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die leichtgestiegene Betriebsleistung (+ Mio. EUR 0,4) wurde durch steigende Betriebsaufwendungen (+ Mio. EUR 0,6) überkompensiert, sodass das Betriebsergebnis von Mio. 1,0 im Vorjahr auf Mio. 0,8 in 2022 sank.

Ertragslage

2022
Mio. EUR
2021
Mio. EUR
Veränderung
Mio. EUR
Umsatzerlöse 15,7 17,2 -1,5
Bestandsveränderungen 1,6 -0,3 1,9
Betriebsleistung 17,3 16,9 0,4
Materialaufwand -7,9 -8,1 0,2
Personalaufwand -6,5 -6,2 -0,4
sonstige betriebliche Aufwendungen *) -2,3 -1,9 -0,4
abzüglich sonstige betriebliche Erträge 0,3 0,3 -0,1
Betriebsaufwand -16,5 15,9 -0,6
Betriebsergebnis 0,8 1,0 -0,2
Zinsergebnis -0,1 -0,2 0,1
Ertragsteuern/sonstige Steuern -0,3 -1,0 0,7
Jahresergebnis 0,4 -0,2 -0,8

*) einschließlich Abschreibungen

Der um Mio. EUR 0,4 auf Mio. 17,3 gestiegenen Betriebsleistung stehen um Mio. EUR 0,6 gestiegene Betriebsaufwendungen gegenüber, sodass das im Vorjahr erzielte Betriebsergebnis von Mio. EUR 1,0 um Mio. EUR 0,2 unterschritten wurde. Während die Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 0,2 sanken, stiegen die Personalaufwendungen um Mio. EUR 0,3 an. Neben allgemeinen Tariferhöhungen wirkt sich hier ein Anstieg der eigenen Mitarbeiter aus, der mit sinkenden Aufwendungen für Fremdleistungen korrespondiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um Mio. EUR 0,4 gestiegen. Neben allgemeinen Preissteigerungen wirkt sich hier die Zuführung zu Rückstellungen für Rechtsrisiken in Höhe von Mio. EUR 0,2 aus. Diese Rückstellungen wurden im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitarbeiter der Gesellschaft gebildet. Nach Verrechnung des Zinsergebnisses (Mio. EUR 0,1) sowie der Ertragsteuern (Mio. EUR 0,3) ergibt sich ein Jahresüberschuss von Mio. EUR 0,4 nach Mio. EUR - 0,2 im Vorjahr. Im Vorjahr waren periodenfremde Steueraufwendungen und Steuerzinsen aufgrund der Berücksichtigung von verdeckten Gewinnausschüttungen in Vorjahren in Höhe von Mio. EUR 0,8 zu berücksichtigen, woraus sich die hohe Verbesserung des Jahresergebnisses erklärt.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird weiterhin positiv beurteilt. Die Eigenkapitalquote beträgt nach Gewinnausschüttungen bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme 11,5 % (Vorjahr: 11,6 %). Die Anlagendeckung beträgt zum Bilanzstichtag 129 % nach 150 % im Vorjahr. Das Vorratsvermögen wird zu 91 % durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Außerdem bestehen bei liquiden Mitteln in Höhe von Mio. EUR 2,2 (Vorjahr: Mio. EUR 2,0) hohe Liquiditätsreserven.

Vermögenslage

31.12.2022
Mio. EUR
31.12.2021
Mio. EUR
Veränderung
Mio. EUR
Anlagevermögen 0,8 0,5 0,3
Vorräte 3,1 1,5 1,6
Lieferforderungen 2,3 2,0 0,3
sonstige Aktiva 0,5 0,4 0,1
liquide Mittel 2,2 2,0 0,2
Umlaufvermögen 7,9 5,9 2,2
Vermögen 8,9 6,4 2,5
Eigenkapital 1,0 0,7 0,3
Rückstellungen 2,0 1,5 0,5
Verbindlichkeiten 5,9 4,2 1,7
Fremdkapital 7,9 5,7 2,2
Kapital 8,9 6,4 2,5

Die Bilanzsumme ist um Mio. EUR 2,5 auf Mio. EUR 8,9 gestiegenen. Das Anlagevermögen ist bei Investitionen in den Fuhrpark (Mio. EUR 0,3) und in Büromobiliar (Mio. EUR 0,2) um Mio. EUR 0,3 gestiegen. Im Umlaufvermögen sind vor allem die Vorräte um Mio. EUR 1,6 auf Mio. EUR 3,1 gestiegen; korrespondierend ist der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um Mio. EUR 1,2 auf Mio. EUR 2,8.

Der Anstieg des Eigenkapitals ist ergebnisbedingt. Gegenläufig wirken sich Gewinnausschüttungen in Höhe von Mio. EUR 0,15 aus.

Der Anstieg der Rückstellungen betrifft vor allem die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für nachlaufende Kosten (Mio. EUR 0,2) sowie Rückstellungen für Rechtsrisiken (Mio. EUR 0,2) im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitarbeiter.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten betrifft mit Mio. EUR 1,2 erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen im Zusammenhang mit dem Anstieg der unfertigen Bauprojekte und mit Mio. EUR 0,4 stichtagsbedingt erhöhte Lieferverbindlichkeiten.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Einheit 2022 2021
Betriebsleistung Mio. EUR 17,3 16,9
Eigenkapitalquote % 11,5 11,6
Jahresüberschuss TEUR 419 -186

Betriebsleistung = Umsatzerlöse-Bestandsveränderung

Eigenkapitalquote = Eigenkapital X 100

Gesamtkapital

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmensphilosophie beinhaltet die Einführung und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung einer guten Arbeitsatmosphäre und eines hohen Zufriedenheitsniveaus bei den Mitarbeitern.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das Geschäftsvolumen 2023 liegt nach den vorläufigen Geschäftszahlen in etwa auf dem hohen Niveau des Berichtsjahres. Das Jahresergebnis liegt voraussichtlich zwischen TEUR 100 und TEUR 200. Der Rückgang gegenüber dem Geschäftsjahr resultiert vor allem aus dem Umzug in ein neues Betriebsgrundstück, erhöhten Abschreibungen auf Mietereinbauten und neues Büromobiliar sowie zeitweise zu zahlender Doppelmiete.

Für 2024 rechnen wir mit leicht rückläufigen Umsatzerlösen bei Bestandskunden in den Bereichen Großprojekte und Service. Diese Umsatzeinbußen sollen durch die Gewinnung neuer Kunden kompensiert werden. Die betriebswirtschaftliche Auswertung Juni 2024 weist eine Betriebsleistung von Mio. EUR 7,7 und der Jahresüberschuss von Mio. EUR 0,2 aus.

Risikobericht

Absatzrisiken begegnet die Gesellschaft durch ein stets hohes Qualitätsniveau und einem hohen Grad an Termintreue.

Forderungsausfallrisiken liegen nur in begrenztem Umfang vor, da regelmäßig Abschlagszahlungen nach Arbeitsfortschritt eingezogen werden.

Zinsrisiken bestehen faktisch nicht, da keine wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten bestehen.

Währungsrisiken ergeben sich nicht, da die Geschäfte in Euro abgerechnet werden.

Chancenbericht

Durch ein hohes Qualitätsniveau sowie Termintreue werden bestehende Kundenbeziehungen gefestigt und der "Gute Ruf" der Gesellschaft aufrechterhalten und gefördert. Darüber hinaus wird ein breites Leistungsspektrum "aus einer Hand" angeboten, das neben Installation, Wartung und Service im Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsbereich auch Elektro- und Fliesenarbeiten beinhaltet. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ein patentiertes Verfahren zur Sanierung von Gasleitungen, welches den Zugang zu Neukunden erschließt.

 

Essen, 05. August 2024

Jörg Gliese, Geschäftsführer

Dr. Jan-Philipp Gliese, Geschäftsführer

Sina Gliese, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 785.316,55 497.968,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20,00 633,00
II. Sachanlagen 785.296,55 497.335,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 601.745,00 497.334,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 183.550,55
B. Umlaufvermögen 7.919.843,53 5.807.163,90
I. Vorräte 3.099.384,65 1.477.732,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.612.798,37 2.373.671,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.207.660,51 1.955.759,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 150.341,54 124.484,09
Aktiva 8.855.501,62 6.429.615,99

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.016.776,95 747.535,79
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 497.535,79
III. Jahresüberschuss 419.241,16
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 647.535,79
davon Gewinn-/Verlustvortrag 983.188,28
B. Rückstellungen 1.969.213,06 1.461.560,13
C. Verbindlichkeiten 5.869.511,61 4.220.520,07
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.032.001,54 3.349.070,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 837.510,07 871.449,81
Passiva 8.855.501,62 6.429.615,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.582.472,99 8.982.676,52
2. Personalaufwand 6.545.196,68 6.185.993,18
a) Löhne und Gehälter 5.465.919,71 5.176.866,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.079.276,97 1.009.126,20
davon für Altersversorgung 82.141,18 75.052,80
3. Abschreibungen 214.337,39 200.205,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 214.337,39 200.205,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.992.203,39 1.637.989,67
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 203,18 152,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.620,10 161.240,49
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 338.922,63 725.191,29
8. Ergebnis nach Steuern 433.395,98 72.209,27
9. sonstige Steuern 14.154,82 257.861,76
10. Jahresüberschuss 419.241,16 -185.652,49
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 983.188,28
12. Ausschüttung 150.000,00
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 647.535,79

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die diga Service GmbH hat ihren Sitz in Essen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen (HRB 14471).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, überwiegend im Anhang aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode pro rata temporis, wobei folgende betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zu Grunde gelegt werden:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 15 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen 8 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 14 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die von Fremdlieferanten bezogenen Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zum letzten Einkaufspreis aktiviert.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt nach der retrograden Methode. Von den voraussichtlichen Verkaufspreisen werden die zum Bilanzstichtag noch voraussichtlich anfallenden Aufwendungen pauschal in Abzug gebracht.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für allgemeine Ausfallrisiken wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Rechnungsabgrenzungsposten

Es handelt sich im Wesentlichen um im Voraus bezahlte Versicherungen, Leasing-Sonderzahlungen und Werbekosten.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen mit TEUR 245 Gewerbesteuer und mit TEUR 203 Körperschaftsteuer/ Solidaritätszuschlag für Vorjahre sowie mit TEUR 47 Gewerbesteuer für das Berichtsjahr und mit TEUR 44 Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag für das Berichtsjahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für nachlaufende Kosten, Rechtsrisiken, Urlaubs- und Zeitguthaben sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben mit TEUR 5.768 (Vorjahr: TEUR 3.350) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind nicht besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 970 (Vorjahr: TEUR 942) Gesellschafter, mit TEUR 696 (Vorjahr: TEUR 136) Steuern und mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 7) Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus langfristig abgeschlossenen Miet- und Leasingverpflichtungen werden in den nächsten Jahren fällig:

bis zu einem Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Büromieten 64 0 0
Leasingaufwendungen 266 322 0
Gesamt 330 322 0

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

• Herr Jörg Gliese, Bottrop, Geschäftsführer diga Service GmbH

• Herr Dr. Jan-Philipp Gliese, Bottrop, Geschäftsführer diga Service GmbH

• Frau Sina Gliese, Bottrop, Geschäftsführerin diga Service GmbH

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Berichtsjahr TEUR 602.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 96 (Vorjahr: 87). Dabei handelt es sich um 67 (Vorjahr: 61) gewerbliche Mitarbeiter und 29 (Vorjahr: 26) Angestellte.

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Honorar beträgt TEUR 16 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 419.241,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Es sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die hier zu berichten wäre, nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Essen, 05. August 2024

Jörg Gliese, Geschäftsführer

Dr. Jan-Philipp Gliese, Geschäftsführer

Sina Gliese, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die diga Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der diga Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der diga Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Düsseldorf, 05. August 2024

KSP Stübben & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Christoph Michels

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