MICHELFELDER GmbH
Breite Straße 1, 78737 Fluorn-Winzeln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Wiedemann seit 7.11.2025 | Prokura |
Dominik Stark seit 2.7.2020 | Prokura |
Martin Hezel seit 25.3.2019 | Prokura |
Rainer Helmut Dick seit 16.11.2018 | Geschäftsführer |
Klaus Ganter seit 19.9.2012 | Prokura |
Karl-Heinz Hezel seit 19.9.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MICHELFELDER GmbHFluorn-WinzelnJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für Offenlegungszwecke1 Grundlagen des Unternehmens1.1 GrundlagenDie MICHELFELDER GmbH hat ihren Hauptsitz in 78737 Fluorn-Winzeln, Breite Straße 1. Des Weiteren hat das Unternehmen eine Betriebsstätte in Fluorn-Winzeln, Schönauer Straße 5 sowie in 72175 Dornhan in der Maybachstraße 11. Außerdem besteht eine 74% Beteiligung am Tochterunternehmen MICHELFELDER Lazerteknik San. ve Tic. A.Ş. in der Türkei (Bursa). 1.2 Geschäftsmodell des UnternehmensDas Unternehmen gliedert sich in vier strategische Geschäftsfelder:
Unterstützt werden die operativen Geschäfts- bzw. Produktionsbereiche durch das Management und die bestehenden Supportbereiche. Die Produkte der MICHELFELDER GmbH finden ihre Anwendung in den folgenden Branchen:
Die MICHELFELDER GmbH ist in Ihrem Produkt- und Kundenportfolio breit aufgestellt. 1.3 Ziele und StrategienDie Ziele der Prozessoptimierung, Kosteneinsparungen, Qualitätssteigerung und effizienten Umsetzung der Kundenanforderungen werden eng miteinander verbunden sein und in gemeinsamen Strategien und Initiativen verwirklicht werden. Diese Ziele und Strategien werden sich auch gegenseitig verstärken, beispielsweise indem eine Verbesserung der Produktqualität zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer höheren Nachfrage führt, was wiederum zu höheren Umsätzen und Gewinnen führen kann, die es der Organisation ermöglicht, weitere Investitionen in die Prozessoptimierung und Kosteneinsparungen zu tätigen. 1.4 Forschung und EntwicklungDas Interesse der MICHELFELDER GmbH basiert auf dem Grundsatz, dem Kunden ein Höchstmaß an Produkteffizienz zu bieten. Dabei wird nicht nur das Optimierungspotential bestehender Fertigungs- und Produktreihen ausgeschöpft, sondern gleichzeitig auch die Entwicklung neuer innovativer Produktreihen vorangetrieben werden. So wird es ermöglicht, sich den Anforderungen kontinuierlich veränderteren Märkten auf einem hohen Qualitätsniveau zu stellen und uns zu behaupten. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenAufgrund weiterhin ungewisser Einflüsse aus dem Russland-Ukraine Konflikt und der damit einhergehenden Inflationsauswirkungen wurde im Planungsprozess 2023 mit keinem Umsatzwachstum im Vergleich zum Forecast 2022 geplant. Die Planung wurde auf Basis konservativer Prämissen auf ein Ziel-EBIT von rund 1,5 % ausgelegt. Durch eine vollumfängliche Marktbearbeitung, die konsequente Fortführung der bereits seit 2019 angestoßenen Umstrukturierungsmaßnahmen und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit unseren Schlüssel- und Großkunden, konnte die Planvorgabe übertroffen werden. Für das Jahr 2023 kann auf eine positive Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr zurückgeblickt werden. Im Vergleich zu 2022 konnte der Umsatz um ca. 5,6% gesteigert werden und lag auf Gesamtjahressicht um ca. 7,6% über dem ursprünglich geplanten Umsatzziel. Die Umsatzentwicklung war im Bereich der metallverarbeitenden Geschäftsbereiche durchweg positiv. Besonders der Geschäftsbereich Rohrtechnik konnte eine sehr gute Umsatzentwicklung vorweisen. Gegenüber der Planung konnte der Umsatz um 19,2% übertroffen werden. Dies war insbesondere eines materialintensiven Großauftrags möglich. Der Geschäftsbereich Metalltechnik inkl. Medizintechnik konnte mit einer Umsatzsteigerung von 9,8% ebenfalls eine gute Umsatzentwicklung vorweisen. Der Ausbau der Produktlinie "Medizinteile" konnte dabei erfolgreich durchgeführt werden. Der Geschäftsbereich Dosiertechnik konnte den Planumsatz um 7,7% nicht erreichen. Gründe hierfür sind immer wieder Kunden, welche eine eigene Produktion aufbauen. Durch eine spürbare Abkühlung des Gesamtmarktes im zweiten Halbjahr ist der vorliegende Auftragsbestand von Anfang des Jahres 15,0 Mio.€ auf rund 8,0 Mio.€ zum Ende des Jahres abgeschmolzen. Im Vergleich schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3%. Der industrielle Sektor verzeichnete dabei einen Rückgang von rund 2%. 2.2 GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2023 war neben der positiven Auftragslage im ersten Halbjahr durch diverse Projekte bzw. deren Anstöße gekennzeichnet. Im Einklang mit der Stabilisierung unserer Geschäftsprozesse, stand die Verstetigung der Ertragslage und der damit zusammenhängenden Optimierung der Vermögenslage des Unternehmens im Fokus. Im Frühjahr hat im Rahmen der Führungskräfte, die Schulung des neuen Lohn- und Gehaltsystems stattgefunden. Ziel war es dabei die Kriterien der Leistungsbewertung zu verstehen und eine korrekte und faire Bewertung zu erstellen. Die erstmalige Anwendung hat im ersten Quartal 2024 stattgefunden. Zur Jahresmitte wurde in einem externen Strategieworkshop ein wichtiger Impuls gesetzt. Nach Überzeugung der Führungsmannschaft hat die Geschäftsleitung die Ausarbeitung und Umsetzung in 2024 freigegeben. Die Inhalte des Workshops haben sich hierbei auf nachstehende Themen bezogen:
Weiter begleitet wurde das Jahr von diversen Änderungen und Anpassungen in der IT-Infrastruktur. Dahingehend aufbauend wurde entschieden, dass das in 2022 eingeführte DMS-System ELO nochmal, ausgehend auf der Basis, einzuführen. Dafür wurde im zweiten Quartal eine eigene Stelle im Unternehmen geschaffen. Des Weiteren wurde die Entscheidung in die Investition in eine Controllingsoftware getroffen. Insbesondere die Möglichkeiten einer detaillierten Costcenter-Rechnung, sowie die artikelspezifische Deckungsbeitragsrechnung ermöglichen in Zukunft das Aufdecken weiterer Optimierungspotenziale. In Verbindung mit dieser Investition, wurde die Entscheidung getroffen in einen "Produktionscontroller" zu investieren. Aus dem eigenen Mitarbeiterbestand konnte ein Mitarbeiter gefunden werden, welcher sich in diese Funktion zukünftig entwickeln wird. Der Personalbestand wurde im Laufe des zweiten Halbjahres an die allgemeine Auftragslage, unter Nutzung der natürlichen Fluktuation, angepasst. Von anfangs rund 232 FTE wurde der Personalbestand zum Jahresende auf 214 FTE reduziert. Plan- und Ersatzpersonalbeschaffungen stehen teilweise nach wie vor noch aus. Im Jahresmittel waren insgesamt 237 Mitarbeiter (Köpfe) beschäftigt. Insgesamt wurde die positive Entwicklung der MICHELFELDER GmbH im Jahr 2023 erfolgreich fortgeführt und die Prozesse unternehmensweit stabilisiert. Bitte entnehmen Sie die weiteren Zahlen und Kommentierungen aus der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. 2.3 ErtragslageDer Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 34.847 TEUR. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr i.H.v. 1.861 TEUR (5,6%). Weiterhin ist Deutschland der Hauptabsatzmarkt der MICHELFELDER GmbH mit einem Umsatzanteil von ca. 87,0% (Vorjahr 86,0%). 3,7% entfallen auf Großbritannien und 1,7% auf die Schweiz. Die restlichen 7,6% teilen sich überwiegend auf den europäischen Raum auf. Nachfolgend sind die Top 3 der belieferten Branchen aufgeführt:
In Summe entsprach der Anteil der Top-Branchen am Gesamtumsatz 59,7%. Der Vorjahreswert 2022 betrug in Bezug auf die Top-Branchen noch 53,4%. Die MICHELFELDER GmbH war dadurch weiterhin breit am Markt aufgestellt. Der ursprünglich geplante Jahresumsatz konnte in Summe um 2.458 TEUR übertroffen werden. Besonders das erste Halbjahr verlief dabei überplanmäßig. Durch einen unterjährigen Bestandsabbau im Bereich der unfertigen und fertigen Erzeugnisse i.H.v. 696 TEUR betrug die Gesamtleistung ohne die sonstigen betrieblichen Erträge insgesamt 34.150 TEUR. Ergänzt durch die sonstigen betrieblichen Erträge umfasste die Gesamtleistung mit SBE rund 34.427 TEUR. Der Materialaufwand setzte sich aus den Aufwendungen für RHB-Stoffe und Fremdleistungen zusammen. Unter Abzug des Materialaufwands wurde ein Rohertrag von insgesamt 21.099 TEUR (61,0%) erwirtschaftet. Im Vorjahr konnte ein Rohertrag i.H.v. 20.217 TEUR (60,3%) erzielt werden. Somit lag der Rohertrag 882 TEUR über dem Vorjahresniveau und 1.289 TEUR über der ursprünglichen Planung. Die Personalkosten verliefen aufgrund Ausnutzung der natürlichen Fluktuation unter Plan. Trotz der reduzierten Gesamtkosten wurden in 2023 pro Vollzeitarbeitnehmer 1,5 TEUR Inflationsausgleichsprämie ausbezahlt. Die Personalproduktivität wurde insgesamt um 8,2% im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die Abschreibungen verliefen erwartungsgemäß und betrugen 702 TEUR (Vorjahr 627 TEUR). Dies entsprach einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr um 75 TEUR. Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Im Wesentlichen kann dies auf erhöhte IC-Mietaufwendungen und angestiegene IT-Kosten innerhalb der sonstige Kosten zurückgeführt werden. Die Verringerung der Fixkostenstruktur stand und steht weiterhin im Fokus der MICHELFELDER GmbH. Durch die überplanmäßigen Umsatzerlöse und der damit einhergehenden positiven Rohertragsentwicklung konnte das geplante Betriebsergebnis übertroffen werden. Verbessert wurde das Betriebsergebnis um das positive Finanzergebnis von 57 TEUR. Im Finanzergebnis waren hierbei Erträge aus Beteiligungen von der türkischen Tochtergesellschaft enthalten. Die daraus ergebende Differenz war auf den kurzfristigen und langfristigen Zinsaufwand, sowie den Zinsaufwand IC zurückzuführen. Das Finanzergebnis war 188 TEUR schlechter als im Plan angenommen. Diese Abweichung war hauptsächlich durch die gestiegenen Kosten für Kontokorrentzinsen bzw. der generellen Nutzung der Kontokorrentlinien begründet. Die bereits in 2019 angestoßenen Maßnahmen zur Unternehmensstabilisierung und zur Reduzierung der Fixkostenstruktur wurden im Jahr 2023 weiter konsequent fortgeführt und umgesetzt. Die operative Ergebnisverbesserung konnte durch den Einsatz der gesamten Belegschaft erfolgreich erzielt werden. 2.4 FinanzlageDer erzielte Gewinn hat sich erwartungsgemäß positiv auf die Finanzlage des Unternehmens ausgewirkt. Der Cashflow I konnte von 1.517 TEUR (2022) auf 2.871 TEUR verbessert werden. Die Entwicklung der Liquidität war durch die Rückführung von Verbindlichkeiten und die Bedienung des langfristigen Kapitaldienstes gekennzeichnet. Eine unterjährige Nutzung der bestehenden Kreditlinien war obligatorisch. Der freie Anteil der Kontokorrentlinien war unterjährig immer ausreichend. Zum Bilanzstichtag standen rund 80% der eingeräumten Kontokorrentlinien zur freien Verfügung. Langfristige Darlehensverbindlichkeiten wurden in 2023 i.H.v. 745 TEUR zur jeweiligen Fälligkeit beglichen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Jahresende 2.950 TEUR. Dagegen standen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 1.940 TEUR. Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb der Unternehmensgruppe sind darin enthalten. Die Kreditorenverbindlichkeiten wurden nahezu ausschließlich im Rahmen des Nettozahlungsziels beglichen. Stundungsvereinbarungen wurden, sofern kurzfristig vorhanden, unterjährig entsprechend zurückgeführt. Die generelle Geschäftsentwicklung der MICHELFELDER GmbH wurde in regelmäßigen Abständen den Hausbanken und den Warenkreditversicherungen im Rahmen eines Monatsreportings zur Verfügung gestellt. 2.5 VermögenslageIm Jahr 2023 wurden aufgrund der positiven Entwicklung vermehrt Ersatzinvestitionen umgesetzt. Wie unter Punkt 2.3 beschrieben, wurden die Investition zumeist mittels Mietkaufmodellen umgesetzt. Kleininvestitionen wurden überwiegend mittels Cash finanziert. Das gesamte Investitionsvolumen betrug im Bereich des Anlagevermögens 841 TEUR (Vorjahr 1.060 TEUR). Darin enthalten waren Leasingübernahmen i.H.v. 26 TEUR. Im Bereich IT wurden insgesamt 164 TEUR investiert (im Wesentlichen auf die DMS Neueinführung, sowie Erneuerung von Servern zurückzuführen). Die Restdifferenz bezog sich auf diverse Ersatz- und Neuanschaffungen im Bereich von Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Leasinganschaffungen wurden nur in Form von Ersatzbeschaffungen im Bereich KFZ, sowie Flurförderzeuge und Stapler getätigt. Das Eigenkapital hat sich durch den erwirtschafteten Gewinn auf 3.394 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt für das abgeschlossene Geschäftsjahr 33,7 %. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die wirtschaftliche Lage der MICHELFELDER GmbH durch die Restrukturierungsmaßnahmen Jahr für Jahr verbessert werden konnten. Durch stringentes Sachkostenmanagement und der generellen Überprüfung und laufenden Anpassungen sind in Zukunft weitere positive Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erwarten. Die nachhaltige Unternehmensstabilisierung und die Stärkung der Eigenkapitalsituation stehen weiterhin im Fokus für die zukünftigen Jahre. Bitte entnehmen Sie die restlichen Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 aus der GUV und Bilanz. 3. PrognoseberichtUnsere ursprüngliche Unternehmensplanung 2024 wurde im November 2023 unter Einbeziehung konservativer Prämissen, aufgrund unabsehbarer Entwicklung der Energiekrise und des Russland-Ukraine-Konflikts, erstellt und ging im EBIT von einer Verstetigung der positiven Entwicklung aus. Im März 2024 hat sich die wirtschaftliche Entwicklung deutlich verschlechtert und die ursprüngliche Planung wurde in eine Szenario-Prognose umgewandelt. Der Planumsatz wurde um -23,5 % vermindert und das EBITDA auf TEUR 631 und das EBIT auf -48 TEUR. Die aktuelle Entwicklung weist im ersten Quartal 2024 einen Umsatzrückgang von rund 30% gegenüber dem Q1 2023 aus. Das EBIT liegt bei +0,3 Mio. EUR leicht über dem korrigierten Plan von +0,2 Mio. EUR. Diesem Umsatzrückgang wird seit Februar 2024 auch durch einen moderaten Einsatz des Instrumentariums der Kurzarbeit begegnet. Die Sicherstellung der Lieferfähigkeit wird weiterhin ein zentrales Thema sein, welches durch das Management aktiv angegangen wird. Die Bestandskundenpflege erhält nach wie vor eine hohe Priorität. Das Kunden- und Produktportfolio wird laufend überprüft und ggf. geschäftsbereichsspezifisch optimiert. Technologisch sind wir nach wie vor auf einem sehr guten Stand und werden diesen, durch die richtigen bzw. absolut notwendigen Investitionen, im gezielten Fall weiter ausbauen. Weiter arbeiten wir standortübergreifend an der Verfeinerung unserer Prozesse, sowie der Steigerung der Produktivität und Auslastung. Die Digitalisierung unserer Prozesse mithilfe von ELO wird hierbei eine zentrale Rolle einnehmen. Mit unserem Produktportfolio und unserem Mix der jeweiligen Geschäftsbereiche, sowie unserer Dienstleistungen, sind wir weiterhin gut auf die künftigen Herausforderungen unserer Kunden vorbereitet. Insgesamt blicken wir trotz den unvorhersehbaren Einflüssen einer zukünftig positiven Geschäftsentwicklung in 2024 entgegen. Im ersten Quartal liegen wir sowohl bei Umsatz, Betriebsergebnis und freien Mitteln auf dem Szenario-Plan. 4. Chancen und RisikoberichtGem. DIN ISO 9001 haben wir den Umgang der Chancen und Risiken analog unserem Qualitätsmanagementsystem beschrieben. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren und Chancen aktiv zu nutzen. Im bereits angedeuteten Strategieprozess werden im Jahr 2024 weitere Potenziale beleuchtet und deren Umsetzungsschritte unternehmensweit bearbeitet.
Fluorn-Winzeln, den 29. Mai 2024 MICHELFELDER GmbH Geschäftsführung Rainer H. Dick Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeAllgemeine Angaben Die MICHELFELDER GmbH hat ihren Sitz in Fluorn-Winzeln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. HRB 742522). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRuG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Wir verweisen auch auf die Ausführungen bei den Grundlagen des Unternehmens im Lagebericht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, innerhalb von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Für den im Rahmen der Verschmelzung übernommene Firmenwert wird die ursprüngliche Nutzungsdauer von zehn Jahren übernommen. Die Restnutzungsdauer beläuft sich hier auf 3 Jahre. Seine Nutzungsdauer ist durch langfristig bestehende, wichtige Absatz- und Beschaffungsverträge sowie lange Lebenszyklen der Produkte begründet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Den planmäßigen Abschreibungen werden Nutzungsdauern zwischen 2 und 33 Jahren zugrunde gelegt. Bei den Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. II. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten unter Beachtung der retrograden Bewertungsmethode bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. III. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung vom nicht einzelwertberichtigten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. IV. Flüssige Mittel und die sonstigen Aktiva Flüssige Mittel und die sonstigen Aktiva sind zum Nennwert angesetzt. V. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) gebildet. VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Beim Ausweis handelt es sich um eine 74 %-ige Beteiligung an der M?CHELFELDER LAZERTEKN?K SANAY? VE T?CARET ANON?M ??RKET?, Nilüfer-Bursa, Türkei. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beläuft sich auf 1.737 TEUR und das Jahresergebnis 2023 auf 756 TEUR. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, für Gewährleistungsansprüche sowie für Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten über 5 Jahre belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt 0 TEUR. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 21 TEUR durch Grundschulden, 1.100 TEUR durch einen Sicherheiten-Treuhandvertrag und 78 TEUR durch eine Globalzession gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter mit 202 TEUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen Leasingverpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von 456 TEUR. Die Verträge haben Laufzeiten bis zu 5 Jahren. Daneben bestehen mit verbundenen Unternehmen Mietverträge mit unbestimmter Dauer und jährlichen Mietzahlungen in Höhe von voraussichtlich 1.234 TEUR. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 237 Mitarbeiter (Köpfe) beschäftigt. Beirat Der Beirat setzt sich folgendermaßen zusammen:
Die Bezüge des Beirats beliefen sich auf 20 TEUR. Im Geschäftsjahr war Herr Rainer H. Dick als Geschäftsführer bestellt. Er ist zur alleinigen Vertretung befugt und von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge unterbleibt unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Fluorn-Winzeln, den 29. Mai 2024 MICHELFELDER GmbH Geschäftsführung Rainer H. Dick Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die MICHELFELDER GmbH, Fluorn-Winzeln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MICHELFELDER GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MICHELFELDER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 29. Mai 2024 ba
audit gmbh
Marion Moser, Wirtschaftsprüferin Harald Aigner, Wirtschaftsprüfer Beschluss Ergebnisverwendung vom 12.06.2024:Der Jahresüberschuss von EUR 2.169.171,73 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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