Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 552753
Vorher
Sinivaara Reisemobile GmbH
Eingetragen
16.9.2005
Branche
Großhandel mit Campingartikeln (ohne Campingmöbel)Herstellung von Karosserien, Aufbauten und AnhängernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Vermarktung von Caravans und Reisemobilen, insbesondere der Export in den skandinavischen Markt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sinivaara GmbH

Ravensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.510,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.183,00 293.307,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 114.500,00 114.500,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 2.813.307,58 292.830,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 41.543,20
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -16.097,00 2.797.210,58 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.458.397,35 1.181.885,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.328.348,70 10.786.746,05 6.145.108,05
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 1.807.088,36 (1.508.552,75)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 461.328,91 676.608,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.473,19 5.218,80
SUMME AKTIVA 14.477.441,73 8.755.510,59

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.351.469,52 4.938.142,32
III. Jahresüberschuss 253.185,78 413.327,20
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 32.194,00 279.461,00
2. sonstige Rückstellungen 1.161.694,84 1.193.888,84 1.350.473,05
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.289.883,68 1.384.848,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 7.289.883,68 (1.384.848,04)
2. sonstige Verbindlichkeiten 364.013,91 7.653.897,59 364.258,98
- davon aus Steuern in EUR: 360.311,42 (305.429,82)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 364.013,91 (364.258,98)
SUMME PASSIVA 14.477.441,73 8.755.510,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.919.910,84 30.168.066,37
2. sonstige betriebliche Erträge 58.812,07 16.463,60
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.088.642,83 -27.979.305,04
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -426.673,68 -489.803,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -19.226,37 -445.900,05 -14.891,43
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -55.940,13 -41.006,34
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.087.678,21 -1.142.248,24
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.002,16 75.684,86
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.028,00 77.974,16 -2.885,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -124.096,07 -175.389,75
10. Ergebnis nach Steuern 254.439,78 414.685,20
11. sonstige Steuern -1.254,00 -1.358,00
12. Jahresüberschuss 253.185,78 413.327,20

Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Ant. FK-Zinsen Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.133,70 27.133,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.133,70 27.133,70
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.292,56 209.620,13 176.335,62 439.577,07
Summe Sachanlagen 406.292,56 209.620,13 176.335,62 439.577,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 114.500,00 114.500,00
Summe Finanzanlagen 114.500,00 114.500,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 547.926,26 209.620,13 176.335,62 581.210,77
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Wirtschaftsjahr Zugänge
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.623,70 4.510,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 22.623,70 4.510,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.985,56 51.430,13
Summe Sachanlagen 112.985,56 51.430,13
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 135.609,26 55.940,13
Abschreibungen
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.133,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.133,70
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.021,62 135.394,07
Summe Sachanlagen 29.021,62 135.394,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 29.021,62 162.527,77
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.510,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.510,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.183,00 293.307,00
Summe Sachanlagen 304.183,00 293.307,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 114.500,00 114.500,00
Summe Finanzanlagen 114.500,00 114.500,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 418.683,00 412.317,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Sinivaara GmbH hat ihren Sitz in Ravensburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (Reg.Nr. HRB552753).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften / Gesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Möglichen Risiken im Beteiligungsansatz wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird gegebenenfalls durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko gegebenenfalls durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anlage) dargestellt.

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 92 % an der Music Invest Oy mit Sitz Kuopio, Finnland und eine 100 % Beteiligung an Koy Oulun Figure Oy, mit Sitz in Kempele, Finnland. Das Eigenkapital der Music Invest Oy beträgt am 31.12.2023 - 262 T€, das Jahresergebnis - 102 T€. Das Eigenkapital der Oulun Figure Oy beträgt am Bilanzstichtag, den 30.6.2024 - 306 T€, das Jahresergebnis - 75 T€.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistung 5.458 T€ 0 T€ 1.182 T€ 0 T€
Sonstige Vermögensgegenstände 5.312 T€ 4.504 T€ 5.767 T€ 5.804 T€

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird eine Forderung gegen den Gesellschafter von T€ 2.703 ( Vj. T€ 4.424 ) ausgewiesen. Diese wird mit 2 % pa verzinst.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.000,- ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen beträgt T€ 1.162,-. Davon entfallen auf die Rückstellung für die Tantieme des Geschäftsführers € 316,- T€, auf die Rückstellung für Verkaufsprovisionen der Händler 709,- T€ und auf die Rückstellung für Abschluss - und Prüfungskosten 58,- T€.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.290 T€ 7.290 T€ 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 364 T€ 364 T€ 0 0
Vorjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.385 T€ 1.385 T€ 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 364 T€ 364 T€ 0 0

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen im Berichtsjahr nicht.

Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige Vorgänge oder Sachverhalte, die im Anhang auszuweisen sind liegen nicht vor.

Sonstige Angaben

Angaben zu Geschäftszweigen und Tätigkeitsbereichen

Das Unternehmen ist überwiegend in einem Geschäftsfeld, nämlich dem Vertrieb von Reisemobilen an gewerbliche Kunden (Händler) tätig. Das Unternehmen ist Vertragshändler für die Carthago Reisemobilbau GmbH & CoKG . Darüber hinaus hat das Unternehmen in geringem Umfang Provisionserlöse erzielt. Im Berichtsjahr wurden außerdem in geringem Umfang Immobilien zum späteren Verkauf erworben.

Das Unternehmen bedient ausschließlich den skandinavischen/baltischen Markt. Von den Umsätzen entfallen 12,1 Mio € auf Norwegen, der Rest von 10,2 Mio € auf die skandinavisch/baltischen EU-Mitgliedsländer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht eine Verpflichtung aus dem Mietvertag über die Büroräume mit einem Jahreswert von € 42 T€.

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus rechtsverbindlichen Bestellungen bei Lieferanten zum Jahresende beläuft sich zum Jahresende auf ca. 2 Mio. €. Dem stehen rechtsverbindliche Bestellungen der Kunden in übersteigender Höhe gegenüber.

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 2 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer ist weiterhin Herr Jan Sinivaara, Kaufmann.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von ihrem Recht nach § 286 Abs. 4 HGB gebrauch, die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung zu unterlassen.

Nachtragsbericht

Vorläufig liegt der Umsatz 2024 ( Stand Dezember ) bei 15 Mio. € bei einem vorläufigen Ergebnis von -293 T€. Das Jahresergebnis 2024 wird voraussichtlich nicht zufriedenstellend ausfallen.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 253,- ab. Der Vorstand/die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 5.605,- auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ravensburg, den

Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Sinivaara GmbH

I. Wirtschaftsbericht:

1. Geschäftsverlauf

a. Entwicklung der Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen ist Generalimporteur für Wohnmobile der Firma „Carthago Reisemobilbau GmbH & CoKG“ für den skandinavischen Markt. In den von ihm bedienten Märkten ist das Unternehmen gut positioniert. Die Marke „Carthago“ hat ein gleichbleibend gutes Image. Davon hat das Unternehmen letztlich auch profitiert. Im Berichtsjahr hat sich der Engpass bei der Beschaffung und die Unterbrechung wesentlicher Lieferketten weiterhin hemmend auf die Unternehmensentwicklung ausgewirkt. So waren im Berichtsjahr immer noch eine erhebliche Anzahl an Produkten, insbesondere diverse Chassis nicht, bzw. nur unter erheblichen Verzögerungen lieferbar.

Der Jahresumsatz 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 7 Mio€ gesunken. Zugleich hat sich der Rohertrag um ca. 315 T€ vermindert. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens bleibt im Berichtsjahr dennoch deutlich stabil, trotz der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 253 T€. Dies ist angesichts der wirtschaftlichen Lage ein zufriedenstellendes Ergebnis.

b. Investitionen

Das Unternehmen hat im Berichtsjahr keine nennenswerten Investitionen getätigt. Die vorhandene Ausstattung ist aktuell und bedarf derzeit keiner maßgeblichen Ergänzung oder Erneuerung.

c. Personalstruktur

Neben dem Gesellschafter-Geschäftsführer, Herrn Sinivaara, beschäftigt das Unternehmen zwei Büroangestellte in Teilzeit. Die anfallenden Tätigkeiten erfordern keine besonderen Kenntnisse oder Spezialisierungen. Die vorhandenen Mitarbeiter können sich gegenseitig vertreten und könnten bei Bedarf auch jederzeit kurzfristig ersetzt werden, ohne dass hierdurch Engpässe in der Auftragsabwicklung entstehen.

d. Marktsituation

Die Marktsituation auf dem Gebiet des Handels mit Reisemobilen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Das Unternehmen ist auf dem skandinavischen Markt gut etabliert, zwischen dem Unternehmen und den Abnehmern, die sich ausschließlich aus gewerblichen Händlern zusammensetzen besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Die schwierige Lage auf dem Beschaffungsmarkt hat das Unternehmen im Berichtsjahr gut gemeistert.

2. Vermögenslage

Das Unternehmen verfügt über ein Gesamtvermögen von 14,5 Mio €. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 461 T€ und die kurzfristig verfügbare Liquidität auf 9,5 Mio €. Dem stehen kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 7,7 Mio€ gegenüber. Das langfristig verfügbare Eigenkapital beläuft sich auf 5,6 Mio €. Damit ist die Vermögenslage des Unternehmens noch als gut zu beurteilen.

3. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

Die Umsatzrentabilität liegt im Geschäftsjahr bei 1,10%.

Die Eigenkapitalrentabilität hat sich verschlechtert und liegt nunmehr bei 4,72 %.

Wesentliche Kennzahlen der Ertragskraft:

Jahr Vorjahr Abweichung
Return on Investment (ROI) 1,95 % 3,7 % -1,75 %P
Jahresüberschuss x 100 / Umsatz * 100 * Umsatz * 100 / Durchschnittliche Bilanzsumme
Brutto-Cash-Flow (Cash-Flow I) (Kapitalgesellschaften) 224.801 240.943 -6,7 %
Jahresüberschuss/- fehlbetrag
+ Veränderung der langfristigen Rückstellungen
+ Abschreibungen+ Steuern vom Einkommen und Ertrag= Brutto-Cash-flow
Netto-Cash-Flow (Cash-Flow II)
Brutto-Cash-flow
-Steueraufwand für Einkommen und Ertrag
= Netto-Cash-flow 294.191 310.333 -5,2 %
Umsatzrentabilität
(Jahresüberschuss + EE-Steuern) * 100 / Umsatz 1,10 % 0,89 % 0,21 %P
Eigenkapitalrentabilität I (return on equity) (Kapitalgesellschaften)
Jahresüberschuss * 100 / Durchschnittliches Eigenkapital 4,72 % 5,42 % -0,7 %P

4. Finanzlage

Das Unternehmen finanziert sich weiterhin in vollem Umfang aus eigenen Mitteln. Mittel- und langfristiges Fremdkapital wird nicht in Anspruch genommen. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um Verbindlichkeiten aus dem Wareneinkauf. Die Laufzeit der kurzfristigen Verbindlichkeiten hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Grund hierfür ist, dass sich auch die Laufzeit der Kundenforderungen erheblich erhöht hat, was dazu führt, dass das Unternehmen längere Zahlungsziel bei seinem Hauptlieferanten in Anspruch nehmen muss.

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist weiterhin zufriedenstellend.

(Bar-) Liquidität 1. Grades 6,02 % 38,99 % -32,97 %P
Liquide Mittel * 100 / Kurzfristige Verbindlichkeiten
(Bar-) Liquidität 2. Grades 124,85 % 125,69 % -0,84 %P
Liquide Mittel + Warenbestand + Forderungen aus Lieferung und Leistung * 100 / Kurzfristige Verbindlichkeiten

II. Prognose, Chancen und Risiken

1. Voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund der Teuerungen und Lieferengpässe durch den Ukraine Krieg seit Februar 2022 hat sich das Marktumfeld verschlechtert. Es ist damit zu rechnen, dass der Reisemobilemarkt künftig stagniert oder sich eventuell rückläufig entwickelt. Dies schlägt sich auch in der Wachstumsprognose des Unternehmens nieder. Die Umsatz Stand 30. September 2023 ist gegenüber dem Stand im Berichtsjahr um rund 8,1 Mio € gesunken, die Anzahl der Verkauften Einheiten ging um rund 50% zurück.

Dies zeigt, dass sich das Unternehmen im Folgejahr in einem schwierigen Marktumfeld behaupten muss.

2. Chancen und Risiken

Die Marktlage ist momentan auf einem niedrigen Niveau stabil. Die Marken Carthago und Malibu sind in Skandinavien gut eingeführt. Dagegen hat sich die Lage auf dem Beschaffungsmarkt im Jahr 2023 nur leicht verbessert. Die infolge des Ukraine Krieges erfolgten Teuerungen und das eingetrübte wirtschaftliche Umfeld verunsichern auch die skandinavischen Verbraucher so dass weiterhin mit stagnierenden, schlimmstenfalls mit rückläufigen Verkaufszahlen zu rechnen ist.

Die Problematik der unterbrochenen Lieferketten besteht auch im Jahr 2023 weiter, die Entwicklung des Unternehmens ist dadurch weiter gedämpft und es muss sich in einem wirtschaftlich stagnierenden Umfeld behaupten. Es ist doch davon auszugehen, dass das Unternehmen in der Lage ist auch diese Schwierigkeiten zu meistern. Für 2024 und 2025 geht das Unternehmen von jeweils negativen Betriebsergebnissen aus. Ab 2026 wird mit einer Erhöhung auf niedrigerem Niveau gerechnet. Dabei kommt dem Unternehmen zu Gute, dass es sich vollständig aus Eigenmitteln finanziert und auf Bankkredite nicht angewiesen ist. Darüber hinaus wird das Unternehmen noch im Jahr 2025 Einsparungen im Personalbereich vornehmen. Damit wird das Unternehmen in der Lage sein 2026 ein zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis und ab 2027 wieder Gewinn, wenn auch nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre zu erzielen.

 

Ravensburg, den

Jan Sinivaara, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sinivaara GmbH, Ravensburg:

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sinivaara GmbH, Ravensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sinivaara GmbH, Ravensburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen sowie der weiteren möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen sowie der weiteren möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen sowie der weiteren möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht mit Ausnahme dieser Auswirkungen sowie der weiteren möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Ein-schränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Die Werthaltigkeit der Forderungen gegen Gesellschafter (enthalten im Bilanzposten Sonstige Vermö-gensgegenstände) in Höhe von EUR 2.703.029,71 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Voll-ständigkeit und Richtigkeit der uns hierzu vorgelegten Unterlagen nicht prüfen konnten. Durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über deren Werthaltigkeit gewinnen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Forderungen gegen Gesellschafter (enthalten im Bilanzposten Sonstige Vermögensgegenstände), des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen An-forderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut-schen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs-mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungs-grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut-schen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belan-gen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ord-nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglich-en, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Ver-treter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Über-einstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungs-handlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die aus-reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Un-vollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern an-gewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazu-gehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs-mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise voll-ziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunfts-orientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gaggenau, den 20. Oktober 2025

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Andreas Haupt, Wirtschaftsprüfer

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