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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Jari Mikael Sinivaara seit 29.8.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sinivaara GmbHRavensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Sinivaara GmbH hat ihren Sitz in Ravensburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (Reg.Nr. HRB552753). Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften / Gesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Möglichen Risiken im Beteiligungsansatz wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird gegebenenfalls durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko gegebenenfalls durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anlage) dargestellt. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Finanzanlagen Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 92 % an der Music Invest Oy mit Sitz Kuopio, Finnland und eine 100 % Beteiligung an Koy Oulun Figure Oy, mit Sitz in Kempele, Finnland. Das Eigenkapital der Music Invest Oy beträgt am 31.12.2023 - 262 T€, das Jahresergebnis - 102 T€. Das Eigenkapital der Oulun Figure Oy beträgt am Bilanzstichtag, den 30.6.2024 - 306 T€, das Jahresergebnis - 75 T€. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird eine Forderung gegen den Gesellschafter von T€ 2.703 ( Vj. T€ 4.424 ) ausgewiesen. Diese wird mit 2 % pa verzinst. Eigenkapital Das Stammkapital von € 25.000,- ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen beträgt T€ 1.162,-. Davon entfallen auf die Rückstellung für die Tantieme des Geschäftsführers € 316,- T€, auf die Rückstellung für Verkaufsprovisionen der Händler 709,- T€ und auf die Rückstellung für Abschluss - und Prüfungskosten 58,- T€. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen im Berichtsjahr nicht. Gewinn und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige Vorgänge oder Sachverhalte, die im Anhang auszuweisen sind liegen nicht vor. Sonstige Angaben Angaben zu Geschäftszweigen und Tätigkeitsbereichen Das Unternehmen ist überwiegend in einem Geschäftsfeld, nämlich dem Vertrieb von Reisemobilen an gewerbliche Kunden (Händler) tätig. Das Unternehmen ist Vertragshändler für die Carthago Reisemobilbau GmbH & CoKG . Darüber hinaus hat das Unternehmen in geringem Umfang Provisionserlöse erzielt. Im Berichtsjahr wurden außerdem in geringem Umfang Immobilien zum späteren Verkauf erworben. Das Unternehmen bedient ausschließlich den skandinavischen/baltischen Markt. Von den Umsätzen entfallen 12,1 Mio € auf Norwegen, der Rest von 10,2 Mio € auf die skandinavisch/baltischen EU-Mitgliedsländer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht eine Verpflichtung aus dem Mietvertag über die Büroräume mit einem Jahreswert von € 42 T€. Der Betrag der Verbindlichkeiten aus rechtsverbindlichen Bestellungen bei Lieferanten zum Jahresende beläuft sich zum Jahresende auf ca. 2 Mio. €. Dem stehen rechtsverbindliche Bestellungen der Kunden in übersteigender Höhe gegenüber. Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 2 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer ist weiterhin Herr Jan Sinivaara, Kaufmann. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft macht von ihrem Recht nach § 286 Abs. 4 HGB gebrauch, die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung zu unterlassen. Nachtragsbericht Vorläufig liegt der Umsatz 2024 ( Stand Dezember ) bei 15 Mio. € bei einem vorläufigen Ergebnis von -293 T€. Das Jahresergebnis 2024 wird voraussichtlich nicht zufriedenstellend ausfallen. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 253,- ab. Der Vorstand/die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 5.605,- auf neue Rechnung vorzutragen.
Ravensburg, den
Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Sinivaara GmbHI. Wirtschaftsbericht: 1. Geschäftsverlauf a. Entwicklung der Geschäftstätigkeit Das Unternehmen ist Generalimporteur für Wohnmobile der Firma „Carthago Reisemobilbau GmbH & CoKG“ für den skandinavischen Markt. In den von ihm bedienten Märkten ist das Unternehmen gut positioniert. Die Marke „Carthago“ hat ein gleichbleibend gutes Image. Davon hat das Unternehmen letztlich auch profitiert. Im Berichtsjahr hat sich der Engpass bei der Beschaffung und die Unterbrechung wesentlicher Lieferketten weiterhin hemmend auf die Unternehmensentwicklung ausgewirkt. So waren im Berichtsjahr immer noch eine erhebliche Anzahl an Produkten, insbesondere diverse Chassis nicht, bzw. nur unter erheblichen Verzögerungen lieferbar. Der Jahresumsatz 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 7 Mio€ gesunken. Zugleich hat sich der Rohertrag um ca. 315 T€ vermindert. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens bleibt im Berichtsjahr dennoch deutlich stabil, trotz der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 253 T€. Dies ist angesichts der wirtschaftlichen Lage ein zufriedenstellendes Ergebnis. b. Investitionen Das Unternehmen hat im Berichtsjahr keine nennenswerten Investitionen getätigt. Die vorhandene Ausstattung ist aktuell und bedarf derzeit keiner maßgeblichen Ergänzung oder Erneuerung. c. Personalstruktur Neben dem Gesellschafter-Geschäftsführer, Herrn Sinivaara, beschäftigt das Unternehmen zwei Büroangestellte in Teilzeit. Die anfallenden Tätigkeiten erfordern keine besonderen Kenntnisse oder Spezialisierungen. Die vorhandenen Mitarbeiter können sich gegenseitig vertreten und könnten bei Bedarf auch jederzeit kurzfristig ersetzt werden, ohne dass hierdurch Engpässe in der Auftragsabwicklung entstehen. d. Marktsituation Die Marktsituation auf dem Gebiet des Handels mit Reisemobilen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Das Unternehmen ist auf dem skandinavischen Markt gut etabliert, zwischen dem Unternehmen und den Abnehmern, die sich ausschließlich aus gewerblichen Händlern zusammensetzen besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Die schwierige Lage auf dem Beschaffungsmarkt hat das Unternehmen im Berichtsjahr gut gemeistert. 2. Vermögenslage Das Unternehmen verfügt über ein Gesamtvermögen von 14,5 Mio €. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 461 T€ und die kurzfristig verfügbare Liquidität auf 9,5 Mio €. Dem stehen kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 7,7 Mio€ gegenüber. Das langfristig verfügbare Eigenkapital beläuft sich auf 5,6 Mio €. Damit ist die Vermögenslage des Unternehmens noch als gut zu beurteilen. 3. Ertragslage Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Umsatzrentabilität liegt im Geschäftsjahr bei 1,10%. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich verschlechtert und liegt nunmehr bei 4,72 %. Wesentliche Kennzahlen der Ertragskraft:
4. Finanzlage Das Unternehmen finanziert sich weiterhin in vollem Umfang aus eigenen Mitteln. Mittel- und langfristiges Fremdkapital wird nicht in Anspruch genommen. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um Verbindlichkeiten aus dem Wareneinkauf. Die Laufzeit der kurzfristigen Verbindlichkeiten hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Grund hierfür ist, dass sich auch die Laufzeit der Kundenforderungen erheblich erhöht hat, was dazu führt, dass das Unternehmen längere Zahlungsziel bei seinem Hauptlieferanten in Anspruch nehmen muss. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist weiterhin zufriedenstellend.
II. Prognose, Chancen und Risiken 1. Voraussichtliche Entwicklung Aufgrund der Teuerungen und Lieferengpässe durch den Ukraine Krieg seit Februar 2022 hat sich das Marktumfeld verschlechtert. Es ist damit zu rechnen, dass der Reisemobilemarkt künftig stagniert oder sich eventuell rückläufig entwickelt. Dies schlägt sich auch in der Wachstumsprognose des Unternehmens nieder. Die Umsatz Stand 30. September 2023 ist gegenüber dem Stand im Berichtsjahr um rund 8,1 Mio € gesunken, die Anzahl der Verkauften Einheiten ging um rund 50% zurück. Dies zeigt, dass sich das Unternehmen im Folgejahr in einem schwierigen Marktumfeld behaupten muss. 2. Chancen und Risiken Die Marktlage ist momentan auf einem niedrigen Niveau stabil. Die Marken Carthago und Malibu sind in Skandinavien gut eingeführt. Dagegen hat sich die Lage auf dem Beschaffungsmarkt im Jahr 2023 nur leicht verbessert. Die infolge des Ukraine Krieges erfolgten Teuerungen und das eingetrübte wirtschaftliche Umfeld verunsichern auch die skandinavischen Verbraucher so dass weiterhin mit stagnierenden, schlimmstenfalls mit rückläufigen Verkaufszahlen zu rechnen ist. Die Problematik der unterbrochenen Lieferketten besteht auch im Jahr 2023 weiter, die Entwicklung des Unternehmens ist dadurch weiter gedämpft und es muss sich in einem wirtschaftlich stagnierenden Umfeld behaupten. Es ist doch davon auszugehen, dass das Unternehmen in der Lage ist auch diese Schwierigkeiten zu meistern. Für 2024 und 2025 geht das Unternehmen von jeweils negativen Betriebsergebnissen aus. Ab 2026 wird mit einer Erhöhung auf niedrigerem Niveau gerechnet. Dabei kommt dem Unternehmen zu Gute, dass es sich vollständig aus Eigenmitteln finanziert und auf Bankkredite nicht angewiesen ist. Darüber hinaus wird das Unternehmen noch im Jahr 2025 Einsparungen im Personalbereich vornehmen. Damit wird das Unternehmen in der Lage sein 2026 ein zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis und ab 2027 wieder Gewinn, wenn auch nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre zu erzielen.
Ravensburg, den
Jan Sinivaara, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sinivaara GmbH, Ravensburg: Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sinivaara GmbH, Ravensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sinivaara GmbH, Ravensburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Ein-schränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Werthaltigkeit der Forderungen gegen Gesellschafter (enthalten im Bilanzposten Sonstige Vermö-gensgegenstände) in Höhe von EUR 2.703.029,71 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Voll-ständigkeit und Richtigkeit der uns hierzu vorgelegten Unterlagen nicht prüfen konnten. Durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über deren Werthaltigkeit gewinnen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Forderungen gegen Gesellschafter (enthalten im Bilanzposten Sonstige Vermögensgegenstände), des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen An-forderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut-schen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs-mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungs-grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut-schen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belan-gen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ord-nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglich-en, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Ver-treter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Über-einstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gaggenau, den 20. Oktober 2025 Westdeutsche Andreas Haupt, Wirtschaftsprüfer |
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