Rübsam Beteiligungs Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Hendrik Hedding seit 8.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
R+S Group GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 99.04% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R + S Beteiligungs GmbHFuldaKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Geänderte Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Geänderte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Geänderter KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2021R+S Beteiligungs GmbHFulda1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH zum 31. Dezember 2021 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend waren die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurden insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 293 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als Mutterunternehmen verpflichtet einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen. Für die R+S Beteiligungs GmbH liegt ein am 31. Mai 2022 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehener Konzernabschluss zum 31.12.2021 vor. Im Nachgang haben wir uns entschlossen, den Ansatz der latenten Steuern auf Verlustvorträge neu zu fassen und unsere bisherige sehr konservative Bewertung zu überarbeiten. Auf Basis unserer Unternehmensplanung halten wir eine Reduktion der bisher vorgenommenen hohen Abschläge für sachgerecht und haben dementsprechend einen ergebniswirksame Nachbuchung von 2.464 T€ auf die aktiven latenten Steuern vorgenommen. Die R + S Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Fulda. Sie wird geführt unter der Nummer HRB 7177 des Amtsgerichts Fulda. 2. Angaben zum Konsolidierungs- und Beteiligungskreis 2.1 Voll einbezogene Gesellschaften Zum 31. Dezember 2021 sind, neben der Muttergesellschaft, folgende Gesellschaften nach der Methode der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH einbezogen worden.
Anmerkungen:
1 Diese Gesellschaften machen aufgrund ihrer
Einbeziehung in den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs
GmbH für das Geschäftsjahr 2021 teilweise von den
Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3
HGB beziehungsweise § 264b HGB Gebrauch.
Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH ist ein befreiender Konzernabschluss für die R+S Group GmbH (vormals R+S Group AG), Fulda, sowie für die Rübsam Beteiligungs Holding GmbH, Fulda, die von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB i.V.m. § 291 Abs. 1 HGB Gebrauch machen. Weiterhin wird auf die Schutzklausel des § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB verwiesen. 2.2 Assoziierte Gesellschaften Zum 31. Dezember 2021 sind folgende Gesellschaften nach der Equity-Methode im Sinne des § 311 ff. HGB in den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH einbezogen worden.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der assoziierten Gesellschaften entsprechen im Wesentlichen denen der R + S Beteiligungs GmbH. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der im Buchwert der hiko systems GmbH enthaltene Unterschiedsbetrag 225.341,42 € und entfällt in voller Höhe auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Der Firmenwert wird über eine Dauer von 10 Jahren, bis 2029 linear abgeschrieben. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurden die Abschlüsse der einzelnen Gesellschaften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien aufgestellt. Die Abschlüsse wurden grundsätzlich auf den 31. Dezember erstellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden Eigenkapitalanteil nach Zuordnung von stillen Reserven. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 30. April 2014 beziehungsweise zu dem unter Punkt 2.1 aufgeführten, späteren Zeitpunkt des Erwerbs. Auf der Aktivseite entstandene Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte nach § 301 Abs. 3 S. 1 HGB ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Konzern werden mehrere Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert, die über 10 - 15 Jahre abgeschrieben werden, da gemäß der, bei der Bewertung der Gesellschaften zugrunde liegenden Unternehmensplanungen von einer Nutzung über diesen Zeitraum ausgegangen wird. Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert (früher GWG) wurde wie folgt verfahren. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 250,00 € wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verbucht. Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € wurden aktiviert und im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. In Vorjahren gebildete Sammelposten für GWG wurden fortgeführt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Aufträge wurden mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie entsprechenden Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet, das heißt der verlustfreien Bewertung wird in den Fällen Rechnung getragen, in denen die Verkaufspreise die Herstellungskosten nicht decken. Im Vorratsvermögen wurden erhaltene Anzahlungen auf Aufträge aktivisch von den entsprechenden Herstellungskosten der teilfertigen Aufträge abgesetzt. Die in den Vorräten enthaltenen Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend einzelwertberichtigt. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Sie bestanden überwiegend aus kurzfristig verfügbaren Bankguthaben. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Betrachtungsweisen gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen pro Steuersubjekt wurden saldiert angesetzt. Aktive und passive latente Steuern verschiedener Steuersubjekte wurden unverrechnet ausgewiesen (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,01 %. Im Berichtsjahr wurden latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 4.152 T€ (Vorjahr: 5.805 T€) gebildet. Es wurden nur die latenten Steuern auf den Anteil der Verlustvorträge angesetzt, die in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich genutzt werden können. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Berechnung wurde auf Basis des versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahrens durchgeführt. Die Steuerrückstellungen beinhalteten zum Abschlussstichtag die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden gebildet, wenn am Bewertungsstichtag die voraussichtlich bis zum Projektende auflaufenden Kosten die Abrechnungssumme übersteigen. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Rückstellungen. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Es wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 1,35 % (Vorjahr: 1,60 %). Es wurde ein Gehaltstrend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %), ein BBG-Trend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) und eine durchschnittliche Fluktuation von 35,00 % (Vorjahr: 35,00 %) zur Berechnung herangezogen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wurden Zinsswaps zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen Darlehen verwendet. Den Zinsswaps lagen Grundgeschäfte mit vergleichbaren, gegenläufigen Risiken (Mikro-Hedge) zugrunde, auf die identische Faktoren einwirkten. Die Zinsrisiken der Grundgeschäfte waren durch die Sicherungsgeschäfte in vollem Umfang abgesichert. Die Sicherungsgeschäfte wiesen keine zusätzlichen Risiken auf, die das Grundgeschäft nicht enthält. Da sich die gegenläufigen Entwicklungen bei der Darlehensverzinsung und bei der Verzinsung der Zinsswaps ausgeglichen haben, waren die Darlehen und die Zinsswaps als Einheit wirtschaftlich betrachtet wie ein festverzinsliches Darlehen anzusehen. 3.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt. 3.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährung in Euro Der Konzernabschluss enthielt auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet worden. Haben diese eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, ist das Realisationsprinzip nach § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden. 4. Darstellung und Erläuterungen der geänderten Posten des Konzernabschlusses zum 31.12.2021 Der Ansatz der latenten Steuern auf Verlustvorträge wurde vor dem Hintergrund unserer Unternehmensplanung überarbeitet, so dass nun von insgesamt vorhandenen Verlustvorträgen von 29,2 Mio. ein Ansatz von rund 60 % erfolgt. Dementsprechend haben sich folgende Bilanzposten verändert AKTIVA D. Aktive latente Steuern haben sich von 1.688 T€ auf 4.152 T€ erhöht. E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag veränderte sich von 9.968 T€ auf 7.504 T€ PASSIVA A. III Konzernbilanzverlust veränderte sich von 43.918 T€ auf 41.455 T€ A.V Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag veränderte sich von 9.968 T€ auf 7.504 TE In der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich folgende Posten geändert
In der Kapitalflussrechnung wurden das Konzernjahresergebnis und die Veränderungen bei einzelnen Posten der Bilanz angepasst. Änderungen beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit ergaben sich nicht. Im Konzerneigenkapitalspiegel wurden das Konzernjahresergebnis und somit das Eigenkapital angepasst. Zur Erläuterung verweisen wir auf die Angaben zur Änderung der Konzernbilanz. 5. Angaben zur geänderten Bilanz 5.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem folgenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. KONZERNANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2021R + S Solutions Beteiligungs GmbH - Konzern
Die Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte gliederten sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
5.2 Vorräte Das Vorratsvermögen beinhaltete:
5.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalteten im Wesentlichen Steuerrückforderungen und debitorische Kreditoren. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betrugen 31.584,80 € (Vorjahr: 22.165,78 €). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen einer Globalzession 26.958 T€ zur Sicherung von Bankdarlehen abgetreten. 5.4 Guthaben bei Kreditinstituten Es sind Bankguthaben in Höhe von 10.120 T€ zur Sicherung von Bankdarlehen verpfändet. 5.5 Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen auf Verlustvorträge in Höhe von 17.545 T€ (Vorjahr: 20.915 T€) gebildet. Die Höhe der gesamt vorhandenen Verlustvorträge betrug 29.163 T€ (Vorjahr 27.969 T€) Des Weiteren auf unterschiedliche Wertansätze der Pensions-, Urlaubs- und Jubiläumsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz sowie auf Grund unterschiedlicher Gewinnverwendungen von Personenhandelsgesellschaften.
5.6 Eigenkapital Die Veränderung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. 5.6.1 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der R + S Beteiligungs GmbH betrug zum 31. Dezember 2021 50.000,00 € (Vorjahr: 50.000,00 €). 5.6.2 Kapitalrücklagen Die Kapitalrücklagen betrugen zum Stichtag 32.848.754,84 € (Vorjahr: 17.848.754,84 €). Diese beinhalten den technischen passiven Unterschiedsbetrag von 6.308.062,53 € aus der Erstkonsolidierung des R+S Group GmbH (vormals R+S Group AG) - Teilkonzerns. Die Einbringung der Anteile an der R+S Group GmbH (vormals R+S Group AG) in die Muttergesellschaft erfolgte im Rahmen einer Sacheinlage zum 30. April 2014. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 15.000.000 € der Kapitalrücklage zugeführt. 5.6.3 Bilanzergebnis Das Bilanzergebnis entwickelte sich wie folgt:
5.6.4 Ausschüttungssperre Es bestand eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 153.913,00 € aus den Abschlüssen der einbezogenen Gesellschaften. 5.7 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergab sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 153.913,00 €. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Bewertung des verrechneten Deckungsvermögens erfolgte zu beizulegenden Zeitwerten. Aus den Zinsaufwendungen der Pensionen und den Erträgen aus der Zuführung zum Deckungsvermögen ergab sich insgesamt ein Aufwand von 431.032,27 € (Vorjahr: Aufwand 10.765,91 €). 5.8 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalteten im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaftsteuer in Höhe von 967.887,55 € (Vorjahr: 805.393,51 €) und Gewerbesteuer in Höhe von 1.115.875,48 € (Vorjahr: 879.515,06 €) für noch nicht veranlagte Besteuerungszeiträume, einschließlich einer Risikovorsorge für die aktuell laufende Betriebsprüfung, sowie sonstige Steuern in Höhe von 488.000,00 € (Vorjahr: 755.000,00 €). 5.9 Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen waren zum Abschlussstichtag im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Nachlaufkosten und Gewährleistungen, Restrukturierungen sowie Abschluss und Prüfung enthalten. 5.10 Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Buchgrundschuld 2 = Sicherungsübereignung von Anlagevermögen 3 = Sicherheitsabtretung an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Branchenüblich wurden Eigentumsvorbehalte vereinbart. Aufgrund der Komplexität der Liefervorgänge lässt sich die exakte Höhe nicht bestimmen. 7 = Bürgschaften durch Gesellschafter Eine Abzinsung der langfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte nicht, da auf Grund der komplexen Struktur und der nicht feststehenden Fälligkeit eine Abzinsung nicht möglich war. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen wie im Vorjahr vollständig gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthielten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, aus Lohn und Gehalt sowie aus Lohn- und Kirchensteuer. In den sonstigen Verbindlichkeiten und den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden stille Beteiligungen in Höhe von 7,65 Mio. € ausgewiesen, die im Rang hinter den vorrangigen Verbindlichkeiten zurücktraten. Die Laufzeit endet zum 1. April 2024. 5.11 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die R+S Beteiligungs GmbH, Fulda, hat sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2022 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Die R+S Group GmbH, Fulda, hat sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2021 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2020 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2021 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Ebenso hat die RÜBSAM Beteiligungs Holding GmbH, Fulda, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2022 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Ebenso hat die RÜBSAM Fachkräfte GmbH & Co. KG, Fulda, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2022 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Ebenso hat die R+S Stolze GmbH, Fulda, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2022 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022 und kann vorher nicht gekündigt werden
Ebenso hat die RUF Gebäudetechnik GmbH, Kleinheubach, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2022 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Ebenso hat die R + S solutions GmbH, Hanau, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2022 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Das Risiko der Inanspruchnahme schätzen wir niedrig ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). 6. Angaben zur geänderten Gewinn- und Verlustrechnung 6.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Konzern setzten sich wie folgt zusammen:
Nach Absatzmärkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:
6.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 165.260,67 € (Vorjahr: 780.731,34 €), Erträge aus Sachbezügen in Höhe von 1.175.587,58 € (Vorjahr: 1.141.090,63 €) und aus der Herabsetzung von Wertberichtungen auf Forderungen in Höhe von 1.970.265,09 € (Vorjahr: 807.654,57 €). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen 10.512,64 € (Vorjahr: 16.788,22 €) und sind gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen worden. 6.3 Personalaufwand Im Personalaufwand waren Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 887.671,24 € (Vorjahr: 874.399,54 €) enthalten. 6.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten eine Vielzahl von Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft anfallen. Im Wesentlichen waren dies Raumkosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungen, Beiträge und Abgaben. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen 13.653,03 € (Vorjahr: 30.760,46 €) und sind gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen worden. 6.5 Zinsaufwand Die Zinsaufwendungen enthielten Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 40.708,00 € (Vorjahr: 50.338,00 €) sowie Aufwendungen aus der Abzinsung von Jubiläumsrückstellungen in Höhe von 3.826,00 € (Vorjahr: 4.717,00 €). 7. Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme im Geschäftsjahr und im Vorjahr für die laufende Geschäftstätigkeit, die Investitionstätigkeit und die Finanzierungstätigkeit. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
8. Konzerneigenkapitalspiegel Die sonstigen Veränderungen der Anteile fremder Gesellschafter in Höhe von 889.409,80 € resultierten aus Minderheitenausgleichsansprüchen im Rahmen von Ergebnisabführungsverträgen sowie aus dem Erwerb von Minderheitenanteilen bei vier Gesellschaften, die aber bereits in Vorjahren vollkonsolidiert im Konzernabschluss einbezogen waren. 9. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden Zinsswaps zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (EURIBOR) Darlehen im Zusammenhang mit dem Konsortialkreditvertrag verwendet. Die Zeiträume der Sicherungsbeziehungen enden jeweils mit Endfälligkeit der zugrunde liegenden Darlehen. Diese haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. Die Swaps haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von zwei Jahren. Da es sich bei den Zinssicherungskontrakten um Mikro-Hedge-Beziehungen handelte, erfolgte eine Messung von deren Wirksamkeit regelmäßig anhand eines einfachen Vergleichs der Bedingungen und Parameter der Grund- und Sicherungsgeschäfte. Das mit der aus dem Grundgeschäft und dem Sicherungsgeschäft gebildeten Bewertungseinheit nach § 254 HGB gesicherte Kreditvolumen betrug zum Bilanzstichtag 12.500.000,00 € (Vorjahr: 12.500.000,00 €) Der Marktwert der enthaltenen Zinsswaps betrug zum 31. Dezember 2021 -324.243,07 € (Vorjahr: -600.375,31 €). Zum Bilanzstichtag bestanden folgende finanzielle sonstige Verpflichtungen:
Das Bestellobligo (Gesamtvolumen, der noch nicht vollständig abgewickelten Bestellungen am Bilanzstichtag) betrug 22.121 T€ (Vorjahr: 15.970 T€). Im Jahresdurchschnitt waren wahrend des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 waren Herr Ralph Burkhardt, Gersfeld und Herr Rudolf Menningen, Weinbach. Die ausgeübten Berufe der Geschäftsführer sind mit ihrer Organstellung identisch. Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Gemäß § 313 Abs. 2 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Anmerkungen:
1 Diese Gesellschaften machen aufgrund ihrer
Einbeziehung in den Konzernabschluss der R+S Beteiligungs
GmbH für das Geschäftsjahr 2021 teilweise von den
Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3
HGB beziehungsweise § 264b HGB Gebrauch.
Folgende Gesellschaften waren zum 31. Dezember 2021 persönlich haftende Gesellschafter: Die R + S Verwaltungsgesellschaft mbH, Erfurt war Komplementärin der Neuenberg- Terrassen GmbH & Co. KG, Fulda, der R + S Objekt Erfurt Besitz GmbH & Co. KG, Fulda, und der R + S Objekt Lübeck Besitz GmbH & Co. KG, Fulda. Die Rübsam Fachkräfte Verwaltung GmbH, Fulda war Komplementärin der RÜBSAM CuraVita GmbH & Co. KG, Fulda, und der RÜBSAM Fachkräfte GmbH & Co. KG, Fulda. Die WBZ Verwaltung GmbH, Fulda, war Komplementärin der WBZ - Weiterbildung mit Zukunft GmbH & Co. KG, Fulda. Weiterhin wird auf die Schutzklausel des § 313 Abs. 3 HGB verwiesen. Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Nummer HRB 7177 des Amtsgerichts Fulda veröffentlicht. Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der R + S Holding GmbH einbezogen. Das Honorar des Konzernabschlussprüfers belief sich auf 229 TEUR. Davon 200 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen und 29 TEUR für sonstige Leistungen. Nachtragsbericht Mit Vertrag vom 13.12.2021 hat die Bachner Elektro GmbH & Co.KG, Mainburg, ihre Anteile an der Bachner & R+S Solutions GmbH an die R+S Group GmbH verkauft. Das Closing fand am 05.01.2022 statt. Seitdem ist die R+S Group GmbH Alleingesellschafterin der Bachner & R+S Solutions GmbH. Die Bachner & R+S Solutions GmbH wurde am 24.03.2022 in "R+S Verwaltung Lübeck GmbH'1 umbenannt und ihr Sitz wurde nach Fulda verlegt. Mit Beschluss vom 22.12.2021 wurde die R+S Verwaltungsgesellschaft mbH aufgelöst und ein Liquidator bestellt. Mit Wirkung zum 26.01.2022 ist die R+S Verwaltungsgesellschaft mbH als persönlich haftende Gesellschafterin der R+S Objekt Lübeck Besitz GmbH & Co.KG ausgetreten und die R+S Verwaltung Lübeck GmbH ist als phG eingetreten. Die phG der R+S Objekt Erfurt Besitz GmbH & Co.KG, die R+S Verwaltungsgesellschaft mbH ist als phG aus der Gesellschaft ausgeschieden. Damit ist das Vermögen der R+S Objekt Erfurt Besitz GmbH & Co.KG auf die letzte verbliebene Kommanditistin, die R+S Group GmbH im Wege der Gesamtrechtsnachfolge angewachsen. Die Gesellschaft ist erloschen. Mit Wirkung zum 30.12.2021 hat die Rübsam Beteiligungs Holding GmbH ihre gesamten Anteile an der Rübsam Technik an die Markus Karl-Heinz Schneider GmbH veräußert. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.03.2022 hat die Scholl Energie- und Steuerungstechnik GmbH Ihren Betriebsteil "Schaltanlagenbau" in Lübeck auf die R+S Stolze GmbH im Wege eines Asset-Deals übertragen. Mit Wirkung zum 14.01.2022 hat die RUF Gebäudetechnik GmbH die bislang von der SOKO Inzinjering d.o.o., Beograd, Serbien an der RUF + SOKO Gebäudetechnik, Kleinheubach, gehaltenen Anteile angekauft und ist seitdem Alleingesellschafterin. In 2022 wurde die Liquidation folgender Gesellschaften eingeleitet: R + S Group d.o.o., Banja Luka / (Bosnien und Herzegowina) R + S Group d.o.o., Slavonksi Brod / (Kroatien) R + S Group Hungary Kft., Budapest / (Ungarn) Neuenberg-Terrassen GmbH & Co. KG R+S Verwaltungsgesellschaft mbH R + S solutions Group d.o.o. Belgrad / (Serbien) Im Zeitraum der Abschlusserstellung wurde durch interne Ermittlungen ein Compliance-Fall ermittelt, der sich über mehrere Jahre in der Vergangenheit bis zum Jahr 2010 erstreckte. Hieraus ergeben sich deutliche Auswirkungen für den Konzern durch Nachzahlungen von Steuern sowie Zinsen. Es wurden für die hieraus resultierenden Risiken und erwarteten Kosten Rückstellungen in Höhe von Euro 0,4 Mio. im Jahresabschluss berücksichtigt. Wie im Konzernlagebericht unter "E Chancen- und Risikobericht, Prognose" dargestellt, bestehen mit Blick auf das Geschäftsjahr 2022 aufgrund der COVID 19-Pandemie und des Ukrainekrieg weiterhin erhebliche konjunkturelle Unsicherheiten. Für die R+S- Gruppe bestehen dabei vor allem Risiken in den Beschaffungs- und Absatzmärkten. Eine seriöse Schätzung der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und Quantifizierung der Risiken ist aufgrund der aktuellen Dynamik und der nicht absehbaren Dauer dieser Situation derzeit nicht möglich. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung für die R+S Beteiligungs GmbH vor: Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 9.121.234,98 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Fulda, 09.06.2022 R + S Beteiligungs GmbH - Konzern Herr Ralph Burkhardt, Geschäftsführer Herr Rudolf Menningen, Geschäftsführer Geänderter Konzerneigenkapitalspiegel für das GeschäftsjahrVeränderungen des Konzerneigenkapitals im Zeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021
Geänderte Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Geänderter Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021Im Konzernlagebericht wurde aufgrund der Änderung der aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage entsprechend angepasst. Zu den Gründen für die Änderung des Konzernabschlusses verweisen wir auf den geänderten Konzernanhang. A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Konzernstruktur Die R+S Group mit ihrer Zentrale in Fulda ist ein bundesweit agierender Dienstleister mit drei Dachmarken: Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Handel und Personaldienstleistungen (PDL). Die Obergesellschaft des Konzerns bildet die R + S Beteiligungs GmbH, deren Unternehmensgegenstand die Verwaltung von Beteiligungen sowie Erbringung von Dienstleistungen für Gesellschaften ist, an denen eine direkte oder indirekte Beteiligung besteht. Die Erbringung der entgeltlichen Dienstleistungen wird in Managementverträgen zwischen der R+S Beteiligungs GmbH und der R+S Group GmbH, die den Kern der Center-Services darstellt, geregelt. Die Kosten werden in Form von Konzernumlagen weiterberechnet. Die wirtschaftliche Entwicklung der R+S Group und damit auch der R+S Beteiligungs GmbH wird maßgeblich durch die direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften im In- und Ausland bestimmt. Die R+S Group tritt mit ihrer Dachmarke TGA als Komplettdienstleiter in der Gebäudetechnik in den Geschäftsfeldern Elektro-, Industrie-, Daten-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik auf. Zusammen mit den Bereichen Energie- und Steuerungstechnik, Heizungs-/Klima-/Lüftungs-/Sanitärtechnik und Projektentwicklung sind wir in der Lage, das komplette Leistungsspektrum in der Gebäudetechnik im öffentlichen und privaten Umfeld anzubieten. Durch die R + S Stolze GmbH mit Hauptsitz in Lübeck decken wir zusätzlich den Geschäftsbereich Elektrotechnik im Schiffsbau (ETS) ab. In der Dachmarke Handel sind wir als Elektrogroßhandel auf Geschäftskunden fokussiert. Mit rund 7.000 Lagerartikeln ist die Newa-Vertriebs GmbH mit Sitz in Sörgenloch bei Mainz inzwischen der ausgewiesene Vertriebsspezialist und zuverlässige Partner für hochwertige Markenprodukte für das gesamte Elektroinstallationssortiment. Die VVM Verwaltungs-, Vertriebs- und Marketing GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Fulda und verfügt als Elektrohandel seit über 20 Jahren über eine breite Produktpalette (rund 40.000 Artikel) in den Bereichen Elektro- und Gebäudetechnik sowie Elektroinstallation. Dieser individuelle Service richtet sich dabei dezidiert an B2B-Kunden. Die Dachmarke Personaldienstleister mit der R+S Power Solutions GmbH ist eine starke Unternehmensgruppe mit über 50 Jahren Erfahrung im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung und Outsourcing/Outplacement. Die R+S Power Solutions GmbH setzt sich aus verschiedenen Spezialmarken zusammen: Rübsam Fachkräfte GmbH & Co. KG für die Arbeitnehmerüberlassung von Fachkräften aus Industrie und Handwerk sowie Engineering Spezialisten. Franke + Pahl GmbH als Spezialist für Lösungen im Bereich Industrie und Technik, Werk- und Dienstverträge. Solutions One GmbH ist spezialisiert auf Personalvermittlung, Direct Search/Personaldiagnostik, Recruiting im In- und Ausland. Das WBZ - Weiterbildungszentrum mit Zukunft GmbH & Co. KG ist der Spezialist für Qualifizierung und Weiterbildung aus der Praxis für die Praxis. Für unsere Kunden bedeutet das, dass wir auf technische Neuerungen und den damit einhergehenden speziellen Anforderungen schnell und flexibel reagieren können. Die R+S Group bietet ihre Leistungen in Fulda, Bad Salzungen, Berlin, Bremen, Darmstadt, Apfelstädt (Erfurt), Frankfurt, Gießen, Hamburg, Kaltenkirchen, Kassel, Kiel, Kleinheubach, Leipzig, Lübeck, Maintal, Mannheim, München, Nürnberg, Radebeul (Dresden), Remscheid, Rostock, Sörgenloch und Stuttgart an. Geschäftsführer der R+S Beteiligungs GmbH im Geschäftsjahr 2021 waren Herr Ralph Burkhardt, Gersfeld und Herr Rudolf Menningen, Weinbach. Der Mitarbeiterstand der R+S Group zum 31.12.2021 belief sich auf insgesamt 2.441 (Vorjahr 2.718) Mitarbeiter. Darunter befanden sich 170 (Vorjahr 221) Auszubildende. Mit Vertrag vom 26. März 2021 hat die conzima Construction GmbH, Wiggensbach die von ihr gehaltenen Anteile an der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, an die R+S Holding GmbH, Frankfurt, (ursprünglich firmierend unter UNA 432. Equity Management GmbH) verkauft. Diese befindet sich mehrheitlich im Besitz der DBAG Bilanzinvest II (TGA) GmbH & Co. KG ("DBAG Invest KG"). Die DBAG Invest KG gehört zu 100% der Deutschen Beteiligungs AG. Die Haspa BGM, Hamburg, hat mit Vertrag vom 26. März 2021 ihre Anteile an der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, in die R+S Holding GmbH, Frankfurt, eingebracht und ist Minderheitsgesellschafterin der R+S Holding GmbH. Das Closing der Transaktion fand am 07. Mai 2021 statt. Die neue Eigentümerin R+S Holding GmbH hat sich verpflichtet, nach Abschluss der Transaktion eine Zuzahlung in Höhe von Euro 15. Mio. in die Kapitalrücklage der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, zu leisten. Dieser Verpflichtung ist sie am 07. Mai 2021 nachgekommen. Durch die vorgenommene Eigenkapitalstärkung und durch die Absicht der neuen Mehrheitsgesellschafterin, mit der R+S Gruppe eine längerfristige Partnerschaft aufzubauen, wird der Gesellschafterwechsel als ein großer, positiver Schritt mit viel Zukunftspotential gesehen. Die R+S Group hat in den letzten Monaten weiterhin eine Portfoliobereinigung vorangetrieben. Ziel ist es, Komplexität und unnötige Gesellschaften zu reduzieren. Mit Vertrag vom 13.12.2021 hat die Bachner Elektro GmbH & Co.KG, Mainburg, ihre Anteile an der Bachner & R+S Solutions GmbH an die R+S Group GmbH verkauft. Das Closing fand am 05.01.2022 statt. Seitdem ist die R+S Group GmbH Alleingesellschafterin der Bachner & R+S Solutions GmbH. Die Bachner & R+S Solutions GmbH wurde am 24.03.2022 in "R+S Verwaltung Lübeck GmbH" umbenannt und ihr Sitz wurde nach Fulda verlegt. Mit Beschluss vom 22.12.2021 wurde die R+S Verwaltungsgesellschaft mbH aufgelöst und ein Liquidator bestellt. Mit Wirkung zum 26.01.2022 ist die R+S Verwaltungsgesellschaft mbH als persönlich haftende Gesellschafterin (phG) der R+S Objekt Lübeck Besitz GmbH & Co. KG ausgetreten und die R+S Verwaltung Lübeck GmbH ist als phG eingetreten. Die phG der R+S Objekt Erfurt Besitz GmbH & Co.KG, die R+S Verwaltungsgesellschaft mbH, ist als phG aus der Gesellschaft ausgeschieden. Damit ist das Vermögen der R+S Objekt Erfurt Besitz GmbH & Co.KG auf die letzte verbliebene Kommanditistin, die R+S Group GmbH im Wege der Gesamtrechtsnachfolge angewachsen. Die Gesellschaft ist erloschen. Mit Wirkung zum 30.12.2021 hat die Rübsam Beteiligungs Holding GmbH ihre gesamten Anteile an der Rübsam Technik an die Markus Karl-Heinz Schneider GmbH veräußert Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.03.2022 hat die Scholl Energie- und Steuerungstechnik GmbH Ihren Betriebsteil "Schaltanlagenbau" in Lübeck auf die R+S Stolze GmbH im Wege eines Asset-Deals übertragen. Mit Wirkung zum 14.01.2022 hat die RUF Gebäudetechnik GmbH die bislang von der SOKO Inzinjering d.o.o., Belgrad, Serbien an der RUF + SOKO Gebäudetechnik, Kleinheubach, gehaltenen Anteile angekauft und ist seitdem Alleingesellschafterin. In 2022 wurde die Liquidation folgender Gesellschaften eingeleitet:
Gesamtwirtschaftliches Umfeld Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug im Jahr 2021 rund Euro 3,57 Billionen. Somit wuchs das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent. Noch im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge erstmals wieder deutlich zurück, Grund dafür waren die Auswirkungen der Corona-Krise und der einhergehende partielle Shutdown der Wirtschaft. Vor 2020 war das BIP zuletzt im Jahr 2009 zurückgegangen, als Deutschland wie die meisten anderen Ländern weltweit von der Auswirkung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner betrug im Jahr 2021 Euro ca. 42.918. Im ersten Quartal 2022 belief sich das saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt auf ca. Euro 923 Milliarden. Preis-, saison- und kalenderbereinigt stieg das BIP im ersten Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 0,2 %, im 2. Quartal 2021 brach dieses aufgrund der Corona-Krise um 10,0% ein. Die Bruttowertschöpfung der Wirtschaft in Deutschland betrug im Jahr 2021 rund Euro 3,23 Billionen. Der Wirtschaftsbereich mit dem größten Anteil daran war der Dienstleitungsbereich. Das ifo-Institut rechnet für das Jahr 2022 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent. Durch den Krieg in der Ukraine sind Prognosen für die deutsche Wirtschaft jedoch schwierig. Branchenbezogene Geschäftsfelder Bauindustrie Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie meldete für das Jahr 2021 einen Umsatz von Euro 143,5 Mrd., was nur ein geringfügiges Umsatzwachstum von nominal 0,5 % gegenüber 2020 bedeutet. Real sank der Umsatz der Bauwirtschaft angesichts deutlicher Preissteigerungen damit um 6 %. Das schwache Ergebnis resultiert insbesondere aus dem Bereich Öffentlicher Bau sowie dem Wirtschaftstiefbau. Die allerdings hohen Auftragsbestände lassen Raum für eine Umsatzsteigerung auf Euro 151 Mrd. in 2022, was einer Steigerung von nominal 5,5 % entspricht. Bei einer veranschlagten Preisentwicklung für Bauleistungen von jahresdurchschnittlich + 4 % im Jahr 2022 bedeutet die Umsatzsteigerung ein reales Wachstum von 1,5 %, Während einerseits die Nachfrage nach Bauleistungen im Jahresverlauf wieder Auftrieb hatte, haben andererseits Probleme bei der Materialbeschaffung und nachfolgende deutliche Preiserhöhungen beim Einkauf die Abarbeitung der hohen Auftragsbestände gebremst. Der Gipfel der Dynamik bei der Entwicklung der Einkaufspreise scheint bei wichtigen Baumaterialien nun zwar überschritten, gleichwohl halten die Preise immer noch ein hohes Niveau. Der Index für Erzeugerpreise zeigt z. B. für Bauholz immer noch ein fast doppelt so hohes Preisniveau gegenüber dem Vorjahr. Bei Kunststoffprodukten wie Rohren und Dämmstoffe, liegen die Preise um 30 % über dem Vorjahresniveau, bei Stahl sind es fast 70 %. Ein Stück weit gelingt es den Bauunternehmen inzwischen bei neuen Verträgen diesen Druck auf der Einkaufsseite auch an den Markt weiterzugeben. Gleichwohl ist im Jahr 2021 eine hohe Kapazitätsauslastung zu verzeichnen. Die hohe Geräteauslastung hat die Investitionsbereitschaft der Unternehmen deutlich erhöht. Die Zahl der Beschäftigten in der Bauindustrie hat sich von 2009 bis 2021 von 705.000 Beschäftigten auf 905.000 Beschäftigte erhöht. Für 2022 wird ein Aufbau um 10.000 auf 915.000 Beschäftigte erwartet. Die Bauwirtschaft wird auf absehbare Zeit weiter gute Geschäfte machen. Entgegen dem allgemeinen Wirtschaftstrend stemmt sich die Baubranche weiterhin erfolgreich gegen die Corona-Krise. Allerdings führen höhere Materialpreise bei höherem Umsatz nicht unbedingt zu Mehrgewinn. Als neue Speerspitze im Bereich TGA entwickelt sich der Wohnungsbau mit rund Euro 488 Milliarden. Dies entspricht ca. 15% des Bruttoinlandsproduktes. Die Branchen gewerbliche Hochbau und Wirtschaftsbau entwickeln sich weiterhin stetig. Ein starkes Wachstum verzeichnet die Logistikbranche. Gerade aufgrund der Pandemie hat sich das Einkaufsverhalten der meisten Menschen verändert. Der Online-Kauf ist eine der Ursachen für die steigende Zahl an Neubauten von Logistikzentren. Über 66% der Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut. Öffentlicher Hochbau und Nicht-Wohnungsbau zeigen sich derzeit trotz Einnahmerückgänge etwas ausgabefreudiger. Die TGA hat einen wesentlichen Anteil zum Erreichen der mittel- und langfristig gesetzten Umweltschutz- und energiepolitischen Ziele. Es ist von großer Bedeutung die laufenden Entwicklungen wie die ESG-Kriterien, Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die Digitalisierung oder den Fachkräftemangel nicht aus den Augen zu verlieren. ETS (Elektrotechnik im Schiffsbau) Die beeindruckenden Erfolge beim Bau von Passagierschiffen und Yachten haben der deutschen Schiffsbauindustrie in der letzten Dekade ein positives Wachstum beschert und weltweit große Anerkennung gebracht. Diese beiden Schiffstypen wurden um eine Vielzahl von anspruchsvollen Behördenschiffen ergänzt. Die globalisierte Wirtschaft und der rasant steigende weltweite Wohlstand basieren maßgeblich auf effizientem Güteraustausch auf dem Seeweg. Rohstoffe aus dem Meer, heute vor allem Lebensmittel und fossile Brennstoffe, leisten einen essentiellen Beitrag zur Grundversorgung. Aber essentielle maritime Beiträge gehen viel weiter, erneuerbare Energie, globale Kommunikationsnetze, Sicherheit, Küstenschutz und Wasserbau. Eine intensivere und gleichzeitig schonende Nutzung der Meere ist die zentrale Herausforderung für unseren Planeten. Zentrale Fragen der Menschheit wie Sicherstellung der Grundversorgung, die Auswirkungen des Klimawandels und der effiziente Welthandel können ohne die maritime Wirtschaft nicht beantwortet werden. Darum zählt die maritime Industrie zu den wichtigsten Wachstumskernen des 21. Jahrhunderts. Unternehmen der Schiffsbauindustrie und der Meerestechnik sind auf dem Weltmarkt einem extremen internationalen Wettbewerb ausgesetzt, der durch Marktinterventionen von Regierungen erheblich verzerrt wird. Dies gilt vor allem für die Schiffsbauindustrie, die aufgrund ihrer Schlüsselfunktion für die industrielle Entwicklung vieler Länder massiv von den jeweiligen Regierungen finanziell unterstützt wird. Die Europäische Union verfügt über den größten maritimen Binnenmarkt der Welt. Die Geografie unseres Kontinents sorgt für eine Fülle und Vielfalt an wirtschaftlichen Aktivitäten aus und unter dem Wasser. Investitionen in eine klimaneutrale Schifffahrt kamen auch 2021 aufgrund der Coronakrise kaum in Schwung. Trotz aller Bekenntnisse zum Klima- und Umweltschutz bringen sieben von zehn aller weltweit bestellten neuen Schiffe weiterhin konventionelle Technik in Fahrt. Bei einer Bauzeit von drei Jahren und einer Betriebsdauer von 25 Jahren werden die meisten Schiffe 2050 noch Teil der Flotte sein. Für 2022 wird ein deutliches Wachstum im Bereich der maritimen Rüstungsindustrie, sowie ein steigender Bedarf an speziellen schwimmenden Lösungen zur Erschließung weiterer Industrie- und Nutzflächen erwartet. Bedingt durch die Coronakrise ist ein weiterer Schwerpunkt der Erhalt der weltweiten Bestandsflotten. Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit hier ein deutliches Wachstum entstehen kann. Durch die Konzentration auf high-end Nischenmärkte konnte der deutsche Schiffsbau in den vergangenen Jahrzehnten ein solides Umsatzwachstum erzielen. Gleichzeitig sank die Anzahl der ausgelieferten Schiffe massiv von einst rund 200 p.a. auf unter 20. Handel Der Großhandel in Deutschland hatte im Jahr 2021 nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen neuen Rekordumsatz erwirtschaftet. Demnach erzielte der Großhandel 2021 real (preisbereinigt) 2,5% sowie nominal (nicht-preisbereinigt) 10,3% mehr Umsatz als im Vorjahr. Die aktuellen Großhandelszahlen hingegen zeigen deutlich die angespannte Marktsituation und den Druck, der auf den Lieferketten lastet. Das Thema Nachhaltigkeit zeigt sich sowohl bei der Verwendung von natürlichen Materialien und Farben als auch der Wiederverwertung von Ressourcen. Zudem hat Licht als Teil der Gebäudearchitektur Einfluss auf das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit. Im UVC-Bereich ist die Desinfektion von Luft und Oberflächen möglich. Viele Unternehmen konnten so seit vielen Jahren ihre Position festigen und entwickeln, sich mitunter sogar unauffällig als Marktführer etablieren. Seit Jahrzehnten stellen sich die Großhändler den jeweiligen Herausforderungen mit Bravour. Sie meistern auch die gegenwärtigen: den zunehmenden Wettbewerb, die ständige Innovation im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie den fortschreitenden Strukturwandel hin zum Dienstleistungsgeschäft. Mit kundiger Beratung und zügiger Lieferung von effizienten Produkten, die den Energieverbrauch reduzieren und intelligent steuern, tragen die Großhändler zur Modernisierung bei - und damit zum Wachstum der deutschen Wirtschaft. Der Großhandelsumsatz war in den meisten Monaten des Jahres 2021 höher als im Vorjahr, wobei die Umsatzeinbrüche zu Jahresanfang durch den bundesweiten Lockdown und den enormen Umsatzanstieg im März vermutlich durch Nachholeffekte entstanden. Ab März 2021 stiegen die nominalen Umsätze deutlich schneller als die realen Umsätze, sodass sich in der zweiten Jahreshälfte die Schere zwischen realen und nominalen Umsätzen deutliche öffnete. Dies ist vor allem auf die enormen Wachstumsraten der Großhandelspreise zurückzuführen. Personaldienstleistungen Im Januar 2022 hat die Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der Arbeitsmarktberichterstattung die Broschüre "Blickpunkt Arbeitsmarkt - Aktuelle Entwicklungen der Zeitarbeit" veröffentlicht, auf die im Folgenden Bezug genommen wird. Die Auswirkung der Corona-Krise spiegelt sich auch in den Zahlen der Leiharbeit wider. Für den gesamten Wirtschaftszweig der Zeitarbeit zeigten sich seit Frühjahr 2020 bereits deutliche Einbußen. Gegen Ende des Jahres zeichnete sich allerdings bereits eine positive Tendenz ab, die sich bis ins erste Halbjahr 2021 erstreckte. Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung von circa 38 Millionen liegt im Jahr 2021 bei knapp 2,1 %. Sie arbeiten häufiger in Tätigkeiten, die mit einem niedrigeren Anforderungsniveau verbunden sind. Mehr als jeder Zweite übt eine Helfertätigkeit aus. Hier hebt sich die R+S PowerSolutions mit ihren Spezialmarken deutlich vom Markt ab, da ausschließlich Facharbeiter beschäftigt werden. Auch in den Zahlen zur Leiharbeit sind die Folgen der Corona-Krise sichtbar. Von Februar bis Juni 2020 sank die Zahl der beschäftigten Leiharbeiter um knapp 9 %. Danach verzeichnete deren Zahl Monat um Monat - mit Ausnahme des zweiten Lockdowns - geringere Zuwächse. Seit April 2021 liegen die Werte wieder deutlich über dem Vorjahr. So gab es im Juni 2021 834.000 beschäftigte Leiharbeiter. Im gleitenden Jahresdurchschnitt bis Juni 2021 waren es 784.000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist die dominierende Beschäftigungsform in der Zeitarbeit. Mit 741.000 waren im gleitenden Jahresdurchschnitt bis Juni 2021 mehr als neun von zehn Leiharbeitnehmern sozialversicherungspflichtig. Ab März 2021 waren wieder leichte Anstiege gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im Juni 2021 lag die Zahl um 86.000 über dem Vorjahreswert. Die meisten der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten in Vollzeit. Im gleitenden Jahresdurchschnitt waren 83 % vollzeitbeschäftigt und 17 % in Teilzeit tätig. Mehr als 37 % der Leiharbeiter sind in Produktionsberufen tätig. Mit 36 % bleibt der Anteil an sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen weiterhin hoch. 13 % üben einen personenbezogenen Dienstleistungsberuf (z.B. Gastgewerbe oder Gesundheitsberuf) aus und weitere 11 % einen kaufmännischen Beruf. In IT- und naturwissenschaftlichen Berufen sind 3 % tätig. Männer stellen nach wie vor den Großteil der Zeitarbeitnehmer. Im gleitenden Jahresdurchschnitt bis Juni 2021 waren 71 % Männer (554.000) und 29 % Frauen (231.000) in der Branche beschäftigt. Die Mehrzahl der Zeitarbeitnehmer ist unter 35 Jahre. Während ein Drittel aller Beschäftigten jünger als 35 Jahre ist, findet sich fast die Hälfte der Zeitarbeitnehmer (48 %) in dieser Altersgruppe wieder. Dagegen ist lediglich jeder siebte Leiharbeitnehmer 55 Jahre oder älter. Während des Beschäftigungsrückgangs durch die Corona-Krise hatten jüngere Leiharbeitnehmer deutlich stärkere Abnahmen zu verzeichnen als ältere. Allerdings fiel mit den ersten Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen ab April 2021 auch der (Wieder-) Einstieg Jüngerer kräftiger aus. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr lag teils doppelt so hoch wie der der älteren Leiharbeitnehmer. Im Juni 2021 gab es in Deutschland 48.000 Verleihbetriebe. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Anzahl um 1.000 (-1,8 %) gesunken. Gut drei Viertel aller Verleihbetriebe beschäftigten weniger als zehn Leiharbeitnehmer. In 13 % der Betriebe arbeiteten 10 bis 49 Zeitarbeitnehmer und 9 % beschäftigten 50 oder mehr Leiharbeitnehmer. B. Geänderte Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Geänderte Ertragslage Die Umsatzerlöse im Konzern setzen sich unter anderem wie folgt zusammen: Elektrotechnik Gebäude Euro 76,2 Mio. (Vorjahr Euro 152,4 Mio.), Elektrotechnik Schiffbau Euro 12,3 Mio. (Vorjahr Euro 17,7 Mio.), Energie- und Steuerungstechnik Euro 18,4 Mio. (Vorjahr Euro 24,1 Mio.), Heizung-Klima-Lüftung-Sanitär Euro 17,7 Mio. (Vorjahr Euro 38,6 Mio.), Projektentwicklung/Revitalisierung Euro 1,0 Mio. (Vorjahr Euro 1,6 Mio.), Handel Euro 65,3 Mio. (Vorjahr Euro 75,8 Mio.), Personalservice/Arbeitnehmerüberlassung Euro 45,9 Mio. (Vorjahr Euro 49,0 Mio.), Industriedienstleistungen Euro 0,0 Mio. (Vorjahr Euro 7,8 Mio.) und übrige Euro 7,4 Mio. (Vorjahr Euro 0,7 Mio.). Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2021 zu 97 % und somit über Euro 236,9 Mio. im Inland erzielt. Der Bestand der in Ausführung befindlichen Bauaufträge hat sich um Euro 49,1 Mio. erhöht. Die aktivierten Eigenleistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr TEuro 125,7 auf Euro 0 vermindert. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2021 liegt mit Euro 295,1 Mio. unter dem Vorjahr (Euro 319,7 Mio.) Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr (Euro 160,0 Mio.) auf Euro 145,4 Mio. vermindert. Die Materialaufwandsquote von im Vorjahr 50,0% auf 49,3%. Der Personalaufwand ist insgesamt von Euro 126,5 Mio. im Vorjahr auf Euro 118,5 Mio. gesunken. Die Personalaufwandsquote hat sich von 39,5% auf 40,1% erhöht. In Summe ergibt sich eine Material- und Personalaufwandsquote für 2021 von 89,4% gegenüber 89,5 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von Euro 42,0 Mio. auf Euro 37,5 Mio. vermindert. Der absolute Rückgang resultiert unter anderem aus gesunkenen Raumkosten (- Euro 1,9 Mio.). Im Konsolidierungskreis ergaben sich im Geschäftsjahr 2021 insgesamt TEuro 96,8 an Zinsen aus langfristigen Darlehen und der bilanziellen Auf-/Abzinsung von langfristigen Bilanzposten sowie TEuro 803,5 Vergütungen an die bestehenden stillen Beteiligungen. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEuro -8.449.8 (Vorjahr TEuro - 12.793,3) erwirtschaftet. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEuro 9.253,6. Im Vorjahr betrug der Jahresfehlbetrag TEuro 13.843,8. Im Geschäftsjahr 2021 blieb die R+S Group hinter ihren Erwartungen zurück. Das operative Ergebnis war in Bezug auf die Planerreichung in der Sparte TGA inklusive ETS kumuliert erfolgreich. Hier wurden die Planzahlen gar übertroffen. Die Sparte Handel hat aufgrund eines äußerst schwierigen Marktumfeldes und unaufhörlichen Preiserhöhungen den Planwert verfehlt. Im Bereich der Personaldienstleistung wurde bedingt durch die Corona-Pandemie ein Umsatzrückgang von ca. 9% verzeichnet. Im Zeitraum der Abschlusserstellung wurde durch interne Ermittlungen ein Compliance-Fall ermittelt, der sich über mehrere Jahre in der Vergangenheit bis zum Jahr 2010 erstreckte. Hieraus ergeben sich deutliche Auswirkungen für den Konzern durch Nachzahlungen von Steuern sowie Zinsen. Es wurden für die hieraus resultierenden Risiken und erwarteten Kosten Rückstellungen in Höhe von Euro 0,4 Mio. im Jahresabschluss berücksichtigt. Die Dachmarke TGA der R+S Group in den Geschäftsbereichen Elektrotechnik Gebäude, Elektrotechnik Schiffsbau, Energie- und Steuerungstechnik, Heizung-Klima-Lüftung-Sanitär und Projektentwicklung/Revitalisierung verfügen per Ende April 2022 über einen Auftragsbestand von ca. Euro 182,7 Mio. Per Ende April 2021 lag der Wert bei ca. Euro 182,9 Mio. Auftragsbestand im Geschäftsbereich ETS per Ende April 2022 bestand in Höhe von ca. Euro 4,9 Mio. gegenüber einem Vorjahresbestand von ca. Euro 1,8 Mio. Bei der Dachmarke Handel betrug der Auftragsbestand per Ende April 2022 ca. Euro 1,2 Mio. Per Ende April 2021 lag der Wert bei ca. Euro 3,4 Mio. Geänderte Finanzlage Die R+S Beteiligungs GmbH verantwortet über die R+S Group GmbH das zentrale Finanz- und Cash- Management der R+S Group. Das Guthaben beträgt zum Bilanzstichtag Euro 10,4 Mio. (Vorjahr Euro 13,9 Mio.). Im Dezember 2020 haben die Finanzierungsparteien die finale Fassung des Sanierungsgutachtens IDW S6 und höchstrichterlicher Rechtsprechung von Struktur Management Partner GmbH, Köln erhalten. Das Sanierungsgutachten beinhaltet eine positive Fortführungsprognose und bestätigt die Sanierungsfähigkeit der Gruppe sowie deren Durchfinanzierung bis zum Ende des Sanierungszeitraums, mithin bis zum 31. Dezember 2023. Im Mai 2022 wurde eine Aktualisierung des Turnaround-Konzepts und der gutachterlichen Stellungnahme zur Sanierungsfähigkeit entsprechend der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGH von Struktur Management Partner GmbH, Köln erstellt. Darin wird vom Management bestätigt, das Turnaround-Konzept umzusetzen, welches objektiv aufzeigt, dass das Unternehmen sanierungsfähig ist. Die Maßnahmen befinden sich teilweise bereits in Umsetzung. Demzufolge kann für die R+S Group eine positive Fortbestehungsprognose angenommen werden. Die Durchfinanzierung der R+S Group ist damit bis mindestens 31. Dezember 2023 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sichergestellt. Im Dezember 2020 wurde über die Tochtergesellschaft R+S Group GmbH (vormals R+S Group AG) ein Konsortialkreditvertrag in Höhe von Euro 61,8 Mio. mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) als Konsortialführer abgeschlossen. Die Vertragslaufzeit ist bis Ende Dezember 2023 vereinbart worden. Durch diese Konzernfinanzierung ist die R+S Group finanziell sehr gut aufgestellt. Die freie Kreditlinie beträgt zum Stichtag 31.12.2021 Euro 25,0 Mio. Der Vertrag kann unter anderem bei verschuldetem Zahlungsverzug der R+S Group gegenüber dem Bankenkonsortium, Einleitung des Insolvenzverfahrens gegen eine wesentliche Gesellschaft der R+S Group und Kontrollwechsel der kontrollierenden Gesellschafter an der Obergesellschaft gekündigt werden. Neben dem Konsortialkreditvertrag bestehen Euro 7,65 Mio. an stillen Beteiligungen, mit einer Laufzeit bis Ende März 2024. Die R+S Group hat die Möglichkeit zur Stundung der Umsatzsteuer für 2021 in Höhe von Euro 5,7 Mio. in Anspruch genommen. Dieser Betrag wird zur Zahlung im Jahr 2022 fällig. Die Kapitalflussrechnung als Instrument des Rechnungswesens erläutert die Ein- und Auszahlungen eines Geschäftsjahres und ermittelt die Liquidität zum Periodenstichtag. Der Cashflow des R+S Group aus der Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr in Summe Euro -13,4 Mio. (Vorjahr Euro 25,0 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beziffert einen Finanzmittelabfluss in Höhe von Euro 1,0 Mio. (Vorjahr Zufluss Euro 0,3 Mio.) im Berichtsjahr. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf Euro 10,9 Mio. (Vorjahr Euro -15,4 Mio.). Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Geänderte Vermögenslage Der Rückgang der Bilanzsumme um Euro 13,8 Mio. auf Euro 102,7 Mio. resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Steuerrückforderungen um Euro 10,0 Mio. und aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten um insgesamt Euro 3,2 Mio. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge belaufen sich netto - saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen - auf Euro 13,7 Mio. (Vorjahr Euro 12,6 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahresniveau von Euro 31,2 Mio. auf Euro 27,3 Mio. gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber Vorjahr von Euro 6,3 Mio. auf Euro 7,4 Mio. erhöht. Die sonstigen Rückstellungen haben sich unter anderem auf Grund niedrigerer Rückstellungen für Nachlaufkosten (- Euro 1,8 Mio.) von Euro 24,3 Mio. auf Euro 19,9 Mio. vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von Euro 36,5 Mio. auf Euro 33,4 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von Euro 22,6 Mio. auf Euro 26,5 Mio. erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von Euro 29,7 Mio. auf Euro 19,4 Mio. gesunken. Diese beinhalten die vorgenannten stillen Beteiligungen in Höhe von Euro 7,65 Mio. Zur weiteren Darstellung der Vermögenslage verweisen wir auf die beiliegende Bilanz. C. Nachtragsbericht An dieser Stelle wird auf den Anhang verwiesen. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die R+S Group führt keine klassische Forschung und Entwicklung durch. Es erfolgt eine anwenderorientierte Fortentwicklung von Technologien. E. Chancen- und Risikobericht, Prognose Risiken Die strategische Ausrichtung der R+S Group hat das Ziel, den Bestand der Unternehmensgruppe zu sichern, dauerhaft risikoadäquate Renditen zu erwirtschaften und den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern. Zur Erreichung dieses Ziels erfordern unsere Geschäftsaktivitäten ein permanentes, verantwortungsvolles Identifizieren und Abwägen von Risiken und Chancen. Unter Risiken verstehen wir das potenzielle Eintreten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen unserer kurzfristigen und strategischen Ziele negativ beeinflussen und im Extremfall zu einer Bestandsgefährdung führen können. Die Gesamtverantwortung für ein effektives Chancen- und Risikomanagement trägt die Geschäftsführung, insofern ist dieses integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Wesentliche Aufgabe des Risikomanagements (RMS) ist die Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken. Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung sind prozessintegrierte und -unabhängige, reagible und differenzierte Kontrollinstrumentarien und -mechanismen im Risikomanagementsystem der R+S Group vorhanden. Auf etwaige auftretende Risiken kann hiermit kurzfristig reagiert werden. Die getroffenen Maßnahmen im Bereich Schiffsbau und die Entwicklung der Ergebnisse 2019 bis 2021 in dieser Sparte bestätigen die Effizienz der strategischen Entscheidung. Derzeit sind aus Sicht der Geschäftsführung bestandsgefährdende Risiken weder vorhanden noch erkennbar. Jedoch bedarf es einer deutlichen Veränderung der Kundenbasis, da die Ressource in Form von Material derzeit nicht einschätzbar ist. Preissteigerungen bis zu 50% können nicht vollumfänglich im Markt verarbeitet werden. Eine weitere kritische Herausforderung stellt der Fachkräftemangel in unserer Branche dar. Mit den eigenen Rekrutierungs- und Schulungsstrukturen sowie dem WBZ steuert die R+S Group diesem Risiko entgegen. Innerhalb der Rekrutierung, gerade durch fehlende Facharbeiter, werden nunmehr Quereinsteiger als Ressource miteinbezogen. Das Nachunternehmermanagement sowie die ausführliche Arbeitsvorbereitung wurden weiter ausgebaut. Zu dem massiven Anstieg der Preise kommen Lieferengpässe, die vor allem Holz, Kunststoffe und Stahl betreffen, alles Produkte, die für die Bauwirtschaft von größter Bedeutung sind. Eine Entspannung kann derzeit nicht erkannt werden und birgt deshalb ein erhebliches Risiko. Die Ursachen sind aus unserer Sicht hauptsächlich in der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg begründet. Mit Abklingen der oben erwähnten Lockdown - Zeiten durch die Corona-Pandemie und dem folgenden Wiedererstarken der Volkswirtschaften in den USA und in China beobachten wir auch Verschiebungen innerhalb der internationalen Lieferketten. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich die Lage in China deutlich entspannt. China birgt gerade im elektro- und digitalisierten Raum in Bezug auf die Lieferketten ein erhebliches Risiko. Der TGA Bereich ist weiterhin geprägt von steigenden bzw. außergewöhnlich hohen Materialpreisen und aufgrund der teils schwierigen Verfügbarkeit entstehen zusätzliche Beschaffungskosten. Diese Sondereffekte schlagen sich auf die Leistungserbringung und die Bauzeiten nieder. Zusätzlich kann es durch die schwierige Materialverfügbarkeit zu Leistungsverschiebungen in Folgeperioden kommen, da alle Gewerke in der Bauwirtschaft vor diesen Herausforderungen stehen. Durch enge Abstimmung mit unseren Geschäftspartnern versuchen wir diese besondere Herausforderung abzumildern sowie durch Auftragsüberhang zu kompensieren. Zusätzlich haben wir unser Claim-Management deutlich erweitert. Die Materialverfügbarkeit von Elektro-Installationsmaterial ist zwar so angespannt wie noch nie, bisher konnten wir jeden Stillstand der Baustellen über Umschichten und Lieferantenwechsel verhindert. Unsere Marktposition als R+S Group hilft uns hier ganz eindeutig. Unsere Niederlassungsleiter melden ihre Bedarfe so früh wie möglich, damit die Vorplanung mit Lieferanten getaktet und abgesichert werden kann. Im Handel füllen die Hauptkunden (Baumärkte) derzeit ihre Lagerbestände auf, sodass der Auftragsbestand gut ist. Nichtsdestotrotz sind die Lieferketten weiterhin massiv gestört. Die stetigen Preiserhöhungen und zusätzlichen Inflationszuschläge belastet die Marge schwer. Daher steht der Handel mit seinen Kunden in stetigem Austausch bzgl. gestellter Konventionalstrafen. Im Bereich der Personaldienstleistungen ist die Auftragslage weiter auskömmlich, jedoch wirkt sich die Lieferkettenproblematik auch auf die Kunden der Personaldienstleister aus. Trotz stabiler Marktnachfrage nach Kandidaten erweist sich der unverändert schwierige Bewerbermarkt weiterhin als dauerhafte Herausforderung. Wir gehen im Allgemeinen davon aus, dass uns diese Lage noch über das komplette Jahr 2022 begleiten wird. Die Risiken auf der Absatzseite sind aufgrund der erreichten Marktposition der R+S Group und bundesweiten Präsenz begrenzt und kalkulierbar. Die Beschaffungsseite ist durch volatile Rohstoffpreise geprägt. Der Zentraleinkauf der R+S Group beobachtet die Preisentwicklungen aufmerksam und trifft ggf. langfristige Beschaffungsvereinbarungen, um diesem Risiko zu begegnen und eine kostensichere Kalkulation zu gewährleisten, die ansonsten gestiegenen Einstandspreise in Form höherer Kalkulationssätze berücksichtigt. Zum Teil werden zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken gezielt derivative Finanzinstrumente bei der R+S Group GmbH eingesetzt. Die Sicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht aber zu Spekulationszwecken eingesetzt. Sonstige rechtliche Risiken sind durch Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Situation in Folge der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine weiter abkühlen, ist unter Umständen von deutlichen Umsatzrückgängen auszugehen. Eine verlässliche und abschließende Risikoeinschätzung ist derzeit jedoch aufgrund der unsicheren Entwicklung nicht möglich. Das Ausmaß der Auswirkungen, vor allem auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns, kann aus heutiger Sicht nicht belastbar quantifiziert werden, wird auch maßgeblich von der Dauer und dem Ausmaß der Krise beeinflusst werden und wird daher in den weiteren Prognosen des laufenden Geschäftsjahres nicht betragsmäßig berücksichtigt. Chancen Die wesentlichen Chancen liegen im Leistungsportfolio der drei spezialisierten Dachmarken. In der TGA sehen wir Chancen in unserer klaren strategischen Positionierung am Markt als Komplettanbieter in der Gebäudetechnik mit der Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen Elektro-, Industrie-, Daten-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik. Themen wie Energiewende, -verteuerung und -effizienz, Nachhaltigkeit, Urbanisierung und Digitalisierung bedeuten für unsere relevanten Märkte einen stetig steigenden Bedarf an hochwertiger und intelligenter Gebäudetechnik. Diese Entwicklung betrifft sowohl Neubauten als auch die Sanierung bestehender Objekte. Mit einer Mitarbeitergröße von über 1.000 Handwerkern und Fach- und Führungskräften sind wir sehr schnell in der Lage diesen komplexen Veränderungen entgegenzuwirken, Corona hat neue Märkte geöffnet, gerade im öffentlichen Bereich sind Krankenhäuser, Schulen und öffentliche Gebäude in einer Vielzahl in Planung. Gerade hier haben wir über 30 Jahre Erfahrung und sehr gute Beziehungen zu Projektentwicklern. Der durchaus turbulente Markt bietet gerade in den letzten Monaten eine große Chance, margenstarke Projekte zu gewinnen. Durch das Leistungsportfolio der Dachmarke TGA gibt es derzeit nur wenig Wettbewerb. Professionelles Nachtragsmanagement sowie die neuen Claim-Management Prozesse ermöglichen zusätzlich die Chance einer Margenerhöhung in den Projekten. In der Dachmarge Handel liegt eine große Chance darin, neue Produkte und Lieferanten zu platzieren, welche sich derzeit noch im Nischenmarkt befinden. Hier sind die Roherträge unter Umständen noch nicht so unter Druck. Eine weiter Chance besteht darin, Lagerkapazitäten zu bündeln und Doppelstrukturen zu absorbieren. Dies entlastet deutlich die Gemeinkostenstruktur. In der Dachmarke R+S PowerSolutions besteht eine große Chance darin, weiteres Wachstum im Bereich der gezielten Facharbeit und dem Ausbau von Personaldienstleistungen und Outsourcing zu erzielen. Gerade die eingeleitete Spezialisierung in Bezug auf die Personalvermittlung gehobener Arbeitnehmerüberlassung, in Verbindung mit Werkverträgen, erobert neue Märkte. Kundenseitige Preiserhöhungen werden derzeit zum großen Teil anstandslos akzeptiert. Eine zentrale Aufgabe der Konzernleitung zur Sicherstellung weiteren erfolgreichen Wachstums ist die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte und das Eröffnen neuer Märkte. Die Digitalisierung und das Eliminieren von Doppelstrukturen innerhalb der Konzernstruktur sind weiterhin wesentliche Aufgaben des Managements. Hierzu sind in der R+S Group diverse Konzepte und Maßnahmen dokumentiert im Projekt Management Office (PMO) in Umsetzung wie z. B. fokussiertes Claim - Management, Digitalisierung der Prozesse, fokussierte Rekrutierung sowie Mitarbeiterbindung in Verbindung mit Schulungsmaßnahmen. Als Speerspitze aller Maßnahmen stehen aber professionelles Management und motivierende Mitarbeiter im Vordergrund. Gezielte Liquiditätssteuerung und bewusstes Kostenmanagement sind ebenfalls im vollen Fokus des Managements. Wir sehen die Kontinuität des Erfolges unseres Unternehmens positiv und auch zukünftig gesichert. Generelles oberstes Ziel ist unverändert die Erzielung eines profitablen Wachstums zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswert, dies aber nur in Verbindung mit auskömmlichen Margen (Ergebnis vor Umsatz). Wir arbeiten daher konsequent an der Optimierung unserer Systeme und Prozesse und richten alle weiteren Ziele an der Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft ausschließlich aus. Prognose Die im Konzernlagebericht dargestellten Auswirkungen der weiterhin anhaltenden negativen Situation in Bezug auf das "Corona-Virus/Covid-19" und den Ukraine-Krieg im gesamtwirtschaftlichen Kontext kann aus heutiger Sicht nicht vollumfänglich quantifiziert werden. Auch die weitere Zeitschiene der Einflüsse von Covid-19 und der Ukraine-Krise ist derzeit nicht im Detail einschätzbar. Im laufenden Geschäftsjahr werden wir in der Gesamtleistung voraussichtlich leicht unter dem Vorjahr liegen, was primär in den Schließungen der Baumärkte, hohen Fehlzeiten in den Personaldienstleistungen während des Lockdowns sowie Bauzeitenverzögerungen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) begründet ist. In den Auswirkungen von Covid-19 und der Ukraine-Krise liegen aber auch Chancen, welche der Konzern professionell verfolgt. In der Ergebnisentwicklung können wir eine leicht positive Tendenz gegenüber dem Jahr 2021 prognostizieren.
Fulda, 09.06.2022 R + S Beteiligungs GmbH Herr Ralph Burkhardt, Geschäftsführer Herr Rudolf Menningen, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die R + S Beteiligungs GmbH, Fulda Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Konzernabschluss und geänderten Konzernlagebericht der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 31. Mai 2022 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 15. Juni 2022 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge bezog. Auf die Darstellung der Änderung durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt 1 und 4 sowie im geänderten Lagebericht, vor Abschnitt A. wird verwiesen.
Frankfurt am Main, 31. Mai 2022 / 15. Juni 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer Angabe des Datums der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 03.11.2022 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
17 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Büromöbeln
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen