DIY Immobilien Verwaltung UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc-Philippe Friedrich Hornung seit 20.11.2024 | Geschäftsführer |
Karl Georg Koob seit 6.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.20% | |
| 9.80% | |
| 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIY Element System GmbHRottenackerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die DIY Element System GmbH ist nach den Vorschriften des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit Sitz in Rottenacker. Sie ist eingetragen beim Amtsgericht Ulm unter der Handelsregisternummer HRB 726262. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. Sie ist in Staffelform gegliedert. Die Erleichterungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 HGB (keine Angabe der Geschäftsführer- Bezüge) und § 288 Abs. 2 HGB (größenabhängige Erleichterungen) wurden zum Teil angewandt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der "Going-Concern"-Prämisse. Bezüglich der Ereignisse und Gegebenheiten, die auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hindeuten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, wird auf den Lagebericht (Kapitel "Going Concern") verwiesen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 15 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 13 Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter i.S.d. § 6 Abs. 2a EStG werden als Sammelposten ausgewiesen und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Minderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogenen Waren sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Abwertungen nach § 253 Abs. 4 HGB erfolgen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind grundsätzlich mit den Material- und Fertigungskosten und angemessenen Teilen der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, nach § 255 Abs. 2 HGB angesetzt. Abwertungen nach § 253 Abs. 4 HGB erfolgen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht mit einbezogen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Einzelwertbetrachtung und Wertberichtigung erfolgt. Wegen des allgemeinen Ausfallrisikos wurde zusätzlich eine 1 %ige Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie als Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst. Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Kurs im Entstehungszeitpunkt bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgte eine Bewertung gem. § 256a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Als selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sind neu entwickelte Produkte aktiviert. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen des Geschäftsjahres 2021 betrugen TEUR 61, von denen TEUR 15 aktiviert wurden. Das Anlagevermögen ist in 2021 wesentlich geprägt von der Investition in ein neues ERP-System. Die Anschaffungskosten für dieses System haben rund EUR 619.000,00 betragen. In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ist die Forderung aus dem Kaufpreis aus der Veräußerung in 2013 an die DIY Immobilien Holding UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Rottenacker, mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 5.299.587,63 (i. Vj. EUR 5.447.382,37) ausgewiesen. Die Forderung bis ein Jahr ist in Höhe von EUR 147.794,74 (i. Vj. EUR 142.009,08) in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen, welche in monatlichen Raten getilgt wird. Neben den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind in den Finanzanlagen die Anteile an der DIY Immobilien Verwaltung UG (haftungsbeschränkt), Rottenacker, und an der DIY Immobilien Holding UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Rottenacker, aktiviert. Die Bewertung der Beteiligungen erfolgte zu Anschaffungskosten. Im Jahr 2021 erfolgten keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Weitere Details sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Vorräte Die Vorräte enthalten Wertberichtigungen des Gesamtbestandswertes in Höhe von EUR -296.206,58 (i. Vj. EUR -532.850,17). Diese sind mit einem überwiegenden Anteil in den Posten Fertige Erzeugnisse und Waren enthalten. Die Abwertung erfolgte auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die in 2021 wertberichtigten Forderungen betragen EUR 913,04 (i. Vj. EUR 1.917,72). 4. Guthaben bei Kreditinstituten Im Oktober 2021 fand ein Factoringwechsel statt. In den liquiden Mitteln ist ein Betrag in Höhe von EUR 1.323.326,06 (i. Vj. EUR 757.251,20) verfügungsbeschränkt im Rahmen des Factoringvertrags. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Ulm erfolgte am 4. Januar 2011. Bei Übernahme aus der Insolvenz wurden vom Anteilseigner zum 1. März 2011 EUR 5.500.000,00 in die Kapitalrücklagen eingestellt. Diese sind weiterhin in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 enthalten. Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2021 beträgt EUR 1.363.439,89 (i. Vj. Jahresüberschuss EUR 1.996.765,45). Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen wegen der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 112.448,00 (i. Vj. EUR 113.038,91). 6. Rückstellungen Unter der Position sind Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten im Sinne des § 249 Abs. 1 HGB enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen die folgenden Positionen:
7. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2021 ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeiten Spiegel.
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2020 ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeiten Spiegel.
Lieferantenverbindlichkeiten sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie der Kreditinstitute bestehen Buchgrundschulden. Es besteht eine Rangrücktrittserklärung der Gesellschafter aus ihren Forderungen. Die Haftungsverhältnisse insgesamt belaufen sich auf EUR 3.550.000,00. Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Miet- und Leasingverträge für Maschinen sowie KFZ-Leasingverträge in Höhe von EUR 149.506,96 (i. Vj. EUR 119.989,43) mit einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten. Darüber hinaus wurde mit einem verbundenen Unternehmen ein Mietvertrag für das Betriebsgelände mit einer Gesamtverpflichtung in Höhe von EUR 5.644.800,00 (i. Vj. EUR 6.115.200,00) abgeschlossen, der eine Laufzeit von 20 Jahren hat. Davon hat ein Betrag in Höhe von EUR 470.400,00 eine Laufzeit bis zu einem Jahr, EUR 1.881.600,00 eine Laufzeit bis zu fünf Jahren und ein Betrag in Höhe von EUR 3.292.800,00 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse 2021 setzen sich wie folgt zusammen:
2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 3.503,37 (i. Vj. EUR 205,40) und Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 218,13 (i. Vj. EUR 2.188,37) enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von EUR 65.228,78 (i. Vj. EUR 51.649,79) und Aufwendungen sind in Höhe von EUR 3.768,96 (i. Vj. EUR 0,00) enthalten. Diese resultieren maßgeblich aus den Rückerstattungen von Energiesteuer und ausländischer Mehrwertsteuer sowie der Auflösung von Rückstellungen. 3. Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen In den Zinserträgen sind Erträge an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 220.517,56 (i. Vj. EUR 226.095,28) enthalten. In den Aufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen und Investoren in Höhe von EUR 110.199,99 (i. Vj. EUR 125.683,33) enthalten. D. Sonstige Angaben I. Anzahl der Mitarbeiter Der Personalstand der während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigten Mitarbeiter betrug im Durchschnitt 133 (i. Vj. 108) aufgeteilt in:
II. Geschäftsführung Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2021:
III. Beteiligungsverhältnisse Es bestehen eine 100 % Kommanditbeteiligung an der DIY Immobilien Holding UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Rottenacker, die per 31. Dezember 2021 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 710.566,79 (i. Vj. EUR 956.640,78) und für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 246.073,99 ausweist. Weiterhin besteht eine 100 % Beteiligung an der DIY Immobilien Verwaltung UG (haftungsbeschränkt), Rottenacker, die per 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital in Höhe von EUR 360,35 (i. Vj. EUR 260,35) und für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 100,00 ausweist. IV. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind ein wertbegründendes Ereignis im Geschäftsjahr 2022 und sind zum jetzigen Zeitpunkt schwer einschätzbar. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Auswirkungen auf unser Geschäft überschaubar. Abhängig vom weiteren Verlauf könnte es zu einer erheblichen Beeinflussung des Marktgeschehens kommen. Ein eventueller Zahlungsausfall Russlands kann hierbei zu Marktverwerfungen führen. Sollte sich der Krieg weiter ausbreiten und auf andere Länder übergreifen, muss die gesamte Situation neu bewertet werden. E. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, das Jahresergebnis in Höhe von EUR -1.363.439,89 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rottenacker, 29. Juni 2022 DIY Element System GmbH Geschäftsführung Karl Georg Koob Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben Der Lagebericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 der DIY Element System GmbH (im folgenden "DIY" genannt) in Rottenacker. Im abgelaufenen Jahr haben wir einige Veränderungen bei der Auf- und Ablauforganisation vorgenommen. Die DIY stellt sich bereits heute in vielen Bereichen mit einem neuen "Gesicht" vor. Die Marke ELEMENT SYSTEM, unter der die DIY ihre Produkte anbietet, steht für flexibel einsetzbare Regalsysteme in privaten Lebensräumen - vom Keller bis zum Dachboden, von der Garage bis ins Wohnzimmer. Als expansives und international ausgerichtetes Unternehmen der Do-it-yourself-Branche setzen wir unser Know-how in über 40 Ländern weltweit ein. Alle unsere Produkte werden in Deutschland entwickelt und größtenteils in unserem Werk in Rottenacker (Baden-Württemberg) hergestellt. 1.1 Konzernbeziehungen Die DIY Element System GmbH hat zum 31. Dezember 2021 folgende Gesellschafter:
Die DIY Element System GmbH ist alleinige Gesellschafterin der DIY Immobilien Verwaltung UG (haftungsbeschränkt), Rottenacker. Die DIY Element System GmbH ist alleinige Kommanditistin der DIY Immobilien Holding UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Rottenacker. Die DIY Immobilien Verwaltung UG (haftungsbeschränkt) ist alleinige Komplementärin der DIY Immobilien Holding UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Das bereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt ist in 2021 um 2,9 % gegenüber dem Jahr 2020 gestiegen. Der BHB als Wirtschaftsverband der Handelsunternehmen für Heimwerken, Bauen und Gärtnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz meldet für den DIY-Markt Deutschland einen Umsatzrückgang von 8,2 % gegenüber dem Rekordjahr 2020. 2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufes 2.2.1 Umsatzentwicklung und Auftragslage Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr liegt eine Umsatzverringerung von 8,2 % gegenüber 2020 vor. Die Wettbewerbssituation wird stark durch den asiatischen Raum bestimmt. Aber auch in Deutschland und in Europa müssen wir uns einem harten Preiskampf stellen. Wir setzen die geplante Strategie weiter fort und setzen auf unsere Kernkompetenzen. Die Weiterentwicklung unseres Unternehmens, beruht in der Hauptsache auf Eigenfertigung des Standardsortimentes. Bei diesen Produkten sind wir einer der wenigen Hersteller weltweit. Auftragslage Die Auftragslage in 2021 war wie im Vorjahr gut. Aufgrund der Engpässe, fehlender Informationen in der Marktversorgung und einer nicht beherrschbaren Stahlverfügbarkeit konnten die Kundenaufträge nicht wie gewohnt erfüllt werden. In der Vergangenheit konnten Materialien, mit geringem Vorlauf und sehr geringen Lagerbeständen vorgehalten werden. Dieses Vorgehen konnte in 2021 nicht mehr aufrechterhalten werden. Wir sahen uns gezwungen, die Materialverfügbarkeit über Bestandsaufbau abzusichern. Durch die schleppende Materialversorgung hat sich der Plan verzögert. Die Folgen daraus, waren: abgesagte Kundenaufträge und damit einhergehend ungeplante Umsatzverluste und ein erheblicher Anstieg bei den Pönalen als Folge der abgesagten Aufträge. 2.2.2 Beschaffungsmärkte Die Beschaffungsmärkte für Stahl befinden sich in Europa. Packmittel und Verbrauchsmaterialien werden ausschließlich in Deutschland bezogen. Handelsware wird aus verschiedenen Ländern eingekauft. 2.2.3 Investitionen Die Investitionssumme betrug TEUR 931 (i. Vj. TEUR 171). Hierbei handelte es sich in der Hauptsache um Ersatzinvestitionen und neue Technologie in der Produktion. Größter Einzelposten war die Investition in ein neues ERP System in Höhe von rund TEUR 619. 2.2.4 Ertragslage Der bereinigte Umsatz beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 19.599 und für 2020 TEUR 21.349. Der Jahresfehlbetrag 2021 (EAT) beträgt TEUR 1.363 und in 2020 Jahresüberschuss TEUR 1.997. Leistungskennziffern:
2.2.5 Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat sich im Rahmen der planmäßigen Tilgung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen und der vorgenommenen Investitionen entwickelt. Das Umlaufvermögen ist im Rahmen des im 2. Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr verstärkten Störung der Lieferketten, mit einem nicht geplanten Bestandsaufbau an kritischen Materialien verbunden, um lieferfähig zu bleiben. Dieser Bestandsaufbau und gestiegene Rohstoffpreise haben zu dem enormen Bestandsaufbau gegenüber dem Vorjahr geführt. Das Eigenkapital beträgt 27,3 % der Bilanzsumme. Es besteht aus dem gezeichneten Kapital mit Rücklage, vermindert um den Verlustvortrag und vermindert um den Jahresfehlbetrag. Das Tagesgeschäft wird über zwei Kreditlinien bei zwei verschiedenen Banken finanziert. Hinzu kommt Factoring mit einem weiteren Partner, seit Oktober 2021 wird mit der Postbank Factoring zusammengearbeitet. Das Factoring wird bereits seit 2013 durchgeführt. Zum Bilanzstichtag lag die aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ermittelte freie Nettoliquidität bei TEUR -2.428 (2020: TEUR 894). Diese wird durch im Rahmen des Factoring verkaufte Forderungen in Höhe von TEUR 2.513 (2020: TEUR 2.407) geprägt. In der ermittelten freien Nettoliquidität sind im Rahmen des Factoringvertrages verfügungsbeschränkte liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.323 abgezogen. Langfristige Zusammenarbeit mit Banken und Finanzdienstleistern ist eine der Säulen unserer Finanzplanung zur langfristigen Sicherung der Fähigkeit, unsere Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Durch die zuvor beschriebene Gesamtsituation in 2021, d.h. Mittelbindung bei der Bevorratung insb. beim Stahl und den Umsatzeinbruch wurde insgesamt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stark belastet, so dass vor dem Hintergrund des Jahresfehlbetrags und der Unterstützungsmaßnahmen, dennoch die Vermögens- und Ertragslage als knapp ausreichend bewertet werden. Für 2022 wurden auch aufgrund der hinzugekommenen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine, weitere Maßnahmen ergriffen. So konnte mit den wesentlichen Kunden vereinbart werden, dass keine Pönalen für unverschuldete Lieferausfälle oder Lieferverzögerungen mehr geltend gemacht werden. Zudem müssen Preisanpassungen kurzfristig mit den Kunden verhandelt und umgesetzt werden. Working Capital:
2.2.6 Personal Trotz aller Schwierigkeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr, konnte der Personalbestand insb. bei den Fach- und Führungskräften stabil gehalten werden und gezielt in der Qualitätssicherung sowie im Maschinen- und Werkzeugbau verstärkt werden. 2.2.7 Qualität und Umwelt Qualität Das Qualitätsniveau hat sich gegenüber 2020 verbessert. Wir haben erreicht, dass sich eine deutliche Verschiebung zugunsten interner Feststellungen ergeben hat, d.h. die Fehler werden häufiger als in der Vergangenheit bereits bei DIY detektiert und nicht erst beim Kunden. Externe Audits sind wie folgt geplant:
Umwelt Im Produktionsprozess wird die Einhaltung von Umwelt- und Sicherheitsstandards laufend überwacht. 2.2.8 Forschung und Entwicklung Es wird keine Forschung betrieben. In Zusammenarbeit mit diversen Kunden entwickeln wir kundenspezifische Lösungen im Rahmen von Projekten. 3. Chancen, Risiken künftiger Entwicklung und Ausblick Die Beschaffung von Stahl prägt den Geschäftsverlauf. Es ist kein Ende der Stahlverknappung zu sehen. Wir müssen zum Teil Rahmenverträge ohne Preiszusagen abschließen, damit wir überhaupt Rahmenverträge abschließen "dürfen". In den letzten Monaten ist der Stahlpreis um bis zu 50 % gestiegen. Wir erhalten seit Monaten bereits keine Terminbestätigungen. Termine für Stahlanlieferungen sind erst kurz vor Versendung bekannt. Im Bereich der Frachträume aus Übersee ist ebenfalls noch keine Besserung in Sicht. Im Bereich der Frachträume sprechen wir von einer Vervielfachung der Preise, wenn Frachtraum überhaupt beschafft werden kann. Ware, die nach Fertigstellung in Übersee bereitsteht und trotzdem erst drei Monate später zur Verfügung steht, ist heute das Tagesgeschäft. Die Situation ist für das Unternehmen nur zu verkraften, wenn wir die massiven und unausweichlichen Preiserhöhungen an unsere Kunden und damit an den Endverbraucher weitergeben. Unseren Kunden begreiflich zu machen, dass wir gleichzeitig die Preise anheben müssen und zusätzlich keine Versorgung sicherstellen können, ist die Kernaufgabe für 2022. Wir werden uns, solange wir die Marktversorgung nicht sicherstellen können, ausschließlich auf unsere bestehenden Kunden und bestehenden Artikel konzentrieren. Die Akquirierung von zusätzlichem oder neuem Geschäft wurde bereits gestoppt. Wir werden auch künftig wettbewerbsfähige Preise, unter Berücksichtigung der kompletten Lieferkette, Einkauf, Produktion und Logistik bieten. Diverse externe und auch kundengeführte Audits sichern uns vor unvorhergesehenen Qualitätsproblemen und schaffen ein breit aufgestelltes Qualitätsverständnis. Die Corona Pandemie hat weiterhin massive Auswirkungen auf den DIY Markt und damit selbstverständlich auch auf unsere wirtschaftliche Situation. Der weitere Verlauf der Pandemie ist aktuell nicht abzuschätzen. Es gibt nach wie vor Corona Erkrankungen und Quarantäne. Laut RKI, ist mit einer Zunahme in den Wintermonaten zu rechnen. 4. Going Concern Die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) seit Januar 2020, Lieferverzögerungen an die Kunden der Gesellschaft sowie bedeutsame Preisanstiege beim wichtigsten Rohstoff Stahl und die Fähigkeit, mit den Kunden entsprechende Preiserhöhungen zu vereinbaren, stellen für die DIY ein besonderes Risiko dar. Das Unternehmen hat im Laufe des Jahres 2021 alle in Frage kommenden staatlichen Unterstützungen beantragt und erhalten und prüft weiterhin die wesentlichen verfügbaren staatlichen Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen für das Jahr 2022. Das Unternehmen ergreift weiterhin die notwendigen Maßnahmen, um die Kosten zu minimieren und seinen Cashflow zu schützen. Die Geschäftsführung erstellt regelmäßig Cashflow-Prognosen, die die künftigen Zahlungsein- und -ausgänge so gut wie möglich abbilden. Aus diesen Cashflow-Prognosen geht hervor, dass das Unternehmen bei planmäßiger Entwicklung über ausreichenden Cashflow verfügt, um seinen Betriebs- und Schuldendienstverpflichtungen im Geschäftsjahr 2022 nachzukommen. Diese Prognose zeigt eine ausreichende Reserve, um vorübergehende Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs durch Covid-19 Maßnahmen zu tragen. Den Auswirkungen der Coronapandemie wurden durch mehrere erfolgreiche Preisanpassungen als auch eines Aufbaus der wichtigsten Rohstoffbestände Rechnung getragen. Zudem wurde die Planung entsprechend den krisenbedingten Gegebenheiten angepasst, sodass das Unternehmen davon ausgehen kann, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, d.h. auch die erwirtschaftete Liquidität sollte ohne externe Kapitalmaßnahmen ausreichen. 5. Prognosebericht Die Auswirkungen der Pandemie, Unterbrechungen von Lieferketten und der Preisanstieg am Stahlmarkt wirken sich nach wie vor auf das Nettoergebnis des Unternehmens im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2022 aus. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 6.551 (Vorjahresquartal: TEUR 5.561) erzielt werden. Das Quartalsergebnis liegt im 1. Quartal 2022 bei TEUR -481 (EAT) im Vergleich zu TEUR 269 im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021, was im Wesentlichen auf um TEUR 207 höhere Personalaufwendungen und um TEUR 332 höhere sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen ist. Die Geschäftsleitung ist aufbauend auf den Preisverhandlungen mit ihren Kunden im Jahr 2021 bereits in Preisverhandlungen für das Geschäftsjahr 2022 eingetreten. Diese sollen ab 1. Juni 2022 wirksam werden und bewegen sich in einem niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Außerdem haben sich bedeutende Kunden der Gesellschaft aufgrund der allgemeinen weltwirtschaftlichen Situation bereit erklärt, auf Pönale Forderungen für das erste Quartal 2022 zu verzichten. Da es nach Einschätzung der Geschäftsführung mittlerweile als anerkannt gilt, dass die Lieferverzögerungen als Folge der Coronapandemie und ab Anfang 2022 auch infolge des Ukrainekrieges als "Höhere Gewalt" einzustufen sind, hat sich die Geschäftsführung vorgenommen, mit ihren Kunden über eine rückwirkende Aufhebung von Pönalen für das Geschäftsjahr 2021 zu sprechen. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die Gesellschaft stark steigende Bruttoumsatzerlöse in Höhe von rund EUR 30,0 Mio. und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund EUR 0,4 Mio.
Rottenacker, 29. Juni 2022 DIY Element System GmbH Geschäftsführung Karl Georg Koob B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) der DIY Element System GmbH, Rottenacker, unter dem Datum vom 29. Juni 2022 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DIY Element System GmbH, Rottenacker Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DIY Element System GmbH, Rottenacker, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DIY Element System GmbH, Rottenacker, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufs pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "4. Going Concern" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) seit Januar 2020, Lieferverzögerungen an die Kunden der Gesellschaft sowie bedeutsame Preisanstiege beim wichtigsten Rohstoff Stahl und die Fähigkeit, mit den Kunden entsprechende Preiserhöhungen zu vereinbaren, für die Gesellschaft ein besonderes Risiko darstelllen. Das Unternehmen hat im Laufe des Jahres 2021 alle in Frage kommenden staatlichen Unterstützungen beantragt und erhalten und prüft weiterhin die wesentlichen verfügbaren staatlichen Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen für das Jahr 2022. Das Unternehmen ergreift weiterhin die notwendigen Maßnahmen, um die Kosten zu minimieren und seinen Cashflow zu schützen. Die Geschäftsführung erstellt regelmäßig Cashflow-Prognosen, die die künftigen Zahlungsein- und -ausgänge so gut wie möglich abbilden. Aus diesen Cashflow-Prognosen geht hervor, dass das Unternehmen bei planmäßiger Entwicklung über ausreichenden Cashflow verfügt, um seinen Betriebs- und Schuldendienstverpflichtungen im Geschäftsjahr 2022 nachzukommen. Diese Prognose zeigt eine ausreichende Reserve, um vorübergehende Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs durch Covid-19 Maßnahmen zu tragen. Den Auswirkungen der Coronapandemie wurden durch mehrere erfolgreiche Preisanpassungen als auch eines Aufbaus der wichtigsten Rohstoffbestände Rechnung getragen. Zudem wurde die Planung entsprechend den krisenbedingten Gegebenheiten angepasst, sodass das Unternehmen davon ausgehen kann, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, d.h. auch die erwirtschaftete Liquidität sollte ohne externe Kapitalmaßnahmen ausreichen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. Juni 2022 RGT
TREUHAND Revisionsgesellschaft mbH
Jürgen Lohr, Wirtschaftsprüfer Frank Jockers, Wirtschaftsprüfer |
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