CentroPharm GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Domogalla seit 31.3.2026 | Geschäftsführer |
Antonia Simon seit 8.9.2025 | Prokura |
Lara Carolin Einbrodt seit 8.9.2025 | Prokura |
Michael Veigel seit 26.6.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DocMorris AG | 61.82% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zur Rose Pharma GmbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweise: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zur Rose Pharma GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zur Rose Pharma GmbH, Halle (Saale) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zur Rose Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 12. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Pester, Wirtschaftsprüfer Dietrich, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Firma Zur Rose Pharma GmbH mit Sitz in 06112 Halle/Saale ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 215000. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Anschaffungspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen ist in den Anschaffungskosten enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,51 % zugrunde gelegt. Die latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:
Die steuerlichen Verlustvorträge wurden bei der Ermittlung der latenten Steuern nicht mit einbezogen. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen wurde bei der Ermittlung der latenten Steuern die Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz mangels tatsächlicher künftiger Steuerbe- oder -entlastung nicht berücksichtigt. Der Aktivsaldo wurde in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nicht aktiviert. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Mindestbesteuerung Die DocMorris Group ist ab 01.01.2024 grundsätzlich von der Mindeststeuer betroffen, weil der Gruppen-Umsatz oberhalb des relevanten Schwellenwertes liegt. Die Zur Rose Pharma GmbH ist nur in Deutschland und nicht in anderen Ländern steuerpflichtig. Die Gesellschaft hat die Mindeststeuer-Vorgaben analysiert und erwartet keine Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2024. Rückstellungen und Steuerrückstellungen Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel ersichtlich. Die Zur Rose Pharma GmbH hält eine 100%-Beteiligung an der ehealth-tec GmbH mit Sitz in der Boyenstraße 42, 10115 Berlin in Höhe von EUR 4.660.000. Die Zur Rose Pharma GmbH hält seit dem Geschäftsanteils- und Übertragungsvertrag vom 23.12.2019 eine Beteiligung mit Anschaffungskosten in Höhe von EUR 221.220.500 an der DocMorris Holding GmbH. Zum 31.12.2023 beträgt der niedrigere beizulegende Wert der Beteiligung TEUR 114.317. Angaben zum Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB
*) Angaben gemäß Jahresabschluss
31.12.2023
**) Angaben gemäß Jahresabschluss
31.12.2022
***) nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 236.033 bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der DocMorris Holding GmbH in Höhe von EUR 222.006 und der DocMorris N. V. in Höhe von EUR 14.027. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 5.500.001 war am Bilanzstichtag vollständig eingezahlt. Die Stammeinlage wird zu 100 % von der DocMorris AG (vormals: Zur Rose Group AG) (Gesellschafterin) übernommen. Aufgrund der Einlage der DocMorris Holding GmbH im Wege der Sacheinlage gegen Gewährung von Anteilsrechten gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe des Agios von EUR 221.220.499 im Geschäftsjahr 2020, sowie der Einlage der bis 31.10.2021 bestehenden Forderungen aus Zinsen sowie des Darlehens gegenüber der DocMorris AG (vormals: Zur Rose Group AG), Frauenfeld/Schweiz in Höhe von EUR 85.796.787,04, besteht per 31.12.2023 eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 307.017.286,04. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 192.437 (Eigenkapital Vj. TEUR 197.969) aus. Rückstellungen Im Wesentlichen wurden Rückstellungen für Personal (TEUR 540), davon Mitarbeiterprämien TEUR 295), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 48), sonstige Rückstellungen (TEUR 16), sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 424) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.621 enthalten Verbindlichkeiten gegenüber, der Comventure GmbH (TEUR 178), der DocMorris N. V. (TEUR 185), der DocMorris Holding GmbH (TEUR 6.240), der TeleClinic GmbH (TEUR 15) sowie der Visionrunner GmbH (TEUR 3). Die Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages für das Jahr 2022 wurden mit den der DocMorris Holding GmbH gewährten Darlehen im Mai 2023 aufgerechnet. Die Verbindlichkeiten haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (TEUR 39.727) gemäß § 277 HGB beinhalten Inlandsumsätze in Höhe von TEUR 27.198 (Vj. TEUR 26.183) aus Arzneimittelverkäufen und in Höhe von TEUR 1.347 (Vj. TEUR 1.325) aus Kooperationsleistungen sowie sonstigen Dienstleistungen in Höhe von TEUR 178 (Vj. TEUR 684) gegenüber der Apotheke "Zur Rose", Halle/Saale. Die Umsätze gegenüber übrigen Dritten im Inland einschließlich Dienstleistungsumsätzen betragen TEUR 9.477 (Vj. TEUR 9.603). Die Umsatzerlöse aus Inlandsumsätzen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.610 (Vj. TEUR 1.904). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.856 wurden EUR 239 periodenfremde Aufwendungen erfasst. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 84 enthalten im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge in Höhe von TEUR 7, sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 187, sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 33. Abschreibungen In 2023 wurden bei den Finanzanlagen keine außerplanmäßige Abschreibungen der Beteiligungen vorgenommen. Jahresergebnis Aufgrund der Verlustübernahme in Höhe von EUR 6.051.357,48 im Rahmen des mit der DocMorris Holding GmbH im Geschäftsjahr 2020 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages ist im Jahr 2023 ein Jahresfehlbetrag i. H. v. EUR 5.532.632,78 entstanden. E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 5. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 der Zur Rose Pharma GmbH, Halle/Saale waren:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird verzichtet, da die Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft im Geschäftsjahr erhalten haben. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 101 (Vj. 110) Mitarbeiter. Konzernverhältnisse Die Zur Rose Pharma GmbH, Halle/Saale, gehört zum Konzern der DocMorris Group AG (vormals: Zur Rose Group AG), Frauenfeld/Schweiz und wird in deren Konzernabschluss einbezogen, der den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen darstellt. Die ZR Group wird einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht offenlegen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Damit entfällt für die Zur Rose Pharma GmbH die Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen. Die im schweizerischen Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen weitestgehend den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen. Abweichungen bestehen insbesondere in der Behandlung der Bilanzierung des Anlagevermögens, sowie der Bilanzierung des Fremdkapitals. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.
Halle/Saale, 12. Juni 2024 gez. Michael Veigel, Geschäftsführer gez. Oliver Henschel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 20231. Marktentwicklung Der deutsche Apothekenmarkt befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch. Kennzeichnend ist ein zunehmender Konzentrationsprozess. Laut Bericht der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände sank die Anzahl der öffentlichen Apotheken in Deutschland weiter kontinuierlich, bis Ende 2023 auf 17.571 Apotheken (Vorjahr: 18.068). 1 Die weitere Konsolidierung auf dem Apothekenmarkt spiegelt sich auch in einem stetigen Umsatzwachstum je Apotheke wider. Im Jahr 2022 setzten Apotheken bundesweit rund 64,27 Milliarden Euro (Vorjahr: 59,93 Milliarden Euro) um. Damit stieg der Umsatz je Apotheke im selben Jahr auf durchschnittlich 3,22 Millionen Euro (Vorjahr: 3,08 Millionen Euro). 2
2 Die Apotheke - Zahlen, Daten, Fakten 2023,
ABDA - Bundesvereinigung Deut. Apothekenverbände e.V.
Der Apothekenversandhandel hat sich dabei zu einem wichtigen Treiber entwickelt, der auch zukünftig ein starkes Wachstumssegment bleiben dürfte. Im Bereich der Selbstmedikation hat der Versandhandel bereits einen zweistelligen prozentualen Marktanteil erreicht. Bei ver-schreibungspflichtigen Arzneimitteln liegt er deutlich niedriger. 3 Ab dem 1. Januar 2024 wird die Nutzung des elektronischen Rezepts (E-Rezept) für ver-schreibungspflichtige Medikamente verpflichtend. Für Patientinnen und Patienten bedeutet die Umstellung mehr Komfort und weniger Wege in die Arztpraxen. Vor allem, durch die einfache Einlösung bei der Apotheke über drei Möglichkeiten: Die Einlösung per elektronischer Gesundheitskarte, per App oder mit dem auf Papier gedruckten QR-Code. Im Praxisalltag entfallen dadurch händische Unterschriften und Wege, außerdem können Folgerezepte ohne erneuten Patientenbesuch ausgestellt werden. Das Medikamentenmanagement ist verbessert und auch den Apotheken erleichtert das Einlösen mit der elektronischen Gesundheitskarte den Arbeitsalltag. 4
4
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/e-rezept
2. Geschäftsentwicklung 2023 Die Zur Rose Pharma GmbH in Halle an der Saale agiert als Dienstleister für Logistik und Services im Gesundheitswesen innerhalb der DocMorris Gruppe. Zu den größten Kunden zählen die Versandapotheken "Zur Rose" e. K. (Apotheke Zur Rose) und DocMorris N. V., Heerlen, Niederlande. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen auch ein B2B-Geschäft für nicht-verschreibungspflichtige Artikel mit Dritten. Die Zur Rose Pharma GmbH hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 auf ihr Kerngeschäft, die logistische Abwicklung von Aufträgen für die Versandapotheke "Zur Rose" sowie die Kundenservicedienstleistungen für die DocMorris N.V., konzentriert. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Verlust in Höhe von TEUR -5.533 (Vorjahr: Verlust TEUR -226.251) unter Berücksichtigung der übernommenen Verluste aus Gewinnabführungsvertrag von TEUR -6.051 (Vorjahr: übernommene Verluste aus Gewinnabführungsvertrag von TEUR -122.877) abgeschlossen. Der Umsatz betrug TEUR 39.727 (Vorjahr: TEUR 39.605), davon TEUR 9.477 (Vorjahr: TEUR 9.603) gegenüber übrigen Dritten im Inland einschließlich Dienstleistungsumsätzen. Das defensiv geplante Umsatzziel 2023 ohne Dienstleistungen, Großhandel und sonstige Erlöse von TEUR 24.000 wurde mit TEUR 27.198 weit übertroffen, da bei der Versandapotheke "Zur Rose" prognostizierte Abschmelzquoten, besonders im RX-Bereich, nicht eingetreten sind. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Geschäftsführung ein positives Ergebnis vor Steuern und vor Verlustübernahme aus Gewinnabführung prognostiziert und erzielt. Der Wareneinsatz stieg auf 85,5 % (Vorjahr: 83,7 %). Dies ist im Wesentlichen durch den Rückgang von Umsätzen aus Dienstleistungen bei gleichzeitigem Anstieg von Umsätzen aus Warenverkäufen begründet. Der Personalaufwand sank auf TEUR 4.491 (Vorjahr: TEUR 4.767), resultierend aus rück-läufigen Beschäftigungsverhältnissen. Der übrige Betriebsaufwand stieg auf TEUR 4.856 (Vorjahr: TEUR 4.479) bedingt durch variable Aufwände bei gestiegenem Auftragsvolumen im Warenumsatz und durch höhere Verrechnungen aus der DocMorris Gruppe (Transfer Pricing). Das Vorratsvermögen stieg auf Grund von Bevorratung geringfügig auf TEUR 2.500 (Vorjahr: TEUR 2.328). 4. Risikomanagement und -methoden Die Geschäftsführung versucht, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. 5. Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung Die Liquiditätsplanung sieht für das folgende Geschäftsjahr keine Inanspruchnahme von Finanzierungsmitteln der Muttergesellschaft auf Basis des bestehenden Darlehensrahmens vor. Die Liquidität ist durch die Zinserträge aus dem seit 01.12.2021 bestehenden Darlehens-verhältnis mit der DocMorris Holding GmbH sichergestellt. Die Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages für das Jahr 2022 wurden mit den der DocMorris Holding GmbH gewährten Darlehen im Mai 2023 aufgerechnet. Die zukünftige Entwicklung ist zum einem von der Umsatzentwicklung des Kunden Apotheke "Zur Rose", sowie der Umsetzung des geplanten Stundenvolumens bei der Erbringung gruppeninterner Dienstleistungen für den Kundenservice für DocMorris N. V. abhängig. Die stetige Erweiterung von technischen Möglichkeiten zur Einlösung des E-Rezepts bietet gerade für Versandapotheken Chancen, am Rezeptumsatz überproportional zu partizipieren. Die Geschäftsführung sieht derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken, da sie im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben sind. Ein Risiko liegt in der nicht planmäßig eintretenden Umsatzentwicklung des Kunden Apotheke "Zur Rose". Das andere Risiko bei den geplanten Shared Service Dienstleistungen für den Kundenservice von DocMorris N. V., welche nicht im vollen Umfang abgenommen werden könnten. Für diesen Fall kann das Unternehmen weiterhin auf vertraglich zugesicherte finanzielle Reserven zurückgreifen. Eine darüber-hinausgehende finanzielle Unterstützung ist unter Würdigung der Planungsannahmen aus heutiger Sicht nicht erforderlich. 6. Ausblick und Prognosebericht Es wird auch weiterhin erwartet, dass die Änderung des Markennamens und die Umfirmierung der Muttergesellschaft der Gruppe in DocMorris AG keinen direkten Einfluss auf das Geschäft der Zur Rose Pharma GmbH haben wird. In Hinblick auf die geplante Entwicklung ergibt sich ein voraussichtlicher Versandhandels-umsatz von insgesamt TEUR 29.264 ohne Dienstleistungen, Großhandel und sonstige Erlöse. Aufgrund dieses geplanten Umsatzes sowie der zu erwartenden Zinserträge und unter Berücksichtigung der Annahme einer positiven Ergebnisabführung aus dem entsprechenden Vertrag mit der DocMorris Holding GmbH ist von einem positiven Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2024 auszugehen.
Halle/Saale, 12. Juni 2024 gez. Michael Veigel, Geschäftsführer gez. Oliver Henschel, Geschäftsführer |
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