Azur Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALDI E-Commerce GmbH & Co. KG
Düsseldorf
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31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
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EUR | EUR | EUR | EUR |
| A. Anlagevermögen |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
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| Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte |
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| und ähnliche Rechte und Werte gewerbliche sowie |
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| Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
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4.143.652,80 |
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6.663.181,00 |
| II. Sachanlagen |
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| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und |
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| Geschäftsausstattung | 37.516,00 |
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18.972,00 |
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| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6.134,45 | 43.650,45 | 0,00 | 18.972,00 |
| III. Finanzanlagen |
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| Sonstige Ausleihungen |
|
76.791,24 |
|
0,00 |
|
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4.264.094,49 |
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6.682.153,00 |
| B. Umlaufvermögen |
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| I. Vorräte |
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| Waren |
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2.710,26 |
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0,00 |
| I. Forderungen und sonstige Vermögens- |
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| gegenstände |
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| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.458.367,02 |
|
2.277.743,26 |
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| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - |
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|
|
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, |
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|
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 6.667.933,52 |
|
25.056.808,44 |
|
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - |
|
|
|
|
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 4.736.044,71 | 13.862.345,25 | 6.401.116,73 | 33.735.668,43 |
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - |
|
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|
|
| III. Kassenbestand, Guthaben |
|
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|
| bei Kreditinstituten und Schecks |
|
46.128.687,99 |
|
27.947.968,32 |
|
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|
59.993.743,50 |
|
61.683.636,75 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten |
|
235.414,48 |
|
58.904,99 |
|
|
|
64.493.252,47 |
|
68.424.694,74 |
P a s s i v a
|
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31.12.2023 | 31.12.2022 |
|
|
EUR | EUR |
| A. Eigenkapital |
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|
| I. Kapitalanteile | 200.000,00 | 200.000,00 |
| Kommanditkapital |
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|
| II. Rücklagen | 38.091.406,61 | 13.020.052,38 |
| II. Jahresfehlbetrag | 4.789.087,00 | 9.501.786,24 |
|
|
33.502.319,61 | 3.718.266,14 |
| B. Rückstellungen |
|
|
| Sonstige Rückstellungen | 2.142.711,10 | 1.270.955,24 |
|
|
2.142.711,10 | 1.270.955,24 |
| C. Verbindlichkeiten |
|
|
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 3.646.567,62 | 2.785.171,42 |
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - |
|
|
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.699.238,53 | 10.332.875,88 |
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - |
|
|
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, |
|
|
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 23.471.866,39 | 48.869.928,58 |
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - |
|
|
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 30.549,22 | 1.447.497,48 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
|
|
| EUR 13.107,50 (i. Vj. EUR 1.436.471,44) - |
|
|
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
|
|
| EUR 17.441,72 (i. Vj. EUR 11.026,04) - |
|
|
| - davon aus Steuern |
|
|
| EUR 12,28 (i. Vj. EUR 1.436.471,44) - |
|
|
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
|
|
| EUR 1.082,20 (i. Vj. EUR 0,00) - |
|
|
|
|
28.848.221,76 | 63.435.473,36 |
|
|
64.493.252,47 | 68.424.694,74 |
|
|
2023 | 2022 | ||
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR |
| 1. Umsatzerlöse |
|
33.927.637,22 |
|
40.529.091,50 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge |
|
321.649,14 |
|
1.681.403,24 |
| 3. Materialaufwand |
|
|
|
|
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | 88.228,58 |
|
0,00 |
|
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.547.143,97 | 3.635.372,55 | 667.043,00 | 667.043,00 |
| 4. Personalaufwand |
|
|
|
|
| a) Löhne und Gehälter | 3.080.178,60 |
|
1.963.384,69 |
|
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für |
|
|
|
|
| Altersversorgung und für Unterstützung | 578.459,65 | 3.658.638,25 | 342.126,74 | 2.305.511,43 |
| - davon für Altersversorgung |
|
|
|
|
| EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) - |
|
|
|
|
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- |
|
|
|
|
| stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
4.793.592,37 |
|
4.014.141,62 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
27.979.890,60 |
|
44.563.206,66 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
1.618.425,00 |
|
31.253,35 |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
598.940,66 |
|
193.631,62 |
| 9. Ergebnis nach Steuern |
|
-4.798.723,07 |
|
-9.501.786,24 |
| 10. Sonstige Steuern |
|
-9.636,07 |
|
0,00 |
| 11. Jahresfehlbetrag |
|
-4.789.087,00 |
|
-9.501.786,24 |
1 Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss 2023 der ALDI E-Commerce GmbH
& Co. KG, mit Sitz in 40211 Düsseldorf, Toulouser
Allee 25, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts
Düsseldorf unter HRA 26304, entspricht unter
Berücksichtigung der Besonderheiten, die sich aus der
Rechtsform der Kommanditgesellschaft ergeben, den
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB)
für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die
Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren dargestellt.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten
trägt allen erkennbaren Risiken nach den
Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer
Beurteilung Rechnung.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um
planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Aufwendungen, die zu einer Modifikation eines immateriellen
Vermögensgegenstands führen, werden als
nachträgliche Anschaffungskosten erfasst.
Planmäßige Abschreibungen für
abnutzbare Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens erfolgen linear auf Basis folgender
Nutzungsdauern: Immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens werden über eine
Nutzungsdauer von drei Jahren und Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer
von vier bis fünf Jahren abgeschrieben.
Nachträgliche Anschaffungskosten werden ab dem
Zeitpunkt ihrer Aktivierung zusammen mit den
fortgeführten originären Anschaffungskosten
innerhalb der ursprünglichen Restnutzungsdauer des
modifizierten immateriellen Vermögensgegenstands
planmäßig abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem
Anschaffungswert bis zu € 250,00 werden sofort
aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit
einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und €
800,00, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zugegangen
sind, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort
abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird gleichzeitig der
Anlagenabgang unterstellt.
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen
Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Im Fall
einer dauernden Wertminderung werden die betreffenden
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf
den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag
außerplanmäßig abgeschrieben
Die Handelswaren werden zu durchschnittlichen
Anschaffungspreisen unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips bewertet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.
Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem
Zeitablauf der einzelnen Posten.
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank
ermittelt und monatlich veröffentlicht wird,
abgezinst.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Für Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenständen,
Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren
steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren
Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden nach
dem bilanzorientierten Konzept latente Steuern gebildet.
Die sich aus temporären Abweichungen ergebenden
aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander
verrechnet. Ein verbleibender passiver Saldo wird in der
Bilanz unter dem Posten "Passive latente Steuern"
angesetzt. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern
wird nicht angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern
erfolgt mit dem Gewerbesteuersatz, der wahrscheinlich im
Zeitpunkt des Abbaus der Abweichung gültig sein wird.
Zum 31. Dezember 2023 wurde hierbei ein Steuersatz von 15,4
% zugrunde gelegt. Die latenten Steuern werden
aufgelöst, sobald die Steuerbe- oder -entlastung
eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist.
Bei Kommissionsgeschäften, bei denen die
Gesellschaft auf fremde Rechnung handelt, wird die Gewinn-
und Verlustrechnung nur durch die Provisionserträge
berührt. Das bedeutet, dass die bilanzielle
Darstellung der Kommissionsumsätze netto, d.h. als
Marge zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis, erfolgt.
3 Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens
einschließlich der Abschreibungen ist aus dem
beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang)
ersichtlich.
Die Zugänge bei den entgeltlich erworbenen
immateriellen Vermögensgegenständen des
Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen den
Online-Marktplatz im Zusammenhang mit Modifikationen.
3.2 Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie
auch im Vorjahr sämtlich aus dem Lieferungs- und
Leistungsverkehr mit den Gesellschaftern.
3.3 Eigenkapital
Die vollhaftende Gesellschafterin der ALDI E-Commerce
GmbH & Co. KG, Düsseldorf, die ALDI E-Commerce
Verwaltungs-GmbH (Stammkapital T€ 25),
Düsseldorf, ist am Kapital der Gesellschaft nicht
beteiligt.
Im Eigenkapital wird neben den Kapitalanteilen
(Kapitalkonto I) ein weiteres variables Kapitalkonto
(Kapitalkonto II) geführt, das als Rücklagen
bilanziert ist und auf dem Zuzahlungen der Gesellschafter
sowie Gewinn- und Verlustanteile erfasst sind.
Zur Stärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft
und mit Wirkung zum 20. September 2023 haben die
Gesellschafter, die ALDI SÜD Digital GmbH & Co.
oHG, Mülheim an der Ruhr, und die ALDI GmbH & Co.
KG II, Herten (bis 16. Mai 2024: ALDI GmbH & Co. KG
Essen, Essen), Einlagen in Höhe von jeweils T€
17.500 und damit insgesamt in Höhe von T€ 35.000
zu Gunsten ihrer variablen Kapitalkonten (Kapitalkonto II)
getätigt.
Abweichend von den gesetzlichen Regelungen wird die
Verteilung des Jahresergebnisses von der
Gesellschafterversammlung beschlossen.
3.4 Sonstige Rückstellungen
Die Einzelrückstellungen betreffen im
Wesentlichen Personalverpflichtungen (Urlaub und
Mehrarbeit) in Höhe von T€ 85 (Vj. T€ 68),
Marketingaufwendungen in Höhe von T€ 887 (Vj.
T€ 733), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von
T€ 137 (Vj. T€ 69) sowie IT-Kosten in Höhe
von T€ 98 (Vj. T€ 141). Daneben enthalten die
sonstigen Rückstellungen insbesondere sonstige
ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von T€ 729
(Vj. T€ 0) und Garantie- und
Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von
T€ 63 (Vj. T€ 17).
3.5 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen
T€ 23.472 (Vj. T€ 48.870) und resultieren wie
auch im Vorjahr sämtlich aus dem Lieferungs- und
Leistungsverkehr mit den Gesellschaftern. Die sonstigen
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr in Höhe von T€ 17 (Vj. T€ 11)
beinhalten die Haftungsvergütung der
Komplementärin.
3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige
finanzielle Verpflichtungen:
|
|
T€ |
| Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet- und (sonstigen) Leasingverträgen | 77 |
Leasingverträge werden geschlossen, um
Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus
diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht.
4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Umsatzerlöse
Die E-Commerce-Umsätze (Online-Handel) werden
auf Basis von Kommissionsgeschäften in Höhe
T€ 27.919 (Vj. T€ 39.454), Versandumsätzen
in Höhe von T€ 5.845 (Vj. T€ 1.075) sowie
Handelsumsätzen in Höhe von T€ 164 (Vj.
T€ 0) erzielt. Den Handelsumsätzen liegen
sogenannte Warenrisikoverkäufe zu Grunde, bei denen
die Gesellschaft die wesentlichen Chancen und Risiken aus
dem Verkauf der Waren trägt. Die Gesellschaft
realisiert wie auch im Vorjahr ausschließlich
Inlandsumsätze.
4.2 Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus Schadensfällen in Höhe von
T€ 112 (Vj. T€ 0) und sonstige periodenfremde
Erträge in Höhe von T€ 209 (Vj. T€
1.681) enthalten. Letztere resultieren aus der
Auflösung von Rückstellungen.
4.3 Materialaufwand
Der Materialaufwand umfasst Aufwendungen für
bezogene Waren i.H.v. T€ 88 (Vj. T€ 0) aus
Warenrisikoverkäufen und Aufwendungen für
bezogene Leistungen, die die Kosten für den Transport
zum Kunden beinhalten, i.H.v. T€ 3.547 (Vj. T€
667). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert im
Wesentlichen aus der Ausweisänderung der
Transportkosten zum Kunden. Diese wurden im Vorjahr in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die
Ausweisänderung erfolgte aufgrund der Weiterbelastung
der Versandkosten an den Kunden, welche seit Ende 2022
erfolgt.
4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
Mietaufwendungen in Höhe von T€ 177 (Vj. T€
126), sonstige Gebäudekosten in Höhe von T€
4.810 (Vj. T€ 6.087), Bankgebühren in Höhe
von T€ 2.302 (Vj. T€ 3.202), Kosten für
Werbung in Höhe von T€ 10.286 (Vj. T€
21.432), IT-Kosten in Höhe von T€ 2.942 (Vj.
T€ 1.078) sowie Rechts- & Beratungskosten in
Höhe von T€ 782 (Vj. T€ 436). Darüber
hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
sonstige Kosten in Höhe von T€ 6.666 (Vj. T€
8.271), davon entfallen T€ 5.293 (Vj. T€ 5.274)
auf Personalkostenweiterbelastungen und T€ 59 (Vj.
T€ 885) auf periodenfremde Aufwendungen. Die
periodenfremden Aufwendungen resultieren aus Rechnungen mit
Leistungsdatum des Vorjahres, für welche keine
Rückstellungen gebildet wurden.
5 Sonstige Angaben
5.1 Mitarbeiter
Während des Geschäftsjahres wurden
durchschnittlich 43 (Vj. 29) Arbeitnehmer im Unternehmen
beschäftigt, davon:
| Vollzeitkräfte | 40 |
| Teilzeitkräfte | 3 |
5.2 Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das abgelaufene
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrifft
Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€
60 sowie T€ 17,5 für sonstige Leistungen.
5.3 Nachtragsbericht
Mit rechtlicher Wirkung zum 1. Januar 2024 wurde der
Rahmenliefervertrag zwischen der ALDI E-Commerce GmbH &
Co. KG und ihren Gesellschaftern, der ALDI GmbH & Co.
KG II und der ALDI SÜD Digital GmbH & Co. oHG,
aufgehoben. Die ALDI E-Commerce GmbH & Co. KG erwirbt
seitdem sämtliche über den ALDI-ONLINESHOP
angebotenen Waren direkt vom Lieferanten und die ALDI GmbH
& Co. KG II sowie die ALDI SÜD Digital GmbH &
Co. oHG treten nicht mehr als Zwischenhändler auf. Zur
Abwicklung des neuen Geschäftsmodells wurde per 1.
Januar 2024 ein autarkes ERP-System mit eigener
Warenwirtschaft in Betrieb genommen. Das im Zuge der
Änderung des Geschäftsmodells auf die ALDI
E-Commerce GmbH & Co. KG übergebende
Ertragspotential wird sich erwartungsgemäß
positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
auswirken.
Darüber hinaus sind nach Abschluss des
Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung eingetreten, die für die Beurteilung der
Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage des Unternehmens
wesentlich sind.
5.4 Organe der Gesellschaft
Die Geschäftsführung und Vertretung der
Gesellschaft stehen der ALDI E-Commerce Verwaltungs-GmbH,
40549 Düsseldorf, zu.
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im
Berichtsjahr und im Zeitraum bis zur Aufstellung des
Jahresabschlusses:
Herr Dr. Alexander König, Kaufmann (seit dem 16.
Juli 2024)
Herr Gianfranco Brunetti, Kaufmann (seit dem 11.
Februar 2024 bis zum 8. Mai 2024)
Herr Moritz Scheffler, Kaufmann (bis zum 11. Februar
2024)
Herr Max Kielau, Kaufmann
Herr Dr. Alexander König und Herr Max Kielau
sind hauptberuflich als Geschäftsführer der ALDI
E-Commerce Verwaltungs-GmbH tätig. Herr Dr. König
ist darüber hinaus in weiteren Gesellschaften der
Unternehmensgruppe ALDI Nord als Geschäftsführer
tätig.
Die Geschäftsführer Herr Moritz Scheffler
und Herr Gianfranco Brunetti waren bis zur Wirksamkeit der
Abberufung gleichermaßen hauptberuflich als
Geschäftsführer der ALDI E-Commerce
Verwaltungs-GmbH und in der Unternehmensgruppe ALDI Nord
als Geschäftsführer tätig.
Essen, 28. November 2024
ALDI E-Commerce GmbH & Co. KG ALDI E-Commerce Verwaltungs-GmbH
Dr. Alexander König als gemeinschaftlich zur Vertretung berechtigter Geschäftsführer
Max Kielau als gemeinschaftlich zur Vertretung berechtigter Geschäftsführer
|
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|
|
1.1.2023 | Zugänge | Abgänge | Um-
buchungen |
31.12.2023 |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, |
|
|
|
|
|
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche |
|
|
|
|
|
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an |
|
|
|
|
|
| solchen Rechten und Werten | 11.405.720,53 | 2.257.860,44 | 0,00 | 0,00 | 13.663.580,97 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung | 46.468,11 | 34.747,73 | 26.434,89 | 0,00 | 54.780,95 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und |
|
|
|
|
|
| Anlagen im Bau | 0,00 | 6.134,45 | 0,00 | 0,00 | 6.134,45 |
|
|
46.468,11 | 40.882,18 | 26.434,89 | 0,00 | 60.915,40 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 76.791,24 | 0,00 | 0,00 | 76.791,24 |
|
|
11.452.188,64 | 2.375.533,86 | 26.434,89 | 0,00 | 13.801.287,61 |
|
|
Kumulierte Abschreibungen | |||
|
|
1.1.2023 | Abschreibungen des
Geschäftsjahres |
Abgänge | 31.12.2023 |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, |
|
|
|
|
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche |
|
|
|
|
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an |
|
|
|
|
| solchen Rechten und Werten | 4.742.539,53 | 4.777.388,64 | 0,00 | 9.519.928,17 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung | 27.496,11 | 16.203,73 | 26.434,89 | 17.264,95 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und |
|
|
|
|
| Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
|
|
27.496,11 | 16.203,73 | 26.434,89 | 17.264,95 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
|
|
4.770.035,64 | 4.793.592,37 | 26.434,89 | 9.537.193,12 |
|
|
Buchwerte | |
|
|
31.12.2023 | 31.12.2022 |
|
|
EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, |
|
|
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche |
|
|
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an |
|
|
| solchen Rechten und Werten | 4.143.652,80 | 6.663.181,00 |
| II. Sachanlagen |
|
|
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
| Geschäftsausstattung | 37.516,00 | 18.972,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und |
|
|
| Anlagen im Bau | 6.134,45 | 0,00 |
|
|
43.650,45 | 18.972,00 |
| III. Finanzanlagen |
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| Sonstige Ausleihungen | 76.791,24 | 0,00 |
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4.264.094,49 | 6.682.153,00 |
An die ALDI E-Commerce GmbH & Co. KG,
Düsseldorf
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der ALDI E-Commerce
GmbH & Co. KG, Düsseldorf, - bestehend aus der
Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der ALDI E-Commerce GmbH &
Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das
vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr
wurde nicht geprüft. Die Vergleichsangaben sind
ungeprüft. Unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich
nicht modifiziert.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften und
Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Köln, den 29. November 2024
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Fischer, Wirtschaftsprüferin
Hilger, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Dezember 2024 festgestellt.
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