Siglind Kuntoff Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Olof Kullman seit 30.4.2025 | Geschäftsführer |
Wencke Gretenkort seit 29.8.2024 | Prokura |
Marco Herbst seit 29.8.2024 | Prokura |
Leif Arne Aström seit 29.8.2024 | Geschäftsführer |
Walter Riedl seit 30.6.2023 | Geschäftsführer |
Walter Foltin seit 22.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Element Metech AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Element Metech GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Norderstedt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB 4411 NO eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgt gemäß Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 erstmals eine Rückstellung für Dienstjubiläen aus. Der Einmaleffekt der Bildung dieser Rückstellung beträgt T€ 193. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet: 1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Wir konnten daher seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde. 3. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Mietereinbauten und der technischen Anlagen und Maschinen liegt jeweils zwischen drei und zehn Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis 15 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagespiegel werden diese Vermögensgegenstände aus Vereinfachungsgrünen in den Bereichen Anschaffungskosten und Abschreibungen jeweils unter den Zu- und Abgängen ausgewiesen. 4. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. 5. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet, die unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten. 6. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % Rechnung getragen. 7. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. 8. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen für Aktive werden nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltssteigerungen. Laufende Renten werden mit dem Barwert bewertet. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 36). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 9. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung/Aufzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert im Anhang unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. 10. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. 11. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 12. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2022
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 1) und gegen Gesellschafter in einer Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. 3. Eigenkapital - ausschüttungsgesperrte Beträge In Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 36) ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung der Pensionsrückstellung gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Bewertung erfolgt bei Pensionsanwartschaften von Aktiven nach der Projected Unit Credit Method bzw. bei laufenden Renten nach dem Barwert auf Basis der folgenden Grundlagen:
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für nicht genommenen Urlaub und Überstunden, Dienstjubiläen, Berufsgenossenschaft, Kosten des Jahresabschlusses, Archivierung und ausstehende Rechnungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Dienstjubiläen erfolgt nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 °bis 3 HGB. Dabei werden alle Dienstjubiläen in die Berechnung einbezogen. Die von der Gesellschaft zu entrichtenden gesetzlichen Sozialabgaben sowie Lohnsteuer werden dabei berücksichtigt. Als Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden die von Dr. Klaus Heubeck veröffentlichten Werte zu 100,00 % angesetzt. Die Bewertung der Rückstellung basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
6. Verbindlichkeitenspiegel
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen aus Leistungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€ 0) und gegenüber Gesellschaftern in einer Höhe von T€ 294 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in einer Höhe von T€ 434 (Vorjahr: T€ 718) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 139) sowie aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 3) enthalten. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 129; davon mit einer Laufzeit bis einem Jahr T€ 108. 8. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung/Bedeutung in Höhe von T€ 250 enthalten. Bei den außergewöhnlichen Erträgen handelt es sich um den Forderungsverzicht durch ein Unternehmen aus dem Konzernverbund. 9. Altersversorgung In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 90 (Vorjahr: T€ 103) enthalten. 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung/Bedeutung in Höhe von T€ 22 enthalten. Bei den außergewöhnlichen Aufwendungen handelt es sich um konzernweit ausgelobte Sonderzahlungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gemäß § 277 Abs. 5 S. 2 HGB in einer Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1) enthalten. 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 12 (Vorjahr: T€ 35) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen T€ 81 (Vorjahr: T€ 53) enthalten. II. Sonstige Angaben 1. Zusammensetzung der Organe Im Geschäftsjahr waren zum Geschäftsführer bestellt:
2. Personalstand Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer war im Berichtszeitraum:
3. Aufstellung des Anteilsbesitzes
* vor Ergebnisabführungsvertrag
4. Konzernverhältnisse Die Element Metech GmbH wird in den Konzernabschluss der Exova Treasury Limited einbezogen. Die Exova Sweden Holdings AB, Linköping/Schweden, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die Exova Treasury Limited, London/Großbritannien, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist bei der Exova Treasury Limited, 5 Southampton Street, London erhältlich. 5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt € 197.492,91, der Verlustvortrag beträgt € 372.294,98. Auf neue Rechnung sollen - € 569.787,89 vorgetragen werden. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Die Element Metech GmbH bilanziert zum 31. Dezember 2022 ein negatives Eigenkapital in einer Höhe von T€ 88. Die Element Metech GmbH weist Verbindlichkeiten gegenüber der 100 %-igen Tochtergesellschaft Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, von TEUR 434 aus. Die Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, hat mit Datum vom 19. Februar 2024 eine Rangrücktrittserklärung unterzeichnet, wonach die Element Metech KDK GmbH mit ihren Forderungen im Falle der Liquidation oder Insolvenz im Range nach allen anderen Gläubigern zurücktritt und nur aus zukünftigen Gewinnen, aus einem Liquidationsgewinn oder aus sonstigem freiem Vermögen bedient wird. Die Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, hat sich verpflichtet, ihre Forderungen gegenüber der Gesellschaft so lange nicht geltend zu machen, wie die teilweise oder vollständige Befriedigung dieser Forderungen zu einer Überschuldung der Gesellschaft i. S. von § 19 InsO führen würde. Darüber hinaus sind uns keine Vorgänge von Bedeutung bekannt geworden, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.
Norderstedt, den 03. Mai 2024 Element Metech GmbH Walter Riedl, Geschäftsführer Leif Arne Aström, Geschäftsführer Mats Stefan Boström, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen Element Metech GmbH - Sitz in Norderstedt ('Element MEtech')- ist am 9. Februar 1999 errichtet und am 24. März 1999 beim Amtsgericht Kiel in Abteilung B unter der Nummer 4411 NO in das Handelsregister eingetragen worden. Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Kalibrierung und Reparatur elektronischer Messgeräte und damit verbundener Dienstleistungen. Element Metech ist ein Full-Service-Anbieter von Kalibrierdienstleistungen, Messmittelverwaltung, 3D-Vermessung und messtechnischer Beratung. Das Mutterunternehmen wurde 1947 in Schweden gegründet und firmiert seit 2018 unter dem Namen Element Metech. Mit rund 20 Kalibrierlaboren in Schweden, Deutschland, Finnland, Dänemark und Tschechien gehört Element Metech zu den größten unabhängigen Anbietern in Europa. Das Unternehmen Element Metech GmbH ist seit 2008 Teil der Exova Metech Gruppe. Nach der Übernahme der Gruppe durch Element Materials Technology im Jahr 2017 firmiert das Geschäft seit 2018 unter der Marke Element Metech. Die Metech GmbH bietet sämtliche am Markt üblichen Kalibrierungen an. Neben vielen in-house Kalibrierungsservices, welche zum großen Teil auch akkreditiert angeboten werden, ermöglichen wir alle weiteren Kalibrierungen über Sublieferanten. Somit können wir dem Kunden als "one-stop-shop" ein breites Spektrum anbieten. Die Element Materials Technology Group ist einer der weltweit führenden Anbieter von Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdiensten für eine Vielzahl von Produkten, Materialien und Technologien in fortschrittlichen industriellen Lieferketten. Die rund 9.000 Wissenschaftler, Ingenieure und Technologen von Element mit Sitz in London, Großbritannien, arbeiten in einem globalen Netzwerk von über 260 Laboren und unterstützen Kunden von der Forschung und Entwicklung über komplexe behördliche Zulassungen bis hin zur Produktion. II. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist mit ihren Dienstleistungen in diversen Märkten & Branchen tätig. Insoweit lassen sich branchenbezogene Rahmenbedingungen nur sehr schwer ableiten. Momentan wird die Marktsituation von einer eher stabilen Zukunftserwartung geprägt, was sich auch in unserem derzeitigen Auftragsbestand zeigt. Aufgrund des niedrigen Materialeinsatzes ist die Gesellschaft den Engpässen am Beschaffungsmarkt wenig ausgeliefert. Seit der COVID-19 Pandemie haben auch wir Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt geeignetes Personal zu finden. Die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung bleibt abzuwarten. II. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 war weiterhin stark von der Integration der im Vorjahr erworbenen KDK Kalibrierdienst Kopp GmbH in Wiesloch in die Element Metech GmbH geprägt. Zum 05. April 2022 wurde die KDK Kalibrierdienst Kopp GmbH umfirmiert in die Element Metech KDK GmbH. Neben der Integration der KDK Kalibrierdienst Kopp GmbH und der Anpassung verschiedener Prozesse verlief das operative Geschäft stabil. Im Geschäftsjahr 2022 konnte man zudem einen weiteren langfristigen Großkunden gewinnen. III. Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a.) Ertragslage Das um neutrale Effekte wie periodenfremde Erträge und Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten korrigierte Rohergebnis liegt um ca. 3 % über Vorjahr. Der Anstieg des Rohergebnisses kann im Wesentlichen auf einen neuen Großkunden zurückgeführt werden. Das Rohergebnis liegt allerdings aufgrund des nicht erreichten Umsatzzieles mit 26 % unter dem Plan. Der Personalaufwand steigt um T€ 269, insbesondere durch die erstmalige Bilanzierung einer Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen sowie aufgrund allgemeiner Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie Sonderzahlungen. Die Abschreibungen des Berichtsjahres befinden sich aufgrund des Auslaufens der Abschreibung auf einen Geschäfts- oder Firmenwert im Jahr 2021 in einer Höhe von T€ 65 unter dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken vor allem durch Einsparungen im Zusammenhang mit der Schließung eines Standortes im Jahr 2021 um insgesamt T€ 578 oder 30 % auf T€ 1.313. b.) Finanzlage Der Cashflow ist um T€ 128 auf T€ 163 gesunken. Diese Entwicklung ist auf das negative Jahresergebnis 2022 zurückzuführen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt -T€ 63 nach T€ 26 im Vorjahr. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen das schlechtere Jahresergebnis 2022 zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt im laufenden Geschäftsjahr mit T€ 89 über dem Vorjahreswert von -T€ 4.857. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen hatten im Vorjahr für einen Einmaleffekt gesorgt. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (T€ 82) ist auf die Zinszahlungen zurückzuführen, während im Vorjahr der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit durch die Aufnahme eines Darlehens für die Investition das Finanzanlagevermögen mit T€ 4.865 positiv ist. c.) Vermögenslage Die Lieferforderungen sind von T€ 763 um T€ 570 auf T€ 1.333 gestiegen. Hintergrund ist vor allem ein neuer Kunde (+ T€ 273) sowie Umsatzerlöse i.H.v. ca. T€ 140, deren Abrechnung aufgrund fehlender Zertifikatsnachweise in den Monat Dezember 2022 geschoben wurde. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Vorjahr betreffen die Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, und sinken aufgrund der Verrechnung mit entgegenstehenden Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um T€ 197 auf -T€ 88 gesunken. Die Element Metech GmbH weist Verbindlichkeiten gegenüber der 100 %-igen Tochtergesellschaft Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, von TEUR 434 aus. Die Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, hat mit Datum vom 19. Februar 2024 eine Rangrücktrittserklärung unterzeichnet, wonach die Element Metech KDK GmbH mit ihren Forderungen im Falle der Liquidation oder Insolvenz im Range nach allen anderen Gläubigern zurücktritt und nur aus zukünftigen Gewinnen, aus einem Liquidationsgewinn oder aus sonstigem freiem Vermögen bedient wird. Die Element Metech KDK GmbH, Wiesloch, hat sich verpflichtet, ihre Forderungen gegenüber der Gesellschaft so lange nicht geltend zu machen, wie die teilweise oder vollständige Befriedigung dieser Forderungen zu einer Überschuldung der Gesellschaft i. S. von § 19 InsO führen würde. In den Rückstellungen ist in einer Höhe von T€ 193 die erstmals bilanzierte Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen enthalten. Gegenläufig entwickeln sich im Jahresabschluss 2021 bilanzierten Rückstellungen im Zusammenhang mit der Schließung eines Standortes (T€ 107), die im Geschäftsjahr 2022 verbraucht wurden. Der Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen die Rechnung eines Kreditors (T€ 143), die erst zu Beginn des Folgejahres gezahlt wurde. d.) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzentwicklung, das EBITDA und den Umsatz pro direkte Mitarbeiter heran. Die Umsatzentwicklung steigerte sich um 5,3 % im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr. Im Vergleich dazu betrug die EBITDA-Marge 8,3 % und somit 0,5 %-Punkte über der geplanten EBITDA-Marge von 7,8 %. Das EBITDA berechnet sich nach IFRS-Standards aus dem Rohgewinn abzüglich Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Der Net Revenue per Direct FTE berechnet sich aus dem sog. "Inhouse" Umsatz. Also der Umsatz ohne den Einkauf von externen Fremdleistungen bei anderen Kalibrierunternehmen und ohne Ersatzteile, den ein direkter Mitarbeiter (Full Time Equivalent) im Labor im Monat erwirtschaftet. Hier waren für 2022 8,0 T€ pro Monat pro FTE angesetzt. Erreicht wurden am Jahresende 7,6 T€ pro Monat pro FTE. e.) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Unsere Umsatzentwicklung ist konstant. Die Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist durch Sondereffekte belastet. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr alle Lieferverbindlichkeiten fristgerecht bedienen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten außerhalb des Verbundbereiches und die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. C. Prognosebericht In unserer Planung sind wir für das Jahr 2023 aufgrund des derzeitigen Auftragsbestands und des Auftragseingangs zu Beginn des Jahres 2023 von einem gleichbleibenden Volumen ausgegangen. Durch moderate Preissteigerung konnte eine positive Entwicklung auf den Umsatz realisiert werden, allerdings lag der Umsatz unter dem budgetierten Wert. Wir gingen von stabilen Kosten aus und davon, dass die EBITDA Marge sich in etwa proportional zur Preissteigerung optimiert. Vor allem durch gestiegene Material- und Energiepreise sowie Inflation und Lohnsteigerungen konnten die Planzahlen nicht erreicht werden. Im Gegensatz dazu konnte der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 überschritten werden. Die finanziellen Leistungsindikatoren lagen unter über dem Niveau des Jahres 2022. Aufgrund der Umsatzerwartungen für das Jahr 2023 war die Auslastung der Labore hoch. Der Personalbestand für das Geschäftsjahr 2023 konnte dieser Entwicklung nicht angepasst werden, so dass die vorhandenen Mitarbeiter Mehrstunden leisteten. Generell benötigt das Geschäftsmodell eher weniger Investitionen in neue Anlagengegenstände. Stattdessen werden die vorhandenen eigenen Referenzgeräte regelmäßig kalibriert und Normkonform überwacht. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der zukünftigen Geschäftspolitik geplant. Die Prognose des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt ein leichtes Umsatzwachstum und einen Anstieg des Jahresüberschusses im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Nicht berücksichtigt sind weltwirtschaftliche Verwerfungen, insbesondere politische Aktionen Russlands und Chinas, die das wirtschaftliche Gleichgewicht in der Welt erheblich stören können. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht a.) Branchenspezifische Risiken Aufgrund der Tätigkeit in einem Nischenmarkt bestehen keine außergewöhnlichen Risiken in Bezug auf die Wettbewerbssituation. b.) Arbeitsmarktrisiken Am Arbeitsmarkt/Beschaffungsmarkt bestehen derzeit nach wie vor große Engpässe und hohe Preis- bzw. Lohnsteigerungen. Hier wurde über die Gruppe ein professionelleres Recruitingsystem implementiert, um mehr Flexibilität und Auswahl im Bewerbungsprozess zu haben. Gleichzeitig sind Lohnsteigerungen durch entsprechende Preiserhöhungen gegenüber den Kunden ausgeglichen worden. c.) Ertragsorientierte Risiken Sollte eine schwächer werdende Nachfrage im Jahr 2023 über einen längeren Zeitraum anhalten, besteht das Risiko, dass Umsätze nicht im geplanten Umfang erzielt werden und damit das Ergebnis ebenfalls hinter unseren Erwartungen Zurückbleiben wird. Um dem entgegenzuwirken, betreibt die Gesellschaft, wie bereits in vergangenen Geschäftsjahren, umfangreiche Finanzplanungsmaßnahmen im Rahmen von wöchentlichem Tracking von Kosten und Liquidität, um mit einer gewissen Vorausschau auf die Marktsituation reagieren zu können. d.) Finanzwirtschaftliche Risiken Es bestehen keine Risiken aus Währungs-, Termin- oder Derivatgeschäften. Die Liquidität wird sorgfältig geplant, permanent überwacht und angepasst. Aufgrund der soliden Liquiditätslage der Gesellschaft bestehen keine Liquiditätsrisiken. Langfristige Finanzierungen werden bei Bedarf über interne Kredite der Gruppe abgewickelt. e.) Marktrisiken Der Risikobericht berücksichtigt keine Auswirkungen, welche aus der anhaltenden Corona-Pandemie und des Ukrainekriegs resultieren könnten, insofern diese nicht kalkulierbar sind. Risiken würden dabei insbesondere die Geschäftsentwicklung betreffen, mit Einschränkungen bei der Kalibrierung bzw. des Beschaffungsmarktes ist weniger zu rechnen. Lediglich im Bereich der Energiekosten könnten weitere Preisschwankungen ausschlaggebend sein. Ebenso sind die Auswirkungen politischer Entscheidungen, insbesondere Russlands und Chinas, aktuell nicht abschätzbar. Sollte es zu möglichen Marktschwankungen durch obengenannte Punkte, kommen würden wir das aller Voraussicht nach durch die verzögerte oder aufgeschobene Auftragssituation durch unsere Kunden spüren. Es bestehen keine Umweltrisiken. II. Chancenbericht Das Bestellverhalten unserer Kunden hat einen überproportionalen Einfluss auf unsere geplante Umsatz- und Ergebnisentwicklung und kann sowohl zu einem Übertreffen als auch einem Unterschreiten unserer Prognose führen. Aufgrund des Zusammenschlusses mit anderen Geschäftseinheiten der Element Materials Technology - Gruppe ergeben sich neue Möglichkeiten hinsichtlich der Umsatzentwicklung. Wir sehen hier Möglichkeiten der engeren Zusammenarbeit, die Potentiale für Cross-Selling bieten. Im Laufe der nächsten 24 Monate werden zum Beispiel Schritt für Schritt aktuelle Kalibrierungsaufträge von anderen Gesellschaften der Gruppe intern vergeben. Des Weiteren wird ein einheitlicher Administrationsbereich (wie z.B. Finanzwesen, Personalwesen, Strategischer Vertrieb) eine breite Basis für ein nachhaltiges Wachstum bieten und zudem Chancen auf eine weitere Margenoptimierung. Weitere Chancen bestehen in der intensiven Pflege der bestehenden Kundenbeziehungen, die die Basis unserer Planungen darstellen. Durch die gute Auftragsentwicklung am Jahresanfang wird die Auftragslage von der Geschäftsleitung als derzeit gut bezeichnet. Dem Markt werden wir durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. III. Gesamtaussage Für das Geschäftsjahr 2023 rechneten wir, trotz steigender Material- und Energiepreise sowie Inflation und Lohnsteigerungen, mit einer besseren Entwicklung der Ertragslage als im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dieses Ziel konnte erreicht werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität im Gruppenkonzern sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Grundsätzlich ist die Ausstattung mit liquiden Mitteln durch das zentrale Treasury Team aus UK gegeben. Die Gruppe steht für mögliche Verbindlichkeiten des Unternehmens ein. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 lässt sich allerdings feststellen, dass nicht alle getroffenen Prognosen eingetroffen sind. Die finanziellen Leistungsindikatoren liegen etwas unter dem Niveau des Jahres 2022. Das Budget für 2023 wurde im Umsatz nur knapp verfehlt, liegt aber über dem Niveau 2022. Das EBITDA Ziel wurde ebenfalls leicht verfehlt, liegt aber über dem Niveau von 2022. Durch das positive Jahresergebnis 2023 konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag noch nicht ausgeglichen werden. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzinstrumente der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen aus den Guthaben bei Kreditinstituten, dem Forderungsmanagement und den Verbindlichkeiten, zusätzlich besteht die Möglichkeit über die Element Gruppe interne Kredite zu ziehen. Der Zahlungseingang wird ständig überwacht und, soweit die Forderungen nicht innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen eingehen, durch ein wirksames Mahnwesen ergänzt. Weitere Zahlungsrisiken bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über die eigenen liquiden Mittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. F. Bericht über Zweigniederlassungen Es bestehen Zweigniederlassungen in Hamburg-Norderstedt, Berlin-Hennigsdorf und Bremen. Hierbei entfallen im Geschäftsjahr 2022 47 % des Umsatzes auf den Standort Hamburg-Norderstedt, 31 % auf den Standort Bremen und 22 % auf den Standort Berlin-Hennigsdorf. Beim Ertrag (EBITDA) vor Verrechnung der administrativen Overhead Kosten erwirtschaftet Hamburg-Norderstedt 59 % des gesamten EBITDA's, Bremen 23 % und Berlin-Hennigsdorf 17 %. Die administrativen Overhead-Kosten sind angefallene Kosten hauptsächlich im Standort Norderstedt für Funktionen, die standortübergreifend tätig sind. Für eine bessere Vergleichbarkeit werden diese entsprechend auf die Standorte über den Umsatzschlüssel verteilt. Bei der Entwicklung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 konnten alle Standorte sowohl in Umsatz als auch im EBITDA zulegen. Dabei haben sich in Hamburg-Norderstedt und Bremen der Umsatz und die EBITDA Marge fast identisch für alle Standorte proportional zueinander entwickelt. Berlin-Hennigsdorf wies prozentual zwar das größte Umsatzwachstum der Standorte auf, konnte im Vergleich das EBITDA nur unterdurchschnittlich steigern.
Norderstedt, den 03. Mai 2024 Element Metech GmbH Walter Riedl, Geschäftsführer Leif Arne Aström, Geschäftsführer Mats Stefan Boström, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Element Metech GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Element Metech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Element Metech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Darmstadt, den 3. Mai 2024 Pfeiffer
Link GmbH
Goll, Wirtschaftsprüfer |
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