Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 3395
Eingetragen
21.9.2001
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen ObjektmöbelnHerstellung von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Einrichtungsgegenständen jeder Art, insbesondere Schul- und Büromöbeln sowie EDV-Ausstattung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silke Stegner
seit 2.2.2022
Prokura
Susanne Stegner
seit 16.3.2004
Prokura
Michael Stegner
seit 16.3.2004
Geschäftsführer
Matthias Stegner
seit 16.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Obere Klinge 5 d, 96450 Coburg
136.000 €
50.00%
Georgenstr. 57, 80799 München
136.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASS-Einrichtungssysteme GmbH

Stockheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ASS-EINRICHTUNGSSYSTEME GMBH, STOCKHEIM

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

ASS - DER BILDUNGSEINRICHTER

... das ist unser Versprechen und unsere Verpflichtung. Das Versprechen, ganzheitliche Raumkonzepte mit Bildungsmöbeln anzubieten und die Schule zu einem Ort zu machen, an dem man sich wohl fühlt. Und die Verpflichtung an uns, sich jeden Tag aufs Neue der Herausforderung zu stellen, Maßstäbe zu setzen. Bei den Möbeln wie bei der gesamten Einrichtung. Für uns bedeuten Werte wie Authentizität, Herkunft und Tradition sowohl Vergangenheit als auch Zukunft.

Sie sind der Grundstein, den unser Großvater vor über 80 Jahren mit einem Sägewerk gelegt hat und haben bis heute für uns persönlich wie für das Unternehmen ASS Einrichtungssysteme einen hohen Stellenwert. Mit dieser Sorgfalt widmen wir uns dem Entwickeln und Produzieren von Bildungsmöbeln. Denn wir wissen, die richtigen Schulmöbel machen den Schulalltag für alle leichter. Das gilt insbesondere für Schulstühle und für Schultische im Klassenzimmer, aber auch für durchdachte Schränke in der Verwaltung.

Unser Produktionsprogramm umfasst Möbel aus Holz und aus Stahl, insbesondere Schulmöbel und Einrichtungen für Behörden.

2. Forschung und Entwicklung

In Entwicklung und Konstruktion haben wir ca. € 780.000 (ca. 1,4 % des Umsatzes) investiert.

Um den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden wurden auch in 2023 Produktentwicklungen vorangetrieben.

Parallel ist die Produktentwicklung durch die Umsetzung des Umsatzwachstums sehr stark in der Aufbereitung von CAD Daten eingebunden gewesen, die noch in einem älteren Datenformat vorlagen. Dazu kam mit dem Wachstum auch ein höheres Aufkommen an Sonderkonstruktionen.

Für 2024 hat man sich sowohl personell, als auch technologisch gut aufgestellt, um den Marktentwicklungen gerecht werden zu können.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Schuljahr 2023/2024 wurden rund 11,2 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland sowie an Schulen des Gesundheitswesens unterrichtet. Das sind 1,0% oder 107.000 Schülerinnen und Schüler mehr als im Schuljahr 2022/2023. Der Anstieg ist vor allem auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Von den rund 11,2 Millionen Schülerinnen und Schülern besitzen 1,7 Millionen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Damit haben 15 % aller Schülerinnen und Schüler einen ausländischen Pass. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 14.03.24).

In Bayern wurde ein Anstieg, ausgehend von 1,68 Millionen im Vorjahr, auf nun 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler veröffentlicht (Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 08.09.23).

Die Gesamtausgaben je Schüler wuchsen bundesweit auf 9.500 Euro p.a. (in 2022, letzte verfügbare Zahl; Quelle: Statistisches Bundesamt; Bildungsausgaben, Pressemitteilung vom 13.03.2024). Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Steigerung rund 4 %.

Die für uns maßgeblichen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen haben sich damit im Berichtsjahr für unser Kerngeschäft stabil entwickelt und versprechen daher für 2024 ein solides Umsatzpotential.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Prognosebericht 2022 hatten wir die Chancen auf der Absatzseite als recht gut beurteilt. Risiken sahen wir vor allem auf der Beschaffungsseite mit noch nicht ausgestandenen Problemen in den Lieferketten und einer hohen Inflation. Wir hatten daher für 2023 mit einem Jahresüberschuss in etwa auf Vorjahreshöhe (166 TEUR) gerechnet. Dieses Hauptziel konnten wir deutlich übertreffen (Jahresüberschuss 685 TEUR). Das starke Umsatzwachstum führte zu einer kräftigen Ausweitung der Bilanzsumme. Dennoch konnte das Eigenkapital auf sehr guten 54 % gehalten werden. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere folgende Maßnahmen und Sachverhalte:

Auf der Absatzseite haben wir die Chancen in allen strategischen Geschäftsfeldern im In- und Ausland erkannt. Wir waren und sind durch ein breites und innovatives Produktprogramm mittelfristig gut positioniert.

Risiken durch die noch immer nicht vollständig funktionierenden Lieferketten sowie durch die hohe Inflation hatten wir erkannt, unsere Planung vorsichtig angesetzt und Maßnahmen erarbeitet, um Umsatzchancen auch konsequent nutzen zu können.

Unsere Schulmöbelkunden fanden nach der Pandemie schneller als erwartet wieder Zuversicht in die weitere Entwicklung. Auch die Verunsicherung durch den Krieg in der Ukraine ließ spürbar nach. Die Überwindung der Schwierigkeiten bei der Gasversorgung und die Beruhigung bei den Energiepreisen trug ebenso zu einer erhöhten Investitionsbereitschaft bei. Inwieweit die Erwartung weiter steigender Preise zu Vorzieheffekten führte, können wir jedoch nicht mit letzter Sicherheit beurteilen. Den veränderten Marktherausforderungen haben wir uns gestellt und angepasst und konnten somit eine kräftige Umsatzsteigerung erzielen.

Der Rückzug aus ertragsschwachen Marktsegmenten im inländischen Großkundengeschäft führte in dieser Sparte wie erwartet zu deutlich zurückgehenden Umsätzen.

Auch das Auslandsgeschäft verlief mit einem deutlichen Umsatzwachstum erfolgreich. Nordafrika/Arabien entwickelte sich sehr positiv. In Europa war das Bild sehr differenziert. Während in Spanien, Serbien und Österreich großartige Erfolge erzielt wurden, schwächelte Großbritannien aufgrund des Brexits. Der in 2021 noch vielversprechende russische Markt musste völlig aufgegeben werden.

Insgesamt konnten wir unter Berücksichtigung der auch für unser Geschäft herausfordernden Rahmenbedingungen, die noch immer hohe Inflation und des immer schärfer werdenden Wettbewerbs um qualifizierte Arbeitskräfte das Geschäftsjahr mit einer kräftig gestiegenen Gesamtleistung und einem stark verbesserten Ergebnis abschließen.

a) Ertragslage

Die erfolgreiche Bewältigung der durch externe Einflüsse beeinflussten Märkte durch unsere strategischen Initiativen und die konsequente Marktausrichtung belegen die Entwicklung der nachfolgenden Kennzahlen:

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T €
Vorjahr
T €
Veränderung
T€
Rohergebnis 26.304 22.170 4.134
EBIT 1.333 350 983
Finanzergebnis -113 -9 104
Steuerergebnis -535 -175 -360
Jahresergebnis 685 166 519

Die starke Umsatzentwicklung führte zu einer kräftigen Verbesserung des Rohergebnisses. Dieser Erfolg wurde durch die weiterhin gestiegenen Einkaufspreise nur leicht gedämpft. Die befürchteten Probleme in den Lieferketten waren nur noch zu Beginn des Berichtsjahres spürbar. Auch die im Vorjahr noch häufigen Verzögerungen bei Neubauten, die damals zu Verzögerungen bei den Auslieferungen führten, traten nur noch selten auf.

Als attraktiver Arbeitgeber in der Region gelang es uns, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Die gestiegenen Leistungsanforderungen konnten durch Zeitarbeitskräfte abgedeckt werden.

Die Logistikkosten stiegen im Frachtbereich leistungsbedingt, im Bereich der Montagen teilweise durch den hohen Anteil an montagerelevanten Produkten, aber auch durch steigende Einkaufspreise besonders stark.

Auch die Verwaltungskosten stiegen überproportional, weil für die Umsatzsteigerung wesentlich mehr Container gemietet werden mussten. Die Vielzahl von Entwicklungsprojekten im IT-Bereich trieb die Beratungs- und Schulungskosten.

Neue Darlehen erhöhten den Zinsaufwand. Zusätzlich beeinflusste das gestiegene Zinsniveau die Zinserträge wie auch, noch deutlicher, die Zinsaufwendungen.

Das EBIT als finanzieller Leistungsindikator betrug 1.333 T€ und konnte damit mehr als verdreifacht werden.

b) Finanzlage

Die sehr starke Umsatzentwicklung in Q4 führte zu besonders hohen Forderungsbeständen in der Bilanz. Die Vorräte konnten abgebaut werden, weil die Bevorratung zur Liefersicherheit rückläufig war. Die Finanzierung von Investitionen erfolgte über Darlehen.

Darüber hinaus konnten neben der planmäßigen Tilgung von langfristigen Darlehen auch die Konzernfinanzierung gestärkt werden. Kurzfristige Finanzmittel konnten zum Bilanzstichtag weitgehend zurückgeführt werden.

Unsere Finanzierung war während des Geschäftsjahres zu jeder Zeit gesichert. Die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien wurden nur zeitlich begrenzt in Anspruch genommen.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Veränderung
%
Aktiva
Anlagevermögen 5.000 4.289 711 16,6
Kurzfristige Vermögenswerte 14.093 12.204 1.889 15,5
Liquide Mittel 334 15 319 2.127
Passiva
Eigenkapital 10.547 9.862 685 6,9
Längerfristige Verbindlichkeiten 1.761 991 770 77,7
Bilanzsumme 19.507 16.571 2.936 17,7

Im Berichtsjahr wurde ein größeres Software-Projekt sowie die Investition in eine große Fertigungsmaschine begonnen. Die Maschine wird in Q1 2024 betriebsbereit sein, das Software-Projekt wird im Laufe des Jahres abgeschlossen. Ein weiterer Schwerpunkt waren Investitionen in die IT-Hardware. Insgesamt wurden hierfür rund 1.700 TEUR aufgewendet.

Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag lag deutlich über dem Vorjahreswert. Dennoch konnte der Lagerbestand etwas zurückgefahren werden, weil eine spürbare Entspannung auf den Beschaffungsmärkten im Laufe des Jahres festzustellen war.

Die kurzfristigen Vermögenswerte sind deshalb so stark angestiegen, weil der Forderungsbestand durch die zuletzt sehr gute Umsatzentwicklung, vor allem im letzten Quartal, relativ hoch war.

Das Eigenkapital stieg durch das positive Ergebnis um 685 TEUR oder 6,9% an. Die Bilanzsumme erhöhte sich, wie bereits erwähnt, hauptsächlich durch den zum Jahresende ungewöhnlich hohen Forderungsbestand. Die Eigenkapital-Quote konnte dennoch auf sehr guten 54% gehalten werden.

3. Finanzielle Leistungsindikationen

Bei den finanziellen Leistungsindikationen liegt unser Fokus auf:

Rohergebnis

EBIT

Eigenkapitalquote

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung heran, mit der wir innerhalb der Geschäftsfelder nach Verkaufsgebieten und Produktgruppen differenziert analysieren können.

Das Betriebsergebnis wird im Rahmen der Unternehmensplanung beobachtet (vgl. Chancen und Risiken).

Die Kostenentwicklung wird anhand straffer Budgets detailliert ausgewertet. Von diesen Steuergrößen wurden in Relation zur Leistungssteigerung weitgehend alle Planziele erreicht bzw. übertroffen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage hat sich durch den hohen Gewinn weiter verbessert. Das Jahresergebnis vor Ertragssteuern konnte kräftig gesteigert werden. Wir hatten in unserer Planung die Marktentwicklung und unsere Potentiale zutreffend eingeschätzt. Unsere internen Zielsetzungen für die wichtigsten Leistungsindikatoren Rohergebnis und EBIT wurden klar übertroffen. Die Eigenkapitalentwicklung ist in Anbetracht der Bilanzsummenausweitung zufriedenstellend.

Die vorhandenen liquiden Mittel, die Bankverbindlichkeiten, die nahezu ausschließlich aus längerfristigen Darlehen bestehen, bestehende Kreditlinien sowie die für 2024 gesetzten Ziele lassen uns eine jederzeit ausreichende Liquiditätslage erwarten. Dennoch ergeben sich im fortgeführten Geschäft Risiken (s. Chancen- und Risikobericht).

III. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT

Es existieren keine Zweigniederlassungen der ASS Einrichtungssysteme GmbH, Stockheim.

IV. NACHTRAGSBERICHT

Wesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres, über die, außer den im Lagebericht erwähnten, zu berichten wäre, liegen nicht vor.

V. PROGNOSEBERICHT

In Ausfüllung ihres pflichtgemäßen Ermessens hat die Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen Erwartungen und Annahmen über die künftige Entwicklung der Gesellschaft getroffen, die aufgrund ihrer Zukunftsorientierung mit Unsicherheiten behaftet sind:

Die Investitionsneigung in staatlichen Schulen wird wesentlich von den öffentlichen Haushalten bestimmt. Wie berichtet, stiegen die Schülerzahlen mit dem letzten Schuljahresbeginn vor allem durch Zuwanderung. Wir erwarten, dass dieser Trend durch gewünschte Zuwanderung von Fachkräften und geduldete Zuwanderung aus Krisengebieten weiter anhalten wird. Dies sollten auch die Schülerzahlen weiter steigen lassen und damit mittelbar für unser Geschäft positiv sein.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in einer Veröffentlichung vom 08.01.2024 das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz - GaFöG) kommuniziert: "Das Gesetz beinhaltet die stufenweise Einführung eines Anspruchs auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder ab dem Jahr 2026: ab August 2026 sollen zunächst alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch darauf haben, ganztägig gefördert zu werden. Der Anspruch soll in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet werden, damit ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung hat. Der Bund unterstützt diesen Ausbau mit bis zu 3,5 Milliarden Euro für Investitionen in ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote."

Die Ganztagesbetreuung erfordert völlig andere Produkte und Konzepte in der Raumgestaltung und von Möbeln als die bisherige klassische Schuleinrichtung. Bereits seit Jahren haben wir hier Innovationen entwickelt und zur Serienreife gebracht. Damit sind wir heute außerordentlich gut für die Ausweitung des Geschäftsfelds Schule positioniert und erwarten uns dadurch bereits in 2024 zusätzliche Impulse.

Wir erwarten aber auch für das klassische Schulmöbelgeschäft für das Jahr 2024 mindestens stabile Ausgaben im Bildungsbereich. Für unser Hauptgeschäft Schule Inland sehen wir daher für das folgende Geschäftsjahr stabile Rahmenbedingungen auf der Absatzseite. Weiter hohe Inflationsraten stellen bei der Preisgestaltung eine besondere Herausforderung dar, die wir bisher bereits souverän gemeistert haben. Die konsequente Marktorientierung wird weiter vorangetrieben. Wir haben uns daher für 2024 in unserem Hauptmarkt ambitionierte Wachstumsziele gesetzt.

Im Großkundengeschäft hatten wir uns aus ertragsschwachen Marktsegmenten bereits in den letzten Jahren zurückgezogen. Dennoch ist es gelungen, einen großen Auftrag zu Beginn des Jahres zu akquirieren, der im zweiten Halbjahr ausgeliefert wird. Wir erwarten daher stabile Umsätze in diesem Bereich.

Im Exportgeschäft planen wir vorsichtig und rechnen auf unseren Absatzmärkten mit einer konjunkturellen Abschwächung. Besonders ausgeprägte Schwäche erwarten wir in wichtigen europäischen Ländern. Der Exportumsatz wird deshalb leicht rückläufig angenommen.

Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland haben sich spürbar abgeschwächt. Durch die noch immer hohe Inflation sind die Zinssenkungsspielräume wohl noch eher gering. Aus unserer Sicht wird das weiter hohe Zinsniveau jedoch nicht zu einer Belastung für uns werden.

Die Chancen auf der Absatzseite beurteilen wir also insgesamt als recht gut, die Risiken sehen wir eher auf der Kostenseite.

Wir rechnen daher in unserer Planung mit weiter steigenden Kosten, insbesondere im Personalbereich. Bei den Material- und Sachkosten gehen wir eher von einer nachlassenden Dynamik der Kostenerhöhungen aus. Auch bei den Energiekosten, den Logistikkosten (Mauterhöhung) und auch bei Dienstleistungen erwarten wir weiter steigende Einkaufspreise, auch hier aber nicht mehr die hohen Steigerungsraten der letzten beiden Jahre.

Wir müssen die steigenden Kosten zum Teil in den Verkaufspreisen weitergeben und haben entsprechende Steigerungen eingeplant. Wir erwarten, dass, wie bereits in 2023, die Preiserhöhungen auf Verständnis stoßen und die Absatzmengen nicht beeinträchtigen.

Den Herausforderungen eines von den Arbeitnehmern geprägten Arbeitsmarktes haben wir uns gestellt und können attraktive Arbeitsplätze anbieten.

Wir rechnen insgesamt mit guten Wachstumschancen und planen ein steigendes Rohergebnis sowie ein leicht steigendes EBIT. Soweit das oben beschriebene Förderprogramm des Bundes von den (für die Bildung zuständigen) Ländern gut angenommen und umgesetzt wird, sind auch kräftigere Steigerungen im Inlandsgeschäft vorstellbar. Die Eigenkapitalquote soll mindestens auf dem hohen Niveau des Jahresabschlusses 2023 gehalten werden.

VI. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Wir erwarten ein weitgehend stabiles volkswirtschaftliches Umfeld. Wir sehen wieder funktionierende Beschaffungsmärkte mit jedoch noch immer steigenden Preisen.

Die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Flüchtlingsströme und die Unterstützung der Ukraine wird anhalten. Konjunkturelle Bremsspuren und inflationsbedingte Anstiege dürften sich die Waage halten bei den Steuereinnahmen. Wir erwarten deshalb weiter ausreichende Haushaltsmittel für Bildungsausgaben.

Die internen und externen Herausforderungen der letzten Jahre haben wir gut bewältigt. Auch das gesamtwirtschaftliche Umfeld zeigt sich noch zufriedenstellend.

Wir werden auch die Herausforderungen der Zukunft meistern. Wir sehen in den folgenden Jahren durchaus gute Chancen auf der Absatzseite in allen Geschäftsfeldern im In- und Ausland, im Inland zusätzlich unterstützt durch Förderprogramme. Durch ein breites und innovatives Produktprogramm und einen starken Außendienst sind wir mittelfristig gut positioniert. Risiken der Kostensituation haben wir in unserer Planung ausreichend berücksichtigt. Wir erwarten in einem zum Teil herausfordernden Marktumfeld für das Jahr 2024 eine weitere, leichte Verbesserung des Ergebnisses im operativen Geschäft.

Unser Unternehmen setzt eine integrierte Unternehmensgesamtplanung mit laufendem Soll/Ist-Vergleich ein. Fehlentwicklungen können dadurch frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden. Die sich für unser Geschäft im Einzelnen ergebenden Chancen und Risiken haben wir auch im Prognosebericht dargestellt.

Die Währungsrisiken sind gering, da alle Lieferungen und Leistungen (inkl. Großbritannien) in Euro fakturiert werden. Die Risiken durch Geschäfte auf US-$-Basis sind überschaubar. Die Risiken aus dem GB-Geschäft (brit. Pfund; keine EU-Mitgliedschaft) sind uns bewusst und werden als beherrschbar eingestuft. Die Zinsrisiken sind durch den hohen Anteil langfristiger Finanzierungen begrenzt. Geplante Darlehensaufnahmen werden den gesamten Zinsaufwand nicht nennenswert verändern.

Ausfallrisiken sind durch den sehr hohen Anteil öffentlicher Auftraggeber begrenzt. Für privatrechtlich organisierte Kunden werden Prüfungs- und Absicherungsprozesse durchgeführt. Bei Exportgeschäften werden übliche Absicherungsinstrumente eingesetzt. Absicherungsgeschäfte auf Rohstoffe wurden nicht abgeschlossen.

Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, vor allem in der Saison, werden durch konsequent langfristige Finanzierungen der geplanten Investitionen begegnet.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken auf unseren Absatzmärkten, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Stockheim, 20. März 2024

gez. Matthias Stegner

gez. Michael Stegner

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ASS-EINRICHTUNGSSYSTEME GMBH, STOCKHEIM, STOCKHEIM

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.000.275,01 4.288.860,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215.268,25 122.532,00
II. Sachanlagen 4.755.006,76 4.136.328,97
III. Finanzanlagen 30.000,00 30.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 14.426.880,76 12.219.325,79
I. Vorräte 4.231.807,25 5.658.756,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.860.988,17 6.545.301,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 334.085,34 15.267,80
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 79.388,76 62.525,92
19.506.544,53 16.570.712,68

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.546.691,77 9.861.991,48
I. Stammkapital 272.000,00 272.000,00
II. Kapitalrücklage 294.000,00 294.000,00
III. Gewinnvortrag 9.295.991,48 9.129.842,81
IV. Jahresüberschuss 684.700,29 166.148,67
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.184.353,00 2.106.314,77
C. VERBINDLICHKEITEN 6.775.499,76 4.560.077,43
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 0,00 42.329,00
19.506.544,53 16.570.712,68

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 26.303.758,70 22.170.141,86
2. Personalaufwand -12.900.783,18 -11.405.652,35
a) Löhne und Gehälter -10.823.270,75 -9.589.352,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.077.512,43 -1.816.299,51
3. Abschreibungen -978.974,13 -905.751,71
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -978.974,13 -905.751,71
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.058.418,27 -9.467.634,46
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 11.405,87 (Vorjahr: EUR 20.539,30)
5. Betriebsergebnis 1.365.583,12 391.103,34
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96.298,54 68.541,71
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 9.540,75 (Vorjahr: EUR 6.341,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -209.596,95 -77.220,64
8. Finanzergebnis -113.298,41 -8.678,93
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -534.880,94 -175.360,96
- davon latente Steuern: EUR -42.329,00 (Vorjahr: EUR 6.559,00)
10. Ergebnis nach Steuern 717.403,77 207.063,45
11. Sonstige Steuern -32.703,48 -40.914,78
12. Jahresüberschuss 684.700,29 166.148,67

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ASS-EINRICHTUNGSSYSTEME GMBH, STOCKHEIM

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die ASS-Einrichtungssysteme GmbH hat ihren Sitz in Stockheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg unter HRB 3395 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 und 266 ff. HGB). Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Der Bestandsnachweis für das Anlagevermögen erfolgte durch eine Anlagenbuchhaltung, aus der neben Anschaffungsdatum und den Anschaffungskosten auch die Abschreibungen und die jeweiligen Restbuchwerte sowie die Zu- und Abgänge ersichtlich sind.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden im Zugangsjahr als Aufwand verbucht, soweit die Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen. Bei Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 kam die GWG-Abschreibung analog § 6 Abs. 2 EStG zur Anwendung (Sofortabschreibung).

Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte und Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt.

Das Vorratsvermögen ist zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen worden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind unter Beachtung des gesetzlichen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Für einen kleinen Teil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte die Bewertung nach dem Festwertverfahren.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte nach den Stückkalkulationen zu Herstellungs- bzw. Teilherstellungskosten entsprechend dem jeweiligen Fertigungsgrad. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen - wie überdurchschnittliche Lagerdauer, geminderte Verwertbarkeit und niedrigere Wiederbeschaffungskosten - sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Im Geschäftsjahr betrugen die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten ca. TEUR 780.

Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB:

ASS-Logistik GmbH

Höhe am Kapital: 100 %
Eigenkapital: -595 TEUR
Jahresüberschuss 2023: 125 TEUR

Die ASS-Logistik GmbH weist zum Abschlussstichtag einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 595 (Vorjahr: TEUR 720) aus. Zur Abwendung der bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft hat die Gesellschafterin in den Vorjahren ingesamt EUR 850.000,00 aus dem bestehenden Verrechnungskonto in Darlehen umgewandelt. Gleichzeitig tritt die Gesellschafterin gemäß den Rangrücktrittserklärungen mit ihren Darlehensforderungen in Höhe von EUR 850.000,00 hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass ihre Forderungen nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigenden Vermögen bedient zu werden brauchen.

Daneben besteht noch eine Beteiligung an einer Einkaufsgemeinschaft in Höhe von TEUR 5.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden wie in den Vorjahren gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Daneben enthält diese Position auch Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 850.000,00 (Vorjahr: EUR 850.000,00).

Von den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen EUR 55.422,84 (Vorjahr EUR 35.765,04) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich, Gewährleistungen, Umweltlasten, Rechtsstreitigkeiten, unterlassene Instandhaltungen, Jahresabschlussprüfungskosten und ausstehende Rechnungen.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten von EUR 6.775.499,76 (Vorjahr: EUR 4.560.077,43) teilt sich in folgende Restlaufzeiten auf:

Gesamtbetrag 6.775.499,76 EUR (Vorjahr EUR 4.560.077,43)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.014.418,29 EUR (Vorjahr EUR 3.569.272,00)
davon mit einer Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 1.023.370,58 EUR (Vorjahr EUR 877.500,41)
davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren 737.710,89 EUR (Vorjahr EUR 113.305,02)
gesicherter Betrag 2.068.523,93 EUR

Art der Sicherung:

Grundschulden und Sicherungsübereignungen

In den Verbindlichkeiten sind enthalten:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.081.688,53 (Vorjahr: EUR 2.038.030,27), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 320.607,06 (Vorjahr: EUR 1.047.224,84), davon mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre EUR 737.710,89 (Vorjahr: EUR 113.305,02).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 553.492,73 (Vorjahr: EUR 367.265,33), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 553.492,73 (Vorjahr: EUR 367.265,33).

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen EUR 553.492,73 (Vorjahr: EUR 367.265,33) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern (Angabe gem. § 285 Nr. 29 HGB)

Der Saldo aus handelsrechtlich höherem Ausweis der Rückstellungen, § 6b EStG-Rücklage und höherem Ausweis der Forderungen gegenüber den korrespondierenden steuerlichen Ansätzen beträgt rd. TEUR 148. Unter Zugrundelegung der aktuell geltenden Steuersätze und eines gewerbesteuerlichen Hebesatzes von 310 % ergeben sich daraus aktive latente Steuern in Höhe von rd. TEUR 39.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursgewinnen/Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 31) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursverlusten/Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 21) enthalten.

V. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf Grund von mehreren Mietverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen. Die jährlichen Mietzahlungen belaufen sich auf ca. TEUR 373.

Angabe gemäß § 268 Abs. 7 HGB

Grundschulden

Die Gesellschaft haftet mit Grundpfandrechten für Avalverbindlichkeiten der Schwestergesellschaft Duraplan GmbH zum Bilanzstichtag in folgender Höhe:

Grundschulden

EUR 1.000.000,00

Valutierung zum 31.12.2023

EUR 407.571,00

Avale

Es bestehen Avalverbindlichkeiten bei einem Kreditinstitut in Höhe von EUR 136.570,05.

Angabe nach § 285 Nr. 27 HGB

Aufgrund des uns vorliegenden Jahresabschlusses für 2023 und der daraus hervorgehenden Vermögens-, und Finanzlage ist zurzeit mit keiner Inanspruchnahme zu rechnen.

Organe

Die laufenden Geschäfte wurden im Berichtsjahr von

Herrn Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Matthias Stegner - Gesellschafter/Geschäftsführer und

Herrn Dipl.-Betriebswirt Michael Stegner - Gesellschafter/Geschäftsführer

Herrn Dipl.-Ing. (FH) und Master of Business Administration Ralph Müller

bis 24. August 2023 (Austragung Handelsregister 27. Oktober 2023) getätigt.

Latente Steuern (Angabe gem. § 285 Nr. 30 HGB)

Die Entwicklung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.01.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
aktive latente Steuern 9 82 91
passive latente Steuern 52 0 52

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 130 (Vorjahr: 128) gewerbliche Arbeitnehmer, 107 (Vorjahr: 105) Angestellte und 7 (Vorjahr: 7) Auszubildende beschäftigt, also insgesamt 244 (Vorjahr: 240) Mitarbeiter.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 684.700,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stockheim, 20. März 2024

gez. Matthias Stegner

gez. Michael Stegner

Der vorstehende Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 19. April 2024 festgestellt und genehmigt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 556.199,91 0,00 0,00 0,00 556.199,91
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.149.787,44 36.812,66 0,00 0,00 1.186.600,10
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 122.541,25 0,00 0,00 122.541,25
1.705.987,35 159.353,91 0,00 0,00 1.865.341,26
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.190.938,47 0,00 0,00 0,00 9.190.938,47
Technische Anlagen und Maschinen 5.784.218,67 234.172,34 0,00 340.741,27 5.677.649,74
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.767.475,60 678.995,13 0,00 286.720,68 6.159.750,05
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 207.189,02 618.793,79 0,00 0,00 825.982,81
20.949.821,76 1.531.961,26 0,00 627.461,95 21.854.321,07
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 43.000,00 0,00 0,00 0,00 43.000,00
Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
48.000,00 0,00 0,00 0,00 48.000,00
22.703.809,11 1.691.315,17 0,00 627.461,95 23.767.662,33
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 556.199,91 0,00 0,00 556.199,91
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.027.255,44 66.617,66 0,00 1.093.873,10
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.583.455,35 66.617,66 0,00 1.650.073,01
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.689.555,52 84.141,00 0,00 7.773.696,52
Technische Anlagen und Maschinen 4.851.615,67 251.568,34 340.741,27 4.762.442,74
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.272.321,60 576.647,13 285.793,68 4.563.175,05
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
16.813.492,79 912.356,47 626.534,95 17.099.314,31
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 0,00 0,00 18.000,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
18.000,00 0,00 0,00 18.000,00
18.414.948,14 978.974,13 626.534,95 18.767.387,32
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.727,00 122.532,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.541,25 0,00
215.268,25 122.532,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.417.241,95 1.501.382,95
Technische Anlagen und Maschinen 915.207,00 932.603,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.596.575,00 1.495.154,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 825.982,81 207.189,02
4.755.006,76 4.136.328,97
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
30.000,00 30.000,00
5.000.275,01 4.288.860,97

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ASS-Einrichtungssysteme GmbH, Stockheim, Stockheim

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ASS-Einrichtungssysteme GmbH, Stockheim, Stockheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ASS-Einrichtungssysteme GmbH, Stockheim, Stockheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Coburg, 26. März 2024

Dipl.-Kfm. Michael Härer, Wirtschaftsprüfer

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