Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 8001
Eingetragen
30.3.2000
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Übernahme und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Die Gesellschaft kann zu diesem Zweck auch Zweigniederlassungen errichten sowie andere Unternehmen im In- und Ausland gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Hard- und Software auf dem Gebiet der digitalen Datensystemen, Abhaltung von Schulungen und Seminarveranstaltungen, sowie aller damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Risch
seit 16.5.2018
Vorstandsmitglied

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thinking Networks AG

Aachen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009

AKTIVA

Anhang 2009
EUR
2008
EUR
ANLAGEVERMÖGEN (7)
Immaterielle Vermögensgegenstände (1)
Software 5.889,36 41,02
Sachanlagen (2)
Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.922,97 8.203,17
Finanzanlagen (3)
Beteiligungen 11.593.719,32 11.593.719,32
11.617.531,65 11.601.963,51
UMLAUFVERMÖGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 316.177,50 398.139,40
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 230.769,00 (Vorjahr EUR 253.846,00)
Sonstige Vermögensgegenstände (8) 25.131,43 13.561,88
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 766,00 (Vorjahr: EUR 766,00)
341.308.93 411.701,28
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 72.156,68 185.417,25
413.465,61 597.118,53
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.527,98 10.949,90
12.042.525,24 12.210.031,94

PASSIVA

Anhang 2009
EUR
2008
EUR
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital (10) 6.886.450,00 6.886.450,00
Gesetzliche Rücklage (11) 92.745,33 75.762,81
Bilanzgewinn (9) 1.762.161,16 1.439.493,32
8.741.356,49 8.401.706,13
RÜCKSTELLUNGEN
Steuerrückstellungen (5) 110.546,25 325.528,00
Sonstige Rückstellungen (5, 12) 309.929,37 276.215,29
420.475,62 602.043,29
VERBINDLICHKEITEN (6)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.501,84 36.759,14
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 14.501,84 (Vorjahr: EUR 36.759,14)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.853.642,87 3.118.937,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.853.642,87 (Vorjahr: EUR 3.118.937,43)
Sonstige Verbindlichkeiten 12.548,42 50.585,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 12.548,42 (Vorjahr: EUR 50.585,95)
- davon aus Steuern: EUR 12.592,70 (Vorjahr: EUR 45.197,10)
2.880.693,13 3.206.282,52
12.042.525,24 12.210.031,94

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

I. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Thinking Networks AG, Aachen, ist zum Bilanzstichtag eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Auf die Aufstellung eines Lageberichts wird gemäß § 264 Abs. 1 HGB verzichtet.

Die dem Jahresabschluss 2009 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewendet.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB).

(1)

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (längstens über 5 Jahre) planmäßig abgeschrieben.

(2)

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

(3)

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

(4)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

(5)

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mit dem Betrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

(6)

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(7)

Auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagespiegel wird unter Bezug auf § 274a Nr. 1 HGB verzichtet.

(8)

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt aus Steuern.

(9)

Überleitung des Bilanzgewinns:

2009
EUR
2008
EUR
Bilanzgewinn zu Beginn des Geschäftsjahres 1.439.493,32 1.033.649,14
Jahresüberschuss 339.650,36 427.204,40
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -16.982,52 -21.360,22
Bilanzgewinn zum Ende des Geschäftsjahres 1.762.161,16 1.439.493,32
(1)

Die Anzahl der auf den Inhaber lautenden Stammaktien beträgt 6.886.450 Stück zu einem Nennwert von je EUR 1,00.

(2)

In die gesetzliche Rücklage wurden gemäß § 150 Abs. 2 AktG 5% des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres (EUR 16.982,52; Vorjahr EUR 21.360,22) eingestellt.

(3)

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterprovisionen, ausstehende Aufsichtsratsvergütungen, Abschlusskosten sowie Urlaubsansprüche.

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats:

Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Andreas Burwick, Bankkaufmann, Eupen, Belgien

Herr Dr. Jürgen Faisst, Diplom-Kaufmann, Hilden

Herr Dr. Jürgen Faisst ist bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010 (31. Dezember 2010) zum Mitglied des Vorstands der Gesellschaft bestellt.

Herr Andreas Burwick ist einzelvertretungsberechtigt. Herr Dr. Jürgen Faisst vertritt die Gesellschaft zusammen mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Dr. Thomas Burwick, Physiker

Prof. Dr. Matthias Jarke, Universitätsprofessor (Vorsitzender)

Herr Jürgen Eckhardt, Rechtsanwalt

2. Angaben zum Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag wurden an den folgenden Unternehmen Anteile im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gehalten:

Name, Sitz Anteil
in %
Währung Nennkapital Eigenkapital zum 31.12.2009 Jahresergebnis 2009
Thinking Networks GMI GmbH, Aachen 100% Euro ####### 4.768.089,50 818.500,56 *
TN CuRA GmbH, Aachen 100% Euro ####### 688.292,80 243.047,33

* vor Ergebnisabführung

3. Konzernunternehmen

Die Gesellschaft ist Konzernmutter. Ihre Töchter sind jeweils zu 100% die Thinking Networks GMI GmbH, Aachen, sowie die TN CuRA GmbH, Aachen (vormals Thinking Networks SI GmbH, Bochum). Unter Anwendung von § 293 Abs. 1 HGB verzichtet die Gesellschaft auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses.

Es wird freiwillig ein Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, der jedoch nicht offen gelegt wird.

4. Ergebnisabführungsvertrag

Mit Vertrag vom 20. November 2001 wurde zwischen der Thinking Networks AG als herrschender Gesellschaft und der Thinking Networks GMI GmbH als beherrschter Gesellschaft ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. In diesem Vertrag hat sich die Thinking Networks GMI GmbH verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Muttergesellschaft abzuführen. Die Thinking Networks AG hat sich im Gegenzug verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Jahresfehlbetrag der Gesellschaft auszugleichen. Der Vertrag war erstmals für das Wirtschaftsjahr 2001 anzuwenden und konnte frühestens am 19. November 2006 gekündigt werden. Eine Kündigung ist bislang nicht erfolgt. Auf der Grundlage des entsprechenden Vertrages hat die Thinking Networks GMI GmbH ihren Gewinn des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von EUR 818.500,56 abgeführt.

IV. VORSCHLAG DES VORSTANDES FÜR DIE VERWENDUNG DES ERGEBNISSES

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.762.161,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Aachen, den 30. April 2010

Andreas Burwick, Vorstand

Dr. Jürgen Faisst, Vorstand

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