Zhongding Holding Group Europe GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wei Xing seit 23.9.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Anhui Zhongding Sealing Parts Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SchmitterGroup GmbHThüngenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der SchmitterGroup GmbH, ThüngenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der SchmitterGroup GmbH, Thüngen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der SchmitterGroup GmbH, ThüngenA. RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der SchmitterGroup GmbH, Thüngen (Amtsgericht Würzburg, HRB 13825), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren. Seit 2008 werden Zugänge ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Für geringwertige abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens kommen unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit Vereinfachungsregelungen zur Anwendung. Die geleisteten Anzahlungen im Anlagevermögen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung (z. B. Werkzeugkosten) sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % für Inlandsforderungen und 1 % für Auslandsforderungen gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Bei der Abzinsung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde vom Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Wechselkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBilanzAnlagevermögenDie gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Flüssige MittelDer Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Sicherung von Arbeitnehmeransprüchen auf Auszahlung von Wertguthaben im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen für den Fall der Insolvenz der Gesellschaft ist das Guthaben auf einem Geldmarktkonto, das sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 150.000,00 beläuft, an einen Treuhänder abgetreten. EigenkapitalDas Stammkapital der SchmitterGroup GmbH, Thüngen, beträgt am 31. Dezember 2023 EUR 2.632.988,00. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für sonstige Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 458 (i. V. TEUR 491), Urlaubs- und Gleitzeitguthaben in Höhe von TEUR 295 (i. V. TEUR 305), Gewährleistungen in Höhe von TEUR 94 (i. V. TEUR 179), Verpflichtungen aus der Schließung der Tochtergesellschaften in Drensteinfurt in Höhe von TEUR 737 (i. V. TEUR 737), Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 378 (i. V. TEUR 557) sowie Abfindungen in Höhe von TEUR 50 (i. V. TEUR 80). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 13.699.568,10 (i. V. EUR 13.699.268,10) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 425.186,35 (i. V. EUR 198.168,37) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.325.978,26 (i. V. EUR 1.711.401,81). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von EUR 439.497,80 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1.311.666,81 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 1.099.678,31 (i. V. EUR 560.150,05) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 262.067,14 (i. V. EUR 505.960,91) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen: Im Bereich Powertrain wurden Erlöse von TEUR 35.988 (i. V. TEUR 31.660) erzielt. Im Tätigkeitsbereich Chassis wurden Umsatzerlöse von TEUR 1.600 (i. V. TEUR 1.097) erzielt. Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 14.132 (i. V. TEUR 17.402) auf das Inland und mit TEUR 23.456 (i. V. TEUR 15.355) auf das Ausland. Letztere entfallen mit TEUR 5.894 (i. V. TEUR 5.311) auf das EU-Ausland und mit TEUR 17.562 (i. V. TEUR 10.045) auf das übrige Ausland. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 189 (i. V. TEUR 238) enthalten. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie um Erstattungen von Behörden (Finanzamt, Energiesteuer) aus dem Vorjahr. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 8.592,68 (i. V. EUR 24.733,77) enthalten. MaterialaufwandDer Materialaufwand gliedert sich wie folgt:
In den Aufwendungen für bezogene Leistungen im Materialaufwand werden auch die Kosten für in der Fertigung tätige Leiharbeitskräfte ausgewiesen. PersonalaufwandDer Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 41.915,18 (i. V. EUR 43.042,23) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 76.491,05 (i. V. EUR 30.828,57) enthalten. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um periodenfremde Aufwendungen aus Ausbuchungen einer Forderung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von EUR 15.617,48 (i. V. EUR 14.491,56). Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDie sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 35.312,52 (i. V. EUR 380.000,04) verbundene Unternehmen. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 24.765,00 (i. V. EUR 26.976,56) verbundene Unternehmen. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen EUR 6.723,00 (i. V. EUR 25.408,00). C. Sonstige AngabenBeteiligungsverhältnisseDie Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
PersonalDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Daneben wurden durchschnittlich 4 Auszubildende beschäftigt. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen - soweit nicht nachfolgend unter "Außerbilanzielle Geschäfte" angegeben - setzen sich wie folgt zusammen:
Außerbilanzielle GeschäfteZur Beschaffung liquider Mittel verkauft die Gesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoringvertrages. Das Delkredererisiko verbleibt bei den käuflich erworbenen Forderungen ausschließlich beim Factor. Vorteil der Maßnahme ist die Verbesserung der Finanzierungsstruktur des Unternehmens und gleichzeitig die Minimierung von Forderungsausfallrisiken. Im Berichtsjahr fielen Factoringgebühren in Höhe von TEUR 56 sowie Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 259 an. Die Gesellschaft hat diverse Produktionsmaschinen zum Zwecke der Finanzierung der notwendigen Investitionen in das Anlagevermögen geleast. Die wesentlichen Risiken tragen die Leasinggeber. Dem wesentlichen Vorteil einer aktuell verbesserten Liquiditätslage steht das Risiko aus der unten aufgeführten künftigen Liquiditätsbelastung gegenüber. Die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen aus den bestehenden Verträgen belaufen sich auf TEUR 531 innerhalb eines Jahres, TEUR 314 für das Jahr 2025 sowie TEUR 53 für das Jahr 2026. Organe der GesellschaftDie Geschäftsführung besteht ausfolgenden Mitgliedern: Rainer Gebken (Gesamtgeschäftsführer), Ravensburg Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. KonzernabschlussDie Schmitter Group wird in den Konzernabschluss der Anhui Zhongding Sealing Parts Co., Ltd., Ningguo City, Anhui Province, China, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird in Ningguo aufgestellt und bei der China Securities Regulatory Commission veröffentlicht. Die Schmitter Group wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens, der Zhongding Europe GmbH, Lohr a. Main, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt Der Konzernabschluss der Zhongding Europe GmbH wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und offengelegt. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss der Zhongding Europe GmbH, Lohr a. Main, wirkt befreiend auf die Verpflichtung der Gesellschaft, einen eigenen Konzernabschluss aufzustellen. Honorar für Leistungen des AbschlussprüfersDie Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 34. D. ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust in Höhe von EUR -9.321.136,88 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Thüngen, Februar 2024 SchmitterGroup GmbH Geschäftsführung Rainer Gebken Entwicklung des Anlagevermögens der SchmitterGroup GmbH, Thüngen, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der SchmitterGroup GmbH, Thüngen1. Grundlagen des UnternehmensDie SchmitterGroup GmbH mit Sitz in Thüngen, Am Bahnhof 3, entwickelt und produziert Einzelkomponenten und Baugruppen für Motoren, Getriebe (Powertrain) und Kühlkomponenten moderner Fahrzeuge. Die SchmitterGroup GmbH ist als Hersteller von Rohrsystemen, Schweiß- und Löt-Baugruppen für Antriebstechnik tätig. Automobilhersteller oder Original Equipment Manufacturer (OEM) sowie Tier-1- und Tier-2-Zulieferer profitieren von der Systemexpertise, der Flexibilität und der Produktqualität, die die SchmitterGroup GmbH bietet. Am Standort Thüngen in Deutschland und in enger Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Anhui Zhongding Fluid System Co. Ltd. bietet die Unternehmensgruppe ihren Kunden wettbewerbsfähige Produkte und innovative Lösungen an. Sicherheit, Fahrkomfort, Emissionsreduktion und marktgerechte Preise zählen zu den zentralen Themen im Automobilbau. Mit ihren Produkten ist die Gruppe heute bei nahezu allen Fahrzeugmarken vertreten und trägt dazu bei, die hohen Vorgaben der Automobilhersteller sowie Zulieferer an Fahrzeugbauteile bzw. -systeme zu erfüllen. Die Bauteile der SchmitterGroup GmbH entsprechen von der Entwicklung über die Ausgestaltung bis zur Herstellung dem aktuellen Stand der Technik. Insbesondere für die sensiblen Bereiche Kraftstoffförderung im Hoch- und Niederdruckbereich (Diesel und Benzin) als auch für die Förderung von Kühlflüssigkeiten ist ein sehr hoher Produktionsstandard wichtig. Durch kontinuierliche Prozess- und Produktionsoptimierung sichert die SchmitterGroup GmbH die erforderliche Qualität. Die SchmitterGroup GmbH erfüllt alle wichtigen internationalen Qualitätsstandards, darunter die Zertifizierungen IATF 16949, DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001. Darüber hinaus erfüllt die SchmitterGroup GmbH auch die Anforderungen eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001. Durch umfangreiches Know-how und Schnelligkeit sowie das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis hat die SchmitterGroup GmbH die Voraussetzungen für eine langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihren Kunden geschaffen. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen1Die Weltwirtschaft im Jahr 2023 wuchs nach letzten Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in 2023 mit einer Wachstumsrate von 3,0%. In Deutschland schrumpfte die Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,5%. Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF ein globales Wachstum von 2,9%. Für Deutschland prognostiziert der IWF im Jahr 2024 ein Wachstum von 0,9%. Dies wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Die OECD erwartet für dieses Jahr 2,9 % und für nächstes Jahr 2,7 %. Hinter den Gesamtzahlen - die allesamt vor dem jüngsten Nahost-Konflikt veröffentlicht wurden - verbergen sich wachsende Unterschiede zwischen den Regionen. Besonders ausgeprägt ist die Verlangsamung in der Eurozone, wo das Wachstum von 3,6 % im Jahr 2022 auf 0,7 % (IWF) bzw. 0,6 % (OECD) in diesem Jahr zurückgehen dürfte. Für die meisten großen Schwellenländer außer Brasilien, China und Russland wird in diesem Jahr ebenfalls eine Abschwächung erwartet. Die Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte ist für die SchmitterGroup GmbH von integraler Bedeutung. Die SchmitterGroup GmbH stellt sich bei der Vergabe von Aufträgen dem internationalen Wettbewerb. Dieser Wettbewerb wird durch die Auftraggeber über einen harten Preiskampf geführt. Die SchmitterGroup GmbH hat sich im internationalen Wettbewerb durch ihre Innovationskraft und Lösungskompetenz behauptet, die intensivierte Kooperation mit Zhongding Fluid erhöht die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich. 2.2 GeschäftsverlaufDie im letztjährigen Prognosebericht erwartete wirtschaftliche Entwicklung der Schmitter-Group GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 übererfüllt. Der Unternehmensumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 % auf TEUR 37.588 gestiegen und liegt 2,9 % über dem prognostizierten Wert. Das in Aussicht gestellte operative Ergebnis (EBIT) wurde übertroffen. 2.3 InvestitionenIm Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von rund TEUR 830 getätigt. Die Investitionen sind im Wesentlichen für Erweiterungsaufträge für OEM (Original Equipment Manufacturer) Kunden vorgesehen, mit denen für strategische Produktgruppen seit 2017 zunehmend Marktanteilsgewinne realisiert werden. 2.4 PersonalDie SchmitterGroup GmbH beschäftigte 2023 am Standort Thüngen zum Jahresende 167 Mitarbeiter und 4 Auszubildende. Die Anzahl der Beschäftigten hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 18 Personen reduziert. Die Reduzierung erfolgte ohne die Notwendigkeit von betriebsbedingten Kündigungen im Wesentlichen über den Auslauf von befristeten Arbeitsverhältnissen und Renteneintritte. Die SchmitterGroup GmbH hatte mit Vereinbarung vom 22. Oktober 2020 mit der IG Metall Bezirk Bayern einen Sanierungstarifvertrag mit einer Laufzeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023 geschlossen. Der Vertrag trug dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten und die Corona-Pandemie sowie Energiepreisthemen ohne zusätzlichen Personalabbau zu bewältigen. 2.5 ErtragslageDie Ertragslage im Jahr 2023 ist geprägt durch Materialpreissteigerungen und Mehrkosten in Servicedienstleistungen. Als Gegenmaßnahmen wurden Investitionen reduziert und Mehrpreise gegenüber unseren Kunden angezeigt, und überwiegend umgesetzt.
Die SchmitterGroup GmbH schließt das vor diesem Hintergrund anspruchsvolle Geschäftsjahr mit einem EBIT von TEUR 330 (Vj. TEUR - 1.187) ab. Die SchmitterGroup GmbH verzeichnete eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 14,7 % auf TEUR 37.588 (Vj. TEUR 32.758). Die im Ausland erzielten Umsätze erreichten dabei annähernd wieder das Niveau vor der Pandemie. Ergänzend zu diesen Nachholeffekten waren Veränderungen der Absatzzahlen innerhalb des Produktportfolios zu Gunsten höherpreisiger Artikel ursächlich für den Anstieg. Das Bruttoergebnis vom Umsatz steigt im abgelaufenen Jahr gegenüber Vorjahr um 2,1% auf 13,8 % (Vj. 11,7 %). Die Verschiebungen innerhalb des realisierten Produktportfolios führten zu einer Erhöhung des relativen Anteils der Materialaufwendungen bei gleichzeitig reduziertem Personalaufwand Daneben beeinflussten folgende Veränderungen die Ertragslage maßgeblich: Die Vertriebskosten sinken auf TEUR 661 (Vj. TEUR 727). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus sinkenden Verpackungsaufwendungen. Die allgemeinen Verwaltungskosten sinken durch ausgelaufene Miet- und Leasingverträge um TEUR 342 auf TEUR 3.802 (Vj. TEUR 4.143). Die sonstigen betrieblichen Erträge sinken im Berichtsjahr auf TEUR 392 (Vj. TEUR 425). Die sonstigen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um TEUR 218 auf TEUR 804 (Vj. TEUR 586). Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind - einhergehend mit steigenden Finanzierungkosten und zunehmenden Forderungsverkäufen - im abgeschlossenen Jahr um TEUR 400 auf TEUR 875 (Vj. TEUR 474) gestiegen. 2.6 VermögenslageDie Bilanzsumme der SchmitterGroup GmbH sinkt im Berichtsjahr 2023 um TEUR 1.086 auf TEUR 21.605 (Vj. TEUR 22.691). Die Sachanlagen sinken um TEUR 26 auf TEUR 5.105 (Vj. TEUR 5.131). Die Finanzanlagen sinken um TEUR 25 auf TEUR 2.958 (Vj. TEUR 2.983) aufgrund der Verschmelzung der SchmitterVerwaltungs GmbH auf die SchmitterGroup GmbH zum 01.01.2023. Das Vorratsvermögen der SchmitterGroup GmbH steigt um TEUR 2.023 auf TEUR 10.149 (Vj. TEUR 8.126) aufgrund von gesunkenen Anzahlungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen um TEUR 164 auf TEUR 1 (Vj. TEUR 165) aufgrund eines höheren Forderungsverkaufs. Das Umlaufvermögen der SchmitterGroup GmbH sinkt um TEUR 1.002 auf TEUR 13.216 (Vj. TEUR 14.218). Das bilanzielle Eigenkapital der SchmitterGroup GmbH sinkt im Berichtsjahr um TEUR 521 auf TEUR 743 (Vj. TEUR 1.265). Die Eigenkapitalquote sinkt damit auf 3,4 % (Vj. 5,6 %). Die Rückstellungen verringern sich insgesamt um TEUR 222 auf TEUR 2.325 (Vj. TEUR 2.547). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Inanspruchnahme vorhandener Kreditlinien betrugen wie im Vorjahr TEUR 13.699. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich aufgrund verändertem Zahlungsverhalten zum Jahresende um TEUR 481 auf TEUR 1.724 (Vj. TEUR 2.205). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Schmitter Auto Steel Tube in Höhe von TEUR 315 wurden im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Im Berichtsjahr erfolgte eine betragsgleiche Umgliederung in die sonstigen Verbindlichkeiten. Dadurch verringerten sich die die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 159 auf TEUR 1.751 (Vj. TEUR 1.910). Die sonstigen Verbindlichkeiten der SchmitterGroup GmbH stiegen aufgrund der Umgliederung der Verbindlichkeiten gegenüber der Schmitter Auto Steel Tube um TEUR 296 auf TEUR 1.362 an (Vj. TEUR 1.066). 2.7 FinanzlageAls Finanzierungsrahmen wurde in 2021 eine Kreditlinie in Höhe von EUR 15,0 Mio. mit der Standard Chartered Bank, Shanghai, abgeschlossen. Die Anhui Zhongding Sealing Parts Co., Ltd., Ningguo City/China hat gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, um eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft abzuwenden. Die Patronatserklärung ist auf EUR 18,5 Mio. begrenzt und bis zum 31. Dezember 2026 befristet. Die Patronatserklärung ist in Höhe einiger der von der SchmitterGroup GmbH genutzten Finanzierungsinstrumente durch Sicherheiten unterlegt, die seitens der Anhui Zhongding Holding (Group) Co., Ltd., Ningguo City/China, gestellt werden. Die gestellten Sicherheiten können ohne Einverständnis des finanzierenden Kreditinstitutes grundsätzlich nicht verändert werden. Die Gesellschaft verfügte ganzjährig über einen ausreichenden Finanzierungsspielraum aus den zugesagten Kreditlinien. Die SchmitterGroup GmbH konnte jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Die SchmitterGroup GmbH erzielte im Jahr 2023 einen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR - 1.583 (Vj. TEUR 2.667). Ausschlaggebend war insbesondere der gegenüber dem Vergleichsjahr erhöhte Bedarf liquider Mittel zur Vorfinanzierung von Lagerbeständen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR -831 (Vj. TEUR -2.300). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR -551 (Vj. TEUR 22). 3. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 konzentrierte sich auf die Prozessentwicklung von laser-dichtgeschweißten Kühlkörpern bestehend auf Tiefziehteilen und selbst erstellten Rohranschlussstücken. Die SchmitterGroup GmbH arbeitete auch im Jahr 2023 an der Entwicklung und Implementierung funktionsoptimierter Lösungen für die Medienführung im Bereich Wärmepumpe mit dem Kühlmittel CO 2 (R744). Für die Verwendung von CO 2 als Wärmeträgermedium für Automobile wurden Rohrleitungen, Schläuche und Dichtsysteme entwickelt. Mit den in 2022 gewonnen Erfahrungen im Bereich der Aluminiumfertigung konnte die SchmitterGroup GmbH konsequent den Weg in Richtung Aluminium-Verwendung weiterverfolgen. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken4.1 Risikomanagementziele und -methodenDie Gesellschaft reduziert durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken und hält nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich. Es werden monatliche Reportings mit Analysen zu Planabweichungen erstellt. Eine Liquiditätsplanung stellt sicher, dass Auszahlungen termingerecht vorgenommen werden können und die Gesellschaft jederzeit zahlungsfähig ist. Weiterhin finden monatliche Sitzungen zur Besprechung der Unternehmensentwicklung statt. Im Rahmen eines echten Factorings wird ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoringgesellschaft unter Berücksichtigung der genehmigten Limits verkauft. Risiken bei Neukunden und strategischen Lieferanten werden über eine Bonitätsauskunft minimiert. 4.2 Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Risikolandschaft hat sich nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum geändert. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken und Chancen. Die Reihenfolge der Einzelrisiken spiegelt dabei unsere gegenwärtige Einschätzung des relativen Risikomaßes für die Gesellschaft nach Berücksichtigung risikobegrenzender Maßnahmen in absteigender Reihenfolge wider:
Unter Berücksichtigung der wesentlichen Chancen zeigt die Gesamtrisikolage der Schmitter-Group GmbH eine angemessene Risiko- und Chancensituation, auf die unsere strategischen Ziele entsprechend ausgerichtet sind. Es bestehen mögliche Risiken für den Absatz bzw. die Ertragslage hinsichtlich der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung sowie unvorhersehbarer Ereignisse in Zusammenhang mit politischen Ereignissen und damit verbundenen Lieferengpässen. 4.3 Ausblick (Prognosebericht)Der IWF rechnet für die Gesamtwirtschaft in Deutschland mit einem Wachstum im Jahr 2024 von 0,9% (2023: -0,5%). Insgesamt bleibt jedoch auch das Jahr 2024 wahrscheinlich geprägt durch die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen. Als positiv bemerkt der IWF die Resilienz der Arbeitsmärkte, besonders in den entwickelten Volkswirtschaften, von denen bislang kaum Signale für Lohn-Preis-Spiralen ausgingen. Die Kostenstruktur der SchmitterGroup GmbH passt sich laufend auf das zu erwartende Umsatzniveau an. Durch die angepasste Kostenstruktur ist für das Jahr 2024 die nötige Flexibilität vorhanden, um etwaige Nachfrageschwankungen auszugleichen. Ggfs. ergänzende und weiterführende Maßnahmen werden mit den Tarifparteien und dem Betriebsrat der Schmitter-Group verhandelt. Die SchmitterGroup GmbH hat im Jahr 2023 Neuinvestitionen für gewonnene Neuaufträge im Bereich der Sensorkühlung (Herstellung Kühlkörper) beauftragt und die Prototypenherstellung erfolgreich abgeschlossen. Für 2024 ist die Erstellung und Fertigstellung der Fertigung am Standort Thüngen geplant. Die Planung bis 2026 zeigt, dass die Finanzierung der Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gesichert ist. Um den Fokus auf die strategisch wichtigen Produktgruppen zu legen und die Finanzlage für die kommenden Jahre zu verbessern, führte die SchmitterGroup GmbH in Zusammenarbeit mit der Anhui Zhongding Holding (Group) Co., Ltd., Ningguo City/China, eine Neustrukturierung der Gesellschaftsstruktur durch. Diese wurde im 4. Quartal 2023 abgeschlossen. Im Rahmen dieser Neustrukturierung wird sich die Kooperation der SchmitterGroup GmbH mit Ihren Schwesterunternehmen auch im Jahr 2024 weiter intensivieren, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und Synergien zu schaffen. Auf der Basis der Planungen und des derzeitigen Geschäftsverlaufs, erwartet die Schmitter-Group GmbH für das Jahr 2024 einen im Vergleich zu dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 gleichbleibenden Umsatz von ca. EUR 38,0 Mio. Aufgrund erfolgreicher Projektneuanläufe und der angepassten Kostenstruktur erwartet die SchmitterGroup ein operatives Ergebnis von TEUR +737 (EBIT). Die SchmitterGroup GmbH sieht gute Chancen durch erwartete Verlagerungen hin zu local-for-local Konzepten unserer Hauptkunden in den strategischen Produktgruppen für die Folgejahre ein Umsatzwachstum zu generieren. Die Anhui Zhongding Sealing Parts Co., Ltd., Ningguo City/China hat gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, welche auf EUR 18,5 Mio. begrenzt und bis 31. Dezember 2026 befristet ist. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Zahlungsfähigkeit auch in Folge dieser Patronatserklärung bis Dezember 2026 sichergestellt ist. Der Start in das Jahr 2026 bestätigt bzw. übertrifft sogar leicht die Erwartungen für das Gesamtjahr.
Thüngen, Februar 2024 SchmitterGroup GmbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SchmitterGroup GmbH, ThüngenPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der SchmitterGroup GmbH, Thüngen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SchmitterGroup GmbH, Thüngen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. Februar 2024 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer Jan Rossel, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von EUR 21.604.526,93 und einem Jahresfehlbetrag von EUR 521.469,99 wurde am 23. Februar 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Der Bilanzverlust in Höhe von EUR -9.321.136,88 wird auf eine neue Rechnung vorgetragen. |
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