BAE Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Gezinus IJspeert seit 8.8.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KLEVIS PALAMOS Vermögens-Verwaltungs-GmbH (zukünftig: „BAE Holding GmbH“) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAE Batterien GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die BAE Batterien GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 99445 B eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb einer Akkumulatorenfabrik. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB erstellt. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. 1.2 Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Für die Gliederung und Bewertung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bewertungsmethoden wurden daher gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, welche bei der BAE zwischen drei und fünf Jahren liegt. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, welche zwischen drei und 25 Jahren liegen. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, welche zwischen drei und 25 Jahren liegen. Die Vermögensgegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die Gesellschaft nimmt außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vor, sofern zum Abschlussstichtag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung zu erkennen ist. Zuschreibungen im Anlagevermögen sind aufgrund § 253 Abs. 5 HGB zwingend vorzunehmen, wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. Finanzanlagen Die Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert, sofern die Wertminderung von Dauer ist. Unverzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit Herstellungskosten/Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Geleistete Anzahlungen sind zu den Nennwerten ausgewiesen, Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Auszahlungen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem 31. Dezember 2023 darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Nach § 253 Abs. 2 HGB werden die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem durchschnittlichen fristenkongruenten Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Gewährleistungsrückstellungen wurden in Höhe eines festen Prozentsatzes (0,21 % vs. 0,30 % im Vorjahr) der noch garantiebehafteten Umsätze gebildet. Da der zeitliche Anfall der Inanspruchnahmen und somit die Laufzeit dieser Rückstellungen nicht hinreichend sicher bestimmt werden kann, werden diese Rückstellungen nicht als langfristig betrachtet. Somit haben künftige Preis- und Kostensteigerungen sowie Auf- und Abzinsungen den Wert der Rückstellungen nicht beeinflusst. Sie werden mit dem Nominalwert angesetzt. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern Die Gesellschaft ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der BAE Holding GmbH (Gesellschafterin) einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden, sofern vorhanden, auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Devisenkurs (Geld- bzw. Briefkurs) des Buchungstages, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Buchverluste sowie Buchgewinne aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden ungeachtet des Vorsichts- und Realisierungsprinzips zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Zum Stichtag betrugen die Kursgewinne in der Summe EUR 77 (VJ: Kursverlust EUR -4.778) C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 3.903 (VJ: TEUR 4.236) haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer Herr IJspeert in Höhe von TEUR 82 (VJ: TEUR 66) enthalten. Diese Forderungen resultieren aus Kreditkartenforderungen und wurden aufgrund mangelnder Werthaltigkeit in voller Höhe wertberichtigt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet in voller Höhe TEUR 30 (VJ: TEUR 23) die abgegrenzten Finanzierungskosten aus diversen Mietkaufverträgen und Rechnungen mit Ausgaben im Berichtsjahr und dem dazugehörigen Aufwand im Folgejahr. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten der BAE sind mittels Warenkreditversicherungen abgesichert. Die Restlaufzeiten zum 31. Dezember 2023 ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.
Im Vorjahr entwickelten sich die Laufzeiten der Verbindlichkeiten wie folgt:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 3.430 (VJ: TEUR 3.576) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin BAE Holding GmbH enthalten. Diese bestehen vollständig aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.329 (VJ: TEUR 2.347). Diese resultieren aus dem laufenden Verrechnungsverkehr, welche vollständig aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen. Die BAE hat noch ein laufendes Darlehen bei der Commerzbank. Der Nennwert betrug MEUR 2,4. Die Restschuld beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 440. Die mit dem Darlehen finanzierten Anlagegüter (Bleimühle, Pastenmischer, Pastierstrecke und Trockenofen) sind der Bank zur Sicherungsübereignung übertragen worden. Des Weiteren hat die BAE ein Darlehen bei der Volksbank aufgenommen. Der Nennwert des Darlehens betrug TEUR 740, wovon TEUR 339 zum 31.12.2023 noch zu tilgen sind. Die jährliche Tilgungsrate beträgt TEUR 92 inklusive Zinsen. Als Sicherheit dient eine selbstschuldnerische Bürgschaft der BAE Holding GmbH. Das dritte noch laufende Darlehen ist ein objektgebundenes Darlehen von der VR Diskontbank mit einem Nennwert in Höhe von TEUR 225, wovon TEUR 22 zum 31.12.2023 noch zu tilgen sind. Das Darlehen wird im Jahr 2024 vollständig getilgt. Die finanzierten Objekte (Einkesselanlage und Heizkessel) sind der Bank nebst Bestandteilen und Zubehör sicherungsübereignet. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im gesamten Jahresverlauf betrugen die Aufwendungen aus Währungsumrechnung zum Stichtag EUR 77 (VJ: Aufwand TEUR 4,8). Die geringeren Umsatzerlöse führten zu einem Rückgang der Materialaufwendungen, insbesondere der Roh- und Hilfsstoffe, um TEUR 1.091 im Vergleich zum Vorjahr. Der Materialaufwand belief sich auf TEUR 14.579 (VJ: TEUR 15.670). Im Bereich der bezogenen Leistungen sind die Aufwendungen hingegen höher als im Vorjahr mit TEUR 486 (GJ: TEUR 1.572; VJ: TEUR 1.086). Diese Entwicklung ist auf die Entscheidung der Bundesregierung zurückzuführen, auf die Beschaffung von Gas aus Russland zu verzichten, was zu höheren Kosten geführt hat. Die Materialaufwendungen fallen in der Summe um 2.259 TEUR geringer aus als im Vorjahr mit TEUR 21.529 (GJ: TEUR 19.269). Aufgrund fehlender Mitarbeiter und der damit einhergehenden Beschaffung von Zeitarbeitspersonal sind die Aufwendungen an Leiharbeiter um TEUR 337 höher (GJ: TEUR 677; VJ: TEUR 340). Die Personalaufwendungen für eigenes Personal fällt um TEUR 415 geringer aus als im Vorjahr mit TEUR 6.652 (GJ: TEUR 6.237). Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen und Erträge erfasst, die das Ergebnis beeinflussen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 2. sonstige finanzielle, zukünftige Verpflichtungen Sonstige nicht bilanzierungspflichtige Zahlungsverpflichtungen bestehen aus mehrjährigen Leasingverträgen in Höhe von TEUR 96 (VJ: TEUR 103), wovon TEUR 48 binnen eines Jahres fällig sind. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (BAE Immobilien GmbH) in Höhe von TEUR 1.716 (VJ: TEUR 2.028) für die Nutzung der Produktionsstätte. Davon sind binnen eines Jahres TEUR 312 fällig. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
4. Gesellschaftsorgane 4.1. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr: • Herr Jan Gezinus IJspeert, Privater Banker, Veenendaal, Niederlande. 4.2. Gesamtbezüge der Organmitglieder Da im Geschäftsjahr 2023 nur ein Geschäftsführer bestellt war, wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der BAE Holding B.V., Veenendaal (Niederlande) als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis und der BAE Holding GmbH, Berlin, als Mutterunternehmen mit dem kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der BAE Holding B.V. ist im Internetauftritt der niederländischen Handelskammer (www.kvk.nl) unter der Kammernummer 09152357 einsehbar. 6. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen. F. Unterschrift gemäß § 245 HGB BAE Batterien GmbH, Berlin Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023.
Berlin, 10. Dezember 2024 gez. Jan G. IJspeert, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die BAE Batterien GmbH (im Folgenden auch "BAE" genannt) steht seit 1899 als Symbol für Qualität und Zuverlässigkeit auf dem internationalen Markt der industriellen Bleibatterien für stationäre Anlagen, insbesondere wo Strom ohne Unterbrechung fließen muss, wie zum Beispiel bei der Notstromversorgung in Datenzentren, Krankenhäusern, für Energieversorgungsanlagen und Telekommunikationseinrichtungen. BAE produziert ebenfalls Batterien für Schienen- und Flurförderfahrzeuge. Als mittelständisches Unternehmen ist die BAE neben der traditionellen Herstellung von Industriebatterien auch im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. BAE zeichnet sich durch einen Kundenfokus und höchste Qualitätsansprüche aus. Die BAE Batterien GmbH ist Teil einer umsatzsteuerlichen und ertragssteuerlichen Organschaft, die aus dem Organträger, der BAE Holding GmbH, sowie den beiden Organgesellschaften, der BAE Batterien GmbH und der BAE Immobilien GmbH, besteht. II. Wirtschaftliche Entwicklung und Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Gemäß Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Bei einer Kalenderbereinigung ergibt sich ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,1 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Coronapandemie, ist das BIP im Jahr 2023 um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im gesamten Jahresverlauf 2023 eine Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten. Die Entwicklung war schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartet, was vor allem auf die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise zurückzuführen ist. Diese haben den privaten Konsum geschwächt. Zudem hat die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die geopolitischen Spannungen und Krisen einen dämpfenden Effekt. Im Jahreswirtschaftsbericht wird darauf hingewiesen, dass die deutsche Wirtschaft aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, des vergleichsweise hohen Industrieanteils an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt ist als andere große westliche Volkswirtschaften. Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies entspricht einem Anstieg von 0,7 % oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr und stellt einen neuen Höchststand in Deutschland dar. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Des Weiteren ist eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung zu verzeichnen. Die positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte im Jahr 2023 nahezu ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen. Geschäftsverlauf Der BAE Batterien GmbH ist es gelungen, ohne Einschränkungen und Verzögerungen in der Produktion und ohne Kurzarbeit oder Kündigung von Mitarbeitern durch diese erneut anspruchsvollen Zeiten zu kommen. Die Rahmenbedingungen für diesen großen Erfolg bildete die weiterhin stabile Auftragslage, auch wenn die BAE das geplante Umsatzziel nicht ganz erreichen konnte. Die Geschäftsentwicklung bei der BAE ist insgesamt als mittelmäßig zu bewerten. Zwar verzeichnet das Unternehmen eine positive Entwicklung der Auftragslage, jedoch erschwert die personelle Knappheit und die damit verbundene Schwierigkeit in der Fachkräfte-Rekrutierung das Unternehmenswachstum. Im Vorjahr wurde ein Umsatz von MEUR 31,4 prognostiziert, tatsächlich wurden jedoch nur MEUR 29,7 erzielt. Der Grund dafür ist der Weggang einiger Mitarbeiter in der Jahresmitte. Die BAE war nicht in der Lage, die Löhne und Gehälter so stark anzuheben, um die hohe Inflationsrate auszugleichen. BAE ist auch in dieser sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage der bisherigen Vertriebsausrichtung treu geblieben und verfolgt weiterhin konsequent die Strategie einer transparenten und differenzierten Partnerstruktur, die sich Jahr für Jahr als äußerst erfolgreich bewiesen hat. Die anhaltende Bürokratisierung, bzw. neue Gesetzgebung sorgt für neue Rahmenbedingungen bei der Arbeit im Unternehmen und damit verbunden dem Vorantreiben der Themen "Digitalisierung" und "Compliance" im ganzen Unternehmen. Die Nutzung von digitalen Kommunikationsmitteln wurde wesentlich verstärkt. Messen und Veranstaltungen fanden wieder verstärkt statt und Kundenbesuche wurden durch virtuelle Meetings ersetzt. Auch im Jahr 2023 bleibt die BAE stark exportorientiert, mit einem Exportanteil von über 78 %. Die wichtigsten Kernländer, nämlich Deutschland, die Vereinigten Staaten, Australien, Belgien, Spanien, die Niederlande, Kanada und die Schweiz, haben sich erneut stabil entwickelt. Auch konnten die geschäftlichen Beziehungen mit Partnern in Serbien, Mexiko, Indonesien, Thailand, Saudi-Arabien weiter gefestigt werden. Die Erschließung neuer Märkte erfolgte insbesondere in Ländern wie Frankreich und Palästina im Solarbereich, Rumänien und Taiwan im Energieversorgungsbereich durch den Aufbau und die Intensivierung von Partnerstrukturen vor Ort. Aus diesen Märkten wird auch in den nächsten Jahren noch einiges Umsatzpotenzial erwartet. In einigen Ländern und Regionen, die aufgrund von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder der Corona-Krise stark betroffen sind, wie zum Beispiel Lateinamerika (mit Ausnahme von Kolumbien), war der Umsatz stark rückläufig. Auch große geplante Projekte im asiatischen Wirtschaftsraum, insbesondere in Vietnam, waren von der Pandemie betroffen und wurden auf das kommende Jahr verschoben. Wie auch in den vergangenen Jahren bleibt das stationäre Geschäftsfeld mit 76 % das größte Marktsegment, gefolgt von Batterien für Erneuerbare-Energie-Anwendungen mit 13 %. Die BAE benötigt zur Erreichung der Umsatzziele neben den Umsätzen mit den vorher aufgeführten Kernländern auch die Umsätze aus den geplanten Projektgeschäften. Entfallen diese Geschäfte teilweise, wie in dem Geschäftsjahr 2022, ist der damit verbundene Umsatzausfall zur Erreichung der Budgetziele nicht zu kompensieren. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist ausgewogen. Die Begleichung von Verbindlichkeiten war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Das im Vorjahreslagebericht prognostizierte Ergebnis wurde erzielt. II. 1. Bereich Produktion Energie/Energie-Beschaffung Die Energie-Krise traf die BAE Batterien GmbH auch im Jahr 2023 nicht in voller Stärke. Wie im Jahr 2022 profitierte man auch im Jahr 2023 von langfristigen Verträgen. Die für 2023 neu geschlossenen Verträge ermöglichten unmittelbar nach der Beruhigung der Energiepreisentwicklung ab Q2/2023 eine Energiebeschaffung zu verträglichen Preisen. Einkauf Die Preisentwicklungen nahmen zu Beginn des Jahres 2023 nach oben deutlich zu. Spätestens ab Mitte des Jahres 2023 verzeichnete man jedoch keine weitere Preiserhöhung von größerem Ausmaß wie im Jahr 2022. Preiserhöhungen durch die Lieferanten erfolgten nun nicht mehr spontan, sondern mit entsprechender Vorlauf- bzw. für die BAE mit entsprechender Reaktionszeit. Die Entwicklung und Qualifizierung von Zweitlieferanten wurden weiter vorangetrieben. Teilweise gaben Lieferanten die Belieferung der BAE aufgrund von wirtschaftlichen Problemen auf. Mit Hilfe der gut organisierten Lieferantenstruktur führte das zu keinen nennenswerten Ausfällen. Die Standardisierung der Produkte ist ein Ziel des Einkaufes. Exotische Zukaufteile werden durch Renner-Materialien (standardisierte Produkte mit hohem Durchlauf) in den Stücklisten ersetzt. Dieses hat mehrere Vorteile: Die Anzahl der Beschaffungsvorgänge und die Sicherheitsbestände reduzieren sich. Außerdem kommen Materialien zum Einsatz, die sich permanent in der Produktion bewähren. Größere Lagerdauer oder Kosten für Mindestbestellmengen werden vermieden. Maschinen Die Planung von neuen Maschinen wurde intensiviert und abgeschlossen. Den allgemeinen Fachkräftemangel spürt man bei den Maschinenherstellern. Planungen und Angebote verzögern sich, Lieferzeiten verlängern sich, so dass im Jahr 2024 hoffentlich neue Maschinen aufgestellt werden können. Ansonsten konnten viele Anschaffungen für die Unterstützungsprozesse mit kleinerem Umfang (<50.000 Euro) getätigt werden, um Vorgänge zu stabilisieren bzw. zu verbessern. Die 2020 beschafften Maschinen und Anlagen bewähren sich weiterhin durch ihre Zuverlässigkeit. Im Jahr 2023 zeigten sich die Einsparpotentiale der Erneuerung von energieintensiven Prozessen. Personal Im Jahr 2023 musste man in einzelnen Teams Abgänge von mehreren Mitarbeitern in der Jahresmitte verkraften. Die Ursachen sind die Verrentung oder persönliche Weiterentwicklungswünsche von Mitarbeitern. Ersatz wurde ab dem dritten Quartal gefunden und wird nun ausgebildet. Zum Jahresende des Jahres 2023 konnte die Situation wieder der Normalität angeglichen werden. Um personalunabhängiger zu werden, wird geprüft wo Personal durch Automatisierung oder Weiterentwicklung der Einkaufsmaterialien nicht mehr nachbesetzt werden muss. Erste Schritte konnten hierzu im Jahr 2023 bereits erfolgen. Umweltschutz und Arbeitsschutz Die Audits für die Managementsysteme 9001, 14001, 45001 und 50001 wurden im Jahr 2023 bestanden. Bei Begehungen mit der Berufsgenossenschaft konnten keine wesentlichen Beanstandungen dokumentiert werden. Anordnungen wurden nicht erteilt. Das gleiche gilt für teilweise mehrtägige Audits, die unsere internationalen Kunden bei uns im Jahr 2023 durchführten. II. 2. Bereich Technik Im Bereich Technik waren im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 12 Mitarbeiter in den Teams Qualitätssicherung, Prüffeld, Labor und Konstruktion beschäftigt. Der Bereich Technik hat mehrfach Audits bei Fragen zur Qualitätssicherung und den Verfahren für technische Prüfungen begleitet. Durch das weitere Abklingen der Folgen der Corona-Pandemie ist auch die Anzahl an Fabrikabnahmen mit Kundenbesuch wieder gestiegen. Wesentliche Projekte im Geschäftsjahr 2023 konzentrierten sich auf die Verbesserung der Fertigungsprozesse. Ziel war es, durch höhere Prozessstabilität die Nacharbeits- und Ausschussquote zu senken. In Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Prüflabor wurde zudem eine Ladetechnik zur Aufbereitung gebrauchter Batteriezellen für Second-Life-Anwendungen geprüft. Im Rahmen eines Kundenprojekts wurden eine neue Traktionsbatterie konstruiert und qualifiziert, einschließlich Vibrationstests. Darüber hinaus entwarf die Konstruktion mehrere Zelltypen für Eisenbahnfahrzeuge nach Kundenvorgaben, die anschließend im elektrischen Prüffeld getestet wurden. In der Strategie der Zweitlieferantenqualifizierung konnte nach erfolgreicher Zulassung eines neuen Lieferanten für Blockgefäße und -deckel die Serienfertigung aufgenommen werden. Im nächsten Schritt wurde die Nullserienfertigung mit vorbedruckten Zellgefäßen aufgenommen. Dadurch kann für Rennertypen mit einem ausreichenden Absatz ein Arbeitsschritt eingespart und die Durchlaufzeit gesenkt werden. Die Flexibilität im breiten Produktspektrum bleibt durch das individuelle Etikettieren unbedruckter Gefäße weiter als Wettbewerbsvorteil erhalten. Der Bereich Technik war im Jahr 2023 in verschiedenen Fachgremien aktiv vertreten, wie dem ZVEI Arbeitskreis Industriebatterien, der in diesem Jahr turnusmäßig bei BAE getagt hat, dem DKE-Normungsausschuss K371 für Akkumulatoren sowie dem Fachausschuss Blei der Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute (GDMB). Ergänzt wurde diese Präsenz durch den Fachbesuche bei der International Lead Conference (Pb 2023). II. 3. Bereich Personalwesen Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 151 Mitarbeiter, davon 89 Lohnempfänger. Zur Absicherung der Produktion wurden im Durchschnitt bis zu 15 Arbeitskräfte pro Monat über Arbeitnehmerüberlassungen beschäftigt. Dies führte zu erheblichen Kostensteigerungen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 14 Mitarbeiter eingestellt, davon wurden 3 Mitarbeiter aus einem Arbeitnehmerüberlassungsverhältnis in ein Anstellungsverhältnis bei der BAE übernommen. Durch die Einstellungen konnten insbesondere Personalabgänge kompensiert werden. Im Rahmen der in diesem Jahr umsetzbaren Weiterbildungen fanden 13 Weiterbildungsmaßnahmen statt, an denen 23 Mitarbeiter teilnahmen. Somit nahmen 15 % aller Mitarbeiter an fachlichen Qualifizierungen teil. Im Jahr 2023 fanden zahlreiche neue Vereinbarungen und Abstimmungen mit dem Betriebsrat statt. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurden die Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit erhöht. Erschwerniszuschläge und Zuschläge für die Übernahme von bestimmten Funktionen im Unternehmen wurden neu evaluiert und transparent dargestellt. Weitere Vereinbarungen betrafen die Sozialleistungen allgemein sowie die Einführung einer Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Prämie und die Anpassung der betrieblichen Entgelttabelle. Die BAE ist bestrebt, durch regelmäßige Anpassung der Entgelttabelle, die Erweiterung der Sozialleistungen und weitere Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt durch die finanziellen Leistungsindikatoren, die hauptsächlich auf handelsrechtlichen Daten basieren. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Leistungsindikatoren entwickelten sich wie folgt:
IV. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage BAE erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 78 (VJ: TEUR 816) und somit gegenüber dem Vorjahr ein viel niedrigeres Ergebnis, trotz guter Auftragslage. Dies ist dem Weggang mehrerer Mitarbeiter in der Jahresmitte geschuldet. Das EBIT betrug TEUR 243 (VJ: TEUR 984) und blieb somit als Resultat der Umsatz- und Kostenstruktur in entsprechender Höhe zum Ergebnis. Der Rückgang der Umsatzerlöse um knapp 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf fehlende Projektgeschäfte zurückzuführen. Aufgrund der Stabilisierung der Preise seitens unserer Lieferanten konnten die Materialaufwendungen um 10,7 % gesenkt werden. Trotz Beschäftigung weiteren Personals durch Arbeitnehmerüberlassungen im gesamten Jahresverlauf konnte auch der Personalaufwand um 6,2 % gesenkt werden. Ertragsteuern fallen in der BAE Batterien GmbH nicht an, da eine steuerliche Organschaft mit der Muttergesellschaft BAE Holding GmbH besteht. Der Jahresüberschuss wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Bilanzsumme auf TEUR 14.063 (VJ: TEUR 15.076) ist die Eigenkapitalquote auf 32,0 % leicht gestiegen. Das langfristig gebundene Vermögen verringerte sich um TEUR 545 zum Vorjahr, da im Jahr 2023 lediglich Ersatzinvestitionen und keine großen Erweiterungsinvestitionen getätigt worden sind. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen ist relativ zur Bilanzsumme unverändert geblieben. Obwohl der Auftragsbestand vorhanden war, die BAE jedoch aufgrund fehlenden Personals nicht alle Aufträge bearbeiten konnte, sind die Vorräte absolut zum Jahresende um TEUR 303 gesunken. Der Abbau der Vorräte war einer der Faktoren für den Anstieg des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit, welche um TEUR 132 (GJ: TEUR 812; VJ.: TEUR 680) stieg. Weitere Einflüsse für den Anstieg waren die Abnahme der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das gesunkene Working Capital (GJ: TEUR 85; VJ: TEUR 376) ist auf die niedrigeren Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die beiden Kontokorrentlinien wiesen zum Jahresende ein Plus aus. Bei der Berliner Volksbank bestand zum Jahresabschluss ein Guthaben von TEUR 29 (VJ: TEUR 41). Bei der Commerzbank bestand ein Guthaben von TEUR 168 (VJ: TEUR -35). Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen ohne größere Ausfälle vereinnahmt. Das langfristig gebundene Vermögen sank im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibungen um 6,9 %. Die Forderungen und Vorräte der BAE sind relativ zur Bilanzsumme nahezu unverändert geblieben. Somit ist der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens mit 62,3 % identisch zum Vorjahr. Die mittel- und langfristigen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten aufgrund planmäßiger Tilgungen um TEUR 303 zum Vorjahr gesenkt werden. Die Aufnahme von Neukrediten war aufgrund von fehlenden Erweiterungsinvestitionen nicht notwendig. Bei den bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich im Wesentlichen um in Vorjahren aufgenommene Ratentilgungsdarlehen mit fest vereinbarten Zinssätzen, die in weniger als fünf Jahren getilgt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der stabilisierten Preislage unserer Lieferanten sowie des geringeren Umsatzerlöses im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 377 niedriger. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind nahezu vollständig durch liquide Mittel, die kurzfristig liquidierbaren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Vorräte gedeckt. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft als zufriedenstellend. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit sichergestellt. V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken V.1. Risiken und Chancen Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken nutzen wir ein Informationssystem zwischen der Geschäftsleitung und den einzelnen Fachbereichen. Es werden zeitnah Entwicklungen des Marktes, der Kunden und innerbetrieblicher Probleme ausgewertet und Schlussfolgerungen für die operative Steuerung gezogen. Die Risiken werden im Folgenden in der Rangfolge ihrer Bedeutung erläutert. Die Ukraine-Krise hat den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 nur geringfügig beeinflusst. Bei der Materialbeschaffung kam es neben Preiserhöhungen der Lieferanten nur zu geringen Lieferverzögerungen. Die Preiserhöhungen konnten durch Weitergabe an die Kunden abgefedert werden. Die Erhöhung der Gas- und Strompreise im Jahr 2023 betraf die BAE bei der Gasbeschaffung nur teilweise, da die entsprechenden Strommengen rechtzeitig am Terminmarkt eingekauft wurden. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass die BAE die erwarteten Erhöhungen der Energiekosten erneut hauptsächlich auf die Kunden überwälzt. Wir rechnen damit, dass diese Erhöhungen, sofern keine unvorhersehbaren Entwicklungen eintreten, nur einen geringfügigen Einfluss haben werden. Die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal stellt eine große Herausforderung dar. Um den vorhandenen Auftragsbestand abzuarbeiten, bedarf es nicht nur Produktionsmitarbeiter, sondern auch qualifiziertem Personal, welche in der Lage sind die Anlagen zu warten und zu reparieren. Durch Anpassung der Lohn- und Gehaltsstruktur sowie der sozialen Zusatzleistungen versucht BAE, sich attraktiver auf dem Markt für Personal darzustellen. Um teilweise fehlende qualifizierte Neueinstellungen durch interne Weiterbildungen zu kompensieren, wurde das Budget für Weiterbildung im Rahmen der Budgetplanung für das Jahr 2024 erhöht. Risiken aus Wechselkursschwankungen bestehen, wie schon in den Vorjahren bei der BAE nicht, da die Geschäfte fast ausnahmslos in Euro abgewickelt werden. Forderungen an Kunden sind mehrheitlich durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Weitere Risiken werden über ein straffes Mahnwesen minimiert oder durch die flexible Handhabung der Vorkasse und des Akkreditivs als Zahlungsinstrument minimiert. Für andere Risiken besteht ausreichend Versicherungsschutz. Die IT-Anwendungen sind ausreichend vor unautorisiertem Zugriff von außen geschützt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden sie gemäß den aktuellen Anforderungen weiter optimiert und auf den Stand der Technik im IT-Bereich modernisiert. Für vereinbarte Gewährleistungen mit den Kunden ist ausreichend Vorsorge durch die Bildung entsprechender Rückstellungen getroffen. Das tägliche, wöchentliche und monatliche Berichtswesen und die permanente Kontrolle wesentlicher Abweichungen gewährleisten auch weiterhin eine zeitnahe Steuerung des Unternehmens. Hierzu gehört ebenfalls die permanente Kontrolle der Kundenaufträge auf Basis eines vorgegebenen Deckungsbeitrages. Abweichungen von geplanten Zielstellungen werden somit frühzeitig erkannt und erforderliche Steuerungsmaßnahmen zeitnah eingeleitet. Die Chancen werden im Folgenden in der Rangfolge ihrer Bedeutung erläutert. Die BAE plant auch in den kommenden Jahren weiteres Wachstum anzustreben. Zur Intensivierung der Messepräsenz sowie zur Erschließung neuer Märkte und Anwendungsbereiche ist die Einstellung neuer Vertriebsmitarbeiter vorgesehen. Die Einstellung neuer Vertriebsmitarbeiter dient auch dazu, die Umsatzerwartungen zu erfüllen. Die Resultate aus der nachhaltigen Qualitätsstrategie, die gestärkte Marktpräsenz durch verschiedene Kooperationsprojekte sowie die Erschließung von neuen Märkten und Vertriebspartnerschaften sollten sich mittelfristig positiv auf die Ergebnisse auswirken. Es werden weitere Schritte unternommen, um Lösungen für die Energiewende zu erarbeiten und neue Anlagentechniken einzuführen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der BAE optimieren sollen. Dabei wird die Systementwicklung für den Bereich erneuerbare Energie in Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern vorangetrieben. Die BAE strebt an, durch eine umfassende, auf mehreren Säulen basierende Wachstumsstrategie ihre Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und langfristig Erfolge zu erzielen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken, die die Fortführung des Unternehmens in Frage stellen könnten. V.2. Prognosebericht Die Budgetplanung für das Jahr 2024 wurde bis Mitte Dezember 2023 verabschiedet. Die Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2023 basiert üblicherweise auf der durchschnittlichen Entwicklung der letzten fünf Jahre. Aus den genannten Zahlen lässt sich kein erwartetes Wachstum für 2024 im Vergleich zu 2023 ableiten. Das Geschäftsjahr 2024 war bislang aufgrund verschiedener Faktoren, darunter Projektgeschäftstätigkeiten und fehlendes Produktionspersonal, herausfordernder als erwartet. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres liegt der Auftragseingang unter den Werten des geplanten Jahres 2024. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 7,9 % gesunken und liegt auch unter der geplanten Budgetplanung für 2024. Die Auftragslage ist zwar gut, aber aufgrund unbesetzter Stellen in der Produktion können die Aufträge nicht entsprechend abgearbeitet werden, sodass zum Ende September ein negatives Ergebnis vorlag. Allerdings zeigt sich im Trend von Quartal zu Quartal eine positive Entwicklung. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir leicht rückläufige Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft rechnet für 2024 mit einem negativen Jahresergebnis im geringen sechsstelligen Bereich.
Berlin, 10. Dezember 2024 gez. Jan G. IJspeert, Geschäftsführer Angabe gemäß § 328 Abs. 1a HGB über die Feststellung des JahresabschlussesAuf der Gesellschafterversammlung am 16. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es ich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BAE Batterien GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BAE Batterien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BAE Batterien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, den 210. Dezember 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf) gez. Dr. Dominic Sommerhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Patrick Franke, Wirtschaftsprüfer |
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