Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Tobies seit 8.10.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wallis GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Informationen zur GesellschaftDie Wallis GmbH (im Folgenden auch "Wallis", "das Unternehmen", "die Gesellschaft" oder "das Institut") ist im Handelsregister unter HRB 161517, Amtsgericht Hamburg, eingetragen. Das Unternehmen hat die Erlaubnis zum Erbringen von Zahlungsauslösediensten (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 ZAG) und Kontoinformationsdiensten (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 ZAG), welche durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") am 10. August 2021 erteilt wurde. Wallis ist damit als Zahlungsinstitut zugelassen und wird im Register der BaFin unter der ID 159220 geführt. Das Institut erstellt den Jahresabschluss und einen Lagebericht entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und unter Berücksichtigung der Formvorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahIV) sowie des GmbH-Gesetzes. Die Wallis GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH, Hamburg, und hat ihren Sitz in Grüner Deich 15, 20097 Hamburg. Die Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH wurde 1997 gegründet und ist seit dem 1. August 2010 eine 100%ige Tochtergesellschaft der Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, dem IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe ("SFG"). Zentrales Element des Produkt- und Leistungsangebots der Wallis GmbH ist die Entwicklung und Vermarktung von Software und Diensten, die auf Programmierschnittstellen, sogenannten Application Programming Interfaces, kurz APIs, beruhen. Das Leistungsangebot besteht dabei aus einer Multibanking-API, welche den Zugriff auf öffentliche und regulierte Bankschnittstellen bereitstellt und ihren Kunden hiermit Zahlungsauslöse- (ZAD) und Kontoinformationsdienste (KID) anbietet. Ergänzt wird das Lösungsportfolio durch das Developer-Portal unter wallis.de. Dieses bietet Informationen sowie Hilfestellungen für weitere APIs aus der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG), Beratungen bzw. Support für API-Nutzer wie z. B. FinTechs und Start-Ups. Hierdurch tritt Wallis als Vermittler für APIs aus der SFG auf. Neben der technischen Bereitstellung von APIs erbringt die Gesellschaft auch Leistungen, die im unmittelbaren oder mittelbaren Zusammenhang dazu stehen. 2. WirtschaftsberichtFür Unternehmen war das letzte Jahr geprägt von geopolitischer Instabilität angesichts des andauernden Krieges gegen die Ukraine, des Krieges im Gazastreifen, damit verbundener Unruhen im Nahen Osten sowie einer erhöhten Inflation. Unternehmen befürchten laut PwCs Global Crisis and Resilience Survey (2023) auch für die kommenden zwei Jahre starke Disruptionen im Geschäftsumfeld, vor allem durch Cyberangriffe, Lieferkettenunterbrechungen und Fachkräftemangel. Obwohl IT-Unternehmen das Geschäftsklima pessimistischer bewerten, bewegt sich die Digitalbranche laut dem Bitkom-ifo-Digitalindex auf einem deutlich höheren Niveau relativ zur Gesamtwirtschaft. Nach Angaben von Statista belief sich der Umsatz im Bereich Informationstechnologie in Deutschland im Jahr 2023 auf rund 142,9 Milliarden Euro. Für 2024 wird in der Informationstechnik ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet und damit eine Steigerung von ca. 6,1%. Der Umsatz im Bereich IT-Services belief sich im Jahr 2022 auf 47 Milliarden Euro und stieg im Jahr 2023 auf 49,4 Milliarden Euro. Laut Prognose sollen die Umsätze mit IT-Services in 2024 auf 51,7 Milliarden Euro steigen. 3. Geschäftsverlauf der GesellschaftIm Jahr 2023 lag der Schwerpunkt der Aktivitäten weiterhin auf der Entwicklung von Lösungen im Bereich Open Finance/Banking. Das Wachstum in 2023 resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Einnahmen im Bereich der sonstigen Tätigkeiten. Auch das Geschäftsfeld der Zahlungsdienste hatte ein Wachstum in 2023 verzeichnet, welches jedoch eine am Gesamtumsatz untergeordnete Rolle spielt. Zwar blieb das Gesamtvolumen an Aktivitäten im regulatorischen Geschäftsmodell hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, dies konnte jedoch durch Provisionserträge aus sonstigen Tätigkeiten nahezu vollständig kompensiert werden. Dies betrifft insbesondere Beratungsleistungen zu Schnittstellen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Kosten haben sich im Rahmen der Planung im Berichtsjahr entwickelt und Steigerungen gegenüber dem Vorjahr sind im Wesentlichen auf einen erhöhten Personalaufwand zurückzuführen. Dies ist eine Folge der Internalisierung von bisher externen Dienstleistungen. Die Liquiditätslage konnte unter anderem durch die Thesaurierung des Jahresüberschusses aus dem Geschäftsjahr 2022 und dessen Einstellung in andere Gewinnrücklagen weiter verbessert werden. 4. Darstellung der LageErtragslage Die Provisionserträge im Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 5.671 (i.Vj.: TEUR 4.672) und setzen sich zusammen aus Provisionserträgen aus sonstigen Tätigkeiten i.H.v. TEUR 5.506 (i.Vj.: TEUR 4.623) und aus Provisionserträgen aus Zahlungsdiensten i.H.v. TEUR 165 (i.Vj.: TEUR 49). Demnach beträgt der Anteil der Provisionserträge aus sonstigen Tätigkeiten 97,1% (i.Vj.: 98,9%) und der Anteil aus Provisionserträge aus Zahlungsdiensten 2,9% (i.Vj.: 1,1%). Der Anstieg der gesamten Provisionserträge um 21,4% (i.Vj.: -0,6%) resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Provisionserträge aus sonstigen Tätigkeiten um 19,1% (i.Vj.: -1,3%), welcher vornehmlich durch eine Steigerung vor allem im Projektgeschäft im IT-Finanzdienstleistungsumfeld geprägt ist. Die Provisionserträge aus Zahlungsdiensten sind im Geschäftsjahr im Verhältnis zum Vorjahr um 234,6% (i.Vj.: 267,3%) gestiegen, bleiben jedoch insgesamt hinter dem Plan 2023 zurück, da weniger Kunden und im Umfang geringere Umsetzungsprojekte als geplant gewonnen werden konnten. Die Provisionserträge aus sonstigen Tätigkeiten wurden i.H.v. 90,9% (i.Vj.: 99,7%) im Inland und i.H.v. 9,1% (i.Vj.: 0,3%) gegenüber ausländischen Kunden erwirtschaftet. Die Provisionserträge aus Zahlungsdiensten wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Provisionsaufwendungen sind im Verhältnis zu den Provisionserträgen überproportional um 62,3% (TEUR 453) von TEUR 728 auf TEUR 1.181 gestiegen. Das Verhältnis von Provisionsaufwand zu den Provisionserträgen beläuft sich im Berichtsjahr somit auf 20,8%. Im Vorjahr lag diese Quote bei 15,6%. Ursächlich für diese Zunahme war ein deutlich höherer Bedarf an Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Verhältnis zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 45,5% (TEUR 79) gestiegen und betragen im Berichtsjahr TEUR 253 (i.Vj.: TEUR 174). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen i.H.v. TEUR 91 (i.Vj.: TEUR 0). Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 52, Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz i.H.v. TEUR 49 sowie Erträge aus der Zuschreibung von immateriellem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 53. Aufgrund der Eintragung der Wort-/Bildmarke "wallis" in das Markenregister des Deutschen Patent und Markenamtes (DPMA) am 23. Juni 2023 erfolgte die Zuschreibung der Marke auf die Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind um 16,2% (TEUR 644) von TEUR 3.988 auf TEUR 4.632 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Personalaufwendungen um 25,7% (TEUR 637) von TEUR 2.475 auf TEUR 3.112 zurückzuführen. Ursächlich hierfür sind neben Gehaltssteigerungen der Anstieg der durchschnittlichen Arbeitnehmeranzahl von 24 Arbeitnehmern im Vorjahr auf 33 Arbeitnehmer im Berichtsjahr, u.a. durch eine Internalisierung von bisher externen Dienstleistungen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind um 0,5% (TEUR 8) von TEUR 1.512 auf TEUR 1.520 gestiegen. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 69 (i.Vj. TEUR 85) und liegt damit um 18,7% (TEUR 16) niedriger als im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Wallis beläuft sich auf TEUR 2.023 (i.Vj.: TEUR 1.585). Der Anstieg der Bilanzsumme von 27,6% (TEUR 438) beruht im Wesentlichen auf der Zunahme der Forderungen an Kunden um 429,2% (TEUR 806) von TEUR 188 auf TEUR 994. Diese Steigerung wird teilweise kompensiert durch den Rückgang in den Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 39% (TEUR 488) von TEUR 1.253 auf TEUR 765. Sämtliche Kundenforderungen wurden im Folgejahr beglichen. Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens ist im Berichtsjahr um 24,7% (TEUR 387) von TEUR 1.570 auf TEUR 1.957 gestiegen und beträgt im Berichtsjahr 96,7% (i.Vj.: 99,0%). Der Anteil des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens beträgt im Berichtsjahr 3,3% (i.Vj.: 1,0%) und wird vollständig durch Eigenkapital finanziert. Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr um 13,9% (TEUR 69) von TEUR 501 auf TEUR 570 gestiegen. Diese Erhöhung ist auf den Jahresüberschuss des Berichtsjahres von TEUR 69 zurückzuführen. Der Jahresüberschuss des Vorjahres i.H.v. TEUR 85 wurde in andere Gewinnrücklagen eingestellt. Die Eigenkapitalquote des Berichtsjahres ist von 31,6% auf 28,2% gesunken, während die Fremdkapitalquote entsprechend von 68,4% auf 71,8 % gestiegen ist. Die kurzfristigen Fremdmittel sind um 34,0% (TEUR 369) von TEUR 1.084 auf TEUR 1.453 gestiegen. Ursächlich ist der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um 102,8% (TEUR 574) von TEUR 559 auf TEUR 1.133. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 113,1% (TEUR 556) von TEUR 491 auf TEUR 1.047. Diese Steigerung wird teilweise durch den Rückgang der Rückstellungen i.H.v. 39,2% (TEUR 206) von TEUR 525 auf TEUR 319 kompensiert, welcher auf niedrigere Steuerrückstellungen aufgrund von Steuervorauszahlungen und auf niedrigere Rückstellungen für Personal- sowie Abschluss- und Prüfungskosten zurückzuführen ist. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Der Finanzmittelbestand besteht aus Sichteinlagen bei inländischen Kreditinstituten und betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 765 (i.Vj.: TEUR 1.253). Die Gesellschaft kam im Berichtsjahr stets ihren Zahlungsverpflichtungen nach und die Liquidität war jederzeit sichergestellt. 5. Chancen- und RisikoberichtRisiken Verantwortliches unternehmerisches Handeln und gesetzliche Anforderungen, speziell § 27(1) S.1 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes, verlangen, dass die Wallis als Zahlungsinstitut über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation zu verfügen hat, die geeignete Maßnahmen der Unternehmensführung, Kontrollmechanismen und Verfahren umfassen muss, um sicherzustellen, dass das Institut seinen Verpflichtungen nachkommt. Hierzu gehört ein Risikomanagementsystem, das wesentliche Risiken, die Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und wesentliche oder gar bestandsgefährdende Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, frühzeitig erkennt, um zielgerichtete Maßnahmen zur Risikominderung bzw. -vermeidung einleiten zu können. In der Wallis GmbH ist das Risikomanagementsystem auf der Grundlage eines risikobasierten Ansatzes und des Proportionalitätsprinzips eingeführt und etabliert worden. Das heißt, dass Wallis alle gesetzlichen und regulatorischen Erfordernisse in Bezug zur Institutsgröße, dem Geschäftsmodell und der Komplexität der Aktivitäten und damit auch dem Geschäftsumfeld angemessen erfüllt, um damit einem effektiven Risikomanagement Rechnung zu tragen. Der risikobasierte Ansatz des Risikomanagementsystems zielt darauf ab, die Risiken des Unternehmens zu überwachen und eventuelle Schäden durch risikomindernde Maßnahmen so gering wie möglich zu halten. Dazu wird das Risikoportfolio regelmäßig bewertet. Ausgangspunkt des Risikomanagements ist die aus der Geschäftsstrategie konsistent abgeleitete Risikostrategie der Wallis GmbH. Die Risikostrategie wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Auf Basis der durchgeführten Risikoinventur zur Ermittlung des Risikoprofils kommt die Wallis zu folgenden Einschätzungen bezüglich einzelner Risikoarten: Die Wallis GmbH stuft das Adressausfallrisiko - aufgrund der Kundenstruktur, die überwiegend zur Sparkassenfinanzgruppe zählt, der kurzen Laufzeiten sowie der bestehenden Sicherungsmaßnahmen - als nicht wesentliches Risiko ein. Gleichwohl erfolgten eine transparente Dokumentation und regelmäßige Prüfung der Forderungen sowie vereinbarter Zahlungsziele, um etwaige Ausfälle frühzeitig zu erkennen und ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Die Geschäftsführung leitet aufgrund der Geschäftsaktivitäten der Wallis GmbH keine relevanten Marktpreisrisiken ab. Das Marktpreisrisiko wird als nicht wesentliches Risiko definiert. Die Wallis GmbH ist ein überwiegend eigenfinanziertes Unternehmen mit bonitätsstarkem Gesellschafterhintergrund und verfügt über ausreichend freie Liquidität. Das Liquiditätsrisiko wird daher als nicht wesentliches Risiko eingestuft. Gleichwohl verfügt die Wallis über eine Planung, die aktuelle und zukünftige Zahlungsströme berücksichtigt, mit dem Ziel etwaige Liquiditätsengpässe zu identifizieren und bei Bedarf wirksam gegenzusteuern. Vor dem Hintergrund der von der Wallis GmbH definierten Geschäftsstrategie wird den operationellen Risiken durch die Geschäftsführung eine besondere Bedeutung beigemessen. Hierzu zählen rechtliche Risiken, IT-Risiken, Auslagerungsrisiken und Personalrisiken. Deshalb definiert die Wallis GmbH die operationellen Risiken als wesentliches Risiko, welches mit geeigneten Maßnahmen und Verfahren überwacht und gesteuert wird. Hierzu zählen insbesondere die regelmäßig durchgeführte Risikoinventur, ein dialogorientiertes Auslagerungsmanagement, anlassbezogene Auswirkungsanalysen sowie ein regelmäßiges Reporting. Das strategische Risiko im Sinne eines Geschäfts- und Ertragsrisikos wird von der Geschäftsführung als wesentliches Risiko eingeschätzt. Dies ist hauptsächlich auf eine geringere Zahlungsbereitschaft für Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste im Markt gegenüber ursprünglichen Annahmen und auf eine bestehende hohe Marktdurchdringung der Mitbewerber dieser Dienstleistung zurückzuführen. Chancen Im Bereich der Finanzdienstleistungen und im E-Commerce sehen wir die Digitalisierung als Wachstumstreiber und damit zusätzliche Chancen der Gewinnung von weiteren Kunden für die Wallis GmbH. Die Gründe des weiteren Marktwachstums in der gesamten IT-Branche sowie gerade auch in den Finanzdienstleistungs- und IT-Service-Sektoren resultieren aus einem verstärkten Digitalisierungsdruck u.a. durch gestiegene und neue Anforderungen an Lösungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Vernetzung von digitalen Services in dem für die Wallis GmbH relevanten Bereich der Finanzdienstleistungen nimmt zu. Damit werden APIs als zusätzliche Wettbewerbsfaktoren in ihrer Bedeutung steigen, denn sie ermöglichen eine schnelle Bereitstellung von Informationen für die Kunden der Sparkassen und Banken. Dieser Effekt wird sich in den kommenden Jahren durch die Schaffung neuer regulierter Initiativen insbesondere PSD3 und PSR für Zahlungsauslösedienste und Kontoinformationsdienste weiter verstärken. Außerdem ist in Folge der erhöhten Nachfrage nach Lösungen der KI mit einer steigenden Nachfrage nach der Bereitstellung von Schnittstellen zu rechnen, da diese eine technische Basis für die Datenmodelle und Datenabfragen darstellen. Insbesondere im Finanzdienstleistungssektor ist somit mit einer steigenden Nachfrage in diesem Umfeld zu rechnen durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI in diesem Bereich, z. B. im Support oder Kreditgeschäft. Aufgrund der Integration in eine der größten Bankengruppen in Europa und einem ganzheitlichen API-Ansatz hat die Wallis GmbH gute Chancen, sich in einem regulatorisch verändernden Markt weiter zu etablieren. Die Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste der Wallis GmbH erlauben Partnern außerhalb und innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe ihre Services mit spezifischen Informationen zu Konten bzw. einer Bezahlmöglichkeit direkt vom Konto zu erweitern. Die Tendenzen von engeren Kooperationen zwischen Geschäftsbanken und Sparkassen sowie innovativen Dritten können positive Einflüsse auf das Geschäftsmodell in den kommenden Jahren haben, da die Wallis GmbH als zentraler Baustein der API-Managementstrategie der Sparkassen agiert und der Bedarf nach ganzheitlichen Geschäftsmodellen über die klassische Wertschöpfung von Geschäftsbanken und Sparkassen weiter steigend ist. 6. PrognoseberichtGegenüber dem Plan 2023 wurden die Provisionserträge unterschritten. Dies ist unter anderem auf eine Unterschreitung der Provisionserträge aus den Zahlungsdiensten zurückzuführen. Demgegenüber stehen Einsparungen bei den Provisions- und Personalaufwänden in selber Höhe. Gegenüber dem Plan 2023 haben sich verringerte Personalkosten durch eine Verschiebung von Personalnach- und neubesetzungen auf die folgenden Geschäftsjahre sowie verminderte Ausgaben für Fremdleistungen in Folge der geringen Provisionserträge ergeben. Hierdurch konnte der im Vorjahr prognostizierte Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 erreicht werden. Wir erwarten vor dem Hintergrund weiter zunehmender Digitalisierung für das Open Finance/Banking langfristige Wachstumsimpulse für die Wallis GmbH. Diese insbesondere auf neue regulierte Initiativen möglichen Impulse werden sich jedoch erst ab dem Geschäftsjahr 2025/26 vollständig entfalten können. Auf der Grundlage der im Geschäftsjahr 2024 unveränderten regulierten Basis auf der PSD2 und der weiterhin hohen Marktsättigung in diesem Umfeld erwartetet die Gesellschaft nur geringe kurzfristige Wachstumschancen. In den sonstigen Tätigkeiten werden leicht steigende Einnahmen erwartet. Die Gesellschaft rechnet mit einer weiter moderat zunehmenden Nachfrage von API-Beratungen, besonders aus der Sparkassen-Finanzgruppe, in Folge der gestiegenen Anforderungen von vernetzten Datenbereitstellungen z.B. von KI-Projekten. Dem gegenüber wird im Geschäft mit FinTechs mit einer deutlich verringerten Nachfrage gegenüber den ursprünglichen Annahmen aus den Jahren 2021/22 in Folge der geänderten Marktsituation (u.a. gestiegene Zinsen und verringerte Investitionsbereitschaft von Investoren in Start-Ups) kalkuliert, so dass übergreifend lediglich ein geringes Wachstum für 2024 im Vergleich zum Berichtsjahr bei voraussichtlich gleichbleibenden Provisionsaufwendungen erwartet wird. Insgesamt nehmen wir an, dass der Jahresüberschuss sich relativ zu den Provisionserträgen auf dem Niveau der Vorjahre bewegen wird. Aufgrund der aktuellen Marktlage wird mit nur geringfügig gesteigerten Provisionserträgen gegenüber dem Vorjahr gerechnet.
Hamburg, den 22. Mai 2024 Leon Merx Geschäftsführer Martin Tobies Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Wallis GmbH hat ihren Sitz in 20097 Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 161517 eingetragen. 2. Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und der RechZahlV Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der allgemeinen Vorschriften (§§ 238 ff. HGB) und der spezifischen Vorschriften (§§ 340 ff. HGB), den Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (Zahlungsinstituts-Rechnungslegungsverordnung "RechZahlV") aufgestellt. Der vorliegende Jahres-abschluss wurde unter Beachtung dieser Vorschriften, insbesondere der §§ 340 Abs. 5 und 340a HGB erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Aufgrund der ergänzenden geschäftszweigspezifischen Vorschrift des § 340a HGB hat die Gesellschaft auf ihren Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 bis 289a HGB anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Formblattvorschriften für Zahlungsinstitute. Außerdem wurden die §§ 28 ff. der RechZahlV für die Erstellung des Anhangs beachtet. Die Vorschriften des § 42 GmbHG wurden angewendet. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Aufteilung der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auf Zahlungsdienste und auf sonstige Tätigkeiten erfolgt, sofern eine einzelne Zuordnung nicht möglich ist, durch einen Verteilungsschlüssel, der sich aus der Verteilung der Provisionserträge ergibt. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde der Anteil der Zahlungsdienste mit 2,91 % (i.Vj.: 1,06 %) angesetzt. Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren Wertansatz gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die unter den Vermögensgegenständen ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit den anteiligen Herstellungskosten gem. § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Von dem Wahlrecht gem. § 255 Absatz 2 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert, soweit sie abnutzbar sind. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 1 bis 10 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die Zugänge in das Anlagevermögen werden ab dem Monat der Anschaffung pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bildung von Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen angemessen berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerrechtlichen Wertansätzen werden diese auf Basis des durchschnittlichen Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuersatzes sowie des Solidaritätszuschlags von 32,27 % ermittelt. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden saldiert und nicht abgezinst. Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Forderungen Die Forderungen an Kreditinstitute beinhalten täglich fällige Sichteinlagen i.H.v. EUR 764.563,61 (i.Vj.: EUR 1.252.624,20. Die Forderungen an Kunden haben die folgenden Restlaufzeiten:
Die Forderungen an Kunden beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. EUR 773.598,18 (i.Vj.: EUR 166.019,88), davon gegen die Gesellschafterin i.H.v. EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 5.369,88). 2. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten des Geschäfts- und des Vorjahres haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. EUR 68.058,56 (i.Vj.: EUR 50.155,21) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. EUR 15.663,40 (i.Vj.: EUR 8.438,03). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 951.479,23 (i.Vj.: EUR 374.499,10), davon gegenüber der Gesellschafterin i.H.v. EUR 179.607,78 (i.Vj.: EUR 111.404,95). 5. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen betragen EUR 269.539,24 (i.Vj.: EUR 415.669,98) und setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
6. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 125.000,00. Alleingesellschafterin ist die Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH, Hamburg. Bei der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 158.000,03 (i.Vj.: EUR 158.000,03) handelt es sich um eine Kapitalrücklage i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von EUR 158.000,00 und um eine Kapitalrücklage i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von EUR 0,03. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 24. Mai 2023 wurde der Jahresüberschuss für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr i.H.v. EUR 85.414,12 thesauriert und in andere Gewinnrücklagen eingestellt. 7. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. § 251 HGB bestehen zum Stichtag nicht. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus sonstigen Verträgen beträgt EUR 529.387,19 (i.Vj.: EUR 732.145,22). Der Anteil der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt EUR 441.041,16 (i.Vj.: EUR 625.867,93), davon gegenüber der Gesellschafterin EUR 120.293,16 (i.Vj.: EUR 194.203,93). Für das folgende Geschäftsjahr wird mit einem Aufwand i.H.v. EUR 458.331,28 gerechnet. Es liegen keine weiteren berichtspflichtigen außerbilanziellen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage des Unternehmens haben. 9. Zusätzliche Pflichtangaben gem. § 29 RechZahlV Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen EUR 166.146,61 (i.Vj.: EUR 105.083,28) und enthalten im Wesentlichen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 1.133.195,15 (i.Vj.: EUR 558.658,64) und setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährungen bestehen nicht. Der Buchwert der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt EUR 1.993,12 (i.Vj.: EUR 1,50). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Zinserträge Sämtliche Zinserträge wurden im Inland erwirtschaftet. 2. Provisionserträge Die Erträge aus Dienst- und Werkleistungen der Gesellschaft werden als Provisionserträge ausgewiesen. Die Provisionserträge wurden i.H.v. 90,87 % (i.Vj.: 99,68 %) im Inland und i.H.v. 9,13 % (i.Vj.: 0,32 %) gegenüber ausländischen Kunden erwirtschaftet. 3. Sonstige betriebliche Erträge Sämtliche sonstige betriebliche Erträge des Geschäfts- und des Vorjahres wurden im Inland erwirtschaftet. 4. Zusätzliche Pflichtangaben gem. § 29 RechZahlV Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen EUR 253.168,78 (i.Vj.: EUR 174.044,80) und setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. EUR 51.513,24 (i.Vj.: EUR 129.215,37). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 2.330,37) und enthalten im Vorjahr im Wesentlichen Spenden für gemeinnützige Zwecke i.H.v. EUR 2.250,00. E. Sonstige Pflichtangaben1. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern i.H.v. EUR 503,30. Die steuerlichen Differenzen resultieren ausschließlich aus der Veränderung von Urlaubsrückstellungen. Es wird ein Steuersatz von 32,27 % zugrunde gelegt. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 2. Angaben zu den ausgeführten Zahlungsvorgängen Anzahl der ausgelösten Zahlungsvorgänge: 95 (i.Vj.: 126) Gesamtwert der ausgelösten Zahlungsvorgänge: EUR 12.012,29 (i. Vj.: EUR 17.540,06) 3. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 76.881,05 (i.Vj.: EUR 98.821,95). Der Gesamtbetrag setzt sich wie folgt zusammen:
4. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:
5. Unterlassen von Angaben nach § 286 Abs. 4 HGB Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 6. Arbeitnehmer Neben den Geschäftsführern beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 33 Arbeitnehmer (i.Vj.: 24 Arbeitnehmer):
7. Konzernzugehörigkeit Die Wallis GmbH, Hamburg, ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Finanz Informatik GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Finanz Informatik GmbH & Co. KG stellt einen Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Wallis GmbH wird gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. 8. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr in Höhe von EUR 69.468,34 zu thesaurieren und in andere Gewinnrücklagen einzustellen. F. NachtragsberichtWeitere Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 nicht ereignet.
Hamburg, den 22. Mai 2024 Martin Tobies Geschäftsführer Leon Merx Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wallis GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wallis GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wallis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Lutz Meyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Silke Huffziger, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. Mai 2024 festgestellt. |
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