Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 1387 RE
Eingetragen
4.1.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit und die Veredelung von thermoplastischen Kunststoffrohstoffen sowie dazugehörigen Hilfsmitteln und Maschinen aller Art. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Gründung und/oder der Erwerb von Unternehmen und/oder die Beteiligung an Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Unternehmensgegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Bölk
seit 4.1.2024
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Glinde
194.400 €
54.00%
Glinde
126.000 €
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TEKUMA Kunststoff GmbH

Reinbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts - und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die TEKUMA Kunststoff GmbH wurde 1981 gegründet und hat ihren Sitz in Reinbek.

Die Gesellschaft ist zu 100% im Familienbesitz.

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Die Geschäftstätigkeit der TEKUMA Kunststoff GmbH umfasst den Handel mit Kunststoffen in Granulatform und deren Compoundierung. Grundsätzlich arbeitet das Unternehmen nur mit zertifizierten Betrieben zusammen, so dass eine Qualitätskontrolle jederzeit gewährleistet ist. Durch regelmäßige Kontrollen prüft das Handelsunternehmen die an die verarbeitenden Betriebe gestellten Anforderungen zur Qualitätssicherung.

Mit einigen Geschäftspartnern wird bereits seit über 30 Jahren mit der Gesellschaft erfolgreich zusammengearbeitet, was zu einer nachhaltigen Qualitätssicherung der Produkte führt.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung in 2023 ist auf eine gesunkene Nachfrage und gefallene Preise im Markt zurückzuführen.

Auf Grund der Marktsituation konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.181.011 Euro vor Steuern als Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit vorgelegt werden.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse gingen von 35,2 Mio. EURO auf 28,7 Mio. EURO zurück.

Vom Umsatz entfielen 24,5 Mio. EURO auf das Inland und 4,2 Mio. EURO auf das Ausland.

Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 85%, der Auslandsanteile lag bei 15%.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 15% gesunken.

Dies ist insbesondere auf den gesunkenen Umsatz und den umsatzabhängigen Gratifikationen zurückzuführen.

Die Zahl der Beschäftigten liegt unverändert bei 26.

Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt.

Wir haben ein Jahresergebnis von 1.181.011 Euro vor Ertragsteuer erzielt.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um 327.870 EURO auf EURO 1.181.011,--.

2. Finanzlage

Ziel unserer Kreditpolitik war und ist unsere Eigenkapitalquote solide auszubauen.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von TEKUMA belief sich zum Bilanzstichtag auf 8.716.706 EURO. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (10.482.117 EURO) um 17% reduziert.

66% der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 5.722.837 EURO.

Die Forderungen haben sich um 5% gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Die Summe der Verbindlichkeiten ist um 43 % gesunken.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 63% gekennzeichnet.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken.

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Während und nach dem Geschäftsjahr (bis zur Bilanzerstellung) gab es keine Änderungen von Verträgen oder anderen Geschäftsvorfällen, die Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. Die Verkaufsumsätze in den ersten 3 Monaten sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht gesunken. Insgesamt geht die Geschäftsleitung im Kalenderjahr 2024 von leichtfallenden Umsätzen und einem fallenden Rohertrag gegenüber dem Kalenderjahr 2023 aus.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -Methoden

Der Warenhandel wird ausschließlich in Euro abgewickelt.

Durch den Abschluss von Warenkreditversicherungen besteht nur in Höhe des Eigenanteils ein Ausfall- und Bonitätsrisiko von Kunden. Transportrisiken sind durch Versicherungen gedeckt.

Das Risikomanagement der Gesellschaft wird die allgemeine Nachfrage am Markt beobachten, um auf schwankende Marktverhältnisse kurzfristig zu reagieren. Das Unternehmen schließt keine langfristigen Einkaufsverträge. Damit werden die hierin bestehenden Risiken ausgeschlossen. Wesentliche Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung sind nicht geplant.

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-. und Ertragslage sind nicht zu sehen.

E. Chancenbericht

Die Nachfrage nach unseren Produkten entwickelt sich insgesamt weiterhin positiv. Zu berücksichtigen ist jedoch ein vermehrt eintretender Wettbewerb. Die Qualitätskontinuität der Produkte, die auf die langjährige Zusammenarbeit mit den Vorlieferanten zurückzuführen ist, kann auch weiterhin von einer positiven Nachfrage / Entwicklung ausgegangen werden.

Maßgeblich hierfür sind jedoch auch die Preisentwicklungen, die sowohl von den Produzenten als auch vom Handel beeinflusst werden können. Die Warenbeschaffung erfolgt über Produzenten, Handelsgesellschaften und Verarbeitern.

Die TEKUMA ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

F. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens

Für das laufende Geschäftsjahr sind fallende Umsatzerlöse (Preisverfall) zu verzeichnen, gleichwohl erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis.

 

Reinbek, den 01. Juli 2024

gez. Constantin Maul

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 420.748,00 344.217,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 420.746,00 344.215,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.349,00 31.567,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 388.397,00 312.648,00
B. Umlaufvermögen 8.244.794,71 10.092.562,55
I. Vorräte 5.722.837,68 7.187.258,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.385.433,84 2.585.223,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.166,47 12.166,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 136.523,19 320.081,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.163,94 45.338,15
Aktiva 8.716.706,65 10.482.117,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.495.589,77 5.549.032,52
I. Gezeichnetes Kapital 360.000,00 360.000,00
II. Gewinnrücklagen 840.000,00 840.000,00
III. Gewinnvortrag 3.449.032,52 3.142.313,63
IV. Jahresüberschuss 846.557,25 1.206.718,89
B. Rückstellungen 1.358.917,97 1.674.554,29
C. Verbindlichkeiten 1.862.198,91 3.258.530,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.309.113,99 2.414.356,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 409.113,99 414.356,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 900.000,00 2.000.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 553.084,92 844.174,46
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 553.084,92 844.174,46
Passiva 8.716.706,65 10.482.117,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.785.714,79 6.952.889,63
2. Personalaufwand 2.258.196,56 2.646.829,74
a) Löhne und Gehälter 2.046.573,23 2.254.343,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 211.623,33 392.486,58
davon für Altersversorgung -72.455,76 42.738,01
3. Abschreibungen 175.277,62 618.815,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 75.277,62 68.815,28
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 100.000,00 550.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.974.574,09 1.815.336,64
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 43,84 430,67
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.501,11 6.931,28
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 211.156,34 143.192,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 327.870,05 522.598,28
8. Ergebnis nach Steuern 853.141,24 1.213.048,71
9. sonstige Steuern 6.583,99 6.329,82
10. Jahresüberschuss 846.557,25 1.206.718,89

Anhang

1. Firma und Sitz

Die Gesellschaft führt die Firma:

TEKUMA Kunststoff GmbH

Sie hat ihren Sitz in Reinbek und ist unter der Registernummer HRB 1387 RE im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff HGB) angewendet.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schuldposten erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden planmäßig nach der linearen Methode ermittelt. Bei den Zugängen im Geschäftsjahr wurde die Abschreibung "pro rata temporis" ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden grundsätzlich unter Ausübung des Wahlrechts des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken zum Nennwert. Soweit erforderlich, wurden entsprechend dem Niederstwertprinzip Abschreibungen vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Dabei wurden zweifelhafte Forderungen nicht berücksichtigt, da für diese Forderungen individuelle Abschreibungen erfolgten. Forderungen, für die ein Versicherungsschutz bestand, wurden ebenso nicht berücksichtigt.

Vermögensgegenstände in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bei der Bildung von Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen worden.

Die Verbindlichkeiten wurden gem. § 253 Abs.1 S. 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden gem. § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Verbindlichkeiten, bei denen ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr bestehen, wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in Form des Gesamtkostenverfahrens gem. § 275 Abs. 2 HGB.

3. Anlagenspiegel

Der Anlagenspiegel ist dem Anhang gemäß § 284 Abs. 3 HGB beigefügt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.100,00 9.373,00- 7.725,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.100,00 9.373,00- 7.725,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.929,39 3.675,00 5.255,39
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 864.897,95 148.133,62 485.026,05
139.608,52-
Summe Sachanlagen 898.827,34 151.808,62 490.281,44
139.608,52-
Summe Anlagevermögen 915.927,34 151.808,62 498.006,44
148.981,52-
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.893,00 32.349,00 31.567,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.384,62 388.397,00 312.648,00
Summe Sachanlagen 75.277,62 420.746,00 344.215,00
Summe Anlagevermögen 75.277,62 420.748,00 344.217,00

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Art der Rückstellung Stand zum 01.01.2023
Euro
Verbrauch 2023
Euro
Auflösung 2023
Euro
Zuführung 2023
Euro
Stand zum 31.12.2023
Euro
Pensionsrückstellungen 297.437,55 41.257,55 0,00 0,00 256.180,00
Steuerrückstellungen 243.592,74 192.468,77 0,00 92.064,00 143.187,97
sonstige Rückstellungen 1.133.524,00 656.133,85 228.875,15 711.035,00 959.550,00
Summe 1.674.554,29 889.860,17 228.875,15 803.099,00 1.358.917,97

Die Pensionsrückstellungen setzen sich zusammen aus einer sog. Altzusage für einen Gesellschafter und wertpapiergebundenen Zusagen für eine Gruppe von Führungspersonen.

Für die Altzusage besteht gem. Art. 28 Abs. 1 EGHGB ein Passivierungswahlrecht, das von der Gesellschaft im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ausgeübt wurde. Für die übrigen Verpflichtungen erfolgte die Bilanzierung auf der Grundlage des § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB unter Beachtung des Grundsatzes der Stetigkeit gem. §§ 246 Abs. 3 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB.

Die Bewertung der Altzusage zum Bilanzstichtag erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Allianz vom 04.01.2024 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der " Richttafeln 2005 G " von Dr. Klaus Heubeck mit dem gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzten Marktzinssatz von 1,78 %.

Die Bewertung der wertpapiergebundenen Zusagen erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Signal Iduna gem. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB unter Berücksichtigung des Aktivierungswertes der Rückdeckungsansprüche.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen in der Steuerbilanz erfolgte nach dem Teilwert gem. § 6 a EStG.

Die Bewertung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen richtet sich nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Danach sind Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag anzusetzen.

5. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Gemäß § 246 Abs.2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände 1.078.617,00 €. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden betrug 1.334.797,00 €

6. Verbindlichkeitenspiegel

Als weitere Erläuterung folgt der Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.309 409 900
erhaltene Anzahlungen 31 31 -
aus Lieferungen und Leistungen 448 448 -
sonstige Verbindlichkeiten 74 74 -
Summe 1.862 962 900

7. Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz angesetzten Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken.

8. Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 27 Mitarbeiter beschäftigt.

9. Beteiligungen

Beteiligungen von mehr als 20% an anderen Unternehmen bestanden nicht.

10. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres 2023:

Herr Constantin Maul, Glinde.

Herr Maul ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Reinbek, den 01. Juli 2024

gez. Constantin Maul

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die

TEKUMA KUNSTSTOFF GMBH

REINBEK

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Tekuma Kunststoff GmbH, Reinbek, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 - bis zum 31.12.2023 dem Anhang und den Lagebericht, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TEKUMA Kunststoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie der Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagerbericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit dem § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfungen durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt " Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichen und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, das der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 01. Juli 2024

Peter Haß Wirtschafts- und Steuerkanzlei GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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