COMSELL Communication & Software-GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dipl.-Betriebswirt (FH) Botzet seit 11.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SoftExpress GmbHGreimerathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die 1991 gegründete SoftExpress GmbH betreibt in Greimerath einen Vertrieb für Produkte der Informationstechnologie. Sie hat sich zu einem leistungsstarken Handelsunternehmen im Online-Handel (E-Commerce) entwickelt. Die Herausforderungen eines hart umkämpften Marktes hat SoftExpress erfolgreich angenommen, das Unternehmen so zu positionieren, dass eine sehr gute Marktstellung erreicht wurde. Durch langjährige Partnerschaft mit Hewlett-Packard, Microsoft, Lenovo, Samsung, Fujitsu und weiteren Herstellern, kann die SoftExpress GmbH sehr gute Konditionen und Vorzüge an ihre Kunden weitergeben. Die SoftExpress GmbH nutzt ein multifunktionales E-Business-System. Diese hochmoderne E-Business-Lösung ermöglicht den Kunden, Beschaffungsprozesse zu vereinfachen und zu optimieren. Die Abwicklung und Integration von Bestellungen und Aufträgen in elektronischer Form beschleunigen die Laufzeit aller Unternehmensprozesse und ermöglicht erhebliche Kostensenkungspotentiale und höchste Qualität an Kundenservice. 2. Forschung und Entwicklung Als reines Dienstleistungs- und Handelsunternehmen tätigt die SoftExpress GmbH ausschließlich Ablaufoptimierung, jedoch keine Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat im Kalenderjahr 2023 deutlich nachgegeben. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des ersten Kalenderhalbjahres 2023 waren geprägt von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die daraus folgende Energiekrise, die die nationalen und internationalen Märkte deutlich beeinträchtigte. Für 2023 rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit einer Abschwächung des Wachstums des deutschen BIP. Die hohen Inflationsraten belasten derzeit die Konjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt soll im Jahr 2023 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1%) und im kommenden Jahr 2024 um 1,7% zulegen. Die Inflationsrate soll im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2% nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr 2022. Daneben bereiten die Güterknappheit von Rohstoffen, insbesondere auch Halbleitern, Sorgen und führen zu Lieferengpässen auch in unserem wirtschaftlichen Umfeld. Die Einschätzung der weiteren konjunkturellen Entwicklung ist daher von großer Unsicherheit geprägt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die SoftExpress GmbH konnte sich in einem sehr schwierigen Umfeld gut behaupten. a) Ertragslage Das Rohergebnis beträgt im laufenden Geschäftsjahr 5.508,3 TEuro (Vorjahr: 5.479,9 TEuro), was einem Anstieg von 0,5 % entspricht. Der Personalaufwand in Höhe von 2.304,8 TEuro ist um 9,8 % gegenüber dem Wert des Vorjahres von 2.098,4 TEuro gestiegen. Wir haben ein Jahresergebnis von Euro 916.704,94 (Vorjahr Euro 887.577,77) zu verzeichnen. Dies entspricht einer Verbesserung von 3,3 %. b) Finanzlage Die finanzielle Situation von SoftExpress ist mit einem liquiden Vermögen von ca. TEuro 3.562,7 sehr gut. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten bestehen nicht. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen stabil. c) Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEuro 8.258,6 auf TEuro 9.175,3 zum 30.06.2023 erhöht, gleichzeitig ist die Bilanzsumme von TEuro 10.709,2 auf TEuro 10.560,0 leicht gesunken. Daraus resultiert eine gegenüber dem Vorjahr um 10 % verbesserte Eigenkapitalquote von 86,9 %. Die Verbindlichkeiten betragen 5,2 % (Vorjahr: 12,8 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig und unter Wahrung der Skonto- und Zahlungsfristen beglichen. Unsere kurzfristigen Forderungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen wie z. B. Eigenkapitalrendite und Cashflow heran. Die Eigenkapitalrendite beträgt 10,0 % gegenüber 10,8 % im Vorjahr. Der Cashflow hat sich von Euro 1.005.845,38 im Vorjahr auf Euro 1.071.254,20 erhöht, was einer Steigerung von 6,5 % entspricht. 4. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt prägende Risiken für das Geschäftsjahr 2023/24 sind weiterhin der Verlauf des Ukraine-Kriegs, des Konflikts in Israel sowie die Lieferschwierigkeiten in der Halbleiter-Branche. Die Auswirkungen auf die weitere Investitionsneigung unserer Kunden lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abschätzen. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns jedoch aufgrund unserer sehr guten finanziellen Stabilität für die Bewältigung der möglichen künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. III. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Eine Prognose für das Wirtschaftsjahr 01.07.2023 bis 30.06.2024 muss vor dem Hintergrund der politischen Instabilität gesehen werden. Bei der Einschätzung des Absatzmarktes sehen wir uns mit großen Unsicherheiten konfrontiert. Die Bestellungen erfolgen im Vergleich zu Vorjahren kurzfristiger. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs des Wirtschaftsjahres 2023/24 sehen wir die Entwicklung des Unternehmens bislang positiv. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen, um auf eine künftige Verbesserung als auch auf eine eventuelle Verschlechterung der Lage schnell reagieren zu können. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die sich bereits deutlich abzeichnende Schwächung der Konjunktur kann die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Erfolgsrisiken entstehen. Weiterhin stellt der schnelllebige Onlinemarkt mit seinen volatilen Preisen ein Risiko dar. Mit gezielter Beobachtung und Kontrolle von Marktpreisen wird diesem Risiko entgegengewirkt. Ertragsorientierte Risiken Der sich ständig intensivierende Wettbewerb stellt ein ertragsorientiertes Risiko dar. Daneben besteht das Risiko der Minderung des Lagerwertes durch Preisverfall am Markt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der hervorragenden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen von untergeordneter Bedeutung. 2. Chancenbericht SoftExpress analysiert laufend die Geschäftsprozesse und beobachtet die aktuelle Marktsituation, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Durch kontinuierliche Optimierungen der Beschaffungs-, Durchlauf- und Absatzprozesse wird eine Verringerung der Prozesskosten erreicht. Die schlanke Unternehmensstruktur lässt keine überflüssigen Kosten entstehen. Ein äußerst strenges Forderungsmanagement, sowie fortlaufende Bonitätsprüfungen gewähren große Stabilität bei SoftExpress. Diese wurden im Zusammenhang mit der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation nochmals intensiviert. Eine schlanke Unternehmensstruktur ermöglicht der Gesellschaft kurzfristig auf sich ändernde Bedingungen zu reagieren.
Greimerath, den 30.10.2023 gez. Frank Botzet HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben: • Immaterielle Wirtschaftsgüter (erworbener Kundenstamm): 10 Jahre • Mietereinbauten, Außenanlagen, Einrichtungen für Geschäftsbauten: 4 bis 19 Jahre • andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 20 Jahre Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Vorräte und der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 Abs. 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die ermittelten Steuern für die beiden vorherigen Wirtschaftsjahre. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB zu vermerken: - Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen von untergeordneter Bedeutung. - Mietverträge von insgesamt Euro 23.221,00 monatlich mit einer jährlichen Kündigungsfrist. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 HGB wurde im Sinne eines besseren Einblicks verzichtet. Personalaufwand des Geschäftsjahres Die Löhne und Gehälter für das Geschäftsjahr 2022/2023 betrugen Euro 1.919.855,29. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2022/2023 Euro 385.000,13 an. Auf die Angabe der in § 285 Nr. 9a) genannten Bezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herr Frank Botzet, Dipl.-Betriebswirt (FH), 54518 Plein Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 916.704,94 wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Greimerath, 30. Oktober 2023 gez. Frank Botzet, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.11.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss der SoftExpress GmbH entspricht den geseltzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die SoftExpress GmbH, Greimerath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SoftExpress GmbH, Greimerath, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SoftExpress GmbH, Greimerath, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bitburg, 24. November 2023 Barz,
Willems & Co GmbH
gez. Peter Barz, Wirtschaftsprüfer |
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