Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Rothstein seit 28.9.2018 | Vorstandsmitglied |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
esmo AGRosenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Geschäftstätigkeit der esmo AG Die Gesellschaft ist im Bereich der Entwicklung, industriellen Produktion und Vermarktung von Produkten im Halbleiterbereich sowie im generellen Automatisierungsbereich tätig. Derzeit umfassen die Geschäftszweige der esmo AG die Bereiche esmo Semicon (Manipulatoren, Docking- und Interfacing-Produkte sowie Handlings-Systeme für die internationale Halbleiterindustrie), esmo Automation (Anlagenbau und Automatisierung), sowie den Bereich flextos (Spezialmaschinen und Sonderwerkzeuge für das Baugewerbe). Einfluss der COVID-19 Epidemie auf die wirtschaftliche Entwicklung Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres konnte der Auftragseingang sogar das starke Vorjahreshalbjahr übertreffen. Dieser Trend schwächte sich jedoch erwartungsgemäß im zweiten Halbjahr deutlich ab. Die esmo AG profitierte im Bereich Semicon von der anhaltend starken Nachfrage auf dem Halbleitermarkt und Auswirkungen der Pandemie waren hier eher weniger zu spüren. Allerdings waren negative Einflüsse auf den Beschaffungsmärkten zu erkennen. Insbesondere der COVID-19 - Ausbruch in Shanghai beeinflusst die gesamte Lieferkette bis heute stark. Im Bereich esmo Automation sind die Projekte naturgemäß längerfristiger, so dass auch dort in der Auslastung kurzfristig nur geringe Auswirkungen merklich wurden. Allerdings führte die Pandemie zu einer Investitionszurückhaltung bei den Kunden. Im zweiten Halbjahr konnten aber mit Auslaufen der COVID-Beschränkungen einige Aufträge verbucht werden, die sich positiv auf den Auftragsbestand ausgewirkt haben. Insgesamt geht der Vorstand von einer vorübergehenden Eintrübung des Geschäftsverlaufes im Bereich Semicon aus. Im Bereich Automation wird mit verstärkten Vertriebsmaßnahmen daran gearbeitet, den Auftragseingang weiterhin positiv zu stimulieren. Ukraine - Krieg Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist 2022 in Europa ein Krieg ausgebrochen. Es wurden weitreichende Sanktionen verhängt und Europa sucht nach Alternativen zu russischen Rohstoffen. Steigende Preise und ein gedämpftes Wirtschaftswachstum waren die Folge. Für den Augenblick sieht die esmo AG weiterhin nur geringe Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung. Abhängig von einer weiteren Stufe der Eskalation können sich die Rahmenbedingungen aber kurzfristig sehr stark verändern und sind somit schwer kalkulierbar. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das weltweite Wachstum verlangsamte sich im Jahr 2022 auf 3,2 % und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zu Beginn des Jahres zurück, die durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die Lebenshaltungskostenkrise und die Verlangsamung des Wachstums in China gebremst wurden. Das globale Wachstum wird den Prognosen zufolge auch 2023 und 2024 mit 2,6 % bzw. 2,9 % unter dem Trend liegen. (Quelle: OECD Economic Outlook, Interim Report March 2023: A Fragile Recovery) Wie im Jahreswirtschaftsbericht 2023 der Bundesregierung gemeldet ist das Bruttoinlandsprodukt 2022 im Jahresdurchschnitt um 1,9 % (2021: +2,6 %) gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist aufgrund des Beschäftigungsaufbaus gegenüber dem Vorjahr um -0,4 % auf 5,3 % (2021: 5,7 %) gesunken. Für das Kalenderjahr 2023 erwartet die Bundesregierung ein geringes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,2 % und eine leicht auf 5,4% steigende Arbeitslosenquote. Branchenentwicklung Der weltweite Umsatz der Halbleiterindustrie im Jahr 2022 von 580 Milliarden US-Dollar wird gegenüber dem Vorjahr um vermutlich 4,4 % steigen. Allerdings rechnet die Halbleiterbranche im Jahr 2023 mit einem vorübergehenden Rückgang des Marktes um 4,1 % auf 557 Milliarden US-Dollar. (Quelle: World Semiconductor Trade Statistics v. 29.11.2022) Durch eine gedämpfte Nachfrage im Bereich Semicon geht die esmo AG davon aus, dass die Umsätze für das Gesamtjahr 2023 deutlich zurückgehen. Dieser Effekt könnte sich durch unvorhersehbare Ereignisse, zum Beispiel einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg oder in der China-Taiwan-Krise, noch deutlich verschärfen. Zu den langjährig etablierten Kunden der esmo AG zählen nach wie vor insbesondere die Unternehmen ST Microelectronics, Infineon und Advantest. Neben der Halbleiterindustrie soll der gesamte Maschinenbau-Sektor durch den Unternehmensbereich Automation stärker zum Erfolgstreiber für die esmo AG werden. Durch weltweit steigende Lohnkosten wird es für das produzierende Gewerbe immer wichtiger arbeitsintensive Produktionsschritte mit Maschinenhilfe zu automatisieren. Die langfristigen Entwicklungstrends für die Automation, insbesondere die Anforderungen an einen wirkungsvollen Klimaschutz und die voranschreitende Digitalisierung der Fabriken und Lieferketten sind weiterhin vorhanden. Der Zentralverband Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) rechnet für das Jahr 2023 mit einer Konsolidierung des Automation Umsatzes auf höchstem Niveau des Vorjahres (2022: +12%). (Quelle: ZVEI- Elektro- und Digitalindustrie startet zuversichtlich ins neue Jahr, Januar 2023) Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr wurde auf eine sorgfältige Kostenplanung und Kostenkontrolle im Bereich der betrieblichen Aufwendungen geachtet. Der Umsatz im Geschäftsjahr stieg im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 30.301 um TEUR 7.642 auf TEUR 37.943. Die Planung des Vorjahres sah einen Umsatz von TEUR 29.911 vor. Die Umsatzrendite stieg im Vergleich zum Vorjahr auf +9,13 % (Vj. 2,35 %). Damit konnte dieses Jahr, trotz der fragilen gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Situation, die Vorjahresprognose in Höhe von 3,5 % deutlich übertroffen werden. Per 31. März 2023 stellt sich der Auftragsbestand wie folgt dar:
Wie bereits einleitend erläutert, schwächte sich der Auftragseingang im Bereich Semicon im 2. Halbjahr etwas ab, was zu einem niedrigeren Auftragsbestand geführt hat. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023/24 aus Sicht der Umsätze zurückgehen wird - ein weiteres Wachstum wie im vergangenen Jahr wird, aufgrund der geopolitischen Einflüsse, nicht erwartet. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022 um 25,2 % gestiegen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.057 (Vj. TEUR 1.464) betreffen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen mit TEUR 1.152 (Vj. TEUR 919) an die verbundenen Unternehmen esmo USA TEUR 363 (Vj. TEUR 131), flextos TEUR 121 (Vj. TEUR 124), esmo Singapur TEUR 548 (Vj. TEUR 547), esmo Shanghai TEUR 66 (Vj. TEUR 99) und SLE Technology GmbH TEUR 54 (Vj. TEUR 18). Des Weiteren enthält die Position Erträge aus Kursdifferenzen im Zusammenhang mit US-Dollar- Geschäften in Höhe von TEUR 839 (Vj. TEUR 489). Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in diesem Jahr um TEUR 108 gesunken auf TEUR 2.807 (Vj.TEUR 2.915). Dies erklärt sich dadurch, dass zum Ende des Berichtszeitraums die meisten Automatisierungsprojekte abgerechnet werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.038 (Vj. TEUR 3.766) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 1.139 (Vj. TEUR 600) erhalten. Das Zinsergebnis beläuft sich auf TEUR 17 (Vj. TEUR 17). Im Geschäftsjahr 2022/2023 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.464 (Vj. TEUR 711) ausgewiesen. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 15.046 auf TEUR 19.727 erhöht. Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt TEUR 369 (Vj. TEUR 258); dabei entfallen auf Sachanlagen TEUR 333 und auf immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 36. Wir gehen auch für das Geschäftsjahr 2023/24 von einem ähnlich hohen Investitionsvolumen aus. Der Bestand an Vorräten in Höhe von TEUR 4.809 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 959. Wie im Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 813 (Vj.TEUR 1.137) von den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen abgezogen. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.903 auf TEUR 6.330. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich stichtagsbedingt auf TEUR 3.164 (Vj. TEUR 933) erhöht. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um TEUR 390. Dies ist im Wesentlichen auf die stichtagsbedingte Verringerung von Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich stichtagsbedingt um TEUR 5 auf TEUR 108. Der Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 13.980 (Vj. TEUR 10.664) resultiert aus dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.464. Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 71 % (Vj. 71 %). Finanzlage Kapitalflussrechnung
Finanzierungsrahmen Aus laufender Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen positiven Cashflow in Höhe von TEUR 1.678 erzielt (Vj. TEUR -90). Die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 3.164 zum 31. März 2023 stiegen in Folge des positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der im Wesentlichen durch das positive Periodenergebnis zu begründen ist. Beteiligungserträge wirkten sich positiv auf den Cashflow aus. Es ergibt sich somit insgesamt ein positiver Cashflow in Höhe von TEUR 2.230 (Summe Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, Cashflow aus der Investitionstätigkeit und Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit). Von den zugesagten Kreditlinien bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.000 sind zum Stichtag TEUR 576 in Form von Anzahlungsbürgschaften, TEUR 94 in Form einer Gewährleistungsbürgschaft und TEUR 101 in Form von Mietbürgschaften in Anspruch genommen. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Zusammenfassend beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als stabil. Der Finanzmittelbestand reicht aus, um die fälligen Verbindlichkeitspositionen zum Abschlussstichtag abzudecken. Die Umsatz- und Ertragslage und deren Prognose für das kommende Geschäftsjahr sind in Anbetracht des prognostizierten Investitionsverhaltens unserer Kunden als rückläufig zu beurteilen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die geplanten Umsätze von ca. TEUR 30.000 bei einer Umsatzrendite vor Steuern von 3,5% erreicht werden können. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag von TEUR 15.385 ist dafür aber eine gute Grundlage. Mitarbeiter Ein zentraler Erfolgsfaktor für die esmo AG sind hochqualifizierte Mitarbeiter. Um die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, bietet die esmo AG ein attraktives Vergütungssystem und Weiterbildungsmaßnahmen sowie ein interessantes Arbeitsumfeld entsprechend den persönlichen Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter an. Forschung und Entwicklung Um die sehr hohen Qualitätsansprüche der Kunden sicherzustellen, werden die Produkte in Abstimmung mit den Vertragspartnern ständig verbessert. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.502 (Vj. TEUR 3.762). Dies beinhaltet Entwicklungsleistungen durch Fremdfirmen in Höhe von TEUR 459 (Vj. TEUR 249). Die Steigerung der Entwicklungskosten begründet sich durch den steigenden Auftragseingang des Geschäftsbereichs Semicon. Tochtergesellschaften Die Gesellschaft hat Tochtergesellschaften in China, USA, Singapur, Taiwan und Deutschland. Chancen und Risiken Risiken der künftigen Entwicklung Als selbstständig im Markt operierendes Unternehmen ist die esmo AG einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Risikomanagement ist daher notwendigerweise ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, Wettbewerbs-, patent- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützt die Gesellschaft ihre Entscheidungen und die Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse auf eine umfassende rechtliche Beratung sowohl durch eigene Experten als auch durch ausgewiesene externe Fachleute. Zur Gewährleistung einer internen Kontrolle von Geschäftsvorfällen hat die Geschäftsführung ein entsprechendes Genehmigungsverfahren und Unterschriftenregelungen festgelegt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Überprüfungs-Audit von DIN ISO 9001:2015 durchgeführt. In diesem Rahmen wurden alle relevanten Geschäftsprozesse überprüft, neu dokumentiert und wo notwendig entsprechende interne Kontrollen festgelegt. In diesem Rahmen wurde auch eine Analyse der Risiken und Chancen der esmo AG durchgeführt. Ein allzeit gegenwärtiges Risiko stellt die Volatilität der Halbleiterindustrie dar. Um diesem Risiko aktiv gegen zu wirken, wurde speziell in den letzten Jahren die Automationsparte erfolgreich am Markt platziert. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft Wechselkursschwankungen sowie Währungsrisiken ausgesetzt. Auswirkungen von Wechselkursschwankungen und Währungsrisiken können sich insbesondere aus Umsätzen mit nicht dem Euro-Währungsraum angehörenden Kunden sowie aus Forderungen im Verbundbereich und aus unterschiedlichen Fälligkeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten ergeben. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft durch ein aktives Forderungs-, Währungs- und Cash-Management. Die liquiden Mittel zum Stichtag reichen aus, um sämtliche fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Da es in der Firmengeschichte bis dato praktisch keine Forderungsausfälle gegeben hat und dies durch die Zusammenarbeit mit großen Weltkonzernen auch nicht zu erwarten ist, gehen wir davon aus, dass sämtliche Forderungen pünktlich beglichen werden und so auch die Cash-Situation weiterhin stabil bleiben wird. Chancen der künftigen Entwicklung Die Platzierung des Unternehmensbereichs Automatisierungstechnik in den vergangenen Geschäftsjahren lässt absehen, dass dies in der Zukunft einer der Wachstumstreiber der esmo AG sein kann. Die Bandbreite erstreckt sich hier von der Konzepterstellung bis zur Auslieferung von komplexen Anlagen und Systemen. Darüber hinaus etablieren sich die Produktlinien Handling und Testheads im Segment Semicon. Das starke Interesse der Kunden an diesem Produkt bringt uns zu der Überzeugung, dass auch damit in den nächsten Jahren substanzielle Umsätze zu erwirtschaften sind. Erklärung nach § 312 AktG Die esmo AG hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Andere Maßnahmen wurden auf Veranlassung oder im Interesse dieser Unternehmen weder getroffen noch unterlassen. Ausblick für das kommende Geschäftsjahr Im Bereich Semicon gehen wir davon aus, dass das Geschäft im ersten Halbjahr des kommenden Geschäftsjahres rückläufig sein wird. Im zweiten Halbjahr rechnen wir mit einer Wiederbelebung der Nachfrage. Neben der Etablierung der Produktlinie Handling wird die Gesellschaft daran arbeiten, neue Produkte im Bereich Testheads zu entwickeln. Intern wird im nächsten Geschäftsjahr weiterhin ein großer Fokus des Unternehmens in der Ausweitung des Automation-Bereiches durch Akquise neuer Projekte liegen. Nach dem starken Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr geht die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023/24 davon aus, dass die Umsätze auf ein Niveau von 30 bis 31 Mio. EUR rückläufig sein werden. Es wird erwartet, dass eine Umsatzrendite vor Steuern von 3,5% erwirtschaftet werden kann. Aus Sicht der Gesellschaft bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.
Rosenheim, den 26. Mai 2023 Andreas Rothstein, Vorstand Bilanz zum 31. März 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma "esmo AG" mit Sitz in Rosenheim im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter der Nummer HRB 13908 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 6 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren beizulegenden Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung, sowie Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird grundsätzlich durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst, sofern vorhanden. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Seit dem 26. Mai 2020 befindet sich das Tochterunternehmen SLE Technology GmbH in Liquidation. Vorräte Der Vorratsbestand für unfertige Erzeugnisse ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 613 auf TEUR 2.087 gesunken. Die Reduzierung begründet sich im Wesentlichen durch den Abschluss einiger großen Automatisierungsprojekte. Analog dazu sind auch die erhaltenen Anzahlungen auf TEUR 813 gesunken (Reduzierung um TEUR 324). Die erhaltenen Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu zeigen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.721 entstammen dem Liefer- und Leistungsverkehr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital setzt sich aus 478.001 auf den Namen lautenden Aktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 zusammen. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt und entspricht den Angaben im Handelsregister. Gewinnrücklagen In die anderen Gewinnrücklagen wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 21. November 2022 der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 711 eingestellt. Darüber hinaus wurde eine Dividende an Anteilseigner in Höhe von TEUR 148 gezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.003 (Vj. TEUR 2.392) wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen TEUR 513 (Vj. TEUR 1.000), ausstehende Lieferantenrechnungen TEUR 155 (Vj. TEUR 180) sowie für Personalsachverhalte TEUR 828 (Vj. TEUR 876) gebildet. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit unter einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.168 entstammen dem Liefer- und Leistungsverkehr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Mietverträge enden am 31. Dezember 2024 (TEUR 503) und 31. Dezember 2025 (TEUR 787). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse und Erträge werden mit Erfüllung der Leistungsverpflichtung bzw. Abnahme realisiert. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographischen Merkmalen entfällt gemäß § 288 Abs. 2 HGB, da die esmo AG eine mittelgroße Kapitalgesellschaft ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.057 (Vj.TEUR 1.464) betreffen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen mit TEUR 1.152 (Vj.TEUR 919) sowie Erträge aus Kursdifferenzen im Zusammenhang mit USD Geschäften in Höhe von TEUR 839 (Vj.TEUR 489). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.038 (Vj. TEUR 3.766) setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.139 handelt es sich um eine Dividende von der esmo Asia Pte Ltd TEUR 800 und um eine Dividende von der esmo USA Corp. TEUR 339. Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften Für erhaltene Anzahlungen aus großen Automatisierungsprojekten hat die esmo AG Anzahlungsbürgschaften in Höhe von TEUR 576 (Vj. TEUR 178) an Kunden über die Hausbank ausgegeben. Eine weitere Bürgschaft wurde in Form einer Gewährleistungsbürgschaft über TEUR 94 herausgelegt. Des Weiteren sind TEUR 101 in Form von Mietbürgschaften in Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der esmo AG als gering eingeschätzt. Derivate Zum Bilanzstichtag wurden folgende Finanzinstrumente eingesetzt: Makro-Hedges
Bei diesen Devisentermingeschäften zum Bilanzstichtag handelt es sich um Absicherungsgeschäfte für erwartete zukünftige Zahlungsmittelzuflüsse in fremder Währung USD aus Warenlieferungen und sonstigen Leistungen. Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde als Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Sicherungswert und dem Stichtagskurs bezogen auf den Nominalwert des entsprechenden Geschäfts ermittelt. Sonstige Angaben Aufsichtsrat
Vorstand
Gesamtbezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrates Die Gesellschaft macht von § 286 Abs. 4 HGB für die Bezüge des Vorstandes Gebrauch. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter:
Hinweis auf die Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung des Konzernabschlusses Gem. § 291 II HGB liegen alle Voraussetzungen vor, damit von der Befreiungsmöglichkeit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht verpflichtend aufstellen zu müssen, Gebrauch gemacht werden kann. Somit ist die esmo AG gem. § 293 HGB von dieser Verpflichtung befreit. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Accuron Industrial Technologies GmbH, Ottobrunn, einbezogen. Diese erstellt für den kleinsten Kreis der Unternehmen einen Konzernabschluss. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Accuron Industrial Technologies GmbH wiederum wird zusammen mit ihrem Mutterunternehmen, der Accuron Industrial Technologies Ltd., Singapur, in den Konzernabschluss der Accuron Technologies Ltd., Singapur, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Temasek Holdings (Private) Limited, Singapur, als oberste Konzernspitze einbezogen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.463.830,44 in andere Gewinnrücklagen einzustellen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Rosenheim, den26, Mai 2023 Andreas Rothstein, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die esmo AG, Rosenheim: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der esmo AG, Rosenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der esmo AG, Rosenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Mai 2023 Rödl
& Partner GmbH
Mainka-Klein Haendel, Wirtschaftsprüfer
Ottobrunn, den 22-Sep-2023 Dr. Mike Mattner, Vorsitzender des Aufsichtsrates der esmo AG
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