Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 91951
Eingetragen
23.8.2017
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung von und der Handel mit Magneten, deren Werk- und Rohstoffen, Kunststoffen und Artikeln, in denen Magnete eingebaut sind, sowie Werkzeugen, Maschinen und Automationsanlagen sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Baermann
seit 1.7.2019
Prokura
Harald Gressler
seit 23.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MAX BAERMANN Holding AG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAX BAERMANN HOLDING AG

Bergisch Gladbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 532.657,22 503.069,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.013.479,37 6.696.512,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.179.329,49 2.833.710,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 833.764,75 830.951,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 302.814,45 134.029,81
11.329.388,06 10.495.204,14
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.187,29 15.187,29
2. Sonstige Ausleihungen 2.592.010,00 2.754.258,00
2.607.197,29 2.769.445,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.529.169,48 7.524.583,66
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.245.524,64 1.228.334,75
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.409.174,70 2.013.473,94
4. Geleistete Anzahlungen 5.194,38 3.000,00
14.189.063,20 10.769.392,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.202.819,72 7.806.805,61
2. Sonstige Vermögensgegenstände 558.499,51 791.335,44
7.761.319,23 8.598.141,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.345.915,94 8.018.302,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 310.689,98 181.053,51
D. Aktive latente Steuern 9.900,00 12.500,00
42.086.130,92 41.347.109,01

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 459.376,00 459.376,00
II. Kapitalrücklage 976.383,63 976.383,63
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 989.013,11 788.700,34
2. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.957.167,76 1.957.167,76
2.946.180,87 2.745.868,10
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 1.995.390,85 739.117,90
V. Konzernbilanzgewinn 17.273.697,54 16.249.479,84
VI. Nicht beherrschende Anteile 668.953,45- 763.206,61-
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 761,86 761,86
2. Sonstige Rückstellungen 732.513,19 859.572,02
733.275,05 860.333,88
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.515.544,44 16.804.936,84
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 232.604,00 296.463,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.464.966,02 2.009.246,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 38.925,41 7.678,33
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.114.040,56 956.331,66
18.366.080,43 20.074.656,27
D. Passive latente Steuern 4.700,00 5.100,00
42.086.130,92 41.347.109,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 43.886.418,91 42.138.061,26
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 346.471,63 419.250,38-
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.630,57 71.734,23
4. Sonstige betriebliche Erträge 753.684,05 578.131,21
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.731.857,18 18.323.672,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 91.255,66 150.287,87
17.823.112,84 18.473.960,47
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.084.183,24 10.028.803,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.436.951,66 2.043.006,89
13.521.134,90 12.071.809,94
7. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.574.663,96 1.307.671,30
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.630.775,10 8.683.672,32
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 22.837,16
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 83.483,82 42.513,99
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.378,73 29.686,73
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 503.617,22 475.499,73
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 586.158,05 596.743,78
14. Ergebnis nach Steuern 1.445.605,64 854.356,66
15. Sonstige Steuern 145.536,49 135.725,96
16. Konzernjahresüberschuss 1.300.069,15 718.630,70
17. Nicht beherrschende Anteile 94.253,16- 21.941,58-
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.249.479,84 15.552.790,72
19. Einstellungen in Gewinnrücklagen
In die gesetzliche Rücklage 181.598,29 0,00
20. Konzernbilanzgewinn 17.273.697,54 16.249.479,84

Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

I. Allgemeine Hinweise

Das Mutterunternehmen, die MAX BAERMANN HOLDING AG, hat ihren Sitz in 51429 Bergisch Gladbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln, Nr. HRB 47551, wurde am 12.07.2001 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen an Unternehmen, insbesondere solchen Unternehmen, die Magnete und verwandte Produkte herstellen oder vertreiben.

Der Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der deutschen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach den Vorschriften des HGB, des AktG und des GmbHG aufgestellt.

Der Konzernabschluss ist gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den Vorschriften der Satzung aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB, aufgestellt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben dem Mutterunternehmen sämtliche Unternehmen, bei denen der MAX BAERMANN HOLDING AG die Mehrheit der Stimmrechte zusteht und die unter ihrer einheitlichen Leitung stehen, im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Es handelt sich um die folgenden Gesellschaften mit Sitzangabe und Anteilsquote:

Max Baermann GmbH, Bergisch Gladbach, 100 %,

S. Müller GmbH & Co. Werkzeugbau KG, Neunkirchen-Seelscheid, 51 %,

deren Komplementärin, die S. Müller GmbH, Neunkirchen-Seelscheid, 100 %,

Max Baermann ToolTech GmbH, Bergisch Gladbach, 100 %,

BSV Baermann Service & Verwaltungsgesellschaft mbH, Overath, 100 %,

Baermann Magnets (Suzhou) Co. Ltd., China, 100 %,

Baermann Magnettechnik GmbH, Lindlar, 100 %.

Baermann Materials GmbH, Engelskirchen 100%

Die Minderheitsbeteiligung an der AES Automation, Engineering, Service GmbH, Lindlar (25 %), wird gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Max Baermann GmbH, Bergisch Gladbach, die Max Baermann ToolTech GmbH, Neunkirchen-Seelscheid, die Baermann Magnettechnik GmbH, Lindlar, die Baermann Materials GmbH, Engelskirchen und die BSV Baermann Service & Verwaltungsgesellschaft mbH, Overath, sind gemäß § 264 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Die S. Müller GmbH & Co. Werkzeugbau KG, Neunkirchen-Seelscheid, ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB.

Die Kapitalkonsolidierung und die Folgekonsolidierung von Tochterunternehmen, die bis zum 31. Dezember 2009 erworben wurden, erfolgt in Übereinstimmung mit Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB in dessen Fassung bis 25.05.2009 nach der Buchwertmethode.

Die Kapitalkonsolidierung und die Folgekonsolidierung von Tochterunternehmen, die nach dem 31. Dezember 2009 erworben wurden, erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Zeitwertmethode

Ein im Sinne von § 301 Abs. 3 HGB nach der Verrechnung gemäß § 301 Abs. 1 HGB verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung gesondert ausgewiesen und über eine angenommene Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden - da sie, wie hier unterstellt, Rücklagencharakter haben - innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital eines Tochterunternehmens werden in der Bilanz als "Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter" ausgewiesen.

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den verbundenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander aufgerechnet.

Gleichlautende konzerninterne Erträge und Aufwendungen werden ohne Erfolgsauswirkung verrechnet; Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen werden erfolgswirksam eliminiert.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, sofern sich der Steueraufwand in den Folgejahren ausgleicht. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein einheitlicher Steuersatz von 30% zugrunde gelegt. Der Steuersatz wurde unter Berücksichtigung der Steuerlastquoten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gebildet und wird bei lediglich unwesentlichen Änderungen konstant gehalten

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Hierzu werden die - ggf. nach landesspezifischen Vorschriften erstellten - Einzelabschlüsse an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der MAX BAERMANN HOLDING AG angepasst, soweit sie nicht den HGB-Grundsätzen entsprechen und die Bewertungsabweichungen wesentlich sind.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden bis einschließlich 2016 im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt. Dieser Sammelposten wird weiterhin über 5 Jahre linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2017 wurden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 EUR und 410,00 EUR im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, die Ausleihungen entsprechen ihrem Nennwert.

Das Vorratsvermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich angemessener Einzelwertkorrekturen angesetzt worden. Die Herstellungskosten umfassen anteilige Gemeinkosten.

Im Berichtsjahr erfolgte eine Bewertungsanpassung bei der Anwendung des Niederstwertprinzips hinsichtlich der Vorratsbewertung. Im Vorjahr erfolgte der Niederstwerttest durch Vergleich mit dem niedrigsten Einkaufspreis im abgelaufenen Kalenderjahr.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennbeträgen bilanziert. Zur Abdeckung von konkreten Risiken werden Einzelwertberichtigungen auf Forderungen vorgenommen. Zur Abdeckung allgemeiner Kreditrisiken werden Pauschalwertberichtigungen auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen abgesetzt.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert aktiviert. Bankguthaben in ausländischer Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

In den Einzelabschlüssen werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Umrechnung des in fremder Währung erstellten Jahresabschlusses der Baermann Magnets (Suzhou) Co. Ltd., China in Euro erfolgt gem. modifizierter Stichtagskursmethode i. S. d. § 308a HGB. Bilanzposten werden zum amtlichen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, Eigenkapitalposten werden zum historischen Kurs umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs umgerechnet.

V. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Konzernabschlusses

A. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist dem als Anlage 1 beigefügten Konzernanlagespiegel zu entnehmen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2021 ist als Anlage 2 diesem Konzernanhang beigefügt.

Latente Steuern

Aktive latente Steuern EUR 9.900,00 (Vorjahr EUR 12.500; Veränderung EUR 2.600,00) resultieren aus konzerninternen Verkäufen, die auf Konzernebene zu niedrigeren Anschaffungskosten betreffenden Gegenstände führen als auf Einzelabschlussebene.

Passive latente Steuern EUR 4.700,00 (Vorjahr EUR 5.100,00; Veränderung EUR 400,--) resultieren aus auf Einzelabschlussebene gebildeten Gewährleistungsrückstellungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die auf Konzernebene zu konsolidieren sind und zu einer geringeren Rückstellung führen.

Grundkapital

Das Grundkapital der MAX BAERMANN HOLDING AG beträgt EUR 459.376,00 (Vorjahr: TEUR 459). Es ist eingeteilt in 459.376 auf den Namen lautende Nennbetragsaktien mit einem Nennbetrag von je 1,00 EUR.

Kapitalrücklage

Bei der Gründung der MAX BAERMANN HOLDING AG am 12.07.2001 wurden 10.548,45 Euro als Betrag, der bei der Ausgabe der Aktien über den Nennbetrag erzielt wurde, gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in die Kapitalrücklage eingestellt. Weitere 725.211,18 Euro wurden zu Lasten des passivischen Unterschiedsbetrages hierhin umgegliedert, um die Identität dieses Postens mit der im Einzelabschluss des Mutterunternehmens ausgewiesenen Kapitalrücklage herzustellen. Der aus der Kapitalherabsetzung 2007 gewonnene Betrag in Höhe von EUR 24.500,00 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt (§ 240 Abs. 3 AktG).

Im Rahmen des Erwerbs eigener Anteile und deren Einziehung in 2012 wurde ein Betrag von EUR 216.124,00 aus den anderen Gewinnrücklagen in die Kapitalrücklage umgebucht.

Gewinnrücklagen

Auf Ebene des Tochterunternehmens Baermann Magnets (Suzhou) Co. Ltd., China wurden bis zum 31.12.2021 989.013,11 EUR in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die Rücklage verminderte sich währungsbedingt um EUR 68.665,74 im Vergleich zum Vorjahr und wurde um Euro 181.598,29 erhöht.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 733 TEUR (Vorjahr TEUR 860) beinhalten u. a. Rückstellungen im Bereich Personal in Höhe von TEUR 197, Rückstellungen für Erfindervergütung in Höhe von TEUR 58, Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 89. Des Weiteren wurden sonstige übrige Rückstellungen für u. a. Abschluss- und Prüfkosten, Rechts- und Beratungskosten, Berufsgenossenschaft, Prozesskosten und Aufbewahrungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 389 gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31.12.2021 ist dem als Anlage 3 beigefügten Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.

Von den zum 31.12.2021 ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 15.516 TEUR sind TEUR 15.516 (Vorjahr: TEUR 16.805) besichert. Die Besicherung erfolgt durch Grundschulden auf Grundstücke, Sicherungsübereignungen von Maschinen und sonstigen Mobilien, Halb- und Fertigfabrikaten sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Im Rahmen einer Sicherheiten-Poolvereinbarung sind von Konzernunternehmen die Abtretung von Außenständen (Globalabtretung) gegen alle Kunden und Schuldner, die Sicherungsabtretung von Ansprüchen aus und auf Gutschriften, die Sicherungsübertragungen einzelner bestimmter Sachen und Kfz sowie die Raumsicherungsübertragung von Waren und Inventar mit Abtretung der Verkaufsforderungen sowie die Bestellung von Grundschulden mit den Gläubigern vereinbart.

Weitere Sicherheiten in Form von Grundschulden werden durch ein nicht konsolidiertes Unternehmen geleistet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen bestanden am Bilanzstichtag Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 1.562 TEUR (Vorjahr: 2.099 TEUR) und aus Mietverträgen Restverpflichtungen in Höhe von 1.914 TEUR (Vorjahr: 1.023 TEUR).

B. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der wichtigsten Erzeugnisse setzen sich wie folgt zusammen:

- Tromadur 34.445 TEUR
- Tromadym Spritz 7.844 TEUR
- Tromamax 50 TEUR
- Tromaflexmagnete 372 TEUR
- Werkzeugbau 635 TEUR
- Mieten 26 TEUR
- übrige Umsatzerlöse abzgl. Kundenskonti 514 TEUR

Der Exportanteil beträgt rund 64 % (Vorjahr 63%). Hiervon entfallen 14 %- Punkte (Vorjahr 16%-Punkte) auf die Europäische Union und 50 %-Punkte (Vorjahr 47 %-Punkte) auf das übrige Ausland.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen von insgesamt TEUR 1.575 betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 1, 2 HGB. Davon entfallen TEUR 142 auf geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. v. § 6 Abs. 2 EStG.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Der Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 105 (Vj. TEUR 26), der Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 57 (Vj. TEUR 120).

Beträge die einem anderen Konzerngeschäftsjahr zuzurechnen sind

Erträge von TEUR 129 (Vj. TEUR 6) sowie Aufwendungen von TEUR 37 (Vj. TEUR 13) sind anderen Konzerngeschäftsjahren zuzurechnen.

VI. Sonstige Angaben

Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt:

1.

Für Abschlussprüfungsleistungen insgesamt TEUR 119. Dies betrifft die Prüfung des Konzernjahresabschlusses des Mutterunternehmens, des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, die Prüfung der Jahresabschlüsse von vier weiteren in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sowie die Prüfung von Lageberichten.

2.

Für sonstige Leistungen insgesamt TEUR 5. Dies betrifft sonstige Leistungen für das Mutterunternehmen sowie für sieben weitere deutsche in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen

Der Abschlussprüfer des ausländischen Konzernunternehmens hat für das Jahr 2021 für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 12 berechnet.

VII. Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand: Holger Baermann, Physiker, Vorsitzender
Alfred Heinrich jun., Ingenieur,
Aufsichtsrat: Eckhard Muhtz, Kaufmann, Vorsitzender
Alfred Heinrich sen., Dipl. Ing.
Peter Christian Thielen, Rechtsanwalt

VII. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr:

2021 2020
Gewerbliche Arbeitnehmer 207 218
davon geringfügig Beschäftigte 2 3
Angestellte * 110 115
davon Teilzeitbeschäftigte 1 2
Beschäftigte insgesamt 317 332

* ohne Geschäftsführer / Vorstände

VIII. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung vorzuschlagen, den Bilanzgewinn der Muttergesellschaft 2021 von EUR 13.465.414,02 bestehend aus einem Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt EUR 13.086.627,88 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 378.786,14 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bergisch Gladbach, den 08. Juli 2022

Holger Baermann, Vorstandsvorsitzender

Alfred Heinrich jun.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2021

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Währungsdifferenzen Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen 903.082,13 77.157,27 90.663,50 5.320,87 1.065.582,03
Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsoldierung 165.764,18 0,00 0,00 0,00 165.764,18
1.068.846,31 77.157,27 90.663,50 5.320,87 1.231.346,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.489.977,60 413.201,89 334.813,82 0,00 10.237.993,31
technische Anlagen und Maschinen 13.166.154,93 524.170,56 1.014.671,49 569.398,98 14.135.598,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 4.055.531,06 20.886,21 341.620,65 430.995,75 3.987.042,17
geleistete Anzahlung u. A.i.B. 134.030,81 -11.372,02 638.970,46 411.538,49 350.090,76
26.845.694,40 946.886,64 2.330.076,42 1.411.933,22 28.710.724,24
Finanzanlagen
Beteiligungen 16.166,25 0,00 0,00 0,00 16.166,25
Sonstigen Ausleihungen 2.754.258,00 0,00 0,00 162.248,00 2.592.010,00
2.770.424,25 0,00 0,00 162.248,00 2.608.176,25
30.684.964,96 1.024.043,91 2.420.739,92 1.579.502,09 32.550.246,70
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Währungsdifferenzen Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen 400.012,35 22.115,63 116.117,69 0,00 5.320,87 532.924,80
Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsoldierung 165.764,18 0,00 0,00 0,00 0,00 165.764,18
565.776,53 22.115,63 116.117,69 0,00 5.320,87 698.688,98
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.793.465,26 30.650,06 400.398,62 0,00 0,00 3.224.513,94
technische Anlagen und Maschinen 10.313.130,27 331.795,40 694.972,24 0,00 383.629,40 10.956.268,51
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 3.243.893,73 15.320,66 315.899,10 8.159,65 429.995,72 3.153.277,42
geleistete Anzahlung u. A.i.B. 0,00 0,00 47.276,31 0,00 0,00 47.276,31
16.350.489,26 377.766,12 1.458.546,27 8.159,65 813.625,12 17.381.336,18
Finanzanlagen
Beteiligungen 978,96 0,00 0,00 0,00 0,00 978,96
Sonstigen Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
978,96 0,00 0,00 0,00 0,00 978,96
16.917.244,75 399.881,75 1.574.663,96 8.159,65 818.945,99 18.081.004,12
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen 532.657,23 503.069,78
Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsoldierung 0,00 0,00
532.657,23 503.069,78
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.013.479,37 6.696.512,34
technische Anlagen und Maschinen 3.179.329,49 2.853.024,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 833.764,75 811.637,33
geleistete Anzahlung u. A.i.B. 302.814,45 134.030,81
11.329.388,06 10.495.205,14
Finanzanlagen
Beteiligungen 15.187,29 15.187,29
Sonstigen Ausleihungen 2.592.010,00 2.754.258,00
2.607.197,29 2.769.445,29
14.469.242,58 13.767.720,21

Beteiligungen zum 31. Dezember 2021

Firma Sitz Anteil am Kapital Gezeichnetes Kapital Eigenkapital 31.12.2020 Jahresergebnis 2020
% EUR EUR EUR
AES Automation, Engineering Service GmbH 1) Lindlar 25 68.000,00 600.930,03 -84.944,95

1) ein geprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2021 liegt zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses noch nicht vor

Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021

- davon mit einer Restlaufzeit von -
Verbindlichkeiten Gesamt bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten 15.515.544,4 6.671.376,47 8.844.167,97 1.063.980,00
(im Vorjahr) 16.804.936,8 6.104.556,80 10.700.380,0 1.899.666,00
erhaltene Anzahlungen 232.604,00 232.604,00 0,00 0,00
(im Vorjahr) 296.463,00 296.463,00 0,00 0,00
aus Lieferungen u. Leistungen 1.465.494,12 1.465.494,12 0,00 0,00
(im Vorjahr) 2.009.246,44 2.009.246,44 0,00 0,00
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 38.925,41 38.925,41 0,00 0,00
(im Vorjahr) 7.678,33 7.678,33 0,00 0,00
Sonstige 1.113.512,46 1.113.512,46 0,00 0,00
(im Vorjahr) 956.331,66 956.331,66 0,00 0,00
- davon aus Steuern 478.883,46 € (Vorjahr 408.915,59 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.629,53 € (Vorjahr 4.397,70 €)
18.366.080,43 9.521.912,46 8.844.167,97 1.063.980,00
(im Vorjahr) 20.074.656,27 9.374.276,23 10.700.380,04 1.899.666,00

Kapitalflussrechnung für den Zeitraum 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)

2021 2020
TEUR TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 1.118 719
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.575 1.307
3. +/- Zunahme / Abnahme der sonstigen Rückstellungen
-127 -23
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 3 -7
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.677 4.081
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-408 -234
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 761 626
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 410 402
9. - Sonstige Beteiligungserträge 0 -23
10. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 655 6.848
11. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -91 -474
12. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.330 -4.966
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
162 179
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -70
15. + Erhaltene Zinsen 93 73
16. + Erhaltene Dividenden 0 23
17. +/- Wechselkursbedingte Veränderung des Anlagevermögens -624 30
18. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit
-2.790 -5.205
19. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 396 7.570
20. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -1.547 -1.307
21. - Gezahlte Zinsen -504 -475
22. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.655 5.788
23. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
-3.790 7.431
24. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 1.256 67
25. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
7.880 382
26. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.346 7.880
2021 2020
TEUR TEUR
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.346 8.018
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Kontokorrent 0 -138
5.346 7.880

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) für das Geschäftsjahr 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
TEUR
Stand 1.1.2021 459
Einstellung in Rücklagen / Entnahmen 0
Einstellung in Gewinnvortrag / Entnahmen 0
Währungsumrechnung 0
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0
Stand am 31.12.2021 459
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen Summe
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklagen andere Gewinnrücklagen Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 976 789 1.957 2.746 3.722
Einstellung in Rücklagen / Entnahmen 0 200 0 200 200
Einstellung in Gewinnvortrag / Entnahmen 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31.12.2021 976 989 1.957 2.946 3.922
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag / Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss / Fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
TEUR TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 739 15.553 697
Einstellung in Rücklagen / Entnahmen 0 0 0
Einstellung in Gewinnvortrag / Entnahmen 0 697 -697
Währungsumrechnung 1.257 0 0
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0 0 1.024
Stand am 31.12.2021 1.996 16.250 1.024
nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
TEUR TEUR
Stand 1.1.2021 -763 20.407
Einstellung in Rücklagen / Entnahmen 0 200
Einstellung in Gewinnvortrag / Entnahmen 0 0
Währungsumrechnung 0 1.257
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 94 1.118
Stand am 31.12.2021 -669 22.982

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Die Unternehmenseinheiten des Max Baermann Konzerns sind Produzenten von kunststoffgebundenen Dauermagneten, die u.a. in der Automobil- und Elektroindustrie sowie im Bereich der sogenannten "Weißen Ware" ihre Verwendung finden. Darüber hinaus haben wir die Entwicklung und Herstellung unserer Werkzeuge in einer Konzerngesellschaft gebündelt.

Des Weiteren entwickeln wir unsere Rohstoffe zur Herstellung unserer Magnete in einer Konzerngesellschaft und produzieren diese sogenannten Compounds an zwei Standorten. Diese Compounds werden ausschließlich an die Gesellschaften im Konzernverbund geliefert.

Für die gesamte Firmengruppe des Max Baermann Konzerns werden unsere Magnete überwiegend am Standort in Bergisch Gladbach entwickelt. Der Vertrieb unserer Produkte erfolgt sowohl von den Standorten Bergisch Gladbach als auch Suzhou, China.

In dem zum 31.12.2021 aufgestellten Konzernabschluss wurden im Wege der Vollkonsolidierung neben der MAX BAERMANN HOLDING AG die Abschlüsse unserer verbundenen Unternehmen einbezogen. Diese sind:

Max Baermann GmbH, Bergisch Gladbach

S. Müller GmbH & Co. Werkzeugbau KG, Neunkirchen-Seelscheid

S. Müller GmbH, Neunkirchen-Seelscheid

Max Baermann ToolTech GmbH, Neunkirchen-Seelscheid

BSV Baermann Service & Verwaltungsgesellschaft mbH, Overath

Baermann Magnettechnik GmbH, Lindlar

Baermann Materials GmbH, Engelskirchen-Loope und

Baermann Magnets (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou, China.

Die Minderheitsbeteiligung an der AES Automation, Engineering, Service GmbH, Lindlar, ist im vorgelegten Konzernabschluss als Beteiligung ohne Konsolidierungsmaßnahmen ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr 2021 waren in unseren Gesellschaften durchschnittlich 317 Mitarbeiter beschäftigt. Diese waren überwiegend in den beiden Produktionsbereichen "Spritzgussfertigung" und "Compoundierung" sowie den fertigungsnahen Bereichen Werkzeuginstandhaltung, Qualitätssicherung, Revision und Versand tätig.

Ein Produktsegment unserer Dauermagnete fertigen wir mit "Seltene Erden" Materialien, deren Marktpreise sich sehr volatil verhalten können. Auf den übrigen Beschaffungsmärkten verzeichnen wir in 2021 ebenso merkliche Veränderungen in den Preisverhältnissen. Im Jahr 2021 konnten insgesamt deutliche Preissteigerungsraten verzeichnet werden. Die Beschaffungsmärkte der Rohstoffe für unsere Compounds liegen überwiegend in Asien.

Zu Rohstoffpreisänderungen und Devisenkursänderungen haben wir vertragliche Regelungen mit unseren Kunden vereinbart.

Forschung & Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden hauptsächlich zentral von einer Konzerngesellschaft wahrgenommen. In diesem Bereich, den wir weiter ausgebaut haben, sind durchschnittlich zehn Mitarbeiter eingebunden, die gemeinsam mit unseren Kunden neue Artikel serienreif entwickeln. Ebenso arbeiten wir an der Weiter- und Neuentwicklung unserer Werkstoffe.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden die Aktivitäten für den Non-Automotivebereich fortgesetzt und die Serienfertigung für zwei neue Kunden gestartet.

Teilweise werden unsere Konzerngesellschaften an den Forschungs- und Entwicklungskosten beteiligt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem "Corona-Jahr 2020" erwarteten die Wirtschaftsforschungsinstitute eine Wiederbelebung der Nachfrage. Die prognostizierten Nachholeffekte sind aber nur teilweise im ersten Halbjahr 2021 eingetreten, wohingegen im zweiten Halbjahr 2021 eine rückläufige Entwicklung wegen nicht verfügbarer Teile und Materialien infolge gestörter Lieferketten und Halbleitermangel zu verzeichnen war.

Eine unserer Schwerpunktbranchen verzeichnete nach den Angaben des Zentralverbandes der Elektroindustrie (ZVEI) in 2021 ein weiteres Wachstumsjahr. Die Produktion stieg um 9% gegenüber dem Vorjahr, was auf Umsatzsteigerungen von 9,1 % mit inländischen und 11,2 % mit ausländischen Kunden beruht.

Eine der Schlüsselbranchen in der Bundesrepublik Deutschland, die Automobilbranche, die auch für unseren Absatz maßgeblich ist, verzeichnete in 2021 laut VDA (Verband der Automobilindustrie) sehr unterschiedliche Entwicklungen. Während in Europa der Absatz um 1,5% in 2021 zurückgegangen ist, konnte in den USA der Absatz um 3,1% und in China um 6,6% gesteigert werden. In Deutschland sank in 2021 der Absatz um 10% gegenüber dem Vorjahr.

Gebremst wurden die Erwartungen durch die sogenannte "Chipkrise" und den steigenden Energiepreisentwicklungen. Zudem bestehen für die Verbraucher immer noch die unsicheren Rahmenbedingungen zu den Antriebssträngen, also Verbrennungsmotor vs. Elektromotor.

Positiv verlief die Entwicklung für den Bereich "Weiße Ware". Ein führender Hersteller vermeldet für das Geschäftsjahr 2021 den zweiten "Rekordumsatz" in Folge, der um 12% über dem Vorjahr lag.

Auch für dieses Geschäftsfeld produzieren wir unsere Magnete, konnten aber diese Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 in unseren Abrufmengen nur bedingt feststellen.

Der IWF - Internationaler Währungsfonds hat das weltweite Wirtschaftswachstum für das Jahr 2021 mit 6% beziffert. Hierbei wurde im Verlauf des Jahres die Prognose für China gesenkt. Eine ähnliche Entwicklung haben wir im Absatzverhalten unserer Chinesischen Tochtergesellschaft festgestellt.

Insgesamt ist die Absatzentwicklung in unseren Geschäftsfeldern unter unseren Erwartungen verlaufen.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 ist der Konzernumsatz um 4,15 % auf 43.896 TEUR gestiegen.

Das Konzernrohergebnis in Höhe von 27.168 TEUR lag um 13,7 % über dem Vorjahr. Dies resultiert aus der Belebung der Nachfrage für unsere Produkte im Geschäftsjahr 2021.

Bedingt durch eine veränderte Artikelstruktur lagen unsere Materialaufwendungen um 3,52% unter dem Vorjahr.

Unsere Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2021 um 20,4% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, da wir in 2021 unser neues Betriebs- und Produktionsgebäude in Suzhou vollständig in Betrieb genommen haben. Zudem wurden die ersten wiederbeschafften Anlagen infolge des Unwetterereignisses im Juli 2021 aktiviert.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 12,0% gegenüber dem Vorjahr, da unsere Deutschen Werke überwiegend keine Kurzarbeit in 2021 mehr in Anspruch genommen haben. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung, die gegenüber dem Vorjahr um 10,9% gestiegen sind, wirkt sich unsere gestiegene Produktionsauslastung sowie die Maßnahmen zur Beseitigung der Überflutungsschäden aus.

Insgesamt verzeichnen wir ein Ergebnis vor Ertragssteuern welches um 43,36 % über dem Vorjahr liegt. Unser Finanzergebnis haben wir um 7,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Mit unseren Konzerngesellschaften haben wir einen Konzernjahresüberschuss von 1.300 TEUR erzielt.

Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt unter dem Niveau des Vorjahres, da wir sowohl höhere Abschreibungen als auch geringere Bestände an Vorräten und Forderungen zum Bilanzstichtag ausweisen.

Die Veränderung des Cash-Flows aus Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf dem Erwerb des neuen Betriebs- und Produktionsgebäudes in Suzhou im Geschäftsjahr 2020, weshalb der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten unter dem Vorjahresniveau liegt.

Da im aktuellen Geschäftsjahr bereits mit der Tilgung der im Vorjahr erhaltenen Bankkredite aus dem Corona-Hilfsprogramm sowie für den Erwerb des neuen Betriebs- und Produktionsgebäudes in China begonnen wurde, hat sich der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr verringert.

Infolge der begonnenen Tilgung der zuvor genannten Bankkredite konnten wir die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 7,7 % im Vergleich zum Vorjahr verringern. Die Fälligkeiten unserer Darlehen liegen zwischen März 2021 und September 2030, die Zinssätze zwischen 1,75% und 4,80%. Zahlungen für Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens und Auszahlungen an konzernfremde Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter sind nicht erfolgt

Der Zinsaufwand ist im Geschäftsjahr 2021 ist um 5,9% gestiegen.

Das konzerninterne Cash-Management wird von der Max Baermann Holding AG wahrgenommen. Entsprechende konzernweite Liquiditätsausstattung ist gegeben. Wir können unsere externen Zahlungsverpflichtungen erfüllen und unsere Zahlungsverpflichtungen bedienen.

Unsere Betriebsmittellinien sind zum Bilanzstichtag nur zum Teil in Anspruch genommen. Die nicht in Anspruch genommene Betriebsmittelkreditlinie beträgt TEUR 6.800.

Der Finanzmittelfond am Ende des Geschäftsjahres liegt, infolge der zuvor genannten Veränderungen, unter dem Vorjahresniveau.

Unsere Bilanzsumme weist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 1,8% aus. Dieser Anstieg führt dazu, dass die Eigenkapitalquote in 2021 54,6% beträgt und um 5,2%-Punkte über dem Vorjahr liegt (VJ: 49,4%). Das ausgewiesene Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr um 12,6% auf 22.982 TEUR gestiegen.

Vermögenslage

Unser Konzernanlagevermögen hat sich durch die investierten Zugänge um 5,09% im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Das Konzernumlaufvermögen liegt um 0,3% unter dem Vorjahresniveau. Dies beruht im Wesentlichen auf der veränderten Relation zwischen Vorratsvermögen und Kassenbestand.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2021 um 27,1% gesunken. Dies beruht im Wesentlichen auf dem geringeren Bezug von Waren und Rohstoffen im zweiten Halbjahr in 2021 infolge der geringeren Nachfrage nach unseren Produkten wegen der Lieferketten- und Halbleiterproblematik.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für den Max Baermann Konzern sind die Rohergebnisrendite (Konzernjahresüberschuss bezogen auf das Rohergebnis) sowie die Personaleinsatzquote (Personalaufwand bezogen auf das Rohergebnis) wichtige Kenngrößen zur Steuerung des Konzerns.

Die Rohergebnisrendite (Konzernjahresüberschuss/Konzernrohergebnis x 100) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2021 von 3,0% um 1,8%-Punkte auf 4,8% (Plan für 2021: 5,1%). Infolge der gestörten Lieferketten sowie der fehlenden Halbleiter in der Automobilindustrie wurde die erwartete Wiederbelebung nach dem Corona-Lockdown, die sich im ersten Halbjahr 2021 noch andeutete, wieder zurückgeworfen. Diesen Effekt sehen wir in der Planabweichung.

Unsere Personaleinsatzquote (Personalaufwand/Rohergebnis x 100) beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 49,8% und verringerte sich damit um 0,7%-Punkte gegenüber dem Vorjahr. Geplant war eine Quote von 50,1%. Damit haben wir trotz des höheren Personalaufwandes unser angestrebtes Ziel nicht verfehlt.

Da wir in den Unternehmenseinheiten des Max Baermann Konzerns unterschiedlich ausgerichtete Unternehmensbereiche haben, wie die Herstellung kunststoffgebundener Magnete, die Herstellung von Compounds (nur intern), die Entwicklung und Herstellung von Magnetwerkzeugen (nur intern) sowie die Erbringung von Verwaltungstätigkeiten (nur intern), die untereinander nicht vergleichbar sind, ermitteln wir keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

III. Prognosebericht einschließlich der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Prognosebericht

Nachdem der erwartete Nachholeffekt in 2021 durch den Halbleitermangel und gestörter Lieferketten nicht eingetreten ist, liegt unserer Planung für das Geschäftsjahr 2022 die Wiederbelebung der Nachfrage zugrunde, insbesondere auch in China. Hieraus erwarten wir eine Umsatzsteigerung von 13,9%.

Leider hat sich seit dem 24.02.2022 durch den Ausbruch des Ukraine-Krieges die Welt verändert. Da unter diesen Umständen eine seriöse Einschätzung der Auswirkungen dieses Krieges auf unsere Abnahmemengen nicht möglich ist, haben wir auf eine Planrevidierung verzichtet. Die folgenden Aussagen beruhen daher auf unserer Ursprungsplanung.

Beruhend auf dieser Prämisse erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 eine Steigerung des Rohergebnisses, so dass die Rohergebnisrendite um 1,4%-Punkte auf 6,2% steigt.

Infolge der für 2022 geplanten allgemeinen Lohn- und Gehaltserhöhung erwarteten wir für 2020 eine um 0,4%-Punkte erhöhte Personaleinsatzquote von 50,2%.

Unser stets vorsichtiger Planansatz beeinflusst diese beiden Quotenentwicklungen.

Der IWF erwartet für 2022 trotz aller Unsicherheiten und Einflüsse aus dem Ukraine-Krieg noch ein weltweites Wachstum von 3,6%. Diese Wachstumsprognose ist im Verlauf des Jahres 2022 bereits um 0,8%-Punkte reduziert worden. Für Deutschland, welches stärker durch die russischen Energieimporte beeinflusst wird, wurde die Prognose um 1,7%- Punkte herabgestuft, so dass nur noch ein Wachstum von 2,1 % für 2022 erwartet wird.

Insgesamt erwarten wir in der Zukunft wieder kontinuierliche Abnahmemengen auf einem ausreichenden Niveau. Positive Auswirkungen erwarten wir auch aus dem "Non-Automotive" Bereich, den wir in Zukunft noch intensiver bearbeiten wollen.

Risikobericht

Wir liefern und veräußern unsere Produkte zu einem hohen Anteil in die Automobilindustrie. Hierin liegt ein generelles Risiko, da durch diese Ausrichtung zunächst eine unmittelbare Korrelation zur Konjunkturentwicklung der Automobilindustrie besteht.

Grundsätzlich sind in China die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Produktion auch abhängig von den politischen Verhältnissen sowie den gesetzlichen Bestimmungen. Hierin besteht ein generelles Risiko, dass diese Rahmenbedingungen durch politische Entscheidungen kurzfristig geändert werden können und damit möglicherweise die unternehmerischen Handlungsräume eingeschränkt werden.

Die Rohstoffvorkommen unserer Produktionsmaterialien, bzw. die Beschaffungsmärkte für unsere Betriebsstoffe befinden sich überwiegend in Asien. Aufgrund der oligopolistischen Struktur unserer Rohstoffmärkte, haben wir mit unseren Kunden vertraglich vereinbart, unsere Verkaufspreise anpassen zu können, wenn sich die Rohstoffpreise verändern. Aufgrund dieser Preis- und Liefervereinbarung können wir das Beschaffungspreisrisiko weitgehend verringern. Hievon gehen wir auch bei den aktuellen Entwicklungen aus. Durch weitere, teilweise coronabedingte Folgen, ist die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Seefrachtraum beeinträchtigt. Wir haben frühzeitig durch den Aufbau von Lagerbeständen und voraussehenden Bestellungen einen Teil unseres Jahresbedarfes gesichert. Hierdurch haben wir das Preisrisiko zusätzlich abgemildert.

Auch weiterhin besteht aufgrund der speziellen Situation in der Automobilindustrie eine Unsicherheit in den erwarteten Absatzmengen. Zur Abwendung von Liquiditätsengpässen haben wir im Rahmen des staatlichen Corona-Hilfsprogramms zwei KfW-Darlehen erhalten. In Abhängigkeit von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung könnten wir auf die Liquidität aus diesen Darlehen angewiesen sein. Gegeben, dass die derzeitige Absatzentwicklung stabil bleibt, erwarten wir soweit absehbar keine Liquiditätsengpässe. Wir gehen davon aus, dass, wie im Prognosebericht bereits erwähnt, sich die Lage des Konzerns in 2022 im Vergleich zu den Vorjahren weiter leicht entspannen wird.

Chancenbericht

Die weltweite Belieferung von Absatzmärkten, also die globale Ausrichtung der Automobilindustrie führt dazu, nicht von regionalen Begrenzungen abhängig zu sein. Hierin sehen wir die Chance, unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung einzelner Staaten unsere Produkte in dem geplanten Umfang verkaufen zu können.

Eine weitere Chance sehen wir in unseren Aktivitäten bzw. in unserem Produktionsstandort in China. Hierdurch haben wir uns die Möglichkeit geschaffen, präsenter auf den asiatischen Märkten agieren zu können. Durch den Erwerb eines eigenen Produktionsgebäudes haben wir uns für die Zukunft eine höhere Standortsicherheit verschafft. Auch die währungspolitische Orientierung des chinesischen Renminbis an den US-Dollar eröffnet uns weitere Möglichkeiten in den Märkten des NAFTA-Raumes.

Unser technisches Know-how und die hohe Qualität unserer Produkte, die von unseren Kunden sehr geschätzt werden, sind für uns wesentliche Säulen für den zukünftigen Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten. Zudem besitzen wir das Potential schnell und flexibel auf kurzfristige Veränderungen in der Nachfrage zu reagieren und unsere Produktion entsprechend auszurichten.

Mit dieser Voraussetzung werden wir auch zukünftig die Bedürfnisse unserer Kunden an sich verändernde Mengenanforderungen erfüllen können.

IV. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Die enge Kooperation zwischen den Geschäftsleitungen der Konzerngesellschaften, dem Vorstand und dem Konzerncontrolling gewährleistet, die Chancen und Risiken des Marktes frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien rechtzeitig für die Konzerngesellschaften zu entwickeln.

Ein wesentlicher Baustein des operativen Risikomanagementsystems ist die zeitnahe und regelmäßige Berichterstattung der Geschäftsleitungen an den Vorstand über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

Mögliche Risiken werden in den Konzerngesellschaften in einem Risikokataster erfasst und bewertet. Für jedes verzeichnete Risiko werden entsprechende Maßnahmen und letztlich Handlungsanweisungen formuliert.

 

Bergisch Gladbach, den 08.07.2022

Holger Baermann, Vorstandsvorsitzender

Alfred Heinrich, jun., Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAX BAERMANN HOLDING AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der MAX BAERMANN HOLDING AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung sowie der Konzernsegmentberichterstattung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MAX BAERMANN HOLDING AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bergisch Gladbach, 22. Juli 2022

KONLUS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Koehler, Wirtschaftsprüfer

Diener, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

an den Aktionär

Sehr geehrter Aktionär,

der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstandes der MAX BAERMANN HOLDING AG im Geschäftsjahr 2021 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Grundlage hierfür war der immer wiederkehrende Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Im Geschäftsjahr 2021 fanden am 22.04.2021, am 27.08.2022 und am 25.11.2021 drei Aufsichtsratssitzungen statt.

In der Aufsichtsratssitzung vom 22.04.2021 konzentrierte sich der Aufsichtsrat auf die Erörterung der Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres 2020 und insbesondere der Liquiditätssituation. Zudem wurde über die aktualisierte Erwartung für das Geschäftsjahr 2021 einschließlich der Liquiditätsentwicklung unter Berücksichtigung des erhaltenen Corona-Hilfskredites diskutiert. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat über die Einführung des Supply-Managements und der damit verbundenen organisatorischen Änderungen befasst. Informiert wurde der Aufsichtsrat über die Veränderungen und Neubesetzungen in den Führungsebenen, der Freischaltung der Website und der Neubesetzung der Expat-Stelle in China.

Am 27.08.2021 informierte sich der AR über die jeweiligen Geschäftsentwicklungen der deutschen Konzerngesellschaften sowohl abschließend zu dem Corona-Jahr 2020, als auch und besonders zu der aktuellen Entwicklung in 2021 unter Berücksichtigung der allgemeinen Prognosen zur Entwicklung der Automobilbranche.

Bei der Erörterung der Liquiditätssituation informierte sich der Aufsichtsrat über die Verpflichtungen aus Leasing- und Kreditverträgen sowie deren Entwicklung und Tilgungsverlauf in den kommenden Jahren. Ebenso wurde über die Unwetterschäden aus Juli 2021, deren Folgen und möglicher Präventionsmaßnahmen diskutiert. Zudem erörterte der Aufsichtsrat die Thematik Referenzmarktverfahren und das Beratergutachten über die Max Baermann Tooltech GmbH. Informiert wurde der Aufsichtsrat über Personalentscheidungen, dien Lizenzvertrag mit dem Kunden Bosch sowie zu den Einflüssen der Corona-Pandemie auf die weitere Geschäftstätigkeit.

In der Aufsichtsratssitzung vom 25.11.2021 wurden die Prognose des Geschäftsverlaufs für das Geschäftsjahr 2021 und die Wirtschaftsplanung des Vorstandes für das kommende Geschäftsjahr 2022 nebst Erörterung der Planungsprämissen diskutiert. Ebenso wurden die beantragten Investitionsprojekte erörtert und das Investitionsbudget für das Geschäftsjahr 2022 festgelegt. Auch die Liquiditätsplanung für das kommende Geschäftsjahr 2022 wurde hinterfragt. Ferner wurde sich über die zukünftige Ausrichtung der Max Baermann ToolTech GmbH ausgetauscht und kritisch die zukünftige Entwicklung der Absatzmengen infolge der sog. Chip-Krise gesehen. Außerdem wurde über das Strategiepapier des Vorstandes diskutiert und sich über die Standortverlagerung bei BMS, China, informiert.

Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus hat der Aufsichtsrat Anfragen zur Liquiditätsentwicklung und zum Verlauf der Geschäftsentwicklung im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche bzw. weltwirtschaftliche Entwicklung gestellt. Auf diese Weise war der Aufsichtsrat stets über die Geschäftspolitik und den Gang der Geschäfte informiert.

Sofern für Entscheidungen des Vorstandes eine Zustimmung erforderlich war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrates die Entscheidungsvorlagen geprüft und verabschiedet.

Der Jahresabschluss der MAX BAERMANN HOLDING AG sowie deren Konzernabschluss je für das Geschäftsjahr 2020 und der Konzernlagebericht 2020 wurden vom Vorstand nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Die Konlus GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Bergisch Gladbach, hat den Jahresabschluss der MAX BAERMANN HOLDING AG und deren gemäß § 290 ff. HGB aufgestellten Konzernabschluss je für das Geschäftsjahr 2021 einschließlich des Konzernlageberichts 2021 geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte standen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat die Dokumente geprüft und über den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie die Einzelabschlüsse der Konzerntochterunternehmen in einer Bilanzsitzung beraten. Die Abschlussprüfer, Herr Koehler und Herr Diener sowie Vertreter der Verwaltung haben an der Sitzung teilgenommen. Die Abschlussprüfer stellten die wesentlichen Prüfungsergebnisse vor, erteilten ergänzende Auskünfte und beantworteten Fragen zur Prüfung und zum Inhalt der in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften und des Konzernabschlusses umfassend. Der Aufsichtsrat hat sich nach eigener Prüfung der Unterlagen dem Abschlussprüfer angeschlossen und billigte den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der MAX BAERMANN HOLDING AG sowie deren Konzernabschluss und den Konzernlagebericht. Der Jahresabschluss der MAX BAERMANN HOLDING AG zum 31. Dezember 2021 wurde damit festgestellt.

Der Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens, der MAX BAERMANN HOLDING AG, hat dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegen. Dem Vorschlag, den Bilanzgewinn von EUR 13.465.414,02 auf neue Rechnung vorzutragen, stimmte der Aufsichtsrat zu.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates danken dem Vorstand, den Unternehmens-leitungen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz im Geschäftsjahr 2021.

 

Lübeck, den 17.09.2021

Eckhard Muhtz, Vorsitzender

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