Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
McDonald's GmbH
Drygalski-Allee 51, 81477 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Aglae Eder seit 5.5.2026 | Prokura |
Nadine Dániel seit 30.4.2025 | Prokura |
Marcus Lettschulte seit 30.4.2025 | Prokura |
Mario Federico seit 25.8.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
McDonald's Deutschland LLC | 89.90% |
McDonald's Corporation | 10.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
McDonald's GmbHMünchenJahresabschluss zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die McDonald's GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der McDonald's GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der McDonald's GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Horbach, Wirtschaftsprüfer Bäker, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist unter der Firma McDonald's GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 83869 eingetragen. Sie hat ihren Sitz in der Drygalski-Allee 51, 81471 München, Deutschland. Der Jahresabschluss der McDonald's GmbH wird gem. § 242 ff. und § 264 ff. HGB nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften einer großen Kapitalgesellschaft. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Gegenüber dem Vorjahr wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren für die Gewinn- und Verlustrechnung angewendet. Anpassung Variable Operating Fee für das VorjahrDie McDonald's GmbH zahlt an die McDonald's Deutschland LLC eine variable Vergütung (Variable Operating Fee) für deren betriebliche und unternehmerische Aktivitäten und die Übernahme von Chancen und Risiken im Hinblick auf das von der Berichtsgesellschaft gehaltene Immobilienvermögen. Neben der Variable Operating Fee für das Geschäftsjahr 2023 über 228.406 Tsd. Euro wurde eine nachträgliche Erstattung der Variable Operating Fee von der McDonald's Deutschland LLC in Höhe von 8.845 Tsd. Euro für 2022 ergebniswirksam erfasst. Die Erstattung der variablen Vergütung für das Vorjahr erfolgte auf Basis der Nachberechnung aufgrund der in 2022 vorgenommenen Anpassung des Festwertes Pachterneuerung und der Pachterneuerungsansprüche. Die ergebniswirksame Nachberechnung wurde in laufender Rechnung erfasst. KonzernverhältnisseDer vorliegende Jahresabschluss ist in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der McDonald's Corporation, registriert in Wilmington, New Castle County, Delaware, USA, (im Folgenden: McDonald's Corporation) einbezogen. Die McDonald's Corporation erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis der Unternehmen. Dieser ist auf der Homepage bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC), New York, USA, einsehbar (www.sec.gov). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich. Das Sachanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear. Die Abschreibung auf die Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt pro rata temporis. Die Abschreibungen bei Gebäuden werden auf 50, 40, 33 bzw. 25 Jahre oder auf eine kürzere Laufzeit verteilt. Sollte die Pachtzeit der fremden Grundstücke kürzer sein, so werden die Anschaffungskosten auf die kürzere Laufzeit verteilt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden notwendige Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für den Ansatz und die Bewertung des Pachterneuerungsanspruchs (ausgewiesen unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen) werden die allgemeinen Grundsätze zur Bilanzierung von Sachleistungsansprüchen herangezogen. Die Anwendung der Grundsätze führt dazu, dass der Verpächter von Bauten (Restaurants) in seiner Handelsbilanz den Anspruch auf Erhaltung und Erneuerung der Pachtgegenstände (Pachterneuerungsanspruch) in Höhe des jährlich zuwachsenden Teilanspruchs zu aktivieren hat. Basis der Berechnung sind die Anschaffungskosten für Gebäudebestandteile, die aufgrund detaillierter Erhebungen erfahrungsgemäß innerhalb der Pachtzeit erneuert werden. Der Pachterneuerungsanspruch wird nach dem jährlichen Wertverzehr der Pachtgegenstände (Anschaffungskosten) auf der Basis der Wiederbeschaffungskosten zum jeweiligen Bilanzstichtag ermittelt. Die in der Vergangenheit erfüllten Pachterneuerungsansprüche werden in Ausübung des handelsrechtlichen Wahlrechts als Festwert Pachterneuerung in das Anlagevermögen aufgenommen. Die Anpassung des Festwertes Pachterneuerung erfolgt, sofern eine Abweichung von 10% des Vorjahresansatz über-/ oder unterschritten wird. Die Ermittlung dieses Festwertes basiert auf den durchschnittlichen Reinvestitionen der vergangenen sieben Jahre und bezieht sich auf Gebäudebestandteile mit einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von weniger als 20 Jahren. Sofern der Festwert Pachterneuerung für die Mietobjekte in entsprechender Höhe aufgebaut ist (Erreichung eines Anhaltewertes), erfolgt nach erneuter Ansparung des Pachterneuerungsanspruchs die ergebniswirksame Auflösung des erneut aufgebauten Pachterneuerungsanspruchs. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Ansprüche aus Mietverhältnissen und wird entsprechend dem Zeitablauf linear aufgelöst. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag bewertet. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil beruht auf § 4 Fördergebietsgesetz. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer des Anlagevermögens, letztmals im Geschäftsjahr 2023. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Zeitpunkt der Bilanzerstellung alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen ausschließlich Rückbauverpflichtungen. Diese werden entsprechend ihrer Rückbauklassifizierung über die erwartete Laufzeit mit dem Verbraucherpreis indexiert und gem. der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre nach der Bundesbanktabelle abgezinst. Die im Jahresabschluss 2023 zugrundeliegenden Laufzeiten umfassen die Grundmietzeiten sowie alle Optionszeiträume komplett. Im Vorjahr wurden für die Ermittlung der erwarteten Laufzeiten die Grundmietzeiten und unter Berücksichtigung von Optionsausübungswahrscheinlichkeiten die Optionsperioden angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nicht enthalten. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen die bzw. gegenüber der Muttergesellschaft und den inländischen und ausländischen Schwestergesellschaften werden als Forderungen gegen verbundene Unternehmen oder als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten überwiegend 6.582 Tsd. Euro aktivierte Pachterneuerungsansprüche. Forderungen gegen verbundene UnternehmenVon den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen im Wesentlichen 125.936 Tsd. Euro auf Darlehensforderungen nebst Zinsen gegen die McDonald's Corporation und 23.045 Tsd. Euro auf Darlehensforderungen nebst Zinsen gegen die McDonald's Promotion GmbH & Co. KG Werbegesellschaft Deutschland, München. Darüber hinaus enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen 470 Tsd. Euro Umsatzsteuerforderungen aus Organschaft und 450 Tsd. Euro aktivierte Pachterneuerungsansprüche gegen die McDonald's Deutschland LLC, Zweigniederlassung München, München. Sonstige VermögensgegenständeBei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Steuererstattungsansprüche gegen das Finanzamt in Höhe von 645 Tsd. Euro für Körperschaftsteuer des laufenden Jahres und eine Zinsabgrenzung in Höhe von 441 Tsd. Euro. Aktive RechnungsabgrenzungspostenDie in der Bilanz ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungen betreffen ausschließlich vorausbezahlte Erbbau- und Pachtzinsen des folgenden Geschäftsjahres. Aktive latente SteuernIm Wesentlichen liegen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei der Abzinsung von Rückstellungen vor, die zu aktiven Steuerlatenzen führen. Nach Verrechnung der aktiven und passiven Steuerlatenzen ergibt sich ein Aktivüberhang. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde ausgeübt, um von einer Aktivierung abzusehen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,975 % zu Grunde gelegt. EigenkapitalDie Entwicklung des Eigenkapitals:
Sonderposten mit RücklageanteilDer Sonderposten mit Rücklageanteil enthält die nach § 4 Fördergebietsgesetz für die bis zum Jahre 1998 vorgenommenen Sonderabschreibungen vermindert um deren jährliche Auflösung. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil 28 Tsd. Euro, welcher damit zum Geschäftsjahresende vollständig aufgelöst ist. SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 1.010 Tsd. Euro sowie für Gewerbesteuer in Höhe von 1.094 Tsd. Euro, die aus Feststellungen der Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2018 resultieren. Die Rückstellung für Gewerbesteuer 2023 beträgt 845 Tsd. Euro. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von 4.012 Tsd. Euro, Rückstellungen für Baukosten in Höhe von 5.092 Tsd. Euro, Rückstellungen für Zinsen aus Steuernachzahlungen auf Gewerbesteuer in Höhe von 128 Tsd. Euro und auf Körperschaftsteuer in Höhe von 112 Tsd. Euro aufgrund von Feststellungen der Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2018 sowie sonstiger, allgemeiner Rückstellungen in Höhe von 229 Tsd. Euro. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt (in Tsd. Euro).
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber der McDonald's Deutschland LLC, Zweigniederlassung München, München, aus laufender Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten vor allem aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Garantieeinbehalte aus abgeschlossenen Bauvorhaben in Höhe von 314 Tsd. Euro. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDer Posten enthält im Wesentlichen Mieterlöse aus der Vermietung von Immobilien im Inland in Höhe von 301.147 Tsd. Euro. Diese resultieren aus Vermietungen an verbundene Unternehmen zum Betrieb der McDonald's Restaurants. Des Weiteren sind in diesem Zusammenhang Umsatzerlöse aus Weiterbelastungen in Höhe von 4.684 Tsd. Euro sowie Umsatzerlöse aus der Zuführung Pachterneuerungsansprüche und Festwert Pachterneuerung in Höhe von 1.993 Tsd. Euro enthalten. Periodenfremde Erträge und AufwendungenUnter den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" ist eine nachträgliche Erstattung der Variable Operating Fee für 2022 in Höhe von 8.845 Tsd. Euro enthalten. Gegenläufig ist der daraus resultierende Steuereffekt unter "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" enthalten. Die Nachberechnung erfolgte auf Grund der im Vorjahr vorgenommenen Anpassung des Festwertes Pachterneuerung und der Pachterneuerungsansprüche. Außerdem enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Versicherungsentschädigungen für Vorjahre in Höhe von 898 Tsd. Euro und Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 90 Tsd. Euro. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten - exklusive der periodenfremden Aufwendungen - im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 547 Tsd. Euro, Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 56 Tsd. Euro, Erträge aus Entschädigungszahlungen der öffentlichen Hand in Höhe von 200 Tsd. Euro sowie Erträge aus der anteiligen Auflösung des in den Vorjahren gebildeten Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von 28 Tsd. Euro. Aufwendungen für bezogene LeistungenDie Aufwendungen beinhalten überwiegend Erbbau- und Pachtzinsen für Grundstücke, die dem Betrieb von McDonald's Restaurants dienen, in Höhe von 18.883 Tsd. Euro sowie Grundbesitzabgaben in Höhe von 4.684 Tsd. Euro sowie Auflösungen aus Pachterneuerungsansprüchen in Höhe von 1.120 Tsd. Euro. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten - exklusive der periodenfremden Aufwendungen - 228.406 Tsd. Euro für die variable Vergütung an die McDonald's Deutschland LLC für ihre betrieblichen und unternehmerischen Aktivitäten und ihre Übernahme von Chancen und Risiken im Hinblick auf das von der Berichtsgesellschaft gehaltene Immobilienvermögen. Außerdem sind Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung in Höhe von 1.928 Tsd. Euro, Aufwendungen für fremde Dienstleistungen in Höhe von 517 Tsd. Euro sowie weitere sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 776 Tsd. Euro enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDarin enthalten sind im Wesentlichen Zinserträge aus Cash-Pooling in Höhe von 3.786 Tsd. Euro, Zinsen aus der Ausgabe von Darlehen an die McDonald's Corporation in Höhe von 2.055 Tsd. Euro sowie von Darlehen an die McDonald's Promotion GmbH & Co. KG Werbegesellschaft Deutschland, München in Höhe von 401 Tsd. Euro. Zinsen und ähnliche AufwendungenDarin enthalten sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Rückbauverpflichtungen in Höhe von 57 Tsd. Euro. Steuern vom Einkommen und vom ErtragIm Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" sind Aufwendungen für Körperschaftsteuer in Höhe von 8.522 Tsd. Euro und Gewerbesteuer in Höhe von 969 Tsd. Euro im Wesentlichen für das Veranlagungsjahr 2023 enthalten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in voller Höhe auszuschütten. Ergänzende AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus langfristigen Erbbau- und Pachtverträgen. Die Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 werden wie folgt fällig:
HaftungsverhältnisseDie McDonald's GmbH ist in das globale, nicht-physische notional Cash-Pool-System der McDonald's Corporation einbezogen. Der Saldo zum 31. Dezember 2023 beträgt 113.189 Tsd. Euro (Vj. 54.859 Tsd. Euro) und wird unter Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Das Guthaben ist zugunsten der den Cash-Pool verwaltenden Bank (Bank), für etwaige Soll-Salden anderer Gesellschaften der globalen McDonald's Gruppe verpfändet, mit der Folge, dass die Bank die Guthaben anderer Cash-Pool-Teilnehmer in Anspruch nehmen kann, falls die McDonald's Corporation ihre Verpflichtungen nicht erfüllt. Auf Grund unserer positiven Geschäftslage und der gegenseitigen Haftungssituation der einzelnen Cash-Pool-Teilnehmer, sehen wir, die Geschäftsführer, das Risiko einer Inanspruchnahme derzeit als äußert gering an. GeschäftsführungMario Federico, Zorneding (Vorstandsvorsitzender der McDonald's Deutschland LLC, Zweigniederlassung München, München) Dr. Christoph Gehrig, München (Vorstand Finanzen der McDonald's Deutschland LLC, Zweigniederlassung München, München) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Bezüge für die Geschäftsführung fielen während des Geschäftsjahres nicht an. AbschlussprüferhonorarDas Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft mit 71 Tsd. Euro im Jahresabschluss berücksichtigt. Dieses Honorar betrifft ausschließlich erbrachte Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, über welche zu berichten wäre, sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten. Die Geschäftsführung der McDonald's GmbH
München, den 28. März 2024 Mario Federico, Geschäftsführer Dr. Christoph Gehrig, Geschäftsführer Anlagespiegel für 2023
LAGEBERICHT der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023Rahmenbedingungen und GeschäftOrganisatorische und rechtliche VerhältnisseDie McDonald's GmbH ist eine Gesellschaft der McDonald's Gruppe in Deutschland und gleichzeitig als mittelbares Tochterunternehmen der McDonald's Corporation, registriert in Wilmington, New Castle County, Delaware, USA, (im Folgenden: McDonald's Corporation) in deren Konzernabschluss einbezogen. Die McDonald's GmbH ist spezialisiert auf die Verwaltung und Nutzung von eigenem Grundbesitz. Dazu zählen neben dem Erwerb von Grundstücken auch die Errichtung von Restaurantgebäuden auf eigenem bzw. fremdem Grund und Boden. Die Gebäude werden ausschließlich an die zur McDonald's Gruppe in Deutschland gehörende McDonald's Deutschland LLC, Zweigniederlassung München, München (im Folgenden: McDonald's Deutschland LLC), zum Betrieb von Restaurants nach dem McDonald's System verpachtet. Wirtschaftliches UmfeldDie im Vorjahr getroffene Einschätzung ging von einer weiterhin robusten wirtschaftlichen Entwicklung der deutschen Wirtschaft für das Geschäftsjahr 2023 aus. Im Berichtsjahr zeigte sich die deutsche Wirtschaft angeschlagen, geprägt von konjunkturellen sowie strukturellen Faktoren. Die vom Sachverständigenrat im Vorjahr getroffene Prognose von einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,2% wurde nicht erreicht. Vielmehr ist das BIP um 0,3% gesunken. Wesentlich hierfür ist der Rückgang des öffentlichen Konsums, kriegsbedingt hohe Energiepreise sowie Realeinkommenseinbußen privater Haushalte aufgrund einer Inflation in Höhe von 5,9% und damit verbundener Kaufzurückhaltung. i Die in unserem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vorgenommene Einschätzung zum Arbeitsmarkt fiel mit einer Arbeitslosenquote von 5,4% etwas zu positiv aus. Aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche stieg die Arbeitslosenquote auf 5,7% im Berichtsjahr. ii Die Bauwirtschaft ist seit 2022 durch die stark gestiegenen Baupreise, Lieferengpässe, Fachkräftemangel und hohen Zinssätze weiterhin angespannt. Die Investitionen im Wohnungsbau sind weiter rückläufig, bei den gewerblichen Bauvorhaben konnte sich der Markt stabilisieren und fiel mit einem Anlagevolumen von -2,7% positiver aus als im Vorjahr prognostiziert (-4,7%). iii Der deutsche Markt der Out of Home Gastronomie, d.h. der Markt für den sofortigen Verzehr zubereiteter Speisen und Getränke zeigt ein weiteres Jahr Umsatzsteigerungen in Kalenderjahr 2023. Die Umsätze auf dem deutschen Markt der Out of Home Gastronomie stiegen um insgesamt 11,5%. iv Das für die McDonald's Gruppe in Deutschland relevante Teilsegment des Informal Eating OutMarktes (IEO-Markt) konnte ebenfalls eine Umsatzsteigerung in Höhe von 10,8% verzeichnen. Die McDonald's Restaurantumsätze zeigten dabei eine ähnlich positive Umsatzsteigerung. v LeistungsindikatorenZur Überwachung und Steuerung ist die Gesellschaft in das Berichtswesen der McDonald's Deutschland LLC eingebunden. Den IST Werten werden in der Berichterstattung monatlich Budget- und Vorjahresvergleichswerte gegenübergestellt. Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren gelten die Mieterträge und das EBIT (Betriebsergebnis oder operatives Ergebnis). GeschäftsverlaufDie Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 13,6% gestiegen und erfüllen damit die prognostizierten Erwartungen. Das EBIT beträgt 48,2 Mio. Euro und liegt damit 2,8 Mio. Euro über der Prognose von 45,4 Mio. Euro, da die Abweichung zum prognostizierten EBIT innerhalb der vertraglich festgelegten Bandbreite liegt und damit nicht durch eine Anpassung der VOF für 2023 abgeschöpft wurde. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageErtragslage:Die Mieterträge stiegen um 13,7% von 264.892 Tsd. Euro auf 301.147 Tsd. Euro und entsprechen damit den Erwartungen. Die Mieterträge resultieren aus Mietvereinbarungen mit verbundenen Unternehmen auf der Grundlage von monatlichen Basis- und/oder Prozent-Mieten, die an die Umsätze der in den Mietobjekten betriebenen McDonald's Restaurants gekoppelt sind, demgegenüber die Basis-Miete davon unabhängig ist. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr geht vor allem mit dem Anstieg der Umsatzerlöse der in den Mietobjekten betriebenen McDonald's Restaurants einher. Die Umsatzerlöse aus Pachterneuerungsansprüchen gegen Pächter sind von 1.817 Tsd. Euro im Vorjahr auf 1.993 Tsd. Euro im Jahr 2023 gestiegen. Die übrigen Umsatzerlöse erhöhten sich um 471 Tsd. Euro auf 4.684 Tsd. Euro (Vj. 4.213 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 570 Tsd. Euro im Vorjahr auf 2.090 Tsd. Euro im Berichtsjahr gestiegen und bestehen im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 954 Tsd. Euro (Vj. 0 Euro), Entschädigungszahlungen der öffentlichen Hand in Höhe von 200 Tsd. Euro (Vj. 376 Euro), Erträgen aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil in Höhe von 28 Tsd. Euro (Vj. 126 Tsd. Euro), Erträgen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 547 Tsd. Euro (Vj. 5 Tsd. Euro) sowie Erträgen aus der Anpassung der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen in Höhe von 262 Tsd. Euro (Vj. 28 Tsd. Euro). Der Rückgang der Aufwendungen für bezogenen Leistungen um 4.852 Tsd. Euro gegenüber dem Vorjahr auf 24.687 Tsd. Euro (Vj. 29.539 Tsd. Euro) ist im Wesentlichen auf den um 6.321 Tsd. Euro niedrigeren Pachterneuerungsaufwand von 1.120 Tsd. Euro (Vj. 7.441 Tsd. Euro) zurückzuführen. Gegenläufig dazu sind die Mietaufwendungen um 998 Tsd. Euro auf 18.883 Tsd. Euro (Vj. 17.886 Tsd. Euro) und die Grundbesitzabgaben um 471 Tsd. Euro auf 4.684 Tsd. Euro (Vj. 4.213 Tsd. Euro) gestiegen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind vor allem wegen des Rückgangs der Abschreibungen auf Gebäude nach erreichtem Abschreibungsende um 1.202 Tsd. Euro von 15.494 Tsd. Euro im Vorjahr auf 14.292 Tsd. Euro im Jahr 2023 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insgesamt um 52.829 Tsd. Euro von 169.953 Tsd. Euro im Vorjahr auf 222.782 Tsd. Euro im Berichtsjahr. Die wertbasierte Vergütung für Verwaltungs- und Managementleistungen an die McDonald's Deutschland LLC für 2023 ist einerseits um 33.955 Tsd. Euro auf 228.406 Tsd. Euro gestiegen, während gleichzeitig eine aperiodische Minderung der Vergütung für 2022 in Höhe von 8.845 Tsd. Euro erforderlich war, so dass insgesamt 219.561 Tsd. Euro (Vj. 164.981 Tsd. Euro) wertbasierte Vergütung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Des Weiteren sind die Erhaltungsaufwendungen um 1.200 Tsd. Euro auf 1.928 Tsd. Euro (Vj. 3.127 Tsd. Euro) gesunken. Das Finanzergebnis ist von 1.023 Tsd. Euro im Vorjahr auf 6.204 Tsd. Euro im Berichtsjahr gestiegen. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Zinserträgen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.456 Tsd. Euro (Vj. 879 Tsd. Euro) und höheren Zinsen aus Cash-Pooling in Höhe von 3.786 Tsd. Euro (Vj. 437 Tsd. Euro). Das Jahresergebnis sank um 980 Tsd. Euro gegenüber dem Vorjahr auf 44.866 Tsd. Euro im Berichtsjahr (Vj. 45.847 Tsd. Euro). Die Gründe hierfür sind zum einem der Rückgang des EBIT um ca. 8.353 Tsd. Euro sowie zum anderen ein um 5.181 Tsd. Euro höheres Finanzergebnis von insgesamt 6.204 Tsd. Euro (Vj. 1.023 Tsd. Euro). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind um 2.191 Tsd. Euro von 11.682 Tsd. Euro im Jahr 2022 auf 9.491 Tsd. Euro in Jahr 2023 gesunken. Vermögenslage:Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 48.527 Tsd. Euro auf 809.097 Tsd. Euro gestiegen. Das Vermögen besteht zu 82,5% aus Anlagevermögen und längerfristig gebundenem Umlaufvermögen sowie zu 17,5% aus kurzfristigen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens und Abgrenzungsposten. Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr von 524.289 Tsd. Euro auf 535.487 Tsd. Euro erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von 25.513 Tsd. Euro und aus planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 14.292 Tsd. Euro. Die langfristigen Forderungen des Umlaufvermögens in Höhe von 132.196 Tsd. Euro (Vj. 131.823 Tsd. Euro) basieren hauptsächlich auf zwei langfristigen Intercompany Darlehen an die McDonald's Corporation in Höhe von 95.164 Tsd. Euro und 30.000 Tsd. Euro. Der Rückgang der kurzfristigen Forderungen des Umlaufvermögens um 21.610 Tsd. Euro auf 25.584 Tsd. Euro (Vj. 47.194 Tsd. Euro) resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Forderungen aus laufender Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten vor allem aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der McDonald's Deutschland LLC um 15.811 Tsd. Euro auf 0 Euro im Berichtsjahr (Vj. 15.811 Euro). Die Passivseite der Bilanz besteht zu 97,4% aus Eigenkapital (Vj. 97,8%), zu 0,6% aus langfristigen Verbindlichkeiten (Vj. 0,6%) sowie zu 2,0% aus kurzfristigen Verbindlichkeiten (Vj. 1,7%). Zum Bilanzstichtag hat sich das bilanzielle Eigenkapital von 743.596 Tsd. Euro auf 788.462 Tsd. Euro erhöht. Die Zunahme resultiert aus dem 2023 erzielten Jahresüberschuss von 44.866 Tsd. Euro. Das langfristige Fremdkapital sank nur unwesentlich um 44 Tsd. Euro auf 4.284 Tsd. Euro und basiert hauptsächlich auf der Abnahme der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen für Mietobjekte um 272 Tsd. Euro bei gleichzeitiger Zunahme der langfristigen Gewährleistungseinbehalte um 232 TEUR. Das kurzfristige Fremdkapital ist um 3.729 Tsd. Euro von 12.622 Tsd. Euro zum 31. Dezember 2022 auf 16.351 Tsd. Euro zum 31. Dezember 2023 angestiegen. Wesentlich hierfür ist der Anstieg der Verbindlichkeiten aus laufender Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten vor allem aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der McDonald's Deutschland LLC von 0 Euro im Vorjahr auf 6.001 Tsd. Euro zum 31. Dezember 2023. Finanzlage:Zum Bilanzstichtag liegen die Guthaben bei Kreditinstituten der Gesellschaft mit 113.392 Tsd. Euro um 58.446 Tsd. Euro über dem Vorjahresstand von 54.946 Tsd. Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr bei 95.710 Tsd. Euro (Vj. 64.421 Tsd. Euro). Überwiegend beeinflusst wurde der Cashflow durch das Jahresergebnis in Höhe von 44.866 Tsd. Euro, die Abschreibungen in Höhe von 14.292 Tsd. Euro, die Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 32.237 Tsd. Euro sowie die Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 5.429 Tsd. Euro. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -26.264 Tsd. Euro (Vj. -22.316 Tsd. Euro) und resultiert ausschließlich aus Investitionen ins Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr -11.000 Tsd. Euro (Vj. - 31.296 Tsd. Euro) und resultiert ausschließlich aus dem Mittelabfluss aus der Begebung von Intercompany Darlehen. GesamtaussageInsgesamt lässt sich konstatieren, dass sich die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage als auch das Jahresergebnis mit den Erwartungen der Geschäftsführung deckt. Der Fortbestand des Unternehmens wird als gesichert angesehen. Chancen- und RisikoberichtDie Leistungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu einem wesentlichen Teil auf die zukünftige Umsatz-und Produktentwicklung der gesamten McDonald's Gruppe in Deutschland angewiesen. Das operationale Risiko - definiert als unerwarteter Verlust - verursacht durch fehlerhafte interne Prozesse, menschliche Fehler oder externe Ereignisse, entsteht bei jeder Geschäftstätigkeit. Durch die Umsetzung des Sarbanes-Oxley Acts innerhalb des Gesamtkonzerns der McDonald's Corp. und der Erweiterung der Dokumentationsprozesse wird einem operationellen Risiko proaktiv begegnet. Das wesentliche Risiko aus dem operativen Bereich besteht in Gestalt von zukünftigen Umsatzrückgängen in den McDonald's Restaurants in Deutschland und damit einhergehend geringeren umsatzabhängigen Mieteinnahmen bei der McDonald's GmbH. Ab dem 1. Januar 2024 gilt für zum Verzehr im Restaurant zubereitete Speisen wieder der Regelsteuersatz von 19% bei der Umsatzsteuer. Der Wegfall der Steuererleichterung kann zu verringerten Nettoumsätzen führen und damit geringeren umsatzabhängigen Mieteinnahmen. Das daraus resultierende Risiko wird als beherrschbar eingestuft, da einerseits mit den Mietern vertraglich festgesetzte Mindestmieten bei Unterschreitung gewisser Umsatzgrenzen vereinbart sind und anderseits mit der McDonald's Deutschland LLC eine Vergütung für deren betriebliche und unternehmerische Aktivitäten und die Übernahme von Chancen und Risiken im Hinblick auf das von der Berichtsgesellschaft gehaltene Immobilienvermögen vereinbart wurden. Daneben ist die Geschäftstätigkeit der Berichtsgesellschaft mit Risiken allgemeiner wirtschaftlicher Natur sowie mit den spezifischen Risiken der Immobilien- und Gastrobranche verbunden. Mit der Lockerung der Geldpolitik der Zentralbanken und dem damit verbundenen Zinsanstieg, der steigenden Inflation und angespannten Lage am Beschaffungsmarkt könnten sich projektierte Investitionen verzögern bzw. die erwartete Rentabilität verringern. Diesen Risiken begegnet die McDonald's Gruppe in Deutschland mit einem aktiven Risiko-Management System. Mögliche Ertragsrisiken werden analysiert, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, wie beispielsweise notwendige Mietanpassungen und Sicherung alternativer Beschaffungswege notwendiger Utilities. Ausmaß und Auswirkungen der Risiken sind derzeit noch nicht genau bestimmbar, werden aber aktuell als beherrschbar angesehen. Die langfristigen Geschäftsziele und damit das operative Ergebnis der Gesellschaft hängen von der erfolgreichen Umsetzung der globalen Unternehmensstrategie "Accelerating the Arches" ab, wonach die betrieblichen Abläufe und Prozesse optimiert und beschleunigt werden sollen, um das Wachstum und den Erfolg weiter zu fördern. Dies betrifft u.a. die Verbesserung der Effizienz der Lieferkette, die Vereinfachung von Produktionsabläufen, die Einführung von Technologien und Innovationen zur Automatisierung von Prozessen sowie die Steigerung der Agilität und Flexibilität in der Entscheidungsfindung und Umsetzung von Geschäftsstrategien. Die McDonald's Gruppe in Deutschland sieht neben der strategischen Fokussierung auf die Stärkung der Markenaffinität, die McDonald's Kernprodukte sowie das Gästeerlebnis erhebliche Wachstumschancen im Bereich der Digitalisierung sowie des Drive-thru- und Delivery-Kanals und steuert ihre Initiativen dementsprechend. Im Rahmen dieser Initiativen zielen wir mit unseren Investitionen auf die ständige Verbesserung unseres Servicemodells und Gästeerlebnisses sowie die Stärkung der Kundenbeziehungen unter anderem durch die Bereitstellung eines mobilen Bestell- und Zahlungssystems (App), Einführung digitaler Bonusprogramme, Aufbau eines flächendeckenden Liefergeschäfts sowie Modernisierung und Digitalisierung des Drive-thru-Kanals ab. Gesamtbild der RisikolageDie langfristigen Geschäftsziele und damit das operative Ergebnis der Gesellschaft hängen weiterhin von der erfolgreichen Umsetzung der globalen Unternehmensstrategie "Accelerating the Arches" ab. Die McDonald's Gruppe in Deutschland sieht neben der strategischen Fokussierung auf die Stärkung der Markenaffinität, die McDonald's Kernprodukte sowie das Gästeerlebnis erhebliche Wachstumschancen im Bereich der Digitalisierung sowie des Drive-thru- und Delivery-Kanals und steuert ihre Initiativen dementsprechend. Aufgrund der sehr guten Eigenkapitalsituation von 97,4% und einem Finanzmittelbestand von 113.392 Tsd. Euro ist mit einem Finanzierungsrisiko in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Darüber hinaus haben wir nach Überprüfung aller wichtigen Bereiche keine Risiken festgestellt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023Unsere Prognose für 2024 basiert auf der für die McDonald's Deutschland Gruppe ermittelten und aktualisierten Unternehmensplanung, welche die Geschäftsentwicklung sowie mögliche Chancen und Risiken berücksichtigt. Sie bezieht die wesentlichen gesamtökonomischen Rahmenbedingungen mit besonderem Fokus auf die Immobilienwirtschaft und des Gastgewerbes mit ein. Aktuell zeigt sich die deutsche Wirtschaft angeschlagen und bildet das Schlusslicht der großen europäischen Volkswirtschaften. Die Wirtschaftsleistung liegt marginal über dem vor der Pandemie. Maßgeblich hierfür ist die schwache Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern sowie schwache Bauaktivitäten im Wohnbereich. Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose prognostiziert lediglich einen Anstieg des BIP um 0,3%- Punkte. vi Die Preissteigerungen werden sich für das Jahr 2024 verlangsamen. Insbesondere Gas- und Strompreise werden günstiger, welches den Preisauftrieb senken wird. Annahmegemäß wird die Inflationsrate auf 2,3% in diesem Jahr und auf 1,8% im Folgejahr zurückgehen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin sehr robust. Für das laufende Jahr wird noch ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,1% -Punkte auf 5,8% angenommen. Für 2025 wird ein Rückgang auf 5,5% erwartet. vii Der Bau steckt weiterhin in einer Rezession. Für den Wohnungsbau ist aufgrund der hohen Hypothekenzinsen und nach wie vor hohen Baupreise keine Trendwende abzusehen. Stabilisierend dürften sich die Bauinvestitionen im gewerblichen so genannten NichtWohnbereich auswirken. Insgesamt geht die gesamtwirtschaftliche Diagnose von einem nochmaligen Rückgang der Anlageinvestitionen von 2,2% aus. Für 2025 wird eine Trendwende aufgrund sinkender Zinsen und stagnierenden Baupreisen erwartet. viii Die McDonald's Gruppe in Deutschland zeigt sich trotz eines schwierigen Marktumfeldes und einer angeschlagenen Wirtschaft vorsichtig optimistisch und geht von einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich auf größtenteils vergleichbarer Fläche aus. Diese Annahme konnte im ersten Quartal 2024 bestätigt werden. Für die Gesellschaft wird ein Anstieg der Mieterträge ebenfalls im mittleren einstelligen Prozentbereich prognostiziert und ein operatives Ergebnis in Höhe von etwa 37,5 Mio. Euro erwartet. GesamtaussageTrotz des unsicheren Wirtschaftsumfeldes geht die McDonald's Gruppe in Deutschland weiterhin von einem Umsatzplus im einstelligem Prozentbereich für die in den Mietobjekten betriebenen McDonald's Restaurants auf größtenteils vergleichbarer Fläche aus. Wesentlich hierfür werden vor allem die Umsetzung der im Strategierahmen "Accelerating the Arches" beschlossenen Initiativen, insbesondere die Nutzung der Wachstumschancen im Bereich des Gästeerlebnisses mit Fokus auf Digitalisierung, Drive-thru- sowie Ausbau des Delivery-Kanals und Loyaltyprogramms sein. Die Auswirkungen auf die allgemeine Wirtschaftslage können jedoch eine Neubewertung bestimmter Annahmen und Schätzungen innerhalb des nächsten Geschäftsjahres erforderlich machen. Die Auswirkungen werden von der Geschäftsführung kontinuierlich beobachtet und eingeschätzt.
München, 28. März 2024 McDonald's GmbH, München Mario Federico, Geschäftsführer Dr. Christoph Gehrig, Geschäftsführer
i Gemeinschaftsdiagnose 1-2024 vom 25. März
2024, S.37
ErgebnisverwendungsbeschlussInhaltlicher Auszug aus dem Gesellschafterbeschluss vom 23. September 2024 Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 44.866.212,66 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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