Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Micro- Tech Europe GmbH
Mündelheimer Weg 36, 40472 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Paul Kuhn seit 23.4.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Micro-Tech (H.K.) Holding Limited | 80.00% |
Micro-Tech (Nanjing) Co. Ltd. | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Micro- Tech Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(Amtsgericht Düsseldorf / HRB 56142)Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeines Die MICRO-TECH Europe GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Düsseldorf HRB 56142) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB und der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften des § 266 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 275 HGB wurde im Geschäftsjahr 2022 aufgrund der Einführung einer konzerneinheitlichen ERP-Software SAP S/4 HANA vom Gesamtkostenverfahren (Abs. 2) auf das Umsatzkostenverfahren (Abs. 3) umgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgeblich. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden durch ein Anlagenverzeichnis nachgewiesen, in dem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die Zugänge und Abgänge, die Abschreibungssätze und -beträge sowie die Restbuchwerte der einzelnen Anlagegüter enthalten sind. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Soweit geboten, wurden Abwertungen auf den am Abschlussstichtag niedrigeren Marktpreis vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei Forderungen, die mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Einzelwertberichtigungen werden bei Insolvenzen oder einer Überfälligkeit gebildet. Zur Abdeckung eines allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf die Netto- Forderungen nach Abzug der einzelwertberichtigten Forderungen vorgenommen. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in EUR umgerechnet. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 106.580,68 (Vj.: € 104.490,84) enthalten. Sonstige Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von € 1.269.859,88 (Vj.: € 675.859,13) und Bonusrückvergütungen in Höhe von € 303.377,65 (Vj.: € 257.800,00) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 11.832.446,85 (Vj.: € 7.190.634,86) enthalten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 103.003,61 (Vj.: € 180.560,02) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 12.762,91 (Vj.: € 8.011,36) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus:
Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 89 Mitarbeiter beschäftigt:
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch:
Eine Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Bezüge unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Micro-tech (Nanjing) Co., Ltd., Nanjing/China, einbezogen. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres ist es zu keinen besonderen Vorgängen gekommen, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.
Düsseldorf, den 30. September 2024 Daniel Kuhn Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Wirtschaftsbericht I. Unternehmensdarstellung MICRO-TECH Europe GmbH ist Teil eines weltweit operierenden, börsennotierten Unternehmens, das im Bereich für endotherapeutische Instrumente tätig ist. Unser Mutterunternehmen Micro-Tech Nanjing Co., Ltd. ist einer der größten Hersteller und Anbieter in unserem Marktsegment in China. Die MICRO-TECH Europe GmbH ist die Vertriebsorganisation für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Nachhaltige Investitionen des Mutterunternehmens in Automatisierung und F&E gewährleisten qualitativ hochwertige Produkte mit entscheidenden innovativen Produktvorteilen sowie außerordentlich kosteneffiziente Herstellungsprozesse, die langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit in einem weiterhin sehr preissensiblen und wettbewerbsintensiven Markt garantieren. Unser Mutterunternehmen Micro-Tech Nanjing Co., Ltd. ist Hersteller im ursprünglichen Sinn. Fast alle Produkte werden in der eigenen F&E-Abteilung selbständig entwickelt und in eigenen Produktionsstätten hergestellt. Das gewährleistet Unabhängigkeit sowie unmittelbare Kosten- und Qualitätskontrolle. In dieser Konstellation ist MICRO-TECH Europe GmbH in einer herausragenden Position, einer der größten Anbieter in unserem Vertriebsgebiet und Marktsegment zu werden. Vom Verkehrsknotenpunkt Düsseldorf aus stellt die MICRO-TECH Europe GmbH die Versorgung von Krankenhäusern und Praxen in den Fachbereichen Gastroenterologie und Pneumologie in der Region EMEA sicher. Das Sortiment umfasst modernste Instrumente, Geräte, Technologien sowie endoskopisches Bedarfsmaterial. Auf Grund der langjährigen Erfahrung und kontinuierlichen Entwicklung kann die Gesellschaft ein solides und nachhaltiges Wachstum als Partner für therapeutische Endoskopie Lösungen vorweisen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats steht unter der Überschrift "WACHSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN", da die Pandemie und der Ukrainekrieg die Märkte und insbesondere die Energieversorgung nachhaltig beeinflusst haben. Demnach liegt die deutsche Wirtschaftsleistung derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden Entwicklungen entgegen zu wirken, durch verbesserte Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie Innovations- und Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Wachstum zu steigern. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. (Quellen: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats, DESTATIS - Statistisches Bundesamt) 2. Branchenspezifische Entwicklung Nachdem die Vorjahre noch stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst waren, hat sich der europäische Markt wieder weitestgehend normalisiert. Entsprechend sind die Untersuchungszahlen in 2023 weiter angestiegen. Dennoch wird durch die andauernden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten das Wachstum in unseren Märkten gedämpft. Die Implementierung der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) stellt die Branche vor große Herausforderungen. Mit ihr gehen längere Bewertungsverfahren und ein gestiegener Kostendruck für die Medizintechnik-Unternehmen einher. In der Folge wird befürchtet, dass Produkte aus ökonomischen Gründen vom Markt genommen bzw. nicht auf den Markt gebracht werden. Das würde dann auch zu Lasten der Patientenversorgung gehen. Der Druck wird dabei insbesondere auf kleine und mittelständische Unternehmen steigen. Weiterhin sind vor allem Ärzte, Kliniken und Krankenhäuser von der steigenden Inflation betroffen. Durch höhere laufende Kosten für Energie und Personal steigt der Preisdruck auf Lieferanten. Ohne politische Gegenmaßnahmen werden die Kliniken und Krankenhäuser gezwungen sein, ihren Kostendruck an die Lieferanten weiterzugeben. Bei einem ebenfalls hohen Kostendruck auf Lieferantenseite wird das die Ertragskraft der Medizin-Technik-Branche schwächen und kann die Versorgung des Gesundheitsbereichs negativ beeinflussen. 3. Beschaffungsbereich Der Beschaffungsbereich, der in 2022 noch deutlich durch das Pandemie-Geschehen belastet war, hat sich im vergangenen Geschäftsjahr deutlich erholt. Entsprechend haben sich die Transportkosten im Warenbezug und die Lieferzeiten wieder reduziert. Die Lagerkapazität wurde in 2023 weiter ausgebaut, um unsere Lieferfähigkeit auf konstantem Niveau halten zu können und unsere Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Damit haben wir weiter Lagerbestände aufgebaut und Sicherheitsreserven erhöht. 4. Ertragslage Nachfolgend wird die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:
Wie bereits im Vorjahr prognostiziert, sind die Umsätze weiter gestiegen. Der Materialaufwand hat sich aufgrund von Verschiebungen im Produktmix unterproportional zu den Umsatzerlösen entwickelt, sodass das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 14.868 TEUR auf 19.888 TEUR gestiegen ist. Das gestiegene Rohergebnis und die angestiegenen Gesamtkosten führten zu einem EBIT, das weiterhin positiv ist. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Jahresüberschuss um 1.329 TEUR verbessert. Die Geschäftsführung schätzt die Unternehmensentwicklung weiterhin positiv ein. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme der MICRO-TECH Europe GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 um rd. 8.979 TEUR von 19.739 TEUR auf 28.718 TEUR erhöht. Ursache hierfür ist die Erhöhung der Vorräte sowie der umsatzabhängige Anstieg der Forderungen. Verfügbare Liquidität ist weiterhin vorhanden. Erneut betrugen die Zugänge zum Anlagevermögen mehr als die Abschreibungen. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 789 TEUR (Vorjahr 150 TEUR) sind im Wesentlichen durch den Standortwechsel und die Erweiterung der Lagerflächen bedingt.
Mit der aktuellen Eigenkapitalquote von 47,0 Prozent sehen wir das Unternehmen weiterhin als sehr solide positioniert. 6. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens bewerten wir als positiv. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Geschäftsjahr aufgrund des gestiegenen Ergebnisses und der Zunahme der Steuerrückstellungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen trotz eines weiteren Aufbaus der Vorräte sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 2.460 TEUR positiv. Nach Berücksichtigung der Abflüsse aus dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit konnten die liquiden Mittel insgesamt um 869 TEUR erhöht werden. Die liquiden Mittel versetzen uns in die Lage, den bestehenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Es ist davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehende Liquidität die Wachstumsziele der Zukunft ausreichend unterstützen kann.
Sämtliche der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen wurden aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert. 7. Geschäftsverlauf unter Einbezug des Geschäftsergebnisses Im Ergebnis ist die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 positiv verlaufen. Die Umsätze konnten zum Vorjahr weiter gesteigert werden, sodass ein Zuwachs von 28,5 % erzielt wurde. Entsprechend ist auch das Rohergebnis besser als im Vorjahr ausgefallen und konnte um 33,8 % überproportional gesteigert werden. Unter Berücksichtigung von ebenfalls gestiegenen Vertriebs- und Verwaltungskosten von 25,6 % konnte eine EBIT-Steigerung in Höhe von 1.793 TEUR auf 4.034 TEUR erzielt werden, was zu einem Jahresüberschuss in 2023 von 2.899 TEUR gegenüber 1.570 TEUR in 2022 geführt hat. Trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage durch den Russland-Ukraine-Krieg und der Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie konnten die Ziele für 2023 in Bezug auf die Umsatzerlöse und den Jahresüberschuss vollständig erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen auf die Verbesserung unserer Vertriebs- und Verwaltungsstrukturen zurückzuführen. 8. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 haben wir durchschnittlich 89 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vertrieb betreuten durchschnittlich 47 Angestellte unsere Geschäftspartner in EMEA. In der Verwaltung waren durchschnittlich 42 Angestellte beschäftigt. Der Altersdurchschnitt liegt am 31.12.2023 bei 40 Jahren. Weibliche und männliche Mitarbeiter sind durchschnittlich in einem Verhältnis von 42 % zu 58 % beschäftigt. In allen Abteilungen unseres Unternehmens bieten wir unseren Mitarbeitern Teilzeitmodelle und Gleitzeitregelungen an. Des Weiteren bieten wir ein Modell zur betrieblichen Altersvorsorge an, welches vermehrt genutzt wird. Allen Mitarbeitern wird die Möglichkeit geboten, sich durch Fort- und Weiterbildungen zu qualifizieren. Unsere Mitarbeiter haben mit ihrem Einsatz und ihrer Leistungsbereitschaft maßgeblich zur anhaltend positiven Entwicklung unseres Unternehmens beigetragen. B. Chancen- und Risikobericht Im Geschäftsjahr 2024 liegen die größten Risiken unserer Einschätzung nach in den folgenden Bereichen: Der durch Russland initiierte Krieg mit der Ukraine führt dazu, dass die MICRO-TECH Europe GmbH die ursprünglich vielversprechende Erschließung des russischen Marktes bis auf weiteres zurückgestellt hat. Somit können strategisch geplante Umsätze nicht realisiert werden. Die inflationsbedingt signifikant wachsenden Kosten in Deutschland und Europa machen nach Jahren stabiler bzw. gesunkener Verkaufspreise eine Erhöhung unserer Listenpreise erforderlich. Die Preiserhöhung wurde frühzeitig an unsere Kunden kommuniziert - wie auch begründet - und ist auf grundsätzliches Verständnis und auch Akzeptanz gestoßen. Wie in den Vorjahren verursacht die neue EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) eine große Verunsicherung im Markt. Die damit verbundenen zusätzlichen und gestiegenen Anforderungen führen zu erheblich steigenden Kosten für den Marktzugang und stark verlängerten Zulassungszeiten, was die Markteinführung innovativer neuer Produkte verzögert. Vor diesem Hintergrund ist die Versorgungssicherheit des Gesundheitsbereichs gefährdet, da auslaufende Zertifikate nicht rechtzeitig entsprechend MDR erneuert werden können und somit Medizinprodukte - zumindest temporär - nicht mehr dem Markt zur Verfügung stehen werden. Unsere chinesische Muttergesellschaft hat früh- und rechtzeitig die Weichen gestellt und wichtige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um diesem Risiko vorzubeugen. Alle Produkte haben einen ausreichend langen gültigen Zertifikatsstatus, um die Umstellung auf MDR fristgerecht zu gewährleisten. Darüber hinaus sind intern bereits alle notwendigen Anpassungen für eine Produktzulassung nach MDR erfolgt, sodass wir optimistisch sind, in den Folgejahren neue Marktanteile erschließen zu können. Auch personell haben sich Micro-Tech Nanjing Co., Ltd. und MICRO-TECH Europe GmbH auf die Situation und Herausforderungen eingestellt. Krankenhausgesellschaften und Einkaufsgemeinschaften in Deutschland führen noch immer zu einer zunehmenden Konzentration auf Abnehmerseite und erfordern weitere Anpassungsmaßnahmen von unserem Vertrieb. Über immer größer werdende Ausschreibungen besteht das Risiko, aber auch die Chance, mit einem Mal eine Produktgruppe bei mehreren Kunden zu verlieren oder zu gewinnen. Entsprechend arbeiten wir regelmäßig an der Verbesserung unserer Prozesse und den Kapazitäten in der Zusammenarbeit mit Krankenhausgesellschaften und Einkaufsgemeinschaften. Im Personalbereich ist es zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal insbesondere in den Vertriebsbereichen zu rekrutieren, sowie qualifiziertes Personal langfristig an das Unternehmen zu binden. Dieses führt zu signifikant steigenden Personalkosten. Dank unserer Unternehmenskultur und der positiven Wahrnehmung unseres Unternehmens gelingt es uns nachhaltig, alle wichtigen Positionen zeitnah zu besetzen und unser Personal an das Unternehmen zu binden. C. Prognosebericht Steigende Kosten, insbesondere in den Bereichen Produktzulassung und Marktzugang sowie bei Gehältern bei gleichzeitig vorhandenem Preisdruck erfordert eine Erhöhung der Listenpreise, um einer Belastung der Ertragssituation des Unternehmens entgegenzuwirken. Als Tochtergesellschaft eines der größten chinesischen Hersteller von endoskopischem Zubehör profitieren wir weiterhin von Kostenvorteilen bei Beschaffung und Produktion. Darüber hinaus werden Automatisierungsprozesse energisch vorangetrieben, um nachhaltig Kosten- und Qualitätsvorteile zu besitzen. Trotz unsicherer Lage gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2024 unsere Vorjahresumsätze durch Nutzung des Wachstumspotentials bestimmter Produktkategorien und durch Ausweitung des Vertriebsnetzwerks deutlich übertreffen werden. Im Geschäftsjahr 2024 sind weitere Investitionen in die Struktur der Gesellschaft geplant, um die Umsatzziele 2024 und 2025 vorzubereiten. Wir gehen davon aus, dass wir dennoch den Jahresüberschuss weiter ausbauen können.
Düsseldorf, den 30. September 2024 Daniel Kuhn BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MICRO-TECH Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MICRO-TECH Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MICRO-TECH Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 12. Dezember 2024 PKF
Fasselt
Müller-Kemler, Wirtschaftsprüfer Schmitz, Wirtschaftsprüferin |
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