Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 260593
Eingetragen
7.12.1976
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Die Vermittlung von und der Handel mit Schlachtvieh und Fleisch, die Herstellung und der Vertrieb von Fleisch- und Wurstwaren. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszwecks dienlich sein können.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Samir Swailem
Mozartstraße 24, 79312 Emmendingen
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aico GmbH

Emmendingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft tätigt Exporte von Lebensmitteln - vorwiegend Fisch und Fleisch - sowie von Lebendvieh, vorwiegend in Länder des arabischen Raumes. Hauptabnehmer sind zwei Großkunden in Ägypten, die die Lagerhaltung der Ware sowie den Vertrieb an die Endkunden übernehmen. Grundsätzlich erfolgt der Wareneinkauf weltweit.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung in Ägypten hat sich auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Das Bruttoinlandprodukt ist in 2018 über 5 % gewachsen. Die nach der Wechselkursfreigabe des ägyptischen Pfund gegenüber dem Dollar in 2016 hohe Inflation hat sich abgeschwächt. Der private Konsum steigt wieder an. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen für den privaten Konsum wieder positiver zu beurteilen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Entwicklung Einkauf, Verkauf und Rohertrag

Die Absatzstruktur der Lebensmittel entwickelte sich mengenmäßig in 2017 und 2018 wie folgt:

2017 in Tonnen 2018 in Tonnen Differenz in Tonnen
Verkauf Fisch 15.584 14.388 -662
Verkauf Fleisch 10.161 4.619 -5.542
Verkauf Fisch + Fleisch total 25.745 19.007 -6.738

Durch die globale Verknappung von Nahrungsmitteln hat sich die Gesellschaft schon rechtzeitig nach anderen Einkaufsmärkten umgesehen. Der Einkauf von Fleisch erfolgte in 2018 knapp je zur Hälfte in Indien und Brasilien sowie in geringem Umfang in Australien.

Beim Fischeinkauf gab es ebenfalls Verschiebungen zwischen den Einkaufsmärkten.

Die Lieferanten stammten 2018 aus folgenden Ländern:

Holland 60,8%

Japan 14,3 %

Norwegen 11,6 %

Die restlichen Lieferanten kamen aus China, Korea, Island und Spanien.

Der Rohertrag hat sich unter Berücksichtigung des Materialaufwandes sowie der Aufwendungen für Waren- und Transportversicherungen im Jahresvergleich wie folgt entwickelt:

2017
TEURO
2018
TEURO
Differenz
TEURO
Gesamtleistung 46.890 27.428 -19.462
Materialaufwand 45.534 26.064 -19.470
Waren- und Transportversicherung 61 60 -1
Rohertrag 1.295 1.304 9

Die Freigabe des Wechselkurses des ägyptischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar Ende 2016 hat zu erheblichen Verwerfungen auf dem stark von Importgütern abhängigen Lebensmittelmarkt geführt und einen hohen Druck auf die Verkaufspreise in Ägypten ausgeübt. Insbesondere konnten die dadurch stark gestiegenen Einkaufspreise nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Da der gesamte Wareneinkauf der Gesellschaft auf Dollarbasis erfolgte, konnte dieser Preisdruck nur bedingt auf die Lieferanten abgewälzt werden. Zudem war die Einkaufsseite durch Engpässe auf den weltweiten Lebensmittelmärkten unter Druck.

Es galt deshalb, den Absatz auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen trotz dieser geänderten Rahmenbedingungen vernünftige Deckungsbeiträge erzielt werden konnten. Es ist gelungen, durch diese Politik den absoluten Rohertrag trotz erheblich geringerem Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht zu steigern. Die Rohertragsquote der Gesellschaft verbesserte sich trotz der geringeren Umsätze von 2,8 % im Vorjahr auf 4,8 % im Berichtsjahr.

b. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -1.722 auf T€ 24.504 (-6,6 %) vermindert. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus einem weiteren Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Auf der Passivseite haben sich die Bankverbindlichkeiten um T€ 1.439 erhöht. Ein Rückgang ist insbesondere bei den Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (-T€ 3.077), sowie die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber einer Schwestergesellschaft (-T€ 404) zu verzeichnen.

c. Finanzlage

Die Innenfinanzierung, abgebildet durch den Cashflow, bestehend aus dem Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen auf das Anlagevermögen, zuzüglich Währungsgewinnen, die im Wesentlichen aus der Stichtagsbewertung von Forderungen in US-Dollar resultieren, abzüglich Währungsverlusten, die im Wesentlichen aus der Stichtagsbewertung von Verbindlichkeiten in US-Dollar resultieren, hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert (+ T€ 59).

Der starke Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten wurde im Wesentlichen finanziert durch den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nun sowie einer Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie gegenüber dem Gesellschafter.

Die Eigenkapitalquote hat sich um 1,3%-Punkte auf 11,8 % verbessert.

d. Ertragslage

Die Ertragslage ist im Berichtsjahr durch einen starken Rückgang des Umsatzes einerseits bei gleichzeitiger leichter Verbesserung des Rohergebnisses andererseits gekennzeichnet.

Unter Einbeziehung der übrigen in der Summe rückläufigen betrieblichen Aufwendungen konnte das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ 111 von T€ 342 auf T€ 436 verbessert werden.

Das negative Finanzergebnis wurde aufgrund des Anstiegs der Bankverbindlichkeiten sowie der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter zusätzlich belastet. Die Unterdeckung hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 76 erhöht.

Die Ertragslage wird im Geschäftsjahr durch ein Erstarken des Euro gegenüber dem Dollar positiv beeinflusst. Den im neutralen Ergebnis ausgewiesenen Kursgewinnen aus der Stichtagsbewertung von Währungspositionen i.H.v. T€ 1.126 stehen Kursverluste aus der Stichtagsbewertung von Währungspositionen i.H.v. T€ 842 gegenüber.

Insgesamt ergibt sich somit ein Jahresüberschuss i.H.v. 157, was einer Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.172 entspricht.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Stabilisierung des Rohertrags

Materialquote

um Währungseffekte bereinigtes Betriebsergebnis

Das um Währungseffekte bereinigte Betriebsergebnis beträgt T€ 453 (Vorjahr T€ 342). Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich Gewinne aus der Währungsumrechnung (saldiert) in Höhe von T€ 284 (Vorjahr Währungsverluste T€ 845).

4. Gesamtaussage

Im Kerngeschäft konnte trotz Umsatzrückgang der absolute Deckungsbeitrag leicht und der relative Deckungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert werden.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als zufriedenstellend zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Wir gehen für das Geschäftsjahr 2019 von einem positiven Betriebsergebnis vor Fisch stichtagsgezogenen Währungsumrechnungseffekten aus.

Der bisherige Verlauf des Jahres 2019 zeigt für das 1. Halbjahr sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim Ergebnis eine weiterhin positive Entwicklung.

IV. Chancen und Risikobericht

1 Risiken aus operativer Tätigkeit

Eine weitere globale Verknappung von Nahrungsmitteln könnte Einfluss auf die Einkaufspreise haben. Ziel ist es, auch in der Zukunft auf der Einkaufsseite weitere neue Märkte zu erschließen, um diese Risiken zu reduzieren.

2. Umfeld und Währungsrisiken

Ägypten wird weiterhin der Hauptabsatzmarkt sein.

Die politische Führung in Ägypten legt Wert darauf, dass die Einfuhr und Bezahlung von Lebensmitteln gesichert bleiben.

Sowohl auf der Einkaufs- und der Verkaufsseite werden praktisch alle Geschäfte in Dollar abgewickelt. Durch die konsequente Fortführung dieser Politik kann das Risiko aus Währungsschwankungen wirksam und weitgehend reduziert werden.

Allerdings besteht unverändert ein Preisrisiko am ägyptischen Absatzmarkt. Formal besteht zwar ein überschaubares Währungsrisiko für die Gesellschaft, da sowohl der Wareneinkauf als auch der Warenverkauf nahezu ausschließlich auf Dollarbasis abgewickelt werden. Die ägyptischen Importeure sind jedoch direkt von der Kursentwicklung zwischen ägyptischem Pfund und Dollar abhängig, da ein Kursanstieg des Dollar nur in sehr begrenztem Umfang an die ägyptischen Endkunden weitergegeben werden kann. Insoweit besteht ein indirekter Preisdruck auch auf die in Dollar fakturierten Verkäufe der Gesellschaft. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2019 hat sich der Kurs des ägyptischen Pfund gegenüber dem Dollar wieder leicht erholt, was grundsätzlich zu einer Reduzierung dieses Preisdrucks führt.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die bestehenden Kreditlinien bei den refinanzierenden Banken werden revolvierend zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft ist auf die weitere Bereitstellung der Kredite angewiesen.

4. Chancen und Wettbewerbssituation

Chancen sieht die Gesellschaft in einer weiteren positiven Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Hauptabnehmerland Ägypten.

Aufgrund der jahrzehntelangen Tätigkeit der Gesellschaft im internationalen Lebensmittelhandel bestehen langjährige Lieferantanten- und Kundenbeziehungen, die gerade bei sich verknappenden Einkaufsmärkten im Lebensmittelsektor einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern mit sich bringen. Insbesondere die detaillierten Kenntnisse der relevanten Einkaufsmärkte heben die Gesellschaft vom Wettbewerb ab.

Diese langjährigen Geschäftsbeziehungen ermöglichen es der Gesellschaft neue Trends und Entwicklungen sowohl auf den Beschaffungsmärkten als auch auf dem Absatzmarkt frühzeitig zu erkennen und in kurzer Zeit auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können. Dies bietet gute Chancen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft in der Zukunft.

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 244.831,00 110.103,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 991,00 1.618,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 991,00 1.618,00
II. Sachanlagen 243.840,00 108.485,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.840,00 108.485,00
B. Umlaufvermögen 24.259.954,81 26.116.725,10
I. Vorräte 63.580,78 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.989.390,77 26.030.629,95
1. sonstige Vermögensgegenstände 23.989.390,77 26.030.629,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 206.983,26 86.095,15
Bilanzsumme, Summe Aktiva 24.504.785,81 26.226.828,10

Passiva

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 2.897.576,59 2.740.833,03
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 1.740.833,03 2.756.680,23
III. Jahresüberschuss 156.743,56 -1.015.847,20
B. Rückstellungen 93.286,00 74.900,00
C. Verbindlichkeiten 21.513.923,22 23.411.095,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.226.068,72 4.786.827,16
2. sonstige Verbindlichkeiten 15.287.854,50 18.624.267,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 24.504.785,81 26.226.828,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 2.525.665,89 4.125.959,68
2. Personalaufwand 400.643,34 417.830,20
a) Löhne und Gehälter 355.403,64 362.078,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 45.239,70 55.752,05
davon für Altersversorgung 12.534,48 12.534,48
3. Abschreibungen 71.437,67 55.769,62
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 71.437,67 55.769,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.298.329,49 4.149.050,99
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 853.766,09 3.616.798,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.610,50 2.976,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 521.462,87 434.853,60
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 82.527,15 86.433,00
8. Ergebnis nach Steuern 160.875,87 -1.015.001,20
9. sonstige Steuern 4.132,31 846,00
10. Jahresüberschuss 156.743,56 -1.015.847,20

Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2018

der AICO GmbH, 79312 Emmendingen

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AICO GmbHhat ihren Sitz in Emmendingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Amtsgericht Freiburgi. Br.unter HRB HRB 260593 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vorwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurde die Buchhaltung als US-Dollar geführte Währungsbuchhaltung geführt. Zum Abschlussstichtag werden dann die Bewertungen gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen entsprechend der gewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen entsprechend der gewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert.

Angeschaffte und bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben und danach als Abgang ausgewiesen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% berücksichtigt.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Hierbei wurden alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, für Tantiemen und Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer sowie zu erwartende Aufwendungen für zukünftig durchgeführte steuerliche Außenprüfungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2018

Die Restlaufzeiten und Sicherungsvermerke der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Gesamtbetrag Restlaufzeiten Sicherheiten
TEuro bis zu 1 Jahr
TEuro
1 - 5 Jahre
TEuro
größer 5 Jahre
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.226 5.978 248 0 * 1)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.110 3.110 0 0 * 2)
Sonstige Verbindlichkeiten 12.178 12.178 0 0 keine
  21.514 21.266 248 0  

* 1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreiditinstituten sind durch Bürgschaften, die Abtretung von Ansprüchenaus Exportakkreditiven, Verkaufskontrakten und Inkassoaufträgen, Globalzession aus Warenlieferungen und -leistungen gesichert.

* 2) Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalten aus der Lieferung von Gütern.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich überwiegend aus dem Verkauf von Fisch und Fleisch zusammen. Hauptabsatzmarkt ist Ägypten.

Wesentliche außerordentliche Beträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen nicht enthalten.

Im Geschäftsjahr wurde eine Währungsbuchhaltung geführt, da sowohl der Warenverkauf als auch der Wareneinkauf fast ausschließlich im US-Dollar erfolgt.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Samir Swailem, Emmendingen. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von TEuro 72 bis zum Ende der Laufzeit der Verträge sowie jährliche Verpflichtungen aus einem Geschäftsraummietvertragin Höhe von TEuro 12.

Das von dem Abschlussprüfer berechnete Honorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEuro 19.

Während des Geschäftsjahres hat die Gesellschaft durchschnittlich 5 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 156.743,56 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von € 1.740.833,03 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftjahresende haben sich nicht ereignet.

 

Emmendingen, 19. Juli 2019

gez. Samir Swailem, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2018

AICO GmbH, Emmendingen

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich ergworbene Konsessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 1.880,00      
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.880,00      
II Sachanlagen        
1. andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung 281.828,97 206.165,67 5.629,31  
Sachanlagen 281.828,97 206.165,67 5.629,31  
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
EUR
Abschreibungen vom 01.01.2018 bis 31.12.2018
EUR
Zuschreibungen vom 01.01.2018 bis 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich ergworbene Konsessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 889,00 627,00   991,00 1.618,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 889,00 627,00   991,00 1.618,00
II Sachanlagen          
1. andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung 238.525,33 70.810,67   2.438.400,00 108.485,00
Sachanlagen 238.525,33 70.810,67   2.438.400,00 108.485,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss habe ich folgenden am 15. Oktober 2019 unterzeichneten Bestätigungsvermerk erteilt.

An die AICO GmbH, Emmendingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der AICO GmbH, Emmendingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AICO GmbH, Emmendingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschluss relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichend geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Vilbel, den 15. Oktober 2019

Dipl.-Kfm. Wolfgang Jakoby, Wirtschaftsprüfer

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