Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 91599
Eingetragen
24.11.2020
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Produkten sowie dazugehöriger Software und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Sanitär- und Messtechnik, deren Aufgabe es ist, Wasser-Leckagen in Gebäuden zu erkennen, um den Hausbesitzer zu warnen oder die Wasserzufuhr selbständig zu schließen und somit die Kosten für rohrbezogene Wasserschäden zu reduzieren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Roth
seit 19.11.2025
Geschäftsführer
Philip Conrad
seit 12.11.2025
Prokura
Stefanie Kresse
seit 10.3.2025
Prokura
Helmut Rieger
seit 14.3.2023
Geschäftsführer
Masahito Ooi
seit 24.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
LIXIL Europe S.à.r.l.LUX
50.10%
41.87%
Sparkassenverband Bayern
7.10%
Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
0.79%
Sparkassenverband Saar
0.14%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SenseGuard GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten Geschäftsjahr
EUR
Gesamt Geschäftsjahr
EUR
Einzelposten Vorjahr
EUR
Gesamt Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 387.619,00 840.837,25
II. Sachanlagen 1.527.665,31 210.081,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.571.471,39 3.307.332,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.806.247,32 2.933.223,37
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 692.353,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.918,14 26.629,45
Summe Aktiva 9.311.921,16 8.010.456,91

PASSIVA

Einzelposten Geschäftsjahr
EUR
Gesamt Geschäftsjahr
EUR
Einzelposten Vorjahr
EUR
Gesamt Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 33.134.315,83 24.134.315,83
III. Verlustvortrag -18.182.166,57 -13.673.824,13
IV. Jahresfehlbetrag -8.077.830,28 -4.508.342,44
B. Rückstellungen 1.483.172,69 1.151.107,12
C. Verbindlichkeiten 923.668,99 882.200,53
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.760,50 0,00
Summe Passiva 9.311.921,16 8.010.456,91

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Allgemeine Angaben

Die SenseGuard GmbH (im Folgenden kurz: "SenseGuard") hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 91599 eingetragen.

Der Jahresabschluss der SenseGuard wurde nach den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert.

Die SenseGuard ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Aufstellungserleichterungs- vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften wurden zum Teil in Anspruch genommen.

Ein Lagebericht wurde in Ausübung des Wahlrechtes nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB nicht erstellt.

1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Nach der Fertigstellung werden die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauern werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum ergibt.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten TEUR 2.697 (Vorjahr TEUR 2.227); davon entfielen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Entwicklungskosten i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr TEUR 69).

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer für die technischen Anlagen und Maschinen betragen 3-14 Jahre. Die Nutzungsdauer für die andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7 Jahre.

Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250 und bis EUR 1.000 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit lässt SenseGuard auf eigenen Namen und für eigene Rechnung Geräte zur Detektion von Wasserschäden in Einfamilienhäuser einbauen. Diese Geräte bleiben im Eigentum von Sense- Guard und dienen über langjährige Kundenverträge der Generierung von Umsatzerlösen. Entsprechend dieser dauerhaften Nutzung wird für die Geräte- und Einbaukosten pro Jahr unter den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ein gesonderter Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten direkt zure- chenbare Löhne und Materialkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens einschließlich produktionsbezogener Kosten der allgemeinen Verwaltung und Aufwendungen für soziale Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ausgewiesen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tag der Buchung des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

2. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zu TEUR 4.011 (Vorjahr TEUR 2.000) aus Cash-Pooling-Forderungen gegenüber der Gesellschafterin und zu TEUR 334 (Vorjahr TEUR 464) gegen die Grohe AG aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen hauptsächlich i.H.v. TEUR 310 (Vorjahr TEUR 393) aus Umsatzsteuerforderungen gegen das Finanzamt.

Die Kapitalrücklage besteht i.H.v. TEUR 8.234 aus dem im Rahmen der gemäß § 123 Abs. 2 Nr. 1 UmwG durchgeführten Abspaltung durch Aufnahme übergegangenen Reinvermögen, und i.H.v. TEUR 24.900 (Vorjahr TEUR 15.900) aus einer Einzahlung durch den Gesellschafter.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Garantierückstellungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen i.H.v. TEUR 412 (Vorjahr TEUR 394) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 284 (Vorjahr TEUR 382) gegenüber der Grohe AG.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zu TEUR 26 (Vorjahr TEUR 59) aus Steuern und zu TEUR 3 (Vorjahr TEUR 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 46 (Vorjahr TEUR 528).

4. Sonstige Angaben

4.1 Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, aus Wechsel- oder Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen und weitere Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Außerhalb der Bilanz bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind.

4.3 Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 35 Arbeitnehmer (Vorjahr 33) beschäftigt.

4.4 Konzernabschluss

Der Abschluss der SenseGuard wird in den Konzernabschluss der Grohe Holding GmbH, Düsseldorf, einbezogen.

Letztere stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Der Konzernabschluss der Grohe Holding GmbH wird im Bundesanzeiger offengelegt.

5. Bestandsgefährdende Risiken

Die Fortführung der Gesellschaft ist neben der Aufrechterhaltung der bestehenden Finanzierung der Grohe Holding GmbH entscheidend vom weiteren Umsatzwachstum abhängig.

Der Umsatz sowie die erwirtschafteten Ergebnisse und Cashflows reichen derzeit nicht aus, um den Liquiditätsbedarf der Gesellschaft zu decken. Die Planung über die zukünftige Entwicklung der SenseGuard zeigt sowohl eine Umsatz- als auch eine Ergebnisverbesserung, die zu einer Verbesserung der Liquidität führen könnten. Über die Akquirierung von neuen Geschäftspartnern im SenseGuard-Business wird die Gesellschaft versuchen, die Umsatzziele zu erreichen und damit die Fortführung der Geschäftstätigkeit zu sichern.

Werden jedoch diese Umsatzziele nicht erreicht, so ist eine weitere Finanzierung der Gesellschaft erforderlich.

Hierfür besteht eine Patronatserklärung von der LIXIL Corporation vom 24. Januar 2023, wonach zugesagt wird, sämtliche Verbindlichkeiten der SenseGuard für einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten nach Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. März 2023 vollständig zu bedienen, sofern diese dazu nicht in der Lage ist.

Auch anschließend wird die Gesellschaft voraussichtlich auf finanzielle Unterstützung angewiesen sein. Gegebe- nenfalls käme hierfür eine Finanzierung mittels Kapitalerhöhung durch die Grohe Holding GmbH in Betracht.

Sofern eine solche Finanzierung ausbleibt, ist die SenseGuard im Bestand gefährdet. Insoweit besteht eine Abhängigkeit von der Gesellschafterin.

Es wird somit auf eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Fortführung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens nach dem 28. Februar 2026 hingewiesen.

 

Düsseldorf, den 29. Februar 2024

gez. Geschäftsführung

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08. März 2024

Nachrichten & Medien

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