Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 700296
Vorher
Günther Nubert Electronic Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
13.10.1975
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung und Ausführung von Arbeiten auf dem gesamten elektronischen Gebiet und der Ein- und Verkauf von elektrischen Geräten aller Art. Die Gesellschaft kann alle dem Gesellschaftszweck dienlichen Maßnahmen durchführen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Holger Marlo Nubert
seit 13.12.2021
Prokura
Martin Leis
seit 13.10.2014
Prokura
Günther Nubert
seit 5.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Günther Nubert
Schwäbisch Gmünd
409.600 €
80.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nubert electronic GmbH

Schwäbisch Gmünd

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Nubert electronics GmbH, Schwäbisch Gmünd

Grundlagen des Unternehmens

Nubert electronic GmbH (Nubert) hat sich der authentischen Klangreproduktion verschrieben. Seit fast fünf Jahrzehnten werden HiFi-Komponenten entwickelt, die Tonaufnahmen jeglicher Art so originalgetreu wie möglich wiedergeben: Nubert Lautsprecher und Verstärker für hochwertige Stereoanlagen, Subwoofer, Soundbars und Surround Speaker fürs Heimkino, Aktivlausprecher für Multimedia-Anwendungen oder professionelle Audioproduktion und mehr. Neben dem ehrlichen Klang zeichnen sich Nubert Geräte vor allem auch durch sorgfältige Konstruktion, hochwertige Verarbeitung, durchdachte Bedienung, fortschrittliche Technik und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Als Direktvertrieb verkauft Nubert diese HiFi-Produkte direkt über die eigene Online Verkaufsplattform an Kundinnen und Kunden. Die so eingesparten Vertriebskosten werden direkt in bessere Ausstattung und Bauteile investiert. Ladengeschäfte in Schwäbisch Gmünd und Duisburg geben den Kunden zusätzlich die Möglichkeit, Lautsprecher und Elektronik zu hören und anzufassen. Eine Internationalisierung der Märkte wird parallel zu den aktuellen Vertriebsaktivitäten geprüft.

I. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung des deutschen Gesamtmarktes "Unterhaltungselektronik":

Der Gesamtumsatz "Home Audio" ist 2023 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % zurückgegangen. (Quelle gfu /GfK). Noch ungünstiger war die Umsatzentwicklung im Bereich Lautsprecherboxen (inklusive Soundbars) mit minus 13,4%.

Geräte der Unterhaltungselektronik werden zunehmend über große Internet-Versender angeboten. Hier werden oft Preismarken gesetzt, die in personalintensiven Vertriebsformen kaum kostendeckend darstellbar sind.

Die Finanz- und Ertragslage der meisten deutschen Lautsprecherhersteller und HiFi-Händler ist recht angespannt.

Geschäftsverlauf und Lage

Das Unternehmen hat sich im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend entwickelt, wenn man die gesamtwirtschaftliche Situation beachtet. Der Umsatz-Rückgang lag mit 11% gegenüber dem Vorjahr im Bereich der Erwartungen. Durch deutliche Kostensenkungen konnten trotz des zu hohen Lagerbestandes ein positives Ergebnis erzielt werden. Das EBIT beträgt TEUR 806 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR - 554. Das Unternehmen hat die Erwartungen im Ergebnis übertroffen. Dieses Ergebnis ist aufgrund des Umsatzrückgangs so nicht erwartet worden.

An die Umsätze der letzten Jahre konnte man in 2023 nicht anknüpfen, jedoch konnte die Profitabilität verbessert werden. Die nachlaufenden Effekte aus den vergangenen drei Jahren konnten so kompensiert werden, dass ein positives Ergebnis dargestellt werden konnte.

1. Ertragslage

Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse im Rahmen von TEUR 20.489 (Vorjahr TEUR 23.285) realisiert und die im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig waren.

Der Umsatzrückgang lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Durch die Corona Situation kam es zu einer Nachfragespitze und damit verbunden zu einer gewissen Sättigung des HiFi-Marktes. Die starke Inflation und die andauernde Ukraine-Russland-Kriegs Thematik führten auch noch zu einer Kaufzurückhaltung bei den Kunden.

Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis von TEUR 9.784 (Vorjahr TEUR 9.735) ausweisen, welches im Vergleich zum Jahr 2022 nahezu gleichgeblieben ist. Die Einkaufskosten können durch langfristige Verträge stabil gehalten werden.

Daher wurde der Personalaufwand an die Gegebenheiten angepasst, wodurch sich die Lohnkosten um 17% auf TEUR 4.187 (Vorjahr TEUR 5.030) verringerten.

Die sonstigen betrieblichen Kosten wurden ebenfalls auf TEUR 4.432 (Vorjahr TEUR 4.841) reduziert.

Diese Reduzierungen, gepaart mit dem um 11% reduzierten Umsatz, ergeben für das Geschäftsjahr 2023 einen EBIT von TEUR 806.

Finanzlage

Für das Unternehmen konnte die kritische Situation durch zu hohe Wareneinkäufe (Corona Effekt) wieder in stabile und positive Bahnen gelenkt werden. Nach mehr als 10 Jahren ohne Inanspruchnahme von Bank-Krediten mussten ab Ende 2021 erhebliche Bank-Darlehen aufgenommen werden, die wegen der massiven Aufstockung des Lagerbestandes durch die damalige Geschäftsführung nötig wurden.

Die Liquidität zum Bilanzstichtag ging auf TEUR 195 (Vorjahr TEUR 4.147) zurück, was im Wesentlichen mit den schon angesprochenen Entscheidungen zur Lagererhöhung und der Reduzierung der damit verbundenen Kredite von TEUR 12.000 auf TEUR 7.254 einherging.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung erhöhten sich leicht auf TEUR 414 (Vorjahr TEUR 385) und die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung reduzierten sich auf TEUR 1.258 (Vorjahr TEUR 2.462).

Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres unproblematisch.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 28.544 gegenüber TEUR 34.256 zum Vorjahr. Die Aktiva setzen sich im Wesentlichen aus Vorräten mit TEUR 18.756 zusammen. Die Vorräte konnten im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 19.780 reduziert werden. Das gesamte Umlaufvermögen beträgt TEUR 25.806 und reduzierte sich um TEUR 5.636 zum Vorjahr.

Das gesamte Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 17.231 (Vorjahr TEUR 16.939), damit beträgt die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 60%.

Die Vermögenslage kann als solide bewertet werden.

II. Prognosebericht

Der Sachverständigenrat erwartet im Jahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 %. Für die Inflationsrate wird ein Rückgang von 6,6% in 2023 zu 3,0% in 2024 erwartet

(Quelle: Sachverständigenrat der deutschen Wirtschaft). "Obwohl sich die Energieversorgungslage vorerst entspannt hat, ist die Energiekrise noch nicht überwunden", so der Rat. Diese Gemengelange wird das Konsumverhalten eher trüben.

Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsleitung von einem leichten Umsatzrückgang aus. Die reduzierte Inflationsrate wird die dennoch stabile Geschäftsentwicklung unterstützen.

Für das Jahr 2024 werden den erwarteten Teuerungen durch die Anpassung von Struktur und Kosten entgegengewirkt. Aus diesem Grund wird eine leichte Ergebnisverbesserung in der Größenordnung von TEUR 600 - 800 für das Jahr 2024 von der Geschäftsführung erwartet.

Insgesamt wird sich die Audiobranche in den nächsten Jahren nach der Erwartung der Geschäftsführung weiter konsolidieren.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Risikomanagement

Das Unternehmen bewertet fortlaufend seine Risiken. Dazu passend werden mögliche Lösungen und Anpassungen geprüft und gegebenenfalls implementiert. Ein Beispiel dafür waren die Einkaufsaktivitäten für Halbleiter-Chips in Asien, die die Lieferfähigkeit nachhaltig sichern konnten.

2. Risikobericht

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens betreffen könnten, sind momentan nicht ersichtlich. Die Lieferkettensituation im Elektronikbereich hat sich weitestgehend normalisiert.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Im Gesamtmarkt "Home Audio" rechnet man für 2024 in Deutschland, vor allem durch ungünstige politische Randbedingungen, mit merklich geringeren Umsätzen in der Größenordnung um - 8 bis - 10%. Für das Unternehmen werden für 2024 nur leichte Umsatzrückgänge in der Größenordnung von - 3% erwartet.

Durch die Energie-Verknappung und Energieverteuerung wird der Standort Deutschland geschädigt, was negative Auswirkungen auf die deutsche Industrielandschaft haben wird und vor allem den Mittelstand trifft. Unabhängig von den Entwicklungsanstrengungen bei den Lautsprecher-Modellen und der Elektronik, werden sich die kommenden Jahre für den Mittelstand schwerer gestalten.

Finanzielle Risiken

Das Verschuldungsrisiko bedeutet aber keine bedrohliche Prognose für die nächsten Jahre. Kontinuierliche Lagerreduzierung gepaart mit der Reduzierung der aufgenommenen Kredite, sind die wesentlichen Hebel dieses Risiko zu reduzieren.

Es besteht ein Währungsrisiko durch die Einkaufaktivitäten im Dollar. Dieses wird durch die Geschäftsführung fortlaufend beobachtet.

IT-Risiken

Das Unternehmen ist bei den IT-Risiken sehr gut aufgestellt. Der Online-Shop wurde über die Jahre mehrfach weiterentwickelt. Gegenüber Cyberangriffen ist man gut vorbereitet und geschützt.

Markt- und Kundenrisiken

Durch die Erweiterung der Zielmärkte in Europa (besonders Österreich und Schweiz) über die deutschen Grenzen hinaus, wird die Abhängigkeit vom deutschen Markt Schritt für Schritt reduziert.

3. Chancenbericht

Falls die politische Landschaft stabil bleibt, rechnet man in den Folgejahren durch konkurrenzfähige Produkte und durch ausgeprägte Kundennähe mit nennenswerten Zuwächsen beim Umsatz. Eine stabile Belegschaft und die für die Branche bemerkenswerte Nähe zu den Nubert Käufern ist die Basis für erfolgreiche Neuentwicklungen.

Die Veränderung der Kauf-Gewohnheiten in Richtung "Direktversand" könnten jedoch für Nubert eher positiv wirken.

4. Gesamtaussage

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist im kommenden Geschäftsjahr mit einer Stabilisierung zu rechnen. Der Ausblick über das Jahr 2024 hinaus ist schwierig und wird maßgeblich von den politischen Einflüssen in Deutschland und der damit verbundenen Konsumverhalten für das Unternehmen abhängen.

Die Geschäftsleitung geht von einem eher optimistischen Geschäftsausblick aus.

 

Schwäbisch Gmünd, den 15.03.2025

Günther Nubert

Markus Pedal

Daniel Schütze

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.675.839,98 2.744.463,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 278.004,50 398.134,50
II. Sachanlagen 2.310.931,48 2.259.425,48
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 260.009,00 275.775,50
2. technische Anlagen und Maschinen 91.533,00 101.429,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.740.319,50 1.685.951,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 219.069,98 196.269,98
III. Finanzanlagen 86.904,00 86.904,00
1. Beteiligungen 86.904,00 86.904,00
B. Umlaufvermögen 25.806.693,14 31.442.119,72
I. Vorräte 18.756.886,55 19.780.374,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.855.202,02 7.490.043,97
1. Forderungen gegen Gesellschafter 5.024.986,74 5.453.617,01
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.367,05 16.306,57
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.814.848,23 2.020.120,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.000,00 2.000,00
III. Wertpapiere 0,00 24.752,89
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 194.604,57 4.146.948,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.169,78 68.941,18
Summe Aktiva 28.543.702,90 34.255.524,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.231.017,14 16.929.079,87
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Gewinnrücklagen 450.000,00 450.000,00
III. Gewinnvortrag 15.967.079,87
IV. Jahresüberschuss 301.937,27
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 15.967.079,87
davon Gewinn-/Verlustvortrag 16.505.583,97
B. Rückstellungen 1.956.451,58 2.000.869,00
C. Verbindlichkeiten 9.352.894,18 15.312.240,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.253.591,71 12.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.253.591,71 8.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.000.000,00 4.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 2.518,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 2.518,38
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.099.302,47 3.309.721,63
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.099.302,47 3.309.721,63
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.340,00 13.336,00
Summe Passiva 28.543.702,90 34.255.524,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.784.398,70 9.735.426,62
2. Personalaufwand 4.186.545,21 5.030.194,98
a) Löhne und Gehälter 3.562.103,98 4.297.187,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 624.441,23 733.007,19
davon für Altersversorgung 11.218,53 12.627,69
3. Abschreibungen 510.704,32 456.276,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 510.704,32 456.276,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.432.041,45 4.841.276,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 85.057,44 362.771,99
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 4.969,00 4.969,00
5. Erträge aus Beteiligungen 8.007,00 13.107,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 179.710,83 54.236,65
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 457.906,42 157.730,68
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 46.156,90 -173.905,05
9. Ergebnis nach Steuern 338.762,23 -508.803,35
10. sonstige Steuern 36.824,96 29.700,75
11. Jahresüberschuss 301.937,27 -538.504,10
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.505.583,97
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 15.967.079,87

Anhang zum Jahresabschluss 2023

Nubert electronic GmbH, Schwäbisch Gmünd

Amtsgericht Ulm, Registergericht HRB 700296

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Nubert electronic GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden, mit Ausnahme des Warenbestandes, stetig angewendet. Die Bewertung des Warenbestandes wurde angepasst.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear gemindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden nach der Gruppenbewertung mit dem gewogenen Durschnitt bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Es wurden Abschläge im Verhältnis der Umschlagshäufigkeit und der Reichweite vorgenommen.

Der Warenbestand wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 Prozent des Forderungsbestandes zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind in ihrem Bestand nachgewiesen und mit dem Nennbetrag angesetzt.

Ausgaben im Wirtschaftsjahr, welche Aufwand in folgenden Jahren darstellen, wurden als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Für eingegangene Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Bildung erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen der SLMP Schweizer Leben PensionsManagement GmbH entsprechend der projected unit credit method Bewertungsmethode. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018G mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden mit 0 % p.a. berücksichtigt.

Die Anpassungen aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden im Berichtsjahr zu 1/15 ergebniswirksam erfasst. Der noch anzusammelnde Fehlbetrag beträgt EUR 4.967,00.

Der Unterschiedsbetrag aufgrund der erstmaligen Anwendung des § 253 Abs. 2 S.1 HGB i. d. F. des Gesetzes vom 11. März 2016 durch die Umstellung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank von dem vormals verwendeten 7-Jahresdurchschnitt zu dem nun anzuwendenden 10-Jahresdurchschnitt beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 9.179. Dieser Unterschiedsbetrag aus der Umstellung des Zinssatzes der Pensionsrückstellung vom 7- zum 10-Jahresdurchschnitt unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwenigen Erfüllungsbetrag.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Gewährleistungsquote der Gesellschaft berücksichtigt und über den Gewährleistungszeitraum von 2,5 Jahre die umsatzabhängige Inanspruchnahme zurückgestellt.

Die Rückstellung für Rücknahmeverpflichtung beinhaltet das eingeräumte dreißigtägige Widerspruchsrecht der Onlinebestellungen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Der Anlagenspiegel ist als Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr betragen insgesamt EUR 2.000,00 (EUR Vorjahr 2.000,00).

Bei Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig und betragen EUR 15.367,05 (Vorjahr EUR 16.306,57).

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 5.024.986,74 (Vorjahr EUR 5.453.617,01). Diese Forderung besteht aus einem Gesellschafterdarlehen gegenüber Herrn Günther Nubert. Das Darlehen wird mit 3,37% verzinst und ist mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten jederzeit fällig.

Die Rückstellung für Pensionen betragen TEUR 1.287 (TEUR 1.340), die Steuerrückstellungen betragen TEUR 44 (TEUR 0), die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich TEUR 276 (TEUR 270), Rechts- u. Prüfungskosten TEUR 63 (TEUR 32), Gewährleistungsrückstellung TEUR 165 (TEUR 337), Rücknahmeverpflichtung TEUR 98 (TEUR 0), Rückstellung für Betriebsprüfung TEUR 4 (TEUR 4) und Aufbewahrungsrückstellungen TEUR 18 (TEUR 18).

Art der Verbindlichkeit
in T€
Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit größer 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.254 1.254 6.000 0
(12.000) (3.000) (9.000) (0)
Erhaltene Anzahlungen 30 30 0 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.257 1.257 0 0
(2.462) (2.462) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 0 0 0
(2) (2) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 811 811 0 0
(848) (848) (0) (0)
Verbindlichkeiten Gesamt 9.352 3.352 6.000 0
(15.312) (6.312) (9.000) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Sicherungsübereignung des Warenlagers und des Inventurbestandes zugunsten der Kreissparkasse Ostalb in Höhe von TEUR 18.392T€ gesichert; die Verbindlichkeiten gegenüber der Kreissparkasse Ostalb valutieren zum Bilanzstichtag mit TEUR 7.254.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 278.930,99 (Vorjahr EUR 233.286,33) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31.12.2023 aus Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 2.076.950,00 und aus üblichen Leasingverträgen in Höhe von EUR 238.635,72.

Anzahl der Arbeitnehmer:

durchschnittlich 63
hiervon Angestellte: 49
hiervon gewerbliche Arbeitnehmer: 14

Mitglieder der Geschäftsführung und Auszubildende sind nicht berücksichtigt.

Geschäftsführer im Berichtszeitraum:

Herr Günther Nubert, Techniker

Herr Markus Pedal, Diplom-Ingenieur Seit 11.2024

Herr Daniel T. Schütze, Diplomkaufmann, MBA Seit 11.2024

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer wird vom Schutzrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 301.937,27 zuzüglich des Gewinnvortrags von EUR 15.967.079,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 06.02.2025

sonstige Berichtsbestandteile

 

Günther Nubert

Markus Pedal

Daniel T. Schütze

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Nubert electronic GmbH, Schwäbisch Gmünd:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nubert electronic GmbH, Schwäbisch Gmünd, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nubert GmbH, Schwäbisch Gmünd, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 19. März 2025

Rettenmayr Treuhand GmbH
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Dominik Rettenmayr, Wirtschaftsprüfer

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