Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 602597
Eingetragen
25.1.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Das Halten, die Verwaltung und der Erwerb von Beteiligungen an Gesellschaften bzw. Unternehmen im In- und Ausland, insbesondere an solchen Gesellschaften, deren Gegenstand die Herstellung und der Vertrieb von elektrotechnischen Apparaten, vor allem Ventilatoren sowie von Geräten und Anlagen der Haustechnik, ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Wittke
seit 25.7.2024
Prokura
James Turley
seit 4.1.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maico Holding GmbH

Villingen-Schwenningen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.442.230,27 5.011.619,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.204.888,57 6.567.204,05
3. Geleiste Anzahlungen 591.177,09 375.903,13
19.238.295,93 11.954.726,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.935.472,66 8.938.288,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.264.421,81 3.006.567,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.908.778,90 2.734.487,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 337.119,49 63.429,00
22.445.792,86 14.742.772,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 107.226,54 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 6.630.419,64 6.115.113,55
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 1.771.980,85 763.911,01
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 23.000,30 2.601.581,90
6. Sonstige Ausleihungen 2.281.146,34 2.272.826,01
7. Geleistete Anzahlungen 0,00 69.227,45
10.813.773,67 11.822.659,92
52.497.862,46 38.520.159,13
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 18.293.555,58 17.486.610,49
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.209.016,46 3.119.990,50
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 11.117.960,24 7.872.100,42
4. Geleistete Anzahlungen 1.062.720,06 633.631,58
33.683.252,34 29.112.332,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.477.905,49 16.482.046,19
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 361.542,49 728.619,54
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.883.237,60 1.738.509,55
19.722.685,58 18.949.175,28
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 25.651.826,86 31.612.043,62
79.057.764,78 79.673.551,89
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 681.192,58 770.717,74
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 2.360.648,81 2.210.900,63
134.597.468,63 121.175.329,39

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.802.000,00 1.802.000,00
II. Kapitalrücklage 7.031.058,34 7.031.058,34
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 47.195.000,00 43.195.000,00
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 745.559,76 460.752,47
V. Konzernbilanzgewinn 33.514.506,25 27.159.391,28
VI. Nicht beherrschende Anteile 936.203,40 72.013,90
91.224.327,75 79.720.215,99
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 14.309.337,00 14.240.220,00
2. Steuerrückstellungen 1.635.543,71 1.567.317,00
3. Sonstige Rückstellungen 7.752.601,99 6.288.602,50
23.697.482,70 22.096.139,50
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.458.866,94 4.546.868,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 188.177,14 241.324,18
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.683.529,86 7.942.139,75
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 73.825,66 107.414,45
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.806.608,16 6.298.663,82
19.211.007,76 19.136.410,20
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 464.650,42 222.563,70
134.597.468,63 121.175.329,39

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 136.641.513,07 117.526.100,69
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 286.353,03 -30.945,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.726.830,87 1.353.533,66
141.654.696,97 118.848.688,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -58.041.572,78 -48.293.683,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.415.439,25 -696.721,04
-59.457.012,03 -48.990.404,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -32.484.057,88 -27.887.230,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -6.843.726,71 -6.114.509,28
-39.327.784,59 -34.001.739,51
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.890.392,48 -3.410.890,28
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.088.362,78 -19.440.557,99
-127.763.551,88 -105.843.592,23
13.891.145,09 13.005.096,26
8. Erträge
aus assoziierten Unternehmen 265.306,09 463.924,47
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 148.005,60 75.976,82
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 482.987,83 64.685,31
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen -27.730,78 -393.872,25
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -592.895,29 -301.970,55
275.673,45 -91.256,20
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.283.297,42 -3.018.175,31
14. Ergebnis nach Steuern 10.883.521,12 9.895.664,75
15. Sonstige Steuern -264.452,96 -177.021,75
16. Konzern-Jahresüberschuss (vor Anteilen Dritter) 10.619.068,16 9.718.643,00
17. Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn -263.953,19 -5.403,67
18. Konzerngewinn 10.355.114,97 9.713.239,33
19. Gewinnvortrag 27.159.391,28 19.946.151,95
20. Einstellung in die Gewinnrücklagen -4.000.000,00 -2.500.000,00
21. Konzernbilanzgewinn 33.514.506,25 27.159.391,28

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

A. Allgemeine Hinweise

Die Muttergesellschaft, die Maico Holding GmbH, hat ihren Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter HRB 602597 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Tochterunternehmen ist einheitlich der 31. Dezember.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzern-Bilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Konzern-Bilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzern-Anhang anzubringen sind, insgesamt im Konzern-Anhang aufgeführt.

C. Konsolidierungskreis

Mit Vertrag vom 25. Januar 2023 wurden 80 % der Anteile an der Intelmann GmbH und an der MonSer GmbH, beide Scheeßel, erworben. Die Erstkonsolidierungen sind aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen mit Wirkung zum 1. Januar 2023 erfolgt.

Mit Vertrag vom 5. April 2023 wurden 82,5 % der Anteile an der ATC Air Trade Center A.S., Istanbul, Türkei, erworben. Die Erstkonsolidierung ist aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen mit Wirkung zum 1. April 2023 erfolgt.

Die Geschäftstätigkeit der Maico Air System (Nanjing) Co. Ltd., Nanjing, China, wurde im Wesentlichen im Jahr 2021 beendet, die Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Sie wird daher gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert.

Des Weiteren wird die in Liquidation befindliche Maico China Electric Co. Ltd., Shanghai, China, gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert.

Die ATC Air Trade Center A.S, Istanbul, Türkei hält 100 % der Anteile an der Atc Air Trade Centre BV, Heist-op-den-Berg, Belgien. Diese weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 50 und ein Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR -47 aus. Eine Konsolidierung unterbleibt im Hinblick auf § 296 Abs. 2 HGB wegen deren untergeordneter Bedeutung.

Der Konsolidierungskreis umfasst damit neben der Maico Holding GmbH, Villingen- Schwenningen (Mutterunternehmen) folgende Tochterunternehmen:

Anteil am Kapital Konsolidierungsstatus
Inland %
Direkte Beteiligungen
- Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH, Villingen-Schwenningen 100,0 voll konsolidiert
- AEREX Haustechnik-Systeme GmbH, Villingen-Schwenningen 100,0 voll konsolidiert
- Maico Beteiligungs GmbH, Villingen-Schwenningen 100,0 voll konsolidiert
- Intelmann GmbH, Scheeßel 80,0 voll konsolidiert
- MonSer GmbH, Scheeßel 80,0 voll konsolidiert
- Dream Maker Vertriebs- und Service Gmbh, Eschborn 50,0 at equity
Indirekte Beteiligungen
- Maico Vertriebs- und Service GmbH, Villingen-Schwenningen 100,0 voll konsolidiert
Ausland
Direkte Beteiligungen
- Maico Italia S.p.A., Lonato/Brescia, Italien 100,0 voll konsolidiert
- Maico Ventilation UK Limited, Sittingbourne, Großbritannien 100,0 voll konsolidiert
- Maico Singapore Holding Pte. Ltd., Singapur 100,0 voll konsolidiert
- Maico Nordic A/S, Holmegaard, Dänemark 100,0 voll konsolidiert
- InVentilate ApS, Ikast, Dänemark 100,0 voll konsolidiert
- Zitt Motoren AG, Stallikon, Schweiz 100,0 voll konsolidiert
- Maico Turkey A.S., Istanbul, Türkei 96,0 voll konsolidiert
- Maico Poland sp. z o.o., Gdansk, Polen 95,0 voll konsolidiert
- ATC Air Trade Center A.S., Istanbul, Türkei 82,5 voll konsolidiert
- Maico Gulf LLC, Emirat Ras Al Khaimah, V.A.E. 50,0 at equity
- Maico Ventilation Private Limited, Pune, Indien 50,0 at equity
Maico Colombia S.A.S., Bogota, Kolumbien 50,0 at equity
Indirekte Beteiligungen
- Airmaster Fan Company, Clarklake, USA 100,0 voll konsolidiert
- BSB Engineering Services Limited, Sittingbourne, UK 100,0 voll konsolidiert
- Brooke Air Diffusion Limited, Wickford, UK 100.0 voll konsolidiert
- Brooke Air Holdings Limited, Wickford, UK 100,0 voll konsolidiert
- CompetAir GmbH, Thalwil, Schweiz 90,5 voll konsolidiert

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Der Ansatz der immateriellen Vermögensgegenstände sowie von Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen erfolgen auf Basis der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ausschließlich linear. Für das bewegliche Anlagevermögen kommen Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren zum Ansatz, Gebäude werden im Wesentlichen über 33 Jahre abgeschrieben und für immaterielle Vermögensgegenstände werden Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren zugrunde gelegt.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden bei erstmaligem Ansatz zu den Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden bemessen. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung wird linear bemessen. Die Nutzungsdauer wurde in einem Fall mit acht Jahren bemessen, was der geschätzten Dauer des Produktlebenszyklus entspricht und in sechs Fällen mit zehn Jahren, da sie nicht verlässlich geschätzt werden konnte.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte aus einbezogenen Tochterunternehmen werden über zehn Jahre abgeschrieben, da deren Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden konnte. Sie betragen zum Stichtag TEUR 588 (Vj. TEUR 719).

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

Vorräte werden zu (durchschnittlichen) Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich notwendiger Gemeinkosten; Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Das Bestands- und Vertriebsrisiko wurde durch Wertberichtigungen berücksichtigt; weitere Wertberichtigungen wurden bei ungünstiger Erlöslage vorgenommen. Handelsübliche Eigentumsvorbehalte bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich notwendiger Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck verwendet. Zur Berechnung wurde unverändert ein Gehaltstrend von 2,5 % p.a. und ein Rententrend von 1,5 % p.a. sowie Fluktuationsraten zwischen 0,0 % und 2,0 % zugrunde gelegt.

Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Marktzinssatz von 1,83 % (Vj. 1,79 %) angesetzt.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 141 (Vj. TEUR 725). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der ggf. nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Für die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Altersteilzeitverpflichtungen existieren Wertpapierdepots, die zum Zwecke der Insolvenzsicherung der Wertguthaben aus der Aktivphase der Altersteilzeit an die Berechtigten verpfändet sind. Diese Vermögensgegenstände dienen damit ausschließlich der Sicherung der Altersteilzeitverpflichtungen und sind durch die Verpfändung an die Mitarbeiter dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (Planvermögen). Damit sind die rückgestellten Verpflichtungen und die Zeitwerte der Wertpapierdepots in der Bilanz nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert auszuweisen.

Für die Jubiläumsrückstellungen und Altersteilzeitrückstellungen ergibt sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ein Zinssatz von 1,76 % (Vj. 1,45 %).

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten).

Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der einbezogenen Unternehmen wurden - mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wurde - grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der auf fremde Währung lautenden Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen wurden grundsätzlich zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen (§ 308a HGB). Die jeweiligen Beträge und ihre Veränderungen ergeben sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel.

Abweichend davon wurde der Abschluss der ATC Air Trade Center A.S., Istanbul, Türkei aufgrund der vorliegenden Hochinflation in der Türkei auf Basis eines Hartwährungsabschlusses in Euro einbezogen (DRS 25.96).

Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung von konzerninternen Schuldverhältnissen in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen werden erfolgswirksam in den Gewinn- und Verlustrechnungen eliminiert.

E. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile wurde für Unternehmenserwerbe vor dem 1. Januar 2010 nach § 301 HGB a.F. nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir, soweit möglich, den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte ist im Anlagespiegel dargestellt; aus Erstkonsolidierungen resultierten Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 6.514, deren Restbuchwert am Konzernbilanzstichtag TEUR 0 beträgt.

Für Unternehmenserwerbe nach dem 1. Januar 2010 findet gemäß § 301 HGB die Neubewertungsmethode auf den Erwerbszeitpunkt Anwendung. Dabei wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem zu Zeitwerten bewerteten anteiligen Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens im Erwerbszeitpunkt verrechnet. Insgesamt bestehen Unterschiedsbeträge aus Erstkonsolidierungen in Höhe von TEUR 17.131. Diese Unterschiedsbeträge werden in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und werden mangels verlässlicher Schätzung über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Der Restbuchwert am Konzernbilanzstichtag beträgt TEUR 13.617.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Die Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen, hält 50% der Anteile und Stimmrechte an der Maico Gulf LLC, Ras Al Khaimah, V.A.E., der Maico Ventilation Private Limited, Pune, Indien, der Maico Colombia S.A.S., Bogota, Kolumbien sowie der Dream Maker Vertriebs- und Service GmbH, Eschborn und führt die Unternehmen jeweils gemeinsam mit einem nicht zum Konzern gehörenden Unternehmen (§ 310 HGB).

Die Bilanzierung der Beteiligungen erfolgt infolge der Ausübung des Konsolidierungswahlrechts des § 310 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode als assoziierte Unternehmen (§§ 311 und 312 HGB). Der Wertansatz der Beteiligungen wird nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 HGB vorgenommen, Zwischenergebnisse werden entsprechend der Beteiligungsquote des Konzerns eliminiert.

Der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital beträgt für die Maico Gulf LLC TEUR 798, für die Maico Ventilation Private Limited TEUR -15, für die Maico Colombia S.A.S. TEUR 148 und für die Dream Maker Vertriebs- und Service GmbH TEUR 0. Für die Maico Colombia S.A.S. würde sich fiktiv ein negativer Buchwert in Höhe von TEUR -47 ergeben.

F. Erläuterungen zur Konzernbilanz

I. Anlagevermögen

Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung im Wesentlichen aufgrund von geminderter Werthaltigkeit oder Kursverlusten auf folgende Bilanzpositionen vorgenommen:

2023 2022
Bilanzposition TEUR TEUR
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 36
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 28 0
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 358
28 394

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.478 16.482
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 15 0
Sonstige Vermögensgegenstände 2.883 1.739
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 798 30

Die weiteren Posten haben allesamt Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

III. Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren.

Aktive Steuerlatenzen nach § 274 HGB resultieren für die inländischen Gesellschaften in Höhe von TEUR 2.180 auf Basis eines Ertragsteuersatzes für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von etwa 28 % aus unterschiedlichen Wertansätzen von immateriellem Anlagevermögen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge sind nicht anzusetzen. Aus den landesrechtlichen Abschlüssen der einbezogenen ausländischen Gesellschaften resultieren aktive latente Steuern von TEUR 1.216 und passive latente Steuern von TEUR 460 (Steuersätze jeweils zwischen 20 % und 31 %). Für in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Gesellschaften bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 311 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 480 aus HB II Anpassungen. Aus den für Zwecke der Konsolidierung aufgestellten HB III bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 2 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 529.

Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen i.S.v. § 306 HGB waren im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung in Höhe von TEUR 121 zu berücksichtigen; aus Vereinfachungsgründen wurde ein Konzernsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von etwa 28 % angesetzt. Für den Ausweis in der Konzernbilanz wurden aktive (TEUR 3.830) und passive latente Steuern (TEUR 1.469) gem. § 306 S. 1 HGB saldiert.

IV. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 1.802 und die Kapitalrücklage von TEUR 7.031 werden unverändert in dieser Höhe ausgewiesen und entsprechen den bei der Maico Holding GmbH ausgewiesenen Bilanzposten.

Die Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:

2023 2022
EUR EUR
Stand am 1. Januar 43.195.000,00 40.695.000,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 4.000.000,00 2.500.000,00
Stand am 31. Dezember 47.195.000,00 43.195.000,00

Zum Stichtag des Konzernabschlusses stehen aus dem im Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlichen erwirtschafteten Konzerneigenkapital auf Basis der Gewinnverwendungsvorschläge der Geschäftsführung grundsätzlich keine Beträge zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung. Gesetzlichen und satzungsmäßigen Ausschüttungssperren unterliegen Beträge in Höhe von TEUR 141.

V. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für rückständigen Urlaub und Gleitzeitguthaben, für Altersteilzeitverpflichtungen, für Jubiläumszuwendungen, für Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern und für Marketingbeiträge.

In der vorliegenden Bilanz wurden folgende Beträge verrechnet (in TEUR):

Erfüllungsbetrag von Altersteilzeitverpflichtungen 97
Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen - 97
Nettowert der Altersteilzeitverpflichtungen 0

VI. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.249 2.210 0 3.459
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 188 0 0 188
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.683 0 0 8.683
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 74 0 0 74
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.279 528 0 6.807
- davon aus Steuern 832 0 0 832
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 629 0 0 629
16.473 2.738 0 19.211
31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
bis 1 Jahr über 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.168 3.379 4.547
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 241 0 241
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.942 0 7.942
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 107 0 107
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.296 3 6.299
- davon aus Steuern 245 0 245
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 40 0 40
15.754 3.382 19.136

VII. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 26 in Form von Sicherheitsgewährungen für bestehende Leasingverträge.

Wegen der stabilen Vermögens- und Ertragslage der Unternehmen wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet.

VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Aufwendungen aus Leasing-, Miet-, Pacht- und ähnlichen Nutzungsverträgen sowie aus Wartungsverträgen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 4.798. In künftigen Geschäftsjahren ist mit Verpflichtungen in ähnlicher Höhe zu rechnen.

Die Laufzeit der Verträge beträgt in der Regel nicht länger als fünf Jahre. Der Einsatz von Operating-Leasingverträgen trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber.

G. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Umsatzerlöse nach Regionen

2023 2022
TEUR % TEUR %
Inland 54.152 39,6 46.559 39,6
Ausland 82.490 60,4 70.967 60,4
136.642 100,0 117.526 100,0

Die Umsatzerlöse werden mit Produktion und weltweitem Vertrieb von Lüftungsartikeln sowie der Erbringung von Dienstleistungen in diesem Tätigkeitsfeld erzielt.

II. Sonstige betriebliche Erträge

Bei den enthaltenen periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 105 (Vj. TEUR 208).

Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 2.408 (Vj. TEUR 623) enthalten.

III. Personalaufwand

Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 1.258 (Vj. TEUR 1.133).

IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen periodenfremden Aufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Aufwendungen aus Forderungsverlusten und Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 302 (Vj. TEUR 306).

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 1.064 (Vj. TEUR 710) enthalten.

V. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Enthalten sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 11 (Vj. TEUR 0).

VI. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Enthalten sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 270 (Vj. TEUR 257).

VII. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Ertragsteueraufwand enthält latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 90).

H. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds wurde unverändert definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks".

Wesentliche zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle (z.B. Erfassung des Ertrages aus der Equity- Bewertung) wurden als zahlungsunwirksame Erträge oder Aufwendungen dargestellt.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinsaufwendungen waren, die oben beschriebenen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgenommen, im Wesentlichen zahlungswirksam.

I. Sonstige Angaben

I. Geschäftsführung

Herr Gerhard C.C. Warnke, Diplom-Volkswirt (bis 31. Dezember 2023)

Herr Jürgen Golding, Industriekaufmann (ab 4. Januar 2023)

Herr James Turley, BA (Hons) (ab 4. Januar 2023)

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a und b HGB auf Grund der mittelbaren Schutzwirkung des § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Aufsichtsrat

Herr Dr. Hans Joachim König, Rechtsanwalt, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Herr Stefan Burkart, Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2023)

Herr Walter R. Kaiser, Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2023)

Herr Hans Müller, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)

Herr Gerhard C.C. Warnke, Diplom-Volkswirt (ab 1. Januar 2024)

Der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft erhielt für seine Tätigkeit TEUR 32 (Vj. TEUR 32).

III. Mitarbeiter

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 340
Angestellte 365
705

IV. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr wurden für die Abschlussprüfung TEUR 52 berechnet. Weitere Leistungen wurden nicht berechnet.

V. Befreiung von Tochterunternehmen

Der Konzernabschluss hat befreiende Wirkung für Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH, Villingen-Schwenningen, AEREX Haustechnik-Systeme GmbH, Villingen-Schwenningen und Maico Vertriebs- und Service GmbH, Villingen-Schwenningen (§ 264 Abs. 3 HGB).

VI. Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

VII. Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Villingen-Schwenningen, 5. Juli 2024

Maico Holding GmbH

Geschäftsführung

Jürgen Goldinger

James Turley

Datum der Billigung: 25.07.2024

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Währungsänderung Änderung des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.642.686,95 135.660,90 580.559,18 145.146,99 1.841.385,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.661.699,85 64.157,75 9.318.516,21 0,00 57.477,61
3. Geleistete Anzahlungen 375.903,13 0,00 -198.666,22 417.676,68 3.736,50
26.680.289,93 199.818,65 9.700.409,17 562.823,67 1.902.599,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.666.087,39 -91.424,11 35.822,32 7.386.611,44 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.794.356,64 9.215,70 984.703,53 587.175,54 162.006,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.214.496,19 30.105,39 759.360,72 914.490,59 2.132.836,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.429,00 -178,32 0,00 346.378,57 12.795,00
42.738.369,22 -52.281,34 1.779.886,57 9.234.656,14 2.307.638,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 838.755,00 0,00 7.226,56 99.999,98 838.755,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 96.032,53 0,00 0,00 0,00 96.032,53
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 6.115.113,55 0,00 0,00 711.510,10 196.204,01
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 763.911,01 0,00 0,00 1.860.032,28 824.231,66
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.982.436,15 -25,15 0,00 6.212,55 2.965.623,25
6. Sonstige Ausleihungen 2.312.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Geleistete Anzahlungen 69.227,45 0,00 -69.227,45 0,00 0,00
13.177.975,69 -25,15 -62.000,89 2.677.754,91 4.920.846,45
82.596.634,84 147.512,16 11.418.294,85 12.475.234,72 9.131.084,81
Anschaffungs- und Herstellungskosten
*) Umbuchungen **) Angleichungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 9.662.668,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 24.986.896,20
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 591.177,09
0,00 0,00 35.240.741,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.714,76 28.713,48 21.085.525,28
2. Technische Anlagen und Maschinen -11.753.350,00 4.769.559,99 11.229.654,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.753.350,00 0,00 23.538.965,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -59.714,76 0,00 337.119,49
0,00 4.798.273,47 56.191.265,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 107.226,54
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 6.630.419,64
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 1.799.711,63
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 23.000,30
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 2.312.500,00
7. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 10.872.858,11
0,00 4.798.273,47 102.304.865,23
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Währungsänderung Änderung des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.631.067,42 49.613,73 513.455,46 1.034.658,49 2.008.357,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.094.495,80 21.841,79 0,00 1.723.147,43 57.477,39
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14.725.563,22 71.455,52 513.455,46 2.757.805,92 2.065.834,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.727.799,06 -2.290,03 28.855,32 366.974,79 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.787.789,46 -5.280,89 610.497,59 709.968,20 153.950,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.480.008,20 23.153,31 386.137,85 1.055.643,57 2.068.105,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
27.995.596,72 15.582,39 1.025.490,76 2.132.586,56 2.222.056,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 838.755,00 0,00 0,00 0,00 838.755,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 96.032,53 0,00 0,00 0,00 96.032,53
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00 27.730,78 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 380.854,25 0,00 0,00 0,00 380.854,25
6. Sonstige Ausleihungen 39.673,99 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.355.315,77 0,00 0,00 27.730,78 1.315.641,78
44.076.475,71 87.037,91 1.538.946,22 4.918.123,26 5.603.532,47
Kumulierte Abschreibungen
*) Umbuchungen **) Angleichungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 5.220.438,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 10.782.007,63
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 16.002.445,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 28.713,48 0,00 5.150.052,62
2. Technische Anlagen und Maschinen -11.753.350,00 4.769.558,99 0,00 7.965.233,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.753.350,00 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 20.630.187,05
0,00
0,00 4.798.272,47 0,00 33.745.472,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00 27.730,78
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 8.320,33 31.353,66
7. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 8.320,33 59.084,44
0,00 4.798.272,47 8.320,33 49.807.002,77
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.442.230,27 5.011.619,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.204.888,57 6.567.204,05
3. Geleistete Anzahlungen 591.177,09 375.903,13
19.238.295,93 11.954.726,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.935.472,66 8.938.288,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.264.421,81 3.006.567,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.908.778,90 2.734.487,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 337.119,49 63.429,00
22.445.792,86 14.742.772,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 107.226,54 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Anteile an assoziierten Unternehmen 6.630.419,64 6.115.113,55
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 1.771.980,85 763.911,01
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 23.000,30 2.601.581,90
6. Sonstige Ausleihungen 2.281.146,34 2.272.826,01
7. Geleistete Anzahlungen 0,00 69.227,45
10.813.773,67 11.822.659,92
52.497.862,46 38.520.159,13

*) Die Umbuchung in Höhe von jeweils EUR 11.753.350,00 in den Anschaffungs- und Herstellungskosten und in den kumulierten Abschreibungen von den Technischen Anlagen und Maschinen in die Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ist begründet durch den Wechsel der Konsolidierungssoftware und stellt eine Richtigstellung des Ausweises in der einbezogenen italienischen Tochtergesellschaft dar. Es ergibt sich keine Auswirkung auf den Buchwert.
**) Die Angleichungen sind begründet durch den Wechsel der Konsolidierungssoftware und stellen eine Richtigstellung des Ausweises der einbezogenen Daten aus der italienischen Tochtergesellschaft dar. Es ergibt sich keine wesentliche Auswirkung auf den Buchwert.

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

2023 2022
TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzern-Jahresüberschuss (Vj. Konzerngewinn) 10.619 9.713
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.910 3.805
Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen 1.176 1.334
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) / Aufwendungen (+) -92 1.330
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -549 -5.143
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -2.887 169
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen -122 -18
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -38 161
Erträge (-) / Aufwendungen (+) aus assoziierten Unternehmen -265 -464
Ertragsteueraufwand (+) / -ertrag (-) 3.283 3.018
Ertragsteuerzahlungen (+/-) -3.701 -2.259
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 12.334 11.646
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -563 -7.620
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 166 27
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -9.235 -2.120
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 3.455 816
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.216 -113
Auszahlungen (-) für Zugänge Konsolidierungskreis -8.816 -898
Erhaltene Zinsen (+) 620 141
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -16.589 -9.767
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlung (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.650 -1.293
Gezahlte Zinsen (-) -322 -45
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter (-) -2 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.974 -1.338
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) -6.229 541
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 269 -464
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 1
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 31.612 31.534
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 25.652 31.612

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen)
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 1.802.000,00 7.031.058,34 40.695.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 2.500.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 1.802.000,00 7.031.058,34 43.195.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 4.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2023 1.802.000,00 7.031.058,34 47.195.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzernbilanzgewinn Summe
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 932.890,36 19.946.151,95 70.407.100,65
Einstellung in Rücklagen 0,00 -2.500.000,00 0,00
Währungsumrechnung -472.137,89 0,00 -472.137,89
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 9.713.239,33 9.713.239,33
Stand am 31.12.2022 460.752,47 27.159.391,28 79.648.202,09
Einstellung in Rücklagen 0,00 -4.000.000,00 0,00
Währungsumrechnung 284.807,29 0,00 284.807,29
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 10.355.114,97 10.355.114,97
Stand am 31.12.2023 745.559,76 33.514.506,25 90.288.124,35
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste Summe Summe Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 21.847,66 -38.991,55 83.979,05 66.835,16 70.473.935,81
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -2.942,45 0,00 -2.942,45 -475.080,34
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 -1.644,84 -1.644,84 -1.644,84
Änderung des Konsolidierungskreises 4.362,36 0,00 0,00 4.362,36 4.362,36
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 5.403,67 5.403,67 9.718.643,00
Stand am 31.12.2022 26.210,02 -41.934,00 87.737,88 72.013,90 79.720.215,99
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 3.983,73 0,00 3.983,73 288.791,02
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 -2.432,82 -2.432,82 -2.432,82
Änderung des Konsolidierungskreises 598.685,40 0,00 0,00 598.685,40 598.685,40
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 263.953,19 263.953,19 10.619.068,16
Stand am 31.12.2023 624.895,42 -37.950,27 349.258,25 936.203,40 91.224.327,75

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die Maico Holding GmbH ist als Familienunternehmen für die strategische Ausrichtung des Konzerns verantwortlich und steuert Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland.

Innerhalb der Maico-Gruppe stellt die Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH die operative Hauptgesellschaft dar. Sie ist als einer der führenden europäischen Hersteller auf dem Gebiet der Wohnungsentlüftung und Wärmerückgewinnung sowie im Bereich der Lüftungssysteme für Arbeitsstätten und Industrie tätig.

Im gleichen Geschäftsfeld bewegt sich die italienische Tochtergesellschaft Maico Italia S.p.A.

Weitere produzierende Gesellschaften des Konzerns haben ihren Sitz in Großbritannien, in der Türkei, in der Schweiz und den USA.

Die BSB Engineering Services Ltd ist ein in England ansässiges Unternehmen, welches Lüftungs- und Brandschutzklappen sowie Komponenten für Lüftungsanlagen produziert und vertreibt. Ebenfalls in England sitzt die Brooke Air Limited, die seit Ende 2017 dem Maico- Konzern angehört und das britische Sortiment mit Lüftungsgittern und Drallauslässen für Ventilatoren ergänzt.

Von Michigan (USA) aus bedient die Airmaster Fan Company den amerikanischen Markt mit Ventilatoren und Abluftlösungen.

Die ATC Air Trade Center A.S. mit Sitz in der Türkei ist seit 2023 Teil des Maico-Konzerns. Die ATC produziert Klimageräte, Wärmerückgewinnungsanlagen, Gebläsekonvektoren und Parkhausbelüftungssysteme sowie verwandte Produkte. Diese werden hauptsächlich auf dem europäischen und asiatischen Markt vertrieben.

Die Schweizer Gesellschaft Zitt Motoren AG ist spezialisiert auf Elektromotoren mit Einsatzbereichen in Lüftungsanlagen, Elektropumpen und Liftantrieben. Die Dienstleistungen der Gesellschaft im Bereich der elektrischen Antriebe reichen vom Verkauf, über die Wartung bis hin zu Zustandsanalysen und Energieoptimierung.

2. Forschung und Entwicklung

Konzernübergreifend wurden im Geschäftsjahr 2023 die laufenden Entwicklungsvorhaben fortgesetzt sowie zahlreiche neue Projekte initiiert. Die Innovationsstärke des Konzerns konnte durch die Markteinführung diverser neuer Produkte unterstrichen werden.

Im Vorjahresvergleich haben sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöht. Sie betrugen ca. 4 % des Nettoumsatzes.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahresdurchschnitt 2023 ist die Weltwirtschaft gemäß den statistischen Auswertungen der Weltbank (The World Bank) um 2,6 % gestiegen. Damit konnte trotz weltweiter Krisen und Konflikte ein positives Wachstum verzeichnet werden, das leicht unter dem Vorjahr lag (2022 3,0 %).

Das deutsche BIP ist preisbereinigt unter diesen Bedingungen um 0,3 % gesunken und war damit im Vergleich zum Wachstum von 2022 mit 1,8 % leicht rückläufig.

Das Wachstum der Eurozone lag bei 0,4 % und war damit ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr (+3,4 %) geringer.

Das BIP der USA lag mit 2,53 % über dem Vorjahreswert von 1,94 %.

"Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen." (Destatis 15.1.2024). Dies lag hauptsächlich an der Nachfrageschwäche im Wohnungsbau. Dem Tiefbau verliehen dagegen Projekte der Energie- und Mobilitätswende Aufschwung. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Im Vorjahr wurde dahingegen ein Rückgang der Bruttowertschöpfung um 3,3 % verzeichnet.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der Maico-Gruppe betragen im Wirtschaftsjahr 2023 insgesamt 136,6 Mio. EUR und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 16 % (2022: 117,5 Mio. EUR). Wesentlicher Grund für die Steigerung ist der Erwerb drei neuer Gesellschaften im Berichtsjahr sowie ein moderates organisches Wachstum.

39,6 % des Umsatzes entfallen auf Deutschland und 60,4 % auf das Ausland. Im Inland wurde ein Plus von 16,3 % erzielt, im Ausland ein Umsatzwachstum in Höhe von 16,2 %.

Den Großteil der Umsätze erzielten die deutsche Hauptgesellschaft sowie britische, italienische und amerikanische Tochtergesellschaften.

3. Lage

a. Ertragslage

Der Konzerngewinn konnte das sehr hohe Niveau des Vorjahres halten und dieses nochmals verbessern.

Der Konzern-Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter liegt bei 10,6 Mio. EUR. Im Vergleich zu dem Ergebnis aus 2022 von 9,7 Mio. EUR stellt dies eine Erhöhung um 9,3 % dar.

Die Gründe für die Ergebnissteigerung im Jahr 2023 liegen unter anderem am Erwerb neuer Gesellschaften, in einem verbesserten Ergebnis unserer ausländischen Beteiligungen und einem höheren Finanzergebnis. Sorge bereiten die gestiegenen Material- und Personalaufwendungen.

b. Finanzlage

Innerhalb der Kapitalstruktur ergaben sich nur geringe Veränderungen. Durch die Ergebnisthesaurierung und den hohen Jahresüberschuss erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 79,7 Mio. EUR auf 91,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 66 % auf 68 %.

Die Rückstellungen stiegen um 1,6 Mio. EUR auf 23,7 Mio. EUR. Im Bereich der Verbindlichkeiten erfolgte zum Jahresende 2023 eine Erhöhung um 0,1 Mio. EUR auf 19,2 Mio. EUR sowie eine Reduktion der längerfristigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen, welche größtenteils als kurzfristig eingestuft werden können, sind im Anhang dargestellt.

Die langfristigen Verbindlichkeiten in Form von KfW-Darlehen dienten unter anderem zur Anschaffung von immateriellen Vermögensgegenständen und der Anschaffung von weiteren Sach- und Finanzanlagen.

Alle weiteren Investitionen wurden wie in der Vergangenheit aus eigenen Mitteln, ohne Aufnahme von Fremdkapital finanziert, was die nach wie vor stabile Finanzlage des Konzerns unterstreicht. Weitere Ausführungen hierzu sind in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt.

Fristgerechte Forderungsvereinnahmung und Verbindlichkeitsbegleichung sowie eine nachhaltige Sicherung der Eigenfinanzierung sind die Ziele unseres Finanzmanagements, welche auch im Jahr 2023 realisiert werden konnten.

Trotz weiterhin unsicherer Rahmenbedingungen auf wichtigen europäischen Märkten wurde das Konzerneigenkapital der Maico-Gruppe gesteigert. Die Finanzlage ist somit weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen.

c. Vermögenslage

Für die Vermögenslage ergeben sich beim Vergleich des Geschäftsjahres 2023 mit 2022 folgende Veränderungen:

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 121,2 Mio. EUR auf 134,6 Mio. EUR, was unter anderem auf den Erwerb von drei Gesellschaften in 2023 zurückzuführen ist.

Das Anlagevermögen erhöhte sich von 38,5 Mio. EUR auf 52,5 Mio. EUR. Davon entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände 19,2 Mio. EUR, auf Sachanlagen entfallen 22,5 Mio. EUR sowie auf Finanzanlagen 10,8 Mio. EUR.

Das Umlaufvermögen verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. EUR und belief sich zum Jahresende 2023 auf 79,1 Mio. EUR. Es setzt sich aus Vorräten mit 33,7 Mio. EUR, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit 19,7 Mio. EUR sowie liquiden Mitteln mit 25,7 Mio. EUR zusammen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir die Entwicklung des Rohertrages und des Cash-Flows. Auch diese wurden von den Neuerwerbungen beeinflusst.

Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) betrug in 2023 77,5 Mio. EUR, was im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung um 9,0 Mio. EUR darstellt.

Der Cash-Flow (Konzern-Jahresüberschuss (vor Anteilen Dritter) zuzüglich Abschreibungen auf Sach- und immaterielles Anlagevermögen) erhöhte sich um 2,4 Mio. EUR auf 15,5 Mio. EUR.

Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland, im Euroraum und weltweit stellen diese Ergebnisse gute Kennzahlen dar.

5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

a. Umwelt

Eine wesentliche Leitlinie für die Maico-Gruppe stellt der Umweltschutz dar. Alle Mitarbeiter und Führungskräfte sorgen für nachhaltige und umweltgerechte Fertigungs- und Geschäftsabläufe. So werden bereits bei der Produkt- und Prozessentwicklung mögliche Folgelasten für unsere Umwelt bedacht und es wird für eine umweltverträgliche Gestaltung gesorgt.

Insgesamt streben wir an, Umweltbelastungen komplett zu vermeiden oder, sofern dies nicht möglich ist, auf ein Minimum zu reduzieren. Ebenso erfolgt ein sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen. Für eine nachhaltige Verfolgung dieser Ziele gibt es bei der Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH einen Umweltschutzbeauftragten.

b. Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31.12.2023 betrug 700 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 93 Mitarbeiter.

In dieser Zahl nicht enthalten sind vier Auszubildende, die mit dem Ziel einer dauerhaften Beschäftigung innerhalb der Gruppe angestellt sind. Nach wie vor wird hierbei die intensive Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg gepflegt.

Die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter ist in der Unternehmensphilosophie fest verankert. Das seit einigen Jahren bestehende betriebliche Gesundheitsmanagement wurde auch im Berichtsjahr weiter vorangetrieben.

III. Prognosebericht

Nach einem Weltwirtschaftswachstum von 3,4 % im Jahr 2022 wurde für 2023 ein geringeres Wachstum in Höhe von 3,1 % laut OECD festgestellt.

Für das Jahr 2024 wird ebenfalls ein Wachstum von 3,1 % erwartet.

Für Deutschland ist der ifo-Geschäftsklimaindex per Mai 2024 mit 89,3 % über dem Niveau des Jahresanfangs von 85,2 %.

Experten des IWF gehen 2024 von einem Wachstum von 0,2 % und 2025 von 1,3% für Deutschland aus. OECD-Experten rechnen 2024 mit einem Wachstum von 0,2 % und 2025 von 1,1 %. Betrachten diese Experten den Gesamtraum Europa, so schätzt der IWF ein Wachstum von 0,8 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025. Die Prognose von OECD beläuft sich 2024 auf 0,7 %.

Für die Baubranche wird vom Zentralverband des deutschen Baugewerbes für 2024 ein Umsatzrückgang von 3,0 % erwartet. In der Lüftungsbranche rechnen wir aufgrund dessen, mit einem deutlich höheren Rückgang. Die Anzahl der Baugenehmigungen im Wohnungsbau ist bereits im März 2024 um 24,6% niedriger im Vergleich zum Vorjahr (lt. Destatis 17.05.2024).

Die Umsatzerwartung ist in den einzelnen Bausparten sehr unterschiedlich. Die Prognose im Bereich des Wohnungsbaus fällt am pessimistischsten aus. Im Wirtschaftstiefbau und im öffentlichen Bau rechnet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes mit einem Zuwachs, wohingegen beim Wirtschaftshochbau ein leichter Rückgang erwartet wird.

Neben den Konjunkturprognosen für 2024 sind auf dem Weltmarkt weiterhin einige Spannungsfelder zu beachten, die das Handeln und den Erfolg der Maico Gruppe durchaus beeinflussen können. So muss sich Maico möglicherweise auf Turbulenzen auf den Beschaffungsmärkten einstellen, verursacht durch den Krieg in der Ukraine und einem Nahostkonflikt zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten. Daneben könnten sich eskalierende Handelsstreitigkeiten weiter negativ auf den Geschäftsverlauf auswirken. Auch der Markteintritt neuer Wettbewerber kann wirtschaftliche Auswirkungen haben, deren Risiken schwer abzuschätzen sind.

Mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit will die Maico-Gruppe mit allen Beteiligten die Herausforderungen annehmen und die Geschäfte weiterhin erfolgreich abwickeln.

Für das kommende Jahr rechnen wir aufgrund von bereits durchgeführten Preisanpassungen und akquisitionsbedingt mit einer moderaten Umsatzsteigerung.

Für den Rohertrag erwarten wir aufgrund höherer Einstandspreise einen Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr. Für den Cashflow erwarten wir einen deutlichen Rückgang.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Das Risikomanagement besitzt für den gesamten Konzern einen hohen Stellenwert. Durch die internationale Ausrichtung ergeben sich eine Vielzahl von Chancen in verschiedensten Bereichen; allerdings ist die Unternehmensgruppe auch vor Risiken nicht gefeit. Die frühzeitige Erkennung dieser Risiken und die umgehende Einleitung von Korrekturmaßnahmen sind dabei von zentraler Bedeutung.

Die nachlaufenden und anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges, des Nahostkonfliktes und internationale Spannungsfelder stellen die gesamte Weltwirtschaft vor große Herausforderungen. Wie oben dargestellt, sind die Auswirkungen auf die Baubranche im Allgemeinen erheblich. Auswirkungen auf den Maico-Konzern im Speziellen sind schwer prognostizierbar.

a. Konjunkturelle und branchenspezifische Risiken

Das Produktangebot des Maico-Konzerns unterliegt einer starken Abhängigkeit von der nationalen und internationalen Baubranche. Eine rückläufige Konjunktur führt zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage unserer Kunden und somit auch sehr schnell zu einem Nachfragerückgang. Weltweite Krisen und soziale Unruhen stellen mögliche Risiken für die Umsätze bzw. das Ergebnis des Konzerns dar.

Um solche Negativtrends frühzeitig zu erkennen, werden konzernübergreifend diverse Planungs- und Controllinginstrumente eingesetzt. Somit soll eine frühzeitige Gegensteuerung in die Wege geleitet werden können. Quartalsmäßig werden die geplanten mit den tatsächlich erreichten Ergebnissen abgeglichen. Die Abweichungen werden analysiert und Korrekturmaßnahmen zeitnah eingeleitet. Daneben wurden in allen Bereichen Ziele definiert und Kennzahlensysteme etabliert, welche den Unternehmenssteuerungsprozess optimieren. Weiterhin finden regelmäßig Board Meetings mit den Geschäftsführern und dem Leitungskreis der Tochtergesellschaften statt, in denen die gemeinsame Strategie abgestimmt wird.

b. Risiken auf dem Absatzmarkt

Verkaufspreise und Konditionen unterliegen weiterhin einem wachsenden Druck durch neue Wettbewerber, zunehmende Wettbewerbskonzentration und steigende Markttransparenz. Um weiterhin erfolgreich agieren zu können, müssen Wettbewerbsvorteile stetig ausgebaut werden. Innovative Produkte, ein attraktiver Marktauftritt, Präsenz in der Öffentlichkeit und spezielle Kundenbindungsmaßnahmen sollen neue Kunden ansprechen und bestehende Kundenverbindungen pflegen und verbessern.

Eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte sorgt für den erforderlichen technischen Fortschritt. Nur mit modernen und technisch einwandfreien Produkten kann die Nachfrage aufrechterhalten werden. Mit eigenen Produktentwicklungen wurde das Produktsortiment des Maico-Konzerns auch im Geschäftsjahr 2023 um weitere hochinnovative Produkte ergänzt, mit dem Ziel, die Nachfrage der bestehenden Kunden zu steigern und neue Kunden zu gewinnen.

c. Risiken auf dem Beschaffungsmarkt

Beschaffungsseitige Risiken ergeben sich sowohl aus den Vereinbarungen mit Lieferanten-, als auch aus der Entwicklung der Rohstoffpreise. Diesen Risiken begegnen wir durch Marktbeobachtung und vorausschauendes Handeln. Zur Kalkulationssicherheit werden mit wichtigen Lieferanten Jahresvereinbarungen abgeschlossen.

Zur Minimierung möglicher Qualitätsprobleme pflegen wir langjährige Geschäftsbeziehungen mit zuverlässigen Lieferanten. Die Situation der Beschaffungsmärkte aufgrund des Ukraine- Krieges und anderer internationaler Spannungsfelder ist für die gesamte Weltwirtschaft unsicher.

d. Finanzwirtschaftliche Risiken

Mit zunehmender Globalisierung steigt auch das Risiko möglicher Wechselkursschwankungen. Diesem begegnen wir im Vertriebsbereich durch annähernd ausschließliche Fakturierung in Landeswährung. Auch der Einkauf wird, bis auf wenige Ausnahmen, in der nationalen Währung abgewickelt. Somit besteht Kalkulationssicherheit und das Währungsrisiko im operativen Bereich kann geringgehalten werden.

Unsere Anlagepolitik ist weiterhin konservativ und derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz.

Forderungsausfallrisiken begegnen wir mit einem effizienten Forderungsmanagement. Dieses beinhaltet neben einer intensiven Bonitätsanalyse eine gruppenweite Zusammenarbeit mit einer Warenkreditversicherung.

Daneben tragen diverse Zentralregulierungsvereinbarungen mit Delkredereabsicherungen zu einem sicheren und termingerechten Zahlungseingang unserer Kundenforderungen bei.

Sollte es trotzdem zu Fristüberschreitungen kommen, besteht seit Jahren ein konsequentes Mahnwesen.

Unsere vorrausschauende Liquiditätsplanung trägt dazu bei, Liquiditätsrisiken sowie Zahlungsstromschwankungen zu minimieren. Die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation reduziert die Abhängigkeit von Banken und anderen Gläubigern und stabilisiert die Zahlungsbereitschaft.

e. Produktbezogene Risiken

Durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte strebt Maico an, auch in Zukunft für Innovationen auf dem Lüftungsmarkt zu sorgen. Sämtliche Neuentwicklungen werden vor der Markteinführung ausführlich getestet und durchlaufen einen strukturierten Zulassungsprozess. Damit begrenzen wir das Produktrisiko.

Unsere Marke steht für langlebige und qualitativ hochwertige Produkte. Um unsere Qualitätsstandards zu erhalten, sind unsere Hauptgesellschaften nach der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001:2015 zertifiziert.

Unter Risk-Management verstehen wir neben Risikovermeidungsstrategien auch eine adäquate Absicherung durch eine gruppenweite Versicherung, deren Umfang und Deckungssumme wir regelmäßig den aktuellen Erfordernissen anpassen.

Insgesamt kann nach Überprüfung der Einzelrisiken festgestellt werden, dass keine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt und der Fortbestand des Konzerns gesichert ist. Etwaige Einzelrisiken können dennoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.

2. Chancenbericht

Die Innovationsstärke des Konzerns ist einer der wichtigsten Aspekte, der die Nachfrage auch in 2024 ankurbeln soll. Technisch einwandfreie Produkte mit ansprechendem und modernem Design unterstreichen die Innovationskraft des gesamten Konzerns.

Daneben pflegen wir mit der überwiegenden Mehrzahl unserer Geschäftspartner eine jahrzehntelange, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Damit dies so bleibt und wir neue Kunden von unseren Produkten und unserem Service überzeugen können, bieten wir unseren Vertriebspartnern eine kompetente End-to-End Betreuung, angefangen von der Lüftungsberatung bis hin zum After-Sales-Service. Durch qualitativ hochwertige Produkte und kompetente Beratung soll der Kunde zum Wiederholungskäufer werden und die Produkte auch weiterempfehlen. Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 drei Unternehmen erworben, die das bestehende Produktportfolio sinnvoll ergänzen.

Ein Unternehmen kann nur erfolgreich sein, wenn eine motivierte, flexible und qualifizierte Belegschaft dahintersteht. Nur zufriedene Mitarbeiter können die Maico-Gruppe weiterhin zum Erfolg führen. Daher wird mit angenehmen Arbeitsbedingungen und flexiblen Arbeitszeiten an dieser Zufriedenheit gearbeitet. Attraktive Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sollen die Qualifikation der eigenen Belegschaft verbessern. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des verstärkten Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte sehr wichtig.

Mit der Ausbildung junger Menschen in den Berufen Industriekaufmann/-frau, Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Technische/-r Produktdesigner/-in sowie mit der Zusammenarbeit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg werden eigene Fachkräfte herangezogen. Darüber hinaus werden innerhalb des Konzerns gute Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die eigenen Auszubildenden als auch für alle anderen Mitarbeiter angeboten.

3. Gesamtaussage

Die dargestellten Risiken halten wir für beherrschbar und führen zu keiner Beeinträchtigung der Maico-Gruppe. Mit langjähriger Erfahrung, innovativen Produkten und der wirtschaftlich stabilen Lage des Konzerns fühlen wir uns dazu in der Lage, die aktuellen latenten Unsicherheiten der Märkte sowie mögliche zukünftig auftretende Risiken zu bewältigen. Wir werden sämtliche erfolgversprechenden Chancen nutzen, um die Umsatz- und Ertragssituation langfristig zu stabilisieren.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den Finanzinstrumenten, die vom Konzern gehalten werden, gehören Wertpapiere, Ausleihungen, liquide Mittel sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.

Aufgrund eines gut funktionierenden Forderungsmanagements kommt es zu sehr wenigen Ausfällen von Forderungen. Sollten dennoch Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sein, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist, in der Regel unter Abzug von Skonto, beglichen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um KfW-Darlehen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

 

Villingen-Schwenningen, 5. Juli 2024

Maico Holding GmbH

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung:

Jürgen Goldinger

James Turley

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Maico Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Maico Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Maico Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der von der Muttergesellschaft eingerichtete Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Villingen-Schwenningen, 5. Juli 2024

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