Mex GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Bosnjak seit 20.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Oliver BosnjakMex GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biomex GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.20221. Grundlagen des Unternehmens Die Biomex GmbH mit Hauptsitz in Heidelberg ist Partner der Life Science und der Diagnostischen Industrie und spezialisiert auf die Bereitstellung von humanen Rohstoffen. Der Schwerpunkt liegt in der Bereitstellung von Blut- und Plasmaabnahmen, Leukozytenspenden, Gewebeproben u.a.m. Neben den humanen Proben bietet die Biomex GmbH auch noch Dienstleistungen an - im speziellen die Validierung von Diagnostischen Tests. Die Proben werden sowohl in den eigenen Spendezentren in Deutschland und Afrika abgenommen oder über Kooperationspartner bezogen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut einer Umfrage des Biotechnologiebranchenverbandes BIO Deutschland zeigte sich die Biotechnologiebranche mit der Geschäftslage im Jahr 2022 zwar nicht ganz so zufrieden, wie ursprünglich erhofft, dennoch besteht ein gesteigertes Interesse in Forschung und Entwicklung investieren zu wollen. Darin verdeutlicht sich die die nachhaltige Forschungsintensität. Neben Krieg, Energiekrise und Inflation bremsen Fachkräftemangel und fehlende Finanzierungsoptionen die Branche aus. Umso wichtiger ist es jetzt, den Biotech-Standort Deutschland langfristig zu stärken. Wir müssen uns mit aller Kraft darauf konzentrieren, unsere technologische Souveränität auch im Bereich der Biotechnologie zu sichern. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branche der Lieferung von human Rohstoffen ist extrem fragmentiert - es gibt kaum verlässliche Marktdaten. Der überwiegende Teil des Marktes wird aus den USA von KMUs bedient. Generell kann festgestellt werden, dass aufgrund neuer Anwendungsbereiche in der Life Science Industrie der Markt weiter stetig wächst. 2.3. Geschäftsverlauf Im Jahr 2022 ist das Umsatzwachstum allein auf die Bedienung des asiatischen Marktes zurückzuführen. Hierüber hat die Biomex GmbH allein einen Mehrumsatz in Höhe von rd. tEUR 3000 generiert. 2.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.4.1. Ertragslage
Hauptumsatzträger ist die Aufbereitung und der Verkauf von Proben für die Diagnostik sowie die Durchführung von Testvalidierungen. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir mit dieser Entwicklung zufrieden. Unser Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf einem qualitativen Wachstum. Der Auftragsbestand liegt bei etwa 1,5 Millionen € und ist als durchschnittlich zu betrachten. Der Personalstand beträgt zum 31.12.2022 110 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt waren 109 Personen beschäftigt. 2.4.2. Vermögenslage
2.4.3. Kapitalstruktur und Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um den Jahresüberschuss 2022 (TEUR4.763) auf TEUR 13.801 erhöht. Eine Gewinnausschüttung erfolgte in Höhe von TEUR 200. Zum Bilanzstichtag 31.12.2022 weist die Gesellschaft damit eine Eigenkapitalquote von 78,1% (Vorjahr: 71,6 %) aus. Die Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 2022 von TEUR 3.163 um TEUR5 auf TEUR3.158 reduziert, der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 17,6%. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten valutieren zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 102. Der Cash-Flow aus dem Ergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR6.795 (Vorjahr: TEUR 4.606). Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Gesamtumfang von TEUR 1.426 getätigt. Liquidität Das operative Geschäft wird überwiegend eigenfinanziert. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum sehr gut. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Liquiden Mittel auf TEUR2.616 (Vorjahr: TEUR 4.169). Darüber hinaus hat die Gesellschaft Forderungen aus Ausleihungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen in Höhe von TEUR1.567 (Vorjahr: TEUR1.975). 2.4.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind der erzielte Rohertrag, der Deckungsbeitrag und die EBIT-Rendite. 2.4.5. Sonstige Angaben Die Biomex arbeitet nach den Anforderungen der DIN/ISO 9001 und wurde im Jahr 2022 erfolgreich von dem Notified Body auditiert. Die Biomex betreibt in 2022 noch keine Forschung und Entwicklung. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die Corona Pandemie ist noch nicht vorbei und es werden weiterhin SARS-CoV-2 Ag Schnelltests in großem Umfang benötigt. Da sich die Biomex u.a. auf die Validierung der Schnelltests spezialisiert und sich die regulatorischen Anforderungen weiterhin ändern sehen wir auch in 2023 und 2024 noch nachhaltigen Bedarf an Validierungsservices. 3.2. Risiko- und Chancenbericht Für die internen und externen Geschäftsrisiken hat die Gesellschaft - soweit diese Risiken durch Präventivmaßnahmen gesteuert werden können - in angemessenem Umfang Vorsorgemaßnahmen (Versicherungsschutz, bilanzielle Risikovorsorgen, interne Qualitätssicherungsmaßnahmen und Kontrollsysteme) getroffen. Das interne Berichtswesen ermöglicht es der Geschäftsführung, durch die Überwachung wesentlicher externer, marktbezogener Kennzahlen sowie interner, unternehmensbezogener Auswertungen (Auftragsdaten, Kosten- und Qualitätskontrollen, Projektcontrolling, monatliche Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz), zeitnah über die Unternehmensentwicklung informiert zu sein. Den vorhandenen Risiken, wie sie sich aus dem Kerngeschäft ergeben, begegnen wir mit geeigneten Sicherungsmaßnahmen, insbesondere mit einer breiten Streuung der Angebotspalette. Risiken in der Durchsetzbarkeit von Gewährleistungsansprüchen gegenüber Vorlieferanten, sofern vorhanden, begegnen wir durch die Bildung ausreichender Rückstellungen. Der Neuaufnahme weiterer Geschäftsfelder wie beispielsweise in den Ausbau der Testvalidierungen sowie mittelfristig die Erweiterung der Produktpalette um FFPE-Gewebeblöcke wie auch zelluläre Produkte zur Vergrößerung der Geschäftsbasis und Risikominimierung kommt eine besondere Bedeutung zu. Daneben steht die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter als ein wichtiges Thema im Fokus der Geschäftsleitung.
Heidelberg, im Juni 2024 Biomex GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Biomex GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer 337813 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. I. Gliederungsgrundsätze / DarstellungsstetigkeitDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. II. BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. III. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle VermögensgegenständeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert (Atreide Biosamples UG) wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 3 Jahre festgelegt. 2. SachanlagenDie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß §7Abs.1EStG nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. 3. FinanzanlagenBeteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. VorräteDie Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. 5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. 6. RückstellungenDie Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. 7. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 1.501.845,69 (Vorjahr: EUR 1.947.126,19). 3. AusschüttungssperreDer Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR601,00 und gliedert sich wie folgt:
In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. 4. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Resturlaubstage, Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten gebildet. 5. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 74.560,83 durch selbstschuldnerische Bürgschaft sowie Sicherungsübereignung gesichert. Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i.S.von§251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert. 6. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i.S.von§251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert. Der Jahresbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, beläuft sich auf EUR 546.068,51. 7. BeteiligungenDas Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:
C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungErforderliche Angaben sind aus der Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich. D. Ergänzende AngabenI. Angaben über Mitglieder der UnternehmensorganeGeschäftsführer
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 109 Arbeitnehmer beschäftigt. II. NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. E. ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung hat beschlossen, das Ergebnis
wie folgt zu verwenden:
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne des §251HGB:
* Vor dem Hintergrund der sehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Berichtsfirma und einer damit einhergehenden sehr guten Bonität wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Haftungsübernahme als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt. Anlage IV Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileGemäß Gesellschafterbeschluss vom 08.10.2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 genehmigt und festgestellt. Den Geschäftsführern wurde Entlastung erteilt.
Heidelberg, den 21.10.2024 gez. Oliver Bošnjak, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Biomex GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Biomex GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Biomex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß §322 Abs.3 Satz1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Lampertheim, 01.10.2024 Hellmut Kill, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.10.2024. |
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