Wilhelm Erkmann GmbH
Ascheberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023 EUR |
30.9.2022 EUR |
| A. Anlagevermögen |
260.361,82 |
290.737,82 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
22,50 |
91,00 |
| II. Sachanlagen |
183.412,50 |
213.720,00 |
| III. Finanzanlagen |
76.926,82 |
76.926,82 |
| B. Umlaufvermögen |
4.530.421,39 |
5.194.725,69 |
| I. Vorräte |
4.099.231,87 |
4.808.911,89 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
387.163,35 |
357.164,72 |
| davon gegen Gesellschafter |
27.719,06 |
60.601,15 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
44.026,17 |
28.649,08 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten |
23.964,44 |
17.082,42 |
| Aktiva |
4.814.747,65
|
5.502.545,93 |
Passiva
|
|
30.9.2023 EUR |
30.9.2022 EUR |
| A. Eigenkapital |
313.648,01 |
1.101.412,18 |
| I. Gezeichnetes Kapital |
511.291,88 |
511.291,88 |
| II. Gewinnrücklagen |
102.258,38 |
102.258,38 |
| III. Gewinnvortrag |
487.861,92 |
676.831,71 |
| IV. Jahresfehlbetrag |
787.764,17 |
188.969,79 |
| B. Rückstellungen |
26.900,00 |
74.163,00 |
| C. Verbindlichkeiten |
4.474.199,64 |
4.326.970,75 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.888.212,18 |
3.665.357,53 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
585.987,46 |
661.613,22 |
| davon gegenüber Gesellschaftern |
942.726,76 |
1.001.547,52 |
| Passiva |
4.814.747,65 |
5.502.545,93 |
Anhang
Allgemeine sowie rechtliche Grundlagen der Aufstellung des Jahresabschlusses
Die Wilhelm Erkmann GmbH, Ascheberg, (Amtsgericht Coesfeld, HRB-Nr. 6925) ist als
kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB gemäß § 264 HGB verpflichtet,
einen Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang
- aufzustellen. Die Gesellschaft erstellt keinen Lagebericht, da dies gesetzlich nicht
vorgeschrieben ist.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches
(§§ 242 ff. HGB) aufgestellt und beachtet ggf. die besonderen Anforderungen des GmbH-Gesetzes
sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft.
Die Bilanz wurde gemäß den §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den §§ 275 ff. HGB und wurde nach dem Gesamtkostenverfahren
aufgestellt.
Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der
Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen.
Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind
alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden
sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem
Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur
berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge
des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen
im Jahresabschluss berücksichtigt. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des
Vorjahres grundsätzlich vergleichbar.
Angewendete Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt
ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen
entsprechend der Nutzungsdauer, bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden
Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Als Abschreibungsmethode kommt sowohl die degressive als auch die lineare Absetzung
für Abnutzung zur Anwendung.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Ausschöpfung der steuerlichen Regelungen
bilanziert.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden
Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips
mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch
Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.
Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.
Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung geleisteter
Vorauszahlungen gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Auf Grund
der zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen
berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden
mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV)
bekannt gegebenen Abzinsungszinssatz diskontiert.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
Anlagevermögen
Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres
fällig.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie Personalkostenabgrenzungen
und übrige Rückstellungen.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden
Verbindlichkeitenspiegel:
|
Gesamt
|
Restlaufzeit von
|
|
|
bis zu 1
|
1 bis 5
|
mehr als 5
|
|
|
Jahr
|
Jahre
|
Jahre
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
gegenüber Kreditinstituten
|
2.413
|
2.409
|
4
|
0
|
|
2.193
|
2.174
|
19
|
0
|
aus Lieferungen und Leistungen
|
936
|
936
|
0
|
0
|
|
933
|
933
|
0
|
0
|
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
17
|
17
|
0
|
0
|
|
20
|
20
|
0
|
0
|
Sonstige
|
1.107
|
525
|
582
|
0
|
|
1.181
|
538
|
643
|
0
|
davon gegenüber Gesellschaftern
|
943
|
361
|
335
|
247
|
|
1.001
|
359
|
324
|
318
|
|
4.474
|
3.887
|
586
|
0
|
|
4.327
|
3.666
|
662
|
0
|
(kursiveZahlen = Vorjahreszahlen)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Pfandrechte gesichert.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die übrigen Verbindlichkeiten sind ungesichert.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr wurden 32 Arbeitnehmer beschäftigt.
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Miet- und Leasingverträge
Die Gesellschaft hat für verschiedene Fahrzeuge Leasingverträge abgeschlossen. Die
hieraus am 30.09.2023 noch zu zahlenden Raten betragen T€ 14.
Die Gesellschaft hat langfristig Immobilien und eine PV-Anlage angepachtet. Für die
Immobilien ist jährlich ein Pachtzins von T€ 147 und für die PV-Anlage T€ 11 zu entrichten.
Insgesamt sind von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen T€ 162 im Berichtsfolgejahr
fällig.
Komplementärstellung
Die Gesellschaft ist seit dem 17.08.2017 unbeschränkt haftende Gesellschafterin (Komplementärin)
der Erkmann Logistik GmbH & Co. KG, Ascheberg.
Geschäftsführung
Zur Geschäftsführung ist bestellt: seit 01.04.2019 Sebastian Tillkorn seit 01.04.2019 Markus Tillkorn
Ascheberg, den 19.08.2024
gez. Sebastian Tillkorn, Geschäftsführer
gez. Markus Tillkorn, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt.
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