Black Forest Food Distribution GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tomaz Znidaric seit 9.2.2026 | Geschäftsführer |
Antoine Biquillon seit 9.2.2026 | Prokura |
Catherine Carriou seit 2.8.2023 | Prokura |
Eva Stannowski seit 2.8.2023 | Prokura |
Matthias Brune seit 16.8.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
B.S.A. International S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
GALBANI (Deutschland) GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LACTALIS Deutschland GmbHKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LACTALIS Deutschland GmbH, Kehl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 19. September 2017 Ernst
& Young GmbH
Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer Busson, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Anhang für 2016Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist aufgrund der Neuregelungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Umsatzerlöse sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neudefinition gemäß § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG ausgeweitet wurden. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG bereits im Geschäftsjahr 2015 hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Vorjahresbetrag von T€ 340.980 ergeben. Die Änderungen im Ausweis betreffen im Wesentlichen die bislang unter den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigten Kostenverrechnungen mit verbundenen Unternehmen. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Lactalis Deutschland GmbH mit Sitz in Kehl im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 371967 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergaben sich in der Gewinn- und Verlustrechnung durch die erstmalige Anwendung des BilRUG. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von € 3.000.147,00 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital von € 25.600,00 wird zu 100 % von der B.S.A. International S.A., Brüssel/Belgien, gehalten, die auch den Teilkonzernabschluss aufstellt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Umsatzrückvergütungen in Höhe von T€ 14.622 (Vj. T€ 12.473), Werbekosten in Höhe von € 987 (Vj. T€ 702), Rückstellungen für Risiken aus nicht abgeschlossenen Preisverhandlungen in Höhe von T€ 880 (Vj. T€ 0), ausstehende Rechnungen T€ 868 (Vj. T€ 468), ausstehende Gutschriften T€ 740 (Vj. T€ 560), Personalkosten T€ 443 (Vj. T€ 412), Marketingaufwand T€ 393 (Vj. T€ 331) sowie Verpackungs- und Recyclingkosten in Höhe von T€ 331 (Vj. T€ 320). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Besicherungen liegen nicht vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von € 21.820.306,30 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Außerbilanzielle Geschäfte Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft; zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von T€ 34.263 verkauft. Das Factoring ist risikolos und verbessert die Liquiditätsplanung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 136 (Vj. T€ 133) aus Mietverhältnissen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.545 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 113 enthalten, die im Wesentlichen für Beratungsleistungen die noch nicht abgeschlossene Betriebsprüfung 2012-2014 resultieren. Sonstige Angaben Organmitglieder Zu Geschäftsführern waren in 2016 bestellt: Bruno Le Pemp, Kaufmann, Rennes/Frankreich (bis dem 25. Juli 2016) Morten Felthaus, Kaufmann, Ortenberg (seit dem 25. Juli 2016) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge der Organmitglieder Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte) betrug im Geschäftsjahr 63 (Vj. 61), davon arbeiten im Durchschnitt 33 in der Verwaltung und 30 im Vertrieb und Marketing. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Teilkonzernabschluss der B.S.A. International S.A., Brüssel/Belgien (kleinster Konsolidierungskreis) und in den Gesamtkonzernabschluss der B.S.A. International SNC, Paris/Frankreich (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Sie sind jeweils am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 44. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 33.952.403,12 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der LACTALIS Deutschland GmbH eingetreten.
Kehl, den 19. September 2017 LACTALIS Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Morten Felthaus Entwicklung des Anlagevermögens in 2016
Lagebericht für 2016Entwicklung des Käse- und Buttermarktes im Jahr 2016 Der Käsemarkt in Deutschland ist im Jahr 2016 um +3,9% auf insgesamt 953 KT gewachsen. Der Umsatz ist mit 0,9% auf 6.300 K€ gestiegen. Verantwortlich für diese Entwicklung ist der gesunkene Durchschnittspreis, welcher zu einem starken Absatzwachstum führt und für einen unterproportionalen Anstieg des Umsatzes sorgt. In der Gelben Linie fiel der KG-Preis in 2016 mit -3,0% ähnlich stark wie im Vorjahr (-3,5%). Die für Lactalis relevanten Käsesegmente zeigten eine dynamische Entwicklung in 2016. Der Feta / Feta-ähnliche Käsemarkt wuchs um +3,5% und der Mozzarella-Markt um +7,2% im Absatz. Der Weichkäse-Markt verzeichnete ebenfalls einen positiven Trend, war jedoch mit einer Entwicklung von 1,1% etwas weniger dynamisch. Salakis zeigt in 2016 wachsende Volumen mit +13,8% verglichen zum VJ. Die Marke verzeichnet auch einen Anstieg im Marktanteil in Volumen (+0,8 Pkte. z. VJ) auf 9%. Der Marktanteil in Wert konnte sich in 2016 gleichzeitig um +0,9 Pkte. z. VJ auf 14,8% steigern. In 2016 konnte Salakis weiterhin den 2. Platz im Markt behaupten*. Im Weichkäse zeigt die Markte Président ein dynamisches Wachstum in 2016 (+23,8% Vol.*). Der Marktanteil Vol. der Marke sieht ebenfalls einen leichten Anstieg (+0,4 Pkte. z. VJ) und erreicht 2,4%*. Galbani konnte sich als Nr. 1 im Segment italienischer Käse mit einem Marktanteil von 7,0%* (Absatz) und 11,2%* (Umsatz) weiterhin durchsetzen. Insgesamt rangiert Lactalis im Herstellerranking 2016 für Käse auf Position 9 im Absatz. Der Markt für Fette entwickelt sich negativ mit -2,3% in Absatz. Das für Lactalis relevante Buttersegment mit gesamt 312 KT (54% Anteil am Fette-Markt*) ging im Vergleich zum Vorjahr um -1,2% zurück. Durch das höhere Preisniveau (+3,9%) stieg das Umsatzergebnis (+4,2%). Der Markt für Margarine (35% Anteil am Fette-Markt*) geht weiterhin stark zurück (-8% auf 204 KT*). Im Gegensatz dazu wächst der Markt für Mischfette (11% Anteil am Fette-Markt*) weiter stark im Umsatz (+12,2%*). Im Buttermarkt verzeichnete die Président Butter ein Wachstum von +9,2% im Absatz und um +5,5% im Umsatz. Das Absatzwachstum von Président liegt deutlich über dem Warengruppendurchschnitt; der Preis hingegen entwickelt sich negativ und liegt -3,3% unter dem Vorjahr. Quellen: IRI Jahrespräsentation, Entwicklung Kategorie Gesamt Käse 2016 * Quelle: IRI, LEH Gesamt, 2016 z. 2015, Umsatz und Absatz Geschäftsjahr 2016 In 2016 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 8.266 T€ erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahresergebnis von 6.989 T€ bedeutet dies eine Steigerung von + 1.277 T€. Die Umsatzerlöse lagen bei 249.944 T€ und stiegen um + 6.422 T€ (+2,6%) gegenüber 243.522 T€ in 2015, vor allem verursacht durch die positive Entwicklung d der Marken Salakis, President sowie der Topposition von Galbani. Der Materialaufwand beträgt 191.025 T€ entgegen 203.903 T€ im Vorjahr (-6,3%) und stieg somit überprozentual im Vergleich zu den Umsatzerlösen an. Der Personalaufwand betrug 4.707 T€, was ergibt eine Steigerung von + 112 T€ im Vergleich zum Vorjahr (4.595 T€) darstellt. Die Abschreibungen sanken leicht um - 2 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2016 gesunken: 44.102 T€ im Gegensatz zu 45.822 T€ im Vorjahr -> -1.720 T€ ergib - 3,75 %. In Folge war das Betriebsergebnis mit 11.597 T€ um + 1.675 T€ höher als im Vorjahr (9.922 T€). Für 2016 entspricht dies einer Rendite von 4,6% vom Nettoumsatz gegenüber 4% im Vorjahr. Das Finanzergebnis verbesserte sich um +105 T€ zum Vorjahr, auf -9 T€ gegenüber -114 T€ in 2015. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer) beläuft sich auf +11.589 T€ gegenüber +9.808 T€ in 2015 (Delta +1.781 T€). Die Ertragssteuern erhöht sich dementsprechend von +505 T€ zum Gegensatz vom Vorjahr (3.323T€ anstatt 2.818T€). Das Anlagevermögen hat sich gegenüber Vorjahr um + 38 T€ erhöht. Hier haben wir 99 T€ investiert und 61T€ abgeschrieben. Die Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen (70.041 T€ gegenüber 43.265 T€ im Vorjahr). Gleichzeitig stiegen auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, wenngleich deutlich weniger stark an (von 16.819 T€ auf 27.777 T€). Des Weiteren sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 16.635 T€ im Vorjahr auf 13.415 T€. Der Grund für diese Veränderungen liegt im Wesentlichen in der Veränderung des Saldos der verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt wie in der Vergangenheit über den Konzern. Dies sorgte in 2016 für eine jederzeit ausreichende Liquidität. Bankverbindlichkeiten bestehen also nicht. Das Eigenkapital erhöhte sich um den erzielten Jahresüberschuss von +8.266 T€ auf 33.978 T€. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2016 beträgt 38,6 % der Bilanzsumme gegenüber 37,9 % zum 31.12.2015. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt wie in der Vergangenheit weitgehend über den Konzern. Dies sorgte auch in 2016 für eine jederzeit ausreichende Liquidität. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Der Cash Flow im engeren Sinn (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) betrug + 8.327 T€ in 2016 entgegen +7.052T€ im Vorjahr Was einer Steigerung von + 1.275T€ (+18%) entspricht. Für das Jahr 2016 wurde mit einer leicht steigenden Absatz- und Umsatzentwicklung sowie einem konstanten Jahresergebnis gerechnet. Lactalis Deutschland verzeichnete im Berichtsjahr in der Tat einen Absatzanstieg mit entsprechend steigenden Umsatzerlösen um 2,6 % auf 249.944 T€ (i. Vj. 243.522 T€). Beim Jahresergebnis konnte die Prognose durch die Steigerung des Jahresüberschusses von 6.989 T€ auf 8.266 T€ sogar übertroffen werden. Aus Sicht der Geschäftsleitung ist die Entwicklung des Geschäfts im Jahre 2016 zufriedenstellend verlaufen. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag hat es nicht gegeben. Künftige Entwicklungen Chancen bestehen weiterhin durch einen insgesamt wachsenden Markt für Käse und durch die Sortimentsvielfalt des Unternehmens im Rahmen des Konzernverbundes Durch die vereinbarte Übernahme der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH durch Lactalis, die noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden muss, wird kein Effekt auf das laufende Geschäft von Lactalis Deutschland GmbH erwartet. Risiken für 2017 bestehen vor allem darin, nicht adäquat auf die Marktpreisentwicklung zu reagieren und demzufolge Absatzmengen zu verlieren (vor allem im Handelsmarkengeschäft). Risiken bestehen unverändert aus dem Verdrängungswettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel und dem damit verbundenen Druck auf die Lieferanten sowie aus der Volatilität der Rohstoffkosten auf der Beschaffungsseite. Chancen bestehen in einem fortdauernd wachsenden Käsemarkt sowie durch die Sortimentsvielfalt unseres Unternehmens. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir stabile Absätze bei leicht erhöhten Umsätzen bedingt durch die Milchpreis Entwicklung. Das Jahresergebnis sollte ebenfalls stabil bleiben. Neben der Preis- und Absatzthematik wird weiterhin straffes Kostenmanagement nötig sein, um in 2017 ein ähnliches Ergebnis wie in 2016 zu erwirtschaften, was unser Ziel ist. Unser langfristiges Ziel bleibt es, mit unseren Marken Président, Salakis und Galbani Wachstum am Markt zu erzielen und unsere Marktanteile auszubauen. Qualität, Innovation und Marketingunterstützung bleiben dabei weiterhin wichtige Faktoren, um diese Ziele zu realisieren.
Kehl am Rhein, den 19. September 2017 LACTALIS Deutschland GmbH Morten Felthaus (Geschäftsführer) Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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