Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 342
Vorher
Leukert GmbH
Eingetragen
21.3.1977
Branche
Herstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Eisen-, Metall- und Kunststoffwaren a. n. g.
Gegenstand
industrielle Herstellung, Handel und Vertrieb von Gegenständen jeglicher Art aus Metallen und Kunststoffen sowie Gehäusen, Schirmungs-Systemen und Baugruppen aller Art; Erbringung von Ingenieur- und Entwicklungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Andreas Kroll
seit 26.1.2026
Prokura
Ulrich Karl Bach
seit 9.7.2025
Geschäftsführer
Manuel Forster
seit 21.1.2025
Geschäftsführer
Walter Hans Ebenhöh
seit 2.10.2024
Prokura
Jürgen Fochler
seit 21.5.2024
Geschäftsführer
Antje Wieser
seit 19.2.2020
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Unimet Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
400.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

iwis e-tec GmbH

Kaufbeuren-Neugablonz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

I. Grundlagen des Unternehmens

Die iwis e-tec GmbH (nachfolgend iwis e-tec), in Kaufbeuren-Neugablonz ist eine Tochtergesellschaft der iwis smart connect GmbH, die ihrerseits zum iwis-Konzern gehört. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen sowie von Präzisions-, Stanz- und Biegeteilen. So haben wir insbesondere Produkte für die elektrische Mobilität (u.a. Stromschienen) sowie Antriebstechnik (Kontaktsysteme) am Markt positioniert.

Unsere Entwicklungen beschäftigen sich mit zahlreichen Neuerungen im Bereich Batteriekontaktierungen und Systemen für die Elektromobilität von Fahrzeugen. Um für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet zu sein, werden die bestehenden Produkte weiterentwickelt und auf die Anforderungen des Marktes ausgelegt. Hier stehen Kombinationsmöglichkeiten der bestehenden Technologien und die Weiterentwicklung von neuen Kontaktlösungen im Vordergrund. Ergänzend entwickeln wir Produkte mit Anwendungen in der Hochstromkontaktierung für die E-Mobilität.

Durch die Zusammenarbeit mit Technischen Universitäten und Hochschulen wird ein intensiver Wissenstransfer betrieben.

II. Wirtschaftsbericht 2020

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2020 durch die Corona-Krise erschüttert worden. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 5,0 % niedriger als im Vorjahr.

Die zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus weltweit verhängten Einschränkungen dämpften die Nachfrage im Automobilmarkt erheblich.

III. Geschäftsverlauf 2020

iwis e-tec erzielte im Corona-Jahr 2020 einen leicht höheren Umsatz als im Vorjahr. Dies konnte erreicht werden, da neu gewonnene Projekte die Nachfragesenkungen der Bestandskunden kompensierten.

Die Produktionskapazitäten wurden durch Investitionen teilweise erneuert und damit insgesamt stabilisiert.

Die Branchenaufteilung der Umsatzerlöse 2020 stellt sich wie folgt dar:

Automotive 77,0 %
Industrie 19,9 %
Sonstige 3,1 %

Die Teilnahme an jeglichen Messen wurde aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Stattdessen nahm iwis e-tec an einem umfangreichen Web-Cast teil, den das Mutterunternehmen iwis smart connect im Oktober 2020 durchführte. Dieser zeigte eine starke Resonanz und hohes Interesse zahlreicher Potentialkunden.

Zum Jahresende waren im Unternehmen 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Bei der Anzahl der Mitarbeiter sind keine Geschäftsführer einbezogen.

IV. Lage

1. Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als wesentliche Kennzahlen den Umsatz pro Mitarbeiter und die Umsatzrendite heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 266 TEUR (Vorjahr 226 TEUR) und ist damit deutlich gestiegen.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Steuern (EBT) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite (EBT) betrug im Geschäftsjahr 8,0 % (Vorjahr -1,0 %) und liegt damit auch erheblich über den Werten der Vorjahre.

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Produkte unserer Serienproduktion dar. Diese machen 89 % der gesamten Umsatzerlöse aus. Der restliche Umsatz wird mit Werkzeug- und Musterbau sowie Konstruktionsleistungen erwirtschaftet.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein Umsatz von 17,6 Mio. EUR erreicht. Dieser liegt auf dem Niveau des Vorjahres (17,5 Mio. EUR), jedoch deutlich unter der Vorjahresprognose (19,5 Mio. EUR). Die Prognose des Vorjahres ging dabei von einer Verschmelzung der iwis systemtechnik GmbH (nachfolgend iwis systemtechnik) auf iwis e-tec in 2020 aus. Im Laufe des Geschäftsjahres wurde die Verschmelzung jedoch auf das Jahr 2021 verschoben. Die Prognose für die iwis e-tec ohne Berücksichtigung der Verschmelzung konnte im Berichtsjahr durch neu gewonnene Projekte übertroffen werden.

Der Materialeinsatz inklusive Bestandsveränderung ist volumen- und preisbedingt, und überproportional zu den Umsatzerlösen, gesunken und beträgt 10,3 Mio. EUR (Vorjahr 11,1 Mio. EUR, ein Rückgang von 7 %). Hierdurch haben sich die Rohmarge von 36,3 % auf 41,2 % und der Rohgewinn von 6,4 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR deutlich verbessert. Die im Vorjahr prognostizierte Verbesserung der Rohmarge auf 43 % konnte somit nicht erreicht werden; dies ist wiederum auf die nicht erfolgte Verschmelzung der iwis systemtechnik zurückzuführen, die einen deutlich geringeren Materialeinsatz aufweist als die iwis e-tec.

Der Personalaufwand reduzierte sich auf 3,5 Mio. EUR (Vorjahr 4,2 Mio. EUR). Bei einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen resultiert der Rückgang im Wesentlichen aus dem Einsatz von Kurzarbeit im Berichtsjahr. Leiharbeitskräfte wurden im Berichtsjahr nicht weiter eingesetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 2,0 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (2,1 Mio. EUR).

Aus dem gestiegenen Rohgewinn sowie den Kostenreduzierungen resultiert ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessertes Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr -0,2 Mio. EUR). Die Umsatzrendite konnte im Geschäftsjahr auf 8,0 % gesteigert werden (Vorjahr -1,0 %), die im Vorjahr prognostizierte deutliche Verbesserung auf ca. 1,5 % konnte somit übertroffen werden.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit 8,0 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (10,9 Mio. EUR). Die Vorräte konnten im Wesentlichen durch eine Reduzierung der auf Lager befindlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 1,0 Mio. EUR vermindert werden. Der Reduzierung der Bankbestände stehen auch gesunkene Gesellschafterdarlehen gegenüber.

Die Eigenkapitalquote beträgt 56,1 % und hat sich in Folge des positiven Jahresergebnisses sowie der Reduzierung der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr (31,7 %) deutlich verbessert.

4. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich insbesondere ergebnisbedingt von -0,8 Mio. EUR im Vorjahr auf nun 3,6 Mio. EUR erhöht. Die Ursachen hierfür liegt insbesondere in dem deutlich verbesserten Jahresergebnis sowie der im Vorjahr erfolgten deutlichen Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Eine ausreichende Liquidität war durch die Eigenkapitalausstattung und die bestehenden Bankenfinanzierungen jederzeit uneingeschränkt gewährleistet. Die Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens beliefen sich auf 0,7 Mio. EUR.

V. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Der Pandemieverlauf prägt auch weiterhin das Wirtschaftsgeschehen. Das ifw Kiel prognostiziert im Konjunkturbericht für das vierte Quartal 2020 zwar für das Geschäftsjahr 2021 eine Steigerung des BIP um 3,1 %. Allerdings bleibt die weitere Entwicklung in 2021 aufgrund der Corona-Krise weiterhin mit großer Unsicherheit behaftet.

Ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten gehen wir aufgrund von intensiven internen Umstrukturierungen und zusätzlichen Investitionen in die Produktionskapazität und -effizienz davon aus, künftig noch besser auf Kundenaufträge reagieren zu können. Zudem werden wir durch die zum Jahreswechsel 2020/21 umgesetzte Zusammenlegung unserer Gesellschaft mit der iwis systemtechnik Synergieeffekte realisieren.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens sehr positiv. Im Jahr 2021 planen wir aus heutiger Sicht - unter Berücksichtigung der Verschmelzung der iwis systemtechnik, die am 29. Januar 2021 in das Handelsregister eingetragen wurde und somit rückwirkend zum 1. Januar 2021 erfolgte - eine Steigerung der Umsatzerlöse um ca. 30 %, die neben den Umsätzen der iwis systemtechnik im Wesentlichen auf die neu gewonnenen Projekte zurückzuführen ist. Damit einhergehend planen wir mit einem leicht steigenden Umsatz pro Mitarbeiter.

Der Rohgewinn der iwis e-tec wird sich vor dem Hintergrund der Verschmelzung aufgrund des niedrigeren Materialeinsatzes bei den Artikeln der iwis systemtechnik sowie konsequenter Managementleistungen deutlich von 41,2 % (2020) auf 44,3 % (2021) verbessern. Unter Berücksichtigung von im Vergleich zum Geschäftsjahr gestiegenen Personalaufwand planen wir hingegen mit einer deutlich reduzierten Umsatzrendite.

Darüber hinaus werden im Geschäftsjahr 2021 unser europäisches Wachstum, die globalen Aktivitäten sowie Investitionen in neue Produkte und innovative Prozesse einen großen Anteil der Aufmerksamkeit des Managements beanspruchen.

Unser Investitionsverhalten werden wir den Gegebenheiten und Chancen entsprechend anpassen.

2. Risikobericht

Als Risiko versteht das Management die negative Abweichung von Unternehmenszielen und Kennzahlen. Dies impliziert sowohl die Möglichkeit eines Verlustes als auch die Gefahr, potentielle Gewinnmöglichkeiten nicht wahrnehmen zu können.

Definierte Einzelrisiken werden von Fachabteilungen auf Konzernebene überwacht und im erforderlichen Maße abgesichert. Durch die verstärkt überregionale Ausweitung des Unternehmens sollen lokale Risiken balanciert werden.

Grundlage der organisatorischen Einbindung des Managements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme.

Spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle sind versichert, die finanzielle Auswirkung auf Liquidität, Finanzlage und Ertragslage wird somit begrenzt.

Sollten sich politische Einflussfaktoren negativ verstärken und sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Durch die Corona-Pandemie ist die Situation in 2021 volkswirtschaftlich extrem unsicher. In den von uns belieferten Branchen kann es dadurch zu einem Abriss in der Lieferkette kommen. Damit steigt das Risiko, dass zum Ende des ersten Quartals von den Kunden Aufträge zurückgenommen bzw. Aufträge verschoben werden. Damit einhergehend wären Umsatzeinbußen die Folge.

Aus heutiger Sicht sind keine unternehmensgefährdenden Risiken sichtbar. Unser Risikomanagementsystem ist etabliert und wird sehr gut gelebt. Maßnahmen- und Notfallpläne sind ausgearbeitet und hinterlegt. Außer der Corona-Pandemie sind aus heutiger Sicht keine erheblichen Risiken erkennbar. Allerdings erfordern die Unwägbarkeiten der konjunkturellen Entwicklung in den kommenden Jahren erhöhte Wachsamkeit sowie ein schnelles und konsequentes Management. Die durch Corona ausgelösten Risiken werden intensiv beobachtet und durch Managementmaßnahmen kompensiert.

3. Chancenbericht

Als Chance versteht das Management die positive Abweichung von Unternehmenszielen und Kennzahlen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Innovationen und ein hohes Maß an Qualität begegnen. In der Zusammenarbeit mit internen und externen Zulieferern ergeben sich Vorteile, die unsere Wettbewerbssituation verbessern. Der Vertriebs-Fokus ist weiterhin auf neue Produkte mit hochtechnologischem Anspruch gerichtet, um auch den Branchenmix im Unternehmen voran zu treiben. Diese Strategie hat sich bereits bewährt und bietet weiterhin vielfältige Zukunftschancen.

Eine Konzentration auf technisch anspruchsvolle Volumenprodukte und eine weitere Spezialisierung im Bereich der Baugruppenerstellung sollen darüber hinaus die Marktposition des Unternehmens für die Zukunft sichern. Hierin sehen wir auch weiterhin große Chancen und Wachstumspotenzial für unser Unternehmen.

Eine Konsolidierung des Marktes wird ebenfalls Chancen für die iwis e-tec ermöglichen.

Neue Betätigungsregionen sind ausgewählt und werden in den kommenden Jahren systematisch erschlossen.

Um dem stets anhaltenden Preisdruck seitens der Kunden zu begegnen, sollen durch Prozessoptimierungen in der Fertigung die Produktionskosten bei angestammten Produkten reduziert und die Produktivität erhöht werden. Hierdurch besteht die Chance auf künftig steigende Erträge.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die iwis e-tec bewertet das laufende Finanzrisiko über ein stringentes Controlling. Nach einheitlichen Kriterien werden der wirtschaftliche Erfolg sowie die Abweichungen zu den Planwerten gemessen und bewertet.

Das Bonitätsrisiko der Kunden wird in einem engen Zeitfenster durch ein straffes Debitorenmanagement überwacht und als gering eingeschätzt. Es gibt nur geringe Forderungsausfälle von Kunden im abgelaufenen Geschäftsjahr. Ausfall- und Bonitätsrisiken wurden im Rahmen von Wertberichtigungen berücksichtigt.

Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken gehalten. Sämtliche verwendeten Finanzinstrumente betreffen die Absicherung des laufenden operativen Geschäfts der Unternehmensgruppe.

Das Zinsrisiko ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- und sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen. Generell wird das Zinsrisiko als nicht wesentlich bezeichnet, da verstärkt langfristige, zinsfixierte Darlehensverträge abgeschlossen wurden.

Zur Absicherung der Liquiditätsrisiken werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bei den Forderungen verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Kaufbeuren-Neugablonz, im Februar 2021

Stephan Kurz

Dr. Norbert Rehle

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZ

AKTIVA

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.729.855,48 1.559.150,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.495,55 14.596,97
II. Sachanlagen 1.716.359,93 1.543.553,30
- davon technische Anlagen und Maschinen: EUR 1.376.869,43 (Vorjahr: EUR 870.824,33)
- davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: EUR 303.202,45 (Vorjahr: EUR 330.446,97)
- davon geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau: EUR 36.288,05 (Vorjahr: EUR 342.282,00)
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.252.529,43 9.328.091,55
I. Vorräte 3.286.589,89 4.328.102,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.956.495,48 3.600.806,90
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.444,06 1.399.182,35
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 36.078,53 19.262,47
8.018.463,44 10.906.504,29

PASSIVA

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 4.500.324,09 3.458.525,69
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnrücklagen 600.000,00 600.000,00
III. Gewinnvortrag 2.458.525,69 2.633.174,17
IV. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 1.041.798,40 -174.648,48
B. RÜCKSTELLUNGEN 604.005,00 526.277,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.914.134,35 6.921.701,60
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 2.096.024,07 (Vorjahr: EUR 2.344.761,13)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.836,66 (Vorjahr: EUR 2.386,28)
8.018.463,44 10.906.504,29

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Rohergebnis 7.448.548,74 6.650.653,31
2. Personalaufwand -3.536.683,89 -4.173.850,17
a) Löhne und Gehälter -2.961.763,46 -3.447.951,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -574.920,43 -725.898,64
- davon aus Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 3.598,40)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -460.319,16 -473.460,35
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.957.347,71 -2.055.823,21
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 2.692,22 (Vorjahr: EUR 8,60)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -85.519,38 -147.942,21
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 53.062,50 (Vorjahr: EUR 109.055,19)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -362.258,52 26.113,15
7. Ergebnis nach Steuern 1.046.420,08 -174.309,48
8. Sonstige Steuern -4.621,68 -339,00
9. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 1 .041 .798,40 -174.648,48

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die iwis e-tec GmbH hat ihren Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz und ist unter der Nummer HRB 342 in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Technische Anlagen und Maschinen 6-8 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-8 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Für Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 1.000,00 wurde bis zum Geschäftsjahr 2019 der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Ab dem Geschäftsjahr 2020 erfolgen keine Zuführungen zum Sammelposten mehr.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

10. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Posten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Unterjährige Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Vereinnahmung bzw. Zahlung umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN

1. Jan. 2020 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 144.674,69 4.890,00 0,00 0,00 149.564,69
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 3.372.548,18 530.986,23 342.282,00 12.592,45 4.233.223,96
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.043.457,52 66.869,50 0,00 20.643,92 1.089.683,10
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 342.282,00 36.288,05 -342.282,00 0,00 36.288,05
4.758.287,70 634.143,78 0,00 33.236,37 5.359.195,11
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
4.903.962,39 639.033,78 0,00 33.236,37 5.509.759,80

KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN

1. Jan. 2020 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2020
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.077,72 6.991,42 0,00 137.069,14
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 2.501.723,85 361.500,55 6.869,87 2.856.354,53
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 713.010,55 91.827,19 18.357,09 786.480,65
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.214.734,40 453.327,74 25.226,96 3.642.835,18

KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN

1. Jan. 2020 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2020
EUR EUR EUR EUR
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
3.344.812,12 460.319,16 25.226,96 3.779.904,32

NETTOBUCHWERTE

31. Dez. 2020 31. Dez. 2019
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.495,55 14.596,97
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.376.869,43 870.824,33
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.202,45 330.446,97
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.288,05 342.282,00
1.716.359,93 1.543.553,30
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
1.729.855,48 1.559.150,27

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 18 (Vj. TEUR 18).

Sämtliche übrige Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

In den Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 236) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 236 enthalten. Im Vorjahr (TEUR 423) waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 423 enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 1.094 (Vj. TEUR 672) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 1.002 (Vj. TEUR 1.673) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 298 durch Bürgschaften gesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 40) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 40 enthalten. Im Vorjahr (TEUR 4.105) waren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38 und Verbindlichkeiten aus erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 4.067 enthalten.

5. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

TEUR
Aus sonstigen Haltungsverhältnissen 4.000

In den obigen Haftungsverhältnissen ist eine Kontokorrentlinie der UniCredit Bank AG über EUR 4 Mio. enthalten. Dieser Vertrag wurde für die iwis e-tec GmbH sowie drei weitere Schwestergesellschaften abgeschlossen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Tochterunternehmen als gering eingeschätzt.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre ab 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Miete und Pacht 103 154 0 257
Operating Leasing 11 7 0 18
114 161 0 275

7. Außerbilanzielle Geschäfte

Operating-Leasing

Zweck Finanzierung des Fuhr-/ Maschinenparks und der Betriebs- und Geschäftsausstattung
Risiken Zukünftige Zahlungsbelastungen
Vorteile Verteilung des Zahlungsstroms

Konsignationslagervereinbarungen

Zweck Gewährleistung der Einhaltung von Lieferterminen und Verringerung der Frachtkosten sowie eigener Lagerkosten
Risiken Kapitalbindung durch verzögerten Eigentumsübergang
Vorteile Bindung des Kunden und feste Konditionen

8. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 113 (Vj. TEUR 211), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 56 (Vj. TEUR 51) und Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 0) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2020 durchschnittlich 65 Mitarbeiter, davon 43 Angestellte und 22 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Dr. Peter Kreisfeld, Kaufmann (bis 9. April 2020)

Herr Andreas Wagner, Diplom-Ingenieur (bis 9. April 2020)

Herr Stephan Kurz, Kaufmann (ab 9. April 2020)

Herr Dr. Norbert Rehle, Kaufmann (ab 9. April 2020)

Im Geschäftsjahr hat lediglich Herr Stephan Kurz Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens iwis SE & Co. KG, München (vormals: Joh. Winklhofer Beteiligungs GmbH & Co. KG), einbezogen. Das Mutterunternehmen wird im Handelsregister des Amtsgerichts München, HRA 89115, geführt. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die iwis systemtechnik GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, wurde mit Handelsregistereintragung am 29. Januar 2021 rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die iwis e-tec GmbH verschmolzen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind darüber hinaus nicht eingetreten.

 

Kaufbeuren-Neugablonz, den 23. Februar 2021

iwis e-tec GmbH

Geschäftsführung

Stephan Kurz

Dr. Norbert Rehle

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 24. Februar 2021

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

Verena Glöbl, Wirtschaftsprüferin

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