Veröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Espera-Werke GmbH
Moltkestraße 17, 47058 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadina Korthäuer seit 23.2.2022 | Prokura |
Guido Wiethaus seit 27.1.2017 | Prokura |
Dieter Kösslinger seit 5.10.2015 | Prokura |
Wolfgang Josef Moers seit 5.10.2015 | Prokura |
Marcus Dr. Korthäuer seit 5.11.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Espera-Werke GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(Amtsgericht Duisburg/HRB 1185)Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Den Abschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 haben wir nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Dabei sind die Vorschriften für Kapitalgesellschaften hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Gliederung des Jahresabschlusses in vollem Umfang angewandt worden. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind die Vermerke, die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorzunehmen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Abschreibungen nach der linearen Methode berechnet. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR sind im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben worden. Die Finanzanlagen werden nach allgemeinen Bilanzierungsregeln grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung zu erwarten ist, erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Eine Zuschreibung erfolgt, sofern die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. Das Vorratsvermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Dabei sind in die Herstellungskosten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die diesen Bereichen zuzuordnenden Gemeinkosten einbezogen worden. Das Niederstwertprinzip ist beachtet worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich Wertkorrekturen für Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken angesetzt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit der korrespondierenden Verpflichtung verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,78 % zum 1. Januar 2023 bzw. 1,82 % zum 31. Dezember 2023 sowie der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet (Projected-Unit-Credit- Methode). Es ist ein Gehaltstrend in Höhe von 2,00 % sowie ein Rententrend in Höhe von 2,00 % berücksichtigt worden. Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags in ausreichendem Umfang für alle erkennbaren Risiken gebildet worden. Auf eine Aktivierung der sich im Geschäftsjahr ergebenden aktiven latenten Steuern gemäß § 274 HGB wurde aufgrund des Wahlrechts in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. 3. Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel), ausgehend von den Anschaffungsbzw. Herstellungskosten, ist am Schluss dieses Anhangs gesondert dargestellt. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3.3. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 16.311,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Zum Abschlussstichtag erfolgte eine Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen mit zugunsten der Mitarbeiter verpfändeten Geldmarktfonds:
3.4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten in Höhe von 1.714.809,77 EUR (Vorjahr 1.400.441,34 EUR) innerhalb eines Jahres fällig. Gesellschafter-Verbindlichkeiten in Höhe von 68.395,00 EUR (Vorjahr 68.395,00 EUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - vertragsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche Verpflichtungen aus Investitionsvorhaben haben am Bilanzstichtag nicht bestanden. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Von den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen 29 TEUR (Vorjahr 59 TEUR) verbundene Unternehmen. 4.2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen betreffen 79 TEUR (Vorjahr 40 TEUR) die Gesellschafter und 42 TEUR (Vorjahr 55 TEUR) Aufwendungen aus Zinseffekten aus der Aufzinsung. 5. Sonstige Angaben 5.1. Anteile an verbundenen Unternehmen
* Fremdwährungsbeträge wurden mit dem
Kurswert zum 31.12. des jeweiligen Jahres umgerechnet.
In der Übersicht sind die jeweils vorliegenden letzten festgestellten Jahresabschlüsse dargestellt. 5.2. Finanzinstrumente Von den Wertpapieren des Finanzanlagevermögens ist bei Wertpapieren mit Buchwerten von 3.692 TEUR eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB unterblieben.
Aufgrund der Entwicklung der Kurswerte bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung handelt es sich nicht um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung. Bei den festverzinslichen Wertpapieren sind ausschließlich Änderungen des Marktzinsniveaus, aber keine Bonitätsverschlechterungen ursächlich für die Entwicklung der Kurswerte, sodass insoweit keine voraussichtlich dauernde Wertminderung anzunehmen ist. 5.3. Beschäftigte Arbeitnehmer im Durchschnitt
5.4. Geschäftsführer
5.5. Beirat
Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Duisburg, den 23. April 2024 Dr.-Ing. Marcus Korthäuer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Espera-Werke GmbH (ESPERA) ist ein weltweit tätiger Hersteller von Preisauszeichnungs-, Etikettier- und Wägesystemen, die für alle Arten der Lebensmittelindustrie sowie darüber hinaus auch für weitere Industriebereiche anwendbar sind. Unser Portfolio bietet neben Auszeichnungssystemen auch ein breites Spektrum an Qualitätsinspektionssystemen und Softwarelösungen für die produzierende Industrie. Mit seinen Produktlösungen für Lebensmittel deckt ESPERA sämtliche Bereiche der Lebensmittelbranche ab - von Fleisch über Geflügel und Fisch bis hin zu Milchprodukten, Obst und Gemüse. Dabei sind die Lösungen stets modular und flexibel hinsichtlich Leistung, Automatisierung und Netzwerkanbindung konzipiert. Unser Ziel ist es, die Anforderungen und Bedürfnisse von Kunden zu treffen und als Innovationsführer stets neue Trends für den Markt zu generieren. Der Materialeinkauf erfolgt national und international zu einem großen Teil über eine Tochtergesellschaft Esprota Ltd., Taiwan. Die Espera-Werke GmbH betreibt kontinuierlich die Neu- und Weiterentwicklung ihrer Maschinenreihen mittels eigener Entwicklungsingenieure bzw. -techniker. Im Bereich der Entwicklung sind zum Ende des Geschäftsjahres 37 Mitarbeiter (Vorjahr 34 Mitarbeiter) tätig. Das Produktportfolio besteht aus Hard- und Software sowie individuellen Kundenlösungsansätzen für unsere weltweiten Kunden mit umfangreichem Support. Der hohe technische Standard und die daraus resultierenden fachspezifischen Anforderungen an das eigene Personal werden durch umfangreiche interne und externe Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter sichergestellt. Neben dem Standort in Duisburg bestehen keine Zweigniederlassungen. Der weltweite Vertrieb erfolgt über die Berichtsgesellschaft, über eigene Tochtergesellschaften, über nahe stehende Gesellschaften sowie über fremde Vertretungen in den jeweiligen Ländern. Die für die Unternehmenssteuerung wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Rohergebnis und der Jahresüberschuss. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Konjunktur und Marktlage Die Weltwirtschaft wuchs zum Jahresende 2023 nur noch mit einem moderaten Tempo. Gleichzeitig gab es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA bislang ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichneten, ist die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bleibt, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Die Inflation ist in den meisten Volkwirtschaften zum Jahresende bereits deutlich zurückgegangen. Hieran hatte die Entwicklung der Energiepreise einen wesentlichen Anteil, aber auch die Kerninflation ist inzwischen vielerorts gesunken. Die Folgen des Kaufkraftverlusts aufgrund der Preissteigerungen sowie die Auswirkungen der kräftigen Zinsanhebungen dürften jedoch zunächst den privaten Konsum noch weiterhin bremsen und die Investitionstätigkeit dämpfen, bevor die Konjunktur im weiteren Verlauf wieder stärker Tritt fasst. Nachdem das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2023 voraussichtlich 2,8 % betragen wird, dürfte es in 2024 mit lediglich 2,3 % nochmals geringer ausfallen. Für das Jahr 2025 ist mit 2,7 % dann wieder ein etwas stärkeres Wachstum zu erwarten. Die Inflation dürfte schrittweise weiter zurückgehen und im gewichteten Durchschnitt der betrachteten Länder nach 4,7 % im laufenden Jahr in den Jahren 2024 und 2025 noch 3,3 % bzw. 2,8 % betragen. Nach einer Schwächephase im Winter 2023/2024 dürfte die Weltwirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder Fahrt aufnehmen. Der Rückgang der Inflation stärkt die Realeinkommen. Da zudem die Arbeitsmärkte robust sind, sollte sich das Verbrauchervertrauen verbessern und sich dies in steigenden Konsumausgaben niederschlagen. Vor diesem Hintergrund dürfte das globale Wachstum in diesem und dem kommenden Jahr geringer ausfallen als im langjährigen Durchschnitt (Quelle: RWI, Konjunkturbericht 74, 2023). 2. Entwicklung der Branche und die Position des Unternehmens innerhalb der Branche ESPERA als Produzent von Waagen- und Auszeichnungssystemen ist ein Maschinenbauunternehmen in der Branche der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Die noch zu Beginn des Jahres 2023 verhaltene Wachstumserwartung im Maschinenbau hat sich im Laufe des Geschäftsjahres ins Negative gedreht und im letzten Quartal 2023 seinen Tiefpunkt erreicht. Die Produktionsleistung für die Maschinenproduktion im Jahr 2023 schrumpfte nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts um preisbereinigt 0,6 %. Während in der ersten Jahreshälfte die Auftragsbestände die Produktion noch gut abpufferten und ein Plus von 2,4 % bescherten, ließ dieser Stützeffekt im weiteren Jahresverlauf immer stärker nach. Im dritten Quartal zeigt sich ein Minus in Höhe von 1,6 %, im vierten Quartal sogar ein Minus von 4,9 %. Damit wird für das Gesamtjahr 2023 ein Minus von 1,0 % erreicht. Bereinigt um Preiseffekte wird der Maschinenumsatz weltweit auch im Jahr 2024 auf dem Niveau des Jahres 2022 stagnieren. Bereits 2023 gab es kein Wachstum im Weltdurchschnitt (Quelle: VDMA). Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs, des Nahostkonflikts und die Schwierigkeiten in den Lieferketten sowie daraus resultierende Materialengpässe sind auch an uns nicht spurlos vorbeigegangen; trotzdem haben wir das Geschäftsjahr 2023 wiederum erfolgreich mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Unsere Position in der Branche haben wir insgesamt verteidigen können. 3. Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 liegen die Umsatzerlöse mit 0,8 Mio. EUR (= 3,0 %) über dem Umsatzniveau des Vorjahres. Damit haben sich die Umsatzerlöse trotz der weggebrochenen Märkte in Russland und Israel aufgrund des Russland-Ukraine-Kriegs und des Nahostkonflikts noch relativ zufriedenstellend entwickelt. Im Inland ist das Umsatzniveau im Vergleich zum Vorjahr um 20,4 % gestiegen, während im Ausland insgesamt eine leichte Umsatzreduzierung von ca. 1,3 % zu verzeichnen ist. Insbesondere in Belgien und Frankreich konnten aber entgegen dem allgemeinen Trend Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr von ca. 39,4 % und 5,1 % erzielt werden. Von dem Gesamtumsatz entfallen ca. 77,0 % auf das Auslands- und 23,0 % auf das Inlandsgeschäft. 4. Produktion Die Produktion der Maschinen und Geräte erfolgt in Modulbauweise. Am Standort in Duisburg erfolgen insbesondere die Entwicklung, laufende Produktverbesserungen und die Montage der Maschinen und Geräte aus den jeweiligen Modulen. Die größte Herausforderung für die Geschäftsführung ist die stetige Optimierung der Fertigungskosten am Standort Deutschland. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Anforderungen an die Arbeitsmarktbedingungen am Produktionsstandort Deutschland und insbesondere an flexible Arbeitszeiten, gestiegenen Lohnkosten wegen der hohen Inflation sowie der unterschiedlichen Fertigungsauslastung innerhalb eines Jahres. Die Fertigungskosten sind ein entscheidender Faktor, um in den globalen Märkten weiterhin bestehen zu können bzw. die Profitabilität des Unternehmens zu halten bzw. zu steigern. Weiterhin beschäftigen uns auch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs sowie des Nahostkonflikts. In der Folge sind durch diese Krisen Logistik- und Transportengpässe, Engpässe bei der Zulieferung von Elektronikkomponenten und weiteren Materialen, steigende Einkaufspreise für Fertigungsmaterialen sowie Arbeitskräftemangel entstanden. 5. Investitionen Im Berichtsjahr wurden für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Investitionen in Höhe von 425 TEUR getätigt. Diese entfallen mit 318 TEUR im Wesentlichen auf Planungskosten für den geplanten Neubau eines neuen Betriebsgebäudes sowie mit 102 TEUR auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. 6. Personal- und Sozialbereich Die Zahl unserer Mitarbeiter hat sich im Jahresdurchschnitt um zwei Mitarbeiter auf 127 erhöht. C. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die wesentlichen Vermögensposten betreffen das Sachanlagevermögen einschließlich Software mit 847 TEUR, die Anteile an verbundenen Unternehmen mit 988 TEUR, Wertpapiere und sonstige Finanzanlagen mit 11.249 TEUR, den Bestand an Vorräten mit 8.677 TEUR, Forderungen an Kunden mit 1.259 TEUR und Tochtergesellschaften mit 717 TEUR, den Bestand an liquiden Mitteln mit 6.057 TEUR sowie sonstige Aktiva mit 545 TEUR. Dem stehen auf der Passivseite das Eigenkapital von 23.350 TEUR, langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen von 2.364 TEUR sowie sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen (einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten) von 4.875 TEUR gegenüber. Das Sachanlagevermögen und die EDV-Programme haben sich gegenüber dem Vorjahr im Saldo der Zugänge, Abgänge und Abschreibungen um 126 TEUR auf 847 TEUR erhöht. Die Erhöhung des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der liquiden Mittel um 4.564 TEUR. Dagegen steht eine deutliche Verringerung des Vorratsbestands um 1.390 TEUR. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens haben sich im Saldo um 996 TEUR verringert, sodass sich das Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 2.178 TEUR erhöht hat. Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss abzüglich einer im Berichtsjahr getätigten Ausschüttung absolut auf 23.350 TEUR angestiegen und beträgt im Verhältnis zur Bilanzsumme 76,3 %. 2. Finanzlage Das Unternehmen erwirtschaftete einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 5.861 TEUR (Vorjahr 1.279 TEUR). Dieser Cashflow ergibt sich aus dem Jahresergebnis, den Abschreibungen bzw. Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens, der Veränderung langfristiger Rückstellungen und den Veränderungen der übrigen operativen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie sonstigen zahlungswirksamen Vorgängen. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Finanzmittelfonds im Saldo um 4.564 TEUR auf 6.057 TEUR erhöht. ESPERA war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, die Zahlungsverpflichtungen termingerecht zu erfüllen. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und der um 834 TEUR gestiegenen Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % erhöht. Der Materialaufwand bewegt sich im Verhältnis zur Gesamtleistung mit 32,4 % um 2,2 %-Punkte unter dem Vorjahresniveau von 34,6 %. Die gesunkenen Materialaufwendungen sind auf unterschiedliche Materialaufwendungen bei den verschiedenen Maschinenserien, Unterschiede in der Handhabung von Sonderrabatten sowie eine Normalisierung der in den Vorjahren erfolgten Preiserhöhungen für bestimmte Einkaufsprodukte zurückzuführen. Das Rohergebnis hat sich aufgrund der höheren Umsatzerlöse und des verringerten Materialaufwands gegenüber dem Vorjahr um 1.080 TEUR auf 19.177 TEUR erhöht. Unter Berücksichtigung der ordentlichen betrieblichen Erträge von 158 TEUR, der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen (im Wesentlichen Personalaufwand) von 14.989 TEUR (Vorjahr 15.031 TEUR) und des Finanzergebnisses von 297 TEUR (Vorjahr 418 TEUR) ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 4.643 TEUR (Vorjahr 3.836 TEUR). Die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 42 TEUR vermindert. Dies ist insbesondere auf einen Rückgang bei den Abschreibungen, den Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen und dem übrigen sonstigen betrieblichen Aufwand zurückzuführen, während gestiegene Personal- sowie Betriebsaufwendungen für eine teilweise Kompensierung dieser Entwicklung gesorgt haben. Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern wird ein Jahresüberschuss von 3.225 TEUR (Vorjahr 2.749 TEUR) ausgewiesen. 4. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Geschäftsentwicklung in 2023 der Espera-Werke GmbH unter Berücksichtigung der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage die Planungen übertroffen hat. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zu dem Vorjahr um 0,8 Mio. EUR erhöht und liegen damit leicht über dem Plan. Das erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern von 4,6 Mio. EUR liegt deutlich über dem Planergebnis von 3,3 Mio. EUR. Aufgrund der aktuell schwierigen Lage und der pessimistischen wirtschaftlichen Prognosen liegen die Umsatzerlöse in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 um ca. 1,5 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Wir gehen aber von einer Erholung im Laufe des Jahres aus. D. Risiko- und Chancenbericht Das Unternehmen verfügt mit dem installierten Rechnungswesen und Controlling über ein Risikofrüherkennungssystem zur Identifikation bestandsgefährdender Risiken sowie Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Trotz des im Berichtsjahr guten Ergebnisses sind zukünftige Risiken auf die Ertragslage der Berichtsgesellschaft aufgrund eines anders als erwartet eintreffenden Geschäftsverlaufs nicht auszuschließen. Über unseren systematischen Qualitätsverbesserungsprozess gewährleisten wir eine stetige Weiterentwicklung unserer Maschinen-Generationen. Wir sehen uns daher für die Anforderungen unserer Kunden bzw. des Markts gut gerüstet und ein erhebliches Wachstumspotential in der neu eingeführten Espera NOVA Generation für die Zukunft. Aufgrund der Erfahrungen einer Cyber-Attacke in der Vergangenheit haben wir die Sicherheitsanforderungen in unserer IT-Infrastruktur deutlich erhöht und passen diese stetig neuen Gegebenheiten an. Trotzdem können wir auch zukünftig Risiken aufgrund von kriminellen Cyberangriffen nicht ausschließen. Negative Auswirkungen auf die Ertragskraft unserer Gesellschaft, etwa durch besondere technische Innovationen von Druck- und Wägemaschinen unserer Mitbewerber, sind grundsätzlich nicht auszuschließen. Auch Probleme bei den Lieferketten und Materialengpässe können wir weiterhin nicht ausschließen. Bisher konnten wir eine hohe Lieferverfügbarkeit unserer Produkte gewährleisten. Die Unsicherheit darüber, ob wir die Produktion bzw. unsere kurzen Lieferzeiten aufrechterhalten können, bleibt aber auch für die Zukunft bestehen. Eine weitere Folge ist, dass wir aufgrund der Knappheit und Logistikproblematik bei den Rohstoffen nicht planbaren großen Preisschwankungsrisiken ausgesetzt sind, die Einfluss auf die Ertragslage der Zukunft haben können. Diese Risiken haben sich im aktuellen Berichtsjahr zwar abgeschwächt, bleiben aber grundsätzlich für die Zukunft bestehen. Die Corona-Krise und darauffolgend der Russland-Ukraine-Krieg sowie im Berichtsjahr der Nahostkonflikt haben die Welt nachhaltig verändert. Die wirtschaftlichen Folgen daraus sind nicht vollständig absehbar. Hierdurch können zukünftig grundsätzlich zahlungswirksame Verluste entstehen, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in der Zukunft erheblich beeinflussen können. Auch negative Auswirkungen auf unsere Tochtergesellschaften können wir nicht ausschließen. Da wir insbesondere im Bereich der Lebensmittelindustrie tätig sind, gehen wir grundsätzlich von einer weniger starken Beeinträchtigung aus. Weiteren Risiken und Verpflichtungen ist durch Rückstellungsbildung und Wertberichtigungen nach heutigem Kenntnisstand hinreichend Rechnung getragen worden. Besondere bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. E. Prognosebericht Die seit Jahren bestehenden Kundenanforderungen nach kurzen Lieferzeiten und der stetige Preisdruck durch Wettbewerber stellen uns vor große Herausforderungen, für die wir uns gut gerüstet sehen. Auf mögliche Veränderungen wirtschaftlicher Entwicklungen werden wir mit Anpassungen zur Verbesserung der internen Strukturen reagieren. Aufgrund der bei unseren Kunden geschätzten Qualität unserer Produkte, unserer weltweiten Ausrichtung sowie der guten Finanz- und Vermögensstruktur gehen wir davon aus, dass wir uns im Markt weiterhin gut behaupten werden. Für das kommende Geschäftsjahr sind wir aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Voraussetzungen und der verhaltenen Prognosen zur weltweiten Konjunkturlage nur von einer leicht gestiegenen Umsatzplanung von 1,9 % im Vergleich zu dem Stand der Umsatzerlöse 2023 ausgegangen. Die Entwicklung des operativen Geschäfts wird insgesamt als stagnierend beurteilt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Jahresüberschuss von ca. 2,8 Mio. EUR (vor Ertragsteuern).
Duisburg, den 23. April 2024 Dr.-Ing. Marcus Korthäuer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Espera-Werke GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Espera-Werke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Espera-Werke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 24. Mai 2024 PKF
Fasselt
Schöneberger, Wirtschaftsprüfer Töller, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von 30.588.989,34 EUR ist am 31. Juli 2024 festgestellt worden. ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von 3.224.509,25 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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