LE Automation Solutions GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Dr. Födisch seit 16.5.2024 | Prokura |
Denis Winkler seit 26.4.2023 | Prokura |
Anne Peitzsch seit 26.4.2023 | Prokura |
Sascha Joachim Becker seit 16.4.2013 | Geschäftsführer |
Evelyn Berg seit 3.12.2003 | Prokura |
Thomas Jacobs seit 3.12.2003 | Prokura |
Ronald Eichhorn seit 3.12.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 38.20% | |
| 18.72% | |
| 12.30% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AviComp Controls GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für Geschäftsjahr 2022/2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die AviComp Controls GmbH ist ein unabhängiger Lieferant von Steuerungstechnik und Instrumentierung für den Maschinenbau. Dies beinhaltet neben der Lieferung des kundenspezifischen Steuerungssystems auch die Programmierung, die Inbetriebnahme der Anlagen vor Ort sowie die Erneuerung der Steuerung an existierenden Anlagen. Zu unseren Kunden zählen alle namenhaften Hersteller von rotierenden Maschinen sowie Marktführer in den Branchen Öl und Gas, Chemie und Petrochemie, Power Generation, Metallurgie und Industriegase. Mit Tochterunternehmen in Serbien, Belarus, Russland, Singapur und Vietnam sind wir weltweit für die Kunden vor Ort tätig. AviComp Singapore und AviComp Vietnam bedienen dabei vorrangig den asiatischen Markt. AviComp Serbien und AviComp Belarus arbeiten vorrangig als Engineering und Service Center für AviComp Leipzig. Die Gesellschaft ist in den Geschäftsbereichen Rotating Machinery, Digital Solutions, Extrusion Automation, Industrial Automation und dem Bereich IoT tätig. 2. Steuerungssystem Das Geschäft der AviComp Controls GmbH ist als Projektgeschäft zu bezeichnen. Die Steuerung des einzelnen Projektes ist somit essenziell für die Steuerung des gesamten Unternehmens. Die Steuerung wird durch das eingesetzte ERP-System Microsoft Navision unterstützt. Kennzahlen wir Projektrendite, Soll-Ist Vergleich von Personal- und Materialkosten sowie des Projektgewinns werden regelmäßig überprüft. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen des Unternehmens werden monatlich überprüft und auf Basis des ERP-gestützten Monatsberichtes bewertet. Die wichtigsten Kennzahlen wie Gesamtleistung, Materialkosten, Personalkosten, sonstige betriebliche Aufwendungen und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden monatlich mit den Zielzahlen für die jeweilige Periode verglichen. Im Ressort Sales & Services werden zusätzlich monatlich Kennzahlen wie Anzahl Anfragen, Anzahl Angebote und Auftragseingänge erfasst und bezogen auf Geschäftsfelder und Marktsegmente ausgewertet. Betriebswirtschaftliche und vertriebliche Kennzahlen fließen in Quartalsberichte, welche u.a. den Gesellschaftern und dem Beirat zur Verfügung gestellt werden. Das operative Geschäft wird durch das zweiwöchentlich stattfindende Meeting der Ressortleiter und Teamleiter geführt. 3. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung innovativer Hard- und Software für die Steuerung und Überwachung von Maschinen in der Prozessindustrie. Gleichzeitig entwickelt das hochqualifizierte Team Werkzeuge zur Effizienzsteigerung der Hardwareplanung und Softwareentwicklung. Die Abteilung Forschung und Entwicklung besteht aus 5 Vollzeit- und 2 Teilzeitkräften sowie einer schwankenden Anzahl von Praktikanten und Diplomanten. Die wesentlichen Forschungs- und Entwicklungskosten betreffen Personalaufwand und betrugen im Geschäftsjahr T€ 225. Wesentliche Veränderungen oder der Abschluss wichtiger Forschungsprojekte waren in diesem Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft war in 2023 von Krisen geprägt. Zum einen die Rohstoffknappheit und gestörte Lieferketten als Spätfolgen der Corona Krise, zum anderen der Krieg in der Ukraine. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Neben der Inflation sind auch die steigenden Energiepreise Gründe für die Rezession. Die Einflussfaktoren sind auch im Umfeld der AviComp spürbar, konnten aber durch den Aufbau neuer Kundenbeziehungen und Auftragseingänge in neuen Märkten und Branchen ausgeglichen werden. Die Lage im Markt der rotierenden Maschinen im Verhältnis zum restlichen Maschinenbau ist vergleichsweise schlecht. Mit Öl und Gas sowie dem Kraftwerksbau sind Hauptabnehmerbranchen immer noch in der Krise. Die Hersteller reagieren darauf, indem interne Kapazitäten abgebaut werden. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022/23 war weiterhin durch Rohstoffknappheit und Lieferengpässe geprägt. Projektlaufzeiten wurden dadurch signifikant erhöht. Durch diese Umstände ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.749 gesunken. Sie lag per 30. September 2023 bei T€ 12.940. Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr signifikant gestiegen und hat sich um T€ 509 auf T€ 463 erhöht. Somit erreichte die AviComp das erste positive Betriebsergebnis seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Das Jahresergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2022/23 weiter deutlich verbessert und sich um T€ 220 auf T€ 405 erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist die Mitarbeiterzahl auf 78 Mitarbeiter gesunken. Der Personalaufwand ist durch die Erhöhung und die notwendigen Anpassungen von Gehältern um T€ 507 auf T€ 4.155 gesunken. Der in Deutschland zunehmende Fachkräftemangel im Ingenieursbereich erfordert Entgeltanpassungen zur Sicherung der Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2022/23 ist der Auftragseingang der AviComp im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf € 15,7 Mio. gestiegen. Damit wurde das Ziel von € 15,3 Mio. erreicht. Die prognostizierte Gesamtleistung von T€ 15.000 wurde mit T€ 12.940 um T€ 2.060 verfehlt. Das geplante Betriebsergebnis in Höhe von T€ 500 wurde mit T€ 463 um T€ 37 unterschritten. Die erwartete Zielrendite aus dem Verhältnis von Betriebsergebnis und Gesamtleistung mit 3,0 % - 5,0 % konnte mit 3,6 % erreicht werden. 3. Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat sich in den letzten Jahren dem schwierigeren Umfeld durch die Corona-Pandemie und schwierigen Beschaffungsmärkten entsprechend entwickelt. Im Geschäftsjahr 2022/23 hatte die AviComp weiterhin eine Stabilisierung bei schlechtem Marktumfeld als Ziel. Dieses Ziel konnte mehrheitlich erreicht werden. a) Ertragslage Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 165 auf T€ 6.395 gesunken. Der Materialaufwand ist mit T€ 7.534 im Vergleich zum Vorjahr signifikant um T€ 3.945 gesunken. Dies ist insbesondere auf rückläufige Aufwendungen für Material zurückzuführen. Die Abschreibungen sind von T€ 210 auf T€ 193 gesunken. Diese Entwicklung verlief planmäßig, da keine nennenswerten Investitionen getätigt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden. Mit einem Wert von T€ 1.584 konnten im Vergleich zu 2021/22 T€ 150 eingespart werden. Insgesamt erzielte die AviComp damit einen Jahresüberschuss von T€ 405. Die Erträge aus Beteiligungen hatten in dem Bezugszeitraum einen Einfluss in Höhe von T€ 318. Diese bilden gemeinsam mit den Zinserträgen in Höhe von T€ 2 und Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 284 das um T€ 141 gesunkene Finanzergebnis. b) Finanzlage Das Zahlungsverhalten von Kunden bleibt weiterhin ein Problem. Vereinbarte Zahlungsziele werden selten eingehalten. Es ist zu erkennen, dass sich die Zahlungsmoral durch die wirtschaftlichen Krisen in den letzten Jahren weiter verschlechtert hat. Hinzu kamen Verschiebungen in Projekten und damit höhere Anforderungen bei der Vorfinanzierung von größeren Projekten. Der operative Cashflow erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 684 auf T€ 94. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet. Es bestehen zur Unternehmensfinanzierung Kontokorrentlinien von T€ 2.155. Diese wurden zum Abschlussstichtag mit T€ 2.073 in Anspruch genommen. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich in 2022/23 mit T€ 2.850 gegenüber dem Vorjahr um T€ 188 reduziert. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 4.508 verringert. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.298 gesunken und beträgt zum Stichtag T€ 1.803. Die Liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag leicht erhöht und betragen zum Stichtag T€ 19. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Gesamtleistung, Umsatzrendite und Betriebsergebnis herangezogen. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 22 % gesunken und beträgt T€ 12.940. Die Gesamtleistungsrendite berechnet sich bei der firmeninternen Betrachtung aus dem Quotienten des Betriebsergebnisses und der Gesamtleistung. In 2022/23 wurde mit 3,6 % seit der Corona-Pandemie erstmals eine positive Gesamtleistungsrendite erreicht. Grund hierfür sind u.a., dass die Umsetzung von Maßnahmen, und somit das Reagieren auf marktspezifische Faktoren, sich erst in den folgenden Geschäftsjahren auswirkt. Das Betriebsergebnis beträgt zum Bilanzstichtag T€ 463. Die Entwicklung der Kennzahlen zeigt, dass die Stabilisierung des Geschäfts und die Verbesserung der finanziellen Situation des Unternehmens das primäre Ziel bleibt. Der Fokus liegt auf der Stabilisierung bzw. leichten Verbesserung der Gesamtleistungsrendite und der konsequenten Umsetzung eingeleiteter Maßnahmen. Das Wachstum der Gesamtleistung ist kein primäres Ziel. III. NachtragsberichtAufgrund des aufflammenden Nahost-Konflikts wird von einer Verschlechterung der Geschäftsbeziehungen mit iranischen Gesellschaften und einem nochmals schwierigeren Zugang zu Projekten in den arabischen Staaten ausgegangen. In der Folge steigt das Risiko, dass Projekte nicht fertiggestellt oder abgenommen werden können. Ausstehende Forderungen gegen betroffene Geschäftspartner könnten ausfallen und vereinbarte Projekte storniert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko wird als hoch eingeschätzt, wobei die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gering sein dürften. Für den Großteil der relevanten Projekte und Forderungen wurde bereits ein restriktiver Bewertungsansatz gewählt und Risikovorsorgen in Form von Abwertungen und Wertberichtigungen bilanziell umgesetzt. IV. PrognoseberichtDurch die wirtschaftspolitische Situation in einigen Zielmärkten sowie dem Wettbewerbsdruck für Engineeringleistungen im Bereich Rotating Machinery wird nach wie vor die konsequente Umsetzung der Strategie der Diversifizierung durchgeführt. In den letzten Jahren ist ein positiver Trend des Auftragseingangs in den Geschäftsbereichen Digital Solutions, Extrusion Automation und Industrial Automation zu verzeichnen. Die Auftragslage der Kunden von AviComp im Geschäftsfeld Rotating Machinery Automation hat einen wachsenden Trend. Für 2024 ist eine Verbesserung prognostiziert, da die Einflüsse der Corona-Pandemie weiter schwinden werden. Der Geschäftsbereich ist sehr stark durch Wettbewerb geprägt, wodurch der Marktpreis stark umkämpft ist. Die AviComp hat auf Grund der Ertragskrise der letzten Jahre den Fokus auf die Projektumsatzrendite gelegt. Es wurden bereits Maßnahmen zur Ertragssicherung im Bereich Projekt- und Finanzmanagement umgesetzt. Der Vertrieb arbeitet mit klaren Gewinnvorgaben in der Vertriebsphase. Bis zum 30. September 2026 soll eine Zielrendite von 5 % erreicht werden. Im Geschäftsjahr 2023/24 planen wir bei den aktuellen Rahmenbedingungen und Erwartungen über den Geschäftsverlauf mit einem Wachstum der Gesamtleistung auf ca. T€ 14.200 und einem Betriebsergebnis von T€ 600. Das Wachstum der nächsten Jahre soll im Kerngeschäft durch die Erholung im Markt für Kompressoren und Turbinen erreicht werden. Wir gehen auf der Grundlage der uns zur Verfügung stehenden Marktdaten von einem jährlichen Marktwachstum von 4 % aus. Weiterhin soll das neue Geschäftsfeld Extrusion Automation gestärkt werden. Auch der Bereich Service und die Pilotprojekte im Bereich IoT entwickeln sich sehr gut. Das Netzwerk von lokalen Vertriebspartnern und globalen Allianzen steht im Fokus des strategischen Vertriebs. Im Ressort Operations wird der eingeschlagene Weg der Effizienzerhöhung weiter beschritten. Die Prozesse werden weiter optimiert. Ein Kernpunkt der nächsten Monate ist die Optimierung der Projektplanung im Unternehmen. Das Ziel, eine stabile Umsatzrendite von 3 % - 5 % zu erreichen, wird in den nächsten Jahren durch eine allgemeine Effizienzerhöhung in der Abwicklung weiterverfolgt. Der weitere Ausbau unserer AviComp Standorte in den Zielmärkten ist geplant. Personalaufbau im Bereich Hard- und Softwareengineering sowie der Inbetriebnahme ist vor allem in den Tochtergesellschaften geplant. V. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Dem Geschäft nicht an sich immanente Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Wesentliche Abweichungen von der Unternehmensplanung können zu Entwicklungsbeeinträchtigungen führen. a) Politische und Branchenspezifische Risiken Ein Großteil der Anlagen wird im Bereich Öl & Gas eingesetzt. Viele Endkunden befinden sich u.a. in den Regionen Naher Osten, Mittlerer Osten und auch Russland. Die derzeitigen regionalen und überregionalen Krisen in diesen Regionen sind ein Risiko. Die AviComp stellt vor jedem Auftrag die Rechtskonformität sicher. Hierbei werden sowohl die anzuwendenden Güterlisten als auch der Endverbleib und Verwendungszweck unabhängig vom Bestimmungsland geprüft. Obwohl die bestehenden Sanktionen der EU die Projekte der AviComp nicht betreffen, besteht das Risiko von negativen Auswirkungen durch Sanktionen der USA. Hierbei besteht die Gefahr, dass Unterlieferanten für laufende Projekte Lieferungen stoppen. b) Ertragsorientierte Risiken Aufgrund der Marktlage der letzten Jahre haben die Wettbewerbsrisiken zugenommen. Im gegenwärtigen Käufermarkt ist das Preisniveau niedrig. Auch wenn derzeit von keiner weiteren Senkung des Preisniveaus ausgegangen wird, kann dieser Umstand ein Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung sein. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Anfrage- und Angebotstätigkeit wieder deutlich zugenommen. Der Auftragseingang hat sich im Vergleich zu den Vormonaten stark verbessert. Es wird daher von einer mittelfristigen Verbesserung am Markt ausgegangen. Der Mangel an Ressourcen durch den Aufschwung birgt gewisse Risiken. Es wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, um neue Absatzmärkte zu erschließen und neue Kundengruppen anzusprechen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von europäischen Kompressorherstellern weiter zu verringern und das Original Equipment Manufacturer (OEM) Geschäft in anderen Märkten mit anderen Applikationen zu stärken. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes Projekt ein Liquiditätsplan ausgearbeitet. Gleichzeitig wird ein übergreifender Liquiditätsplan erstellt. Zusätzlich erfolgt aufgrund der Lieferterminverzögerungen ein regelmäßiges Tracking mit den Kreditoren, um auf Verschiebungen rechtzeitig reagieren zu können. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Kreditoren- und Debitoren-Management. Es wird mit verschiedenen Warenkreditversicherern zusammengearbeitet. Neukunden werden stets vor Eingehen einer Geschäftsbeziehung hinsichtlich ihrer Bonität überprüft. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. d) Auftragsbezogene Risiken Das tägliche Geschäft bringt von der Kalkulation und der Angebotserstellung bis hin zur Vertragsabrede, Auftragserfüllung und Enddokumentation unterschiedliche Risikoaspekte mit sich, die durch zahlreiche Systeme und Prozesse überwacht werden. Hierbei wurde das bereits in den Jahren 2002 und 2012 implementierte Qualitäts- und Umweltmanagementsystem erfolgreich auf die ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 umgestellt. Eine wesentliche Änderung der Normenrevisionen ist der risikobasierte Ansatz, d.h. die Anforderung nach einem systematischen Umgang, Vorgehen und Dokumentation in Bezug auf Risiken und Chancen. In diesem Zuge wurden die Prozesse, z.B. die Angebots- und Vertragsprüfung oder auch das Forderungs- und Liquiditätsmanagement, unter Berücksichtigung der neuen Normenforderung geprüft und optimiert. In 2023 wurde die Konformität der ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und SCC**:2011 mit den bestehenden Prozessen in mehreren externen Audits durch die DQS und den TÜV Rheinland geprüft, bestätigt und zertifiziert. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt wird weiterhin durch entsprechendes Spezialwissen, ein hohes Maß an Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationen begegnet. Mit einem starken Kompetenzzentrum in Leipzig und den Tochterunternehmen in den Zielmärkten ist die weltweite Kundennähe gegeben. Aus dem Abbau von Kapazitäten bei den Maschinenbauern ergeben sich für die AviComp in Zukunft eher Chancen als Risiken. Durch die Konzentration auf die Kernkompetenz Maschinenbau sind andere Bereiche beim Hersteller vom Stellenabbau betroffen. Dies gilt auch für interne Kapazitäten im Bereich Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR). Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft ein größerer Anteil der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie der Instrumentierung fremd vergeben werden. Dadurch kann die Projektanzahl steigen und sich die jeweiligen Projektvolumen erhöhen. Im Geschäftsfeld Rotating Machinery Automation wird eine Stabilisierung gesehen. Bei bestehenden Kunden werden Chancen durch den vermehrten Personalabbau und dem damit verbundenen Outsourcing von Aufgaben im Bereich MSR wahrgenommen. Dies war bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr der Fall. Kunden in diesem Bereich werden in Zukunft von neuen Anwendungen wie z.B. Wasserstoffanwendungen profitieren. Ein weiterer Wachstumsmotor für die AviComp ist der Fokus der Branche auf IoT (Internet of Things)-Lösungen. Hierdurch erhöhen sich die Anforderungen der Steuerungssysteme. Der Anteil der Steuerung und Instrumentierung an der jeweiligen Gesamtanlage steigt stetig. Weiterhin ergeben sich Chancen durch den Fokus der Kunden auf neue Anwendungen wie z.B. grüner Wasserstoff. Im Bereich Industrial Service werden große Chancen bei Inbetriebnahmen von Drittsystemen und dem Anbieten von Engineering- und Servicedienstleistungen sowie Trainings gesehen. Auch das Ersatzteilgeschäft entwickelt sich positiv. Neben der Marktentwicklung in der bekannten Nische der rotierenden Maschinen konnte die AviComp erste Aufträge mit anderen industriellen Anwendungen abwickeln. Um die Diversifikation langfristig und nachhaltig voranzutreiben, hat die AviComp entsprechende Geschäftsbereiche geschaffen. Für 2024 sind weitere Aufträge hier angekündigt. Die Geschäftsfelder Industrial Service und Digital Solutions bieten gute Chancen für ein profitables Wachstum. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. AviComp verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden, wobei im abgelaufenen Geschäftsjahr auch erfolgreich Neukunden akquiriert werden konnten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die AviComp überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die AviComp eine konservative Risikopolitik.
Leipzig 24. September 2024 AviComp Controls GmbH Sascha Becker Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die AviComp Controls GmbH, Leipzig, ist beim Amtsgericht Leipzig unter HRB 16457 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften der §§ 288 Abs. 2 und 276 HGB wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend der Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Grundlage für die Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Unternehmensfortführung ist eine positive Fortbestehensprognose. Die aktuelle Erwartung über die zukünftige Geschäftsentwicklung ist positiv und durch vorliegende Ergebnisauswertung für das Folgegeschäftsjahr bestätigt. Wesentliche negative Abweichungen von unserer Einschätzung über die zukünftige Entwicklung können ein Risiko von Entwicklungsbeeinträchtigungen darstellen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§ 253 Abs. 3 HGB). Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauern. Geringwertige Anlagegüter werden nach den Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG ab einem Wert von € 250,00 bis zu einem Wert von € 1.000,00 in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre gleichmäßig abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. In Vorjahren wurde für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ein restriktiver Ansatz zur Bewertung der Lagerbestände gewählt. Im Geschäftsjahr wurde die Bewertung von nicht verbrauchten Bauteilen geändert und statt eines restriktiven Ansatzes ein Ansatz zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angewendet. Für eine mangelnde Gängigkeit wurden Abschläge berücksichtigt. Der Ergebniseffekt der Bewertungsänderung beträgt T€ 477. Die Vorjahresbeträge wurden nicht angepasst. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Neben Einzel- und Gemeinkosten werden Kosten der allgemeinen Verwaltung aktiviert, soweit der niedrigere beizulegende Wert nicht überschritten wurde (Vollkostenansatz). Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Soweit im Rahmen der Bewertung der unfertigen Leistungen anstelle der aufgelaufenen Herstellungskosten der aufgrund der Vertragsgrundlage zu bewertende niedrigere abrechenbare Leistungsstand maßgeblich ist, werden für die Bewertung des Leistungsstandes im Grundsatz nur die vertraglichen Grundlagen (Auftrag, beauftragte Nachträge sowie Mehr-/Minderleistungen) einbezogen. Bei der Auftragsbewertung werden Ergebnisanteile aus den sich an die Anlagenauslieferung anschließenden Inbetriebnahme Aufträgen auf der Basis der Leistungseinschätzung einbezogen. Dies gilt analog für Leistungsforderungen. Im Unterschied zum Vorjahr werden die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf unfertige Leistungen insoweit offen abgesetzt, als sie die unfertigen Leistungen unterschreiten. Insoweit die erhaltenen Anzahlungen die unfertigen Leistungen übersteigen, werden die unfertigen Leistungen offen abgesetzt. Die Vorjahresbeträge wurden angepasst. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert. Ausfallrisiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen insoweit saldiert ausgewiesen, als zum Abschlussstichtag die Aufrechnungslage gegeben war. Diese Vorgehensweise erfolgt erstmalig. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstehen wird. Sofern sich bei der Ermittlung der latenten Steuern auf temporäre und quasi permanente Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden, nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen, ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung Gebrauch gemacht. Im Unterschied zum Vorjahr werden die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen verrechnet angesetzt. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht. Die Vorjahresbeträge wurden nicht angepasst. Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen auf Sachanlagen werden erfasst, wenn ein entsprechender Zuwendungsbescheid vorliegt. Sie werden unter dem Posten "Sonderposten für Zuwendungen" ausgewiesen und über die Nutzungsdauer des betreffenden Vermögensgegenstands ertragswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Tageskurs zum Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Die Bewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte unter Berücksichtigung des § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. 3. Angaben zur Bilanz Die Gliederung und Entwicklung der in der Bilanz aufgeführten Positionen des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen sonstige Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 575 sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Umsatzsteuerorganschaft aus dem aktuellen Geschäftsjahr und Vorjahren i.H.v. T€ 149. Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten bestehen gegenüber der LE Automation Solutions GmbH, Leipzig, und wurden im Geschäftsjahr erstmalig miteinander aufgerechnet. Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten i.H.v. T€ 146, die mit Forderungen i.H.v. T€ 487 hätten aufgerechnet werden können. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde nach IDW HFA 1/1984 gebildet. Der vorliegende Jahresabschluss enthält aktive latente Steuern i.H.v. T€ 216 (Vorjahr: T€ 442) und passive latente Steuern i.H.v. T€ 0 (Vorjahr: T€ 164). Deren Berechnung beruht auf Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Für die Berechnung der sich daraus ergebenden Steuerbelastung wurde ein Ertragssteuersatz in Höhe von insgesamt 31,925 % berücksichtigt. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 460 %. Steuerliche Verlustvorträge sind zur Bildung aktiver latenter Steuern berücksichtigt worden. Aufgrund des Überhangs der aktiven über die passiven latenten Steuern unterliegt ein Betrag in Höhe von T€ 216 der Summe aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss einer Ausschüttungssperre. Im Geschäftsjahr wurde erstmalig von der Vereinfachungsregelung des § 274 Abs.1 Satz 3 HGB kein Gebrauch gemacht und die Steuerentlastung in der Bilanz verrechnet ausgewiesen. Es wurden passive latente Steuern mit T€ 158 verrechnet. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr beträgt T€ 5.707, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren beträgt T€ 2.691 und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren T€ 539. Davon beträgt der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr T€ 2.796 und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren T€ 2.087. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Höchstbetragsbürgschaften, Sicherungsübereignung, Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Drittschuldnern von A-Z sowie durch Pfandrechte an einem Kontokorrentkonto besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Eigentumsvorbehalten belegt. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 10) enthalten. Weiterhin werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 74 ausgewiesen (davon tatsächlich realisiert: T€ 12). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Reorganisationskosten von T€ 95 enthalten. Weiterhin sind darin Aufwendungen aus realisierten Kursdifferenzen in Höhe von T€ 47 enthalten. Im Geschäftsjahr werden periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 108 ausgewiesen. Daneben enthalten die sonstigen betriebliche Erträge mit T€ 238 Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditoren mit Sitz im Ausland, für die mit keiner weiteren Inanspruchnahme gerechnet wird sowie mit T€ 322 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ -85) enthält alle Steuern vom Einkommen und Ertrag, für die das Unternehmen als Steuerschuldner anzusehen war oder die auf die Steuerschuld des Unternehmens anzurechnen waren. Im Berichtsjahr fielen Aufwendungen aus Steuerlatenzen in Höhe von T€ 61 (Vorjahr: T€ -85) an. 5. Nachtragsbericht Die geopolitischen Konflikte, insbesondere der Ukrainekrieg und der sich zuspitzende Nahost-Konflikt, können nachhaltige Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft haben. Die Auswirkungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht näher beziffern. 6. Sonstige Angaben Die Finanzanlagen setzen sich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen zusammen und betreffen folgende Tochtergesellschaften:
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023 78 Mitarbeiter. Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus befristeten und unbefristeten Miet-/Leasingverträgen in Höhe von T€ 459. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Besserungsvereinbarungen mit den mittelbaren Gesellschaftern in Höhe T€ 2.548 nach Forderungsverzichten. Nach den getroffenen Vereinbarungen tritt Besserung ein, wenn Jahresergebnisse in bestimmter Höhe erreicht werden. Zum Bilanzstichtag waren die Besserungsbedingungen nicht eingetreten. Weiterhin besteht eine Gesamthaftungserklärung der Gesellschaft für Verpflichtungen der LE Automation Solutions GmbH, Leipzig, in Höhe von T€ 833. Die zugunsten Dritter eingegangenen Haftungsverhältnisse waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich durch Dritten erfüllt werden können. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist daher nicht zu rechnen. Als Geschäftsführer ist Herr Sascha Becker bestellt. Aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung. Muttergesellschaft mit einem Anteil von 100 % ist die LE Automation Solutions GmbH, Leipzig. Der Jahresabschluss auf den 30. September 2023 endete mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 404.696,66. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag und den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, 24. September 2024 Sascha Becker, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 30.9.2023 wurde nach § 327 HGB verkürzt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der AviComp Controls GmbH, Leipzig, erteilte Roser GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Leipzig, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AviComp Controls GmbH, Leipzig, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AviComp Controls GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AviComp Controls GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Unternehmensfortführung Wir verweisen auf Punkt 1. im Anhang sowie die Punkte II ., 2. und II ., 3. im Lagebericht, in dem der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass infolge der Pandemie Beschränkungen und Folgewirkungen sowie geopolitischen Krisen in Vorjahren Projektverluste und Anzahlungsverzögerungen aufgetreten sind, die Stützungsmaßnahmen der Finanzierungspartner und Gesellschafter erforderlich gemacht haben, die im Vorjahr und im Geschäftsjahr erfolgten. Die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist ausweislich der Lageberichterstattung und der zwischenzeitlich vorliegenden vorläufigen Ergebnisse positiv. Die Lageberichterstattung weist darauf hin, dass Entwicklungsbeeinträchtigungen bei wesentlichen Abweichungen von der Unternehmensplanung auftreten können und insoweit eine Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung besteht. Wie in Punkt 1. im Anhang sowie Punkte II ., 2. und II ., 3. im Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 25. September 2024 Roser
GmbH
Scheinpflug, Wirtschaftsprüfer Weinhold, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung und Ergebnisverwendung (§ 328 Abs. 1a HGB und § 325 Abs. 1b S. 2 HGB): Der Jahresabschluss zum 30.September 2023 wurde am 6.11.2024 festgestellt. Mit gleichem Datum hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 in Höhe von 404.696,66 € auf neue Rechnung vorzutragen und die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022/2023 zu entlasten. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Herstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen