Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 101663
Vorher
A + W Blank GmbH
Eingetragen
15.7.1978
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Betrieb eines oder mehrerer Restaurants nach dem McDonald's-System

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Wald
seit 30.3.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

74177 Bad Friedrichshall
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walter Blank GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Walter Blank GmbH betreibt sechs Stores im Raum Heilbronn von ca. 1.430 McDonald's-Filialen in ganz Deutschland. McDonald's ist das mit Abstand größte Unternehmen im Bereich der Systemgastronomie. Das Unternehmen verkauft im Franchise-System die Produkte von McDonald's. Neben der Zentrale in Heilbronn gibt es noch einen weiteren Store in Heilbronn sowie in Öhringen, Neckarsulm und Ellhofen. Zusätzlich wird ein Satellite in Heilbronn betrieben.

Die Kunden können täglich zwischen verschiedenen Angeboten von McDonald's auswählen. Verschiedene Angebote sind nur zu bestimmten Zeiten verfügbar.

Seit Frühjahr 2021 nimmt auch unser Unternehmen an dem System "McDelivery" teil. Die Speisen werden über Lieferando bestellt und dann mit eigenen Fahrzeugen zu den Kunden gebracht. Dieser Service wird von den Kunden gerne angenommen.

2. Forschung und Entwicklung

Bezüglich etwaiger Neuerungen ist die Walter Blank GmbH auf die Vorgaben von McDonald's Deutschland angewiesen. Diese werden dann flächendeckend eingeführt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

McDonald's Deutschland hat unter den 10 führenden Systemgastronomiebetrieben in Deutschland einen Umsatzanteil von ca. zwei Drittel. An diesem Anteil ist auch unser Unternehmen beteiligt. Im Berichtsjahr 2023 war die Entwicklung wieder positiv.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 14,2 % gestiegen. Die Möglichkeit des Essens vor Ort war wieder uneingeschränkt möglich und wurde auch genutzt. Allerdings lag die Anzahl der Kunden immer noch ca. 10 % unter dem Wert von 2019 vor Corona.

Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres ist möglich, da sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen im Betätigungsfeld ergeben haben.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Betriebsergebnis 1.037 597 440
Zinsergebnis -8 -19 11
11
Steuerergebnis -355 -207 -148
Jahresergebnis 674 371 303

Die Umsatzsteigerung und das damit verbundene betriebliche Ergebnis konnte, abzüglich der Mehrsteuern, in das Jahresergebnis überführt werden.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist durch den erwirtschafteten Gewinn auf 40,4 % (Vj. 32,1 %) gestiegen.

Die Finanzschulden haben sich durch die planmäßige Tilgung der Investitionsdarlehen um 549,3 T€ gemindert.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einige Geräte im Rahmen des üblichen Austauschs ersetzt.

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.617 1.897 -280 -14,8
kurzfristige Vermögenswerte 601 436 165 37,8
liquide Mittel 1.595 1.795 -200 -11,1
Passiva
Eigenkapital 1.709 1.405 304 21,6
langfristige Verbindlichkeiten 800 1.349 -549 -40,7
Bilanzsumme 4.236 4.374 -138 -3,2

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen mindert sich durch die planmäßigen Abschreibungen in diesem Jahr um 586,4 T€.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund eines gewährten Gesellschafterdarlehens um 165 T€ erhöht und der Bestand an liquiden Mitteln ist leicht gesunken.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich reduziert. Sie betragen nun 18,9 % der Bilanzsumme.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung,

• Betriebsergebnis und

• Branchenentwicklung.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse war gegenüber dem Vorjahr mit einer Steigerung um ca. 14,2 % erfreulich. Dies konnte in ein positives Jahresergebnis überführt werden. Die Branchenentwicklung insgesamt ist positiv zu beurteilen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung hat im vergangenen Jahr um 14,2 % zugenommen. Der Grund lag hier u. a. in Coupon- und Produktaktionen und auch in Preissteigerungen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Skontoabzüge in Anspruch zu nehmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel, das Warenlager und sonstige Vermögensgegenstände gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen sind nicht vorhanden.

IV. Prognosebericht

Trotz politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen ist die deutsche Bevölkerung bereit, Geld für den Konsum auszugeben. Die wirtschaftliche Entwicklung stellt sich positiv da.

Der inzwischen seit 2 1⁄2 Jahren andauernde Ukrainekrieg hatte, bis auf kurzfristige Lieferengpässe und zwischenzeitlich gestiegene Strom- und Gaspreise, keine Auswirkungen auf das Berichtsunternehmen.

Durch neue Werbemaßnahmen, eine geänderte Preispolitik und durch kostensenkende Umstrukturierungen will auch das Berichtsunternehmen an diesem Aufschwung teilnehmen.

Die Mitarbeiter sind mit den RdZ-Standards vertraut. Größere Investitionen sind zurzeit nicht geplant. Bei Bedarf werden Geräte ausgetauscht und somit auf den neusten Stand gebracht.

Insgesamt erwarten wir eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

Das Berichtsunternehmen wird auch im Jahr 2024 weiterhin den Weg verfolgen, die Weiterbildung aller Mitarbeiter zu fokussieren bzw. fortzuführen. Nur wenn die Gäste das Berichtsunternehmen als positives Erlebnis wahrnehmen, können hier den Mitbewerbern weitere Marktanteile entzogen werden. Hierzu dienen auch die RdZ-Umbauten mit den neuen gästeorientierten Serviceabläufen. Als mögliches Risiko sind ggfs. Tierkrankheiten zu nennen, die Auswirkungen auf die Konsumbereitschaft der Kunden haben. Im Gegenzug werden hierzu nun auch flexitarische Menüs angeboten. Zusätzlich wird vermehrt Fleisch aus Deutschland verwendet, welches im "BEST-Beef"-Programm erzeugt wurde. Der Anteil hieran steigt kontinuierlich. Als weiteres Risiko sehen wir die künftige Entwicklung der im Berichtsjahr bereits deutlich gestiegenen Energiekosten. Dem begegnen wir mit einem erhöhten Fokus auf mögliche Energiesparmaßnahmen.

 

Heilbronn, den 24.04.2024

gez. Walter Blank, Geschäftsführer Walter Blank GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.616.548,63 1.896.980,04
I. Sachanlagen 1.616.381,50 1.896.816,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.769,00 67.562,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.557.612,50 1.829.254,50
II. Finanzanlagen 167,13 163,54
B. Umlaufvermögen 2.356.771,29 2.230.785,48
I. Vorräte 159.954,02 135.546,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 601.917,44 300.148,86
davon gegen Gesellschafter 191.168,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.594.899,83 1.795.089,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 262.849,62 246.572,76
Aktiva 4.236.169,54 4.374.338,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.709.524,61 1.405.432,81
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 1.683.524,61 1.379.432,81
davon Gewinnvortrag 1.009.432,81 1.008.867,09
B. Rückstellungen 313.511,32 212.724,00
C. Verbindlichkeiten 2.213.133,61 2.756.181,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 800.022,16 1.349.296,26
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.413.111,45 1.406.885,21
Passiva 4.236.169,54 4.374.338,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.723.180,15 15.726.655,98
2. Personalaufwand 8.548.055,64 7.675.721,29
a) Löhne und Gehälter 7.136.286,72 6.423.459,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.411.768,92 1.252.261,46
davon für Altersversorgung 10.804,64 10.804,64
3. Abschreibungen 586.407,14 573.941,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 586.407,14 573.941,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.403.496,64 6.765.163,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.656,71 923,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.763,78 19.995,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 355.486,74 206.755,05
8. Ergebnis nach Steuern 821.626,92 486.003,34
9. sonstige Steuern 147.535,12 115.437,62
10. Jahresüberschuss 674.091,80 370.565,72
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.009.432,81 1.008.867,09
12. Bilanzgewinn 1.683.524,61 1.379.432,81

Anhang

Allgemeine Angaben

Firma: Walter Blank GmbH
Sitz: Heilbronn
Registergericht: Stuttgart, HRB 101663

Der Jahresabschluss der Walter Blank GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 30,8 (Vj. 13,6) 30,8 (Vj. 13,6) 0,0 (Vj. 0,0)
sonstige Vermögensgegenstände 571,1 (Vj. 286,6) 484,1 (Vj. 272,6) 87,0 (Vj. 14,0)
Summe 601,9 (Vj. 300,2) 514,9 (Vj. 286,2) 87,0 (Vj. 14,0)

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist auch der Geldtransit erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Die sonstigen Rückstellungen betragen Euro 161.205,00
davon entfallen auf:
Rückstellung Berufsgenossenschaft Euro 3.686,00
Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer Euro 115.119,00
Abschluss- und Prüfungskosten Euro 28.900,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen Euro 13.500,00

Angaben zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 800,0 (Vj. 1.349,3) 365,1 (Vj. 538,9) 434,9 (Vj. 810,4)
aus Lieferungen und Leistungen 770,8 (Vj. 828,1) 770,8 (Vj. 828,1) 0,0 (Vj. 0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 642,3 (Vj. 578,8) 637,1 (Vj. 571,6) 5,2 (Vj. 7,2)
Summe 2.213,1 (Vj. 2.756,2) 1.773,0 (Vj. 1.938,6) 440,1 (Vj. 817,6)

In dem Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten sind unter anderem noch offene Lohnzahlungen (einschl. Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge) aus dem letzten Abrechnungsmonat in Höhe von 504,1 TEuro vorhanden.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
Euro
Sicherung Betrag
Euro
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 0,00 800.022,16 Sicherungsübereignung
Summe 0,00 800.022,16

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 510.000,00
Summe 510.000,00

Der Gesellschafter-Geschäftsführer Walter Blank hat bisher alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gläubigerbank eingehalten und es ist daher davon auszugehen, dass er auch weiterhin seine Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist folglich nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
mehrjährige Mietverpflichtungen 760.080,00 3.059.520,00 1.623.600,00
mehrjährige Leasingverpflichtungen 46.242,90 10.519,20 0,00

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 674.091,80.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von Euro 1.009.432,81 ergibt sich ein Betrag von Euro 1.683.524,61, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden Euro 1.433.524,61 vorgetragen.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 250.000,00 vorgesehen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Walter Blank ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 171,00
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 41,00
Angestellte 38,00
Geringverdiener 97,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 306,00

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Heilbronn, 24.04.2024

gez. Walter Blank

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 211.219,39 0,00 0,00 211.219,39
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.748.083,67 316.440,14 47.908,48 5.016.615,33
Summe Sachanlagen 4.959.303,06 316.440,14 47.908,48 5.227.834,72
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 163,54 3,59 0,00 167,13
Summe Finanzanlagen 163,54 3,59 0,00 167,13
Summe Anlagevermögen 4.959.466,60 316.443,73 47.908,48 5.228.001,85
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 143.657,39 8.793,00 0,00 152.450,39
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.918.829,17 577.614,14 37.440,48 3.459.002,83
Summe Sachanlagen 3.062.486,56 586.407,14 37.440,48 3.611.453,22
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.062.486,56 586.407,14 37.440,48 3.611.453,22
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.769,00 67.562,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.557.612,50 1.829.254,50
Summe Sachanlagen 1.616.381,50 1.896.816,50
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 167,13 163,54
Summe Finanzanlagen 167,13 163,54
Summe Anlagevermögen 1.616.548,63 1.896.980,04

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Walter Blank GmbH, Heilbronn

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Walter Blank GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandars für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Lauffen, den 24. April 2024

gez. Anton Staudinger, Wirtschaftsprüfer

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