Bauser Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael, Dipl.-Ingenieur Bauser seit 10.1.2007 | Geschäftsführer |
Hannelore, geb. Gruner Bauser seit 10.1.2007 | Prokura |
Jürgen Bauser seit 10.1.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Werner Bauser GmbHWehingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Werner Bauser GmbH hat ihren Sitz in Wehingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 460164 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Angaben im Anhang erfolgen, sofern nichts Anderes vermerkt, in TEUR. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare (zeitanteilige) und degressive Abschreibungen (bemessen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer), bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen im Jahr des Zugangs sowohl linear als auch degressiv über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Soweit degressiv abgeschrieben wird, erfolgt der Übergang zur linearen Abschreibung in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung erstmalig zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für die Abschreibungen von Gebäuden werden Nutzungsdauern zwischen 10 und 25 Jahren zugrunde gelegt; Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen 2 und 25 Jahren abgeschrieben. Geringwertige abnutzbare Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig und linear oder geometrisch degressiv vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. II. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt in Übereinstimmung mit steuerlich zulässigen Wertansätzen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden gegebenenfalls von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. IV. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem abgegrenzten Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Marktzinssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Es wurde ein Anwartschaftstrend von 3,00 % p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB n.F. in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 231). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierte Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zur bisherigen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren niedriger angesetzt. Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB). Für die Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungen, welche verpfändet sind; die Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Entsprechend werden die Pensionsverpflichtungen und die beizulegenden Zeitwerte dieser Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (2 %) werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden gesondert zum Finanzergebnis erläutert. VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. VII. Währungsumrechnung Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. D. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Die obigen Angaben resultieren aus Jahresabschlüssen für das Jahr 2023, die z.T. noch nicht festgestellt sind. Die Buchwerte der ausgewiesenen Finanzanlagen liegen nicht über ihren beizuliegenden Zeitwerten. Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses wird unter Inanspruchnahme von § 293 HGB verzichtet. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.036 (Vj. TEUR 1.149). Diese resultieren im Wesentlichen aus einem verzinslichen Verrechnungskonto und aus umsatzsteuerlicher Organschaft. III. Rechnungsabgrenzungsposten Hierbei handelt es sich ausschließlich um Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. IV. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen In der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurden folgende Beträge verrechnet:
Der Pensionsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung stellt sich wie folgt dar:
V. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-spiegel im Einzelnen dargestellt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden nach der Nettomethode ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von dem Posten Vorräte abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Fälligkeiten der Leasing- und Mietraten
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 enthalten. I. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, die unterjährig realisiert wurden, sind in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 21) enthalten. II. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position enthält aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultierende Aufwendungen in Höhe von TEUR 83 (Vj. TEUR 38). F. Sonstige Angaben I. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Michael Bauser, Diplom-Ingenieur, Wehingen. II. Organbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 197 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Im Einzelnen:
IV. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 14.287.619,38 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wehingen, den 4. September 2024 Werner Bauser GmbH Geschäftsführung Dipl.-Ing. Michael Bauser Entwicklung des Anlagevermögens 2023
LAGEBERICHT für das Jahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 1. Die Werner Bauser GmbH ist ein Unternehmen mit einer über 60-jährigen Firmengeschichte. Unsere Tätigkeit umfasst die Herstellung, den Vertrieb und den Großhandel von Kunststoffteilen. Als Entwickler, Hersteller und Partner liefert Bauser Kunststoff-Verzahnungstechnik für höchste Ansprüche. 2. Forschung und Entwicklung 1. Der Trend, dass vermehrt Kunden auch die komplette Entwicklung der Getriebestufen durch unser Unternehmen beauftragen, gewinnt ein mehr an Bedeutung. Der Kundenvorteil ist darin zu sehen, dass in der Entwicklung insbesondere auch die Getriebeherstellung fokussiert und somit das kundenseitige Risiko reduziert wird. Angestrebt wird unsererseits die frühzeitige Einbindung unseres technischen Know-How's in die kundenspezifische Teileentwicklung mit dem Ziel der Maximierung von Design und Funktion. Im Zuge der Steigerung der Effizienz bei Getriebestufen wird individuell für jedes Leistungsgetriebe die passende Paarung und Verzahnungsauslegung entwickelt. Ebenfalls gibt es gemeinsame kundenspezifische Entwicklungen über neue Generationen von verzahnten Elementen bis hin zur kompletten Systemberechnung und -auslegung über unsere Netzwerkpartner. Wir ermöglichen neben Engineering und Simulation ebenso die Erstellung der Werkzeuge, die Teileproduktion sowie Belieferung für unsere Kunden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung Gesamtwirtschaft: (Quelle: www.bundesbank.de) 1. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Hinzu sind ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt, so Brand.
Branchenbericht: (Quelle GKV) Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) zog im Rahmen seiner Jahres-Wirtschaftspressekonferenz eine durchwachsene Bilanz des vergangenen Jahres. Verbandspräsidentin Dr. Helen Fürst forderte eine Wachstumsagenda für Deutschland. Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete 2023 schrumpfende Umsätze. Der Umsatz des Industriezweigs ging gegenüber dem Vorjahr um ca. sechs Prozent auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Die Ursache für den Umsatzrückgang sieht der Verband in den aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. Die Unternehmen seien zudem derzeit zurückhaltend bei Investitionen. Dies ist ebenfalls den unsicheren Zukunftsperspektiven für die Industrie in Deutschland geschuldet. "Die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland sind überwiegend struktureller Natur. Deshalb brauchen wir eine zukunftsorientierte Wachstumsagenda, damit die Industrie in Deutschland in zwei bis drei Jahren wieder Fahrt aufnehmen kann", so Fürst. Die Agenda müsse insbesondere die Themen Energie, Bürokratie, Investitionen und Digitalisierung adressieren, führte die Präsidentin weiter aus. "Ich bin davon überzeugt, die Wachstumsagenda kann die dringendsten Probleme unserer Wirtschaft lösen, Verlässlichkeit und verlorenes Vertrauen wiederherstellen und den Menschen in Deutschland neue Zuversicht geben", sagte Fürst.
2. Geschäftsverlauf Die Umsätze des Vorjahres konnten im Jahr 2023 nur leicht übertroffen werden, das Vorkrisenniveau wurde erneut nicht erreicht. Die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges, die zum Teil wiederkehrende Materialverknappung durch Lieferkettenabrisse, die angestiegenen Strompreise sowie die Steigerung von Lieferkosten und -zeiten, als auch der Entfall von Mobilitätsprämien und Subventionen in der E-Mobility, beeinflussten die Bedarfsmengen unserer Kunden stark. Eine spürbare Absatzerholung erwarten wir erst im Jahr 2025. Laut ZF-Wirtschaftsbericht, werden wieder mehr Fahrzeuge instand gesetzt, als gekauft. Die Strompreissteigerungen führten neben den Materialpreissteigerungen zu einer zusätzlichen Belastung in Millionenhöhe, welche nur zeitversetzt und zudem auch nur anteilig an unsere Kunden weitergegeben werden konnte.
In Europa, gehört Deutschland zu den Ländern mit den höchsten Stromkosten (Grafik Quelle: Eurostat) .
Internationaler Vergleich ohne Steuern und Abgaben:
Der Kostendruck, hervorgerufen durch hohe Energiekosten im internationalen Vergleich belastet unsere Ertragslage, und bremst Investitionen und Entwicklungen aus. Die Anzahl der Neuprojekte im Jahr 2023 lag konjunkturbedingt auf niederem Niveau. Weiterentwicklungen unserer Kunden waren rar, Laufzeitverlängerungen von bestehenden Produkten dominierten. Da Entwicklungen differenziert eingestuft werden in kurzfristig (wenige Monate), mittelfristig (1 bis 2 Jahre) und längerfristig (> 2 Jahre) war es - auch im Zuge der sich verändernden Marktentwicklungen - nur bedingt vorhersehbar, dass auch 2023 eine leichte Umsatzsteigerung eintreten wird. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir keine nennenswerte Markterholung. Wir rechnen erst im Jahr 2025 wieder mit Mengensteigerungen als auch mit einer Steigerung von Neuprojekten. Prozessoptimierungen, Reduzierung von Ausschusskosten, Digitalisierungs- und Transformationsprozesse stehen nachhaltig im Fokus. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung werden geprüft und sofern möglich umgesetzt. Produktion Wir verzeichneten eine ausreichende Produktionsauslastung. Die Anzahl der Produktionsanlagen und Maschinen hat sich in der Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Beschaffung Die bereits erwähnte weltweite Materialverknappung im Rohstoffbereich betrifft Granulate, Stahl, Halbleiter und vieles mehr. Dieser Engpass ist auch bei unseren Kunden zu beobachten. Lieferkettenabrisse treten unterjährig immer wieder ein, meist durch Lieferzeitenverzögerungen bei Vorprodukten und Produkten, die aus China importiert werden. Bedarfsverschiebungen sind die Folge und erschweren die Produktionsplanungen und damit die Teileproduktionen, ferner verschärfen sie das Risiko von Lieferkettenabrissen. Investitionen Die Investitionen wurden leicht reduziert. Neuanschaffungen waren durch die sinkenden Bedarfsmengen kaum erforderlich, oder konnten durch die Kundenpreispolitik nicht finanziert werden. Ersatzinvestitionen wurden durch Instandsetzungen auch zum Teil als Neukauf realisiert. Investitionen für den Bereich Digitalisierung, IT, sowie Energieeinsparungsmaßnahmen wurden umgesetzt. Die im Jahr 2023 notwendigen aktivierten Neu- und Ersatzinvestitionen belaufen sich auf 923 TEUR. Die Sachanlagenintensität beträgt 18,07 %. Die vorgenannten Investitionen betreffen wie im Vorjahr vorrangig kunden- und teilespezifische Investitionen, die sowohl für jedwede Teileproduktion als auch zur Sicherung von Kundenaufträgen bzw. zur Erhöhung der Produktivität erforderlich waren. Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben Alle Darlehen wurden planmäßig getilgt. Im Geschäftsjahr wurden neue Mittel aus einem im Vorjahr aufgenommenen Darlehen abgerufen. Weitere Investitionsvorhaben stehen wieder an und sind planerisch berücksichtigt; sie werden in Abhängigkeit von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung sowie staatlichen Förderanreizen umgesetzt. Personal und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich im Jahr 2023 auf durchschnittlich 197 Mitarbeiter. 3. Lage 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 606 TEUR auf nunmehr 21.993 TEUR erhöht. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 992 TEUR) sowie die Erhöhung der liquiden Mittel (+ 1.231 TEUR). Der Rückgang der Vorräte (- 1.300 TEUR) sorgte wiederum für eine Reduzierung der Bilanzsumme. Auf Grund des Jahresüberschusses von 1.789 TEUR erhöhte sich das Eigenkapital auf 14.498 TEUR. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf gute 65,92 % (im Verhältnis der Bilanzsumme des laufenden Jahres). Die Rückstellungen reduzierten sich um - 525 TEUR auf 2.787 TEUR. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist insbesondere der Rückgang der Pensionsrückstellungen und der Verbrauch der Steuerrückstellung aus dem Vorjahr. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 382 TEUR verringert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind leicht um 72 TEUR gestiegen. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten jederzeit im Rahmen der uns gewährten Zahlungsziele unter Ausnutzung gegebener Skontierungsmöglichkeiten zum Fälligkeitszeitpunkt beglichen werden. Die finanzielle Ausstattung der Werner Bauser GmbH ist als gesichert zu bezeichnen. Aufgrund gestiegener Umsatzerlöse bei einer optimierten Kostenstruktur, ergab sich ein um 692 TEUR erhöhtes Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis beträgt 2.623 TEUR. Das Finanzergebnis in Höhe von - 111 TEUR hat sich gegenüber dem Vorjahr um - 44 TEUR verschlechtert. Grund hierfür sind insbesondere gestiegene Darlehenszinsen. Unter Berücksichtigung eines neutralen Ergebnisses von 14 TEUR ergibt sich ein um 607 TEUR erhöhten Jahresüberschuss in Höhe von 1.789 TEUR. Somit ist die für 2023 einst prognostizierte Entwicklung eingetreten: bei gestiegenen Umsätzen und niedrigeren Kosten wurde ein über dem von 2022 liegendes Ergebnis erreicht. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere den Cash Flow heran. Den Cash Flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung, Dotierung bzw. Auflösung längerfristiger Rückstellungen sowie den sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen bzw. Erträgen. Der Cashflow i.e.S. reduzierte sich um - 202 TEUR auf 2.325 TEUR, wiederum der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (hier wird noch die weitere Mittelbindung/Mittelfreisetzung aus der Veränderung der Aktiva und Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, berücksichtigt) erhöhte sich um 3.130 TEUR auf 2.466 TEUR. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten die Kunststoffverarbeiter einen weiteren Rückgang. Mitgliederbefragung des GKV kamen zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Kunststoffverarbeiter rechnen im Jahr 2024 mit Rückgängen bei Umsatz und Ergebnis sowie mit steigenden Kosten.
Viele der Kosten, unter denen die Kunststoffverarbeiter zu leiden haben, werden direkt von der Politik beeinflusst und müssen nach Überzeugung des GKV schnellstmöglich reduziert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Seit vielen Jahren befragt der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) im Januar die Mitgliedsunternehmen der Trägerverbände zu ihrer Einschätzung der Konjunktur- und Wirtschaftslage des kommenden Jahres. Hauptgeschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt sprach von historisch schlechten Werten. So verzeichneten die rund 200 befragten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr überwiegend rückläufige Umsätze, und auch die Umsatzerwartungen für das Jahr 2024 sind verhalten. 45 % der Teilnehmer der Umfrage erwarten einen weiteren Umsatzrückgang, im Durchschnitt um 8 %. Bei den Betriebsergebnissen sieht es ähnlich aus: Die Mehrheit der Kunststoff verarbeitenden Unternehmen meldet für das vergangene Jahr gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang. Und auch für dieses Jahr sind die Ergebniserwartungen vieler Unternehmen zurückhaltend. "Lediglich eine Minderheit von 28 Prozent der befragten Unternehmen erwartet eine Verbesserung des Betriebsergebnisses in 2024", so Möllenstädt. Dass sich dies alles auch auf die Investitionen auswirkt, ist klar. "Angesichts der Umsatzentwicklung und der Unsicherheit über die Rahmenbedingungen im Industrieland Deutschland haben viele Kunststoffverarbeiter 2023 ihre Investitionen reduziert. 35 Prozent der Unternehmen investieren weniger als noch im Vorjahr. Auch 2024 sind wenig Impulse bei den Investitionen zu erwarten." Das die Trennung von Mitarbeitern den Kunststoffverarbeitern besonders schwerfällt, erklärt der anhaltende Fachkräftemangel. "Der Mangel an Fachkräften und Auszubildenden ist weiter eines der gravierendsten Probleme der mittelständischen Industrie. 72 % der befragten Mitgliedsunternehmen der Trägerverbände des GKV klagen aktuell über einen Fachkräfte- oder Arbeitskräftemangel. Insbesondere das Angebot an Verfahrensmechanikern und Kunststofftechnikern am Arbeitsmarkt deckt die Nachfrage nicht. Auch Ausbildungsplätze in technischen Berufen bleiben allzu oft unbesetzt", so Möllenstädt. Doch es gibt auch gute und für die Zukunft der Branche wichtige Veränderungen zu vermelden. Möllenstädt: "Viele Unternehmen machen Fortschritte bei der Steigerung der Nachhaltigkeit. So gaben 48 Prozent der befragten Unternehmen an, 2023 mehr Kunststoff Rezyklate verarbeitet zu haben als im Vorjahr. Und auch für das Jahr 2024 prognostizieren die Unternehmen eine weiterwachsende Menge an verarbeiteten Kunststoff Rezyklaten." Ähnlich sieht es bei den Aktivitäten zur Klimaneutralität aus. Auch hier machen die Unternehmen Fortschritte. Bereits 24 % der Befragten gaben an, bereits weitgehend klimaneutral zu produzieren. Geplant ist das bei weiteren 24 % der Unternehmen. Dass die Unternehmen trotz aller Widrigkeiten ihren Optimismus nicht verloren haben, zeigt sich bei genauerer Betrachtung der GKV-Auswertung: Bei allen negativen Entwicklungen des Jahres 2023 - vom Umsatz und Betriebsergebnis über Export und Investitionen bis hin zur Mitarbeiterzahl - sind die Erwartungen an 2024 besser als die Ergebnisse 2023. Aufgrund der von uns getätigten Investitionen in effizienzsteigernde Maßnahmen, prognostizieren wir für 2024 bei leicht geringeren Umsätzen eine im Vergleich zum Vorjahr konstante Ertragssituation bei einem gleichbleibenden Niveau der Leistungsindikatoren. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Als Hauptrisiken für das kommende Geschäftsjahr sehen wir neben den vergleichsweisen hohen Energiekosten gegenüber den Wettbewerbern im Ausland auch die gestiegenen Lohnkosten in Deutschland. Zudem sehen wir die steigenden Bürokratiekosten sowie die Kosten zur Sicherung der Nachhaltigkeit als weitere Risiken für unser Geschäftsmodell. Die inflationären Auswirkungen, werden sich indirekt auf das Lohngefüge auswirken. Im internationalen Vergleich verliert unsere Industrie in Deutschland weiter nachhaltig an Wettbewerbsfähigkeit. Einbrechende Erträge bescheren dem Fiskus niedere Steuereinnahmen und verhindern notwendige Investitionen in Technologie zur Sicherung des Know-How's als auch Investitionen in Digitalisierung, Transformation, energetisch notwendige Ersatz- und Neuinvestitionen mit Einsparungen in Leistungsaufnahmen, die der Verbesserungen der CO 2 -Bilanzen dienen. Einem Ranking der Schweizer Hochschule IMD zufolge, in der etwa die Effizienz von Regierung und Wirtschaft bewertet werden, ist die Bundesrepublik dieses Jahr auf den 24. Platz gerutscht. Zwei Plätze niedriger als im Jahr zuvor. Sie zeigt, dass Deutschland bei der Frage, wie effizient die Regierung die Wettbewerbsfähigkeit fördert, von Platz 27 auf 32 abgerutscht ist. Bei der Frage, wie innovativ, rentabel und verantwortungsvoll Unternehmen arbeiten, sank die Einstufung von Platz 29 auf 35. Bei der Stärke der Infrastruktur rutschte Deutschland von Platz 14 auf 20.
Zur Steuerung und Identifikation der Unternehmensrisiken verfügt die Geschäftsführung über geeignete Instrumente. Kooperative Risiken werden erfasst und wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung frühzeitig erkannt. Offensichtlich potentielle Risiken werden gesondert hinsichtlich deren Bewertung und Eintrittswahrscheinlichkeiten betrachtet und strategische Risiken werden - soweit möglich - geplant. Ziel ist die grundsätzliche Minimierung von Risiken. Versicherbare Risiken werden unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit versichert. Liquiditätsausfall- und Preisrisiken werden permanent überwacht und gesteuert. Spezielle Risiken hieraus sind jedoch derzeit nicht ersichtlich.
2. Chancenbericht Im Rahmen einer mittelfristigen Unternehmensplanung und Steuerung werden neben den Risiken auch die Chancen betrachtet. Im Vordergrund stehen hierbei folgende Bewertungen: Größte Herausforderungen (Kiweb-Umfrage 17.06-05.07.2024) für 2024:
Quelle: KI-Verlagsgesellschaft, Konjunkturumfrage Neben steigenden Kosten in den Bereichen Energie, Personal und Material ist die Sicherung der Absatzmengen von zunehmender Bedeutung. Diese unternehmerische Herausforderung ist eine mitentscheidende wichtige Stellgröße für die künftige Unternehmensentwicklung in dem aktuellen Transformationsprozess. Die Diversifizierung in neue Produkte - und damit gemeint die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in unterschiedliche Anwendungen - gilt es als Chance zu erkennen und umzusetzen. 1. Produktpotentiale Bei nahezu allen unseren technischen Produkten, wie Zahnrädern sowie technischen Getrieben, wird verstärkt die Maximierung des Nutzungsgrades, bspw. durch einen geringeren Energieverbrauch oder durch Verlängerung der Lebensarbeitszyklen sowie einem geringeren Verschleiß, gefordert. Die daraus resultierenden notwendigen Innovationen werden bei uns im Hause weiterentwickelt. Speziell im Bereich der Verzahnung erfahren wir mit unseren Produkten Anerkennung am Markt. Eine Energiezertifizierung zur Reduzierung des CO 2 Ausstoßes wird nachhaltig durchgeführt. Weitere Verbesserungen der Energiebilanz werden konsequent verfolgt und möglichst umgesetzt. Der Einsatz neuer Technologien, Verwendung von energieeffizienteren Produktionsanlagen, Maximierung der Teilekavitätszahlen je Werkzeuge sowie die Integration von hochleistungs- und wärmeabführenden Materialien in unsere Kunststoffspritzgießwerkzeuge bieten eine Chance und dienen einem ökologischen und ökonomischen Beitrag zur Gewichtseinsparung und damit CO 2 Reduzierung. 2. Marktpotentiale Ein verstärktes Engagement nicht nur auf dem europäischen Markt geht mit einer steigenden Tendenz in Asien einher. Diesem Trend zur Globalisierung wird sich unser Unternehmen nicht entziehen. Im Jahr 2016 haben wir mit einem JV in Südkorea unsere strategische Unternehmensplanung erweitert. Ein Messeauftritt in Japan 2024, als auch in Deutschland wird mit uns als Aussteller ebenfalls Potential aufzeigen. Deutliche Qualitätsvorsprünge sowie Produktivitätsvorteile zur Kostenkompensation werden noch wichtiger sein denn je, um nicht mehr Marktanteile an lokale Produzenten in China zu verlieren. Dieser Herausforderung werden wir uns stellen, mit allen unseren Mitarbeitern. 3. Gesamtaussage Nach den uns vorliegenden Informationen und unseren Einschätzungen sind derzeit keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ersichtlich. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungs-fristen gezahlt. Derivative Finanzinstrumente wurden und werden derzeit von uns nicht eingesetzt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpolitik verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Wehingen, im September 2024 Michael Bauser, Dipl.-Ing. (FH) Geschäftsführer CEO Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersHinweis gemäß § 328 Abs. 2 HGB: Der vorliegende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Im vorliegenden Jahresabschluss wurden bestimmte größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS An die Werner Bauser GmbH, Wehingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Werner Bauser GmbH, Wehingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Werner Bauser GmbH, Wehingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Tuttlingen den 5. September 2024 LFK
WPG mbH
Pamela Leisle, Wirtschaftsprüferin ppa. Daniel Hartmann, Wirtschaftsprüfer Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Testatsexemplars setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 5. September 2024 festgestellt. |
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