Haltung von Pferden und Eseln
Drahtwerk Ebersbach GmbH
Industriestraße 12, 73061 Ebersbach an der Fils, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Peter Walter seit 10.7.2019 | Geschäftsführer |
Silvio Laux seit 2.12.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Reinforcing Steel Europe B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drahtwerk Ebersbach GmbHEbersbach an der FilsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Betätigungsfeld und Konzernzugehörigkeit Unsere Gesellschaft ist am einzigen Standort der Gesellschaft in Ebersbach mit 39 Mitarbeitern in der Drahtverarbeitung tätig und produziert Abstandhalter. Diese Produkte werden durch die von uns beauftragte Vertriebsgesellschaft im Wesentlichen an das Bauhauptgewerbe geliefert. Seit Mitte des Geschäftsjahres 2023 gehören wir zur Unternehmensgruppe der Südwest Beteiligungen GmbH. Aus dem Gesellschafterwechsel ergaben sich keine wesentlichen Änderungen in der wirtschaftlichen Tätigkeit für unsere Gesellschaft. 2. Forschung und Entwicklung Unser Hauptaugenmerk liegt hier in der weiteren Optimierung der Produktionsabläufe. Zudem haben wir in 2020 eine Photovoltaikanlage installiert, die eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs gewährleistet. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz, Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern. Diese werden in Abschnitt II. Wirtschaftsbericht Ziffer 3.a) für das abgelaufene Geschäftsjahr kommentiert und in Abschnitt IV. Prognosebericht und Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 behandelt. Ein wichtiger nichtfinanzieller Leistungsindikator ist unsere Umwelt- und Energiepolitik, die wir auch in Zukunft weiter vorantreiben wollen. Als Gradmesser dient uns hierbei die Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001:2015 und unseres Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018. Das Energiemanagementsystem umfasst alle Maßnahmen, um einen minimalen Energieverbrauch sicherzustellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums stellt sich die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage zum Jahreswechsel 2023/2024 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Nach Informationen des Statistischen Bundesamts ergibt sich für das Gesamtjahr 2023 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Die Inflationsrate belief sich im Jahresverlauf auf 5,9 %, im Dezember 2023 lag sie bei 3,7 %. Die europäische Wirtschaft hat in 2023, vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten, der schwachen Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik, an Dynamik verloren. In der Winterprognose 2024 der Europäischen Kommission wurde das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % korrigiert. Laut einer Pressemitteilung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie ergibt sich für das Gesamtjahr 2023 für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 %. Die nominal schwachen Zuwächse waren stark preisgetrieben und wurden durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Im Wohnungsbau gab es einen Umsatzeinbruch von real 12 %. Im Wirtschaftsbau und auch im Öffentlichen Bau seien die Umsätze um real 1 % zurückgegangen. Nach einer im Dezember 2023 veröffentlichten Prognose von EUROCONSTRUCT wurde ein Rückgang der europäischen Bautätigkeit von 1,7 % für das Jahr 2023 prognostiziert. 2. Geschäftsverlauf Das vergangene Geschäftsjahr war vor diesem gesamtwirtschaftlichen Hintergrund herausfordernd. Hinzu kamen die Folgen des Cyberangriffs im April 2023. Wesentliche Auswirkungen, insb. Produktionsausfälle, ergaben sich daraus für unsere Gesellschaft aber nicht. Innerhalb dieses schwierigen Umfeldes waren die Produktions- und Absatzmengen unserer Produkte deutlich niedriger als im Vorjahr. Unsere Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr rd. 19.200 t (Vorjahr: 25.600 t) Abstandhalter produziert und rd. 19.100 t (Vorjahr: 25.600 t) abgesetzt. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich bei einem im Jahresdurchschnitt signifikant niedrigeren Preisniveau und bei einer deutlich niedrigeren Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr von T-EUR 32.012 auf T-EUR 19.383 vermindert. Die Bestandserhöhung bei den Erzeugnissen in Höhe von T-EUR 56 (Vorjahr: T-EUR 266) beruht im Wesentlichen auf höheren Beständen. Per Saldo hat sich die Gesamtleistung auf T-EUR 19.439 (Vorjahr: T-EUR 32.278) reduziert. Bei einem um rd. 23 % unter dem Vorjahresniveau liegenden durchschnittlichen Einstandspreis für das Vormaterial sank der Materialeinsatz auf T-EUR 13.565 (Vorjahr: T-EUR 22.905); in Relation zur gefallenen Gesamtleistung verbesserte sich die Materialaufwandsquote leicht von 71,0 % auf 69,8 %. Für 2023 ergab sich damit ein gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 3.499 niedrigerer Rohertrag von T-EUR 5.874. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insbesondere wegen eines Entschädigungsanspruchs für einen Einbruchschaden auf T-EUR 102 (Vorjahr: T-EUR 19) erhöht. Somit beträgt das Rohergebnis T-EUR 5.976 (Vorjahr: T-EUR 9.393). Der Personalaufwand in Höhe von T-EUR 2.425 liegt bei einer im Jahresdurchschnitt leicht gestiegenen Mitarbeiterzahl um T-EUR 145 über dem Vorjahresniveau von T-EUR 2.280. Die Abschreibungen auf Sachanlagen bewegen sich mit T-EUR 704 nahezu auf Vorjahresniveau (T-EUR 693). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nur unwesentlich auf T-EUR 946 (Vorjahr: T-EUR 1.000) gesunken. Den größten Anteil machen analog zum Vorjahr mit T-EUR 382 die Instandhaltungsaufwendungen aus. Das Zinsergebnis beträgt T-EUR -365 (Vorjahr: T-EUR -106). Insgesamt weisen wir ein gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 3.778 deutlich geringeres Ergebnis vor Steuern von T-EUR +1.536 aus. Aufgrund der Beendigung des Ergebnisabführungsvertrages mit der NDW Draht und Stahl GmbH, Eberbach, zum 31. Dezember 2022 fallen in 2023 Ertragsteuern in Höhe von T-EUR 409 (Vorjahr: T-EUR 1) an. Die sonstigen Steuern resultieren größtenteils aus Grunderwerbsteuer, die aufgrund des Gesellschafterwechsels entstanden ist, (T-EUR: 200) sowie Grundsteuer (T-EUR: 19). Nach Abzug von Ertragsteuern und sonstigen Steuern beträgt das Jahresergebnis T-EUR +907 (Vorjahr: T-EUR 5.289 bzw. nach Gewinnabführung T-EUR 0). b) Vermögens- und Finanzlage Unser Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 auf T-EUR 3.004 (Vorjahr: T-EUR 2.096). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 23,3 % (Vorjahr: 13,2 %) bezogen auf die gesunkene Bilanzsumme. Wesentliche Gründe für die um T-EUR 2.956 niedrigere Bilanzsumme sind auf der Aktivseite ein um T-EUR 692 geringeres Sachanlagevermögen, ein Bestandsabbau bei den Vorräten von T-EUR 1.503 und stichtagsbezogen um T-EUR 1.129 zurückgegangene Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Gegenläufig hierzu haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände und RAP um T-EUR 278 bzw. die liquiden Mittel um T-EUR 90 erhöht. Auf der Passivseite hat sich das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft durch den Jahresüberschuss 2023 um ca. T-EUR 908 verbessert. Die Rückstellungen sind mit T-EUR 771 um T-EUR 653 höher ausgewiesen als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind stichtagsbezogen um T-EUR 3.164 auf T-EUR 8.993 gestiegen; gegenläufig hierzu haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um T-EUR 7.623 auf T-EUR 78 reduziert. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt nach wie vor im Wesentlichen über das Eigenkapital und durch den Konzern. Des Weiteren steht eine Banklinie zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Bankverbindlichkeiten. Die finanziellen Verpflichtungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit erfüllt werden. Der Cashflow beträgt im Berichtsjahr auf Basis des Jahresüberschusses unter Hinzurechnung der Abschreibungen auf Anlagevermögen sowie der Veränderung der Rückstellungen T-EUR 2.265 (Vorjahr: T-EUR 5.986). 4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von den ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Folgen des Cyberangriffs im April 2023. Der Geschäftsverlauf blieb deshalb hinsichtlich des Absatzvolumens und der Preisentwicklung unter unseren Erwartungen. Auch das Jahresergebnis war nicht ganz zufriedenstellend. III. Chancen- und Risikobericht 1. Branchenbezogene Risiken Unsere Gesellschaft bewegt sich in einem extrem zyklischen Markt mit starken Preisschwankungen auf der Bezugs- und der Absatzseite. Auf der Angebotsseite bestehen nach wie vor Überkapazitäten. Eine Einschätzung der zukünftigen Entwicklung ist auch über einen kurzfristigen Zeitraum daher nur sehr eingeschränkt möglich. Wir sehen dieses Marktpreisrisiko als bedeutend für unsere Gesellschaft an. 2. Energiepolitische Risiken Die Energiewende in Deutschland stellt die energieintensive Industrie in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung hat sich am 9. November 2023 (Strompreispaket) u.a. darauf verständigt, die energieintensive Industrie angesichts der anhaltend hohen Strompreise weiter zu entlasten. Die temporäre Absenkung der Stromsteuer auf den EU-Mindeststeuersatz von 0,5 €/MWh für Unternehmen des produzierenden Gewerbes wurde im Januar 2024 umgesetzt. Die energieintensive Industrie muss auch weiterhin von den Entlastungstatbeständen profitieren, ansonsten könnte die Ertragssituation im internationalen Wettbewerb signifikant negativ beeinträchtigt werden. Infolge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtmäßigkeit des Bundeshaushalts entfallen zukünftig die Zuschüsse aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds in Höhe von 5,5 Mrd. Euro auf bundesweite Gebühren der vier großen Übertragungsnetzbetreiber. Insofern haben sich die Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber in 2024 nahezu um die Hälfte erhöht. Inwiefern wir die höheren Netzkosten und hieraus zu befürchtende höhere Vormaterialkosten an unsere Kunden weitergeben können, lässt sich nicht abschätzen. Insgesamt schätzen wir diese Risiken als mittel ein. 3. Regulatorische Risiken Wir erwarten anhaltenden regulatorischen und gesellschaftlichen Druck zur Erreichung einer umweltfreundlichen Energieerzeugung, eines emissionsfreien Energieverbrauchs sowie einer klimaneutralen Ressourcen- und Rohstoffbasis. Dies könnte unsere Wettbewerbsfähigkeit erheblich beeinflussen. Wir schätzen dieses Risiko als mittel ein. 4. Konjunkturelle Risiken und Chancen Der Ausblick zur weiteren Entwicklung der Wirtschaft ist nach wie vor mit großen Unsicherheiten behaftet. Auch wenn die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist und voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024 weiter sinken wird, ist der Ausblick zur weiteren Entwicklung der Wirtschaft vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen mit großen Unsicherheiten behaftet. Eine weitere Eskalation der aktuellen geopolitischen Konflikte könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und damit zu Einschränkungen bei der Energie- und Rohstoffversorgung führen. Chancen eröffnen sich insbesondere bei einem stärkeren Nachfragewachstum infolge einer besseren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als angenommen. 5. IT-Risiken Unsere Gesellschaft ist hinsichtlich der vorhandenen betrieblichen Abläufe in hohem Maße von einer funktionierenden IT-Landschaft abhängig. Ein Ausfall oder auch nur eine wesentliche Einschränkung der eingesetzten IT kann insofern erheblichen Einfluss auf unsere betrieblichen Abläufe haben. Das Risiko einer solchen IT-Störung hat sich in der jüngsten Vergangenheit in der deutschen Wirtschaft und damit auch für unsere Gesellschaft durch einen massiven Anstieg von Cyberkriminalität deutlich erhöht. So war auch unsere Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einem schädlichen Angriff ausgesetzt, dessen Folgen und die Schadensbehebung derzeit so gut wie abgeschlossen sind. Wir schätzen die Risiken aus der IT-Abhängigkeit sowie die hieraus drohenden Konsequenzen eines Ausfalls als hoch ein. Aus der Erfahrung des vergangenen Cyberangriffs und unseren daraufhin getroffenen Maßnahmen der Schadensbehebung und -begrenzung schätzen wir diese allerdings nicht als bestandsgefährdend ein. 6. Personalrisiken Viele Unternehmen bekommen derzeit einen enormen Fachkräftemangel zu spüren, wie eine Befragung von Personalleitern durch das ifo-Institut ergeben hat. Auch für uns gestaltet sich die Personalfindung mittlerweile schwieriger. Da bislang die offenen Stellen - wenn auch in manchen Fällen im Vergleich zu den Vorjahren verzögert - besetzt werden konnten, schätzen wir dieses Risiko als gering ein. 7. Gesamtbild der Chancen- und Risikolage Insgesamt hat sich die Chancen- und Risikolage im Vergleich zum Vorjahr nicht grundlegend verändert. Darüber hinaus gehende außerordentliche Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft sehen wir derzeit nicht. Auch sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken für unsere Gesellschaft. Durch ein auf die besonderen Erfordernisse unserer Gesellschaft ausgerichtetes Berichtswesen wird die Einhaltung der Planvorgaben ständig überwacht und monatlich sowohl an die Geschäfts- als auch an die Konzernleitung berichtet. Durch das interne Berichtswesen sowie Kosten- und Leistungsvergleiche mit anderen Gesellschaften des Konzernverbundes sind die Entscheidungsträger im Unternehmen und Konzern in der Lage, mögliche negative Entwicklungen zeitnah zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. IV. Prognosebericht (Ausblick) In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024, der im Februar veröffentlicht wurde, erwartet die Bundesregierung ein minimales Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 %. Das ist deutlich weniger als noch in der Herbstprojektion angenommen. Im Oktober 2023 war die Bundesregierung von einem möglichen BIP-Wachstum um 1,3 % ausgegangen. Nach Ansicht der Bundesregierung kommt Deutschland langsamer aus der Krise als erhofft. Als Faktoren wurden die geopolitischen Veränderungen seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, aber auch die Inflation genannt. Mit Ausblick auf das laufende Jahr sei ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres 2023 von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 % gerechnet. Nach einem gedämpften Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet. In der von der Europäischen Kommission im Februar 2024 vorgelegten Winterprognose wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für 2024 von 0,9 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % in der EU und von 1,2 % auf 0,8 % im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Im Ausblick 2024 vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie wird, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist, ein weiterer preisbereinigter Umsatzrückgang von 3,5 % erwartet. Der Verband rechnet für 2024 im Wohnungsbau mit einem Umsatzeinbruch von real 12 %. Eine leichte Entspannung sei hingegen im Wirtschaftsbau zu erwarten, wo von einem realen Umsatzplus von 2 % ausgegangen wird. Auch im Öffentlichen Bau wird mit einem leichten Plus von 1 % gerechnet. EUROCONSTRUCT prognostiziert für das Jahr 2024, dass sich der Rückgang der europäischen Bautätigkeit von 1,7 % in 2023 noch verstärken wird. Für die Jahre 2025 und 2026 wird ein moderates Wachstum von jeweils rund 1,5 % erwartet. Wir sind trotzdem zuversichtlich, mit unseren seit Jahren etablierten Produkten unsere Stellung im Markt behaupten zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir bei einer gegenüber dem Vorjahr moderat höheren Absatzmenge auch mit moderat höheren Umsatzerlösen. Dennoch rechnen wir mit einem etwas niedrigeren Rohergebnis. Infolge der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir aktuell davon aus, ein positives Ergebnis vor Steuern, allerdings deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, erreichen zu können. Aufgrund der finanziellen und wirtschaftlichen Eingliederung unserer Gesellschaft in die Südwest Beteiligungen-Unternehmensgruppe sehen wir uns auch kurz- und mittelfristig gut gerüstet.
Ebersbach/Fils, den 29. April 2024 Drahtwerk Ebersbach GmbH Geschäftsführung Hans Walter Silvio Laux BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeines Der Jahresabschluss der Drahtwerk Ebersbach GmbH, Ebersbach/Fils, (Amtsgericht Ulm, HRB 534056) zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist in folgender Übersicht dargestellt:
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen ausschließlich Anwender-Software. Der Ansatz erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Basis linearer Abschreibungssätze; im Zugangsjahr wird zeitanteilig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Gesellschaft schreibt teilweise linear, teilweise degressiv entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer ab. Bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens erfolgt die Abschreibung im ersten Jahr monatsgenau ab dem Monat der Anschaffung/Herstellung. Geringwertige bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten EUR 250,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden in einem Sammelposten erfasst, der mit 20 % p. a. abgeschrieben wird. Nach vollständiger Abschreibung wird ihr Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Der Walzdrahtbestand ist nach der Lifo-Methode (Perioden-Lifo) bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB (Einzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet. Bei den unfertigen Erzeugnissen erfolgte die Bewertung unverändert zum Vorjahr zu gewogenen Durchschnittswerten. Bei den fertigen Erzeugnissen kam die Lifo-Methode zum Ansatz. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung der LIFO-Methode (§ 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB) beläuft sich zum 31. Dezember 2023 bei:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bzw. niedrigeren Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T-EUR 1 (Vorjahr: T-EUR 1.130) aus Lieferungen und Leistungen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Urlaubsansprüche und Zeitkontenguthaben (T-EUR 63). Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T-EUR 233 (Vorjahr: T-EUR 30) aus Lieferungen und Leistungen, mit T-EUR 8.760 (Vorjahr: T-EUR 510) aus Finanzverkehr und mit T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 5.289) aus der Gewinnabführung (ab 2023 kein EAV). In den sonstigen Steuern sind außergewöhnliche Aufwendungen für Grunderwerbsteuer in Höhe von T-EUR 200 aufgrund einer Anteilsvereinigung enthalten. C. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Für Dienstleistungen, die wir in den Bereichen IT und Verwaltung von der SWB Dienstleistungsgesellschaft mbH (verbundenes Unternehmen) in Anspruch nehmen, werden wir derzeit mit ca. T-EUR 432 p. a. belastet. Geschäftsführung: Herr Silvio Laux, Geschäftsführer technischer Bereich Herr Hans Walter, Geschäftsführer kaufmännischer Bereich - jeweils alleinvertretungsberechtigt - Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 38 Arbeitnehmer beschäftigt (36 Lohnempfänger und 2 Gehaltsempfänger). Mutterunternehmen ist die Südwest Beteiligungen GmbH, Eberbach, welche auch einen Konzernabschluss erstellt. Der Konzernabschluss der Südwest Beteiligungen GmbH wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Ebersbach/Fils, den 29. April 2024 Drahtwerk Ebersbach GmbH Geschäftsführung Hans Walter Silvio Laux sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Die Gesellschafterversammlung der Drahtwerk Ebersbach GmbH hat am 02. August 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. BestätigungsvermerkBescheinigung Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Drahtwerk Ebersbach GmbH, Ebersbach/Fils, haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Diesem einzureichenden Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 erteilen wir folgende Bescheinigung: In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 30. April 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Drahtwerk Ebersbach GmbH, Ebersbach/Fils Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Drahtwerk Ebersbach GmbH, Ebersbach/Fils, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drahtwerk Ebersbach GmbH, Ebersbach/Fils, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 30. April 2024 FALK
GmbH & Co KG
Dr. Martin Ziegler, Wirtschaftsprüfer Andreas Heinzel, Wirtschaftsprüfer |
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