Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 18520 KI
Eingetragen
17.1.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit TabakwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Der Handel mit erlaubnisfreien Waren aller Art, die Erbringung von Dienstleistungen auf allen Gebieten des Handelns sowie die Beteiligung an Unternehmen des Handels und der Wirtschaft gleich welchen Unternehmensgegenstandes. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, welche dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Historie

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Management

NameRolle
Angelika Naeve
seit 3.6.2021
Prokura
Rijk van Dijk
seit 3.6.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
200.000 €
33.33%
Jan-Markus Entz-v. Zerssen
Schacht-Audorf
200.000 €
33.33%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

EvZ Holding GmbH

Schülp bei Rendsburg (vormals: Rendsburg)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2017
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Software 189.061,44    
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.324.786,66    
    4.513.848,10  
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 2.104.313,72    
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.551,26    
    2.434.864,98  
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 264.577,44    
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 291.167,07    
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.535,00    
4. Sonstige Ausleihungen 82.543,02    
    658.822,53  
      7.607.535,61
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte     36.006,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.772.032,03    
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.254,11    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.240.056,93    
    7.025.343,07  
III. Wertpapiere      
Sonstige Wertpapiere   100.284,56  
IV. Guthaben bei Kreditinstituten   434.650,50  
      7.596.284,33
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     37.583,92
D. AKTIVE LATENTE STEUERN     825.000,00
      16.066.403,86

PASSIVA

     
    31.12.2017
    EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   25.050,00  
II. Kapitalrücklage   3.499.950,00  
III. Bilanzgewinn   347.655,83  
IV. Minderheitenanteile   61.747,85  
      3.934.403,68
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   2.007.311,00  
2. Steuerrückstellungen   15.321,33  
3. Sonstige Rückstellungen   609.660,50  
      2.632.292,83
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   3.772.634,77  
2. Erhaltene Anzahlungen   34.380,00  
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   4.681.949,86  
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   2.037,95  
5. Sonstige Verbindlichkeiten   984.320,49  
      9.475.323,07
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     24.384,28
      16.066.403,86

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017

2017
EUR
1. Umsatzerlöse   7.263.407,16
2. Sonstige betriebliche Erträge   150.633,04
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 6.111,46    
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen   -1.428.079,55
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -3.731.549,88  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -514.584,35  
- davon für Altersversorgung: EUR 80.482,91    
    -4.246.134,23
5. Abschreibungen    
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -1.024.816,30
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.033.484,54
7. Erträge aus Beteiligungen   125.117,88
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   17.549,22
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -188.178,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -11.742,10
- davon aus latenten Steuern: EUR 165.000,00    
11. Ergebnis nach Steuern   -375.727,42
12. Sonstige Steuern   -203.209,93
13. Jahresfehlbetrag   -578.937,35
14. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis   -82.067,96
15. Gewinnvortrag   1.008.661,14
16. Bilanzgewinn   347.655,83

Konzernkapitalflussrechnung EvZ Holding GmbH - indirekte Methode
vom 1.1.2017 bis 31.12.2017
(ohne Vorjahr )

Die nachstehende Kapitalflussrechnung zeigt Herkunft und Verwendung der Finanzmittel und wurde nach DRS 21 erstellt:

2017 -
EUR EUR
1.   Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -578.937,35 0,00
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.024.816,30 0,00
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -165.882,44 0,00
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -165.000,00 0,00
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.278.727,64 0,00
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 292.813,28 0,00
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5.660,93 0,00
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 170.628,78 0,00
9. - Sonstige Beteiligungserträge -125.117,88 0,00
10. +/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 11.742,10 0,00
12. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -119.718,77 0,00
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) 1.629.732,59 0,00
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0,00 0,00
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -23.658,00 0,00
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 16.500,00 0,00
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -54.071,58 0,00
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -260.604,29 0,00
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,00 0,00
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -2.351.069,69 0,00
24. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00
25. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00
26. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
27. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
28. + Erhaltene Zinsen 17.549,22 0,00
29. + Erhaltene Dividenden 125.117,88 0,00
30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) -2.530.236,46 0,00
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0,00 0,00
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,00 0,00
33.   Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 0,00
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0,00 0,00
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme (Finanz-) Krediten 2.006.744,42 0,00
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -440.000,00 0,00
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0,00 0,00
38. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
39. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
40. - Gezahlte Zinsen -188.178,00 0,00
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 0,00
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -82.302,50 0,00
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) 1.296.263,92 0,00
44.   Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 395.760,05 0,00
45. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 0,00
46. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 0,00
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 0,00 0,00
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 395.760,05 0,00
    Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
    Wertpapiere des Umlaufvermögens 100.284,56 0,00
    Liquide Mittel 434.650,50 0,00
    Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -139.175,01 0,00
    Summe Finanzmittelfonds 395.760,05 0,00

Konzerneigenkapitalentwicklung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
gezeichnete Kapital
Summe Summe
Stand am 1. Januar 2017 25.000,00 25.000,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung   50,00
Kapitalerhöhung 50,00 50,00
Ausschüttungen   0,00
Sonstige Änderungen   0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises   0,00
Stand am 1. Januar 2017 Konzern VJ 600.000,00 600.000,00
Korrekturen Erstkonsolidierung -600.000,00 -600.000,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag   0,00
Stand am 31. Dezember 2017   25.050,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB Summe andere Gewinnrücklagen Summe Summe
Stand am 1. Januar 2017 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung   199.950,00   0,00 199.950,00
Kapitalerhöhung 199.950,00 199.950,00 0,00 0,00 199.950,00
Ausschüttungen   0,00   0,00 0,00
Sonstige Änderungen 3.300.000,00 3.300.000,00   0,00 3.300.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises   0,00   0,00 0,00
Stand am 1. Januar 2017 Konzern VJ   0,00 5.784.781,49 5.784.781,49 5.784.781,49
Korrekturen Erstkonsolidierung   0,00 -5.784.781,49 -5.784.781,49 -5.784.781,49
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag   0,00   0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2017   3.499.950,00   0,00 3.499.950,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag / Verlustvortrag Konzernbilanzergebis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag), der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 1. Januar 2017 1.008.661,14 0,00 1.033.661,14
Kapitalerhöhung/-herabsetzung     200.000,00
Kapitalerhöhung     200.000,00
Ausschüttungen     0,00
Sonstige Änderungen     3.300.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises     0,00
Stand am 1. Januar 2017 Konzern VJ   0,00 6.384.781,49
Korrekturen Erstkonsolidierung     -6.384.781,49
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag   -661.005,31 -661.005,31
Stand am 31. Dezember 2017     3.872.655,83
Minderheitsanteile
(Nicht beherrschende Anteile)
Konzerneigenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn/Verluste Summe Summe
Stand am 1. Januar 2017 0,00 0,00 1.033.661,14
Kapitalerhöhung/-herabsetzung   0,00 200.000,00
Kapitalerhöhung   0,00 200.000,00
Ausschüttungen -82.302,50 -82.302,50 -82.302,50
Sonstige Änderungen 199,44 199,44 3.300.199,44
Änderungen des Konsolidierungskreises   61.782,95 61.782,95
Stand am 1. Januar 2017 Konzern VJ 61.782,95 61.782,95 6.446.564,44
Korrekturen Erstkonsolidierung   0,00 -6.384.781,49
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 82.067,96 82.067,96 -578.937,35
Stand am 31. Dezember 2017   61.747,85 3.934.403,68

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeines

Der zum 31. Dezember 2017 erstmalig aufgestellte Konzernabschluss der EvZ Holding GmbH wurde nach den allgemeinen Vorschriften des HGB aufgestellt. Es entfällt somit der Vorjahresvergleich.

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 gibt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder.

Mutterunternehmen ist die EvZ Holding GmbH, Schülp bei Rendsburg, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (HRB 2345 RD).

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

II. Konsolidierungsgrundsätze

1. Konsolidierungskreis

Folgende Unternehmen werden nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:

Name, Sitz Anteil am Eigenkapital
%
Entz- von Zerssen Unterstützungskasse e.V., Rendsburg 0
Glückauf Immobilien GmbH, Kiel 94
Z1 Immobilien Gesellschaft mbH, Kiel 100
Contract Road Management GmbH, Rendsburg 100
Contract Road GmbH & Co. KG, Rendsburg 0
UCA United Canal Agency GmbH, Kiel 90
UCA Port Service GmbH, Kiel 100
MRZ Maritimes Rechenzentrum GmbH, Kiel 100
Zerssen & Co. GmbH, Kiel 100
EvZ Holding GmbH, Rendsburg --

Das Mutterunternehmen ist seit dem 2. Januar 2017 zu 100% an der Zerssen & Co. GmbH beteiligt. Über die Zerssen & Co. GmbH ist das Mutterunternehmen mittelbar an den übrigen Gesellschaften beteiligt.

Gesellschafterin der UCA Port Service GmbH ist die UCA United Canal Agency GmbH, an der das Tochterunternehmen Zerssen & Co. GmbH beteiligt ist.

Die Entz- von Zerssen Unterstützungskasse e.V. wird einbezogen, weil die Zerssen & Co. GmbH bei wirtschaftlicher Betrachtung die Risiken und Chancen trägt.

Die Contract Road GmbH & Co. KG wird einbezogen, da die Contract Road Management GmbH deren Komplementärin ist. Die Zerssen & Co. GmbH ist zu 100% an dieser Komplementärin beteiligt.

Folgende Unternehmen werden nach den Vorschriften über die Konsolidierung assoziierter Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:

Name, Sitz Anteil am Eigenkapital
%
BALTIMAR Schifffahrt u. Transport GmbH, Bentwisch 50,00
Kiel-Canal Service GmbH, Kiel 50,00

An der BALTIMAR Schifffahrt und Transport Gesellschaft mbH und der Kiel-Canal Service GmbH ist das Mutterunternehmen mittelbar beteiligt. Gesellschafterin ist die UCA United Canal Agency GmbH, an der das Tochterunternehmen Zerssen & Co. GmbH beteiligt ist.

Folgende Unternehmen werden nach dem Wahlrecht des § 311 Abs. 2 HGB aufgrund deren untergeordneten Bedeutung nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss mit einbezogen:

Name, Sitz Anteil am Eigenkapital
Wheels GbR, Rendsburg 50,00
Boulderworx GmbH, Berlin 50,00
Boulderworx GmbH & Co. KG, Berlin 50,00

2. Abschlussstichtag

Abschlussstichtag des Mutterunternehmens, der Tochter- und Enkelunternehmen sowie der assoziierten Unternehmen ist der 31. Dezember 2017.

3. Vollkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Die Wertansätze beim Mutterunternehmen werden dabei mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital verrechnet. Das Eigenkapital der Tochter- bzw. Enkelunternehmen wird mit dem

Zeitwert angesetzt. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen Wertansatz und anteiligem Eigenkapital wird als Firmenwert aktiviert.

Für den Teilkonzern der Zerssen & Co. GmbH ergibt sich ein Firmenwert in Höhe von TEUR 5.046, der über eine Nutzungsdauer von 7 Jahren planmäßig abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer entspricht der Langfristigkeit der Kundenbindung des Nord-Ostsee-Kanals.

Die gegenseitigen Forderungen/Verbindlichkeiten der Konzerngesellschaften sind aufgerechnet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß § 305 Absatz 1 HGB alle Erträge und Aufwendungen, die zwischen den in den Konzern einbezogenen Unternehmen bewirkt wurden, miteinander verrechnet. Beteiligungserträge aus in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind gekürzt.

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Konzernbilanz und den zu Grunde liegenden steuerlichen Ansätzen (insbesondere der Pensionsrückstellungen). Die Bewertung ist mit dem Steuersatz 31,6 % erfolgt.

4. Assoziierte Unternehmen

Der Ansatz der Beteiligungen assoziierter Unternehmen erfolgt mit dem Buchwert (§ 312 Abs. 1 Satz 1 HGB). Gemäß § 312 Abs. 1 Satz 2 HGB ergeben sich folgende Unterschiedsbeträge:

Aktivischer Unterschiedsbetrag Passivischer Unterschiedsbetrag
TEUR TEUR
BALTIMAR Schifffahrt u. Transport GmbH, Bentwisch 34 0
Kiel-Canal Service GmbH, Kiel 25 0
  59 0

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände, das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen bilanziert. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 HGB bewertet.

Vorräte, Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken im Forderungsbestand wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; darüber hinaus wurde das allgemeine Kreditrisiko durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen berücksichtigt. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr.

Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode mit einem Zinsfuß von 3,68 % p.a. ermittelt. Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Verpflichtung dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Des Weiteren wird ein Rententrend von 1,5 % zu Grunde gelegt. Der Zinsaufwand im Geschäftsjahr betrug TEUR 71. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden.

Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

IV. Erläuterungen zu Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens werden in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft bewertet die eingebrachten Anteile an der Zerssen & Co. GmbH zum Zeitwert in Höhe von EUR 3.500.000,00.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 1.112 enthalten.

Aktive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern betreffen insbesondere Unterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz (TEUR 348), die Rückstellungen für die Unterstützungskasse (TEUR 283) und aus steuerlichen Verlustvorträge (TEUR 194). Die latenten Steuern berechnen sich mit 31,6 %.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der EvZ Holding GmbH beträgt EUR 25.050,00.

Gliederung und Entwicklung des Eigenkapitals nach DRS 22 werden in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Der Bilanzgewinn (TEUR 348) setzt sich aus dem laufenden Konzernergebnis (TEUR -579), der Ausgleichszahlungen an die Minderheitsgesellschafter (TEUR 82) und dem Gewinnvortrag des Mutterunternehmens (TEUR 1.008) zusammen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen sind über Rückdeckungsversicherungen abgesichert. Der durch ein Gutachten ermittelte Betrag der Pensionsverpflichtung (TEUR 303) wird mit dem beizulegenden Wert der Rückdeckungsversicherung (TEUR 217) gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr gebildet.

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mögliche Gewährleistungsansprüche und variable Gehälter.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis zu einem Jahr von mehr als einem bis fünf Jahre von mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.773 1.638 1.616 519
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen/ Betriebskosten 34 34    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.682 4.682    
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2 2    
Sonstige Verbindlichkeiten 984 984    
Summe 9.475 7.340 1.616 519

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 1.850 durch Grundschulden besichert.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen hauptsächlich auf die Bereiche maritimes Seegeschäft TEUR 6.814.

Periodenfremde und neutrale Erträge

Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen sonstige periodenfremde Erträge der Zerssen & Co. GmbH (TEUR 6) und periodenfremde Erträge (TEUR 17) bei der UCA United Canal Agency GmbH und der UCA Port Service GmbH.

Erträge aus assoziierten Unternehmen

Es handelt sich um Gewinnanteile aus folgenden assoziierten Unternehmen:

2017
TEUR
BALTIMAR Schifffahrt u. Transport GmbH, Bentwisch 28
Kiel-Canal Service GmbH, Kiel 96
  124

Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Bedeutung (§ 314 Abs. 1 Nr. 23 HGB) Ergebnis für andere Gesellschafter: TEUR 82.

V. Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung folgt den Bestimmungen des DRS 21. Dabei definiert sich der Finanzmittelfonds als Guthaben bei Kreditinstituten zuzüglich des Kassenbestandes.

VI. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 101.

2. Mitarbeiter

In 2017 waren im EvZ-Konzern im Jahresdurchschnitt 79 Personen beschäftigt. Davon entfallen 1 geschäftsführender Angestellter auf die EvZ Holding GmbH; 2 geschäftsführende Angestellte auf die Zerssen & Co. GmbH; 2 Teilzeitkräfte in der Contract Road Management GmbH; 1 geschäftsführender Angestellter auf die MRZ - Maritimes Rechenzentrum GmbH mit 3 Vollzeitkräften; 1 Vollzeitkraft in der Z1 Immobiliengesellschaft mbH; 1 geschäftsführender Angestellter, 51 Festangestellten und 17 Auszubildende auf die UCA United Canal Agency GmbH.

3. Angaben zum Honorar des Wirtschaftsprüfers

Im Geschäftsjahr betrug das Honorar für Prüfungsleistungen TEUR 44 und für sonstige Steuerberatungsleistungen EUR 10.

4. Wesentliche Ereignisse nach Bilanzstichtag (§ 314 Nr. 25 HGB)

Wesentliche Ereignisse nach Bilanzstichtag haben sich keine ergeben.

5. Angaben zu den Organen der EvZ Holding GmbH

Geschäftsführer der EvZ Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften sind

Herr Jan Markus Entz-von Zerssen, Schülp (Kaufmann)

Herr Barthold Alexander Homburg, Kiel, (Kaufmann)

Herr Jann Ernst Petersen, Groß Nordsee, (Schifffahrtskaufmann)

Frau Angelika Naeve, Bovenau, (Bilanzbuchhalterin)

Herr Jan Klein, Altenholz, (Schifffahrtskaufmann)

Herr Marco Bartols, Einbeck, (Kaufmann), von November 2017 bis Februar 2018

Herr Reinhart Dörfelt, Hamburg, (Diplom-Ingenieur), bis Juli 2017

Die gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführer in 2017 betragen TEUR 681. Für ehemalige Geschäftsführer werden in 2017 keine Bezüge gewährt.

Den Geschäftsführern wurden in 2017 keine Kredite und Vorschüsse u.ä. gewährt.

Angaben zum Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses (§ 314 Nr 26)

Das Ergebnis der EvZ Holding GmbH soll auf folgende Rechnung vorgetragen werden.

Für folgende Tochterunternehmen entfaltet der Konzernabschluss befreiende Wirkung gemäß § 264 (3) HGB bzw. § 264 b HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017:

Glückauf Immobilien GmbH, Kiel

Z1 Immobilien Gesellschaft mbH, Kiel

Contract Road Management GmbH, Rendsburg

Contract Road GmbH & Co.KG, Rendsburg

UCA United Canal Agency GmbH, Kiel

UCA Port Service GmbH, Kiel

MRZ Maritimes Rechenzentrum GmbH, Kiel

Zerssen & Co. GmbH, Kiel

 

Schülp bei Rendsburg, 20. August 2018

Herr Jan Markus Entz-von Zerssen, Schülp

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01. Jan. 17 Erstkonsolidierung Zugänge Abgänge 31. Dez. 2017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 492.467,69 23.658,00 1.303,57 514.822,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 5.045.584,44 0,00 0,00 5.045.584,44
  0,00 5.538.052,13 23.658,00 1.303,57 5.560.406,56
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.007.698,18 0,00 0,00 3.007.698,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 831.692,47 54.071,58 63.353,67 822.410,38
  0,00 3.839.390,65 54.071,58 63.353,67 3.830.108,56
III. FINANZANLAGEN          
1. Beteiligungen 0,00 311.026,80 44.224,91 35,07 355.216,64
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 79.430,63 211.736,44 0,00 291.167,07
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 20.295,00 240,00 0,00 20.535,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 82.876,64 4.402,94 4.736,56 82.543,02
  0,00 493.629,07 260.604,29 4.771,63 749.461,73
  0,00 9.871.071,85 338.333,87 69.428,87 10.139.976,85
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01. Jan. 17 Erstkonsolidierung Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 244.646,95 82.417,30 1.303,57 325.760,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 720.797,78 0,00 720.797,78
  0,00 244.646,95 803.215,08 1.303,57 1.046.558,46
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 815.555,30 87.829,16 0,00 903.384,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 417.551,43 120.272,06 45.964,37 491.859,12
  0,00 1.233.106,73 208.101,22 45.964,37 1.395.243,58
III. FINANZANLAGEN          
1. Beteiligungen 0,00 77.139,20 13.500,00 0,00 90.639,20
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 77.139,20 13.500,00 0,00 90.639,20
  0,00 1.554.892,88 1.024.816,30 47.267,94 2.532.441,24
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2017
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE  
1. Entgeltlich erworbene Software 189.061,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.324.786,66
  4.513.848,10
II. SACHANLAGEN  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 2.104.313,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.551,26
  2.434.864,98
III. FINANZANLAGEN  
1. Beteiligungen 264.577,44
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 291.167,07
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.535,00
4. Sonstige Ausleihungen 82.543,02
  658.822,53
  7.607.535,61

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Konzernabschluss 2017
EvZ Holding

Inhalt:

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die EvZ Holding GmbH ist für die EvZ-Gruppe eine geschäftsleitende Holding und bestimmt die jeweiligen Geschäfte und Tätigkeiten der jeweiligen Tochterunternehmen aktiv mit. Im Wesentlichen ist die EvZ-Gruppe als Schiffsmakler am Nord-Ostsee-Kanal aktiv.

2. Forschung- und Entwicklung

Die EvZ-Gruppe betreibt keine aktiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2017 blieben die Rahmenbedingungen für den Nord-Ostsee-Kanal weiterhin positiv. Vor dem Hintergrund von zum Teil leicht gestiegenen Frachten, gestiegenen Treibstoffpreisen und insgesamt gehandelten Mengen auf den Weltmärkten entwickelte sich die Anzahl der den Nord-Ostsee-Kanal passierenden Schiffe leicht positiv. Weiterhin entwickelt sich sowohl die Durchschnittsgröße der Schiffe als auch die transportierte Ladungsmenge durch den Kanal weiterhin nach oben.

Unsere Tochtergesellschaft UCA ist als Schiffsmakler am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) tätig. Der NOK gilt nach wie vor als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Neben den NOK passierenden Schiffen fertigt die UCA mittels der Tochter UCA Port auch Schiffe in den anliegenden Häfen Brunsbüttel, Rendsburg und Kiel ab. Während die Zahl der abgefertigten Schiffe im NOK für unsere Tochterunternehmen leicht anstieg, blieb die Anzahl der in den Häfen abgefertigten Schiffe stabil. Der Trend zu größeren Schiffen hält auch in den Häfen an.

Das Unternehmen hat auch in 2017 seine Position im Markt behauptet und weiter gestärkt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Unternehmenserlöse leicht gestiegen. UCA gilt nach wie vor als Marktführer in der Region.

Die Passage Zahlen im Nord- Ostsee- Kanal waren in 2017 leicht steigend.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2017 verlief weitgehend erwartungsgemäß. Der Konzernumsatz beträgt 1€ 7.263 und speist sich überwiegend aus dem Geschäftsbereich der maritimen Seewirtschaft.

Der Ergebnisbeitrag der United Canal Agency GmbH und die UCA Port Service GmbH ist, trotz der diversen planmäßigen Sperrungen der Schleusen in Holtenau (für Instandsetzungsarbeiten), zufriedenstellend.

Die Contract Road als strategische Allianz für den Güterfernverkehr konnte die Anlaufverluste weiter reduzieren.

Das Ergebnis der Glückauf Immobilien GmbH endete erwartungsgemäß mit einem leichten Verlust bei positivem Cash-Flow.

Das MRZ erwirtschaftete ein ausgeglichenes Ergebnis.

Das Geschäft der Z1 Immobilien GmbH als Bauträger in Weimar und Föhr wurde nicht fortgesetzt. Die Gesamtumsätze der Gruppe sind in diesem Zusammenhang im GJ 2017 deutlich gesunken. Die Geschäftstätigkeit der Z1 ist in 2017 ausschließlich die Abwicklung von Restarbeiten und Gewährleistungsansprüchen. Diese haben auf Föhr zu erhöhten Einmalaufwendungen geführt.

Für die Geschäftsjahre 2011 bis inkl. 2014 wurde in 2017 (bis Juni 2018) eine Betriebsprüfung durchgeführt. Die Prüfung führte nebst einem erhöhten Steueraufwand auch zu einem erhöhten Beratungsaufwand in 2017. Die Ergebnisse dieser Prüfung sind in den Jahresabschluss 2017 eingearbeitet.

Insgesamt minderten Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Abwicklung der Immobiliengeschäfte der Z1, der Ergebnisse der Betriebsprüfung und der damit erhöhten Beratungsaufwendungen und sonstige Aufwendungen mit Einmalcharakter in Höhe von T€ 592 das Gesamtergebnis.

Auch Aufwand für Abschreibung des Geschäftswertes durch den Kauf und der Einbringung der Anteile an der Zerssen & Co. GmbH schlagen mit über T€ 721 zu Buche.

Der Konzern erwirtschaftet nach Abschreibungen in Höhe von T€ 1.025 einen Jahresfehlbetrag von T€ 578.

b) Finanzlage

Trotz negativem Ergebnis konnte ein positiver Konzern-Cashflow in Höhe von T€ 1.630 erwirtschaftet werden. Das liegt unter anderem an den Abschreibungen für den Firmenwert in Höhe von T€ 721 und Erstkonsolidierungseffekten.

Neben dem Cash-Flow aus laufender Tätigkeit wurden per Saldo Darlehen in Höhe von T€ 1.566 aufgenommen, um unter anderem Zahlungen an ausscheidende Gesellschafter zu leisten.

Nennenswerte Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten in 2017 nicht.

Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

c) Vermögenslage

Mit der Erstkonsolidierung beläuft sich die Bilanzsumme auf T€ 16.066. Im Wesentlichen besteht das Anlagevermögen aus einem Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 4.325.

Mit Wirkung zum 2. Januar 2017 hat die Gesellschaft 2/3 der Anteile an der Zerssen & Co. GmbH, Rendsburg erworben, die Bilanzierung erfolgt zu Marktwerten.

Das Eigenkapital beträgt T€ 3.934 und die Eigenkapitalquote liegt bei 24,5 %.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Konzerns findet im Wesentlichen über die Kenngrößen Umsatz, Rohertrag und Deckungsbeitrag sowie Umsatzrendite statt.

4. Gesamtaussage

Der Konzern weist überdurchschnittlich solide Kennzahlen auf. Die Geschäftsleitung zeigt sich somit mit dem Geschäftsverlauf und der Lage zufrieden.

III. Zweigniederlassungsbericht

Der Konzern unterhält Zweigniederlassungen in Kiel, Rendsburg und Brunsbüttel.

VI. Prognosebericht

Die Z1 wird ihre Bauträgertätigkeit nicht fortsetzen.

Die Contract Road entwickelt sich auf niedrigem Niveau. Die Gesellschaft erwirtschaftet in Betrachtung aller Faktoren einen positiven Cashflow-Beitrag.

Im Allgemeinen ist die Prognose deutlich positiv in der Annahme, dass das Geschäft der UCA, dem wesentlichen Ergebnisbringer, nicht durch politische oder weltwirtschaftliche Ereignisse beeinflusst wird. Eine ausreichende Funktionalität des Nord-Ostseekanals wird vorausgesetzt.

Die Weiterentwicklung der Geschäfte und die Effizienz der Geschäftsprozesse liegen schwerpunktmäßig im Fokus.

Die UCA und UCA Port entwickeln sich erfreulich. Das erwartete Ergebnis für 2018 liegt deutlich über dem Vorjahr.

Die Glückauf Immobilien ist in Verhandlung mit einem Kaufinteressenten für die Immobilie in Rendsburg, Hollesenstrasse 2-6.

Die Betriebsprüfung der Jahre 2011-2014 wird in 2018 abgeschlossen.

Die Geschäftsführung erwartet für den Konzern 2018 ein aufgrund von Firmenwertabschreibungen ausgeglichenes Ergebnis.

V. Chancen- und Risikobericht

Die Z1 wird die Abwicklung der Bauprojekte bis zum Ende der jeweiligen Gewährleistungsfristen fortführen. Die wesentlichen hieraus erkennbaren Risiken sind im Jahresabschluss 2017 zurückgestellt, bzw. durch Gewährleistungsbürgschaften seitens der Bauunternehmen/Handwerker gedeckt.

Die wesentlichen Risiken ergeben sich aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der damit korrespondierenden Nachfrageentwicklung. Nach vorn blickend überwiegen aber sicherlich die Chancen, die sich aus der stetigen Verbesserung und Erweiterung des Leistungsbildes ergeben.

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft findet über das ausführliche monatliche Berichtswesen statt (sog. High-Level-Controls). Hier stehen im Wesentlichen Beschaffungsrisiken, Preisrisiken, Forderungsausfallrisiken und Liquiditätsrisiken im Vordergrund, denen frühzeitig begegnet werden kann. Durch meist präventive Maßnahmen werden die Geschäftsrisiken minimiert bzw. schon im Ansatz erkannt.

Die Finanzinstrumente des Konzerns sind im Wesentlichen Eigenkapital, Forderungen, Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasing. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen grundsätzlich unter Ausnutzung von Skonto gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Liquiditätsrisiken wird durch die Erstellung und laufende Anpassung eines Liquiditätsplanes entgegengewirkt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Bestandsgefährdende Risiken für die Unternehmensgruppe sind nicht erkennbar.

 

Schülp bei Rendsburg, den 20. August 2018

Jan Markus Entz-von Zerssen

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der EvZ Holding GmbH, Schülp bei Rendsburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Eigenkapitalspiegel und Kapitalflussrechnung - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 21. August 2018

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dirk Jessen

Wirtschaftsprüfer

Jochen Edel

Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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