Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 370765
Eingetragen
3.8.1984
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Herstellung, Handel und Vertrieb von Zubehörteilen jeglicher Art für die Elektronikindustrie und artverwandten Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans Faißt
seit 10.8.2006
Prokura
Werner Bruno Dietze
seit 10.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Eldur AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Eldur AG
Switzerland
1.250.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elbik GmbH

Kehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gegenstand des Unternehmens ist Herstellung, Handel und Vertrieb von Zubehörteilen jeglicher Art für die Elektronikindustrie und artverwandten Erzeugnissen.

Mit zunehmender Internationalisierung ist der Markt von einer breiten Basis an Abnehmern wie auch Lieferanten gekennzeichnet.

Die deutsche Wirtschaft kam im Jahr 2023 aufgrund des durch Ukraine-Krieg, gestiegener Zinsen und Preise sowie geringerer Nachfrage krisengeprägten Umfelds ins Stocken.

Die deutsche Elektroindustrie konnte 2023 nominelle Umsatzsteigerungen verzeichnen, die aber vorrangig an Preissteigerungen bei gleichzeitig verhaltenem Auftragsvolumen lagen.

Im Geschäftsjahr lag auch hier im Unternehmen der Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang hingegen zeigte sich im 4. Quartal bereits stark rückläufig.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Trotz des positiven Auftragsvolumens aus dem Vorjahr sowie im Vorjahr eingeleiteter notwendiger Preisanpassungen konnten die Umsätze nicht gesteigert werden, was an der 2023 stark verringerten Nachfrage, vor allem durch Abbau der in den Corona-Jahren hochgefahrenen Sicherheitsbestände bei unseren Kunden lag.

Vertriebsseitig haben wir Kontakt zu allen wichtigen Unternehmen der Branche, insbesondere zu den Abteilungen Einkauf, Planung, Produktion und Qualitätsmanagement. Um bereits im frühen Entwicklungsstadium eines Produktes die kundenspezifischen Anforderungen zu kennen, müssen die Kontakte zu den Entwicklungsabteilungen unserer Kunden regelmäßig und intensiv gepflegt werden.

Produktion

Im Geschäftsjahr wurden mehrere neue Produktionsmaschinen in Betrieb genommen.

Mitarbeiterstand

Der Mitarbeiterstand war während des gesamten Geschäftsjahres nahezu konstant.

Beschaffung

Die metallnotierungsabhängigen Beschaffungspreise unterlagen starken Kursschwankungen. Diese konnten durch langfristige Rahmenvereinbarungen umgangen werden. Beschaffungsengpässe waren nicht gegeben.

Investitionen

Sachinvestitionen

Die Investitionen des abgelaufenen Geschäftsjahres mit einem Volumen von T€ 34 betrafen im Wesentlichen Ersatzbeschaffungen im bei Produktionsmaschinen sowie im Bereich der EDV-Ausstattung, um Hard- und Software jeweils auf dem aktuellen Stand zu halten.

Finanzinvestitionen

In diesem Bereich wurden keine Investitionen vorgenommen.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr war keine Aufnahme von Fremdmitteln bei Kreditinstituten erforderlich. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte weiterhin aus eigenen Mitteln. Das Darlehen der Muttergesellschaft konnte vollständig getilgt werden.

Umweltschutz

Betriebliche Veränderungen oder Investitionen, die den Umweltschutz berühren, haben nicht stattgefunden.

Risiken für etwaige Umweltschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Produktion bestehen nicht.

Forschung und Entwicklung

Grundsätzlich werden die Produkte aufgrund von kundenspezifischen Vorgaben hergestellt. Wir stehen dem Kunden permanent beratend zur Seite.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Durch erfolgreiche Projektabschlüsse im Stanzbereich bei Bestands- und Neukunden konnte dieses Geschäftsfeld weiter ausgebaut werden.

Wichtige Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Die zum Jahresende deutlich rückgängigen Auftragseingänge wirkten sich zunächst mit Verzögerung aus, lassen aber für das nachfolgende Geschäftsjahr deutliche Umsatzrückgänge erwarten.

Darstellung der Lage

Ertragslage

Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch den leichten Rückgang der Umsätze bei proportional gesunkenem Materialaufwand aufgrund der eingeleiteten Preisanpassungen. Das Rohergebnis verbesserte sich dadurch um T€ 788 bzw. 17,01% gegenüber dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen haben sich bei leicht verringerter Personenzahl ebenfalls um T€ 157 gegenüber dem Vorjahresniveau verringert, die Abschreibungen mit einem leichten Rückgang um T€ 23 vermindert.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen umsatzbedingte Rückgänge der einzelnen Kosten, was insgesamt zu einer Senkung um T€ 234 führte.

Aufgrund dieser Entwicklungen verbesserte sich das Betriebsergebnis um T€ 1.202 auf T€ 1.627, das Finanzergebnis dagegen rutschte auch in diesem Jahr durch die Zinsen des aufgenommenen Darlehens und der Verlustübernahme in Höhe von T€ 448 der Elbik Stanztechnik GmbH in den Negativbereich in Höhe von insgesamt -466 T€.

Nach Berücksichtigung von Steuern verbesserte sich ebenfalls der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.029 auf T€ 1.134.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 175 auf nun T€ 8.759.

Die Aktivseite verminderte sich im Sachanlagevermögen um T€ 442 auf T€ 3.392. In dem um T€ 238 auf T€ 5.295 gestiegenen Umlaufvermögen erhöhten sich die liquiden Mittel bei gleichzeitigem Rückgang der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Forderungen.

Auf der Passivseite verminderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten hauptsächlich durch die Rückzahlung des Darlehens um T€ 1.348 auf T€ 874. Die Rückstellungen erhöhten sich leicht um T€ 40 auf T€ 220.

Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgten Mittelzuflüsse in Höhe von T€ 2.437. Dabei steht dem Jahresüberschuss und den Abschreibungen sowie der Zunahme der liquiden Mittel, der sonstigen Vermögensgegenständel sowie der Rückstellungen die Abnahme der Vorräte, der Forderungen und der Verbindlichkeiten gegenüber. Mittelabflüsse erfolgten aus der Investitions- sowie Finanzierungstätigkeit. Aufgrund des Finanzmittelstandes konnten sämtliche laufende Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Investitionen aus den flüssigen Mitteln beglichen werden.

Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Risikobericht

Beschaffungsrisiken können sich vermehrt aufgrund der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der anhaltend hohen Inflation durch Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie ergeben. Es wird versucht, Preissteigerungen an die Kunden weiterzureichen sowie durch längerfristige Einkaufs-Rahmen-/Lieferverträge zu minimieren.

Risiken aus Produktmängeln trägt die Gesellschaft und sichert diese durch eine entsprechend ausgestattete Produkthaftpflichtversicherung ab. Allerdings können diese Risiken durch ein intensiv betriebenes und umfangreiches Qualitätsmanagementsystem stark eingeschränkt werden. Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen werden im Jahresabschluss mit ausreichenden Rückstellungen berücksichtigt.

Durch permanente Beobachtung der Märkte sollen Absatzrisiken rechtzeitig erkannt werden. Die Gesellschaft hat ein breit gestreutes Produktsortiment in verschiedenen Branchen. Somit können Flauten in einzelnen Branchen aufgefangen werden.

Wir legen besonderen Wert auf eine langfristige Personalpolitik.

Aufgrund des notwendigen Einsatzes unserer EDV-Systeme und Netzwerke sowie durch potenzielle externe Zugriffe auf unsere IT-Systeme bestehen Risiken. Wir begegnen diesen durch eine permanente Aktualisierung der im Einsatz befindlichen Systeme und einer regelmäßigen Wartung unserer Hard- und Software. Die Risiken aus diesem Bereich sind beherrschbar.

Risiken im Finanzbereich sind aufgrund des bonitätsstarken, langjährigen Kundenstammes, des hohen Bestandes an Eigenmitteln und eines adäquaten Controlling- und Berichtswesens nicht vorhanden.

Wir haben die oben genannten Risiken erkannt und treten ihnen mit entsprechenden unternehmerischen Entscheidungen entgegen.

Weitere Einzelrisiken, die nicht im Jahresabschluss berücksichtigt sind, und insbesondere bestandsgefährdende Einzelrisiken wurden nicht identifiziert.

Die Gesamtrisikosituation wird somit als überschaubar angesehen.

Prognosebericht

Per 30.06.2024 liegen die Umsätze und Auftragsbestände deutlich unter dem Vorjahresniveau und es zeigt sich -ebenso wie in der deutschen Gesamtwirtschaft- weiterhin ein deutlich zurückhaltender Auftragseingang, dem wir mit der Einführung von Kurzarbeit Rechnung tragen müssen.

Wir gehen davon aus, das Geschäftsjahr 2024 mit positivem, aber stark verminderten Jahresergebnis abzuschließen.

 

Kehl-Auenheim, den 15. November 2024

Werner Dietze

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.391.299,30 3.833.509,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.511,00 55.763,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.511,00 55.763,00
II. Sachanlagen 2.654.042,00 3.075.000,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.938.244,00 2.064.592,00
2. technische Anlagen und Maschinen 564.716,00 841.030,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.082,00 169.378,00
III. Finanzanlagen 702.746,30 702.746,30
1. Beteiligungen 702.746,30 702.746,30
B. Umlaufvermögen 5.295.081,20 5.056.996,01
I. Vorräte 3.057.473,45 3.166.617,05
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.350.908,34 1.603.718,85
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 203.550,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.706.565,11 1.359.348,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 546.569,08 1.136.530,65
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 500.032,30 1.128.482,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 46.536,78 8.047,84
III. Wertpapiere 105.628,61 105.628,61
1. sonstige Wertpapiere 105.628,61 105.628,61
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.585.410,06 648.219,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.727,22 43.448,63
Summe Aktiva 8.759.107,72 8.933.953,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.665.202,30 6.531.598,06
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 639.114,85 639.114,85
II. Gewinnvortrag 5.892.483,21 5.787.888,40
III. Jahresüberschuss 1.133.604,24 104.594,81
B. Rückstellungen 219.887,77 180.485,00
1. Steuerrückstellungen 16.892,77 0,00
2. sonstige Rückstellungen 202.995,00 180.485,00
C. Verbindlichkeiten 874.017,65 2.221.870,88
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 37.200,00 65.400,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 244.790,66 713.622,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 448.222,49 1.292.728,73
4. sonstige Verbindlichkeiten 143.804,50 150.119,41
Summe Passiva 8.759.107,72 8.933.953,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 1.625.881,53 424.592,94
a) Rohergebnis 5.420.409,41 4.632.179,59
b) Personalaufwand 2.390.371,59 2.546.520,25
c) Abschreibungen 476.212,62 499.048,27
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 927.943,67 1.162.018,13
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -465.719,97 -312.059,78
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.052,00 1.667,25
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.971,35 983,29
c) Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 448.222,49 292.728,73
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.520,83 21.981,59
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18.618,97 0,00
4. sonstige Steuern 7.938,35 7.938,35
Jahresüberschuss 1.133.604,24 104.594,81

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahrs 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft wählte zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB.

Die Wertansätze des Jahresabschlusses der Elbik GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert übernommen.

Gesetzlich erforderliche Davon-Vermerke wurden im Anhang ausgewiesen, sofern sie in Ausübung eines Wahlrechts nicht in die Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen wurden.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Elbik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kehl-Auenheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: HRB 370765

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 netto wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

In Anlehnung an § 252 Abs. 2 HGB werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Sammelpostens über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Bewertung der Vorräte erfolgte nach folgenden Grundsätzen:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse sind nach der retrograden Methode bewertet worden. Vom Nettoverkaufspreis ist ein branchenüblicher Abschlag für den Gewinn, die Finanzierung, die Verwaltungs- und Vertriebskosten vorgenommen worden.

Je nach Lagerdauer werden auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, wie auch auf fertige Erzeugnisse Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das Gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet. Die Bewertung erfolgte mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel Anschaffungskosten 31.12.2022 Zugang 2023 Verkauf/ Umbuchung/ Abgang/ 2023 Anschaffungskosten 31.12.2023 Normal-AfA per 31.12.2022
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 414.167,63 0,00 0,00 414.167,63 -358.404,63
2. Geschäfts- und Firmenwert 342.488,87 0,00 0,00 342.488,87 -342.488,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 756.656,50 0,00 0,00 756.656,50 -700.893,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.529.620,79 16.498,68 0,00 4.546.119,47 -2.465.028,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.294.221,27 0,00 0,00 5.294.221,27 -4.453.191,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.484.132,42 17.503,94 0,00 1.501.636,36 -1.314.754,42
II. Sachanlagen 11.307.974,48 34.002,62 0,00 11.341.977,10 -8.232.974,48
Beteiligungen 702.746,30 0,00 0,00 702.746,30 0,00
III. Finanzanlagen 702.746,30 0,00 0,00 702.746,30 0,00
Anlagevermögen 12.767.377,28 34.002,62 0,00 12.801.379,90 -8.933.867,98
Anlagenspiegel Normal-AfA 2023 Verkauf AfA 2023 Normal-AfA per 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2023
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -21.252,00 0,00 -379.656,63 55.763,00 34.511,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00 -342.488,87 0,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände -21.252,00 0,00 -722.145,50 55.763,00 34.511,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -142.846,68 0,00 -2.607.875,47 2.064.592,00 1.938.244,00
2. Technische Anlagen und Maschinen -276.314,00 0,00 -4.729.505,27 841.030,00 564.716,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -35.799,94 0,00 -1.350.554,36 169.378,00 151.082,00
II. Sachanlagen -454.960,62 0,00 -8.687.935,10 3.075.000,00 2.654.042,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 702.746,30 702.746,30
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 702.746,30 702.746,30
Anlagevermögen -476.212,62 0,00 -9.410.080,60 3.833.509,30 3.391.299,30

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonsitgen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 0,00). Weiterhin enthalten die sonstigen Vermögensgegenständedie debitorischen Kreditoren in Höhe von Euro 17.391,30 (Vj.: Euro 2.062,04). Die zu erwartenden Steuerrückzahlungen für die Umsatzsteuer 2023 beträgt Euro 23.416,45 (Vj.: Euro 0,00).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

In dieser Position sind Rückstellungen für Personalkosten, soziale Verpflichtungen, Garantieleistungen, Archivierung, ausstehende Rechnungen und die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeit bis 1 Jahr
Euro
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
Euro
Restlaufzeit über 5 Jahre
Euro
insgesamt 2023
Euro
insgesamt 2022
Euro
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 37.200,00 37.200,00 65.400,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 244.790,66 244.790,66 713.622,74
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 448.222,49 448.222,49 1.292.728,73
sonstige Verbindlichkeiten 143.804,50 143.804,50 150.119,41
(davon aus Steuern) 59.716,01
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 0,00
874.017,65 0,00 0,00 874.017,65 2.221.870,88

Es wurden keine Verbindlichkeiten durch Sicherungsübereignung gesichert.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Sämtliche Verbindlichkeiten hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen, welche für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage von Bedeutung wären.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aperiodische Erträge in Höhe von insgesamt Euro 1.687,00 (Vj.: Euro 371,94) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dieser Position sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von Euro 589,37 (Vj.: Euro 0,00) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In dieser Position sind Zinserträge aus den Arbeitnehmerdarlehen in Höhe von Euro 164,90 (Vj.: Euro 983,29) und aus Tages- und Festgelder in Höhe von Euro 5.806,45 (Vj.: Euro 0,00) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern beziehen sich ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 12 14
Gewerbliche 40 40
52 54

Namen der Geschäftsführer

Im Berichtszeitraum wurde die Geschäftsführung von Herrn Werner Bruno Dietze ausgeübt.

Die Geschäftsführung macht von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Elbik Stanztechnik GmbH 100,0 % -448.222,49 627.225,60

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.133.604,24 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 5.892.483,21 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Hiermit bestätige ich die Richtigkeit des vorstehenden Jahresabschlusses der Elbik GmbH, Kehl-Auenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und unterschreibe diesen gemäß § 245 HGB.

 

Kehl-Auenheim, den 15. November 2024

Werner Dietze

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Elbik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elbik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elbik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coburg, den 15. November 2024

BNHS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer

Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer

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