Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 3089
Eingetragen
16.9.1987
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme von Dienstleistungen für Außenwerbungsunternehmen und die Beteiligung an Unternehmen der gleichen Art zum Zwecke der Übernahme der Geschäftsführung.

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Kofen
seit 5.7.2023
Prokura
Susanne Mahr
seit 29.4.2022
Prokura
Mark Dr. Hill
seit 20.10.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jens Dieter Keßler
seit 29.11.2018
Prokura
Felix Justus Freund
seit 17.1.2018
Geschäftsführer
Heidi Maurer
seit 1.12.2015
Prokura
Prokura
Rolf Knopp
seit 26.8.2008
Prokura
Dirk Beck
seit 15.9.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
9.203.300 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

awk AUSSENWERBUNG GmbH

Koblenz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

awk AUSSENWERBUNG GmbH, KOBLENZ

1. Angaben zu Lage und Geschäftsverlauf des Unternehmens

Die awk AUSSENWERBUNG GmbH (awk) ist die Vermarktungsgesellschaft der Firmengruppe Freund. Neben der awk gehören der Firmengruppe unter anderem die DPW Deutsche Plakat-Werbung GmbH & Co. KG (DPW), die AWK AUSSENWERBUNGSKONTOR GMBH, die Süpla Städte- und Gemeindewerbung GmbH, die Werbezentrale Lloyd Eisfeller GmbH & Co. KG sowie die Gustav Donecker Plakat- u. Reklame-Institut GmbH an. Darüber hinaus ist die Firmengruppe Freund mit der DEGESTA Deutsche Gesellschaft für Stadtverkehrsanlagen mbH (DEGESTA), Koblenz, verbunden und hält wesentliche Anteile an der MOPLAK Medien-Service GmbH, Düsseldorf.

Während der DPW die Verwaltung der Werberechte und der Werbeträgerbestände, einschließlich ihrer Beteiligungsgesellschaften obliegt, sorgt die awk AUSSENWERBUNG GmbH für eine optimale Vermarktung und Bewirtschaftung der inländischen Werbeträger sowohl der Firmengruppe Freund als auch ihrer Kooperationspartner. Zu den Aufgaben gehören die Verhandlung mit Mediaagenturen, das Konditionenmanagement, das Marketing sowie die Logistik und Qualitätskontrolle.

1.1. Lage des Unternehmens

Bei einer weiterhin stabilen Konjunktur startete die Werbewirtschaft mit einem deutlichen Umsatzplus von 10 % im Januar (Quelle Nielsen-Brutto-Werbespendings) in das neue Geschäftsjahr 2011. Verglichen mit dem Vorjahresmonat konnte die Mediengattung Plakat mit einem noch besseren Ergebnis von plus 17,9 % (Quelle Nielsen Brutto-Werbespendings) abschließen.

In den beiden ersten Quartalen setzte sich dieser positive Trend fort, sodass die Werbwirtschaft im 1. Halbjahr ein Umsatzplus von 5,0 % gegenüber dem Vorjahr erzielen konnte.

In der zweiten Jahreshälfte - speziell im 4. Quartal 2011 - kehrte sich diese Entwicklung jedoch um, mit der Folge, dass im Jahresergebnis alle Medien - mit Ausnahme der Tageszeitungen - ihre Brutto-Werbespendings nur leicht steigern konnten.

Die positivste Entwicklung zeigte dabei wiederum die Online-Werbung mit einem Plus von 22,5 % und einem Gesamtanteil an den Werbeaufwendungen von 11,2 %.

Bei der awk spiegelte sich der Konjunkturverlauf des Jahres 2011 - bezogen auf die Nettowerbeumsätze - ebenso wider. Konnte im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar ein Plus von 39,7 % und in den beiden ersten Quartalen eine Umsatzsteigerung von jeweils 3,5 % und 6,3 %-Punkten erzielt werden, kehrte sich diese Entwicklung im 3. Quartal (- 4,6 %) und insbesondere im 4. Quartal 2011 (- 12,7 %) deutlich um. Darin zeigt sich die innerhalb der Wirtschaft bestehende Volatilität, die nunmehr auch auf dem Werbemarkt Wirkung zeigt.

Im Geschäftsjahr 2011 vermarktete die awk erstmals die Werbeträger der Telekom Deutschland GmbH in Bremen. Durch den fast kompletten Austausch der vorhandenen Werbeträger - der sich bis ins laufende Geschäftsjahr 2012 erstreckt - sowie durch marktstrategische Besonderheiten für einzelne Flächensegmente erforderte die Integration der Telekom-Werbeträger in unseren Vermarktungspool besondere Anstrengungen. Hier konnte awk als Vermarktungspartner einmal mehr seine Leistungsfähigkeit und Professionalität unter Beweis stellen.

Im November 2011 wurde das Traditionsunternehmen "Koschwitz Plakat GmbH", die ihren gesamten Werbeträgerbestand mit rd. 1.200 Großflächen ausschließlich in der Bundeshauptstadt Berlin unterhält, für die Zeit ab 2012 als Kooperationspartner gewonnen. Durch diese ideale Ergänzung unseres bisherigen Portfolios in Berlin kann ab der Dekade 1/2012 ein Bestand von insgesamt rd. 2.700 Werbeflächen von awk vermarktet werden.

Mit dieser Erweiterung unseres Vermarktungspotentials gleichen wir - zumindest nominal den zum Jahresanfang 2012 erfolgten Abgang der DERG-Flächen aus unserem Flächenbestand weitestgehend aus. Mit dem Jahre 2011 endet damit auch für awk die Vermarktungspartnerschaft mit dem Unternehmen der Ströer-Gruppe.

1.1.1. Qualität in der Außenwerbung

Die awk AUSSENWERBUNG GmbH kann auch weiterhin auf einen hochwertigen Werbeträgerbestand der DPW und ihrer Kooperationspartner setzen. Der weitere zielgerichtete Ausbau des Werbeträgerbestandes und das überlegte Eingehen strategischer Partnerschaften sichert der awk auch künftig ein qualifiziertes und nachfrageorientiertes Werbeträgerportfolio.

Ein professionelles Marketing- und Handels-Know-how sowie eine hoch motivierte, engagierte und im Außendienst erweiterte Mannschaft setzen Maßstäbe in der Branche und sind Garanten für eine Fortsetzung der hohen Wertschöpfung aus diesen Flächenbeständen.

1.1.2. Dienstleistungsspektrum der EDV

Mit Entscheidung der Firma Koschwitz Plakat GmbH für eine Vermarktungskooperation ab 2012 hat die EDV den Werbeträgerbestand des Kooperationspartners in das Vermarktungssystem und somit in die Geschäftsprozesse der awk integriert.

Zur Unterstützung der Geschäftsprozesse des neu aufgebauten Vertriebsteams awk SALES, sind durch die EDV-Abteilung weitergehende Prozesse in das CRM-System der awk implementiert worden. Zusätzlich zu dem Maßnahmenkatalog im Rahmen des CRM-Systems wurden die Arbeitsabläufe von awk SALES durch einen erweiterten Business Intelligence-Prozess flankiert.

Die im Rahmen der Neuentwicklung des TopTronic Werbeträgers zum Betrieb benötigte Infrastruktur wurde seitens der EDV zur Verfügung gestellt. Somit kann dieser digitale Werbeträger jederzeit, zentral aus Koblenz gesteuert, seine Werbebotschaft ändern.

Im Laufe des Jahres 2012 wird die EDV das im Einsatz befindliche ERP-System für Spezialmittlungen, PlanIt, auf eine neue Entwicklungsplattform migrieren, um somit auch in Zukunft optimale Anwender- und Produktionsabläufe zu gewährleisten.

1.1.3. Vermarktungsbestand

Mit dem im November 2011 geschlossenen Kooperationsvertrag Koschwitz ergab sich per 31.12.2011 der nachfolgend aufgeführte Vermarktungsbestand:

  Anzahl
Großflächen 42.816
incl. DERG-Bestand (1.417)
davon  
- MegaLight 389
- Straße beleuchtet (TopLux) 10.539
incl. DERG-Bestand (226)
- in Einkaufszentren am Point of Sale 10.251
- als MegaStar 36/1- Format nutzbar 841
Allgemeinstellen 2.870
Ganzstellen 2.348
Citylightposter (clp) 2.971
GESAMT 51.005

Die rund 3.000 Citylightposter-Vitrinen (clp) werden von der DEGESTA vermarktet, die insgesamt über ein Vermarktungspotential von ca. 15.000 clp-Flächen verfügt.

Ergänzend anzumerken ist, dass die Firmengruppe Freund in Ost- und Mitteleuropa über eine Präsenz von weiteren rd. 20.400 Werbeträgern verfügt.

1.2. Geschäftsverlauf und Erläuterung der Ertragslage

Das operative Geschäft der awk im Jahr 2011 hat sich wie bereits im Vorjahr positiv entwickelt, trotz deutlich rückläufiger Werbeausgaben in der zweiten Jahreshälfte. Des Weiteren beinhalten die Umsatzerlöse 2011 zum Jahresende eine Umsatzabgrenzung für 2012 in Höhe von T€ -1.125. Unter Berücksichtigung abzugrenzender Aufwendungen von T€ 960 ergibt sich hierdurch eine Ergebnisauswirkung von T€ -165.

Das Unternehmensergebnis (Ergebnis vor Steuern und neutralem Ergebnis) beläuft sich auf T€ 1.117 und liegt damit um T€ 385 unter dem des Vorjahres (T€ 1.502). Unter Berücksichtigung eines um T€ 384 höheren neutralen Ergebnisses und einer Ertragsteuerbelastung, die mit T€ 390 um T€ 18 unter dem des Vorjahres liegt, wird ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 766 (Vj.: T€ 749) ausgewiesen.

Die Umsätze entfallen mit T€ 34.422 auf die Bewirtschaftung von konzerneigenen Werbeträgern sowie mit T€ 20.307 auf die verwalteten Werbeträger. Des Weiteren beinhalten die Umsatzerlöse abgerechnete Dienstleistungen und sonstige Erlöse in Höhe von T€ 10.646.

Entgegen der bisherigen Verfahrensweise wurden die weiterberechneten Kosten für Baumaterialien und Werbeträger nicht mehr den sonstigen betrieblichen Erträgen, sondern den Umsatzerlösen zugeordnet, da die korrespondierenden Aufwendungen Materialaufwand darstellen. Unter Berücksichtigung der genannten Umsatzabgrenzung von T€ 1.125 liegen die Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau.

Unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen in Höhe von insgesamt T€ 12 sowie den mit T€ 55.874 ausgewiesenen bezogenen Leistungen/Materialaufwendungen ergibt sich ein Rohertrag von T€ 9.514 (Vj.: T€ 10.083). Der in den Vorjahren innerhalb der betriebswirt-schaftlichen Analyse unmittelbar bei den bezogenen Leistungen/Materialaufwendungen als auch bei den übrigen Betriebsaufwendungen erfolgte Abzug von Erträgen aus weiterbelasteten Kosten wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht mehr vorgenommen.

Die übrigen Betriebsaufwendungen haben sich gegenüber 2010 um T€ 326 auf T€ 10.784 verringert. Dies entspricht einer Reduzierung um 2,9 %. Die Personalkosten stellen mit 9,3 % den wesentlichen Bestandteil der Betriebsaufwendungen, die insgesamt 16,5 % (Vj.: 16,7 %) der Gesamtleistung ausmachen.

Nach Abzug der Betriebsaufwendungen vom Rohertrag sowie unter Berücksichtigung der Erträge aus Weiterbelastungen von T€ 2.166 (Vj.: T€ 2.370) ergibt sich ein Betriebsergebnis (DB II) von T€ 896, das um T€ 447 unter dem des Vorjahres liegt.

Bei einem Finanzergebnis von T€ 221 (Vj.: T€ 159) ergibt sich ein positives Unternehmensergebnis von T€ 1.117 (Vj.: T€ 1.502). Das Finanzergebnis beinhaltet Zinsaufwendungen und Zinserträge sowie Erträge aus Ausleihungen von Finanzanlagen. Die Verbesserung des Finanzergebnisses um T€ 62 resultiert im Wesentlichen aus höheren Zinserträgen im Rahmen des Zinsabsicherungsgeschäftes sowie höheren Zinserträgen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Im Geschäftsjahr 2011 beläuft sich das neutrale Ergebnis auf insgesamt T€ 39 (Vj.: T€ -345). Die neutralen Erträge werden in Höhe von T€ 229 (Vj.: T€ 59), die neutralen Aufwendungen mit T€ -190 (Vj.: T€ -404) ausgewiesen. Die neutralen Aufwendungen des Vorjahres beinhalteten mit T€ 247 außerordentliche Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen. In den neutralen Erträgen enthalten sind u.a. aufgelöste EWB/PWB (T€ 56) sowie Gewinne aus Anlagenverkauf (T€ 47).

Das Jahresergebnis vor Steuern wird mit T€ 1.156 ausgewiesen und liegt damit um T€ 1 unter dem Vorjahr. Bei ermittelten Ertragsteuern von T€ 390 beträgt der Jahresüberschuss T€ 766 (Vj.: T€ 749).

1.3. Erläuterung der Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.949 auf T€ 30.444. Ausschlaggebend dafür war auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 5.140).

Demgegenüber haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ -773 und die Finanzanlagen, insbesondere durch erstmalige Saldierung einer bestehenden Rückdeckungsversicherung mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung um T€ -407 verringert.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um T€ 766 auf T€ 12.488. Die Erhöhung resultiert ausschließlich aus dem erzielten Jahresüberschuss (T€ 766). Im Übrigen wird das mittel-/langfristige Fremdkapital um T€ 364 niedriger und das kurzfristige Fremdkapital um T€ 4.547 höher ausgewiesen.

Die Verringerung des mittel-/langfristigen Fremdkapitals ist bedingt durch die bereits erwähnte Saldierung der Rückdeckungsversicherung mit bestehenden Pensionsrückstellungen, die Erhöhung des kurzfristigen Fremdkapitals resultiert aus der Aufnahme von Betriebsmittelkrediten (T€ 3.903) und höheren Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (T€ 2.823). Die übrigen Verbindlichkeiten haben sich vor allem durch die Rückführung eines Darlehens reduziert (T€ -2.224).

Das Anlagevermögen beträgt T€ 3.287 (Vj.: T€ 3.538), das Umlaufvermögen wird mit T€ 27.157 (Vj.: T€ 21.957) ausgewiesen. Die Finanzierung des Vermögens erfolgte durch Eigenkapital in Höhe von T€ 12.488, mittel- bis langfristiges Fremdkapital von T€ 1.818 sowie durch kurzfristiges Fremdkapital von T€ 16.138. Die Eigenkapitalquote beträgt 40,9% gegenüber 46,0 % im Vorjahr.

Auf Basis der Kapitalflussrechnung ergibt sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2011 ein Mittelzufluss in Höhe von T€ 689. Die Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen sowie bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten führten in 2011 zu einem Mittelzufluss von T€ 268.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -175. Der Mittelabfluss ist damit im Verhältnis zum Vorjahr um T€ 53 höher ausgefallen und ergibt sich als Saldo aus dem Mittelzufluss von Einzahlungen aus dem Finanzanlage- (T€ 456) und Sachanlagevermögen (T€ 60) sowie Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände (T€ 88), Sachanlage- (T€ 554) und Finanzanlagevermögen (T€ 49).

Im Bereich der Finanzierungstätigkeit kam es in 2011 zu einem Mittelabfluss von T€ 414. Dieser resultiert aus dem Saldo von kurzfristiger Kreditaufnahme (T€ 3.903) sowie Finanzierungen im Rahmen der Firmengruppe Freund (T€ -4.317).

Unter Berücksichtigung oben dargestellter Mittelzuflüsse und -abflüsse ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 ein Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von T€ 623 (Vj.: T€ 523).

1.4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben, sind nicht zu verzeichnen.

1.5. Zweigniederlassungen und Repräsentanzen

Die Leistungen der Gesellschaft werden durch die Hauptniederlassung Koblenz sowie die Zweigniederlassung in Mülheim an der Ruhr erbracht. Diese Niederlassungen werden durch fünf Repräsentanzen in ihrer Tätigkeit unterstützt.

2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Geschäftsentwicklung

Nach dem sehr schwierigen Geschäftsjahr 2009 und der wirtschaftlichen Erholung in 2010 setzte sich auch zum Jahresbeginn 2011 eine positive Tendenz fort. Die Ifo-Indizes zum Geschäftsklima, der Lage und den Erwartungen zeigten zunächst steigende Werte, um sich jedoch bereits eingangs des 2. Halbjahres abzusenken und zum Jahresende deutlich einzubrechen. Dies galt im Besonderen für den Bereich der Geschäftserwartungen (108,8 im März 2011 versus 98,7 im Dezember 2011).

Parallel dazu entwickelte sich die Werbewirtschaft und in der Folge auch die Außenwerbung. Mit einem Plus bei den Werbespendings über alle Medien von 3,5 % und einer sich immer weiter öffnenden Brutto-Netto-Schere dürfte die Mehrzahl der Medien bezogen auf die Netto-Umsätze keine Zuwächse erzielt haben.

awk hat hier auch in 2011 bezüglich seiner Konditionspolitik die grundsätzliche Linie bewahrt und die eingeräumten Vergütungen weiterhin an den wesentlichen Angebots- und Nachfrage-Parametern orientiert. Ein weiteres Absinken der sogenannten pay-rate konnte jedoch, speziell im Segment unserer großen Auftraggeber, nicht verhindert werden.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation sowie auf Basis der branchenrelevanten Rahmenbedingungen konnte awk sein Netto-Umsatzergebnis aus dem Vorjahr nicht mehr ganz erreichen und schloss das Geschäftsjahr mit einem Minus von 1,8 % gegenüber dem Vorjahr ab.

In den Ergebnissen der einzelnen Quartale zeigt sich deutlich der bereits beschriebene gesamtwirtschaftliche und werbewirtschaftliche Geschäftsverlauf in 2011 für unsere wichtigsten Werbeträger. Während in den ersten beiden Quartalen 2011 die Umsätze um 3,5 % sowie 6,3 %-Punkte gestiegen sind, kehrte sich diese Entwicklung mit -4,6 % und -12,7 %-Punkten in den beiden folgenden Quartalen um.

Ausgehend von dieser Situation zeigt auch das Geschäftsjahr 2012 zunächst einen schwachen Geschäftsverlauf. So zeichnet sich aktuell noch in keinem der Quartale eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr ab.

Vor diesem Hintergrund erwarten wir ein schwieriges Jahr für die Außenwerbung und soweit auch für unser Unternehmen. Aus aktueller Sicht gehen wir davon aus, dass sich für 2012 lediglich im 2. Halbjahr Wachstumsmöglichkeiten ergeben werden.

Die allgemein negative Geschäftslage für 2012 führt leider zwangsläufig zu einem weiteren, verschärften Verdrängungswettbewerb zwischen den Medien, der durch die stark expandierende Mediengattung Online noch zusätzlich verstärkt wird. In der Folge werden wir mit weiter ausufernden Konditionsforderungen der Auftraggeber konfrontiert. Kombiniert mit weitreichenden Vergütungswünschen der Spezialmittler und Networks hat dies unmittelbare Auswirkungen auf unsere Umsatz- und Ertragssituation.

Darüber hinaus drängen weiterhin verstärkt digitale Werbeträger auf den Out-of-Home-Markt. Sie und die damit in Verbindung stehenden zusätzlichen Kommunikationsmöglichkeiten (z. B. via VooH! und U-SNAP) stehen im aktuellen Fokus unserer Auftraggeber. Sie werden in zunehmendem Maße auch zum Gradmesser in der Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft eines Unternehmens.

Diese Entwicklung, zusammen mit dem fortschreitenden Ausbau von besonderen Großflächenformaten (wie Premium-Billboards) verändern Zug um Zug die Vermarktungschancen der klassischen Werbeformate der Außenwerbung.

Nach einem schwachen Jahresbeginn von +0,8 % haben sich die Brutto-Werbespendings im Februar 2012 um +4,8 % und im März um +3,9 % gegenüber dem Vorjahr erhöht (Quelle Nielsen S+P), wobei sich jedoch für die einzelnen Medien ein höchst unterschiedliches Bild ergibt.

Während speziell Online, TV und Radio zulegen, wird für die Außenwerbung im ersten Quartal 2012 ein Minus von 4,2 % gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Vor diesem Hintergrund geht ein großer Marktbegleiter aktuell ebenfalls von einem Minus seines organischen Wachstums im 1. Quartal in Höhe von 3 % bis 4 % aus. Diese Situation verstärkt zunehmend den intramedialen Wettbewerb, da hier mit aggressiven Preisofferten versucht wird, möglichst hohe Anteile der vergebenen Medienspendings zu generieren.

Für das Geschäftsjahr 2012 sieht der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW) in einer Ende Februar gestellten Prognose für die gesamte Werbewirtschaft ein Umsatzminus zwischen 1,5 % und 2,0 %.

Ausgehend von den im Dezember vorliegenden Marktdaten haben wir in unserer Umsatzplanung inkl. Koschwitz und unter Berücksichtigung des Wegfalls der DERG-Flächen ein leichtes Plus von 0,5 % ausgewiesen. Nach den aktuellen Tendenzen wird es zunehmend schwierig, diesen Zielwert zu erreichen.

Mit der Aufstockung unserer Vertriebsmitarbeiter und der Konzentration unseres Gesamtportfolios ist awk seit Anfang des Jahres mit der Vertriebsmarke awk Outdoor Media Sales im Außenwerbemarkt präsent. Hier zeichnen sich durch die direkten Kontaktaufnahmen mit den werbungtreibenden Unternehmen erste Erfolge ab.

Bei vorsichtiger Einschätzung erwartet die awk für die Geschäftsjahre 2012 bis 2014, dass die Netto-Umsatzerlöse etwas oberhalb des Niveaus des Jahres 2011 liegen werden. Des Weiteren gehen wir von ausgeglichenen bzw. leicht positiven Ergebnissen aus.

2.1. Marktkonzentration

Größere Marktbereinigungen auf Anbieterseite sind nach Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen awk und Koschwitz Plakat GmbH für das Jahr 2012 nicht mehr zu erwarten.

In der Spezialmittlerszene sind die Konsolidierungen bereits in den Vorjahren weitestgehend durchgeführt worden.

2.2. Technische Entwicklung

Die Telekom Deutschland GmbH hatte sich mit dem Gewinn des Stadtvertrages in Bremen zu einer grundlegenden Modernisierung der von ihr übernommenen Werbeträger verpflichtet.

Man hat sich dabei nicht ausschließlich auf ein neues Design beschränkt, sondern auch - beginnend mit der Großfläche - für ein neues Bewirtschaftungsverfahren, der Stretch-Technik, entschieden. Hierbei werden die einzelnen Plakatteile zu einer 18/1- bzw. 8/1-Folie verarbeitet, in den Werbeträger eingehängt und unter Spannung gesetzt. Damit wird eine verbesserte Aushangqualität erreicht. Die Umrüstung der vorhandenen Werbeflächen auf diese neue Technik bereitete zu Anfang größere Schwierigkeiten als erwartet. Ähnliche Probleme ergaben sich in der Folge auch in der Akzeptanz, der durch diese Technik notwendigen zusätzlichen Abläufe in den Druckereien und bei den Spezialmittlern.

Digitale Werbeformen sind zwischenzeitlich fester Bestandteil im Portfolio der deutschen Außenwerbung. Der Wettbewerb setzt dabei jedoch nicht mehr nur auf das CLP-Format, sondern bietet aktuell auch digitale 18/1-Werbeflächen an.

Nach intensiven Planungen und technischen Produktprüfungen steigt auch awk 2012 mit seinem 18/1-TopTronic-Werbeträger in dieses Marktsegment ein. Mit der Ausstattung der umsatzstärksten SB-Warenhäuser der Metro/Real-Gruppe platzieren wir dieses neue elektronische Werbeformat in einen für unser Unternehmen wichtigen Teilbereich.

2.3. Preise

Das in den letzten Jahren bewährte Tarifsystem wird auch in 2012 - mit einigen Änderungen - fortgeführt. Nachdem eine branchenweite Einführung des neuen Leistungswertes PpS (Plakatseher pro Stelle) für das laufende Geschäftsjahr nicht möglich war, orientiert sich die Einpreisung der Straßenwerbeträger weiterhin ausschließlich am bisherigen Leistungswert. Neben einer wiederum moderaten preislichen Anpassung liegen die Veränderungen zum Vorjahr in einer modifizierten Preis-/Leistungsstaffel im Segment Straße < 50 TEW und in der Ausweitung der Ortsgruppierungen "Top Klassik" und "Top Metropol".

2.4. Mediaforschung

Trotz intensiver Zusammenarbeit der wesentlichen OoH-Anbieter innerhalb des Fachverbandes Außenwerbung e. V. mit den Projektpartnern ag.ma/MMC, Fraunhofer-Gesellschaft, MGE Data GmbH und ISBA ist die vollständige Umstellung auf den Leistungswert PpS für 2012 nicht gelungen. Nachdem der entsprechende Zähldatensatz der ma 2011 Plakat erst im Juli 2011 erschienen ist, haben sich aus den Veränderungen sehr komplexe Fragestellungen ergeben. Aktuell laufen diverse Optimierungsarbeiten um die komplexen Ausgangsdaten für die neue ma 2012 Plakat aufzubereiten und auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, dann für die Preisbildung 2013 eine verlässliche Währung zu erhalten. Für das Geschäftsjahr 2012 bleiben die bisherigen Leistungswerte Grundlage der Preisgestaltung.

Parallel zu den Grunddatenoptimierungen laufen die von der ag.ma geforderten k-Wert-Validierungen, d. h. die Prüfung der Wahrnehmungs- und Sichtbarkeitsgewichtung bei der Ermittlung des preisrelevanten Leistungswertes. Hier konnten insbesondere durch Unterstützung der awk erste empirische Tests im öffentlichen Raum in Koblenz und Köln durchgeführt werden. Nach erfolgreichem Test der methodischen Eignung eines Fahrsimulators wurde gemeinsam die Anschaffung eines solchen durch den Fachverband Außenwerbung beschlossen. Dadurch ergeben sich zukünftig Einsparpotentiale bei der weiteren Abarbeitung der empirischen Validierungen.

Um der positiven Entwicklung der Out-of-Home-Medien eine höhere Beachtung in der Mediensystematik des globalen Informations- und Medienunternehmens Nielsen einzuräumen, wurde - nach Abstimmung mit dem Kundenkreis von Nielsen - im Fachverband Außenwerbung beschlossen, ab Januar 2012 die bisher getrennten Mediengruppen Plakat, Transport Media (inkl. digitale OoH-Medien) und At Retail Media unter der Medienklasse Out-of-Home zusammenzufassen. Mit diesem Schritt bildet Nielsen die Medienklasse Out-of-Home analog zu ihrer Wahrnehmung und Nutzung durch die Werbekunden ab. Somit haben die Auftragsvolumina der Out-of-Home-Medien erstmals die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro überschritten und einen über der 4 % Marke liegenden Marktanteil, bei den so genannten Above-the-line-Medien erreicht.

Um unsere starke Marktposition im Bereich der 18/1-Großflächen am POS weiter auszubauen, setzen wir kontinuierlich auf die Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit den marktanerkannten Forschungsinstituten Nielsen, Symphony IRI und Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In diversen Regressionsanalysen konnten weitere positive Abverkaufserfolge durch den Einsatz unserer Medien dokumentiert werden. Diese Cases sind ein wichtiger Akquisitionsbaustein für unsere Vertriebsmitarbeiter der awk Outdoor Media Sales, um Termine bei werbungtreibenden Unternehmen zu generieren.

Bei der Weiterentwicklung unseres Werbeträgerportfolios setzen wir auf unser neues awk-Produkt TopTronic, ein Werbeträger, der das klassische Großflächenplakat mit einem digitalen LED-Matrix-Display kombiniert. Mit Hilfe eines Content-Management-Systems erfolgt ein direkter Zugriff auf die Fläche via Online-Zugang. Somit können individualisierte Werbebotschaften zeitpunktgenau, tagesaktuell und ortsgenau angesteuert werden.

Erste Marktforschungsergebnisse in Zusammenarbeit mit dem Institut YouGovPsychonomics zeigen positive Ergebnisse wie gesteigerte Kontaktwahrscheinlichkeit, verlängerte Kontaktdauer mit dem Werbemittel und größere Werbeerinnerung. Somit ergibt sich für uns erstmals die Möglichkeit, zeitsensible und ortsspezifische Promotions und Samplings anzukündigen und Outlet-spezifische Angebote und Preise zu kommunizieren.

Positioniert an hoch frequentierten SB-Warenhäusern im Umfeld der Eingänge und der Einkaufswagenstände eignet sich die TopTronic insbesondere zur kurzfristigen Aktivierung und bildet eine Basis für eine kontaktstarke Kampagnenpräsenz.

3. Risiken und Chancen

Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit auf dem Gebiet der Außenwerbung ist die awk AUSSENWERBUNG GmbH einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unsere Risikopolitik besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu begrenzen, um damit eine entsprechende Wertschöpfung zu schaffen. Dabei ist das Risikomanagement ein untrennbarer Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Den mit der unternehmerischen Tätigkeit verbundenen Risiken begegnen wir durch ein straffes Kostenmanagement, eine hohe Qualitätssicherung sowie zielorientierte Führung unserer Mitarbeiter.

Zur Risikobegrenzung setzen wir ferner weiterhin auf Controllinginstrumente, die zum Teil mit Unterstützung externer Unternehmen - soweit erforderlich - fortentwickelt und zur Analyse von Geschäftsprozessen und Entwicklungen herangezogen werden.

Monatliche Ergebnisermittlungen sowie Forecast-Berechnungen auf das Jahresende bilden die Grundlage der Geschäftsführung für den zukünftigen wirtschaftlichen und bilanziellen Erfolg. Die Liquiditätslage ist gut, Risiken bestehen für die werbungtreibende Wirtschaft weiterhin insoweit, als dass die Standfestigkeit der europäischen Volkswirtschaften und damit des Konjunkturumfeldes mit allen sich daraus gegebenenfalls für die deutsche Wirtschaft ergebenden Konsequenzen noch immer nicht umfänglich eingeschätzt werden kann. Auf Basis der sich derzeitig abzeichnenden Entwicklung gehen wir von einem rückgängigen Verlauf des Jahres 2012 aus.

Bedingt durch mehr oder weniger gleichbleibende Budgets wird sich darüber hinaus der Konkurrenzkampf zwischen den Medien-Unternehmen weiter verschärfen. Die awk reagiert auf diese Entwicklungen mit dem weiteren Aufbau eines professionellen Vertriebsteams zwecks Abdeckung aller Kundenbedarfe und Marktpotenziale. Dieses unter dem Dach der neuen Vertriebsmarke awk Outdoor Media Sales integrierte Outdoor-Netzwerk wird den gesamten Vermarktungsbestand noch effizienter am Markt positionieren und unserer Einschätzung nach zu deutlich positiven Effekten führen.

Des Weiteren wird durch qualitative Optimierungen als auch durch Neuerungen (TopTronic) der Vermarktungsbestand kontinuierlich verbessert.

Ein fortlaufender Liquiditätsplan wird stetig den aktuellen Änderungen angepasst und dient als Basis für die Geldmitteldispositionen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, Forderungen sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden - basierend auf der guten Bonität - regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto gezahlt.

Auf Basis einer Konsortialfinanzierung ist die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. Mit den Banken besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der awk ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Nach Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht eine gute Vorsorge getroffen haben.

2012 wird für die Werbebranche und somit auch für den Bereich der Außenwerbung ein eher schwieriges Jahr, dass durch ein noch härteres Ringen um Konditionen und Budgets geprägt sein wird.

Es gilt, auch diese Herausforderung, wie bereits in den vergangenen Jahren geschehen, durch eingeleitete und auch noch zu realisierende Maßnahmen anzunehmen um somit weiterhin die Ertragskraft des Unternehmens zu festigen.

 

Koblenz, den 11. Mai 2012

awk AUSSENWERBUNG GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011

AWK AUSSENWERBUNG GMBH, KOBLENZ

AKTIVA

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.286.670,34 3.537,6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 128.794,00 164,9
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.794,00 164,9
2. Geleistete Anzahlungen 5.000,00 0,0
II. Sachanlagen 1.566.159,86 1.373,8
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 433.367,00 360,9
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.690,00 4,5
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.115.744,00 1.008,4
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.358,86 0,0
III. Finanzanlagen 1.591.716,48 1.998,9
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.591.715,48 1.634,3
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 364,6
B. UMLAUFVERMÖGEN 27.006.574,27 21.811,7
I. Vorräte 1.271.846,71 876,5
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 703.712,42 635,1
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 187.227,69 203,5
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 58.586,60 37,9
4. Geleistete Anzahlungen 322.320,00 0,0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25.111.683,75 20.412,3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 455.775,33 1.228,7
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.985.597,65 18.845,5
- davon gegen Gesellschafter: EUR 10.370.515,87 (Vorjahr: TEUR 5.097,4)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 670.310,77 338,1
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 623.043,81 522,9
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 105.161,63 95,5
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 45.766,00 49,8
  30.444.172,24 25.494,6

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
TEUR
A. EIGENKAPITAL 12.487.862,08 11.722,2
I. Gezeichnetes Kapital 9.203.300,00 9.203,3
II. Kapitalrücklage 70.165,39 70,2
III. Gewinnvortrag 2.448.781,79 1.700,2
IV. Jahresüberschuss 765.614,90 748,5
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.101.586,00 2.867,7
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.779.254,00 2.145,5
2. Steuerrückstellungen 24.732,00 218,7
3. Sonstige Rückstellungen 297.600,00 503,5
C. VERBINDLICHKEITEN 15.854.724,16 10.904,7
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.804.938,83 902,4
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.287.195,45 575,3
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 908.819,88 1.171,8
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.012.132,14 4.188,7
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.841.637,86 4.066,5
  30.444.172,24 25.494,6

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

  2011
EUR
2010
TEUR
1. Umsatzerlöse 65.375.144,12 66.575,8
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 11.604,25 -36,3
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 884,18 0,0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.782.461,65 2.805,8
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.121.215,83 -740,9
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -54.752.961,06 -55.716,1
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.130.449,88 -5.149,8
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -917.818,64 -1.318,9
- davon für Altersversorgung: EUR 81.012,23 (Vorjahr: TEUR 78,7)    
7. Abschreibungen    
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -434.522,34 -467,4
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.828.887,56 -4.913,3
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 49.280,17 53,3
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 49.280,17 (Vorjahr: TEUR 53,3)    
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 696.173,72 649,2
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 627.715,08 (Vorjahr: TEUR 599,0)    
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -515.877,58 -533,8
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 178.859,68 (Vorjahr: TEUR 118,6)    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.213.815,20 1.207,6
13. Außerordentliche Erträge 0,00 9,0
14. Außerordentliche Aufwendungen -25.852,00 -26,2
15. Außerordentliches Ergebnis -25.852,00 -17,2
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -390.397,68 -408,0
17. Sonstige Steuern -31.950,62 -33,9
18. Jahresüberschuss 765.614,90 748,5

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

awk AUSSENWERBUNG GmbH, KOBLENZ

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss der awk AUSSENWERBUNG GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Zur Verbesserung des Einblicks in die Ertragslage des Unternehmens werden in Vorjahren unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Erlöse als Umsatzerlöse ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst (Umsatzerlöse +Mio. EUR 3,2, sonstige betriebliche Erträge -Mio. EUR 3,2).

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene, immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, nach Anschaffungspreisminderungen und Abschreibungen, aktiviert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und in Vorjahren unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften. Soweit dies günstiger ist, erfolgte in Vorjahren der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode. Zugänge wurden im Geschäftsjahr ausschließlich linear abgeschrieben.

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:

-Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstückgen 5 - 33 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen 2 - 14 Jahre
- EDV-Anlagen 2 - 8 Jahre
- Andere Anlage, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1 - 23 Jahre
- GWG (Sammelposten Vorjahre) 5 Jahre

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten (Frachtkosten) und abzüglich Anschaffungskostenminderungen in Einzelfällen zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Abzug angemessener Wertberichtigungen. Forderungen aus dem Körperschaftsteueranrechnungsguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG wurden mit 5,5% abgezinst.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert.

Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2011 wurde 1/15 vom vollständigen Aufstockungsbetrag passiviert, so dass noch eine nicht bilanzierte Verpflichtung von TEUR 336 besteht.

Das zur Rückdeckung der Pensionsverpflichtung dienende Deckungsvermögen (TEUR 380) wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr, aufgrund des erstmaligen Vorliegens der Voraussetzungen, mit der zugrunde liegenden Pensionsverpflichtung (TEUR 2.160) verrechnet und unter den Pensionsverpflichtungen ausgewiesen. Das Planvermögen wurde zum Zeitwert/Aktivwert der Versicherung bewertet. Die Pensionsverpflichtung wurde auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen (PUC-Methode; unter Anwendung der Sterbetafel Dr. Heubeck 2005 G) mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, hierbei wurde im Rahmen des BilMoG gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB n. F. eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren angenommen. Berücksichtigt wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,14% p. a. Als Anwartschaftstrend wurde ein Wert von 0,0% p. a., als Rententrend ein Wert von 1,75% p. a. und als Fluktuation ein Wert von 0,0% unterstellt. Die aus der Rückdeckungsversicherung entstandenen Erträge (TEUR 16) wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Pensionsverpflichtung (TEUR 126) saldiert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem restlaufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den Anlagespiegel verwiesen, der Bestandteil des Anhanges ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen i. W. Darlehensforderungen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 12.942 wurde ein Rangrücktritt erklärt.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen i. H. v. TEUR 10.371 (im Vorjahr TEUR 5.097) Forderungen gegen Gesellschafter.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche i.H.v. TEUR 199 (im Vorjahr TEUR 172) enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände haben zum Bilanzstichtag i. H. v. TEUR 115 (im Vorjahr TEUR 133) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Aktive latente Steuern

Der unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 30,3%. Die aktive Steuerlatenz ermittelt sich wie folgt:

    31.12.2011
    TEUR TEUR
Pensionsverpflichtung HB 2.159,6  
  StB 1.992,8  
    -166,8 -166,8
Jubiläumsverpflichtung HB 39,3  
  StB 45,5  
    6,2 6,2
übrige Rückstellungen HB 50,0  
  StB 59,6  
    9,6 9,6
      -151,0
individueller Steuersatz   30,3%  
aktive latente Steuern     -45,8

PASSIVA

1. Eigenkapital

Für die Aktivierung latenter Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB i. H. v. EUR 45.766,00.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen i. W. Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 191 (im Vorjahr TEUR 384), Geschäfts- und Abwicklungsrisiken in Höhe von TEUR 5 (im Vorjahr TEUR 18) und übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 102 (im Vorjahr TEUR 102).

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Fristigkeiten wie folgt:

  Davon mit einer Restlaufzeit  
  Gesamtbetrag 31.12.2011
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2010
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.804.938,83 4.804.938,83 0,00 0,00 902.412,80
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.287.195,45 1.287.195,45 0,00 0,00 575.327,02
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 908.819,88 908.819,88 0,00 0,00 1.171.844,46
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.012.132,14 7.012.132,14 0,00 0,00 4.188.684,62
Sonstige Verbindlichkeiten 1.841.637,86 1.840.493,03 1.144,83 0,00 4.066.429,16
Stand 31.12.2011 15.854.724,16 15.853.579,33 1.144,83 0,00 10.904.698,06
Vergleich 31.12.2010 10.904.698,06 10.902.408,40 2.289,66 0,00  

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen:

EUR 247.245,11 (im Vorjahr EUR 631.683,68) Steuerverbindlichkeiten
EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 0,00) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Zusammensetzung
in TEUR
2011 2010
Erlöse Bewirtschaftung konzerneigener Werbeträger 59.699 61.419
Erlöse Bewirtschaftung fremde Werbeträger 30.594 30.160
./. Erlösschmälgerungen / Mittlervergütungen -35.564 -34.681
sonstige Erlöse 10.646 9.678
  65.375 66.576

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt.

2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den Zinserträgen betreffen EUR 2.178,24 die Abzinsung von Rückstellungen.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsaufwendungen betreffen EUR 113.797,04 die Aufzinsung von Rückstellungen.

4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Ausweis der Steuern vom Einkommen und Ertrag belastet vollständig das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. In dem Ausweis sind Aufwendungen aus der Reduzierung von aktiven latenten Steuern i. H. v. EUR 3.550,00 und Aufwendungen aus passiven latenten Steuern i. H. v. EUR 462,00 enthalten.

Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zusammensetzung 31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
Mithaft für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen 12.600.000,00 12.400.000,00

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaft für die Bankverbindlichkeiten zweier verbundener Unternehmen schätzen wir, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten, als gering ein.

2. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos der Konsortialfinanzierung besteht ein Zinssicherungsinstrument in Form eines Zinsswaps (Bezugsbetrag TEUR 4.000, Restlaufzeit 1 Jahr). Mithilfe des Zinsswaps werden variable Zinsen in Festzinsen gewandelt. Da Darlehen und Zinsswaps in einem dokumentierten Sicherungszusammenhang stehen, neutralisieren sich die Bewertung der Darlehen und die Bewertung der Zinsswaps (Fair Value Hedge Accounting). Der Marktwert des Swap beträgt zum Bilanzstichtag TEUR -54 (im Vorjahr TEUR -81). Auf Grund der vorliegenden Bewertungseinheiten besteht keine Unterdeckung. Die Berechnung des Marktwerts erfolgte unter Anwendung mathematisch-statistischer Methoden und mit den zum Bilanzstichtag vorliegenden Marktdaten. Es wurde, zur annähernd vollständigen Absicherung des Zinsänderungsrisikos, eine Bewertungseinheit mit dem im Jahresdurchschnitt 2011 in durchschnittlich gleicher Höhe valutierendem Kreditbetrag gebildet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zusammensetzung
in TEUR
2012 2013 - 2016 2017
Mietverpflichtungen ggü. verb. Unternehmen 1.051 2.177 0
übrige Mietverpflichtungen 225 261 189
Leasingverpflichtungen 117 380 1
  1.393 2.818 190

4. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten

Arbeitnehmer beträgt:

Zusammensetzung 2011 2010
Angestellte 81 82
Gewerbliche Arbeitnehmer 38 35
  119 117

5. Geschäftsführer

- Herr Manfred Holtermann, Bad Breisig

- Herr Joachim Kleinhans, Bendorf

- Herr Bernd Karl Seibold, Erzhausen

Unter Anwendung des § 286 (4) HGB unterbleibt die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung.

Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene bestehen Pensionsverpflichtungen und Anwartschaften i. H. v. TEUR 2.118. Die Gesamtbezüge dieser Personengruppe für das Geschäftsjahr belaufen sich auf TEUR 142.

6. Konzernabschluss

Von der Günter Freund Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG wird zum 31. Dezember 2011 ein Konzernabschluss aufgestellt, in den die awk AUSSENWERBUNG GmbH, Koblenz, einbezogen wird.

Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers werden in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 des Mutterunternehmens einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt.

7. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zuzüglich Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2011 (EUR 3.214.396,69) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Koblenz, den 11. Mai 2012

awk AUSSENWERBUNG GmbH

Manfred Holtermann, Geschäftsführer

Joachim Kleinhans, Geschäftsführer

Bernd Karl Seibold, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  1. Jan. 2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2011
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 887.751,24 82.518,61 132.285,03 837.984,82
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 5.000,00 0,00 5.000,00
  887.751,24 87.518,61 132.285,03 842.984,82
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.003.858,50 104.255,23 0,00 3.108.113,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.503.268,80 13.986,65 214.500,36 1.302.755,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.661.531,46 434.829,85 158.792,41 4.937.568,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.358,86 0,00 1.358,86
  9.168.658,76 554.430,59 373.292,77 9.349.796,58
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.000,00 0,00 0,00 78.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.634.347,63 49.280,17 91.912,32 1.591.715,48
3. Sonstige Ausleihungen 364.586,53 0,00 364.586,53 0,00
  2.076.934,16 49.280,17 456.498,85 1.669.715,48
  12.133.344,16 691.229,37 962.076,65 11.862.496,88
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jan. 2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2011
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 722.829,24 85.009,61 93.648,03 714.190,82
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  722.829,24 85.009,61 93.648,03 714.190,82
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.643.007,50 31.739,23 0,00 2.674.746,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.498.811,80 2.748,65 214.495,36 1.287.065,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.653.179,46 315.024,85 146.379,41 3.821.824,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  7.794.998,76 349.512,73 360.874,77 7.783.636,72
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 77.999,00 0,00 0,00 77.999,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  77.999,00 0,00 0,00 77.999,00
  8.595.827,00 434.522,34 454.522,80 8.575.826,54
  NETTOBUCHWERTE
  31. Dez. 2011
EUR
31. Dez. 2010
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.794,00 164.922,00
2. Geleistete Anzahlungen 5.000,00 0,00
  128.794,00 164.922,00
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 433.367,00 360.851,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.690,00 4.457,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.115.744,00 1.008.352,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.358,86 0,00
  1.566.159,86 1.373.660,00
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.591.715,48 1.634.347,63
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 364.586,53
  1.591.716,48 1.998.935,16
  3.286.670,34 3.537.517,16

Ergebnisverwendungsbeschluss

Beschluss über die Verwendung von Ergebnissen

In der Gesellschafterversammlung der awk AUSSENWERBUNG GmbH, Koblenz vom 23. Juli 2012 wurde beschlossen:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 765.614,90 € wird zusammen mit dem Gewinnvortrag i. H. v. 2.448.781,79 € mit insgesamt 3.214.396,69 € auf neue Rechnung vorgetragen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der awk AUSSENWERBUNG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Andernach, den 18. Mai 2012

Hilger, Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hilger, Wirtschaftsprüfer

Ollefs, Wirtschaftsprüfer

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