CE Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Antonio de Carvalho seit 22.9.2023 | Prokura |
Stephan Hock seit 11.9.2017 | Vorstandsmitglied |
Klaus Pfarr seit 11.9.2017 | Vorstandsmitglied |
Gregor Lipperheide seit 28.3.2017 | Vorstandsmitglied |
Alexandra Wagner seit 20.9.2016 | Prokura |
Oliver Hüttig seit 14.9.2016 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
COCUS AG | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COCUS AktiengesellschaftEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtder COCUS Aktiengesellschaft, COCUS Aktiengesellschaft, Frankfurter Straße 80-82, D-65760 Eschborn1. Grundlagen des Unternehmens Die COCUS Aktiengesellschaft bietet maßgeschneiderte Lösungen für die digitale Transformation von Unternehmen an. Diese sind im technologischem bzw. inhaltlichem Schwerpunkt die Themen: Connectivity, Infrastructure, Analytics und Security Know-how. COCUS positioniert sich als Lösungsanbieter für Bedarfsanalyse, Umsetzung und den Betrieb von maßgeschneiderten Produkten und Services. Im Geschäftsjahr 2023 hat die COCUS AG des Weiteren das noch neue Geschäftsfeld 5G Campus Netze weiter ausgebaut und konnte weitere Industrie- und Forschungskunden gewinnen. Zunehmend stärker werden im Rahmen von branchenspezifischen Digitalisierungsstrategien sowohl hybride/konvergente Lösungsansätze als auch Ende-zu-Ende-Lösungen inkl. Managed-Service/Betriebsführung zur digitalen Abbildung von Geschäftsprozessen angefragt. Aktuell werden die folgenden Branchen fokussiert: Telekommunikation, Medien, Automotiv, Touristik und -getrieben durch das zuletzt hinzugekommene Geschäftsfeld 5G - Logistik. 2. Der Markt und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin durch eine hohe Inflation und dadurch hohe Preise in allen Wirtschaftsstufen in Kombination mit verschlechterten Finanzierungsbedingungen stark beeinträchtigt. In Kombination mit Nachfragerückgängen im In- und Ausland geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland somit ins Stocken und das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Konsequenz um 0,3% niedriger als im Vorjahr. 3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die COCUS Aktiengesellschaft (COCUS) als IT-Dienstleistungsunternehmen (Softwareentwicklung und Beratung) fokussierte sich auch 2023 in den Industrien Telekommunikation, Medien, Touristik, Automotive und Logistik. In den von COCUS fokussierten Industrien bzw. Marktbereichen existieren weiterhin Herausforderungen, welche sich im Zusammenhang von industriespezifischen Digitalisierungsstrategien ergeben. Neben der industriellen Vernetzung wurden bestehende Prozesse auf ihre sog. "Digitalisierbarkeit" geprüft und umgesetzt bzw. neue Geschäftsmodelle mit konvergenten/hybriden-Ansätzen bzw. Ende-zu-Ende-Lösungen entwickelt. Strategisch richtete sich COCUS unter Berücksichtigung ihrer jahrelangen Telekommunikationserfahrung weiter auf die Nutzung von mobilen Technologien und -Produkten in Branchen mit entsprechenden Digitalisierungsstrategien aus. Vernetzung, mobile Anwendungen, sichere Datenübertragung, managen von großen Datenvolumina und die damit verbundenen Anwendungsbereiche wurden zahlreicher und intensiver in allen Industrien genutzt. Die Nachfrage nach hochqualifizierten Beratern und Softwareentwicklern mit Lösungskompetenz in technologischen Umfeldern ist prinzipiell in den von COCUS fokussierten Industrien auch im Jahr 2023 als gut zu bezeichnen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Kaufzurückhaltungen im privaten und industriellen Sektor führten in 2023 jedoch vermehrt zu Umsatzrückgängen im Bestandskundengeschäft der COCUS AG. Diese führten dann mit Zeitverzug zu geringeren oder ausbleibenden Bestellungen bei der COCUS AG. In Verbindung mit einem anhaltenden Trend zur Internalisierung von IT-Leistungen in die Organisation unserer Kunden hatte insbesondere das Kerngeschäft der COCUS AG Herausforderungen und Umsatzrückgänge im Bestandskundenumfeld zu bewältigen. Aufgrund Gewinnung namhafter neuer Kunden konnten die Auswirkungen auf das Kerngeschäfts der COCUS AG in 2023 verringert werden. Der Umsatz sank um 5,46%. Das im Geschäftsjahr 2021 eingeführte neue Geschäftsfeld 5G wurde weiter ausgebaut und es konnten weitere Kunden aus Forschung und Entwicklung gewonnen werden, auch wenn die gesamte Marktentwicklung des Geschäftsfeldes in Deutschland weiterhin hinter den allgemeinen Erwartungen zurückliegt und die zu Jahresanfang geplanten Umsatz- und Ergebniszahlen nicht realisiert werden konnten. Der Umsatz konnte in 2023 um 21,24% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Der Gesamtumsatz der COCUS AG über alle Geschäftsbereiche sank insgesamt um 1,945 Millionen Euro auf 37,359 Millionen Euro von zuvor 39,304 Millionen Euro (-4,95%). Die bezogenen Leistungen sanken -primär aufgrund des Rückgangs im Partner- bzw. Pass-Through-Geschäfts - um 2,392 Millionen Euro (-11,30%) von 21,169 Millionen Euro auf nunmehr 18,777 Millionen Euro. Der Rohertrag 2023 von 17,832 Millionen Euro verblieb somit nahezu auf Vorjahresniveau von 17,824 Millionen Euro (0,04%). Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 0,964 Millionen Euro auf 1,868 Millionen Euro (2022: 0,904 Millionen Euro). Diese Steigerung geht maßgeblich auf den vertraglich vereinbarten Verkauf der Tochtergesellschaft COCUS Portugal IT Services Lda. an die TUI Gruppe zurück. Auch in 2023 war der Markt für Arbeitskräfte in der IT Branche weiterhin sehr angespannt. Es bestand weiterhin ein arbeitnehmerfreundliches Marktumfeld mit entsprechend hohen Gehaltsforderungen für Neu- und Bestandskräfte. Bestehende und potenziell neue Kunden waren und sind -nicht zuletzt aufgrund der eigenen Herausforderungen- weiterhin sehr preissensibel, so dass sich steigende Personalkosten nicht in höhere Verkaufspreise überführen lassen. Personalkapazitäten aus Einstellungen im Jahr 2022 konnten speziell im ersten Halbjahr 2023 nicht konstant in Auslastung gebracht werden. Die Personalkosten stiegen entsprechend um 1,563 Millionen Euro (+12,79%) auf 13,786 Millionen Euro (2022: 12,223 Millionen Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwände verminderten sich um 0,192 Millionen Euro (-6,80%) auf 2,633 Millionen Euro (2022: 2,825 Millionen Euro). Die Abschreibungen erhöhten sich auf 0,243 Millionen Euro (2022: 0,166 Millionen Euro bzw. +46,4%). Somit wurde ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 3,037 Millionen Euro erwirtschaftet (2022: 3,513 Millionen Euro). Das Finanzergebnis konnte um 0,697 Millionen Euro (+148,93%) auf 1,165 Millionen Euro gesteigert werden. Diese Steigerung ist auf die Ausschüttung der akkumulierten Gewinnvorträge und Rückstellungen aus der mittlerweile verkauften Tochtergesellschaft COCUS Portugal IT Services Lda. zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 4,202 Millionen Euro (2022: 3,981 Millionen Euro). Insgesamt konnte die Vorjahresprognose (geringerer Umsatz und ein gegenüber 2022 reduziertes Betriebsergebnis (EBIT) somit erreicht werden. Das Geschäftsjahr 2023 der COCUS Aktiengesellschaft ist unter Berücksichtigung der erschwerten Rahmenbedingungen im Bestandskundenumfeld als gut zu bewerten. Die Finanzlage gilt als gesichert. Den kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von 5,595 Millionen Euro (2022: 6,529 Millionen Euro) stehen kurzfristige Vermögensgegenstände von 13,642 Millionen Euro gegenüber (2022: 11,996 Millionen Euro). Zum Bilanzstichtag werden Bankguthaben in Höhe von 9,940 Millionen Euro bzw. 65,2% der Bilanzstumme ausgewiesen (2022: 8,340 Millionen Euro bzw. 58,1 %). Die Vermögensstruktur, d. h. die Verteilung auf Anlage- und Umlaufvermögen, hat sich kaum verändert. Die COCUS AG verfügt zum Bilanzstichtag über Eigenkapital in Höhe von 9,649 Millionen Euro (2022: 7,828 Millionen Euro) und eine erneut erhöhte Eigenkapitalquote von 63,3% (2022: 54,5%). Der in 2016 mit der Oliver Hüttig Beteiligungs GmbH (OHB) geschlossene Beherrschungsvertrag besteht nach wie vor fort. COCUS beobachtet insbesondere die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzentwicklung, Wareneinsatz, Personalkosten, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Zur internen Unternehmenssteuerung werden daher die Kennzahlen Umsatz, Wareneinsatz, Personalkostenquote, Betriebsergebnis, Umsatzrendite und Cash Flow herangezogen. 4. Prognosebericht sowie Chancen und Risiken Prognose Unter Berücksichtigungen der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie den bekannten Herausforderungen und Risiken im Bestandskundengeschäft der COCUS AG muss auch für 2024 von einem wirtschaftlich herausfordernden Jahr ausgegangen werden. Anhaltende geopolitische Unsicherheiten, inflationsbedingte und nicht kaufpreisbereinigte Kostensteigerungen und entsprechend massiv zurückgehender Investitions- und Konsumbereitschaft werden auch in 2024 Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis der COCUS AG haben. Die zurückgehende Investitionsbereitschaft der Unternehmen trifft naturbedingt Zukunftstechnologien und hat somit einen entsprechend überproportionalen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmensfeldes 5G. Zum 30.06.2024 befand sich die COCUS Aktiengesellschaft im Plan des für 2024 avisierten Budgets. Für 2024 wird nach der Unternehmensplanung ein Umsatz von ca. 32,192 Millionen Euro und ein gegenüber 2023 reduziertes Betriebsergebnis (EBIT) erwartet. Chancen Die in den vergangenen Jahren erfolgreiche Kunden- und Portfolio-Diversifizierungsstrategie ist ein wesentlicher Baustein in der Absicherung und Fortsetzung des allgemeinen Geschäftsbetriebes. Trotz der aktuellen Einschränkungen und teilweisen Rückschritte strebt COCUS für 2024 eine Fortsetzung der erfolgreich begonnenen Kunden-Diversifizierungsstrategie an. Dies soll u.a. durch eine weitere managementseitige Verstärkung der internen Vertriebsorganisation, verstärkte Vertriebskampagnen via Social Media, weitergehende Vermarktung eines 5G-openRAN-Campus-Netzwerklösung mit eigener Wertschöpfung sowie durch Ausweitung vertrieblicher Aktivitäten in KRITIS-Industrien sichergestellt werden. Risiken Die Vorstandsmitglieder analysieren, bewerten und überwachen regelmäßig die für die Gesellschaft bedeutenden Chancen und Risiken. Dieses Risikomanagementsystem trägt dazu bei, Entwicklungen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu entdecken und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Wesentliche, über die allgemeinen aktuellen, geopolitischen Geschäftsrisiken (Lieferkettenproblematik, Ukraine-Krieg, Inflation, unsichere Lage im Mittleren Osten und Asien und der damit verbundenen wirtschaftlichen Abkühlung) hinausgehende Risiken für die zukünftige Entwicklung der COCUS Aktiengesellschaft liegen im Bereich der weiterhin nicht ausreichend stabilen und nachhaltigen Kundendiversifikation. Nachhaltigen Kundendiversifikation und vor allen Dingen ständige Akquirierung neuer Kunden und Geschäftsbereiche muss daher auch für 2024 weiterhin im Fokus der strategischen Aktivitäten liegen. Unter dem Druck immer weitere Near- und Offshoring-Konkurrenzangebote sowie einem weiteren Trend zur Internalisierung von IT-Dienstleistungen speziell bei größeren, finanzkräftigen Kunden existiert hier weiterhin ein Risko- und Konfliktfeld für die Entwicklung der COCUS. Dies betrifft sowohl die COCUS AG als auch die Tochtergesellschaft in Portugal. Auch hier muss das Problemfeld fehlende Kundendiversifizierung mit Priorität gelöst werden, um Abhängigkeiten zum Auftragsbestand der COCUS AG bzw. zu einigen wenigen eigenen Kunden zu reduzieren. Eine grundsätzliche Bestandsgefährdung kann aus Sicht des Vorstandes eintreten, wenn die geplante Auslastung bzw. die geplanten Tagessätze nicht erreicht werden oder kritische Bestandskunden aus strategischen Entscheidungen (Transformations- und Einsparprogramme, Internalisierung, Reduktion von Lieferantenzahlen) verloren gehen. Wie in den vergangenen Jahren muss weiterhin ein striktes Kostenmanagement -insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der überproportional gestiegenen Personalkosten- angewendet und eingehalten werden. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind weiterhin die absolute Ausnahme. Veränderungen Mit Ende Juni 2024 ist der Vorstandsdienstvertrag von Herrn Sascha Hellermann ordnungsgemäß ausgelaufen. Die Aufgaben des Ressorts 5G Neukundenvertrieb sind von der regulären Vertriebsorganisation der COCUS AG unter Leitung des Vorstandes Gregor Lipperheide übernommen worden. 5. Sonstiges Verweis auf Angaben zu eigenen Aktien Hinsichtlich der eigenen Aktien verweisen wir gemäß § 289 Abs. 2 S. 2 HGB in Verbindung mit § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG auf die Angaben im Anhang unter "III. Angaben zur Bilanz Randnummer 3".
Eschborn, den 30.07.2024 COCUS Aktiengesellschaft gez. Oliver Hüttig, Vorstand /CEO gez. Gregor Lipperheide, Vorstand /COO gez. Stephan Hock, Vorstand / CFO gez. Klaus Pfarr, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung ergänzender Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Es wird die voraussichtliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach steuerlichen Vorschriften bilanziert. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.123.783,42 (Vorjahr EUR 1.810.428,54) enthalten. Forderungen in Höhe von EUR 1.123.783,42 (Vorjahr EUR 1.810.428,54) weisen eine Laufzeit von mehr als einem Jahr auf. 3. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. 4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag sind. 5. Eigene Anteile Eigene Anteile werden gem. § 272 Abs. 1a HGB in Höhe des Nennbetrages (EUR 6.250) vom gezeichneten Kapital abgezogen. Die den Nennwert übersteigenden Anschaffungskosten der eigenen Anteile (EUR 393.750) werden mit anderen Gewinnrücklagen (EUR 400.000) verrechnet. 6. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren enthalten. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Eigenkapital a) Angaben über Zahl und Nennbetrag der Aktien jeder Gattung Das Grundkapital setzte sich am 31.12.2023 aus 82.920 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1 Euro zusammen. b) genehmigtes Kapital Am Abschlussstichtag bestand kein genehmigtes Kapital. c) Bilanzgewinn Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 18.08.2023 wurden EUR 2.263.807,00 aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2022 ausgeschüttet. 3. Eigene Anteile Am 21. Dezember 2007 wurden 6.250 eigene Aktien erworben. Der auf sie entfallene Betrag am Grundkapital beträgt EUR 6.250,00 (=10%). 4. Kapitalrücklage Während des Geschäftsjahres 2023 wurde ein Betrag von EUR 588.166,20 in die Kapitalrücklage eingestellt. 5. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Gewährleistungen, Personalkosten, ausstehende Rechnungen, Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. 6. sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasing- und Beraterverträgen in Höhe von TEUR 612 (Vorjahr TEUR 694). IV. Sonstige Angaben 1. Organmitglieder Mitglieder des Vorstandes sind - Herr Oliver Hüttig - Herr Gregor Lipperheide - Herr Sascha Hellermann (bis 30. Juni 2024) - Herr Stephan Hock - Herr Klaus Pfarr Dem Aufsichtsrat gehören die Herren - Prof. Dr.- Ing. Sven Keller (Vorsitzender); Professor Technische Hochschule Mittelhessen, Burbach - Wolfgang Wemhoff, Unternehmensberater; Sendenhorst - Carsten Diekmann, Kaufmann, Bergisch Gladbach - Christoph Lingenthal, Diplom-Volkswirt, Berlin (ab 18. Dezember 2023; bis 13. Mai 2024) an. 2. Gesamtbezüge der Organmitglieder Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.385. 3. Angaben nach § 160 Abs.1 Nr.8 Aktiengesetz Die Oliver Hüttig Beteiligungs GmbH ist mit mehr als 25% Aktienbesitz an der Gesellschaft beteiligt. Sie besitzt 30,07% der Aktien an der COCUS Aktiengesellschaft. Zwischen der Oliver Hüttig Beteiligungs GmbH (herrschendes Unternehmen) und der COCUS Aktiengesellschaft (beherrschtes Unternehmen) besteht ein Beherrschungsvertrag. 4. Beteiligungen Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften beteiligt: COCUS Consulting GmbH ( *)
Der Jahresabschluss 2023 liegt vor. COCUS Technology GmbH ( *)
Der Jahresabschluss 2023 liegt vor. COCUS NEXT GmbH
Der Jahresabschluss 2023 liegt vor. COCUS PORTUGAL NEXT - IT SERVICE, LDA
Der Jahresabschluss 2022 liegt vor. ( *) Mit den gekennzeichneten Gesellschaften wurden Gewinnabführungsverträge geschlossen. 5. Arbeitnehmeranzahl Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 162 (Vj. 150) Mitarbeiter beschäftigt.
6. Forderungen gegenüber Organmitgliedern Es bestehen kurzfristige Forderungen gegen Vorstandsmitglieder in Höhe von TEUR 4. Die Forderungen werden nicht verzinst. 7. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden bezeichnet Oliver Hüttig Beteiligungs GmbH (Gesellschafter) COCUS Consulting GmbH COCUS Technology GmbH COCUS NEXT GmbH COCUS PORTUGAL NEXT - IT SERVICE, LDA Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung einen Konzernabschluss aufzustellen. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die das tatsächliche Bild, das der Jahresabschluss zum Bilanzstichtag vermittelt, beeinflussen, haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. 9. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.503.520,12 zu verwenden zur Ausschüttung von EUR 0,10 je Aktie als Mehrdividende (EUR 2.042,00). Der die Ausschüttung und Mehrdividende übersteigende Betrag (EUR 7.501.478,12) des Bilanzgewinns wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Eschborn, den 31. Juli 2024 Der Vorstand Oliver Hüttig, Vorstandsvorsitzender / CEO Gregor Lipperheide, Vorstand / COO Stephan Hock, Vorstand Klaus Pfarr, Vorstand VERBINDLICHKEITENSPIEGEL zum 31.12.2023COCUS Aktiengesellschaft, Eschborn
ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Bericht des Aufsichtsrats 2023der COCUS AGDie Stagnation und teilweise rezessive Entwicklung der deutschen Wirtschaft war auch für die COCUS AG eine prägende Randbedingung im Jahr 2023. Während sich das Unternehmen im Vorjahr noch gut von diesen Entwicklungen entkoppeln konnte, schlug sich die zunehmende Kostensensibilität der Kunden nun auch in einer rückläufigen Umsatzentwicklung nieder. Gleichzeitig induzierten hohe Inflationsraten und weiterhin bestehende Engpässe bei qualifizierten IT-Mitarbeitern, trotz leichten Stellenabbaus, eine Steigerung der Personalkosten im zweistelligen Prozentbereich. Weiterhin prägend war die bei Gründung der COCUS Portugal IT Services Lda. seinerzeit vertraglich vereinbarte und ausgeübte Kaufoption durch die TUI Gruppe. Nicht zuletzt dadurch wurde eine erneute Steigerung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr erreicht. Dadurch konnte die Eigenkapitalquote auf gut 63 % gesteigert werden, sodass die COCUS AG über eine sehr stabile Finanzlage verfügt. Bezüglich seiner strategischen Weiterentwicklung im Hinblick auf den Aufbau einer 5G-Campusnetzsparte sowie einer stärkeren Kundendiversifikation konnte COCUS jeweils Fortschritte erzielen. Gleichwohl erweist sich die Transformation des Unternehmens als anspruchsvolle Aufgabe. Die im Jahr 2022 beschlossene Erhöhung der Anzahl der Aufsichtsratmitglieder auf 4 Personen wurde vorübergehend mit Herrn Thomas Schlipköther, ehemals Vorstand der Duisport Hafen AG, umgesetzt. Dieser trat sein Amt am 01. Januar 2023 an, legte das Mandat aber bereits zum 21. Juli nieder. An seine Stelle trat Christoph Lingenthal aus Berlin mit Wirkung zum 18. Dezember 2023. Das Aufsichtsratsgremium hat gemeinsam mit dem Vorstand neben den turnusgemäßen vier Sitzungen eine ergänzende Strategiesitzung durchgeführt. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat darin jeweils über die Lage, die Entwicklung und den Geschäftsverlauf des Unternehmens, die Ertragsentwicklung, bestehende und drohende Risiken sowie die operative und strategische Ausrichtung umfassend schriftlich wie auch mündlich informiert. Ebenso wurden außerhalb dieser Sitzungen wichtige Entscheidungen, besondere Geschäftsvorfälle sowie die Geschäftsstrategie beratend begleitet. Die Kanzlei HERDEN BÖTTINGER BORKE-L NEUREITER GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg hat unter Einbeziehung der Buchführung den Jahresabschluss und den Lagebericht nach § 317 HGB geprüft - ebenso wie die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53 HGrG. Über die Jahresabschlussprüfung wurde ein Prüfungsbericht erstellt und gemäß § 322 HGB ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Aufsichtsrat in einer gemeinsamen Sitzung über das Ergebnis der Prüfung informiert. Unstimmigkeiten wurden im Rahmen der Abschlussprüfung nicht festgestellt. Insgesamt hat der Aufsichtsrat seinen Beitrag zur Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung geleistet, indem er sich von der ordnungsgemäßen Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses ausreichend überzeugt hat. Das Ergebnis der Abschlussprüfung wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach Abschluss seiner Prüfungen bestehen seitens des Aufsichtsrates keinerlei Einwände. Wir empfehlen den Aktionären, den Jahresabschluss festzustellen und dem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Verwendung des Jahresüberschusses zuzustimmen. Für die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2023 danken wir allen COCUS - Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich. Weiterhin gilt unser Dank dem Vorstand für die stets konstruktive Zusammenarbeit.
gez. Sven Keller am 22.08.2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die COCUS Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der COCUS Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COCUS Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hamburg, 13. August 2024 HBBN
GmbH
gez. J. Munstermann, Wirtschaftsprüfer |
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