MSN Immobilien Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robin Steffen Karcher seit 12.11.2025 | Geschäftsführer |
Daniel Eichele seit 20.8.2021 | Prokura |
Patrick Frey seit 20.8.2021 | Prokura |
Stefanie, geb. Wiedmann Menikheim seit 19.10.2009 | Geschäftsführer |
Markus Norbert Wiedmann seit 6.9.2006 | Geschäftsführer |
Norbert Wiedmann seit 6.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 80.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gottfried Wiedmann GmbHAlfdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023GOTTFRIED WIEDMANN GMBH, ALFDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GOTTFRIED WIEDMANN GMBH, ALFDORFI. Grundsätzliches zum Jahresabschluss Die Gottfried Wiedmann GmbH hat Ihren Sitz in Alfdorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 280634. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, ausschließlich im Anhang aufgeführt. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die gesetzlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß §§ 242 ff HGB wurden angewandt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten einschließlich der Nebenkosten erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (in der Regel drei Jahre) entsprechend linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungssätze wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen drei und 15 Jahren) linear festgelegt. Bei den Zu- und Abgängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig pro Monat angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe wieder abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren gemeinen Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, bilanziert. Die Warenvorräte sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen die durchschnittlichen Einkaufspreise des Jahres abzüglich der durchschnittlichen Boni- und Skonti-Erträge unter Beachtung des Niederstwertprinzips zugrunde. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgen im Bedarfsfall Abschläge im Rahmen einer verlustfreien Bewertung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Bankguthaben wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Ein gegebenenfalls notwendiger Ansatz mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gegebenenfalls mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung mit dem nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 2. Erläuterungen zu Einzelpositionen der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt. Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB:
1.) Wiedmann + Schnepf GmbH, mit Sitz in Neresheim, Deutschland nomineller Anteil mit TEUR 50 (von insges. TEUR 50) 2.) volz + walther dach-centrum GmbH mit Sitz in Leonberg, Deutschland nomineller Anteil mit TEUR 80 (von insges. TEUR 100) 3.) Näher Baustoffe GmbH mit Sitz in Heidelberg, Deutschland nomineller Anteil mit TEUR 78,4 (von insges. TEUR 160) In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 788 (Vj: TEUR 797) enthalten. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen eine Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 676 (Vj: TEUR 547) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände
Andere Gewinnrücklagen (§272 Abs. 3 HGB)
Rückstellungen für Pensionen wurden ermittelt auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der sog. Projected Unit Credit Method (PUC-Methode oder auch Anwartschaftsbarwertverfahren) und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck. Sie wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren bzw. einer hiervon abweichenden wahrscheinlicheren Restlaufzeit ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Hierbei kam ein Zinssatz in Höhe von 1,82% (im Vorjahr: 1,78%) zur Anwendung. Bei der Ermittlung der Rückstellung wurde weder eine Fluktuationsrate noch ein Renten- und Gehaltssteigerungstrend berücksichtigt. Die Pensionsrückstellung auf Basis des 7-Jahresdurchschnitts-Zinssatzes (2,74%, im Vorjahr: 1,44%) würde sich auf TEUR 2.146 belaufen. In Höhe des Unterschiedsbetrags mit TEUR 15 besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (TEUR 574) gebildet. Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten (RLZ):
Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten (RLZ):
Am Abschlussstichtag noch nicht beglichene Lieferantenverbindlichkeiten sind, soweit sie Gegenstände des Vorratsvermögens betreffen, regelmäßig mit den im Geschäftsverkehr üblichen Eigentumsvorbehalten abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 9) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.217 (Vorjahr: TEUR 550). Latente Steuern Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die sich in späteren Jahren voraussichtlich abbauen, bestehen im Wesentlichen bei den Pensionsrückstellungen. Diese Differenzen führen zu aktiven Steuern. Die Bewertung der Differenzen erfolgt grundsätzlich mit einem Steuersatz von 30%. Vom Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemach III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland realisiert. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine gesamtschuldnerische Mithaftung für fremde Verbindlichkeiten wie folgt übernommen:
Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen war aus Gründen der Bonität und des vorhandenen Vermögens des Kreditschuldners (ausreichende eigene Sicherheiten für die Kredite) im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung nicht zu rechnen. Diese Haftungsverhältnisse bestehen ausschließlich für Verbindlichkeiten eines Gesellschafters. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 HGB:
Beschäftigte
Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Das Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 33. Davon sind TEUR 25 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 8 für Steuerberatungsleistungen. Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind bzw. waren im Geschäftsjahr: Herr Norbert Wiedmann (Kaufmann), Alfdorf Herr Markus Wiedmann (Kaufmann), Alfdorf Frau Stefanie Menikheim (geb. Wiedmann) (Architektin), Alfdorf Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Alfdorf, den 31. März 2025 Norbert Wiedmann Markus Wiedmann Stefanie Menikheim
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GOTTFRIED WIEDMANN GMBH, ALFDORFI. Grundlagen des Unternehmens 1) Geschäftsmodell unseres Unternehmens Die Gottfried Wiedmann GmbH ist ein schwäbisches Traditionsunternehmen im Bereich Baustoffgroßhandel und angeschlossenen Baumärkten. Der Stammsitz liegt in Alfdorf. Die dort gründenden Wurzeln des Unternehmens reichen bis zum 5. März 1830 zurück. Heute liegt der überwiegende Tätigkeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg. Das Komplettangebot fokussiert den Bedarf mittelständischer Handwerksbetriebe sowie privater Bauherrinnen und -herren. Wir verstehen uns als professioneller, kompetenter Partner unserer Kunden. Unsere Stärken liegen in der Fachkunde unserer Mitarbeitenden und der Leistungsfähigkeit unserer Logistik in Verbindung mit unserem gut sortierten Lagerbestand. Neben dem reinen Handel mit Baustoffen bieten wir darüber hinaus auch die Dienstleistungen der Konfektionierung, Zuschnitte von Bauholz und Mehrschichtplatten an. In 2023 haben wir unser Produktportfolio um den Vertrieb von Photovoltaik-Systemen einschließlich zugehöriger Servicedienstleistungen erweitert. Regionale Nähe zum Kunden sowie hohe Flexibilität durch eigene Lagerhaltung sind hierbei entscheidend und wichtiger Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Neben dem Stammsitz in Alfdorf waren im Berichtsjahr weitere Betriebsstätten in Schorndorf-Haubersbronn, Welzheim, Urbach und Eislingen/Fils der Gottfried Wiedmann GmbH zugehörig. Außerdem werden von unserem Tochterunternehmen Wiedmann & Schnepf GmbH zwei Standorte in Ellwangen und Neresheim betrieben. Ferner besteht eine Beteiligung an der Gesellschaft der volz + walther dach-centrum gmbh in Leonberg sowie eine Beteiligung an der Firma Näher Baustoffe GmbH in Heidelberg. Die Gottfried Wiedmann GmbH ist Gesellschafter der Einkaufskooperation BVS (Baustoff Verbund Süd) sowie des BDB (Bundesverband deutscher Baustofffachhandel e.V.). Ende 2022 beschäftigte die Gottfried Wiedmann GmbH 178 Mitarbeitende, darunter 19 Auszubildende, drei Prokuristen und drei Geschäftsführende. II. Wirtschaftsbericht 1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Im Jahr 2023 stieg die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Deutschland auf 5,7 %, was einem Anstieg von 0,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der Menschen in Kurzarbeit lag im Jahresdurchschnitt bei rund 240.800 Personen, was eine Reduktion um etwa 75 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die weiterhin hohe Anzahl von Beschäftigten im Homeoffice führte zu einem anhaltenden positiven Effekt im Baustoffhandel, da viele Arbeitnehmer ihre Immobilien weiterhin für Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten nutzten. [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/] Im Jahr 2023 setzte sich der Rückgang der Baunachfrage in Deutschland fort, beeinflusst durch ungünstige baukonjunkturelle Rahmenbedingungen, steigende Baukosten und erhöhte Zinsen, die die Finanzierung von Bauvorhaben erschwerten. Laut dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sank das reale Bauvolumen um gut ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Baugenehmigungen für Wohnungen gingen um 26,6 % zurück, was die angespannte Lage im Wohnungsbau verdeutlicht. Trotz dieser Herausforderungen profitierte der Baustoffhandel weiterhin von einem hohen Auftragsbestand im Bereich der Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen, insbesondere im Wohnungsbau, der mit 315 Milliarden Euro den größten Anteil am Bauvolumen ausmachte. [https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2024/bbsr-online-115-2024.html?utm_source=chatgpt.com] 2) Geschäftsverlauf und Lage Die Entwicklungen in der Baumarkbranche hatten auch bei uns Auswirkungen. So reduzierten sich die Umsatzerlöse von T€ 79.223 im Jahr 2022 auf T€ 74.596 im Geschäftsjahr. Die nach wie vor anhaltenden Unsicherheiten aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Zinsentwicklung sowie im Bereich der Energieversorgung lässt die Menschen nicht notwendige Investitionen in Bauvorhaben zurückstellen. Weiter sind die bereits angeschobenen Bauvorhaben aus den Vorjahren weitgehend abgeschlossen, was zwangsläufig zu einem Umsatzrückgang führt. Allgemein war das Jahr 2023 von Preisschwankungen im Baustoffmarkt geprägt. Durch eine optimierte Einkaufspolitik, welche durch Großeinlagerungen vor Preiserhöhungen realisiert wurde, konnten wir die Preisinstabilität zu unserem Vorteil nutzen. a) Ertragslage
Die absoluten Rohmargen konnten gegenüber dem Jahr 2022 nochmals erhöht werden. Lag der Rohertrag im Vorjahr noch bei T€ 14.254 (=18,0% vom Umsatz), so konnte in 2023 ein Rohertrag von T€ 14.914 (=20,0% vom Umsatz) erzielt werden. Die Einsparungen im Bereich der Materialaufwendungen konnte durch eine optimierte Einkaufspolitik und Großeinlagerungen realisiert werden, sodass die Rohgewinnmarge ansteigend war. Der in 2023 geringere Umsatz war weitgehend mengengetrieben. Der Personalaufwand hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr aufgrund von allgemeiner Lohn- und Gehaltsanpassungen erhöht. Es wurden wie schon in den Vorjahren lediglich moderate Sachinvestitionen getätigt (T€ 693). Die Neuinvestitionen in das Sachanlagevermögen liegen etwas unter dem Abschreibungsaufwand (738 T€ für Sachinvestitionen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Jahr 2022 um 668 T€ auf 3.243 T€ erhöht, größtenteils durch den höheren Aufwand in den Bereichen Raumkosten. Neue Darlehensausreichungen wurden zu moderaten Zinssätzen abgeschlossen. Steigende Zinseinnahmen sowie höhere Beteiligungserträge haben so das Finanzergebnis etwas erhöht. Das Jahresergebnis hat sich aufgrund der beschriebenen Effekte um T€ 242 auf insgesamt T€ 2.884 verringert. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich auf 73,9% im Berichtsjahr rechnerisch im Vergleich zum Vorjahr (71,2%) trotz gestiegener Bilanzsumme erhöht. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 2.013) aufgrund eines mittelfristigen Kontokorrent-/Betriebsmittelkredits. Die übrigen Verbindlichkeiten beruhen weitestgehend auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (1.583 T€), sonstige Verbindlichkeiten (1.828 T€) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (1.232 T€). Der Cashflow hat einen Wert von 924 T€ erreicht. Der Investitionscashflow beträgt T€ -555 sowie der Finanzierungscashflow T€ - 462. Zur Finanzierung der höheren Kapitalbindung insbesondere bei den Vorräten sowie für die Sach-Investitionen wurde neue langfristige Darlehen in Höhe von T€ 1.235 aufgenommen. c) Vermögenslage
Insgesamt ergab sich bei den immateriellen Vermögensgegenständen eine Erhöhung um T€ 46 bei den Sachanlagen kam es hingegen zu einer Reduzierung von T€ 91. Die langfristigen Ausleihungen haben sich um T€ 86 erhöht. Durch die gute Finanz- und Liquiditätslage bestehen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem laufenden Warenverkehr und gegenüber den Finanzbehörden. Die deutlichen Preisschwankungen und die unerwarteten Preiserhöhungen einiger Baustoffe führten zu einer preisgetriebenen Erhöhung der Vorräte. Dadurch hat sich das gesamte Umlaufvermögen deutlich erhöht. Im Gegenzug zu der obengenannten Erhöhung der Vorräte haben sich die liquiden Mittel um 93 T€ reduziert. Warenverbindlichkeiten bestehen gegenüber den Zentralregulierungsbanken aus aktuellen Lieferungen sowie aus einem mittelfristigen Betriebsmittelkredit gegenüber unserer Hausbank in Höhe von T€ 778 (Vorjahr: T€ 2.080). Dieser Betriebsmittelkredit wurde zur Sicherung und kontinuierlichen Erhöhung des Waren- bzw. Sicherheitsbestandes abgeschlossen. Die bestehenden sonstigen Verbindlichkeiten beruhen weitestgehend auf Lieferantenverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber geschäftsführenden Gesellschaftern. 3) Investitionen und Finanzierung Im Berichtsjahr wurden in den Bereichen Lager, Logistik und der IT-Ausstattung nur Ersatzinvestitionen getätigt. Die Finanzierung erfolgte vollständig aus dem Cashflow. 4) Finanzielle Leistungsindikatoren Hinsichtlich der finanziellen Leistungsindikatoren fokussieren wir uns auf:
Der Umsatz pro Mitarbeiter ist bei niedrigeren Umsätzen und höherer Mitarbeiterzahlen gesunken. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau von 3,9 % geblieben. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 21,2% reduziert. 5) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Eine Quantifizierung von nicht finanziellen Leistungsindikatoren für interne Steuerungszwecke erfolgt nicht, sodass die folgenden Angaben im Wesentlichen qualitativer Art sind. Hinsichtlich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren fokussieren wir uns auf:
Im Bereich des gewerblichen Straßengüterverkehrs wurde für unseren gesamten Lastkraftwagenfuhrpark (insgesamt zwanzig LKW) emissionsmindernde Maßnahmen vorgenommen. Insbesondere wurde Geld in verbrauchsoptimierende Reifen und vorausschauende Tempomaten investiert. Des Weiteren wurde verstärkt ein Fokus auf die Beschaffung und den Handel regenerativer Baustoffe, insbesondere im Bereich der Photovoltaiktechnik, gelegt. Hochqualifizierte Fachmitarbeiter beschäftigten sich teilweise in Vollzeit mit dieser zukunftsfähigen Thematik, weitere Mitarbeiter werden zukünftig in dieser Thematik geschult. Die Gottfried Wiedmann GmbH engagiert sich in zahlreichen regionalen Sportvereinen. Dabei unterstützen wir vom Breiten- bis zum Spitzensport und legen besonderen Wert auf die Jugendarbeit. Außerdem fördern wir verschiedene kulturelle und soziale Vereine und Einzelprojekte. Das eingesetzte Budget schwankt hierbei jährlich zwischen 20 - 25 T€. 6) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stufen wir als gut ein. Mit der Geschäftsentwicklung 2023 sind wir trotz der beschriebenen Herausforderungen zufrieden. Die weiteren Ertragsaussichten schätzen wir als günstig ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Erwartungen der Geschäftsführung wurden bezüglich der Parameter Umsatzrendite und Betriebsergebnis eingehalten, was hauptsächlich auf noch andauernde Coronaeffekte sowie unerwartete Preisschwankungen zurückzuführen war. III. Prognosebericht Die Baustellen laufen weiterhin im Normalbetrieb. Für das erste Halbjahr des Jahres 2024 verfügen die Bauunternehmen trotz Inflation, deutlichen Zinssteigerungen und hohen Bau- und Immobilienpreisen noch über gut gefüllte Auftragsbücher. Allerdings hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) berechnet, dass das Bauvolumen im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,7 % abgenommen hat. Für 2025 prognostiziert das DIW einen weiteren realen Rückgang des Bauvolumens um 0,8 %. [https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/analysen-kompakt/2025/ak-03-2025-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2&utm_source=chatgpt.com] Im Wohnungsbau dürften die realen Rückgänge 2024 bei 14 % und 2025 bei 7 % liegen. Dieser ungünstige Rückgang kann zu Problemen in der gesamten Wertschöpfungskette führen und demnach auch den Baustoffhandel und weitere Folgeunternehmen betreffen. Prognosen zufolge werden im öffentlichen- und Wirtschaftsbau die Rückgänge nicht allzu gravierend ausfallen. Auch hier bleibt abzuwarten, wie sich die gesamtwirtschaftliche Situation entwickelt und inwiefern das Baugewerbe davon beeinflusst wird. Die Branchenentwicklung im Baustoffhandel wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Es wird mit einer deutlichen Konzentration auf wenige Mitwettbewerber zu rechnen sein. Im Jahr 2024 lag der tatsächliche Umsatzrückgang der Gottfried Wiedmann GmbH bei 3,3% im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die Sparten Baumarktartikel und Bauelemente verzeichnen einen leichten Umsatzrückgang. Hauptfaktoren sind die konstant hohen Bau- und Immobilienpreise sowie moderate unterjährige Preisschwankungen in diesen Sparten. Des Weiteren kommt ein verstärkter Fachkräftemangel insbesondere auf Verkaufsebene in den jeweiligen Baumärkten hinzu. Für den Jahresüberschuss 2024 erwarten wir eine Größenordnung in einer engen Bandbreite von wenigen Prozentpunkten unterhalb des Wertes des Jahres 2023. Für das Geschäftsjahr 2025 liegt der Fokus der Geschäftsleitung in der Aufrechterhaltung des Umsatzvolumens analog zum Jahr 2024. Der Umsatz im Jahr 2025 liegt im ersten Quartal leicht über dem Vorjahr. Insgesamt geht die Geschäftsführung von einem leicht steigenden Umsatz bei einem konstanten Ergebnis aus. Eine Erhöhung des Umsatzniveaus analog zum Corona-Rekordjahr 2022 mit dem damaligen Umsatzvolumen von rund 79.200 T€ halten wir beim den derzeitigen Marktgegebenheiten als mittelfristig schwer realisierbar. Die langfristige Umsatzentwicklung innerhalb der nächsten Jahre ist nicht verlässlich abschätzbar, da diese von der Entwicklung der Baubranche im Gesamten abhängt. Diese wird wiederum von vielen derzeit unkalkulierbaren Rahmenbedingungen beeinflusst. Beispielhaft sind Faktoren wie die Zinsentwicklung, Inflation, öffentliche Aufträge und die weltweite Konjunkturentwicklung anzuführen. Ein plötzliches signifikantes Absinken des Umsatzes ist aus heutiger Sicht jedoch nicht zu erwarten. Durch die Gründung der neuen Niederlassung im Jahr 2022 am Standort Urbach soll das Marktgebiet in der Rems-Murr-Region erweitert werden. Das ehemalige Industriegelände fungiert neben dem Stammsitz in Alfdorf als Zentrallager. Die Betriebsstätte umfasst zwanzig Teillagerhallen, einen Shop rein für Profikunden (B2B-Geschäft) mit hochwertigen Werkzeugen, Maschinen und Qualitäts-Arbeitskleidung sowie einen separaten hochmodernen Verwaltungstrakt. Neben Urbach wurde im Jahr 2023 eine neue Niederlassung am Standort Rosengarten-Westheim angemietet. Die Erweiterung soll die Erschließung eines neuen Marktgebiets im Landkreis Schwäbisch-Hall ermöglichen. Bei der Anzahl der Mitarbeitenden wird eine Steigerung von ca. 4,0% für das kommenden Jahr prognostiziert. IV. Chancen- und Risikobericht 1) Chancen In den Problemen hinsichtlich der Lieferkette, insbesondere seitens der Baustoffindustrie, sehen wir für unser Unternehmen eine große Chance. Als Händler mit funktionierender Logistik und hohen Lagerkapazitäten sehen wir uns in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden auch zukünftig befriedigen zu können. Die hohe Flexibilität trägt dazu bei, den Bedarf im Markt, auch bei Lieferengpässen, bedienen zu können. Die derzeit steigende Nachfrage nach Erhaltungs- und Sanierungsleistungen wird auch für die kommenden Jahre für eine stabile Auftragslage sorgen, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht verschlechtern. 2) Risiken a) Finanzielle Risiken Finanzielle Risiken werden vor allem in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gesehen. Sollten in den Schlüsselindustrien vermehrt Zahlungsschwierigkeiten auftreten, wird dies zu einem Dominoeffekt führen. Dies zieht ein verstärktes Auftreten von Zahlungsausfällen mit sich. Ein aktives Risikomanagement soll in unserem Unternehmen dazu beitragen, die angeführten Risiken kalkulierbar zu halten. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Insgesamt erachtet die Geschäftsführung das finanzielle Risiko als gering. b) Beschaffungsrisiken Materialengpässe, Lieferverzögerungen oder steigende Rohstoffpreise stellen erhebliche Risiken in der Beschaffung dar. Die bestehende Verknappung von Rohstoffen infolge des Ukraine-Kriegs und der unterbrochenen Lieferketten haben zu einer teilweise angespannten Versorgungssituation in der Baubranche geführt. Mittels einer zentralen und vorausschauenden Beschaffungsstrategie versuchen wir, die Risiken bezüglich der Materialbeschaffung zu vermeiden. Die Preisschwankungen bei gewissen Baustoffen stellen ein Risiko dar. Einerseits muss die Warenverfügbarkeit sichergestellt werden und andererseits besteht das Risiko, zu teuer beschaffte Ware unter Einkaufspreis verkaufen zu müssen. Die Geschäftsführung schätzt das Beschaffungsrisiko als gering ein. c) Branchenrisiko Die Bau- und Baustoffbranche unterliegt konjunkturellen Schwankungen, die maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Zinspolitik und der Investitionsbereitschaft im privaten sowie öffentlichen Sektor beeinflusst werden. Steigende Bauzinsen oder verschärfte regulatorische Vorgaben können die Bautätigkeit bremsen und somit die Nachfrage nach Baustoffen und Baumarktartikeln reduzieren. Zudem besteht ein Wettbewerbsrisiko durch den zunehmenden Preisdruck seitens großer Baumarktketten und Onlinehändler. Die Geschäftsführung schätzt das Branchenrisiko unter Berücksichtigung der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen als gering ein. d) Personalbezogene Risiken Der Fachkräftemangel in der Bau- und Baustoffbranche kann die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter erschweren. Steigende Lohnkosten oder tarifliche Veränderungen können sich ebenfalls auf die Kostenstruktur auswirken. Ende 2022 befanden sich 19 Auszubildende in unserem Unternehmen. Durch aktives Engagement in der Ausbildung von Nachwuchskräften sind wir in Bezug auf die Personalplanung gut aufgestellt. Um die Expertise und Kompetenz unserer Mitarbeitenden zu sichern und auszuweiten, bilden sich diese regelmäßig fort. Es werden interne und externe Schulungen angeboten. Die Fluktuation beim Personal liegt unter dem Branchendurchschnitt. Unter Berücksichtigung der Risikobegrenzungsmaßnahmen schätzt die Geschäftsführung das personalbezogene Risiko als gering ein. e) Sonstige Risiken Zunehmende Sorge bereitet uns der voranschreitende Fachkräftemangel und damit verbunden ein Auftragsstau bei den verarbeitenden Handwerksbetrieben. Dies wird mittelfristig auch die Entwicklung des Baustoffhandels negativ beeinträchtigen. Die steigende Anzahl von Gesetzen und Vorschriften sorgt für einen erheblichen Mehraufwand, dem jedoch kein Ertrag entgegensteht. Beispielhaft wird hier auf die verstärkte Umsetzung und Überprüfung von Arbeitsschutzmaßnahmen und statistischen Meldungen verwiesen. Auslandsgeschäfte werden nur in sehr geringem Umfang durchgeführt und stehen deshalb nicht im Fokus der Risikobetrachtung. Weitere Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Alfdorf, den 31. März 2025 Gottfried Wiedmann GmbH Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GOTTFRIED WIEDMANN GMBH, ALFDORFBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gottfried Wiedmann GmbH, Alfdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gottfried Wiedmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gottfried Wiedmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach an der Riß, den 31. März 2025 Prof.
Dr. Birk & Mühleis Treuhand GmbH
Andreas Mühleis, Wirtschaftsprüfer GOTTFRIED WIEDMANN GMBH, ALFDORFFESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSDie Gesellschafterversammlung vom 8. April 2025 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung beschlossen. |
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