Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 3836
Vorher
ASSMANN BERATEN + PLANEN GmbH
Eingetragen
30.1.1974
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Durchführung von Forschungs-, Planungsund Projektmanagementaufgaben für Hochund Ingenieurbauprojekte, Industrieanlagen, Verkehrsanlagen u.ä.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Ußler
seit 5.8.2021
Geschäftsführer
Ralf Mayer
seit 5.8.2021
Prokura
Ralf Uennigmann
seit 30.6.2021
Geschäftsführer
Christian Cramer
seit 30.6.2021
Geschäftsführer
Eric Olaf Bruske
seit 5.11.2018
Geschäftsführer
Kolja Burggräf
seit 5.11.2018
Prokura
Ulrich Schneider
seit 1.8.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
assmann GmbHEigenbeteiligung
10.00%
agh GmbHEigenbeteiligung
2.10%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
agh GmbH
Germany
425.000 €
85.00%
assmannGmbH
Germany
50.000 €
10.00%
assmannarchitektenGmbH
Germany
12.500 €
2.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

assmann GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023


Die assmann GmbH ist ein national tätiges Planungs- und Beratungsunternehmen mit dem Hauptsitz in Dortmund. Die Gesellschaft bietet am Markt die Bereiche Planung und Projektmanagement für Hoch-, Ingenieur- sowie Umweltbauten an.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliar­den Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliar­den Euro nominal 5 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliar­den Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.

In dieser Statistik erfasst werden alle Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen. Im Jahr 2023 waren das rund 9.600 Betriebe und damit 1,8 % mehr als im Vorjahr. Seit 13 Jahren (2009 = 7.000 Betriebe) steigt die Zahl dieser Betriebe kontinuierlich. In den befragten Betrieben waren 2023 im Jahresdurchschnitt 536.000 Personen tätig. Das waren rund 6.600 bzw. 1,2 % mehr als im Jahr zuvor. Die Entgelte stiegen im gleichen Zeitraum nominal um 3,9 % und ergaben eine Gesamtsumme von 24,1 Milliarden Euro. Dabei wurden etwa 617 Millio­nen Arbeitsstunden (-0,5 % gegenüber 2022) auf Baustellen geleistet.

Im Dezember 2023 lag der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe saison- und kalender­bereinigt 7,9 % höher als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich stieg der reale Auftragseingang im Dezember 2022 kalenderbereinigt um 4,2 %. Der Auftragseingang betrug rund 8,6 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 1,7 % mehr als im Dezember 2022.

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat / Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig. Im Zuge der Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine kann es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD254_068_441.html).

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 294.400 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,3 % oder 900 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit hat sich die Zahl der jährlich fertiggestellten Wohnungen seit dem Jahr 2021 kaum verändert (2021: 293.400; 2022: 295.300). Zuvor war die Zahl der Wohnungen von 159.800 im Jahr 2010 bis auf 306.400 Wohnungen im Jahr 2020 gestiegen. In den Zahlen sind sowohl die Baufertigstellungen für neue Gebäude, als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten sowie Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen fiel im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 26,7 % auf 259.600 und war damit deutlich geringer als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen. Dadurch ging die als Bauüberhang bezeichnete Zahl erstmals seit dem Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr zurück und zwar um 58.100 auf 826.800 Wohnungen zum Jahresende 2023. Davon befanden sich 390.900 Wohnungen bereits im Bau (214.500 waren "unter Dach" bzw. im Rohbau fertiggestellt). Der bisher höchste Bauüberhang wurde im Jahr 1995 mit 928.500 Wohnungen gemessen.

Der zentrale Indikator für die künftige Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden (z. B. Fabrikge­bäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude) ist der umbaute Raum. Bei den im Jahr 2023 fertiggestellten Nichtwohngebäuden erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr 2022 um 3,8 % auf 191,7 Millionen Kubikmeter. Der Anstieg ist u. a. auf die Handels- und Warenlagergebäude mit Zunahmen von 10,2 % bzw. 10,3 % zurückzuführen. Bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden fand im Jahr 2023 wieder eine leichte Erholung nach der Corona-Krise statt (+6,2 % oder + 1,1 Millionen Kubikmeter umbauter Raum) (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/05/PD24_203_31121.html).

Die Bauwirtschaft in Deutschland steckt in der Krise; die Probleme reißen nicht ab. Was im Jahr 2021 mit Material- und Lieferengpässen begann, setzte sich in den Jahren 2022/23 mit der Energiekrise und dem Kaufkraftverlust der Haushalte durch die Verbraucherpreisinflation fort. Hinzu kamen rapide steigende Zinsen, die die Finanzierung von Bauprojekten besonders für private Haushalte, aber auch für Unternehmen erheblich erschwerten. Vor allem im Wohnungsneubau brachen die Auftragseingänge und Baugenehmigungen in 2023 regelrecht ein. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung der Baupreise nahm das Bauvolumen in nominaler Rechnung zwar über die Jahre noch zu, preisbereinigt sind aber in fast allen Bausparten bereits seit 2021 Rückgänge zu verzeichnen.

Der Nichtwohnungsbau lief in 2023 stabiler als der Wohnungsbau. Die erschwerten Finanzierungsbedingungen dürften sich bei den Unternehmen nicht so stark niedergeschlagen haben wie bei den Haushalten. Zwar gingen die Auftragseingänge sowohl im öffentlichen, als auch im Wirtschaftshochbau im Jahresverlauf etwas zurück, am aktuellen Rand legten sie aber dank mehrerer Großprojekte wieder zu. Der Auftragsbestand liegt damit weiterhin auf Rekordniveau.

Dennoch trüben die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die hohen Zinsen die Aussichten im Wirtschaftsbau. Das weltwirtschaftliche Umfeld entwickelte sich zuletzt wenig dynamisch, die deutschen Exporte gingen im Jahr 2023 merklich zurück. Auch die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ist - nicht zuletzt durch das Urteil des BVerfG und trotz der geplanten Ausgleichsmaßnahmen - weiterhin unsicher und wir Exporte wie Investitionen im laufenden Jahr wohl dämpfen. Dies dürfte Unternehmen davon abhalten, massiv in den Ausbau von Kapazitäten, z. B. durch den Bau neuer Werkstätten und Lagergebäude, zu investieren.

Im Jahr 2023 stieg der Nichtwohnungsbau nominal um 5,1 %. Preisbereinigt ging er aber um 0,9 % zurück.

Bauleistungen an bestehenden Nichtwohngebäuden haben in den vergangenen Jahren etwas an Bedeutung verloren: Ihr Anteil am gesamten Bauvolumen ging zwischen 2016 und 2022 kontinuierlich zurück, vor allem, da das Neubauvolumen kräftig zulegte. Im Jahr 2023 dürfte sich diese Entwicklung umgekehrt haben: Die deutlich gestiegenen Energiekosten verstärken die Anreize, energetisch zu sanieren. Dies dürfte bei dem kräftigen Anstieg der Bestandsmaß-nahmen eine entscheidende Rolle gespielt haben (https://www.diw.de/de/diw_01.c.889485.de/publikationen/wochenberichte/2024_01_1).

Auch im abgelaufene Jahr 2023 konnte über alle Leistungsbereiche ein guter Auftragseingang sowohl bei der öffentlichen Hand als auch der privaten Wirtschaft verzeichnet werden.

Die Generalplanung konnte auch über die Schwestergesellschaften weiter ausgebaut werden und hat damit auch zur erfreulichen Entwicklung des Bestandes beigetragen.

Hinsichtlich der sonstigen Ertragslage ist für das Geschäftsjahr 2023 folgendes festzuhalten:

Der Rohertrag hat 2023 im Vorjahresvergleich von 15.492 TEUR um 6,4% auf TEUR 14.508 abgenommen.

Dabei sind die Gesamtleistung von 22.522 TEUR um 1,4% auf 22.206 TEUR gefallen und der Materialaufwand von 7.030 TEUR um 9,5% auf 7.698 TEUR gestiegen.
Unter Berücksichtigung der von 13.390 TEUR um 4,5% auf 13.997 TEUR gestiegenen Betriebsaufwendungen und unter Einbeziehung des Zinssaldos, der sonstigen ordentlichen Erträge und der neutralen Erträge und Aufwendungen sowie der Forderungsbewertung und des Beteiligungsergebnisses zeigt sich ein von 3.041 TEUR um 28,2% auf 2.183 TEUR gesunkenes Ergebnis vor Steuern.

Nach Steuern (789 TEUR, Vorjahr 883 TEUR) erzielte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Überschuss von 1.394 TEUR. Der Jahresüberschuss liegt damit um 35,4% unter dem Niveau des Vorjahres von 2.158 TEUR.
Investitionen 

Die Gesellschaft investierte im Jahr 2023 in immaterielle Vermögensgegenstände sowie in Sachanlagen 268 TEUR, davon 145 TEUR für Kraftfahrzeuge, 28 TEUR in Hardware, 23 TEUR für Betriebs- und Geschäftsausstattung, 34 TEUR in Software, 5 TEUR für Mietereinbauten und 33 TEUR für GWGs. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 399 TEUR und Abgänge von 2 TEUR gegenüber.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresmittel 158 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von durchschnittlich 5 Personen.

Die Vermögenslage zeigt folgende Übersicht:


31.12.2023
%
31.12.2022
%
Veränd.
%

TEUR

TEUR

TEUR

VERMÖGENSSTRUKTUR






Langfristig gebundenes Vermögen






Anlagevermögen






Immaterielles Anlagevermögen
79
0,7
150
1,3
-71
-47,3
Sachanlagen
597
5,2
621
5,3
-24
-3,9
Finanzanlagen
336
2,9
277
2,3
59
21,3

1.012
8,7
1.048
8,9
-36
-3,4
Mittel/-kurzfristig gebundenes Vermögen






Vorräte
4.628
40,0
4.709
39,9
-81
-1,7
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
2.404
20,8
4.246
36,0
-1.842
-43,4
Liquide Mittel
3.440
29,7
1.556
13,2
1.884
121,1

10.472
90,4
10.511
89,1
-39
-0,4
Rechnungsabgrenzungsposten
94
0,8
133
1,1
-39
-29,3
Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
0
0,0
107
0,9
-107
-100,0
Gesamtvermögen
11.578
100,0
11.799
100,0
-221
-1,9



Zur Vermögenslage ist festzuhalten, dass das Gesamtvermögen von 11.799 TEUR um 221 TEUR (1,9%) auf 11.578 TEUR abgenommen hat. Dabei ist das langfristig gebundene Vermögen von 1.155 TEUR um 143 TEUR (12,4%) auf 1.012 TEUR und das kurz- und mittelfristig gebundene Vermögen von 10.644 TEUR um 78 TEUR (0,7%) auf 10.566 TEUR gesunken.

Die Finanzlage ergibt sich wie folgt:


31.12.2023
%
31.12.2022
%
Veränd.
%

TEUR

TEUR

TEUR

KAPITALSTRUKTUR






Langfristig verfügbares Kapital






Eigenkapital
2.361
20,4
4.605
39,0
-2.244
-48,7
Pensionsrückstellungen
10
0,1
0
0,0
10
-

2.371
20,5
4.605
39,0
-2.234
-48,5
Mittel/-kurzfristig verfügbares Kapital






sonstige Rückstellungen
1.894
16,4
1.683
14,3
211
12,5
Verbindlichkeiten
7.313
63,2
5.460
46,3
1.853
33,9

9.207
79,5
7.143
60,5
2.064
28,9
Rechnungsabgrenzungsposten
0
0,0
51
0,4
-51
-100,0
Gesamtkapital
11.578
100,0
11.799
100,0
-221
-1,9



Im Zuge der Abnahme des Gesamtkapitals von 11.799 TEUR um 221 TEUR (1,1%) auf 11.578 TEUR ist das langfristige Kapital (Eigenkapital und Pensionsrückstellungen) von 4.605 TEUR um 2.234 TEUR (48,5%) auf 2.371 TEUR gesunken, das kurz- und mittelfristig verfügbare Fremdkapital hat von 7.143 TEUR um2.064 TEUR (28,9%) auf 9.207 TEUR zugenommen.

Dabei ist das Eigenkapital durch die im Geschäftsjahr vollzogenen Ausschüttungen und unter Berücksichtigung des erzielten Jahresüberschusses um 2.234 TEUR gesunken. Daneben haben sich auch die Lieferverbindlichkeiten (105 TEUR), die sonstigen Verbindlichkeiten (145 TEUR) und Rechnungsabgrenzungsposten (51 TEUR) vermindert, wodurch die Zunahme der Pensionsrückstellungen (10 TEUR), der Steuerrückstellungen (70 TEUR), der übrigen Rückstellungen (141 TEUR), der erhaltenen Anzahlungen (1.797 TEUR) und der Verbundverbindlichkeiten (306 TEUR) überkompensiert wurde.

Die Fremdkapitalquote liegt per 31.12.2023 bei 79,5% (Vorjahr: 60,9%).

Die Eigenkapitalquote bewegt sich zum Bilanzstichtag mit 20,4% auf geringerem Niveau wie zum Vorjahresstichtag (39,0%).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen stets termingerecht nachgekommen. Dabei haben die flüssigen Mittel gegenüber dem Vorjahr um 1.884 TEUR auf 3.440 TEUR zugenommen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren 

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Ergebnis des einzelnen Projektes. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen PeP-7 (flexible Personaleinsatzplanung nach Budgetvorgaben und Projektlaufzeiten) heran. (siehe auch: Kennzahlensystem der Praxisinitiative erfolgreiches Planungsbüro (PeP). Mit den PeP-7-Kennzahlen kann die wirtschaftliche Lage eines Planungsbüros schnell bestimmt werden. Vergleiche über die Zeit und/oder mit Branchenkennzahlen geben Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung des Büros, die durch rechtzeitiges Gegensteuern verbessert werden kann. Ziel von PeP ist es, durch Verwendung einheitlicher Kennzahlen die in den einzelnen Büros ermittelten Werte untereinander und im Bezug zum Branchendurchschnitt vergleichbar zu machen. Die mit dem PeP-Prüfsiegel versehene Software ist dazu ein geeignetes Instrument.)

4. Gesamtaussage 

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III.  Prognosebericht

Wie bereits in 2023 werden wir 2024 umfangreich in unsere eigene Gebäude-Infrastruktur investieren.

Die BIM-Bearbeitungsmethodik wird erfolgreich in ausgewählten Generalplanungsprojekten eingesetzt. Sämtliche Systeme werden wir nunmehr nutzen, um die Effizienz in den Projekten zu verbessern.

Auch mit den aktuellen Themen KI im Bauwesen und ESG (Environmental Social Governance) werden wir uns in den kommenden Jahren intensiv auseinandersetzen.

Wir erwarten, dass sich die Auftragslage weiter auf stabilem Niveau halten wird.

Die Ergebnisse werden für das kommende Jahr auf einem vergleichbaren Niveau wie für das Geschäftsjahr 2023 erwartet.

Gleichwohl ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar, ob und in welchem Umfang sich die Auswirkungen der geopolitischen Lage auf die öffentliche Auftragsvergabe von Bund, Ländern und Kommunen im Bereich der Bauwirtschaft niederschlagen werden.

IV.  Chancen- und Risikobericht

Durch die ausgewogene Auftraggeberstruktur (öffentliche und private Bauherren) konnte die Gesellschaft eine zu einseitige Ausrichtung verhindern. Das Abschmelzen der großen Aufträge von Bund und Ländern konnte durch Neuakquisitionen aufgefangen werden. Auch die Gemeinden und Kreise gehören weiterhin zu unseren Hauptauftraggebern.

Die Entwicklungen der vergangenen Jahre an unseren Standorten in Frankfurt, Hamburg und Köln sind weiterhin positiv zu bewerten, so dass die Gesellschaft bzw. die Partnerunternehmen auch überregional ihre Präsenz mit Augenmaß ausbauen werden.

Bestandsgefährdende wirtschaftlichen und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Für die Gesellschaft stellen Nachfrage-/Auftragsrückgänge und Forderungsausfälle nach wie vor latente und geschäftstypische Risiken dar. Auch ist die Klagebereitschaft gleichgeblieben bzw. nimmt tendenziell zu. Entsprechende Vorkehrungen (insbesondere bei den Arbeitsabläufen und der Dokumentation) wurden getroffen, um bestandsgefährden­den Risiken, die aktuell immer noch nicht vorliegen, zu begegnen.

Dortmund, den 20.06.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.011.623,56 1.047.174,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 79.127,00 149.526,00
II. Sachanlagen 597.112,80 620.597,80
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.460,00 51.647,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 512.652,80 568.950,80
III. Finanzanlagen 335.383,76 277.050,42
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 267.250,42 267.250,42
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 58.333,34  
3. Sonstige Finanzanlagen 9.800,00 9.800,00
B. Umlaufvermögen 10.472.595,17 10.511.270,71
I. Vorräte 4.628.095,15 4.708.547,17
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 74.372.181,00 70.253.022,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.404.536,37 4.246.311,62
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 949.498,82 2.525.691,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.455.037,55 1.720.620,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 191.671,88 184.604,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.439.963,65 1.556.411,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 93.792,72 133.185,30
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   107.395,77
Aktiva 11.578.011,45 11.799.026,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.360.368,90 4.604.646,55
I. ausgegebenes Kapital 450.000,00 450.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
2. eigene Anteile -50.000,00 -50.000,00
II. Kapitalrücklage 140.000,00 140.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.770.368,90 4.014.646,55
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.904.259,61 1.683.234,00
C. Verbindlichkeiten 7.313.382,94 5.459.963,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 554.962,21 248.543,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 554.962,21 248.543,46
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.758.420,73 5.211.419,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.758.420,73 5.211.419,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 51.182,12
Passiva 11.578.011,45 11.799.026,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.072.126,72 15.929.111,37
2. Personalaufwand 11.016.527,04 10.573.838,01
a) Löhne und Gehälter 8.823.213,78 8.552.778,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.193.313,26 2.021.059,39
davon für Altersversorgung 380.324,43 136.075,88
3. Abschreibungen 398.778,17 396.955,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 398.778,17 396.955,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.618.933,91 2.489.840,32
5. Erträge aus Beteiligungen   372.283,95
davon aus verbundenen Unternehmen   372.283,95
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 371,78 646,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161.286,11 219.348,82
davon aus verbundenen Unternehmen 34.519,89 36.579,28
davon Erträge aus Abzinsung 3.741,00 3.264,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.372,35 6.786,73
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.264,00 4.930,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 789.081,39 882.962,07
10. Ergebnis nach Steuern 1.407.091,75 2.171.007,41
11. sonstige Steuern 12.762,00 13.096,00
12. Jahresüberschuss 1.394.329,75 2.157.911,41
13. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 3.638.607,40 2.232.442,40
a) aus anderen Gewinnrücklagen 3.638.607,40 2.232.442,40
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.394.329,75 2.157.911,41
a) in andere Gewinnrücklagen 1.394.329,75 2.157.911,41
15. Ausschüttung 3.638.607,40 2.232.442,40
16. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang


Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: assmann GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dortmund
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dortmund
Register-Nr.: HRB 3836

gaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtigerAnschaffungsnebenkosten bewertet. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Ausleihungen asind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.
Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Aktive latente Steuern sind gemäß Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 s. 2 HGB nicht angesetzt worden.

Die Pensionsrückstellungen werden in analoger Anwendung nach IAS 19 nach der PUC Methode bewertet. Für einen Teilbetrag in Höhe von € 885.579,00 liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten vor. Die Berechnung erfolgt zum 31.12.2023 nach dem Deckungskapitalverfahren mit einem Rechnungszins von 1,82% (10-jähriger Durchschnittszins) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck . Gehalts- und Rententrends sowie Fluktuationsraten wurden mit 0,0% p.a. berücksichtigt. Darüber hinaus bestehen sogenannte beitragsorientierte Leistungszusagen. Die zugesagten Versorgungsleistungen entsprechen den durch die Rückdeckungsversicherungen finanzierbaren Leistungen. Die Bewertung eines Teilbetrags in Höhe von € 221.011,00 € erfolgt daher mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen. Der berechnete Wert der Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt € 1.106.590,00 ist gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit dem von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten Aktivwerten in Höhe von insgesamt € 1.096.641,00 verrechnet worden. Die Aktivwerte entsprechen dem beizulegenden Zeitwert im Sinne des § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurden die an ein verbundenes Unternehmen ausgegebenen Ausleihungen von TEUR 58 aufgrund ihrer Langfristigkeit in die Finanzanlagen als "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst, sodass die Ausleihungen im Vorjahr unter den "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen sind.

Darüber hinaus wurden im aktuellen Geschäftsjahr die im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer aufgrund der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft als "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen, da dem Mutterunternehmen als Organträger die Verpflichtung zur Anmeldung und Zahlung der Umsatzsteuer obliegt. Der entsprechende Vorjahresbetrag wurde nicht angepasst, sodass im Vorjahr die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 290 noch unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" ausgewiesen sind.

Angaben zur Bilanz 

Anlagevermögens 

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt:




Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.717.122,56
34.300,00
557.258,33
0,00
1.194.164,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
1.717.122,56
34.300,00
557.258,33
0,00
1.194.164,23
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
545.644,48
42.117,97
0,00
0,00
587.762,45
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.517.709,97
229.973,70
918.962,36
0,00
1.828.721,31
Summe Sachanlagen
3.063.354,45
272.091,67
918.962,36
0,00
2.416.483,76
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
267.250,42
0,00
0,00
0,00
267.250,42
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
58.333,34
0,00
0,00
58.333,34
3. Genossenschaftsanteile
9.800,00
0,00
0,00
0,00
9.800,00
Summe Finanzanlagen
277.050,42
58.333,34
0,00
0,00
335.383,76
Summe Anlagevermögen
5.057.527,43
364.725,01
1.476.220,69
0,00
3.946.031,75

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.567.596,56
104.642,00
557.201,33
0,00
1.115.037,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
1.567.596,56
104.642,00
557.201,33
0,00
1.115.037,23
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
493.997,48
9.304,97
0,00
0,00
503.302,45
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.948.759,17
284.831,20
917.521,86
0,00
1.316.068,51
Summe Sachanlagen
2.442.756,65
294.136,17
917.521,86
0,00
1.819.370,96
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
3. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
4.010.353,21
398.778,17
1.474.723,19
0,00
2.934.408,19

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
79.127,00
149.526,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
79.127,00
149.526,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
84.460,00
51.647,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
512.652,80
568.950,80
Summe Sachanlagen
0,00
597.112,80
620.597,80
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
267.250,42
267.250,42
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
58.333,34
0,00
3. Genossenschaftsanteile
0,00
9.800,00
9.800,00
Summe Finanzanlagen
0,00
335.383,76
277.050,42
Summe Anlagevermögen
0,00
1.011.623,56
1.047.174,22


Umlaufvermögen 

Die Forderungen gliedern sich wie folgt:


Geschäftsjahr
in T€
Vorjahr
in T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
1.206
1.028
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
1.206
1.028
Forderungen verbundene Unternehmen
949
2.526
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
949
2.526
davon gegen Gesellschaftern
0
1.500
Sonstige Vermögensgegenstände
249
693
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
75
528



Eigenkapital 

Das Stammkapital von € 500.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Gesellschaft hat den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in eine Gewinnrücklage eingestellt.

Die Entwicklung der Rücklagen zeigt folgende Übersicht:




Wertansatz zu Beginn des Geschäftsjahres

4.014.646,55
Entnahmen für das Geschäftsjahr

3.638.607,40
Einstellung aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres

1.394.329,75
Wertansatz Gewinnrücklage zum Bilanzstichtag

1.770.368,90
Wertansatz Kapitalrücklage zum Bilanzstichtag

140.000,00


Pensionsrückstellungen 

Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt nach vorliegendem Gutachten der Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altervorsorge per 31.12.2023. Das angewandte Bewertungsverfahren ist die  PUC Methode ("Prjekted Unit Credit Method"). Als Sterbetafeln dienen die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins beträgt 1,82% (10-jähriger Durchschnittszins bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren).

Die Rückdeckungsansprüche bemessen sich nach den durch die jeweiligen Versicherer nachgewiesenen Zeitwerten der zugrunde liegenden Versicherungen zum Bilanzstichtag.

Nach § 246 Abs. 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die Deckungsvermögen im Sinne der Vorschrift darstellen, mit den entsprechenden Verpflichtungen zu saldieren.

Deckungsvermögen liegt vor, wenn die betroffenen Vermögensgegenstände dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen.

Ausschüttungssperre 

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen.




Rückstellung (mit dem 7-Jahres-Durchschnitszins / 1,74%)

891.246,00
Rückstellung (mit dem 10-Jahres-Durchschnitszins / 1,82%)

885.579,00
Unterschiedsbetrag

5.667,00


Steuerrückstellungen   

Zusammensetzung und Entwicklung zeigt folgender Rückstellungsspiegel:


01.01.
Verbrauch
Umbuchung
Zuführung
31.12.

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Gewerbesteuer 2021
31.943,00
-31.943,00
0,00
0,00
0,00
Gewerbesteuer 2022
323.322,00
0,00
0,33
0,00
323.322,33
Gewerbesteuer 2023
0,00
0,00
0,00
110.957,00
110.957,00
Umsatzsteuer nicht fällig
32.853,00
0,00
-8.665,60
0,00
24.187,40
Saldo gesamt
388.118,00
-31.943,00
-8.665,27
110.957,00
458.466,73


Sonstige Rückstellungen 

Zusammensetzung und Entwicklung zeigt folgender Rückstellungsspiegel:


01.01.
Verbrauch
Auflösung
Abzinsung
Zuführung
31.12.

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Prozeßkosten
21.934,00
0,00
0,00
-161,00
0,00
21.773,00
Garantien
93.700,00
-8.700,00
0,00
2.270,00
0,00
87.270,00
ausstehende Rechnungen
0,00
0,00
0,00
0,00
169.817,88
169.817,88
Aufbewahrungskosten
79.880,00
0,00
-400,00
0,00
0,00
79.480,00
Jahresabschlusskosten
24.000,00
-23.361,00
-639,00
0,00
25.500,00
25.500,00
Eigenanteil Versicherung
138.483,00
0,00
0,00
-1.834,00
25.200,00
161.849,00
Schadenersatz
113.419,00
0,00
0,00
-752,00
0,00
112.667,00
Mitarbeiterbeteiligung
200.000,00
0,00
-200.000,00
0,00
0,00
0,00
Urlaub
431.300,00
-431.300,00
0,00
0,00
570.088,00
570.088,00
Freizeitkonto
192.400,00
-192.400,00
0,00
0,00
207.399,00
207.399,00
Saldo gesamt
1.295.116,00
-655.761,00
-201.039,00
-477,00
998.004,88
1.435.843,88


Verbindlichkeiten 

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:


Geschäftsjahr
in T€
Vorjahr
in T€
Erhaltene Anzahlungen
5.475
3.678
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
5.475
3.678
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
848
953
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
848
953
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
555
249
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
555
249
davon gegen Gesellschafter
555
249
Sonstige Verbindlichkeiten
435
580
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
435
580
davon aus Steuern
377
459
davon im Rahmen sozialer Sicherheit
7
67



Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte unbesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 

In dem Posten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 380.324,43 (Vorjahr: € 334.051,23) enthalten.

Aufwendungen und Erträge aus der Vermögensverrechnung 

Im Zuge der Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 HGB sind folgende Aufwendungen und Erträge miteinander verrechnet worden:




Personalaufwand

442.596,00
Auflösung Pensionsrückstellung

-229.520,00
Zinsaufwand

16.444,00
Differenz aus Vermögensgegenständen

-346.864,00
Gesamtzuführung zur Pensionsrückstellung (Saldo Vermögensverrechnung)

-117.344,00
davon Personalaufwand

442.596,00
davon Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-559.940,00


Sonstige Angaben 

Auf die Angabe des Anteilsbesitzes von Unternehmen, an denen die Gesellschaft mit mehr als 20% beteiligt ist, wird gem. § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Sonstige sonstige finanzielle Verpflichtungen 

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen von € 1.446.742,92 und aus Leasing- und Wartungsverträgen von € 198.315,12.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von insgesamt Euro 21,6 Mio. Euro. Diese bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen, die gleichzeitig Gesellschafter sind.

Darüber hinaus wurden die Außenstände der Gesellschaft zur Besicherung fremder Verbindlichkeiten im Rahmen einer Globalabtretung abgetreten. Die Abtretung erfolgte zugunsten eines verbundenen Unternehmens, welches gleichzeitig Gesellschafter ist.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer 

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 158 Angestellte, davon 16 in leitender Position.
Namen der Geschäftsführer 

Während des Berichtsjahres lag die Führung der Geschäfte bei den Herren:
Dipl.-Ing. Ulrich Schneider, Hückeswagen Dipl.-Ing. Arch. Eric Olaf Bruske, Hamm Dipl.-Ing. Arch Christian Cramer, Sundern Dipl.-Ing. Ralf Uennigmann, Metelen Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von € 411.264,70 erhalten.
gabe
Die Bezüge für frühere Geschäftsführer beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf € 563.970,10.

Für ausgeschiedene Geschäftsführer sind Pensionsrückstellungen in Höhe von € 1.106.590,00 gebildet worden.

Unterschrift der Geschäftsführung 

Dortmund, 03.07.2024

sonstige Berichtsbestandteile


Ulrich Schneider, Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die assmann GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der assmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der assmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hessisch Oldendorf,29. Juli 2024

alvista GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reinhard von Aulock
Nadine Riedemann
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüferin

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