assmann
GmbH
Dortmund
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
Die assmann GmbH ist ein national tätiges
Planungs- und Beratungsunternehmen mit dem Hauptsitz in
Dortmund. Die Gesellschaft bietet am Markt die Bereiche
Planung und Projektmanagement für Hoch-, Ingenieur-
sowie Umweltbauten an.
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem
Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden
Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt)
3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im
dreistelligen Milliardenbereich. Die unterschiedliche
Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu
Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise
zurückzuführen.
Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um
11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro
nominal 5 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete
der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die
größten Einbußen und das niedrigste nominale
Jahresergebnis seit 2018.
Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich
zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 %
und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8
Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6
Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht,
der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.
In dieser Statistik erfasst werden alle Betriebe von
Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen. Im Jahr
2023 waren das rund 9.600 Betriebe und damit 1,8 % mehr als
im Vorjahr. Seit 13 Jahren (2009 = 7.000 Betriebe) steigt die
Zahl dieser Betriebe kontinuierlich. In den befragten
Betrieben waren 2023 im Jahresdurchschnitt 536.000 Personen
tätig. Das waren rund 6.600 bzw. 1,2 % mehr als im Jahr
zuvor. Die Entgelte stiegen im gleichen Zeitraum nominal um
3,9 % und ergaben eine Gesamtsumme von 24,1 Milliarden Euro.
Dabei wurden etwa 617 Millionen Arbeitsstunden (-0,5 %
gegenüber 2022) auf Baustellen geleistet.
Im Dezember 2023 lag der reale Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe saison- und kalenderbereinigt 7,9 %
höher als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich stieg der
reale Auftragseingang im Dezember 2022 kalenderbereinigt um
4,2 %. Der Auftragseingang betrug rund 8,6 Milliarden Euro.
Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 1,7 % mehr als im
Dezember 2022.
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die
unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im
Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der
kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat /
Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige
konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte
Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen
Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und
Kalendereffekten unabhängig. Im Zuge der Corona-Krise
und des Kriegs in der Ukraine kann es zu sehr
unterschiedlichen Ergebnissen im
Vormonats-/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen
(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD254_068_441.html).
Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 294.400 Wohnungen
gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 0,3 % oder 900 Wohnungen weniger als im Vorjahr.
Damit hat sich die Zahl der jährlich fertiggestellten
Wohnungen seit dem Jahr 2021 kaum verändert (2021:
293.400; 2022: 295.300). Zuvor war die Zahl der Wohnungen von
159.800 im Jahr 2010 bis auf 306.400 Wohnungen im Jahr 2020
gestiegen. In den Zahlen sind sowohl die Baufertigstellungen
für neue Gebäude, als auch für
Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten
sowie Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen fiel
im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 26,7 % auf 259.600
und war damit deutlich geringer als die Zahl der
fertiggestellten Wohnungen. Dadurch ging die als
Bauüberhang bezeichnete Zahl erstmals seit dem Jahr 2008
gegenüber dem Vorjahr zurück und zwar um 58.100 auf
826.800 Wohnungen zum Jahresende 2023. Davon befanden sich
390.900 Wohnungen bereits im Bau (214.500 waren "unter Dach"
bzw. im Rohbau fertiggestellt). Der bisher höchste
Bauüberhang wurde im Jahr 1995 mit 928.500 Wohnungen
gemessen.
Der zentrale Indikator für die künftige
Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden (z. B.
Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und
Verwaltungsgebäude) ist der umbaute Raum. Bei den im
Jahr 2023 fertiggestellten Nichtwohngebäuden
erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr
2022 um 3,8 % auf 191,7 Millionen Kubikmeter. Der Anstieg ist
u. a. auf die Handels- und Warenlagergebäude mit
Zunahmen von 10,2 % bzw. 10,3 % zurückzuführen. Bei
den Büro- und Verwaltungsgebäuden fand im Jahr 2023
wieder eine leichte Erholung nach der Corona-Krise statt
(+6,2 % oder + 1,1 Millionen Kubikmeter umbauter Raum)
(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/05/PD24_203_31121.html).
Die Bauwirtschaft in Deutschland steckt in der Krise;
die Probleme reißen nicht ab. Was im Jahr 2021 mit
Material- und Lieferengpässen begann, setzte sich in den
Jahren 2022/23 mit der Energiekrise und dem Kaufkraftverlust
der Haushalte durch die Verbraucherpreisinflation fort. Hinzu
kamen rapide steigende Zinsen, die die Finanzierung von
Bauprojekten besonders für private Haushalte, aber auch
für Unternehmen erheblich erschwerten. Vor allem im
Wohnungsneubau brachen die Auftragseingänge und
Baugenehmigungen in 2023 regelrecht ein. Aufgrund der sehr
dynamischen Entwicklung der Baupreise nahm das Bauvolumen in
nominaler Rechnung zwar über die Jahre noch zu,
preisbereinigt sind aber in fast allen Bausparten bereits
seit 2021 Rückgänge zu verzeichnen.
Der Nichtwohnungsbau lief in 2023 stabiler als der
Wohnungsbau. Die erschwerten Finanzierungsbedingungen
dürften sich bei den Unternehmen nicht so stark
niedergeschlagen haben wie bei den Haushalten. Zwar gingen
die Auftragseingänge sowohl im öffentlichen, als
auch im Wirtschaftshochbau im Jahresverlauf etwas
zurück, am aktuellen Rand legten sie aber dank mehrerer
Großprojekte wieder zu. Der Auftragsbestand liegt damit
weiterhin auf Rekordniveau.
Dennoch trüben die schwache gesamtwirtschaftliche
Entwicklung und die hohen Zinsen die Aussichten im
Wirtschaftsbau. Das weltwirtschaftliche Umfeld entwickelte
sich zuletzt wenig dynamisch, die deutschen Exporte gingen im
Jahr 2023 merklich zurück. Auch die wirtschaftliche
Entwicklung Deutschlands ist - nicht zuletzt durch das Urteil
des BVerfG und trotz der geplanten Ausgleichsmaßnahmen
- weiterhin unsicher und wir Exporte wie Investitionen im
laufenden Jahr wohl dämpfen. Dies dürfte
Unternehmen davon abhalten, massiv in den Ausbau von
Kapazitäten, z. B. durch den Bau neuer Werkstätten
und Lagergebäude, zu investieren.
Im Jahr 2023 stieg der Nichtwohnungsbau nominal um 5,1
%. Preisbereinigt ging er aber um 0,9 % zurück.
Bauleistungen an bestehenden Nichtwohngebäuden
haben in den vergangenen Jahren etwas an Bedeutung verloren:
Ihr Anteil am gesamten Bauvolumen ging zwischen 2016 und 2022
kontinuierlich zurück, vor allem, da das Neubauvolumen
kräftig zulegte. Im Jahr 2023 dürfte sich diese
Entwicklung umgekehrt haben: Die deutlich gestiegenen
Energiekosten verstärken die Anreize, energetisch zu
sanieren. Dies dürfte bei dem kräftigen Anstieg der
Bestandsmaß-nahmen eine entscheidende Rolle gespielt
haben
(https://www.diw.de/de/diw_01.c.889485.de/publikationen/wochenberichte/2024_01_1).
Auch im abgelaufene Jahr 2023 konnte über alle
Leistungsbereiche ein guter Auftragseingang sowohl bei der
öffentlichen Hand als auch der privaten Wirtschaft
verzeichnet werden.
Die Generalplanung konnte auch über die
Schwestergesellschaften weiter ausgebaut werden und hat damit
auch zur erfreulichen Entwicklung des Bestandes beigetragen.
Hinsichtlich der sonstigen Ertragslage ist für das
Geschäftsjahr 2023 folgendes festzuhalten:
Der Rohertrag hat 2023 im Vorjahresvergleich von 15.492
TEUR um 6,4% auf TEUR 14.508 abgenommen.
Dabei sind die Gesamtleistung von 22.522 TEUR um 1,4%
auf 22.206 TEUR gefallen und der Materialaufwand von 7.030
TEUR um 9,5% auf 7.698 TEUR gestiegen.
Unter Berücksichtigung der von 13.390 TEUR um 4,5%
auf 13.997 TEUR gestiegenen Betriebsaufwendungen und unter
Einbeziehung des Zinssaldos, der sonstigen ordentlichen
Erträge und der neutralen Erträge und Aufwendungen
sowie der Forderungsbewertung und des Beteiligungsergebnisses
zeigt sich ein von 3.041 TEUR um 28,2% auf 2.183 TEUR
gesunkenes Ergebnis vor Steuern.
Nach Steuern (789 TEUR, Vorjahr 883 TEUR) erzielte die
Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen
Überschuss von 1.394 TEUR. Der Jahresüberschuss
liegt damit um 35,4% unter dem Niveau des Vorjahres von 2.158
TEUR.
Investitionen
Die Gesellschaft investierte im Jahr 2023 in
immaterielle Vermögensgegenstände sowie in
Sachanlagen 268 TEUR, davon 145 TEUR für Kraftfahrzeuge,
28 TEUR in Hardware, 23 TEUR für Betriebs- und
Geschäftsausstattung, 34 TEUR in Software, 5 TEUR
für Mietereinbauten und 33 TEUR für GWGs. Diesen
Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 399 TEUR
und Abgänge von 2 TEUR gegenüber.
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr 2023 im Jahresmittel 158 Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies
eine Zunahme von durchschnittlich 5 Personen.
Die Vermögenslage zeigt folgende Übersicht:
|
31.12.2023
|
%
|
31.12.2022
|
%
|
Veränd.
|
%
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
VERMÖGENSSTRUKTUR
|
|
|
|
|
|
|
Langfristig gebundenes Vermögen
|
|
|
|
|
|
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielles
Anlagevermögen
|
79
|
0,7
|
150
|
1,3
|
-71
|
-47,3
|
Sachanlagen
|
597
|
5,2
|
621
|
5,3
|
-24
|
-3,9
|
Finanzanlagen
|
336
|
2,9
|
277
|
2,3
|
59
|
21,3
|
|
1.012
|
8,7
|
1.048
|
8,9
|
-36
|
-3,4
|
Mittel/-kurzfristig gebundenes Vermögen
|
|
|
|
|
|
|
Vorräte
|
4.628
|
40,0
|
4.709
|
39,9
|
-81
|
-1,7
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
2.404
|
20,8
|
4.246
|
36,0
|
-1.842
|
-43,4
|
Liquide Mittel
|
3.440
|
29,7
|
1.556
|
13,2
|
1.884
|
121,1
|
|
10.472
|
90,4
|
10.511
|
89,1
|
-39
|
-0,4
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
94
|
0,8
|
133
|
1,1
|
-39
|
-29,3
|
Unterschiedsbetrag aus
Vermögensverrechnung
|
0
|
0,0
|
107
|
0,9
|
-107
|
-100,0
|
Gesamtvermögen
|
11.578
|
100,0
|
11.799
|
100,0
|
-221
|
-1,9
|
Zur Vermögenslage ist festzuhalten, dass das
Gesamtvermögen von 11.799 TEUR um 221 TEUR (1,9%) auf
11.578 TEUR abgenommen hat. Dabei ist das langfristig
gebundene Vermögen von 1.155 TEUR um 143 TEUR (12,4%)
auf 1.012 TEUR und das kurz- und mittelfristig gebundene
Vermögen von 10.644 TEUR um 78 TEUR (0,7%) auf 10.566
TEUR gesunken.
Die Finanzlage ergibt sich wie folgt:
|
31.12.2023
|
%
|
31.12.2022
|
%
|
Veränd.
|
%
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
KAPITALSTRUKTUR
|
|
|
|
|
|
|
Langfristig verfügbares Kapital
|
|
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
2.361
|
20,4
|
4.605
|
39,0
|
-2.244
|
-48,7
|
Pensionsrückstellungen
|
10
|
0,1
|
0
|
0,0
|
10
|
-
|
|
2.371
|
20,5
|
4.605
|
39,0
|
-2.234
|
-48,5
|
Mittel/-kurzfristig verfügbares Kapital
|
|
|
|
|
|
|
sonstige
Rückstellungen
|
1.894
|
16,4
|
1.683
|
14,3
|
211
|
12,5
|
Verbindlichkeiten
|
7.313
|
63,2
|
5.460
|
46,3
|
1.853
|
33,9
|
|
9.207
|
79,5
|
7.143
|
60,5
|
2.064
|
28,9
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
0
|
0,0
|
51
|
0,4
|
-51
|
-100,0
|
Gesamtkapital
|
11.578
|
100,0
|
11.799
|
100,0
|
-221
|
-1,9
|
Im Zuge der Abnahme des Gesamtkapitals von 11.799 TEUR
um 221 TEUR (1,1%) auf 11.578 TEUR ist das langfristige
Kapital (Eigenkapital und Pensionsrückstellungen) von
4.605 TEUR um 2.234 TEUR (48,5%) auf 2.371 TEUR gesunken, das
kurz- und mittelfristig verfügbare Fremdkapital hat von
7.143 TEUR um2.064 TEUR (28,9%) auf 9.207 TEUR zugenommen.
Dabei ist das Eigenkapital durch die im
Geschäftsjahr vollzogenen Ausschüttungen und unter
Berücksichtigung des erzielten Jahresüberschusses
um 2.234 TEUR gesunken. Daneben haben sich auch die
Lieferverbindlichkeiten (105 TEUR), die sonstigen
Verbindlichkeiten (145 TEUR) und Rechnungsabgrenzungsposten
(51 TEUR) vermindert, wodurch die Zunahme der
Pensionsrückstellungen (10 TEUR), der
Steuerrückstellungen (70 TEUR), der übrigen
Rückstellungen (141 TEUR), der erhaltenen Anzahlungen
(1.797 TEUR) und der Verbundverbindlichkeiten (306 TEUR)
überkompensiert wurde.
Die Fremdkapitalquote liegt per 31.12.2023 bei 79,5%
(Vorjahr: 60,9%).
Die Eigenkapitalquote bewegt sich zum Bilanzstichtag
mit 20,4% auf geringerem Niveau wie zum Vorjahresstichtag
(39,0%).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Gesellschaft
ihren Zahlungsverpflichtungen stets termingerecht
nachgekommen. Dabei haben die flüssigen Mittel
gegenüber dem Vorjahr um 1.884 TEUR auf 3.440 TEUR
zugenommen.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf dem Ergebnis des einzelnen Projektes. Wir ziehen
für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen
PeP-7 (flexible Personaleinsatzplanung nach Budgetvorgaben
und Projektlaufzeiten) heran. (siehe auch: Kennzahlensystem
der Praxisinitiative erfolgreiches Planungsbüro (PeP).
Mit den PeP-7-Kennzahlen kann die wirtschaftliche Lage eines
Planungsbüros schnell bestimmt werden. Vergleiche
über die Zeit und/oder mit Branchenkennzahlen geben
Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung des
Büros, die durch rechtzeitiges Gegensteuern verbessert
werden kann. Ziel von PeP ist es, durch Verwendung
einheitlicher Kennzahlen die in den einzelnen Büros
ermittelten Werte untereinander und im Bezug zum
Branchendurchschnitt vergleichbar zu machen. Die mit dem
PeP-Prüfsiegel versehene Software ist dazu ein
geeignetes Instrument.)
4. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und
Ergebnisentwicklung ist konstant.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch liquide Mittel und
kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.
III.
Prognosebericht
Wie bereits in 2023 werden wir 2024 umfangreich in
unsere eigene Gebäude-Infrastruktur investieren.
Die BIM-Bearbeitungsmethodik wird erfolgreich in
ausgewählten Generalplanungsprojekten eingesetzt.
Sämtliche Systeme werden wir nunmehr nutzen, um die
Effizienz in den Projekten zu verbessern.
Auch mit den aktuellen Themen KI im Bauwesen und ESG
(Environmental Social Governance) werden wir uns in den
kommenden Jahren intensiv auseinandersetzen.
Wir erwarten, dass sich die Auftragslage weiter auf
stabilem Niveau halten wird.
Die Ergebnisse werden für das kommende Jahr auf
einem vergleichbaren Niveau wie für das
Geschäftsjahr 2023 erwartet.
Gleichwohl ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar,
ob und in welchem Umfang sich die Auswirkungen der
geopolitischen Lage auf die öffentliche Auftragsvergabe
von Bund, Ländern und Kommunen im Bereich der
Bauwirtschaft niederschlagen werden.
IV.
Chancen- und Risikobericht
Durch die ausgewogene Auftraggeberstruktur
(öffentliche und private Bauherren) konnte die
Gesellschaft eine zu einseitige Ausrichtung verhindern. Das
Abschmelzen der großen Aufträge von Bund und
Ländern konnte durch Neuakquisitionen aufgefangen
werden. Auch die Gemeinden und Kreise gehören weiterhin
zu unseren Hauptauftraggebern.
Die Entwicklungen der vergangenen Jahre an unseren
Standorten in Frankfurt, Hamburg und Köln sind weiterhin
positiv zu bewerten, so dass die Gesellschaft bzw. die
Partnerunternehmen auch überregional ihre Präsenz
mit Augenmaß ausbauen werden.
Bestandsgefährdende wirtschaftlichen und
rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht
erkennbar.
Für die Gesellschaft stellen
Nachfrage-/Auftragsrückgänge und
Forderungsausfälle nach wie vor latente und
geschäftstypische Risiken dar. Auch ist die
Klagebereitschaft gleichgeblieben bzw. nimmt tendenziell zu.
Entsprechende Vorkehrungen (insbesondere bei den
Arbeitsabläufen und der Dokumentation) wurden getroffen,
um bestandsgefährdenden Risiken, die aktuell immer
noch nicht vorliegen, zu begegnen.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.011.623,56 |
1.047.174,22 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
79.127,00 |
149.526,00 |
| II.
Sachanlagen |
597.112,80 |
620.597,80 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
84.460,00 |
51.647,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
512.652,80 |
568.950,80 |
| III.
Finanzanlagen |
335.383,76 |
277.050,42 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
267.250,42 |
267.250,42 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
58.333,34 |
|
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
9.800,00 |
9.800,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
10.472.595,17 |
10.511.270,71 |
| I.
Vorräte |
4.628.095,15 |
4.708.547,17 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
74.372.181,00 |
70.253.022,89 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.404.536,37 |
4.246.311,62 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
949.498,82 |
2.525.691,38 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.455.037,55 |
1.720.620,24 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
191.671,88 |
184.604,47 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.439.963,65 |
1.556.411,92 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
93.792,72 |
133.185,30 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
|
107.395,77 |
| Aktiva |
11.578.011,45 |
11.799.026,00 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.360.368,90 |
4.604.646,55 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
450.000,00 |
450.000,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
500.000,00 |
500.000,00 |
| 2.
eigene Anteile |
-50.000,00 |
-50.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
140.000,00 |
140.000,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
1.770.368,90 |
4.014.646,55 |
| IV.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
1.904.259,61 |
1.683.234,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.313.382,94 |
5.459.963,33 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
554.962,21 |
248.543,46 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
554.962,21 |
248.543,46 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
6.758.420,73 |
5.211.419,87 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
6.758.420,73 |
5.211.419,87 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
51.182,12 |
| Passiva |
11.578.011,45 |
11.799.026,00 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
16.072.126,72 |
15.929.111,37 |
| 2.
Personalaufwand |
11.016.527,04 |
10.573.838,01 |
| a)
Löhne und Gehälter |
8.823.213,78 |
8.552.778,62 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.193.313,26 |
2.021.059,39 |
| davon
für Altersversorgung |
380.324,43 |
136.075,88 |
| 3.
Abschreibungen |
398.778,17 |
396.955,60 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
398.778,17 |
396.955,60 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.618.933,91 |
2.489.840,32 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
|
372.283,95 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
|
372.283,95 |
| 6.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
371,78 |
646,00 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
161.286,11 |
219.348,82 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
34.519,89 |
36.579,28 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
3.741,00 |
3.264,00 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
3.372,35 |
6.786,73 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
3.264,00 |
4.930,00 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
789.081,39 |
882.962,07 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
1.407.091,75 |
2.171.007,41 |
| 11.
sonstige Steuern |
12.762,00 |
13.096,00 |
| 12.
Jahresüberschuss |
1.394.329,75 |
2.157.911,41 |
| 13.
Entnahmen aus Gewinnrücklagen |
3.638.607,40 |
2.232.442,40 |
| a)
aus anderen Gewinnrücklagen |
3.638.607,40 |
2.232.442,40 |
| 14.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
1.394.329,75 |
2.157.911,41 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
1.394.329,75 |
2.157.911,41 |
| 15.
Ausschüttung |
3.638.607,40 |
2.232.442,40 |
| 16.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend
§ 275 Abs. 2 HGB nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße
Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der
§§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
assmann GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Dortmund |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Dortmund |
| Register-Nr.: |
HRB 3836 |
gaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen
Vermögensgegenstände werden linear pro rata
temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer
planmäßig abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter
Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger
Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter
werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.
Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem
Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im
Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird
unterstellt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die
Beteiligungen des Anlagevermögens sind zu
Anschaffungskosten einschließlich
aktivierungspflichtigerAnschaffungsnebenkosten bewertet.
Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende
niedrigere Wert angesetzt.
Die Ausleihungen asind zum Nennwert bzw. zum
niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten
bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den
Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material-
und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr
des Anlagevermögens. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung
von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB
als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.
Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung
angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen
Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung
ausreichend Rechnung getragen worden.
Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres
Nennwerts angesetzt.
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind
unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.
Aktive latente Steuern sind gemäß Wahlrecht
nach § 274 Abs. 1 s. 2 HGB nicht angesetzt worden.
Die Pensionsrückstellungen werden in analoger
Anwendung nach IAS 19 nach der PUC Methode bewertet. Für
einen Teilbetrag in Höhe von € 885.579,00 liegt ein
versicherungsmathematisches Gutachten vor. Die Berechnung
erfolgt zum 31.12.2023 nach dem Deckungskapitalverfahren mit
einem Rechnungszins von 1,82% (10-jähriger
Durchschnittszins) unter Berücksichtigung der
Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck . Gehalts- und
Rententrends sowie Fluktuationsraten wurden mit 0,0% p.a.
berücksichtigt. Darüber hinaus bestehen sogenannte
beitragsorientierte Leistungszusagen. Die zugesagten
Versorgungsleistungen entsprechen den durch die
Rückdeckungsversicherungen finanzierbaren Leistungen.
Die Bewertung eines Teilbetrags in Höhe von €
221.011,00 € erfolgt daher mit dem Aktivwert der
Rückdeckungsversicherungen. Der berechnete Wert der
Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt €
1.106.590,00 ist gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit
dem von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten
Aktivwerten in Höhe von insgesamt € 1.096.641,00
verrechnet worden. Die Aktivwerte entsprechen dem
beizulegenden Zeitwert im Sinne des § 255 Abs. 4 Satz 4
HGB.
Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung
getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen
Erfüllungsbetrag passiviert.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Im aktuellen Geschäftsjahr wurden die an ein
verbundenes Unternehmen ausgegebenen Ausleihungen von TEUR 58
aufgrund ihrer Langfristigkeit in die Finanzanlagen als
"Ausleihungen an verbundene Unternehmen" umgegliedert. Der
Vorjahresausweis wurde nicht angepasst, sodass die
Ausleihungen im Vorjahr unter den "Forderungen gegen
verbundene Unternehmen" ausgewiesen sind.
Darüber hinaus wurden im aktuellen
Geschäftsjahr die im Vorjahr unter den sonstigen
Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus
Umsatzsteuer aufgrund der bestehenden umsatzsteuerlichen
Organschaft als "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen" ausgewiesen, da dem Mutterunternehmen als
Organträger die Verpflichtung zur Anmeldung und Zahlung
der Umsatzsteuer obliegt. Der entsprechende Vorjahresbetrag
wurde nicht angepasst, sodass im Vorjahr die
Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 290
noch unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" ausgewiesen
sind.
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des
Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt:
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.717.122,56
|
34.300,00
|
557.258,33
|
0,00
|
1.194.164,23
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.717.122,56
|
34.300,00
|
557.258,33
|
0,00
|
1.194.164,23
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
545.644,48
|
42.117,97
|
0,00
|
0,00
|
587.762,45
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.517.709,97
|
229.973,70
|
918.962,36
|
0,00
|
1.828.721,31
|
Summe Sachanlagen
|
3.063.354,45
|
272.091,67
|
918.962,36
|
0,00
|
2.416.483,76
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
267.250,42
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
267.250,42
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
58.333,34
|
0,00
|
0,00
|
58.333,34
|
3. Genossenschaftsanteile
|
9.800,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.800,00
|
Summe Finanzanlagen
|
277.050,42
|
58.333,34
|
0,00
|
0,00
|
335.383,76
|
Summe Anlagevermögen
|
5.057.527,43
|
364.725,01
|
1.476.220,69
|
0,00
|
3.946.031,75
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.567.596,56
|
104.642,00
|
557.201,33
|
0,00
|
1.115.037,23
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.567.596,56
|
104.642,00
|
557.201,33
|
0,00
|
1.115.037,23
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
493.997,48
|
9.304,97
|
0,00
|
0,00
|
503.302,45
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.948.759,17
|
284.831,20
|
917.521,86
|
0,00
|
1.316.068,51
|
Summe Sachanlagen
|
2.442.756,65
|
294.136,17
|
917.521,86
|
0,00
|
1.819.370,96
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
4.010.353,21
|
398.778,17
|
1.474.723,19
|
0,00
|
2.934.408,19
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
79.127,00
|
149.526,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
79.127,00
|
149.526,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
84.460,00
|
51.647,00
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
512.652,80
|
568.950,80
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
597.112,80
|
620.597,80
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
267.250,42
|
267.250,42
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
58.333,34
|
0,00
|
3. Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
9.800,00
|
9.800,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
335.383,76
|
277.050,42
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
1.011.623,56
|
1.047.174,22
|
Umlaufvermögen
Die Forderungen gliedern sich wie folgt:
|
Geschäftsjahr
in T€
|
Vorjahr
in T€
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.206
|
1.028
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
1.206
|
1.028
|
Forderungen verbundene
Unternehmen
|
949
|
2.526
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
949
|
2.526
|
davon gegen
Gesellschaftern
|
0
|
1.500
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
249
|
693
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
75
|
528
|
Eigenkapital
Das Stammkapital von € 500.000,00 ist mit dem
Nennbetrag angesetzt.
Die Gesellschaft hat den Jahresüberschuss des
Geschäftsjahres in eine
Gewinnrücklage eingestellt.
Die Entwicklung der
Rücklagen zeigt folgende Übersicht:
|
|
€
|
Wertansatz zu Beginn des
Geschäftsjahres
|
|
4.014.646,55
|
Entnahmen für das
Geschäftsjahr
|
|
3.638.607,40
|
Einstellung aus dem
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres
|
|
1.394.329,75
|
Wertansatz
Gewinnrücklage zum Bilanzstichtag
|
|
1.770.368,90
|
Wertansatz
Kapitalrücklage zum Bilanzstichtag
|
|
140.000,00
|
Pensionsrückstellungen
Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt nach
vorliegendem Gutachten der Kölner Spezial Beratungs-GmbH
für betriebliche Altervorsorge per 31.12.2023. Das
angewandte Bewertungsverfahren ist die PUC Methode
("Prjekted Unit Credit Method"). Als Sterbetafeln dienen die
Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins
beträgt 1,82% (10-jähriger Durchschnittszins bei
einer Restlaufzeit von 15 Jahren).
Die Rückdeckungsansprüche bemessen sich nach
den durch die jeweiligen Versicherer nachgewiesenen
Zeitwerten der zugrunde liegenden Versicherungen zum
Bilanzstichtag.
Nach § 246 Abs. 2 HGB sind
Vermögensgegenstände, die Deckungsvermögen im
Sinne der Vorschrift darstellen, mit den entsprechenden
Verpflichtungen zu saldieren.
Deckungsvermögen liegt vor, wenn die betroffenen
Vermögensgegenstände dem Zugriff aller übrigen
Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der
Erfüllung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren
langfristig fälligen Verpflichtungen dienen.
Ausschüttungssperre
Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der
Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen
nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu
ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden,
wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei
verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines
Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags
mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen.
|
|
€
|
Rückstellung (mit dem
7-Jahres-Durchschnitszins / 1,74%)
|
|
891.246,00
|
Rückstellung (mit dem
10-Jahres-Durchschnitszins / 1,82%)
|
|
885.579,00
|
Unterschiedsbetrag
|
|
5.667,00
|
Steuerrückstellungen
Zusammensetzung und Entwicklung zeigt folgender
Rückstellungsspiegel:
|
01.01.
|
Verbrauch
|
Umbuchung
|
Zuführung
|
31.12.
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Gewerbesteuer 2021
|
31.943,00
|
-31.943,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Gewerbesteuer 2022
|
323.322,00
|
0,00
|
0,33
|
0,00
|
323.322,33
|
Gewerbesteuer 2023
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
110.957,00
|
110.957,00
|
Umsatzsteuer nicht
fällig
|
32.853,00
|
0,00
|
-8.665,60
|
0,00
|
24.187,40
|
Saldo gesamt
|
388.118,00
|
-31.943,00
|
-8.665,27
|
110.957,00
|
458.466,73
|
Sonstige Rückstellungen
Zusammensetzung und Entwicklung zeigt folgender
Rückstellungsspiegel:
|
01.01.
|
Verbrauch
|
Auflösung
|
Abzinsung
|
Zuführung
|
31.12.
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Prozeßkosten
|
21.934,00
|
0,00
|
0,00
|
-161,00
|
0,00
|
21.773,00
|
Garantien
|
93.700,00
|
-8.700,00
|
0,00
|
2.270,00
|
0,00
|
87.270,00
|
ausstehende Rechnungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
169.817,88
|
169.817,88
|
Aufbewahrungskosten
|
79.880,00
|
0,00
|
-400,00
|
0,00
|
0,00
|
79.480,00
|
Jahresabschlusskosten
|
24.000,00
|
-23.361,00
|
-639,00
|
0,00
|
25.500,00
|
25.500,00
|
Eigenanteil Versicherung
|
138.483,00
|
0,00
|
0,00
|
-1.834,00
|
25.200,00
|
161.849,00
|
Schadenersatz
|
113.419,00
|
0,00
|
0,00
|
-752,00
|
0,00
|
112.667,00
|
Mitarbeiterbeteiligung
|
200.000,00
|
0,00
|
-200.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Urlaub
|
431.300,00
|
-431.300,00
|
0,00
|
0,00
|
570.088,00
|
570.088,00
|
Freizeitkonto
|
192.400,00
|
-192.400,00
|
0,00
|
0,00
|
207.399,00
|
207.399,00
|
Saldo gesamt
|
1.295.116,00
|
-655.761,00
|
-201.039,00
|
-477,00
|
998.004,88
|
1.435.843,88
|
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
|
Geschäftsjahr
in T€
|
Vorjahr
in T€
|
Erhaltene Anzahlungen
|
5.475
|
3.678
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
5.475
|
3.678
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
848
|
953
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
848
|
953
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
555
|
249
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
555
|
249
|
davon gegen Gesellschafter
|
555
|
249
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
435
|
580
|
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
|
435
|
580
|
davon aus Steuern
|
377
|
459
|
davon im Rahmen sozialer
Sicherheit
|
7
|
67
|
Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme
branchenüblicher Eigentumsvorbehalte unbesichert.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und Unterstützung
In dem Posten sind Aufwendungen für
Altersversorgung in Höhe von € 380.324,43 (Vorjahr:
€ 334.051,23) enthalten.
Aufwendungen und Erträge aus der
Vermögensverrechnung
Im Zuge der Vermögensverrechnung nach § 246
Abs. 2 HGB sind folgende Aufwendungen und Erträge
miteinander verrechnet worden:
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€
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Personalaufwand
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442.596,00
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Auflösung
Pensionsrückstellung
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-229.520,00
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Zinsaufwand
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16.444,00
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Differenz aus
Vermögensgegenständen
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-346.864,00
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Gesamtzuführung zur
Pensionsrückstellung (Saldo
Vermögensverrechnung)
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-117.344,00
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davon Personalaufwand
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442.596,00
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davon Zinsen und
ähnliche Aufwendungen
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-559.940,00
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Sonstige Angaben
Auf die Angabe des Anteilsbesitzes von Unternehmen, an
denen die Gesellschaft mit mehr als 20% beteiligt ist, wird
gem. § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.
Sonstige sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Mietverhältnissen von € 1.446.742,92 und aus
Leasing- und Wartungsverträgen von € 198.315,12.
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse
aus Bürgschaften in Höhe von insgesamt Euro 21,6
Mio. Euro. Diese bestehen gegenüber verbundenen
Unternehmen, die gleichzeitig Gesellschafter sind.
Darüber hinaus wurden die Außenstände
der Gesellschaft zur Besicherung fremder Verbindlichkeiten im
Rahmen einer Globalabtretung abgetreten. Die Abtretung
erfolgte zugunsten eines verbundenen Unternehmens, welches
gleichzeitig Gesellschafter ist.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die
Gesellschaft 158 Angestellte, davon 16 in leitender Position.
Namen der Geschäftsführer
Während des Berichtsjahres lag die Führung
der Geschäfte bei den Herren:
Dipl.-Ing. Ulrich Schneider, Hückeswagen
Dipl.-Ing. Arch. Eric Olaf Bruske, Hamm Dipl.-Ing. Arch
Christian Cramer, Sundern Dipl.-Ing. Ralf Uennigmann, Metelen
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr
Gesamtbezüge in Höhe von € 411.264,70
erhalten.
gabe
Die Bezüge für frühere
Geschäftsführer beliefen sich im abgelaufenen
Geschäftsjahr auf € 563.970,10.
Für ausgeschiedene Geschäftsführer sind
Pensionsrückstellungen in Höhe von €
1.106.590,00 gebildet worden.
Unterschrift der Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
Ulrich Schneider, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die assmann GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der assmann GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der assmann
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Hessisch Oldendorf,29. Juli 2024
alvista GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Reinhard von Aulock
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Nadine Riedemann
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Wirtschaftsprüfer
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Wirtschaftsprüferin
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