Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 122635
Vorher
EgeSun GmbH
Eingetragen
29.6.2005
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Imund Export von Naturprodukten aller Art sowie alle Geschäfte die damit in Zusammenhang stehen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner Verwaltung eigenen Vermögens, Managementleistungen und erlaubnisfreie Beratung von Unternehmen. Ferner der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Häusler
seit 14.2.2023
Geschäftsführer
Stephan Paulke
seit 30.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konsul-Smidt-Straße 8 q, 28217 Bremen
600.000 €
54.55%
Emmastraße 76, 28213 Bremen
500.000 €
45.45%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EgeSun GmbH

Oyten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31 DEZEMBER 2023

EGESUN GMBH, OYTEN

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Gegenstand des Unternehmens

Aus einem kleinen Bio-Einzelhandel aus dem Jahr 1979 hat sich im Laufe der Jahrzehnte - verbunden mit einer bemerkenswerten Unternehmensgeschichte - die EgeSun GmbH entwickelt, die mittlerweile ein stark leistungsfähiger Pionier-Betrieb der Bio-Branche für die Sortimente Trockenfrüchte, Nüsse & Kerne, Saaten, Snacks, Süßungsmittel, Früchte im Glas und Kokosprodukte -stets in konsequenter Bio-Qualität - ist. Als kompetenter Spezialist vom Ursprung bis ins Regal, vom günstigen EU-Bio bis zum besonders qualifizierten Verbandsprodukt, ausgestattet mit einem breiten Spektrum an weltweiten Kontakten in Herkunftsländer ist die EgeSun GmbH ein gesuchter Partner für verschiedene Vertriebskanäle und verfügt über eine Vielzahl an Marken und private label-Angeboten.

Unseren Handelskunden helfen wir in unserer Zusammenarbeit, den wachsenden Wunsch der Bevölkerung nach rückstandsfreien und authentischen Lebensmitteln in möglichst umweltfreundlichen Verpackungen immer besser zu begegnen. Unsere ausgewählten Projektpartner in diversen Ursprungsländern profitieren von unserer Aufbauarbeit im Rahmen unser Bio-Anbauprojekte und gemeinsam bringen wir unser Konzept "Wir bringen Bio in die Welt" zum Leben.

Für Endverbraucher und Geschäftskunden sind wir Ansprechpartner und Lieferant für hochwertige Bio-Lebensmittel.

2. Rahmenbedingungen

Für die Menschen in Deutschland war das Jahr 2023 geprägt von einer weiterhin hohen Gesamtinflationsrate für Lebensmittel in Höhe von 9 %. Bio-Lebensmittel verteuerten sich hingegen nur um 5 %. Für die gesamte Lebensmittelwirtschaft war es eine besondere Herausforderung, die richtige Balance zwischen unverändert hohen und teilweise noch weiter steigenden Kosten in den Bereichen Erzeugung, Transport und Verarbeitung einerseits und akzeptablen Verkaufspreisen andererseits zu finden.

Nachdem im Vorjahr die Verunsicherung der Verbraucher durch diverse Ereignisse - insbesondere dem Ukraine-Krieg mit seinen weitreichenden Folgen - ihre Spuren auch in der Umsatzentwicklung der Bio-Branche hinterlassen hatte, zeigte sich im Jahr 2023 wieder eine sehr positive Umsatzentwicklung für Bio-Lebensmittel: Die deutsche Bevölkerung gab 2023 für Bio-Lebensmittel 16,08 Mrd. € (+ 5 % zum Vorjahr) aus. Davon entfielen 3,15 Mrd. € auf den Naturkosthandel einschließlich der Hofläden (+ 0,2 %), 10,82 Mrd. € auf den Lebensmitteleinzelhandel inklusive der Drogeriemärkte (+ 7,2 %), sowie 2,11 Mrd. € auf "sonstige" (Reformhäuser, Bäckereien, Metzgereien, Obst- & Gemüse-Fachgeschäfte, Wochenmärkte, Abo-Kisten etc.) (+ 1,8 %).

Der Lebensmitteleinzelhandel hat im Jahr 2023 weiterhin aktiv und erfolgreich an seinem Schwerpunkt gearbeitet, die Sortimentsbreite und -tiefe, sowie die Kompetenz seiner Bio-Sortimente zu erhöhen. Dabei spielten zertifizierte Verbandsware und die Eigenmarken-Angebote der Handelsunternehmen eine immer wichtigere Rolle. Ehemals exklusiv im Naturkosthandel distribuierte Marken und Verbandswaren wurden dabei gezielt zur Anwerbung von Neukunden in Szene gesetzt.

Wie in den Vorjahren war auch im Jahr 2023 die unterbrechungsfreie Aufrechterhaltung der Lieferketten für die Erzeuger und Verarbeiter erneut eine besondere Herausforderung, die von den in den Betrieben arbeitenden Teams hohen Einsatz, Kreativität und ständige Agilität erforderte, um auf Ausfälle in der Lieferkette schnell und entschlossen zu reagieren und pragmatische Lösungen zur Sicherstellung der Versorgung zu finden.

3. Geschäftsverlauf

Der Start in das Jahr 2023 wurde geprägt durch einen enormen Erfolg der Veganuary-Vermarktungsaktivitäten wichtiger Handelskunden. Auch im weiteren Verlauf des Jahres legten die Umsätze kontinuierlich im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu, sodass sich der Jahresumsatz der EgeSun GmbH von im Vorjahr 46,5 Mio. € um 5,6 Mio. € auf 52,1 Mio. € erhöhte.

Zu diesem Umsatz-Erfolg haben neben dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen auch Erfolge bei der Neuanwerbung von mehreren Großkunden beigetragen. Die Kundenstruktur konnte durch diese Neukunden deutlich verbessert werden.

Auf der Ergebnis-Seite machte sich die durch unser aktives Management der Kosten und die Anpassung der Verkaufspreise induzierte Steigerung der Roherträge um + 4,2 % Punkte zum Vorjahr - trotz weiterhin hoher Gesamtkosten - positiv bemerkbar. Mit einem Jahresverlust der EgeSun GmbH im Geschäftsjahr 2023 von -1.180 Mio. € konnte der Vorjahres-Verlust von -3,68 € Mio. somit um 67,9 % reduziert werden.

Im Vorjahr wurden deutliche steigende Umsätze und ein wesentlicher Abbau der Verlustsituation prognostiziert. Die Prognosen wurden aufgrund der oben angeführten Gründe erreicht.

Der Personalbestand ist in seiner Struktur unverändert und die Anzahl der Arbeitnehmer mit 116 Beschäftigten zum Vorjahr um 12 Mitarbeiter gestiegen.

Die Sortimentsqualität der EgeSun GmbH wurde durch die Integration neuer und innovativer Produkte auf bereits hohem Niveau weiter ausgebaut.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen und der erheblichen Verlustsituation im Vorjahr zufrieden, wenngleich nicht das Niveau erreicht wurde, welches die Gesellschaft eigentlich anstrebt. Insofern ist noch ein Weg zu gehen, um wieder auf das angestrebte Umsatz- und Ergebnisniveau zu kommen. Aufgrund der eingeleiteten Entwicklung ist die Geschäftsführung jedoch zuversichtlich, diesem Ziel bereits im kommenden Geschäftsjahr näher zu kommen.

II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

31.12.2023 Vorjahr
Entwicklung der Vermögenslage TEuro % TEuro %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 7 0,0 14 0,1
Sachanlagen 2.942 10,8 2457 10,3
Finanzanlagen 1 0,0 1 0
2.950 10,8 2472 10,4
Vorräte 16.977 62,4 14909 62,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.622 6 1957 8,2
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.144 4,2 621 2,6
Sonstige Vermögensgegenstände 351 1,3 710 3
Flüssige Mittel 1.375 5,1 1512 6,4
Rechnungsabgrenzungsposten 202 0,7 180 1
Kurzfristig gebundenes Vermögen 21.671 79,7 19889 83,7
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.586 9,5 1406 5,9
Gesamtvermögen 27.207 100 23767 100

Einen wesentlichen Bestandteil des Vermögens der Gesellschaft bilden die Vorräte Diese erhöhten sich zum Vorjahr um 13,9 % auf nunmehr 16,98 Mio. €. Die Bevorratung ist aufgrund der gestiegenen Nachfrage und der daraus resultierenden Lieferfähigkeit an unsere Geschäftskunden notwendig und wird sich durch höhere Umsatzerlöse positiv auf das Ergebnis des Folgejahres auswirken.

2. Finanzlage

31.12.2023 Vorjahr
Entwicklung der Kapitalstruktur TEuro % TEuro %
Gezeichnetes Kapital 8.000 29,4 8.000 33,7
Kapitalrücklage 440 1,6 440 1,9
Verlustvortrag -9.846 -36,2 -6.166 -25,9
Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.180 -4,3 -3.680 -15,5
nicht gedeckter Fehlbetrag 2.586 9,5 1.406 6
Eigenkapital 0 0,0 0 0,0
Steuerrückstellungen 0 0,0 0 0,0
Sonstige Rückstellungen 560 2,1 431 1,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.961 18,2 3.969 16,7
Erhaltene Anzahlungen auf Besellungen 1.500 5,5 0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.876 17,9 3.089 13,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.165 55,7 16.151 68,0
Sonstige Verbindlichkeiten 145 0,5 127 0,5
Fremdkapital mittel- und kurzfristig 27.207 100,0 23.767 100,0
Fremdkapital 27.207 100,0 23.767 100,0
Gesamtkapital 27.207 100,0 23.767 100,0

Das Eigenkapital ist durch die Verlustsituation verbraucht, wodurch die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Zu diesem Zweck hat sich die Gesellschafterin verpflichtet, ausreichend Liquidität zur Verfügung zu stellen, damit die EgeSun GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Dies erfolgte durch eine sog. harte Patronatserklärung. Der Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen) ist mit TEUR -700 negativ. Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin wäre der Bestand des Unternehmens gefährdet.

Die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus der Finanzierung des Vorratsvermögens, die in der Beschreibung der Vermögenslage bereits dargestellt wurde. Aufgrund der Steigerung der Umsatzerlöse im Folgejahr konnte die Verschuldung teilweise zurückgeführt werden.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgen monatliche Tilgungsleistungen in Höhe von 1.500 TEUR jährlich an die Muttergesellschaft. Diese Verbindlichkeiten dienten für Investitionen in neue Produktions- und Lagereinrichtungen, die notwendig waren, um einen reibungslosen Geschäftsbetrieb weiter fortzuführen.

3. Ertragslage

31.12.2023 Vorjahr Änderung
TEuro % TEuro % TEuro %
Umsatzerlöse 52.168 99,2 46.540 100 5628 12,1
Erhöhung oder Verminderung des Bestandesan fertigen und unfertigen Erzeugnisse 411 0,8 0 0,00 411
GESAMTLEISTUNG 52.579 100,0 46.540 100,0 6039 13
sonstige betriebliche Erträge 415 0,8 1.229 2,6 -814 -66.2
52.994 100,8 47.769 102,6 5.225 10,9
Materialaufwand 40.832 77,7 38.108 81,9 2.724 7,1
Personalaufwand 5.629 10,7 4.983 10,7 646 13,0
Normalabschreibungen 351 0,7 335 0,7 16 4,8
sonstige betriebliche Aufwendungen 7.173 13,6 7.778 16,7 -605 -7.8
Sonstige Steuern 5 0,0 8 0,0 -3 -37.5
Betriebsaufwand 53.990 102,7 51.212 110,0 2.778 5,4
BETRIEBSERGEBNIS -996 -1.9 -3.443 -7.4 2.447 71,1
Finanzergebnis -184 -0.3 -237 -0.5 53 -22.4
Ordentliches Unternehmensergebnis -1.180 -2.2 -3.680 -7,9 2.500 67,9
ERGEBNIS VOR ERTRAGSSTEUERN -1.180 -2.2 -3.680 -7,9 2.500 67,9
Ertragsteuern 0 - 0 0,0 0 -
JAHRESERGEBNIS -1.180 0.02.2 -3.680 -7.9 2.500 67,9

Für das Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatzzuwachs von 6 Mio. € und folglich eine Steigerung der Roherträge um 3,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Dies ist im Wesentlichen auf eine verbesserte Materialaufwandsquote von 77,7 % (Vorjahr 81,9 %) im Verhältnis zur Gesamtleistung zurückzuführen. Wie auch schon im Vorjahr ist die Ergebnissituation der Gesellschaft aufgrund der anhaltenden Kostensteigerungen belastet und konnte durch die verbesserten Roherträge nicht kompensiert werden, was zu einem Jahresfehlbetrag von 1,18 Mio. € im abgelaufenen Geschäftsjahr führte.

Es wurden bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr Maßnahmen zur Gegensteuerung dieser Geschäftsentwicklung ergriffen, die im Jahr 2024 schon Erfolge zeigen.

III. Chancen und Risiken und künftige Entwicklungen

Über die ausgesprochen positive Umsatzentwicklung des Jahres 2023 durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen einerseits und den Aufbau neuer Kundenbeziehungen zu potenzialstarken Neukunden andererseits setzt sich die positive Entwicklung der EgeSun GmbH mit zweistelligem Wachstum im Jahr 2024 weiter fort. Die kräftig steigenden Absätze fordern allerdings mehr Konzentration auf die Verbesserung der Effizienz in der Produktion, die Steigerung der Produktionszahlen, eine langfristig vorausschauende Planung verbunden mit konsequenter Rohwarensicherung, die Modernisierung der Produktionsabläufe und die Weiterentwicklung der Ausstattung der Produktion.

Die insgesamt sehr positive Entwicklung der Gesellschaft lässt für 2024 nicht nur die Rückkehr der Gesellschaft zu einem positiven Ergebnis sondern ein insgesamt sogar sehr zufriedenstellendes Ergebnis erwarten. Diese Entwicklung gilt dabei sowohl für das Handelsgeschäft der Gesellschaft als auch gleichermaßen für die eigene Produktion, die 2024 vollständig ausgelastet ist, sodass zeitweise keine neuen Aufträge mehr angenommen werden können.

Zu den üblichen Herausforderungen bei der Rohwarenbeschaffung stellen sich die Fragen nach der Erweiterung der Produktionskapazitäten und der Erweiterung der für die Produktion verfügbaren Fläche.

Den anhaltenden Fachkräftemangel in Deutschland bekommt auch die EgeSun GmbH zu spüren. Angesichts der stark anwachsenden Produktionsmengen ist das Produktionsteam der EgeSun besonders betroffen und hat gemeinsam mit dem Team der Personalabteilung die Bemühungen verstärkt, neue Kolleginnen und Kollegen ins Team zu holen.

Wie in den Vorjahren steht das aktive Management der Kosten und die Anpassung der Verkaufspreise weiterhin im Fokus des Managements, um die positive Entwicklung der Roherträge und des Unternehmensergebnisses weiter zu verbessern.

Durch die konsequente Unterstützung der Liquidität der EgeSun GmbH durch die Muttergesellschaft besteht kein Liquiditätsrisiko für die Stakeholder der EgeSun GmbH.

Bei den Kunden der EgeSun GmbH handelt es sich im Wesentlichen um große Handelskunden mit geringem Bonitätsrisiko. Forderungsausfallrisiken und Zahlungsstockungen werden durch ein Debitorenmanagement kontrolliert, dem eine kontinuierliche Überwachung der überfälligen Forderungen zugrunde liegt. Durch die Vereinbarung von moderaten Zahlungszielen werden potenzielle Ausfallrisiken weiter reduziert.

Die EgeSun hat Großkunden, die für wesentliche Anteile der Umsatzerlöse verantwortlich zeichnen. Eine Beendigung der Geschäftsbeziehung hätte einen erheblichen Einfluss auf Umsätze und Ergebnis und würde - ohne die Unterstützung des Mutterunternehmens - ein bestandsgefährdendes Risiko darstellen.

Das Management des Unternehmens kontrolliert, bewertet und steuert mit Hilfe eines Risikomanagementsystems. Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement. In wöchentlichen Sitzungen der Geschäftsleitung werden erkannte Risiken und Maßnahmen besprochen.

Die Maßnahmen der Geschäftsleitung zur Steuerung der Gesellschaft werden regelmäßig auf den Stand der Umsetzung und Wirkung geprüft.

Risiken, denen die Gesellschaft durch ihre Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist, sind Markt-, Liquiditäts-, Währungs- sowie Umweltrisiken, wie durch den Klimawandel bedingte schlechte Ernten und Schlecht-Wetter-Ereignisse, durch politische Konflikte ausgelöste Blockaden von Seewegen. Aus heutiger Sicht sind keine weiteren Risiken oder Abhängigkeiten erkennbar, welche den Fortbestand der EgeSun GmbH für die überschaubare Zukunft gefährden könnten.

Um diesen Risiken entgegenzusteuern, wurden im Bereich des Währungsrisikos Absicherungen in Form von Devisentermingeschäften bei US-Dollar-Geschäften abgeschlossen. Das Markt- und Liquiditätsrisiko wird durch den weiteren Ausbau des Kundenstammes, sowie durch geplante Umsatzsteigerungen gemildert. Des Weiteren wurde eine sog. harte Patronatserklärung der Muttergesellschaft gegenüber den EgeSun GmbH abgegeben, die bei Liquiditätsengpässen greift.

Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte dienen zur Absicherung des Dollarkurses, der teilweise für den Einkauf von Rohwaren als Valuta vereinbart wurde. Hierfür wurden mit der UniCredit AG entsprechende Verträge abgeschlossen. Bei diesen Geschäften besteht ein Risiko durch die positive Veränderung des Wechselkurses bei Lieferung der Ware, was jedoch bei der Verkaufskalkulation bereits eingepreist wurde.

Neben den aufgeführten Risiken ergeben sich aber auch Chancen für das Unternehmen. Diese liegen zum einen in weiteren Kostenreduzierungspotenzialen bei konsequenter Fortführung der Optimierungsmaßnahmen von Fertigungs- und administrativen Prozessen. Zum anderen sehen wir unsere konsequente Vertragserfüllung bei all unseren Kunden und Lieferanten als gute Basis für eine nachhaltige Geschäftsbeziehung. Daneben erwarten wir eine - durch Ausweitung des Sortimentes mit innovativen Produkten - erfolgreiche Kundenakquise und -bindung.

 

Oyten, den 25.03.2025

EgeSun GmbH

Maximilian Häusler Geschäftsführer, Vorsitzender der Geschäftsleitung

Stephan Paulke, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

EGESUN GMBH, OYTEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.949.811,28 2.472.292,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.252,00 13.917,00
II. Sachanlagen 2.941.559,28 2.457.375,00
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 21.468.621,38 19.708.475,75
I. Vorräte 16.977.135,30 14.909.110,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.116.335,90 3.287.727,16
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.375.150,18 1.511.638,49
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 202.189,82 179.804,56
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 2.585.966,75 1.406.308,95
27.206.589,23 23.766.881,26

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 8.000.000,00 8.000.000,00
II. Kapitalrücklage 440.000,00 440.000,00
III. Verlustvortrag -9.846.308,95 -6.165.862,26
IV. Jahresfehlbetrag -1.179.657,80 -3.680.446,69
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.585.966,75 1.406.308,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 559.888,58 430.720,92
C. VERBINDLICHKEITEN 26.646.700,65 23.336.160,34
27.206.589,23 23.766.881,26

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 52.167.794,53 46.539.777,57
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 410.777,57 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 415.032,29 1.229.426,80
4. Materialaufwand -40.831.598,30 -38.108.447,65
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -40.827.529,06 -38.083.869,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.069,24 -24.577,75
5. Personalaufwand -5.628.857,03 -4.982.836,80
a) Löhne und Gehälter -4.612.998,38 -4.117.456,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.015.858,65 -865.380,14
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -350.884,76 -335.277,49
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.173.032,40 -7.777.921,22
-990.768,10 -3.435.278,79
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 588,00 536,82
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -184.256,41 -237.681,31
-183.668,41 -237.144,49
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 12,00
11. Ergebnis nach Steuern -1.174.436,51 -3.672.411,28
12. Sonstige Steuern -5.221,29 -8.035,41
13. Jahresfehlbetrag -1.179.657,80 -3.680.446,69

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31 DEZEMBER 2023

EGESUN GMBH, OYTEN

Allgemeine Angaben

Die EgeSun GmbH, Oyten, ist beim Amtsgericht Walsrode unter HRB 122635 eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde trotz bilanzieller Überschuldung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschafterin hat sich verpflichtet für die Verbindlichkeiten der EgeSun GmbH gegenüber Dritten einzustehen. Sie stellt im Bedarfsfall ausreichend finanzielle Mittel zur Begleichung der Verbindlichkeiten zur Verfügung. Hierzu wurde eine entsprechende Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft ausgesprochen.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Andere entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der betriebsgewöhnlichen Nutzung in der Regel über drei Jahre planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in der Regel zwischen 3 bis 15 Jahren abgeschrieben, bei Gebäuden erfolgt die Abschreibung nach einem typisierten Vomhundertsatz, angelehnt an die steuerlichen Sätze. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen pro rata temporis ermittelt.

Geringwertige bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00) in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tagespreisen bewertet. Dem Grundsatz der Einzelbewertung wird Rechnung getragen. Es wurde weder von der Möglichkeit der Gruppenbewertung mit gewogenem Durchschnitt (§ 240 Abs. 4 HGB), noch von der Möglichkeit, Bewertungsvereinfachungsverfahren (§ 256 HGB) anzuwenden, Gebrauch gemacht. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z. B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagedauer, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden, die nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung bemessen werden. Im Übrigen sind die Wertansätze vorsichtig gebildet worden (Niederstwertprinzip), sie lagen nicht über den Börsen- oder Marktpreisen. Geleistete Anzahlungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit Risiken betreffend die mögliche Realisierung durch entsprechende Lieferungen bestanden, wurde diesen mit der Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zu den Anschaffungskosten zugeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht versicherten Nettoforderungen in Höhe von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) gebildet. Dadurch wird der richtige Wertminderungsaufwand sachgerechter dargestellt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurden alle ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei erstmaliger Erfassung findet dabei die Nettomethode Anwendung, Erfolge aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Sachaufwand ausgewiesen. Die Aufzinsung erfolgt anhand des jeweils laufzeitadäquaten Zinssatzes.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 904.585,03 Euro, Zinsrückforderungen von 53.406,09 Euro und Umsatzsteuerforderungen von 185.534,64 Euro.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen in Höhe von 15.157.542,81 Euro und Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.445,41 Euro.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in voller Höhe auch solche gegenüber Gesellschaftern.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist diesem zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Vermögensgegenstände wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 15.808,74 Euro.

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält Forderungen in Höhe von 101.283,08 Euro (Vorjahr: 105.310,36 Euro) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

EgeSun GmbH

Anlagevermögen Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchung
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 119.071,20 1.819,71 1.048,06 119.842,85
119.071,20 1.819,71 1.048,06 119.842,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 927.791,20 125.764,88 1.053.556,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.829.720,93 73.266,89 4.447,23 1.898.540,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.575.434,56 49.491,28 136.089,34 1.488.836,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 578.061,28 578.061,28
4.332.946,69 826.584,33 140.536,57 5.018.994,45
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
1.000,00 1.000,00
4.453.017,89 828.404,04 141.584,63 5.139.837,30
Anlagevermögen Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchung
Euro
Zuschreibung
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.154,20 8.484,71 1.048,06 112.590,85
105.154,20 8.484,71 1.048,06 112.590,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 240.635,20 43.141,88 283.777,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 577.081,93 147.960,89 4.447,23 720.595,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.057.854,56 151.297,28 136.089,34 1.073.062,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
1.875.571,69 342.400,05 140.536,57 2.077.435,17
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile
1.980.725,89 350.884,76 141.584,63 2.190.026,02
Anlagevermögen Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltl. erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.252,00 13.917,00
7.252,00 13.917,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 769.779,00 687.156,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.177.945,00 1.252.639,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.774,00 517.580,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 578.061,28 0,00
2.941.559,28 2.457.375,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
1.000,00 1.000,00
2.949.811,28 2.472.292,00

Rückstellungsspiegel

Stand 01.01.2023
Euro
Verbrauch
Euro
Auflösung
Euro
Zuführung
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Schwerbehindertenabgabe 20.700,00 20.005,02 694,98 0,00 0,00
Künstlersozialabgabe 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00
Mietnebenkosten 0,00 0,00 0,00 90.000,00 90.000,00
Abfindung 60.000,00 60.000,00 0,00 0,00 0,00
Verpackungslizenzen 35.000,00 34.275,95 724,05 16.500,00 16.500,00
Berufsgenossenschaftsbeitrag 0,00 0,00 0,00 56.352,27 56.352,27
115.700,00 114.280,97 1.419,03 167.852,27 167.852,27
Drohverluste Leasing 76.606,69 46.331,58 0,00 0,00 30.275,11
Drohverlust Termingeschäft 47.470,23 47.470,23 0,00 97.909,20 97.909,20
124.076,92 93.801,81 0,00 97.909,20 128.184,31
Urlaub und Überstunden 117.700,00 117.700,00 0,00 155.000,00 155.000,00
Rechts- und Beratungskosten 23.000,00 0,00 0,00 29.000,00 52.000,00
Aufbewahrungspflicht 6.364,00 0,00 0,00 1.088,00 7.452,00
Jahresabschluss 43.880,00 20.125,00 0,00 25.645,00 49.400,00
190.944,00 137.825,00 0,00 210.733,00 263.852,00
430.720,92 345.907,78 1.419,03 476.494,47 559.888,58

In der Zuführung beim Posten "Aufbewahrungspflicht" ist ein Betrag von 588,00 Euro aus der Abzinsung enthalten.

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023
Euro
RLZ bis 1 Jahr
Euro
RLZ > 1 Jahr
Euro
RLZ > 5 Jahre
Euro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.875.463,40 4.875.463,40 0,00 0,00
Vorjahr 3.088.916,25 3.088.916,25 0,00 0,00
gegenüber Kreditinstituten 4.960.842,37 4.849.587,20 111.255,17 0,00
Vorjahr 3.968.837,36 3.790.027,29 178.810,07 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 15.164.988,22 3.007.446,22 6.000.000,00 6.157.542,00
Vorjahr 16.151.678,76 -1.576,26 16.143.255,02 0,00
aus erhaltenen Anzahlungen 1.500.000,00 1.500.000,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 145.406,66 145.406,66 0,00 0,00
Vorjahr 126.727,97 126.727,97 0,00 0,00
31.12.2023 26.646.700,65 14.377.903,48 6.111.255,17 6.157.542,00
31.12.2022 23.336.160,34 7.004.095,25 16.332.065,09 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrecht oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 21.626 TEuro und betrifft mit 16.665 TEuro verbundene Unternehmen und im Übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im betriebseigenen Gebäude werden Rohwaren bearbeitet und in Verpackungseinheiten abgefüllt, dies geschieht im Zwei-Schicht-Rhythmus mittels moderner Produktionsanlagen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde dieser Fertigungsstufe Rechnung getragen und eine Bestandsveränderung an fertigen Erzeugnissen in Höhe von 410.777,57 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 210.596,72 Euro (Vorjahr 939.701,77 Euro) enthalten, davon betreffen 210.596,72 Euro laufende Kurserträge.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 189.205,39 Euro (Vorjahr 217.744,01 Euro) enthalten, davon betreffen 189.205,39 Euro laufende Kursaufwendungen.

Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind im Posten sonstige betriebliche Erträge periodenfremde Erträge in Form der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 70 TEuro, Buchgewinne aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von 11 TEuro sowie sonstige in Höhe von 8 TEuro enthalten.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nachgeforderte Mietnebenkosten aus Vorjahren in Höhe von 90 TEuro berücksichtigt sowie sonstige in Höhe von 6 TEuro.

4. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat folgende Finanzinstrumente abgeschlossen, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden:

Kategorie Umfang Art Wesentliche Bedingungen
Devisentermingeschäfte 9.000.000 USD Optionen Differenzausgleich in Abhängigkeit des Wechselkurses zum Fälligkeitszeitpunkt

Die Gesellschaft hat Leasinggegenstände für Produktionsmaschinen und Kraftfahrzeuge mit einer Gesamtbelastung von 1.104.920,75 Euro für die nächsten fünf Jahre abgeschlossen. Die wesentlichen Vorteile des Leasinggeschäfts gegenüber dem Anlagenerwerb liegen in der höheren Verfügbarkeit von flüssigen Mitteln. Aufgrund der Laufzeit der Leasingverträge besteht gegebenenfalls das Risiko bei eintretendem technischem Fortschritt der Produktionsverfahren nicht durch Neuanschaffung entsprechend reagieren zu können.

Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 348,7 TEuro jährlich aus Mietverträgen bei unbestimmter Laufzeit.

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Geschäftsführer:

seit 17.03.2021 Stephan Paulke Kaufmann Oyten
ab 01.02.2023 Maximilian Häusler Kaufmann Töpen

Auf die Angabe der Bezüge der Organe wurde wegen Anwendung der Schutzklausel (§ 286 Absatz 4 HGB) verzichtet.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der dennree GmbH, Töpen, einbezogen. Die dennree GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konzernkreis auf.

Der offengelegte Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter der Nummer HRB 564 hinterlegt.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 115. Hiervon sind 107 Arbeitnehmer*innen als Vollzeitkräfte beschäftigt und 5 als Teilzeitkräfte. 3 Personen sind als geringfügige Beschäftigungsverhältnisse geführt.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 30.000,00 Euro und betrifft in vollem Umfang Abschlussprüferleistungen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.179.657,80 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres beeinflusste der im Februar 2022 ausgebrochene Russland-Ukraine-Konflikt durch die drastisch gestiegenen Energiepreise und Beschaffungskosten am Markt unser Handelsgeschäft massiv. Gleichzeitig führte die gestiegene Inflationsrate zu einer Verunsicherung der Verbraucher und einem veränderten Konsumverhalten, was in Summe zu einem negativen Jahresergebnis führte.

Anderweitige Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Oyten, den 25.03.2025

EgeSun GmbH

Maximilian Häusler, Geschäftsführer

Stephan Paulke, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EgeSun GmbH, Oyten:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EgeSun GmbH, Oyten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EgeSun GmbH, Oyten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und Lagebericht der EgeSun GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 24. Mai 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 25. März 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Landgraf, Wirtschaftsprüfer

gez. Appel, Wirtschaftsprüfer

ANGABE NACH § 328

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wird durch die Gesellschafterversammlung zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt.

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