Kelm Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Aart Izelaar-Buchholz seit 12.9.2024 | Geschäftsführer |
Viktor Kelm seit 21.8.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
WIRmachen-DRUCK GmbH | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ComDaTek GmbHHückelhovenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die ComDaTek GmbH ist eins der europaweit führenden Produktionsunternehmen im Bereich des Digitaldrucks. Wir sind ein Spezialist und Produzent für Drucksachen aller Art: von Visitenkarten über Flyer, Faltblätter, Broschüren, Aufkleber, Etiketten, Gruß- und Einladungskarten, Kalender, Bierdeckel, Mauspads, Plakate, Bilderrahmen, Bücher bis hin zu Bannern, großen Plakaten, Platten, Fahnen, Messewänden, Messetheken, Beachflags, Rollups, Magnetfolien, Bauplänen etc. Durch spezielle Schweißtechniken sind der ComDaTek GmbH bei der Banner- sowie Stoffproduktion keine Grenzen gesetzt und jedes vom Kunden individuell gewünschte Format aus diversen Materialien ist demzufolge herstellbar. Auf Kundenwunsch können unsere Mediengestalter und Mediendesigner professionell die druckfähigen Dateien kreieren. Kunden können zwischen Standard-, Express- und HEUTE-NOCH Produktion auswählen. Das vordergründige Ziel des Unternehmens ist die Zufriedenheit des Kunden, die sich wiederum aus der erfolgreichen Mischung von hochqualitativen Druckergebnissen, fairen Preisleistungsverhältnis und raschen Produktions- und Anlieferungszeiten des Unternehmens zusammensetzt. Um das vorrangige Ziel des Unternehmens zu erreichen, legt das Unternehmen großen Wert auf die eigene Herstellung der Druckerzeugnisse. Auf diese Weise durchlaufen die Produkte die Qualitätskontrollen in jedem Produktionsstadium, so dass nur die Produkte von höchster Qualität das Unternehmen auf dem Weg an den Kunden verlassen. 1.2. Forschung und Entwicklung Die ComDaTek GmbH entwickelt von Jahr zu Jahr ihre Produktionspalette weiter. Bei der Entwicklung innovativer wettbewerbsfähiger Produktionsanlagen arbeitet ComDaTek GmbH mit den marktführenden Maschinenanbietern eng zusammen, um den in der Vergangenheit erarbeiteten Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern weiterhin auszubauen. Die dadurch stetig steigenden Produktionsmöglichkeiten und die kontinuierlich laufenden Optimierungsprozesse der ComDaTek GmbH tragen dazu bei, dass die Produktvielfalt der ComDaTek GmbH stetig erweitert wird und gleichzeitig die Effizienz in allen Produktionsbereichen steigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte BIP 2019 ist nach den ersten Berechnungen durch das Statistisches Bundesamt (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr und das preisbereinigte BIP 2018 ist um 1,5 % höher als im Vorjahr, Statistisches Bundesamt, PDF, Bruttoinlandsprodukt für Deutschland 2019. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen. Gestützt wurde das Wachstum im Jahr 2019 vor allem vom Konsum: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,6 % höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates stiegen um 2,5 %. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben wuchsen damit stärker als in den beiden Jahren zuvor (Private Konsumausgaben 2017 und 2018 jeweils +1,3 % zum Vorjahr; Konsumausgaben des Staates 2017 +2,4 % und 2018 +1,4 % zum Vorjahr). Auch die Bruttoanlageinvestitionen sind kräftig gestiegen: In Bauten wurde preisbereinigt 3,8 % mehr investiert als ein Jahr zuvor. Die deutschen Exporte nahmen im Jahresdurchschnitt 2019 weiter zu, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Preisbereinigt exportierte die deutsche Wirtschaft 0,9 % mehr Waren und Dienstleistungen als 2018. Die preisbereinigten Importe stiegen mit +1,9 % stärker. Auf der Entstehungsseite des BIP war die wirtschaftliche Entwicklung 2019 zweigeteilt: Einerseits verzeichneten die Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe überwiegend kräftige Zuwächse. Andererseits ist die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) eingebrochen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr dadurch lediglich um 0,5 %. Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit einem Plus von 4,0 %. Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister mit jeweils +2,9 %. Im Gegensatz dazu gab es in weiten Teilen der Industrie starke Rückgänge: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging um 3,6 % zurück. Insbesondere die schwache Produktion in der Automobilindustrie trug zu diesem Rückgang bei. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2019 erstmals von mehr als 45 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren 45,3 Millionen und damit rund 400 000 Personen mehr als 2018 erwerbstätig. Dieser Anstieg von 0,9 % beruht vor allem auf einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren überwogen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte sowie Abwanderungen aus Deutschland. Nach den Angaben des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. war das Jahr 2019 auch kein leichtes Jahr für die Druckindustrie. So notierten im Jahr 2019 - laut den Daten des Statistischen Bundesamtes - die wichtigsten Konjunkturindizes der Branche im Mittel deutlich unter ihrem Vorjahresniveau. Damit dürfte auch der nominale kalenderbereinigte Branchenumsatz 2019 unter den 19,6 Mrd. Euro von 2018 liegen. Während der saison- und kalenderbereinigte Produktionsindex im Vorjahresvergleich um durchschnittlich 6,3 Prozent zurückging, fiel der bereinigte Umsatzindex um durchschnittlich 3,1 Prozent. Besonders stark traf diese Produktionsabnahme die Zeitungssparte mit durchschnittlich rund -18 Prozent. Ebenfalls stark sank die Produktion in der Druck- und Medienvorstufe (durchschnittlich -9,7 Prozent) sowie der Druckweiterverarbeitung (durchschnittlich -11,2 Prozent). Auf der Ebene der Produktsegmente ging der Produktionswert des für die Druckindustrie wichtigsten Produktsegments - des Werbedrucks - im Vorjahresvergleich um 2,4 Prozent zurück und betrug im abgelaufenen Jahr 4,85 Mrd. Euro. Besonders stark war hierbei der wertmäßige Produktionsrückgang bei den Katalogen (-15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Positiv hat sich die Produktion von Plakaten entwickelt. Die Sparte hat wertmäßig deutlich zugelegt und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent. Auch bei bedruckten Etiketten wurde im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Zuwachs verzeichnet. Der Produktionswert stieg um rund 10 Prozent auf 1,37 Mrd. Euro. Aufgrund dieser Zunahme stieg der Anteil der bedruckten Etiketten am Gesamtwert aller Druckerzeugnisse auf 11,2 Prozent - was einem Plus von 1,2 Prozentpunkten im Vorjahresvergleich entspricht. Weiterhin legte auch der Wert der Produktion von Büchern und kartografischen Erzeugnissen zu. Mit einem Anstieg von 2,7 Prozent zeigt er erstmals seit mehr als 10 Jahren eine positive Entwicklung im Vorjahresvergleich. Der Gesamtwert der Produktion aller Druckerzeugnisse und Druckdienstleistungen sank allerdings im fünften Jahr in Folge und betrug 2019 insgesamt 13,72 Mrd. Euro. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz der ComDaTek GmbH konnte gegenüber dem Vorjahr um ca. 18 % gesteigert werden. Die Ursachen hierfür waren die steigenden Auftragszahlen, Zukauf von neuen Maschinen, Automatisierungsmaßnahmen in den Produktionsprozessen, Erweiterung der Produktionspalette und die Synergieeffekte aufgrund der strategischen Partnerschaft mit der Cimpress Deutschland GmbH. Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 322 % gestiegen. Bei dem Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres wird ein Vergleich zum Jahr 2018 vorgenommen. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis ist trotz der im Geschäftsjahr 2019 angestiegenen Personalkosten und der Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch die erheblich angestiegenen Umsätze um 279,59 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das positive Finanzergebnis ist aufgrund der zurückgegangenen Finanzierungszinsen aufgrund der weniger Maschinenzukäufe im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Das Steuerergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des erheblich gestiegenen Ergebnisses gravierend bzw. um 307,11 % erhöht. Das Umsatzwachstum der ComDaTek GmbH lag im Jahr 2019 wesentlich über dem Wachstum aus der gesamten Druckbranche, die wie aus den Angaben des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. ersichtlich ist, Umsatzrückläufe die letzten Jahre tendenziell zu verzeichnen hat. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund der erfolgreichen Auftrags- und Umsatzlage im Jahr 2019 46,91 %. Im Vorjahr lag diese bei 27,75 % und im Jahr 2017 bei 22,90 %. Die ComDaTek GmbH hat im Geschäftsjahr 2019 weitere Investitionen in die Erweiterung und Neubeschaffung des Maschinenparks getätigt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 5.571 TEUR und errechnet sich wie folgt:
c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist durch den Zukauf von Maschinen und Vergabe von Ausleihungen gegenüber dem Vorjahr um 3943 TEUR gestiegen. Durch den Zukauf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Jahr 2018 wurde das Vorratsvermögen auch im Jahr 2019 aufgrund der gestiegenen Umsätze verbraucht und neues zugekauft, so dass eine kleine Senkung an Vorratsbeständen zum 31.12.2019 von 3,64 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen ist. Bei den kurzfristigen ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen zum 31.12.2019 ist ein Zuwachs von 72,76 % € im Wesentlichen aufgrund der im Dezember 2019 erfolgten gestiegenen Lieferungen um die Weihnachtszeit, die zum Jahreswechsel noch nicht fällig geworden sind, zu verzeichnen. Die Rückstellungen sind um 35,45 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dieser Verlauf ist Wesentlich geprägt durch die erhöhten Steuerrückstellungen, die equivalent dem Umsatz- und Ergebniszuwachs gestiegen sind. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Abnahme von 22,13 % zu verzeichnen. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 35,25 % gestiegen. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Für die interne Unternehmenssteuerung werden von uns die folgenden Kennzahlen herangezogen: Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und der Cashflow: Der Umsatz je Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,44 % gesunken, gegenüber dem Jahr 2017 ist dieser um ca. 1 % gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt zum 31.12.2019 9,69 %, im Vorjahr lag diese bei 2,71 %. Durch die positive Umsatzrendite ist eine verbesserte Ertragslage gegenüber den Wettbewerbern der Druckindustrie zu verzeichnen. Die positive Umsatzrendite erfordert vielseitige unternehmensinterne Umstrukturierungsmaßnahmen, Automatisierungslösungen und deren zeitnahe Umsetzung. Die ComDaTek GmbH automatisiert ihre Produktionsprozesse stetig. Diese Entwicklung bleibt auch in der Zukunft fortbestehen. 4. Zusammenfassendes Fazit Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betrachten wir als gut. Die Ergebnis- und die Umsatzentwicklung der ComDaTek GmbH stehen in Einklang mit unseren Erwartungswerten. Unser Forderungsmanagement ist so ausgelegt, dass wir gezielt alle erforderlichen Schritte unternehmen, damit es zu keinen Forderungsausfällen kommt und dass die Kunden zeitnah ihre Forderungen gegenüber der ComDaTek GmbH begleichen. Bei dem Finanzmanagement verfolgt die ComDaTek GmbH das Ziel, dass alle fälligen Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden. 5. Prognosebericht Im Dezember 2018 gaben rund 38 % der vom ifo Institut befragten Unternehmen an, dass sich ihre Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten eher ungünstig entwickeln würde, erwarteten nur rund 1 % eine positive Geschäftsentwicklung. Im Dezember 2019 sank der Anteil der Unternehmen, die eine schwächere Geschäftsentwicklung erwarten, auf rund 30 %. Die Mehrheit der Befragten blieb demzufolge zum Ende 2019 optimistisch. Im Dezember 2019 stieg der saisonbereinigte Geschäftslageindex im Vergleich zum Vormonat um 2,2 % auf 103,00 Prozentpunkte. Im Vorjahresvergleich legte der Index sogar um 7,2 % zu und verzeichnete damit den stärksten Anstieg seit Januar 2018. Die im Vergleich zum Vorjahresmonat stärkere Zunahme der Produktionstätigkeit und die positivere Verkaufspreisentwicklung dürften laut der Berichterstattung des Bundesverbandes Druck- und Medienindustrie die wesentlichen Gründe für diesen Anstieg darstellen. Die Verläufe der Geschäftslageindikatoren zum Ende des Jahres 2019 deuten auf eine Besserung der Lage im Vergleich zum innerjährlichen Stand und damit auf weiterhin andauernde positive Geschäftsstimmung. Die erwartete Umsatzausweitung der ComDaTek GmbH für das Geschäftsjahr 2019 um 15,95 % hat die ComDaTek GmbH übertroffen, weil die tatsächliche Umsatzausweitung im Jahr 2019 im Vergleich zu 2018 17,88 % beträgt. Die geplante Steigerung der Mitarbeiteranzahl im Jahr 2019 um 15 % ist ebenfalls eingetroffen und liegt über dem geplanten Wert, nämlich bei ca.18,40 %. Im Jahr 2019 wurde durch die ComDaTek GmbH ein benachbartes Grundstück mit Produktionshallen und Büroräumen gekauft. Auf diese Weise sollen die Produktionskapazitäten erweitert werden, die Produktionspalette- und volumen noch mehr Kundenbedürfnisse zufriedenstellen, was folgerichtig zur Steigerung der Umsatzerlöse führen wird. Die erwartete geplante Umsatzausweitung der ComDaTek GmbH im Jahr 2020 um 31,15 % im Vergleich zum Jahr 2019 hat das Unternehmen im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2019 nicht erreicht. Nach den zur Zeit der Aufstellung des Jahresabschlusses 2019 herrschenden Corona Maßnahmen sind die geplanten Umsatzzuwächse nicht eingetroffen. Die geplante Steigerung des Jahresergebnisses für das Jahr 2020 vor dem Hintergrund der Corona Regeln und Marktgegebenheit liegt nicht vor. Es wird jedoch mit viel Kraft daran gearbeitet, das Umsatzergebnis im Geschäftsjahr 2019 erneut im Jahr 2020 zu erreichen, so dass es zu keinen Senkungen der Umsätze am Vergleich dieser beiden Jahre kommt. Die ComDaTek GmbH hat im Geschäftsjahr 2020 angesichts der Coronamaßnahmen viele interne Regulierungen getroffen, weitgehende Umstrukturierungsmaßnahmen eingeführt, neue Strategien, unter anderem Maskenherstellung, geplant und verwirklicht, so dass die Arbeitsplätze bei der ComDaTek GmbH gesichert blieben und trotz Corona die Umsätze erzielt wurden, die das Jahresergebnis 2020 positiv beeinflussten. Im Jahr 2019 ist die Gesellschaft wie geplant aufgrund einer strategischen Partnerschaft in den Genuss der dadurch geplanten Synergieeffekte gekommen. Auf diese Weise wurden die Umsatzsteigerungen im europäischen Ausland erreicht. Die Umsatzrendite wurde dadurch positiv beeinflusst. Diese Tendenz wird in der Zukunft aufgrund der vorhandenen strategischen Partnerschaft weiterhin fortbestehen. Das bisherige Wachstum soll langfristig fortgeführt werden. Angesichts der geleisteten Umstellungen, Prozessänderungen, diverser Optimierungsprozesse und Erweiterungsmaßnamen sowie Entwicklung und Herstellung neuer Produkte, schauen wir optimistisch in die Zukunft. Die trotz Corona-Krise erwirtschafteten Zahlen im Geschäftsjahr 2020 zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2019 stellen einen Nachweis dafür dar, dass die ComDaTek GmbH die Corona-Einflüsse im Griff hat und weiterhin mit positiver Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu rechnen ist. 6. Chancen und Risikobericht Durch ständige interne Umstrukturierungs- und Automatisierungsmaßnahmen wird die Qualität der Produkte gesichert. Die im Jahr 2017 erfolgte Anbindung an strategische Partner bedeutet für die ComDaTek GmbH ein erhöhtes Auftragspotenzial, so dass das geplante Umsatzwachstum auch in der Zukunft weiterhin erfüllt wird. Die Produktionserweiterung aufgrund der neuen Produktionsflächen wird ebenfalls positiv beeinflusst. Die Ausweitung der Umsätze auf das EU-Ausland bedeutet eine Zunahme an organisatorischen Maßnahmen, was insbesondere auf die umsatzsteuerlichen Vorschriften zurückzuführen ist. Die Liquiditätsengpässe vermeidet die ComDaTek GmbH durch das ständige Controlling und die enge Zusammenarbeit zwischen dem Verkauf und dem Mahnwesen. Der Großteil der Kunden sind gewerbliche Kunden und zahlen erfahrungsgemäß innerhalb der Zahlungsfrist. Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität schauen wir positiv in die Zukunft und sehen keine gravierenden Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unsere Existenz gefährden.
Hückelhoven, 19. November 2020 Viktor Kelm Cornelis David Arends BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die ComDaTek GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nummer HR B 12262 eingetragen und hat ihren Sitz in Hückelhoven. Der Jahresabschluss 2019 der ComDaTek GmbH ist entsprechend den Regelungen des für alle Kaufleute geltenden Ersten Abschnittes des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften des Zweiten Abschnitts sowie unter Beachtung der Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nicht in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Angaben werden im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß § 253 und § 255 HGB angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden anhand der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer ermittelt. Branchenspezifische sowie individuell konzipierte Softwareprogramme werden linear auf 10 Jahre abgeschrieben. Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um den Zukauf spezieller Software, um die Einrichtung eines Intranetportals. Die dabei entstandenen Fremdarbeiten wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet Die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer beträgt bei der Software 10 Jahre. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte auf der Basis der Anschaffungskosten, vorausgesetzt, dass diese am Abschlussstichtag den Marktpreis überstiegen haben, ansonsten zum Marktpreis. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisikobei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen tragen allen ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dies beinhaltet auch eine Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt nach § 253 Abs.1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden grundsätzlich beibehalten. III. Einzelangaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf einen separaten Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang. Die Vorräte betreffen im Wesentlichen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von € 1.022.537,55 (im Vorjahr €) sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von € 116.176,03 (Vorjahr € 26.546,38). Die Forderungen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.474.556,32 (im Vorjahr € 541.573,04), Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) € 296.515,00 (im Vorjahr € 15,00) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 1.230.980,31 (im Vorjahr € 985.155,21). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen weder zum 31. Dezember 2019 noch zum Vorjahresstichtag. Die Forderungen gegenüber der Finanzverwaltung sind unter den sonstigen Forderungen in Höhe von € 135.769,55 enthalten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen vorausgezahlte Versicherungsbeiträge und laufende vorausgezahlte Wartungskosten für Druckmaschinen sowie Disagios in Höhe von € 27.500,00. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert € 25.000,00. Der Gewinnvortrag beläuft sich auf € 3.422.874,13 (im Vorjahr €). Unter den Rückstellungen sind Steuerrückstellungen von in Höhe von € 2.110.112,66 (im Vorjahr €1.396104,97) sowie sonstige Rückstellungen von € 659.873,09 (im Vorjahr € 648.438,13) zusammengefasst. Letztere betreffen die Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen der Mitarbeiter und Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie die Ausgleichsabgabe nach SGB IX, nachträgliche Kosten und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für das Geschäftsjahr 2019. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen € 55.425,73 (im Vorjahr € 323.104.24) auf Steuerverbindlichkeiten und € 239.811,18 (im Vorjahr € 33.800,17) auf Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
IV. Sonstige Angaben Jahresdurchschnittlich beschäftigte die ComDaTek GmbH 341 Mitarbeiter (36 geringfügig Beschäftigte, 276 Vollzeitarbeitnehmer, 29 Teilzeitarbeitnehmer sowie 10 Auszubildende). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beläuft sich auf €7.227.110,43 zum 31.12.2019. Als G eschäftsführung bestand im Geschäftsjahr aus folgenden Mitgliedern:
Die Nichtangabe der Geschäftsführerbezüge erfolgt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Der Jahresüberschuss von € 4.433.934,36 soll auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nur insoweit vor (§ 285 Nr. 33 HGB), dass für das Geschäftsjahr 2020 sich nicht unwesentliche Unternehmensrisiken aus den weltweiten Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie mit Ausgangspunkt China ergeben. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus, ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) starkt negativ beeinträchtigen. Ein Ende der Corona-Pandemie ist derzeit nicht absehbar. Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können derzeit durch die Geschäftsführung nicht abschließend qualifiziert werden.
Hückelhoven, 19. November 2020 Viktor Kelm Cornelis David Arends Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht wurde der folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ComDaTek GmbH, Hückelhoven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ComDaTek GmbH, Hückelhoven, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ComDaTek GmbH, Hückelhoven, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heinsberg, den 20. November 2020 D|R|P
RANDERATH & PARTNER PartG mbB
Jütten, Wirtschaftsprüfer |
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