Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 208682
Vorher
mertus 637. GmbH
Eingetragen
26.6.2020
Branche
Gewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmErzeugung und erste Bearbeitung von Blei, Zink und ZinnGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist (i) das Recycling oder die Wiederaufbereitung von zinkhaltigem Elektrolichtbogenofenstaub aus Stahlwerken oder Gießereien und/oder von Schlämmen aus Wasseraufbereitungsanlagen oder anderen zinkhaltigen Rohstoffen oder Rückständen mit einem Zinkgehalt von weniger als 40% auf Trockenbasis zur Herstellung von Wälz- (d.h. Roh-) Zinkoxid, das in einem Wälzofen durch einen pyrometallurgischen Prozess verarbeitet werden kann, zusammen mit solchen anderen Prozessen oder Aktivitäten, die das Unternehmen von Zeit zu Zeit durchführt, und (ii) alle notwendigen oder damit verbundenen Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Felix Meyer
seit 8.9.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michael Molas
seit 7.9.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Jean Goldschmidt International S.A.BEL
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jean Goldschmidt International S.A.
Belgium
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Harz Oxid GmbH

Goslar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 EUR 31.12.2022 EUR
A. Anlagevermögen 5.571.590,22 5.506.029,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215.982,39 283.202,23
II. Sachanlagen 5.355.607,83 5.222.827,62
1. technische Anlagen und Maschinen 4.204.125,59 4.093.067,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 919.526,00 927.256,55
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 231.956,24 202.503,81
B. Umlaufvermögen 9.530.882,56 13.801.935,05
I. Vorräte 4.104.750,25 3.057.493,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.646.156,61 10.226.497,69
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.511.447,60 5.497.662,05
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.134.709,01 4.728.835,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.779.975,70 517.943,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.036,98 109.900,37
D. Aktive latente Steuern 5.700,00 22.900,00
Aktiva 15.180.209,76 19.440.765,27

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 10.171.425,90 13.878.233,50
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000.000,00 10.000.000,00
III. Gewinnvortrag 3.853.233,50 3.851.314,76
IV. Jahresfehlbetrag 3.706.807,60 -1.918,74
B. Rückstellungen 1.492.842,03 799.298,00
C. Verbindlichkeiten 3.515.941,83 4.763.233,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 151.856,20 230.529,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 49.861,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 151.856,20 180.668,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.603.358,34 2.603.358,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.603.358,34 2.603.358,34
3. sonstige Verbindlichkeiten 760.727,29 1.929.346,06
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 760.727,29 1.929.346,06
Passiva 15.180.209,76 19.440.765,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 12.321.893,03 17.781.609,81
2. Personalaufwand 4.737.555,18 4.339.528,23
a) Löhne und Gehälter 3.878.678,67 3.550.196,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 858.876,51 789.331,98
davon für Altersversorgung 33.431,00 28.312,00
3. Abschreibungen 1.854.772,69 1.935.736,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.854.772,69 1.935.736,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.069.124,37 11.468.380,21
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 249.569,67 225.105,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.942,14
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.343,59 46.218,61
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -686.991,00 -10.802,65
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 22.900,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 17.200,00
8. Ergebnis nach Steuern -3.677.969,66 2.548,74
9. sonstige Steuern 28.837,94 630,00
10. Jahresfehlbetrag 3.706.807,60 -1.918,74

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugang Abgang Umgliederung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 387.257,39 14.588,44 0,00 0,00 401.845,83
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.660.258,32 1.413.155,32 0,00 157.623,35 9.231.036,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.331.510,42 305.513,52 0,00 0,00 1.637.023,94
3. Anlagen im Bau 202.503,81 187.075,78 0,00 -157.623,35 231.956,24
9.194.272,55 1.905.744,62 0,00 0,00 11.100.017,17
9.581.529,94 1.920.333,06 0,00 0,00 11.501.863,00
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 104.055,16 81.808,28 0,00 185.863,44
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.567.191,06 1.459.720,34 0,00 5.026.911,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.253,87 313.244,07 0,00 717.497,94
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.971.444,93 1.772.964,41 0,00 5.744.409,34
4.075.500,09 1.854.772,69 0,00 5.930.272,78
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 283.202,23 215.982,39
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.093.067,26 4.204.125,59
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 927.256,55 919.526,00
3. Anlagen im Bau 202.503,81 231.956,24
5.222.827,62 5.355.607,83
5.506.029,85 5.571.590,22

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.- 31.12.2023

der Harz Oxid GmbH, Goslar

I. Allgemeine Angaben

Die Harz Oxid GmbH ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter HRB 208682.

Der Jahresabschluss der Harz Oxid GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH- Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen der Rechnungslegung für mittlere Kapitalgesellschaften wurde weitgehend Gebrauch gemacht.

Währungsumrechnungen wurden gem. § 256a HGB vorgenommen.

Für vertraglich im Vorhinein vereinbarte Zink-Lieferungen im Jahr 2023 wurden zuletzt im Jahr 2022 Absicherungsgeschäfte vorgenommen. Für diese wurden Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB gebildet. Die Angaben nach § 285 Nr. 23 HGB stellen sich wie folgt dar:

Risiko-Variable: Metallpreis (Zink)
Risiko-Art: kontrahierter Zahlungsstrom
Grundgeschäft-Art: Preissicherung Metall
Grundgeschäft Betrag: 20,7 Mio. Euro (aus Finanzplanung)
Sicherungsinstrument-Art: Option + Forward
Sicherungsinstrument-Betrag: 3,5 Mio. Euro
Art Bewertungseinheit: Mikrohedge
Prospektive Effektivität: Laufzeit- und Volumenkongruenz

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind - soweit abnutzbar - zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten Euro 800,00 nicht überschreiten, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Soweit den nach diesen Grundsätzen bewerteten Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagengitter hervor.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unentgeltlich erworbenen CO 2 -Emissionsrechte wurden mit einem Erinnerungswert von Euro 1,- pro Lizenz in Höhe von insgesamt Euro 50.672,- aktiviert. Die Abgabeverpflichtung ist in Höhe von Euro 659.745,82 unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert aktiviert. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in voller Höhe auf Gesellschafter. Euro 1.511.447,60 hiervon entfallen auf Lieferung und Leistung.

Liquide Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet in Höhe der im Geschäftsjahr verausgabten, das Folgejahr betreffenden Aufwendungen.

Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 25.000,00, ist voll ein eingezahlt und zum Nennbetrag angesetzt.

Die Kapitalrücklage betrifft andere Zuzahlungen in das Eigenkapital durch die Gesellschafter gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Die Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag wurde durch eine versicherungsmathematische Berechnung auf den Abschlussstichtag der Barthel und Meyer GmbH vom 16.10.2023 nachgewiesen. Die Berechnung basiert auf den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis Abs. 2 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz nach dem 10-Jahresdruchschnitt in Höhe von 1,82%.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (EUR 104.136,00) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (EUR 106.220,00) in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Für den Unterschiedsbetrag (EUR 2.084,00) besteht eine Ausschüttungssperre.

Die übrigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen mit EUR 0,00 auf eine Laufzeit von größer als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in voller Höhe auf Gesellschafter.

III. Sonstige Angaben

Aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus dem Bestellobligo bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 34.740 wovon TEuro 3.215 innerhalb eines Jahres fällig sind.

In 2023 waren durchschnittlich 58 Mitarbeiter/-innen in der Gesellschaft beschäftigt.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Michael Molas, Kaufmann

Carlos Augusto Velázquez Zapata, Kaufmann

Frank Hasche, Techniker, bis 21.08.2023 (HR-Eintragung am 08.09.2023)

Felix Meyer, Kaufmann, ab 03.08.2023 (HR-Eintragung am 08.09.2023)

Bezüglich der gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 iVm. § 285 Nr. 9 HGB Gebrauch gemacht.

 

Goslar, den 04. März 2024

Michael Molas

Carlos A. Velázquez Zapata

Felix Meyer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.06.2024.

Der offengelegte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Lagebericht 2023

1. Allgemeines

Die Harz Oxid GmbH ist ein im Jahr 2020 (aktuell gültiger Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 03.12.2021) in Goslar gegründetes Unternehmen. Der Gegenstand des Unternehmens ist das Recycling oder die Wiederaufbereitung von zinkhaltigem Elektrolichtbogenofenstaub aus Stahlwerken oder Gießereien und/oder von Schlämmen aus Wasseraufbereitungsanlagen oder anderen zinkhaltigen Rohstoffen oder Rückständen mit einem Zinkgehalt von weniger als 40% auf Trockenbasis zur Herstellung von Wälz- (d.h. Roh-) Zinkoxid, das in einem Wälzofen durch einen pyrometallurgischen Prozess verarbeitet werden kann, zusammen mit solchen anderen Prozessen oder Aktivitäten, die das Unternehmen von Zeit zu Zeit durchführt, und alle notwendigen oder damit verbundenen Aktivitäten.

Die Gesellschaft ist ein Joint-Venture der Jean Goldschmidt International S.A, Belgien, und der Malvarejo SL, Spanien. Beide Gesellschafter halten jeweils 50% der Anteile der Harz Oxid GmbH.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf

Die angespannte wirtschaftliche Situation hielt an im Jahr 2023. Die Versorgung der Anlage konnte trotz dieser Situation jederzeit gewährleistet werden und konnte auf einem ähnlichen Niveau wie 2022 betrieben werden. Der Absatz des Produktes konnte gesichert werden. Der negative Trend des Zinkpreises hatte dennoch einen entsprechend negativen Einfluss auf das Jahresergebnis der Harz Oxid.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bei einer Bilanzsumme von 15,2 Mio. € entfallen 37 % auf langfristig gebundenes Anlagevermögen, 62 % auf kurzfristiges Umlaufvermögen und 1 % auf Rechnungsabgrenzungsposten und latente Steuern.

Unsere Eigenkapitalquote beträgt 67 %.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die Liquidität 1. Grades betrug zum Stichtag 37 %.

Die mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 1 % der Bilanzsumme. Die Zinsberechnung des Darlehens wurde zu einem festen Zinssatz vereinbart. Die vollständige Rückzahlung erfolgt vor Ablauf von 10 Jahren.

Die Gesamtkosten der Unternehmung haben sich negativ zum Budget entwickelt, der Einfluss der gestiegenen Energiekosten in der Beschaffung und im Absatz konnten nicht über gestiegene Absatzpreise kompensiert werden. Dementsprechend ist das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen.

3. Risikobericht

Durch die Entwicklung der Energiepreise und der Ukraine-Krise besteht ein Risiko hinsichtlich der Versorgung mit zinkhaltigen Abfällen vor allem der verfügbaren Mengen an Stahlwerks- und Gießereistäuben.

Die Versorgung mit Rohstoffen wird konstant überwacht, so können eventuelle Mangelversorgungen frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen getroffen werden.

In Bezug auf die Umsatzerlöse bestehen keine Risiken. Die gesamte Jahresproduktion ist bereits durch Jahresverträge verkauft.

Hinsichtlich der Entsorgung der entstehenden Abfälle wird derzeit kein Risiko gesehen, da die Entsorgung durch Langfristverträge gesichert ist.

In den operativen Funktionsbereichen Investition, Finanzierung, Personal und Vertrieb werden derzeit keine weiteren spezifischen Risiken gesehen.

Alle Risiken werden regelmäßig im Rahmen eines Risikomanagements bewertet und können somit frühzeitig erkannt und minimiert oder kompensiert werden.

Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

4. Prognosebericht

Für die folgenden Geschäftsjahre 2024 und 2025 rechnen wir mit einem stabilen bis steigenden Mark für zinkhaltige Abfälle.

Die Planung vom Durchsatz und Produktionsleistung basiert auf den durchschnittlichen Werten aus Vorjahren und wird sich auf ähnlichem Niveau bewegen. Es wird ein besseres Jahresergebnis für 2024 erwartet.

Durch unsere Filtertechnik mit nachgeschalteter thermischer Oxidation stellen wir die Einhaltung zukünftiger Forderungen der TA-Luft sicher und unterschreiten die derzeitigen Anforderungen.

Die Marktposition ist durch den Verbund mit den Eigentümern auch für 2024 sichergestellt.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen, wie Risikomanagement, Langzeitbetrachtungen etc., gehen wir davon aus, dass es zu keinen Betriebseinschränkungen kommt.

Investitionen in Energieeffizienz und Modernisierungen sind für 2024 geplant.

 

Goslar, 11.03.2024

Michael Molas

Carlos A. Velázquez Zapata

Felix Meyer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Harz Oxid GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Harz Oxid GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Harz Oxid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goslar, 19. März 2024

HARZER WP-GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Goslar

Dipl.-Kfm. Kai-Bodo Prange, Wirtschaftsprüfer

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