Beteiligungsgesellschaften
Luttermann GmbH
Hindenburgstraße 51, 45127 Essen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Lemke seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Jean Günther Charton seit 3.9.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (21)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 14.99% | |
| 5.19% | |
| 2.34% |
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Auxilium GmbHEigenbeteiligung | 1.57% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Luttermann GmbHEssenJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 01.01.2012
Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
ANHANG zum 31.12.2012 AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Luttermann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen Ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet. Angaben zur Bilanzierung und BewertungBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Restnutzungsdauer von 7 Jahren linear abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere das "know-how" (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs des Geschäftsbetriebs übernommen wurden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 setz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,04 %. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBrutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 4.504,55.
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für nach nicht vereinnahmte Lieferantenboni erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 892), Gewährleistungsrisiken (T€ 475) sowie sonstige ungewisse Verbindlichkeiten (T€ 60) enthalten. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 6.069.814,88.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 316 durch Grundschulden gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die CHB Beteiligungs- und Vermögensverwaltungs GmbH stellt der Luttermann GmbH auf der Basis fest abgeschlossener Mietverträge das Grundstück und Gebäude in Essen, Zur Schmiede 6 zur Verfügung. Die entsprechenden Pachtaufwendungen betragen monatlich EUR 33.862,69 zzgl. USt und sind als Betriebsausgabe berücksichtigt. Aus der weiteren Fremdanmietung von Ladenlokalen und Lagerräumen bestehen weitere Mietverpflichtungen in Höhe von monatlich EUR 31.292,02 zzgl. USt. Aus abgeschlossenen PKW-Leasingverträgen besteht eine monatliche Verpflichtung in Höhe von EUR 62.522,78 zzgl. USt. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich Vorjahresnachzahlungen. Ergebnisverwendung Aufgrund des am 17.03.2010 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages ist der Jahresüberschuss an die alleinige Gesellschafterin abzuführen. Sonstige PflichtangabenNamen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Geschäftsführung werden kurzfristige Kredite von TE 13 eingeräumt, die mit 4 % verzinst werden. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. I HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 509 Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EURO 17.500,00 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zu Mutterunternehmen Unser Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der HAL Trust, c/o Conyers, Dill & Pearman, Clarendon House, 2 Church Street, Hamilton, Bermuda, einbezogen. Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (I FRS) aufgestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Essen, 30.03.2013 Lagebericht der Luttermann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012I. Darstellung des GeschäftsverlaufsEntwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Im Jahr 2012 konnte die Weltwirtschaft trotz der noch immanenten Bedrohung durch zu hohe Staatsverschuldung in vielen Ländern erneut um ca. 3,3% wachsen. Besonders die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2012 gegenüber dem europäischen Vergleich besonders gut entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte im Jahr 2012 nach einem Zuwachs von 3,0% im Vorjahr erneut um 0,7% zulegen, während sich das BIP der gesamten Eurozone mit -0,9% negativ entwickelte. Die deutsche Wirtschaft verzeichnet damit wieder ein solides Wachstum, geprägt durch eine hohe Binnennachfrage und geringe Arbeitslosenquote. Im Jahr 2012 war der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der guten Entwicklung des Arbeitsmarktes entsprechend die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen positiv. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stiegen die Einnahmen im Jahr 2012 gegenüber 2011 um Mrd. € 6,0 auf Mrd. € 189,6 (+3,2%). Dem stehen um Mrd. € 4,9 gestiegene Ausgaben von Mrd. € 184,5 (+2,7%) gegenüber. Das Jahr 2012 endet für die gesetzlichen Krankenkassen mit einem Überschuss von Mrd. € 5,1. Zugleich erzielte der Gesundheitsfonds 2012 einen Überschuss von Mrd. € 3,6. Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenversicherung steigerten sich somit um Mrd. € 8,7 und beliefen sich auf insgesamt Mrd. € 28,2. Das Gesundheitswesen ist weiterhin stark durch die Gesetzgebung geprägt, woraus ein starker Preisdruck für die Marktteilnehmer resultiert. Trotz der Sparanstrengungen entwickelte sich der Markt für Medizinprodukte weiterhin positiv. Unserer Gesellschaft ist es trotz des Preisdrucks auf Medizinprodukte im Berichtsjahr gelungen, die Marktposition als einer der großen Komplettanbieter von medizinischen Hilfsmitteln in der Branche zu behaupten. Der bundesweite Marktanteil bei Medizinprodukten lag bei ca. 1%. Die regionale Bedeutung konnte gefestigt und ausgebaut werden. Wir erwarten in der Branche sowohl auf der Kostenträger- als auch auf der Leistungserbringer- und Herstellerseite einen weiteren Konsolidierungsbedarf. Geschäftsergebnis Das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 endet mit einem Überschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 3.227. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags wird der gesamte Jahresüberschuss an die Auxilium GmbH, Essen, abgeführt. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 entwickelten sich positiv und konnten gegenüber dem Jahr 2011 weiter gesteigert werden. Wesentliche Produktbereiche innerhalb der Umsatzerlöse sind Trink- und Sondennahrung, Prothesen und Orthesen, Medizintechnik, Rehabilitationsartikel und Kinderrehabilitationsartikel. Auftragslage und Auftragsentwicklung Der Auftragsbestand ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Die Vollversorgung soll weiter ausgebaut werden. Beschaffung Beschaffungsseitige Risiken konnten durch eine konsequente Einkaufspolitik minimiert werden. Durch die breite Sortiments- und Umsatzstruktur wird der Gefahr einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten entgegengewirkt. Zusammen mit den Schwesterfirmen Thies Gesundheitspartner GmbH und Medicenter Medizintechnik GmbH konnten bessere Einkaufskonditionen erreicht und ein angekündigter Preisanstieg seitens der Lieferanten verhindert werden. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 155 getätigt. Finanzierungsmaßnahmen Per 31.12.2012 wurde vom bestehenden Verfügungsrahmen bei den Kreditinstituten TEUR 2.866 in Anspruch genommen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Nur mit hochqualifizierten Mitarbeitern sind wir imstande, den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, d.h. unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit die Kunden-/Patientenbedürfnisse und Wünsche zur höchstmöglichen Zufriedenheit zu erfüllen. Der Fluktuationsquotient gemessen an der Veränderung des Personalbestands gegenüber dem Vorjahr in Relation zum durchschnittlichen Personalbestand des Geschäftsjahres ist mit 0,04 positiv. Die Ausbildung und Qualifikation aller Mitarbeiter nimmt eine wichtige Stellung in unserer Firmenkultur ein. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485 garantiert ein umfassendes Aus- und Fortbildungswesen, welches einem regelmäßigen Audit unterliegt. Während mit Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen die Leistungsfähigkeit auf Dauer gesichert sein soll, ist es Sinn und Zweck der Mitarbeiter-Motivation, die Leistungsbereitschaft zu fördern. Unsere Mitarbeiter sind angehalten Energie- und ressourcensparend zu handeln. Dabei wird insbesondere auf den sorgsamen Umgang mit Energie, Wasser und Material geachtet. Bei der Entsorgung von Abfällen, die im Handelsbereich, im Werkstattbereich sowie in den für logistische Zwecke ausgelagerten Bereichen bestehen, werden die gesetzlichen Vorschriften bzw. Auflagen der Behörden beachtet und umgesetzt. Der Energiekostenquotient gemessen als Anteil der Heiz-, Wasser- und Stromkosten an den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beträgt 2,5% (Vorjahr: 2,5%). II. Darstellung der LageVermögenslage Die Bilanzsumme ist der Geschäftsentwicklung entsprechend im Berichtsjahr um 5% auf TEUR 14.496 gestiegen. Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich zum 31.12.2012 um TEUR 826. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 90,1%. Ertragslage Im Berichtszeitraum wurde ein deutlich positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.227 erzielt. Die Gesamtleistung beträgt TEUR 49.378. Der Materialaufwand erhöhte sich gegenüber den Umsatzerlösen unterproportional. Die Rohertragsquote steigt auf 59,6%. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags mit der Auxilium GmbH, Essen, wird das gesamte Jahresergebnis abgeführt. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln verringerte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr auf T€ 9. Die kurzfristig in Anspruch genommenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um T€ 2.536 auf T€ 2.866. III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungRisikobericht: Unsere Gesellschaft ist auf dem schwierigen Gesundheitsmarkt tätig, der aufgrund des Kostendrucks erheblichen Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen unterworfen ist. Gesundheitspolitische Entwicklungen können die Absatzmengen beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken. Der Preisdruck der Kostenträger auf die Marktteilnehmer wird weiterhin hoch sein. Dem sehen wir aufgrund unserer Marktposition positiv entgegen. Wir sehen uns insbesondere durch ein intensives Controlling und stetige Maßnahmen zur weiteren Optimierung unserer Geschäftsabläufe gewappnet dem Preisdruck standzuhalten. Im Rahmen der Zertifizierung haben wir ein Risikomanagementsystem für Medizinprodukte installiert, das uns eine systematische Erkennung, Einschätzung und Kontrolle von Risiken ermöglicht. Die Geschäftsführung hat gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken oder solche Risiken identifiziert, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen könnten. Prognosebericht: Im Jahr 2012 haben wir stark in unser Personal und die Entwicklung von Vertriebskonzepten investiert. Für das Geschäftsjahr 2013 rechnen wir somit, trotz zu erwartender Reformbestrebungen im Gesundheitswesen, weiterhin mit steigenden Umsätzen und einem ebenfalls steigendem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in der Größenordnung von 3,3 Mio. IV. Sonstige Angaben Zweigniederlassungen:Unsere Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Hattingen und Mülheim. Angaben zum Bereich Forschung und Entwicklung: Es wurden keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung getätigt. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres: Nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Luttermann GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Erkenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 14. Juni 2013 BS
WESTDEUTSCHLAND GmbH
Bilk, Wirtschaftsprüfer Schaefer, Wirtschaftsprüfer |
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