Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 19681
Eingetragen
2.1.1978
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Fahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, der Betrieb von Tankstellen und Reparaturwerkstätten sowie alle damit verbundenen Neben- und Hilfsgeschäfte

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Drechsel
seit 28.7.2025
Prokura
Christian Hermann
seit 28.7.2025
Prokura
Geschäftsführer
Stefan Enßner
seit 2.1.2020
Prokura
Michael Ziegler
seit 15.7.2019
Geschäftsführer
Sebastian Schuh
seit 15.7.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
105.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Fiegl GmbH

Schwabach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Wirtschaft und Konjunktur

Trotz des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds konnte sich die deutsche Wirtschaft im Geschäftsjahr 2014 behaupten, auch wenn das Wachstum geringer ausfiel als zuerst angenommen. Dadurch bedingte Einbußen konnten vor allem durch eine starke Binnennachfrage kompensiert werden. Die deutsche Wirtschaft bewies Stabilität. Mit einer Erhöhung von 1,5 Prozent lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt über dem Durchschnittswert von 1,2 Prozent der letzten zehn Jahre.

Die Erwerbstätigkeit erreichte den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung und auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verzeichnete einen starken Zuwachs. Dahingegen ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Jahresdurchschnitt 2014 auf 2,9 Mio. gesunken, das entspricht 52.000 oder 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Aufgrund einer anhaltend gefestigten konjunkturellen Lage sowie günstigen Finanzierungsbedingungen für die Unternehmen verminderten sich die Insolvenzen im vierten Jahr in Folge. Laut einer Schätzung des Verbandes der Vereine Creditreform e.V. war ein Rückgang von 4,4 Prozent (Vorjahr: -6,1 Prozent) zu verzeichnen. Sowohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen (-8,9 Prozent, Vorjahr: -9,1 Prozent) als auch die Zahl der Privatinsolvenzen (-4,9 Prozent, Vorjahr: -6,8 Prozent) ist 2014 noch einmal deutlich zurückgegangen.

Entwicklung Automobilhandel

Neuzulassungen

Nach sechs aufeinanderfolgenden Jahren, in denen sich die Neuzulassungen stets verminderten, konnte laut Angaben des Branchenverbandes ACEA (Association des Constructeurs Européens d'Automobiles) 2014 erstmals wieder ein Zuwachs auf dem europäischen Pkw-Markt (inkl. der EFTA-Staaten) verzeichnet werden. Als 16. Monat in Folge stiegen die Neuzulassungen auch im Dezember. Insgesamt erhöhten sich die Neuzulassungen im Jahr 2014 um 5,4 Prozent auf 13,01 Mio. (Vorjahr: -1,8 Prozent). Bei Betrachtung der einzelnen Märkte verzeichnete Spanien mit 18,4 Prozent den höchsten Zuwachs, gefolgt von Großbritannien mit 9,3 Prozent. Die positive Entwicklung ist ebenfalls bei Deutschland (+2,9 Prozent), Italien (+4,2 Prozent) und Frankreich (+0,3 Prozent) zu erkennen. So erreichten diese Länder nach mehrmaligen Rückgängen erstmals wieder einen Anstieg der Neuzulassungen.

In Deutschland ist der Anstieg der Neuzulassungen vor allem auf eine Zunahme der Nachfrage im Flottengeschäft aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung zurückzuführen. Die Kurzzulassungen bis 30 Tage waren mit 111 Tsd. Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Der Anteil im Verhältnis zum Gesamtmarkt ist von 3$ Prozent auf 3,65 Prozent gesunken.

Sowohl die deutschen Marken als auch die Importmarken verzeichneten prozentual einen Anstieg der Neuzulassungen. Dabei lag der Anstieg bei den Importmarken mit 3,6 Prozent um 1,2 Prozent - Punkte über dem der deutschen Marken. In absoluten Zahlen gesehen führten die deutschen Marken jedoch mit weitem Abstand. Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichneten über die Hälfte aller in der KBA Statistik gelisteten Marken (63 Prozent) Zulassungssteigerungen. Bei den deutschen Marken konnte Porsche mit deutlichem Abstand die höchste Wachstumsrate aufweisen. Außer Mini, Mercedes Benz und Smart gelang es allen deutschen Herstellern, ihre Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Auch der überwiegende Teil der Importmarken verzeichnete Zuwächse unterschiedlichsten Ausmaßes, im Bereich von 0,5 Prozent (Fiat) bis 48,8 Prozent (Jeep).

Aufgrund der Trennung von Modellreihen und teilweise veränderten Segmentzuordnungen ab Januar 2014 ist der Vergleich nach Segmenten zum Vorjahr nur bedingt möglich. Die Analyse nach Fahrzeugklassen zeigt, dass vor allem in Kompakt- und Oberklasse, sowie bei SUVs und Geländewagen Zulassungssteigerungen erzielt werden konnten. In den anderen Segmenten lagen die Zulassungen entweder auf Vorjahresniveau oder darunter.

Der Anteil der privaten Neuzulassungen sank auch im Jahr 2014 weiter. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich der Anteil auf 36,2 Prozent gegenüber 37,9 Prozent in 2013 und 38,2 Prozent in 2012. Der Anteil der gewerblichen Zulassungen hat sich um 1,7 Prozent - Punkte leicht erhöht. Keine großen Veränderungen gab es auch beim Verhältnis von benzin- (50,5 Prozent) zu dieselgetriebenen (47,8 Prozent) Pkw. Der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten stieg von 1,6 auf 1,7 Prozent, darunter 27.435 Hybride und 8.522 Elektro-Pkw, etwa 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die C0 2-Emission der Pkw ging 2014 weiter zurück, im Durchschnitt auf 132,8 g/km,

Besitzumschreibungen

Der Gebrauchtwagenmarkt verzeichnete 2014 einen leichten Rückgang um 0,3 Prozent. Im Vorjahr war mit einer Zuwachsrate von 3,0 Prozent noch eine gegenläufige Entwicklung zu erkennen. Insgesamt wechselten 7,07 Mio. Fahrzeuge im Laufe des Jahres den Halter. Die leicht rückläufige Entwicklung stellt das Resultat einer geringeren Anzahl an Kurzzulassungen dar. Trotz des Rückgangs an herstellereigenen und händlereigenen Zulassungen spielt die Vermarktung von Tageszulassungen, Mietwagenrückläufern und Jungwagen mit zum Teil erheblichen Nachlässen immer noch eine große Rolle.

Automobileinzelhandelsbetriebe

Insgesamt betrachtet konnte der Umsatz im Automobilhandel im Berichtsjahr leicht gesteigert werden. Der Rückgang im Service konnte durch Zuwächse im Neufahrzeughandel und im Gebrauchtfahrzeughandel kompensiert werden. Unverändert wird die aktuelle Situation durch einen auf absehbare Zeit anhaltenden Margendruck bestimmt. So fiel die durchschnittliche Umsatzrendite in deutschen Autohäusern erstmals auf nur 1,0 Prozent (Vorjahr: 1,3 Prozent). In 2014 ist die Anzahl der Kraftfahrzeugbetriebe auf dem gleichen Niveau geblieben wie im Vorjahr. Von den 38.500 Betrieben waren 17.500 Markenwerkstätten und 21.000 fabrikatsungebunden, auch hier haben sich keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben.

Entwicklung Gesellschaft

Geschäftsverlauf

Absatz- und Umsatzentwicklung

Vorbemerkung:

Aufgrund der Fusion der Fiegl-Automobile GmbH auf die Auto Fiegl GmbH zum 01.01.2014, wurde aus Gründen der Vergleichbarkeit für die Darstellung der Vertriebsentwicklung in 2013 die Fiegl-Automobile GmbH ebenfalls berücksichtigt.

Neufahrzeuge

An dem bundesweiten Anstieg der Neuzulassungen konnten wir bei der Auto-Fiegl GmbH leider nicht partizipieren. Der Neuwagenabsatz verringerte sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 192 Fahrzeuge bzw. 5,6 Prozent. Maßgeblich beeinflusst wurde die Entwicklung durch die Marke Ford, während wir bei Volvo den Absatz, wenn auch auf niedrigem Niveau steigern konnten.

Bundesweit verzeichnete die Marke Ford einen Zuwachs der Neuzulassungen um 5,7 Prozent. Bei der Auto Fiegl GmbH verminderte sich jedoch der Absatz um 7,1 Prozent. Während im Wohlfahrtsverbandsgeschäft der Absatz gesteigert werden konnte, war die Nachfrage in den anderen Vertriebswegen rückläufig.

Bei der Marke VOLVO war die Entwicklung der bundesweiten Zulassungen im Jahr 2014 erfreulich und entwickelte sich positiv.

Auch der Marktanteil konnte weiter ausgebaut werden. Diese Entwicklung machte sich auch in unseren Häusern bemerkbar. Es ist gelungen den Absatz, wenn auch auf niedrigem Niveau um 63,5 Prozent zu steigern. Im Wesentlichen hat die attraktive Modelpalette des Herstellers dazu beigetragen.

Gebrauchtfahrzeuge

Die Nachfrage nach gebrauchten Fahrzeugen war im abgelaufenen Geschäftsjahr rückläufig. Der Absatz sank um 14,0 Prozent auf 921 Fahrzeuge (Vorjahr 1.071).

After Sales

Im Service wurden weniger Stunden fakturiert als ein Jahr zuvor. Die Erhöhung des durchschnittlichen Verrechnungssatzes reichte jedoch nicht aus um den daraus resultierenden Umsatzrückgang vollständig auszugleichen.

Das rückläufige Werkstattgeschäft hatte auch zur Folge, dass der Umsatz im Teile und Zubehör Bereich unter dem Vorjahr lag.

Ergebnisentwicklung

Das Geschäftsjahr 2014 konnte mit einem Ergebnis vor Abführung an die Schwabengarage GmbH in Höhe von 412 Tsd. € abgeschlossen werden.

Insgesamt betrachtet wurde ein Umsatz in Höhe von 81.131 Tsd. € (Vorjahr: 74.866 Tsd. €) erzielt. Diese Umsatzsteigerung ist auf die Fusion der Fiegl-Automobile GmbH auf die Auto Fiegl GmbH zurückzuführen. Ein Vergleich zum Vorjahr, bei dem im Vorjahr die Fiegl-Automobile GmbH einbezogen wurde, zeigt dass in allen Leistungsbereichen ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen war. Allerdings verbesserte sich der Rohertrag in der Struktur (Relation Rohertrag zum Umsatz) auf nunmehr 13,7 Prozent.

Ebenfalls bedingt durch die Fusion stieg der Personalaufwand absolut und auch in der Relation zum Umsatz an. In 2014 waren im Jahresdurchschnitt 137 Mitarbeiter (inklusive Aushilfen und Auszubildende) beschäftigt. Die Abschreibungen stiegen aufgrund des durch die Fusion höheren Fuhrparks um knapp 200 Tsd. € an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen fusionsbedingt an. In der Relation zum Umsatz stiegen diese von 4,7 Prozent in 2013 auf 5,1 Prozent in 2014.

Angesichts der Wettbewerbssituation im automobilen Umfeld und im Einzelhandel im Besonderen war die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung konnte sogar leicht verbessert werden.

Vermögensentwicklung

Trotz der Fusion konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bilanzsumme der Gesellschaft reduziert werden. Der Rückgang belief sich auf 16.521 Tsd. € bzw. 33,6 Prozent. Einen wesentlichen Beitrag hierzu, konnte der Abbau des Vorratsvermögens sowie der Forderungen leisten. Insbesondere lag im abgelaufenen Geschäftsjahr der Fokus auf dem Vorrats- und dem Forderungsmanagement.

Aufgrund der Verminderung der Bilanzsumme und des fusionsbedingten Anstiegs des Eigenkapitals, erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 0,3 Prozent im Vorjahr auf 0,5 Prozent im Berichtsjahr. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages und der Einbindung der Gesellschaft in das gruppenweite Treasurysystem wurde von einer Erhöhung des Eigenkapitals abgesehen. Dieses wird permanent überprüft.

Die Erhöhung der Rückstellungen ergibt sich fusionsbedingt.

Korrespondierend zum Abbau der Vorräte und Forderungen verminderten sich im Berichtsjahr auch die Bankverbindlichkeiten.

Finanzentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Cashflow vor Ergebnisabführung (vereinfachte Ermittlung: Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) von 637 Tsd. € auf 893 Tsd. €. Die Zahlungsverpflichtungen konnten durch die Einbindung in das gruppenweite Treasury jederzeit erfüllt werden.

Mitarbeiter

Zum Stichtag 31.12.2014 waren 130 (im Vorjahr: 119 ohne die Fiegl-Automobile GmbH) Mitarbeiter beschäftigt.

Nicht finanzielle Leistungsfaktoren

Für die Auto Fiegl GmbH gelten die gleichen nicht finanziellen Leistungsfaktoren wie für die gesamte Emil Frey Gruppe. Neben einer effizienten und gut geführten Organisation, haben die nachfolgend dargestellten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren entscheidenden Anteil um die bestehenden Herausforderungen mit denen die beiden Marken im lokalen konfrontiert sind zu bewältigen. Im Einzelnen sind dies:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Auto Fiegl GmbH sind ein wesentlicher Teil unseres Kapitals. Durch interne und externe Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden Potentiale freigesetzt und konsequent aktiviert. Durch die frühzeitige Integration des eigenen Nachwuchses in die Geschäfts- und Arbeitsprozesse wird die Praxisnähe gewährleistet, die der langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit dient.

Die Loyalität zu unseren Handelspartnern und Kunden, die Fairness in allen Belangen und das Bestreben gute Produkte und erstklassige Facharbeit zu fairen Preisen zu bieten, stellen unverzichtbare Grundwerte unserer Gruppe dar.

Des Weiteren stellen zum Teil jahrelange Partnerschaften mit unseren Marken und Handelspartnern eine unverzichtbare Basis dar.

Weitere wichtige Faktoren stellen zum einen die Positionierung unserer Autohäuser und zum anderen die beiden Marken dar.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Schwabach und unterhält nichtselbständige Zweigniederlassungen in Nürnberg und Roth.

Risikomanagement der Emil Frey Gruppe Deutschland

Allgemein

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement der Emil Frey Gruppe Deutschland eingebunden.

Für unmittelbar aus den Geschäftsaktivitäten resultierende Risiken gilt grundsätzlich das Prinzip, diese zu minimieren bzw. zu vermeiden. Bewusst werden Risiken nur dann eingegangen, wenn diese kalkulierbar und unerlässlich für die Wertsteigerung des Unternehmens sind.

Monatlich werden mit den verantwortlichen Leitern die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Marktentwicklung und deren Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung erörtert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den für die Automobilhandelsbranche kritischen Faktoren, wie die Entwicklung des Vorratsvermögens und der Debitoren, sowie der Umfang von Leasingrückläufern und sogenannten Rental-Geschäften inklusive deren Bewertung vor dem Hintergrund der aktuellen Restwertentwicklung. Vor allem bei der letzteren Art von Geschäften, bei denen eine Buy Back-Verpflichtung eingegangen werden soll, müssen diese zur Genehmigung der Geschäftsleitung der Emil Frey Gruppe vorgelegt werden.

Derivative Basisabsicherungen gegen Zinsänderungsrisiken werden zentral und nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung der Gruppe in Deutschland und der Muttergesellschaft in Zürich vorgenommen. Grundsätzlich wird bei allen Zinssicherungsgeschäften die Marktwertentwicklung monatlich berichtet.

Die Risikobewertung wird derzeit so weit wie möglich quantitativ vorgenommen. Hierbei ist infolge der Unsicherheit künftiger Entwicklungen ein subjektiver Beurteilungsspielraum gegeben.

Risiken der künftigen Entwicklung

Einen Überblick über identifizierte Risiken gibt die folgende Auflistung:

Umfeld- und Branchenrisiko:

Marktmacht der Hersteller

Risiken aus der Gruppenfreistellungsverordnung

Unternehmensstrategische Risiken:

Entwicklung der Gebrauchtwagenpreise und des Restwert-Risikos Leistungswirtschaftliche Risiken:

Subventionierung der Konditionen durch Hersteller

Erhöhtes Garantierisiko aufgrund gesetzlicher Vorschriften

Sonstige Risiken:

Finanzstrukturrisiko

Finanzwirtschaftliche Risiken wie Zinsänderung

Informationstechnische Risiken

Betrugs- und Prozessrisiko

Personalstrukturrisiko

Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht mehr ergeben.

Prognosebericht (Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung)

Entwicklung gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branche

Die Prognosen für das deutsche Wirtschaftswachstum 2015 gehen von einem leichten Wirtschaftswachstum gegenüber dem Jahr 2014 aus. Die führenden Wirtschaftsinstitute prognostizieren ein Wachstum zwischen 1,5 und 2 Prozent.

Diese Prognose basiert auf der aktuell hohen Erwerbstätigkeit, steigenden Löhnen und einer daraus resultierenden steigenden Kaufkraft, gesunkenen Ölpreisen und einer allgemein positiven Stimmung der Unternehmen.

Entsprechend dieser positiven Einschätzung des wirtschaftlichen Umfeldes, gehen die Vertreter der Automobilbranche in Deutschland bei der Abgabe der Neuzulassungsprognose für das Jahr 2014 von 3,1 Mio. Neuzulassungen aus. Im Vergleich zu 2014 bedeute dies ein Zuwachs von circa 3 Prozent. Im Gebrauchtfahrzeuggeschäft werden in etwa 6,9 Mio. Fahrzeuge den Halter wechseln, dies bedeutet einen sehr leichten Rückgang um 0,1 Mio. Besitzumschreibungen. Im Service- und Ersatzteilegeschäft wird tendenziell eine stabile Nachfrage erwartet.

Entwicklung Auto Fiegl GmbH

Die Region Nürnberg in der unsere Gesellschaft tätig ist, ist aufgrund ihrer Kaufkraft und Innovation, sowie der geringen Arbeitslosenquote gut aufgestellt und weiterhin auf Wachstumskurs. Rund 70 Prozent des Marktes werden durch die Niederlassungen von BMW und Daimler Benz sowie der Feser-Graf Gruppe (5. größte Autohandelsgruppe in Deutschland, mit Marken der VW Gruppe) abgedeckt. Allein die Feser-Graf Gruppe hat mit den 5 Marken einen Marktanteil von 50 %. Die Marken Opel, Peugeot und Citroen sind mit großen, volumenstarken Händlern in der Region vertreten.

Im Geschäftsjahr 2015 möchten wir bei einem Umsatz von ca. 89 Mio. € unser Ergebnis vor Ertragsteuern auf knapp 1 Prozent Umsatzrendite verbessern. Dieses Ziel soll in erster Linie durch eine Steigerung des Neuwagenabsatzes- und -umsatzes erreicht werden. Weitere flankierende Maßnahmen werden Kosteneinsparungen sein.

Die Neuausrichtung der Marke Ford in Europa durch die NEW DEAL - Strategie, wird auch uns als Tochter der Schwabengarage GmbH betreffen. Im Vertrieb/Service als auch bei Teilen und Zubehör werden seitens Ford neue Anforderungen gestellt. Somit müssen die Strukturen an die Veränderungen der Marke Ford in Zusammenarbeit mit der Schwabengarage GmbH angepasst werden.

Unser Ziel für das kommende Jahr ist das erreichte Niveau zu festigen und weiter auszubauen. Mit unseren Strukturen und durch die Einbindung in die Emil Frey Gruppe in Deutschland haben wir hierfür die besten Voraussetzungen geschaffen.

Risiken für 2015 ergeben sich aus der weiteren Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, da Volkswirtschaften wie Deutschland und Frankreich keine Wachstumsimpulse in die Märkte senden. Andererseits dämpfen ungelöste politisch Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten die Konsumbereitschaft.

 

Schwabach, 29. Dezember 2015

Die Geschäftsführung

Helmut Rakelbusch

Donat Pflug

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

      31.12 2013
  EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   937,00 2
II. Sachanlagen      
1. Bauten auf fremden Grundstücken 7.384,00   8
2. Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.658,00   341
3. Betriebsfahrzeuge 2.571.202,00   1.133
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.000,00   0
    2.934.244,00 1.482
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen   62.500,00 83
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 8.518,53   8
2. Waren einschließlich Verkaufsfahrzeuge 22.721.103,63   37.472
    22.729.622,16 37.480
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstands      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.146.127,65   3.420
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.810,93   4.256
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 184.705,32   174
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.344.084,00   2.148
    6.695.727,90 9.998
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   129.331,82 47
C. Rechnungsabgrenzungsposten   29.309,40 31
    32.581.672,28 49.103

Passiva

     
      31.12.2013
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 105.000,00   105
II. Kapitalrücklage 47.859,73   0
II. Gewinnrücklagen      
Andere Gewinnrücklagen 4.956,97   5
III. Gewinnvortrag vororganschaftlich 18.043,03   18
    175.859,73 128
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   649.869,42 538
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten Kreditinstituten 23.005.705,44   47.661
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 143.860,20   13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 546.623,82   333
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.338.604,60   267
5. Sonstige Verbindlichkeiten 706.467,45   138
davon aus Steuern TEUR 72 (Vj TEUR 66)      
    31.741.261,51 48.412
D. Rechnungsabgrenzungsposten   14.881,62 25
    32.581.672,28 49.103

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

      2013
  EUR EUR EUR
1, Umsatzerlöse 81.130.704,77   74.866
2. Sonstige betriebliche Erträge 319.964,95   306
    81.450.669,72 75.172
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 69.500.694,46   65.152
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 505.135,48   492
    70.005.829,94 65.644
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 4.872.140,20   4.259
b) Soziale Abgaben 949.006,59   834
c) Sonstige soziale Aufwendungen 40.066,85   42
    5.861.213,64 5.135
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   481.444,40 283
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   4.116.552,26 3.526
    80.465.040,24 74.588
7. Erträge aus Beteiligungen 54.400,00   54
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.155,15   20
davon Erträge aus der Abzinsung TEUR 0 (Vj. TEUR 1)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 596.108,39   276
davon an verbundene Unternehmen TEUR 175 (Vj. TEUR 74)      
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung TEUR 4 (Vj. TEUR 0)      
    -525.553,24 -202
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   460.076,24 382
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag   -720,34 0
12. Sonstige Steuern   48.383,33 28
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn   412.413,25 354
14. Jahresergebnis   0,00 0

Anhang für 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Ergänzende Vorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Erleichterungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Bezug auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und die Erstellung des Lageberichtes werden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Gemäß Verschmelzungsvertrag vom 18. August 2014 wurde die Fiegl Automobile GmbH, Nürnberg, auf die Auto-Fiegl GmbH, Schwabach, mit Wirkung zum 1. Januar 2014 verschmolzen. Daher ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresabschluss nur eingeschränkt möglich.

Die Fiegl Automobile GmbH, Nürnberg, wies zum Stichtag 31. Dezember 2013 folgende wesentliche Bilanzposten im Jahresabschluss aus, welche aufgrund der Verschmelzung zum 1. Januar 2014 von der Auto-Fiegl GmbH, Schwabach, übernommen wurden:

  Schlussbilanz zum 31.12.2013
  TEUR
Sachanlagen 896
Vorräte 2.534
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 648
Eigenkapital 48
Rückstellungen 175
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.390
Übrige Verbindlichkeiten 478

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Fiegl Automobile GmbH, Schwabach, wies für das Geschäftsjahr 2013 unter anderem folgende Posten aus:

  2013
  TEUR
Umsatzerlöse 7.220
Materialaufwand 5.863
Personalaufwand 784
Sonstige betriebliche Aufwendungen 556
Abschreibungen 162

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Veränderungen werden bei den Angaben zu den einzelnen Positionen genannt.

Die immateriellen Vermögensgegenständen und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter werden ab 2013 bis zu einem Einzelwert von EUR 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Jahr des Zugangs bereits als Abgang erfasst. Anlagegüter mit einem Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die in den Jahren 2008 bis 2011 angeschafft wurden, wurden auf einem Sammelposten gebucht und über 5 Jahre abgeschrieben.

Betriebsfahrzeuge werden zeitanteilig linear abgeschrieben. Dabei wurden folgende Nutzungszeiten und Abschreibungsmethoden zugrunde gelegt:

Betriebsfahrzeuge (neu) werden linear auf sechs Jahre mit monatlich 1/72 und Betriebsfahrzeuge (gebraucht) linear auf vier Jahre mit monatlich 1/48 des Anschaffungswerts pro Monat abgeschrieben. Vermietfahrzeuge werden linear auf 6 Jahre mit monatlich 1/72 ihres Anschaffungswerts abgeschrieben.

Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt eine Nutzungsdauer zwischen 2 und 10 Jahren zugrunde. Die Zugänge wurden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf diese Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Zur besseren Darstellung der Vermögens- und Finanzlage haben wir die Betriebsfahrzeuge gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Gebrauchtfahrzeuge werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Schwacke-Einkaufswerts bewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten und den unter den Verbindlichkeiten genannten Sicherungsübereignungen sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft hält 25 % an der P.C.S. Handelsgesellschaft GmbH, Greding. Deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2013 betrug TEUR 1.802, der Jahresüberschuss TEUR 246.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Zur Deckung einzelner Risiken und des allgemeinen Ausfallrisikos werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die Pauschalwertberichtigung beträgt unverändert 1,7 %.

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen enthalten TEUR 0 (Vj. TEUR 3.818) Forderungen gegen Gesellschafter.

In den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind kurzfristige Darlehen in Höhe von TEUR 152 (Vj. TEUR 152) enthalten, die übrigen Forderungen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 105.000,00 und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Schwabengarage GmbH, Stuttgart.

Die Veränderung der Kapitalrücklage resultiert aus der Verschmelzung der Fiegl Automobile GmbH, Nürnberg, auf die Auto-Fiegl GmbH, Schwabach.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (u.a. Erfolgsbeteiligungen und Provisionen), Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingrückläufern sowie Risiken aus der Inanspruchnahme von Garantie- und Kulanzleistungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Bankverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten enthalten, die überwiegend der Finanzierung der erworbenen Fahrzeuge dienen (TEUR 13.486; Vj. TEUR 35.795). Die finanzierten Fahrzeuge sind grundsätzlich sicherungsübereignet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Darlehensverbindlichkeiten (TEUR 7.000; Vj. TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 157 (Vj. TEUR 0) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Mithaftungsverpflichtungen für Verbindlichkeiten diverser Gesellschaften der SG Holding - Gruppe bei der Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, in Höhe von TEUR 5.440.

Es besteht eine Bürgschaft über TEUR 375 zugunsten eines Beteiligungsunternehmens zur Sicherung von Verbindlichkeiten bei einem Kreditinstitut.

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft entstehenden Steuern.

Das Risiko aus der Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens- und Finanzlage der Emil Frey-Gruppe in Deutschland als gering eingestuft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 8.475 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 4.429).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen

  31.12.2014 31.12.2013
  TEUR % TEUR %
Neue Fahrzeuge 63.715 78,5 61.263 81,8
Gebrauchtfahrzeuge 10.614 13,1 8.512 11,4
Ersatzteile 3.586 4,4 2.665 3,6
Werkstattleistungen 3.216 4,0 2.426 3,2
  81.131 100,0 74.866 100,0

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Zuschüsse von Herstellern. Desweiteren sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 8) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 69) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Betriebsaufwendungen, Werbungsaufwendungen, Verwaltungsaufwendungen, Verkaufsaufwendungen, Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude sowie weiterbelastete Kosten von verbundenen Unternehmen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag:

Der Ausweis beinhaltet Erstattungen für Vorjahre in Höhe von EUR 720,34.

Sonstige Angaben Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

  2014
Angestellte 76
Gewerbliche Arbeitnehmer 40
Aushilfen 6
  122
Auszubildende 15
  137

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt, soweit diese nicht mit Tochterunternehmen abgeschlossen worden sind, die im Konzernabschluss der Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, vollkonsolidiert werden:

  Tochterunternehmen 1)
  in Mio. EUR
Verkäufe 0,5
Käufe 0,5
Bezug von Dienstleistungen 0,8
Mietaufwendungen 0,8
auf die vertragliche Restlaufzeit entfallende Entgelte 3,3
Zinsaufwendungen 0,1

1) Es handelt sich um Tochterunternehmen der Walter Frey Holding AG, Zürich/Schweiz.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Helmut Rakelbusch, Nürnberg3 - Geschäftsführer

Donat Pflug, Niddatal-Bönstadt, Sprecher der Geschäftsführung der Schwabengarage GmbH, Stuttgart

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Herr Pflug ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Geschäftsführer der Schwabengarage GmbH, Stuttgart, erhält keine Bezüge von der Auto Fiegl GmbH, Schwabach.

Demzufolge nehmen wir bezüglich der Angabe der Bezüge von Hr. Rakelbusch die Regelung § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Honorar des Abschlussprüfers

Von einer Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird abgesehen, da die Angaben im Konzernabschluss der Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, in den der Jahresabschluss der Auto-Fiegl Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit einbezogen wird, enthalten sind.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Auto-Fiegl GmbH, Schwabach, wird in den Konzernabschluss der Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, zum 31. Dezember 2014 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Dieser wird seinerseits in den Konzernabschluss der Walter Frey Holding AG, Zürich/Schweiz, als höchster Konzernspitze einbezogen.

 

Schwabach, 29. Dezember 2015

Die Geschäftsführung

Donat Pflug

Helmut Rakelbusch

Entwicklung des Anlagevermögens für 2014

    Anschaffungs- und Herstellungskosten    
  1.1.2014 Zugang aus Verschmelzung Zugänge Abgänge 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.090,07 0,00 1.590,00 1.590,00 63.090,07
Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 31.192,74 0,00 0,00 0,00 31.192,74
2. Andere Anlagen,- Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.829.884,44 120.265,40 91.010,15 24.814,38 2.016.345,61
3. Betriebsfahrzeuge 1.201.768,06 924.879,19 5.331.958,98 4.735.587,21 2.723.019,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 4.000,00 0,00 4.000,00
  3.062.845,24 1.045.144,59 5.426.559,13 4.760.401,59 4.774.557,37
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 62.500,00 0,00 0,00 0,00 62.500,00
  3.188.435,31 1.045.144,59 5.428.559,13 4.761.991,59 4.900.147,44
  Kumulierte Abschreibungen       
  1.1.2014 Zugang aus Verschmelzung Zugänge Abgänge 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.447,07 0,00 2.296,00 1.590,00 62.153,07
Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 22.700,74 0,00 1.108,00 0,00 23.908,74
2. Andere Anlagen,- Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.489.279,44 100.610,40 99.612,15 24.814,38 1.664.687,61
3. Betriebsfahrzeuge 69.113,06 48.813,19 378.428,25 1) 344.537,48 151.817,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.581.093,24 149.423,59 479.148,40 369.351,86 1.840.313,37
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.642.540,31 149.423,59 481.444,40 370.941,86 1.902.466,44
  Buchwerte   
  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 937,00 1.643,00
Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 7.384,00 8.492,00
2. Andere Anlagen,- Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.658,00 340.605,00
3. Betriebsfahrzeuge 2.571.202,00 1.132.655,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.000,00 0,00
  2.934.244,00 1.481.752,00
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 62.500,00 62.500,00
  2.997.681,00 1.545.895,00

1) Davon außerplanmäßige Abschreibung TEUR 6

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Auto-Fiegl GmbH, Schwabach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 30. Dezember 2015

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