Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 181525
Vorher
heptus 425. GmbH
Eingetragen
15.10.2021
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Verkauf, das Marketing und die Entwicklung von elektronischen Produkten und Komponenten sowie von integrierter Software und Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Drew Germain Markham
seit 11.1.2026
Geschäftsführer
Glen William De Vos
seit 20.10.2025
Geschäftsführer
Claudia David
seit 26.8.2025
Prokura
Tim Luigs
seit 28.9.2023
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MicroVision GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

MicroVision GmbH, Hamburg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 565.056,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 32.378,10 0,00
597.434,10 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 450.338,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.484.791,23 232.868,39
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.597,90 3.311,44
1.958.727,13 236.179,83
2.556.161,23 236.179,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.029.091,90 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 794.521,53 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.608.875,41 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 462.210,94 3.911.058,44
3.865.607,88 3.911.058,44
III. Guthaben bei Kreditinstituten 4.894.242,21 50.897,91
9.788.941,99 3.961.956,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 666.449,15 25.631,10
13.011.552,37 4.223.767,28

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 3.801.329,67 62.538,01
3.826.329,67 87.538,01
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.912.138,18 29.854,65
2. Sonstige Rückstellungen 1.650.145,08 90.224,04
3.562.283,26 120.078,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 657.626,79 51.838,22
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 657.626,79 (Vorjahr: TEUR 52)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 3.889.359,73
3. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 4.907.676,69 (Vorjahr: TEUR 75)
- davon aus Steuern EUR 2.063.959,80 (Vorjahr: TEUR 70)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 91.789,81 (Vorjahr: TEUR 0)
4.907.676,69 74.952,63
5.565.303,48 4.016.150,58
D. Rechnungsabgrenzungsposten 57.635,96 0,00
13.011.552,37 4.223.767,28

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

MicroVision GmbH, Hamburg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 34.669.266,85 1.376.949,58
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.989.769,84 10.351,77
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.517,06 (Vorjahr: TEUR 1)
38.659.036,69 1.387.301,35
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 1.410.647,20 48,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 333.077,00 0,00
1.743.724,20 48,20
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.673.957,46 644.108,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.270.739,81 86.573,79
- davon für Altersversorgung EUR 63.485,53 (Vorjahr: TEUR 0)
22.944.697,27 730.682,21
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.057.013,87 54.039,27
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 25.308,37 0,00
3.082.322,24 54.039,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.128.829,96 503.113,39
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 380,12 (Vorjahr: TEUR 3)
5.759.463,02 99.418,28
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.066,36 74,11
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.993,55 6.749,73
- davon an verbundene Unternehmen EUR 132.993,55 (Vorjahr: TEUR 7)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.882.564,78 29.854,65
10. Ergebnis nach Steuern 3.744.971,05 62.888,01
11. Sonstige Steuern 6.179,39 350,00
12. Jahresüberschuss 3.738.791,66 62.538,01
13. Gewinnvortrag 62.538,01 0,00
14. Bilanzgewinn 3.801.329,67 62.538,01

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

MicroVision GmbH, Hamburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die MicroVision GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg. Nr. HRB 181525).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.

Die MicroVision GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die MicroVision GmbH hat mit Wirkung zum 31. Januar 2023 wesentliche Vermögensgegenstände und damit den Geschäftsbetrieb der Ibeo Automotive Systems GmbH i.L. erworben. Insofern sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 1 und 13 Jahren.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen von dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurde alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs und befindet sich am Ende des Anhangs.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände im Umfang von EUR 70.014,29 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren.

Von den Guthaben bei Kreditinstituten unterliegt ein Teilbetrag im Umfang von EUR 87.910,00 einer Verfügungsbeschränkung. Hierbei handelt es um Bankguthaben, die als Sicherheit für Mietavale hinterlegt wurden.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 33.399.254,57 (Vorjahr: TEUR 1.377).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kostenbeteiligungen an Personalaufwendungen durch verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 357.151,63 sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 14.882,65. Aus der Veräußerung von immateriellen Vermögensgegenständen an die Muttergesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 Erträge in Höhe von EUR 3.383.540,79 entstanden.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 37.908,94 erfasst worden.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 243 (Vorjahr: 5). Dabei entfallen auf den Forschungs- und Entwicklungsbereich im Durchschnitt 195 und auf den allgemeine Verwaltungsbereich 48 Arbeitnehmer.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt EUR 7.434.026,65. Dabei entfallen EUR 1.111.912,18 auf Fälligkeiten bis zu einem Jahr, EUR 5.577.037,97 auf Fälligkeiten zwischen einem und fünf Jahren und EUR 745.076,50 auf Fälligkeiten über fünf Jahren.

Konzernzugehörigkeit

Die MicroVision GmbH wurde in den Konzernabschluss der MicroVision Inc., Delaware, USA einbezogen. Die MicroVision Inc., Delaware, USA stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

 

Hamburg, den 20. Februar 2024

Sumit Sharma, Geschäftsführer

Dr. Thomas Luce, Geschäftsführer

Anubhav Verma, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

MicroVision GmbH

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 14.497.046,50 13.312.393,49 1.184.653,01
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegestände 0,00 32.378,10 0,00 32.378,10
0,00 14.529.424,60 13.312.393,49 1.217.031,11
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 812.302,91 0,00 812.302,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.907,67 3.138.496,90 379.251,27 3.046.153,30
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.311,44 23.597,90 3.311,44 23.597,90
290.219,11 3.974.397,71 382.562,71 3.882.054,11
290.219,11 18.503.822,31 13.694.956,20 5.099.085,22
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 812.230,73 192.633,72 619.597,01
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegestände 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 812.230,73 192.633,72 619.597,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 361.964,91 0,00 361.964,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.039,28 1.882.818,23 375.495,44 1.561.362,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
54.039,28 2.244.783,14 375.495,44 1.923.326,98
54.039,28 3.057.013,87 568.129,16 2.542.923,99
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 565.056,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegestände 32.378,10 0,00
597.434,10 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 450.338,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.484.791,23 232.868,39
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.597,90 3.311,44
1.958.727,13 236.179,83
2.556.161,23 236.179,83

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MicroVision GmbH, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, 1. März 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dirk Jessen, Wirtschaftsprüfer

Philipp Fischer, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung der MicroVision GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 2. Juni 2024 festgestellt.

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